Salzburg/ Pfingstfestspiele: 22.5. 2026 Salzburg – Haus für Mozart – „IL VIAGGIO A REIMS“
Wenn die Prinzipalin aus der Torte springt
Es ist Claudio Abbado zu verdanken, dass Rossinis perlendes Meisterwerk seinen Weg in das Repertoire der Opernhäuser (wieder) gefunden hat. Auch an der Wiener Staatsoper kam man in der allgemeingültigen Regie von Luca Ronconi vor mehr als 35 Jahren Jahren erstmals in den Genuss dieser herrlichen Nonsens-Sause. Monserrat Caballé, Ruggero Raimondi, Cecilia Gasdia, Ferruccio Furlanetto waren damals die Stars. In den letzten Jahren erregte vor allem Damiano Michielettos Sichtweise in einer Gemeinschaftsproduktion diverser Opernhäuser weltweit Aufsehen – bei ihm fügten sich alle Darsteller am Schluss in das Krönungsbild von Karl X.
Nun hat sich für eine Neuproduktion der Salzburger Pfingstfestspiele Cecilia Bartoli gemeinsam mit Gianluca Capuano, den Musiciens du Prince und Barrie Kosky (Regie), Rufus Didwiszus (Bühne) und Victoria Behr (Kostüme) zur Feier ihres runden Geburtstags der brillanten Komödie angenommen. Der Anlass ist nicht die Krönung eines Herrschers, sondern ihre Party, am Schluss wird nicht Frankreich, sondern die Musik besungen…
…Anstelle der Krönung von Karl X. springt sie am Schluss aus der Torte.
Dem Publikum gefiel’s – Es wurde unterhalten.
Zum Premierenbericht von Sabine Längle
Salzburg
Pfingstfestspiele wollen „leicht und spritzig“ sein
Am Freitagabend starten in Salzburg die viertägigen Pfingstfestspiele. Im Mittelpunkt des heurigen Programms steht das Reisen. Mit Rossinis Oper „Il viaggio a Reims“ setzt Intendantin Cecilia Bartoli für die Hauptproduktion auf eine leichte Opernkomödie, die vor allem unterhalten soll.
https://salzburg.orf.at/stories/3354988/
Salzburg
Programm Mozartwoche 2027: „Mozarts“ unter Anführungszeichen
Der „spanische“ Mozart? Das war, freilich ein halbes Jahrhundert nach Wolfgang Amadé, Juan Crisóstomo de Arriaga. Als „schwedischer Mozart“ wird ob seiner Wirkungsstätte Stockholm Joseph Martin Kraus bezeichnet. Manchmal liest man auch von einem „böhmischen“, einem „französischen“ und gar einem „karibischen“ Mozart. Ein solcher fällt spontan wohl nur Rolando Villazón ein.
DrehpunktKultur.at.mozarts
20.5.26 „Ariodante“ MusikTheater an der Wien, konzertante Doppelhochzeit
Schottische Doppelhochzeit im Theater an der Wien: Ariodante und Ginevra, Lurcanio und Dalinda haben sich gefunden und die Intrige des Polinesso ist gescheitert. Im Haus an der Linken Wienzeile erfreute Georg Friedrich Händels „Ariodante“ in einer konzertanten Aufführung das zahlreich erschienene Publikum.
Händels schottisches Mittelalter ist in Wien zuletzt szenisch (!) 2018 an der Staatsoper zu Gast gewesen. Doch die Versuche der Direktion Meyer, auch ein bisschen Barockoper ins Haus am Ring zu bringen, sind letztlich doch überschaubar geblieben, obwohl mit der „Alcina“ im Jahr 2010 ein großer Premierenerfolg gelungen ist. „Ariodante“ hat daran nicht anschließen können. Eine szenische Produktion der Oper im Theater an der Wien liegt schon länger zurück: Im Jahr 2008 als Koproduktion mit dem Pariser Théâtre des Champs-Elysées.
Ein bisschen hatte das Theater an der Wien auch Pech mit seinen „Ariodanten“. Zweimal hätte Joyce DiDonato die Titelpartie in einer konzertanten Aufführung verkörpern sollen (2012 und 2017) und zweimal hat sie absagen müssen. Und dieses Mal schlug das „Gesetz der Serie“ wieder zu: Ariodante Magdalena Kožená hat kurzfristig wegen Erkrankung absagen müssen und wieder musste sich das Theater an der Wien auf die Suche nach Ersatz machen: fündig wurde man in Frankreich bei der jungen Mezzosopranistin Adèle Charvet. Und es war dann auch Charvet, die einer zuerst noch etwas uninspiriert wirkenden Aufführung mit Ariodantes erster Bravourarie „Con l’ali di costanza“ gleich den befreienden „Adrenalinschub“ verpasste.
http://www.operinwien.at/werkverz/haendel/aariod5.htm
Dominik Troger/ www.operinwien.at
Vereinigte Bühnen Wien: Job von Franz Patay wurde ausgeschrieben
Der Vertrag des VBW-Geschäftsführers läuft im Herbst aus. Die Wien Holding sucht „eine souveräne Persönlichkeit“. Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) bespielen das Theater an der Wien als Opernhaus sowie das Raimund Theater und das Ronacher mit Musicals. Weltweit verdienen Unternehmen mit letzterem Genre Geld, nicht so in Wien: Die Stadt subventioniert die Musical-Schiene in der Größenordnung von 20 Millionen Euro jährlich.
Kurier.at.vereinigte.buehnen
Wien/ Musikverein
Eleganz, Grazilität und Ernst: Riccardo Muti lässt Haydn in neuem Licht erstrahlen
Das vollbringt nur Riccardo Muti, ein grandioser Abend mit Haydn pur. Der nicht enden wollende Beifall am Ende – wo gab es für eine Haydn-Sinfonie schon einmal Bravorufe? – zeigte, dass dem Wiener Publikum auch die sublimen Qualitäten des Musizierens nicht verborgen blieben.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de
Klosterneuburg
operklosterneuburg 2026: Dalila ist meine Schicksalspartie, sagt Margarita Gritskova
Die Mezzosopranistin kehrt als Dalila nach Klosterneuburg zurück. Bereits mit 22 Jahren sang sie eine Arie dieser Rolle und schaffte es damit ins Finale des Operalia-Wettbewerbs. Gerade aus Australien von einer Spielserie als Rossinis Cenerentola zurückgekehrt, blickt Margarita Gritskova mit besonderer Vorfreude auf den kommenden Sommer. „Dalila ist für mich eine ganz besondere Rolle – vielleicht sogar eine Schicksalspartie“, sagt die Mezzosopranistin, die von 4. Juli bis 1. August im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg in der Titelrolle von Camille Saint-Saëns‘ „Samson et Dalila“ zu erleben ist – und damit eine Partie auf die Bühne bringt, die ihr seit ihrer Studienzeit am Herzen liegt.
meinbezirk.at.klosterneuburg
Bayreuther Festspiele 2026: Im Radio, TV und Video-Livestream
Am 25. Juli werden die Bayreuther Festspiele 2026 eröffnet – und der Bayerische Rundfunk ist dabei. BR Klassik überträgt den Festakt zum 150. Geburtstag und fünf Wagner-Opern deutschlandweit im Radio. Außerdem gibt es Wagner-Crashkurse als Video und Hintergrundberichte online für Wagner-Kennerinnen und -Entdecker. Hier gibt es alle Informationen zu den Sendeterminen.
BR-Klassik.de.aktuell.bayreuth
Zu Richard Wagners Geburtstag: Zwischen Revolution der Oper und tiefsitzendem Antisemitismus
Am 22. Mai 2026 jährte sich der Geburtstag von Richard Wagner zum 213. Mal. Geboren wurde er 1813 in Leipzig, gestorben ist er 1883 in Venedig. Doch wirklich verschwunden ist Wagner nie. Seine Musik, seine Ideen und sein Einfluss prägen die Kultur bis heute – genauso wie die Debatten über seine Person. Denn Wagner war nicht nur einer der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte, sondern auch eine der problematischsten Figuren des europäischen Kulturbetriebs.
Zu Richard Wagners Geburtstag: Zwischen Revolution der… | EarlyGame
Staatsoper / Ballettrepertoire: „Manon“ und ein kurzer Blick auf die kommende Saison
Alessandra Ferri, früher italienischer Tanzstar mit Erfolgen rund um die Welt, zieht Bilanz über ihr erstes Jahr als Leiterin des Wiener Staatsballett. Leistungen und Besucherzahlen: Keine Klage. Das Zusammenfügen einer total international zusammengesetzter Kompanie ist sehr positiv verlaufen. Österreicher finden wir unten den Damen und Herren im Solistenstatus allerdings keine mehr. Der Aufbau, die Führung von Heranwachsenden in der eigenen Jugend hat hier versagt. Dieses doch sehr wesentliche Problem im heimischen Kulturleben scheint im Gewissen der Politiker wie Bundestheater-Verantwortlichen jedoch abgehackt zu sein.
Ferri setzt in der kommenden Saison ihre Programmlinie fort: Einer der großen Ballettklassiker, einmal mehr Rudolf Nurejews brillante „Schwanensee“-Einstudierung aus den 60er Jahren, sowie überwiegend Tanzschöpfungen führender englischer, amerikanischer Choreographen aus den Tagen ihrer früheren Karriere. Im Mittelpunkt: John Neumeiers „Nijinsky“ und Wayne McGregors „Woolf Works“ (Reflexionen über Virigina Woolfs Poetik). Die eigene groß kreierte Tanzschöpfung, Markenzeichen jedes Hauses, fehlt vorläufig noch. Immerhin choreographiert Eno Peci, langgedienter und verdienstvoller Solotänzer des Ensembles, als Uraufführung „Burden Loops“ zu Musik von Philip Glass in der Volksoper.
Foto: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor
Als Wiederaufnahme ist in diesen Tagen die tragische Geschichte der „Manon“ im Spielplan der Staatsoper angesetzt. Eines der Meisterwerk von Kenneth McMillan (1929 – 1992): Mit dem Londoner Royal Ballet auf Musik von Jules Massenet 1974 erarbeitet und seit 1993 in der Staatsoper mehrmals wieder aufgenommen. Mehrere Besetzungen sind diesmal für sieben Abend aufgeboten. Das Ensemble zeigt sich in diesem dramatisch wirkungsvoll gestalteten Handlungsballett mit seinen zahlreichen fein charakterisierenden Tänzen spielfreudig, gut einstudiert, trägt die historischen Kostüme mit Stil. Wunderbar lebt sich Cassandra Trenary in die Rolle der unglücklichen Manon ein. Victor Caixeta ist ihr als Des Grieux ein höchst eleganter Partner. Perfekte Leistungen, eine von ihnen mit ungemeiner Geschmeidigkeit und mit aller Präzision demonstrierte Tanzkunst. Die gute Hand zur Entwicklung des Ensembles scheint Alessandra Ferri gegeben zu sein…
Von Meinhard Rüdenauer
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
STAATSBALLETT BERLIN: PREMIERE „FEARFUL SYMMETRIES“ CHOREOGRAPHIEN VON GEORGE BALANCHINE UND CHRISTIAN SPUCK
Premiere: «Fearful Symmetries»
Am 30. Mai 2026 präsentiert das Staatsballett Berlin mit Fearful Symmetries einen zweiteiligen Abend mit einer Kreation von Staatsballett-Intendant Christian Spuck sowie dem Glanzstück Symphony in C von George Balanchine. Zur Musik von Georges Bizet und John Adams widmen sich die beiden Werke dem Thema Symmetrien und deren Brechung. Es spielt die Staatskapelle Berlin.
Das Staatsballett Berlin präsentiert am 30. Mai 2026 in der Staatsoper Unter den Linden die Premiere Fearful Symmetries und vereint in diesem Programm eine Uraufführung von Intendant Christian Spuck zur gleichnamigen Musik von John Adams mit George Balanchines zeitlosem Meisterwerk Symphony in C zur Musik von Georges Bizet. Gemeinsam ist beiden Werken eine große Besetzung sowie die musikalische Kraft, die von der Staatskapelle Berlin unter der Musikalischen Leitung von Paul Connelly zum Leben erweckt wird.
George Balanchine macht in seinem Ballett Symphony in C nach der gleichnamigen Komposition von Georges Bizet die Musik choreographisch sichtbar. Jeder der vier Sätze ist ein eigenes kleines Ballett, dass schließlich im großen Finale zusammenkommt. Als Solopaare der vier Sätze treten zur Premiere Iana Salenko mit David Soares, Polina Semionova mit Martin ten Kortenaar, Marina Duarte mit Jack Easton sowie Haruka Sassa mit Kalle Wigle auf. Das Werk verkörpert das Erbe einer klassischen Tanztradition, während die 52 Tänzer*innen durch ihre Vielseitigkeit und Energie der Aufführung eine besondere Dynamik und Lebendigkeit verleihen. ..
Ausführlicher in den „Infos des Tages“
Klagenfurt, 17.05.2026: HELLO DOLLY (Stadttheater Klagenfurt)
Ein wenig ist es wie aus der Zeit gefallen, wenn das Stadttheater Klagenfurt, unbeeindruckt von den an den größeren Häusern allenthalben gepflegten Umdeutungs- und Dekonstruktionstendenzen im Bereich der als solche auch fragwürdig gewordenen „heiteren Muse“ die Saison wieder mit einem Werk des klassischen Musical-Repertoires beschließt. Und dabei das Stück, das zweifellos seine dramaturgischen Unebenheiten hat, einfach so nimmt, wie es ist; eine Reihe sympathischer Menschen auf einer charmant atmosphärischen Bühne (Bühne: Anneliese Neudecker) hübsch altmodisch – vintage heißt das wohl – anzieht (Kostüme: Nicola Reichert, Bettina Breitenecker) und unbeirrt von nicht mehr ganz zeitgemäßen Klischees der Geschlechterrollen die Höhen und Tiefen ihrer Liebeswirren durchleben lässt, bis zum absehbaren, wenn auch etwas abrupten Happy End (Regie: Igor Pison).
Hello Dolly – die Hauptdarstellerin mit Ensemble © Stadttheater Klagenfurt – Helge Bauer
Das alles geht natürlich bei einem Klassiker wie Hello Dolly von Jerry Herman und Michael Stewart nur, wenn man für die wirklich tragende Titelfigur eine entsprechende Besetzung aufweisen kann, was in Klagenfurt mit der umwerfenden Wienerin Carin Filipčič uneingeschränkt der Fall ist. Gerade im richtigen Alter, um sich von den jungen Paaren mit verschmitzter Lebensweisheit abzuheben, dominant auf die sympathische Weise, im richtigen Moment auch berührend, und vor allem stimmlich bis in die exponierten Lagen souverän und ausdrucksvoll. Ein ebensolcher Glücksfall ist der Duisburger Tim Grobe als kauziger Horace, der den heiklen Part zwischen Ungustl und Sympathieträger irgendwo in der Nähe von Louis de Funes ansiedelt, mit der entsprechend komischen Wirkung. Sängerisch lässt er an den wenigen Stellen, die ihm zugedacht sind, durch markanten Chanson-Ton aufhorchen – von ihm könnte man sich diesbezüglich durchaus mehr vorstellen…
Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber
Innsbruck: Johannes Maria Stauds „Missing in cantu“: Kapitalistenland ist abgebrannt
Die jüngste Oper des Komponisten feiert in Innsbruck ihre Österreich-Premiere – das Libretto von Thomas Köck lässt den Westen kollabieren. Johannes Maria Staud ist kein Komponist, der seiner Arbeit in einem Elfenbeinturm nachgeht: Der gebürtige Tiroler fabriziert nicht bloß zeitgenössische Klangbilder, er legt auch ein Faible für die brennenden Themen der Gegenwart an den Tag. Man weiß das spätestens, seit sein Auftragswerk Die Weiden das Publikum der Wiener Staatsoper 2018 spaltete.
DerStandard.at.johannes.maria.staud
Filme der Woche
Filmstart: 21. Mai 2026
MOTHER MARY
USA / 2026. Drehbuch und Regie: David Lowery
Mit: Anne Hathaway, Michaela Coel u.a.
Wenn die Dialoge vor Unnatur knirschen
Filmstars, die tatsächlich Schauspieler sind und nicht nur vor die Kamera gehaltene geschminkte Gesicher, haben Angst davor, auf die falsche Art erfolgreich zu sein – etwa als Komödienstars. Es ist nun auch schon ein erstaunliches Vierteljahrhundert her, dass die blutjunge Anne Hathaway auf der Leinwand „plötzlich Prinzessin“ wurde. Und eine Fortsetzung von „Der Teufel trägt Prada“, ebenfalls lockere Lustspielkost, ist derzeit in den Kinos. Dass sie einen Nebenrollen-„Oscar“ für ihre eindrucksvoll tragische Darstellung in der Musical-Vision von „Les Miserables“ erhalten hat, ist lange her. Da sieht man sich nach „Anspruchsvollem“ um – und kann das falsche Angebot wählen.
Das ist bei „Mother Mary“ zweifellos der Fall. Drehbuchautor und Regisseur David Lowery hat sich von einer Persönlichkeit wie Taylor Swift inspirieren lassen und sich überlegt, was wäre wenn… wenn der ultimative Popstar nach einem unerklärlichen Unfall seelisch am Ende wäre und auf eine ComeBackShow hinarbeiten müsste. Sein Star nennt sich „Mother Mary“, was blöd genug ist (aber man weiß ja, von den „Einstürzenden Neubauten“ bis zu den „Toten Hosen“, zu welchen idiotischen Bezeichnungen Pop-Gruppen greifen, um Aufmerksamkeit zu generieren). – aber religiöse Symbolik verkauft sich bekanntlich. Keine drei Minuten lang erlebt man sie zu Beginn des Films in ihrer Show, tanzend, singend, Zentrum von Effekten und umjubelt von Fans. (Am Ende wird es längere Show-Szenen geben, und diese mögen für Taylor Swift-Fans etwa, die dergleichen lieben, ein Motiv darstellen, sich diesen Film anzusehen.)
Aber gleich danach ist Mary offstage mit wunderbar leerem Gesicht – niemand sage, dass Anne Hathaway keine große Schauspielerin ist. Aber ist ihr nicht aufgefallen, dass sie eigentlich den ganzen Film nicht viel anderes tun muss, als bedrückt und betröpfelt drein zu sehen?…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Cannes
Steirische Regisseurin Sandra Wollner gewinnt Filmpreis in Cannes
Sandra Wollner hat es geschafft: Das Werk „Everytime“ der österreichischen Regisseurin wurde Freitagabend bei den 79. Filmfestspielen von Cannes zum Sieger der Nebenschiene Un Certain Regard gekürt.
https://www.krone.at/4152230
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
In Iran steckt Donald Trump in einer Sackgasse, nun will er das kubanische Regime bezwingen: Eine Anklage gegen Raúl Castro, verschärfte Sanktionen und ein Flugzeugträger in der Karibik: Der amerikanische Präsident erhöht den Druck auf Kuba und erwägt eine militärische Intervention. Aber wie im Nahen Osten sind seine Optionen mit hohen Risiken verbunden.
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Russland testet seine Atomstreitkräfte und sendet ein Signal an Europa: Das Militärmanöver ist umfassender angelegt als in den Vorjahren. Die Zurschaustellung der atomaren Abschreckung dient auch als Warnung davor, Russland zu unterschätzen.
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In den baltischen Staaten gab es diese Woche bereits drei Mal einen Luftalarm – die wichtigsten Fragen und Antworten zu den abgestürzten Drohnen im Norden EuropasRusslands Krieg gegen die Ukraine macht sich im Norden Europas verstärkt bemerkbar. In den letzten Wochen kamen mehrmals ukrainische Drohnen vom Kurs ab.
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Kann man links und gegen Einwanderung sein? Der französische Filmemacher François Ruffin sieht keinen Widerspruch: François Ruffin spricht lieber über Fabrikschliessungen als über Identitätspolitik. Nun will der Filmemacher aus Amiens Präsident Frankreichs werden. Doch ehemalige Weggefährten werfen ihm vor, nach rechts abzudrehen.
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Missbrauchsskandal an Pariser Vorschulen und Kinderhorten weitet sich aus: Im Skandal um sexuelle Gewalt an Pariser Vorschulen wächst der Druck auf die Stadtregierung. Die Staatsanwaltschaft untersucht inzwischen Vorwürfe aus mehr als hundert Einrichtungen. Am Mittwoch wurden sechzehn Personen festgenommen.
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Marsaleks «Wiener Zelle»: Russland-Spion in Österreichs Verfassungsschutz zu langer Haftstrafe verurteilt: Jahrelang hatte der Polizist Egisto Ott heikle Daten über Kreml-Kritiker via Jan Marsalek an den russischen Geheimdienst geliefert. Den abenteuerlichen Erklärungen für sein Handeln glaubte das Geschworenengericht nicht.
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Streit um Sudetentag: Die tschechische Regierung reisst alte Wunden auf und belastet das Verhältnis zu Deutschland: Erstmals findet das Treffen der Sudetendeutschen in Tschechien statt, der früheren Heimat der Vertriebenen. Die Rechtspopulisten in der Regierung Babis missbilligen dies und schüren alte Feindbilder.
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Mit Spraydosen gegen traditionelle Rollen: Laila Ajjawi schmückt Jordaniens Fassaden mit Bildern von starken Frauen: Die Street-Art-Künstlerin und Aktivistin will Frauen in der männlich dominierten Öffentlichkeit sichtbarer machen. Porträt einer sanften Rebellin.
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«Wenn Sie lügen, werde ich es in zehn Tagen wissen», sagt der Heiratsvermittler in Delhi. Eine Reportage: Noch immer werden bis zu 90 Prozent aller Ehen in Indien von den Eltern arrangiert. Wer über Freunde und Familie nicht fündig wird, kann sich professionelle Hilfe holen. Für viele ist ein wichtiger Vorteil des Heiratsvermittlers der Hintergrundcheck.
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Werbeverbot gegen Übergewicht: Weil in der Schweiz jedes fünfte Kind zu dick ist, will der Bund Reklame für Schokolade, Chips und Limonade stark einschränken. Er vertraut dabei auf die Hilfe der Firmen.
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Als die Sowjets Finnland überfielen – in seinem Roman «Dämmerung» erinnert Kjell Westö an die Zeiten des Krieges: Der heroisch geführte Abwehrkampf gegen die Invasion der Roten Armee im Winter 1939/40 hat im Bewusstsein der Finnen untilgbare Spuren hinterlassen. An Literatur darüber herrscht kein Mangel; Kjell Westö hat sich der Herausforderung dennoch neu angenommen.
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Hinter die Fassade der Existenzen schauen: Sherwood Andersons brillanter Roman «Winesburg, Ohio»: Es ist das vielleicht unbekannteste Meisterwerk der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts: Nun ist «Winesburg, Ohio» endlich wiederzuentdecken – ein erstaunlich aktuelles Buch über das Leben in der Kleinstadt.
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Ein Genie auf der Suche nach starken Männern: Mussolini misstraute Le Corbusiers Wankelmut – Indiens Premier Nehru machte ihn zum Baumeister Chandigarh: Er ist einer der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Mit seinen plastischen Bauten in Sichtbeton und den städtebaulichen Visionen schrieb Le Corbusier Architekturgeschichte und prägte Generationen.
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Der böse Philosoph: Elon Musk findet, Jean-Jacques Rousseau sei ein «diabolisches Arschloch» – und sei schuld an der Woke-Ideologie: Die postmoderne Philosophie habe die Welt vergiftet, sagt ein französischer KI-Unternehmer und entschuldigt sich im Namen Frankreichs dafür. Tech-Tycoon Elon Musk klatscht Beifall.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich: Regierung spart eiskalt bei 2,1 Millionen Pensionisten
Die Pensionen steigen 2026 um 2,95 Prozent und damit unter der Inflationsrate. Seniorenvertreter kritisieren die Einigung der Regierung scharf. Die Bundesregierung hat sich im Zuge der Budgetverhandlungen auf die Pensionserhöhung für das kommende Jahr geeinigt. Auch mit zuständiger Ministerin aus der SPÖ wird bei jenen gespart, die ihren Beitrag in der Gesellschaft bereits geleistet haben. Denn wie das Sozialministerium am Donnerstag bekanntgab, werden die Pensionen 2026 regulär um 2,95 Prozent angehoben. Damit liegt die Anpassung knapp unter der prognostizierten Inflationsrate.
Heute.at.sparkurs
USA
Warum gewann Trump die Wahl?Geheimbericht zu Harris-Debakel wird öffentlich – und wirft ungemütliche Fragen auf
Die Präsidentschaftswahl 2024 hängt den Demokraten weiter nach. Eine lange zurückgehaltene Untersuchung soll die Niederlage von Kamala Harris gegen Donald Trump aufarbeiten. Doch gleich mehrere heikle Themen werden ausgespart. Über Monate verweigerte die Parteispitze der Demokraten die Veröffentlichung eines Berichts über die Wahlniederlage 2024. Aus der Partei gab es deshalb erst Vertuschungsvorwürfe, nun Verwunderung über die Umstände der Veröffentlichung. Vor den wegweisenden Zwischenwahlen geben die Demokraten kein gutes Bild ab.
NTV.de
Tragödie auf Malediven: Schreckliche Details enthüllt: So starben die 5 Taucher
Nachdem fünf Taucher in einer Höhle auf den Malediven starben, gibt es neue Theorien zum Unglück. Sandwolken sollen ihnen die Sicht geraubt haben.
Heute.at.maledivendrama
Ich wünsche ein schönes Pfingstfest, das Wetter scheint seinen Teil dazu beizutragen!
A.C.

