Klassik-Woche
Halten wir den Ball flach
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, Spanien ist Weltmeister – Gratulation! Und auch die Klassik zieht nun auf die großen Spielfelder der Sommerfestivals. Aber dieser Newsletter hat es noch einmal in sich: Zwei Intendanten schreiben bei BackstageClassical über ihren Blick auf den Betrieb, wir kümmern uns um Verstimmungen am Mozarteum und um Levits Hammerbanden-Klavier, um die Zukunft in Salzburg und blicken in Bayreuth hinter die Kulissen. Und wie heißt es beim Fußball: »Immer schön den Ball flach halten!«.
…Es ist ganz einfach: Wer sich mit jemandem solidarisiert, der andere Menschen mit einem Hammer quält, hat ein merkwürdiges Verständnis von Menschenwürde. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Gewalt sich gegen Nazis oder sonstwen richtet – unsere Demokratie basiert auf Gewaltlosigkeit und einem Rechtsstaat, der – im großen und Ganzen – auch ziemlich gut funktioniert. Und der dort, wo etwas nicht funktioniert, in der Regel auch transparent wird und nachbessert. Insofern ist der Song Keine Angst, den Danger Dan und Igor Levit im ZDF aufführen wollten, natürlich auch eine Kampfansage gegen den Staat. Und ja, vom Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen Zeitung (für die ich übrigens ebenfalls schreibe) bis zu den Kommentarspalten großer Zeitungen sind sich viele einig: Dieses Lied ist nicht nur musikalisch schlecht, sondern geht auch inhaltlich gar nicht. Mich persönlich stört, dass Levit auf der einen Seite hemmungslos mit den Repräsentanten unserer Republik (deren Ehrenzeichen er angenommen hat) kuschelt – und auf der anderen mehr oder weniger direkt dazu auffordert, Selbstjustiz zu üben.
https://backstageclassical.com/halten-wir-den-ball-flach/
Wenn ich mit Axel Brüggemanns Klassikwoche beginne, dann bedeutet das keineswegs, dass ich mit Herrn Brüggemann in allen Punkten übereinstimme. Aber der Mann recherchiert ganz gut (hat auch offenbar die Zeit und die Möglichkeiten dazu) – und in meiner Situation lasse ich gerne Leute für mich arbeiten. Für mich bleibt immer noch viel zu viel Arbeit – wovon Sie sich täglich überzeugen können! Sie können sich ja selbst ein Bild machen (auch über den umtriebigen Herrn Brüggemann), ich rede Ihnen weder etwas ein, noch etwas aus. Ich biete bloß Infos an!
Berlin
Komische Oper Berlin: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025/26“
Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die meisten unserer Kritiker haben regionale Schwerpunkte, innerhalb derer sie sich oft sämtliche Produktionen eines Opernhauses ansehen. Daher sind sie in der Lage, eine seriöse, aber natürlich höchst subjektive Saisonbilanz für eine Region oder ein bestimmtes Haus zu ziehen.
Von Ingrid Wanja
DerOpernfreund.de.komische.oper
GLORIOUS!, ab 9. August an der Bühne Baden
Der Triumph der Exzentrik
Musical-Superstar Maya Hakvoort. Foto: Lalo Jodlbauer
Mit einer ganz besonderen Produktion geht es weiter im Sommerspielplan der Bühne Baden: GLORIOUS! von Peter Quilter ist nicht einfach nur eine musikalische Komödie, sondern zugleich die berührende Lebensgeschichte einer Frau, die unbeirrt ihren Weg gegangen ist. Florence Foster Jenkins beherrschte in den 1940er Jahren die Schlagzeilen der New Yorker Society. Sie liebte die Musik – doch als sie nach einer Reihe von Schicksalsschlägen nicht als Pianistin reüssieren konnte, setzte sie sich in den Kopf, als Sopranistin auf der Bühne zu stehen – unbeeindruckt davon, dass ihr jegliches Talent fehlte. Doch obwohl Florence Foster Jenkins als „Diva der falschen Töne“ und „Königin der Dissonanzen“ in die Geschichte einging, erlangte sie Kultstatus: Durch ihren Mut, sie selbst zu sein und an ihren Träumen festzuhalten, aber auch durch ihren unermüdlichen Einsatz für die Kunst. Seit seiner Uraufführung 2005 im Birmingham Repertory Theatre begeisterte das Stück weltweit das Publikum und wurde für den Laurence Olivier Award als Beste neue Komödie nominiert. 2016 eroberte die Geschichte mit Meryl Streep in der Hauptrolle auch die Kinoleinwand. Florence Foster Jenkins’ Lebensmotto bleibt unvergessen: „Die Leute können vielleicht sagen, dass ich nicht singen kann – aber niemand kann behaupten, dass ich nicht gesungen hätte.“
Musical-Superstar Maya Hakvoort schlüpft in die herausfordernde Rolle von Florence Foster Jenkins. Ihr zur Seite stehen in diesem Stück für nur drei Personen ihre engsten Vertrauten, die tatkräftig dabei mithelfen, die bizarre Traumwelt dieser Künstlerin aufrechtzuerhalten: Alexander Lutz als skurriler Pianist Cosmé McMoon und Shlomit Butbul als Dorothy, Maria bzw. Mrs. Verindah-Gedge.
Für Ausstattung und Video zeichnet Petra Schnakenberg verantwortlich, die dem zutiefst kindlichen Charakter der Protagonistin auch im Bühnenbild Rechnung trägt, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Victor Petrov.
Premiere ist am 9. August 2026 um 19.30 Uhr im Stadttheater (Vorbühne)
Weitere Vorstellungstermine:
19., 20., 23. & 27. August 2026
31. März 2027
27. April 2027
Mehr darüber in den Infos des Tages!
operklosterneuburg: Begeisterungsstürme bei „Samson und Dalila für Kids“
Familienvorstellung der operklosterneuburg begeistert mit Humor, Mitmachaktionen und großer Oper für kleine und große Besucher.
v.l.n.r. Peter Edelmann, Franz Brenner, Kristian Benedikt, Margarita Gritskova, Raimondo Mazzon, Christoph Kaufmann, Georg Wacks © operklosterneuburg
(Klosterneuburg, am 21. Juli 2026) Ein voller Erfolg war die diesjährige Familienvorstellung der operklosterneuburg mit „Samson und Dalila für Kids“. Die mitreißend und kindgerecht aufbereitete Fassung von Camille Saint-Saëns‘ Oper begeisterte kleine und große Besucher gleichermaßen. Die spannende, mit Humor erzählte Geschichte, die großartige Musik und zahlreiche Mitmachaktionen machten den Nachmittag zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie.
Humorvoll erzählt und aktiv erlebt
Für besonders viel Gelächter sorgte Georg Wacks, der als herrlich schräger Friseur und Moderator durch die Geschichte führte. Mit pointierten Gags, spontanen Einfällen und seinem charmanten Spiel zog er Kinder ebenso wie Erwachsene in seinen Bann. Ob auf der Suche nach dem Geheimnis von Samsons Kraft oder als humorvoller Vermittler zwischen Bühne und Publikum – Georg Wacks bewies einmal mehr sein außergewöhnliches Talent, Oper auf unterhaltsame und zugängliche Weise zu vermitteln.
Großen Jubel gab es auch bei den zahlreichen Mitmachaktionen. Beim berühmten Bacchanal wurde das Publikum zum fröhlichen Bauchtanz eingeladen, wodurch sich der Zuschauerraum in eine ausgelassene Festgesellschaft verwandelte. Gemeinsam mit den Kindern wurde sogar auf der Bühne gezaubert – Momente, die für leuchtende Augen und viel Applaus sorgten.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Opera Conducting Masterclass with the State Opera Stara Zagora, Bulgaria / 8-16 SEPTEMBER 2026
in Opera Conducting Masterclass, Save the Date
REPERTOIRE
Lucia di Lammermoor by Gaetano Donizetti
Il barbiere di Siviglia by Gioachino Rossini
Both operas are fully-staged and sung in their original language. Our Opera Conducting Masterclass is limited to the first eight conductors who apply, are accepted, and confirm their places with a deposit. An unlimited number of auditors will be accepted at the reduced rate of EUR 480.. PROBABLY THE BEST TRAINING IN OPERA CONDUCTING IN THE WORLD
State opera stara Zagora
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Wien: Der monatliche Stehplatz-Treff – seit den 1960er-Jahren
Dritz Ktammer schreibt: Unsere Freundschaft resultiert aus den 1960ger Jahren, einmal im Monat gibt es einen sogenannten „Stehplatz Tratsch Treff“ in einem Wiener Wirtshaus / Gasthaus, vorgestern eben beim Heurigen Kierlinger wegen der Backhendln im Körberl. Pro Treff kommen noch immer 10 -12 Freunde zusammen und das dauert dann so an die bis zu 5 Stunden. Als nächster Termin wird einer nach dem 15. August anvisiert.
Foto: Fritz Krammer
Bayreuth: Katharina Wagner: „Wir müssen uns unserer eigenen Geschichte stellen“ (Bezahlartikel)
Für Katharina Wagner gehört die Aufarbeitung von Antisemitismus und Nationalsozialismus in der Familientradition zur Aufgabe der Bayreuther Festspiele. Doch Richard Wagners Kunst erschöpft sich darin nicht.
FrankfurterAllgemeine.net.katharina.Wagner
Bayreuths historische Spur (Bezahlartikel)
Vor 150 Jahren fanden die ersten Bayreuther Festspiele statt. Künstlerisch waren sie einer der gewichtigsten Beiträge zur Kultur Europas. Politisch bleiben sie bis heute kontrovers.
FrankfurterAllgemeine.net.feuilleton
ARD Doku über Richard Wagner: Mit Brünnhilde durch Wagners Welt
Wagner neu erzählt: In einer vierteiligen Doku-Serie der ARD Mediathek kommentiert die Bühnenfigur Brünnhilde Wagners Schaffen und die Widersprüche des Autors und Komponisten – mit KI-Animation, Collagen und berühmten Personen der Opernwelt.
BR.Klassik-de-mitbruennhilde
München: Festspiel-Liederabend mit Ludovic Tézier (Bezahlartikel)
Rutschpartie für den Bühnenlöwen. In der Oper erlebt man Ludovic Tézier stets als großen Sängerdarsteller. Bei seinem Liederabend im Prinze aber kann sich der französische Bariton kaum entfalten.
SueddeutscheZeitung.de,tezier.rutschpartie
Heidenheim
Opernfestspiele Heidenheim / Macbeth: Rolle Machtmensch
Ein „Theater im Theater“-Ereignis mit einer ideal besetzten Titelpartie. Kaum jemand wird sich wundern, dass das auf den frühen Verdi spezialisierte Heidenheimer Opern-Kompetenzteam um seinen Festspielintendanten und Musikalischen Leiter Marcus Bosch der Urfassung von Verdis „Macbeth“ den Vorzug gibt. 1847 in Florenz uraufgeführt, benennt Bosch sie im Programmheft als „fast schon explosiv“. Diese theoretische Einschätzung bestätigt er in der Praxis vom Pult aus mit der instrumental nicht minder explosiven Cappella Aquileia, einem hochkarätigen Solistenensemble, in dem Leah Gordon souverän die eiskalt berechnende Aura ihrer Lady Macbeth spiegelt und Don Lee als verwundbarer Banco auffällt, sowie dem verhext starken (Frauen)-Chor aus Brünn auf eindrückliche Weise.
orpheus-magazin.de.Macbeth
Erl/Tiroler Festspiele 18.7.2026 – „We are the lucky ones“ – eine zeitgenössische Oper von Philip Venables (*1979) – Premiere – Österreichische Erstaufführung – Festspielhaus Erl – Tiroler Festspiele Erl Sommer 2026.
„A song and dance about life and death“
Foto: Scheffold Media
Das zeitgenössische Werk „We are the lucky ones“ von dem britischen Komponisten Philip Venables ist eine Oper in 64 Szenen mit dem Libretto von Nina Segal und Ted Huffmann, basierend auf Interviews mit über 70 Personen, die zwischen 1940 und 1949 in Europa und Nordamerika geboren wurden.
Die Oper wurde in englischer Sprache mit englischen und deutschen Übertiteln aufgeführt. Die Koproduktion und das gemeinsame Auftragswerk der Niederländischen Nationaloper, Amsterdam und der Ruhrtriennale erlangte bei den Tiroler Festspielen Erl Sommer 2026 ihre grandiose Österreichische Erstaufführung.
Dieses außergewöhnliche Opernwerk, das am 14.März 2025 an der Niederländischen Nationaloper, Amsterdam uraufgeführt wurde, versteht sich als kollektive musikalische Zeitkapsel einer ganz besonderen Generation. Sie porträtiert das Leben der sogenannten „Babyboomer“ Generation und verknüpft persönliche Erinnerungen mit historischen Ereignissen…
Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen
Sprechtheater/
Salzburger Festspiele: Dieser Jedermann ist zu unsympathisch (Bezahlartikel)
Robert Carsens „Jedermann“ ist an einem herrlich linden Abend in sein drittes Jahr gestartet. Er bietet weiterhin Hochglanzpolitur, großes Entertainment, bedeutungsschwangere Momente – und scheitert am Zerrbild seiner Hauptfigur.
DiePresse.com.de.jedermann
Schrei aus der wahrhaftigen Tiefe der Seele
Oscar Wilde / De Profundis
https://www.drehpunktkultur.at/index.php/festspielstadt-salzburg/festspiele/schrei-aus-der-wahrhaftigen-tiefe-der-seele
Jens Harzer als Oscar Wilde: Was soll das noch toppen?
„De Profundis“ im Salzburger Landestheater – Standing Ovations für ein Gastspiel des Berliner Ensembles. Die Kritik.
https://kurier.at/kultur/de-profundis-salzburger-festspiele-jens-harzer/403177174
„De Profundis“ bei den Salzburger Festspielen: Jens Harzer vermittelt Elementargewalt (Bezahlartikel)
Was tun bei Einsamkeit, Kummer und Angst? Ein Brief aus dem Gefängnis schildert grandiose Auswege.
SalzburgerNachrichten/ Festspiele
Filme der Woche
Filmstart: 23. Juli 2026
H WIE HABICHT
H Is for Hawk / GB / 2026
Regie: Philippa Lowthorpe
Mit: Claire Foy, Brendan Gleeson, Denise Gough, Lindsay Duncan u.a.
Trauerarbeit zum Zweiten
Vor kurzem erst sah man in einem französischen Film, wie ein Vater, der seinen jungen Sohn verloren hat, mit einem Freund auf Fahrrädern quer durch ganz Europa radelt, um der letzten Reise des Verstorben zu gedenken – eine wahre Geschichte des Regisseurs und Hauptdarstellers („Auf zwei Rädern“ von Mathias Mlekuz).
Verlust tritt in jedes Menschenleben ein, ist deshalb ein so ewiges Thema. Auch der Roman „H is for Hawk“ der Autorin Helen MacDonald, der 2014 zum Bestseller wurde, erzählt davon, dass ein über alles geliebter Mensch gegangen ist und die Tochter den Verlust des Vaters scheinbar nicht überwinden kann.
Bis der titelgebende „Hawk“ also Habicht, einen Weg weist. Im Film taucht er als mitspielende „Person“ nach etwa einer halben Stunde auf. Bis dahin hat man Helen als schwungvolle Dozentin in Oxford kennen gelernt und eine Ahnung von ihrer besonderen, intensiven Beziehung zu ihrem Vater bekommen. Alisdair Macdonald ist ein großartiger Fotojournalist und vor allem ein großer Naturliebhaber, was er seiner Tochter vermittelt. Endlos können die beiden durch die Wälder streifen und mit riesigen Guckern die Tiere beobachten. Besonders bewundert Helen den Flug eines Habichtpaares…
Brendan Gleeson spielt diesen Vater, stirbt bald zu Beginn, wird Auslöser der Geschichte, aber dieser wunderbare Schauspieler geht dem Publikum glücklicherweise nicht verloren. Denn Regisseurin Philippa Lowthorpe, die diesen Roman auch als Co-Drehbuchautorin verfilmte, fügt immer wieder ausführliche Rückblenden ins Geschehen, die zeigen, wie besonders dieser Mann und wie begreiflich Helens depressive Verzweiflung nach seinem Verlust war…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Sie beten mit den Füssen: In Frankreich ist eine konservative Wallfahrt zur Massenbewegung geworden: Frankreichs katholische Kirche schrumpft. Doch ausgerechnet ihr konservativster Flügel zieht immer mehr junge Leute an. Bei der Wallfahrt von Paris nach Chartres waren dieses Jahr 20 000 Pilger unterwegs, so viele wie noch nie. Was treibt sie an?
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«Ich kann nützlich sein» – Frankreichs Ex-Präsident Hollande plant sein Comeback: François Hollande galt lange als Inbegriff eines gescheiterten Präsidenten. Nun bereitet der 71-Jährige eine erneute Kandidatur für den Élysée-Palast vor. Und seine Umfragewerte sind gar nicht einmal schlecht.
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Vom Bürgermeister zum Premierminister: Andy Burnhams schwierigste Aufgabe steht erst noch bevor: Am Montag hat der 56-jährige Labour-Politiker die Regierungsgeschäfte übernommen. Er verfolgt ambitionierte Pläne – wie sie finanziert werden sollen, bleibt unklar.
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Die Hamas kürt mit Khalil al-Haya ihren neuen Chefterroristen: Zwei Jahre nach der Eliminierung ihres früheren Chefs durch die israelische Armee hat die islamistische Miliz einen Nachfolger gewählt: einen Mann mit besten Kontakten nach Iran.
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Japan reformiert die Thronfolge – eine Kaiserin soll es weiterhin nicht geben: Erstmals seit 1947 hat Japans Parlament das Kaiserhausgesetz geändert, um das Überleben der Monarchie zu sichern. Die beliebte Prinzessin Aiko darf nicht auf den Thron. Stattdessen soll die kaiserliche Familie durch Adoptionen erweitert werden.
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«Es ist nicht einfach, Taiwaner zu sein», sagt der Mann, der China zur Rage bringt: Puma Shen ist Menschenrechtsaktivist, Experte für chinesische Einflussnahme und Politiker. Das macht ihn in den Augen von Peking zum Separatisten. Jetzt will er Bürgermeister von Taipeh werden.
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Niemand beim ZDF hat ihm gesagt: «Mensch, Tommy, lass mal.» Ein Film rechnet mit dem Sexismus grosser deutscher Entertainer ab: Der Dokumentarfilm «Was haben wir gelacht» stellt Moderatoren wie Thomas Gottschalk oder Harald Schmidt nachträglich an den Pranger. Trifft er damit auch das Wesen jener Zeit, der neunziger Jahre? Oder misst er die Vergangenheit an den Moralvorstellungen der Gegenwart?
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Die künstliche Intelligenz entbindet vom Selberdenken und macht bequem. Wohin führt das?: Schuld an der Entwicklung trägt nicht die Maschine, sondern der Mensch.
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«Ein unerhörter Versuch, die Nazi-Verbrechen zu normalisieren»: der Starhistoriker Richard J. Evans über den Streit um die Einzigartigkeit des Holocaust: Lässt sich Auschwitz mit anderen Menschheitsverbrechen vergleichen? Vierzig Jahre nachdem sich an dieser Frage der Historikerstreit in Deutschland entzündet hat, zieht der britische Bestsellerautor Bilanz. Und ordnet auch die koloniale Gewalt ein.
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«Ich will zurück in die Sowjetunion»: Russlands Chef der Ermittlungsbehörde dichtet sich die Vergangenheit herbei
«Kettenhund des Regimes» wird er genannt: Alexander Bastrykin erlässt ein Verbot nach dem anderen, hetzt gegen Migranten, hält die Todesstrafe für human. Und er schreibt Gedichte – Werke, in denen die Phantomschmerzen einer ganzen Gesellschaft der moralischen Deckung von Repressionen dienen.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik: „Trump begreift nun, dass die Ukraine zurückschlagen und Russland Schaden zufügen kann“
Wadym Kuschnikow vom populären ukrainischen Online-Medium „Militarnyi“ erklärt, wie Kiew Putin zum Einlenken zwingen will und wieso die Lizenz für Patriot-Raketen für die Ukraine wichtig ist. Er schildert, welche Optionen das angegriffene Land beim Abfangen russischer Ballistik hat. Der Drohnenkrieg habe ein Niveau erreicht, das man früher nur aus Science-Fiction kannte.
DiePresse.com
Wien: Ruck-Causa spitzt sich zu ++ SPÖ unter Druck
Die Affäre rund um Wiens Wirtschaftskammer-Präsidenten Walter Ruck zieht immer weitere Kreise. Nach den brisanten Enthüllungen wächst nun auch der Druck innerhalb der ÖVP. Und: Neue Umfrage, neue Sorgen in der Regierung: Die FPÖ bleibt klar an der Spitze, während ÖVP und SPÖ weiter an Zustimmung verlieren. Das und mehr sehen Sie in den News
https://www.krone.at/4226264
„Degeneriert“: Aufstand gegen wüste Ruck-Sager
Ruck-Affäre eskaliert. Nach angeblichem Sager zu „degenerierten Oberösterreichern“ kontern Landeschef, Minister, Industrie. Rücktritts-Druck wächst.
Heute.at.degeneriert
Wird Herr Ruck „zu gehen sein“? Strafrechtlich hat er sich nichts zu schulden kommen lassen, also ist es Sache seiner Partei. Ist es „Majestätsbeleidigung, wenn man als ÖVPler ÖVP-Granden abqualifiziert?
Rand des Wahnsinns“: Supermarkt-Kassiererin packt aus, was sie extrem nervt
Sie saß fast täglich an der Kasse und erlebte so gut wie alles: Eine ehemalige Kassiererin verrät, welche Kunden-Gewohnheiten sie besonders aufregen.Der Einkauf im Supermarkt dauert oft nur wenige Minuten. Trotzdem entstehen gerade an der Kasse regelmäßig Situationen, die für Frust sorgen – auf beiden Seiten. Während viele Kunden möglichst schnell bezahlen und nach Hause möchten, müssen Kassierer gleichzeitig Waren scannen, auf Preise achten, Fragen beantworten und den Ablauf im Blick behalten
Heute.at.kassierin
So eine Supermarktkassierin hat es nicht leicht. Alles muss schnell gehen, sonst ertönt der mahnende Kundenruf „zweite Kasse“. Anderseits haben es die Kunden auch nicht leicht. Die „Kassiererwünsche“ an die Kunden sind auch nicht leicht zu erfüllen. Versuchen Sie es aber zumindest. Wenn Sie gemütlich Ihren Einkauf erledigen wollen, müssen Sie eben in ein Feinkostgeschäft mit entsprechenden Preisen gehen! Alles im Leben hat seinen Preis!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

