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22. AUGUST 2026 – Samstag

22.08.2026 | Tageskommentar

 

Ingo Metzmacher hält die Partitur in die Höhe. Foto: Marco Borrelli/Slzburger Festspiele

Salzburg 20.8.2026/ Felsenreitschule: Der Prinz von Homburg

Ein Traum, was sonst?


Maximilian Schmitt (Kurfürst). Foto: Christian Kargl

Was sagt uns weder märkischen noch militaristischen Deutschsprachigen das große Drama von Kleist heute noch? Was sagte es zweien, vor hundert Jahren im Abstand von 6 Tagen im Sternbild Krebs Geborenen? Ingeborg Bachmann hat den Text intensiv bearbeitet, die Kluft zwischen dem Schwärmer und Träumer und der Soldateska, zwischen Liebe und Pflicht, Disziplin und Emotion zugespitzt (es fällt einem entfernt Brittens Billy Budd ein, in nicht allzu fernem zeitlichen Abstand entstanden). Hans Werner Henze setzte das Stück in Töne, in vielfarbige, reibende – auch aufreibende – mit hohem Potenzial an Eindringlichkeit und Spannung. Immer noch „modern“ genug, um ein paar graubehaarte Festspielgäste zu verschrecken und vorzeitig das Weite suchen zu lassen. Nein, „kulinarisch“ war nicht allzu viel an diesem Festspielsommer, der den Höhepunkt, aber auch den Endpunkt der Hinterhäuser-Ära ausmachte.

In Parenthese: Erinnert sich noch jemand an das Ende der Flimm-Intendanz, nach der Hinterhäuser auf ein Jahr einsprang und verkündet bekam, seine Zeit werde dann noch kommen (wenig nobel dem darauffolgenden Ruzicka gegenüber, dem man damit schon sein Ablaufdatum bekanntgab). Das Abmontieren und Desavouieren von Festspielintendanten gehört offenbar zu Salzburg wie der Jedermann, ist sprachlich ebenso mäßig und dramaturgisch um vieles mieser.

Zurück zum Prinzen: Trotz allergrößter und bewundernswerter Fortschritte der Wiener Philharmoniker bei dem, was man „zeitgenössische Musik“ nennt, sei sie auch mehr als ein halbes Jahrhundert alt, ist „das Orchester“ für 20. und 21. Jahrhundert zweifellos das RSO Wien, und bis vor kurzem war Ingo Metzmacher „der Dirigent“ für diese Zeiträume. Das Alleinstellungsmerkmal ist seit Maxime Pascals Dirigaten in den letzten Jahren zwar nicht mehr gegeben, aber dennoch bleibt Metzmacher eine der ersten Adressen für alles ab der Zweiten Wiener Schule. Auch Henze hat er schon mehrmals präsentiert: konzentriert, mit Übersicht, aber auch mit Schwung und Klangpracht.

Tanja Ariane Baumgartner (Kurfürstin). Foto: Simon Pauly

Das Sängerensemble versammelt durchaus rennommierte Namen: Den heldentenoral angelegten Kurfürsten erfüllt Maximilian Schmitt mit einem weiterhin klangschönen Zwischenfachtenor, wenn auch nicht immer völlig anstrengungslos. Seine Gattin ist eine weitere dankbare Rolle für Tanja Ariane Baumgartners profunden Mezzo, die zart blühenden Höhen der Prinzessin Natalie zelebriert Kathrin Zukowski in gewohnter Souveränität; Lauri Vasar als Feldmarschall könnte etwas durchschlagskräftiger sein, Anthony Robin Schneider liefert als Kottwitz die nötigen Basstöne sehr gut ab und Magnus Dietrich gibt dem Hohenzollern, einer Art Wozzeckschen Andres im Stabsoffiziersrang, die nötige Lyrik – und fast immer ohne Mühe. Die kleineren Rollen sind fein besetzt.

Und der Prinz? Der muss zwischen Traumverlorenheit, Liebesseufzern, Angriffslust und schicksalsergebener Annahme des Todesurteils mit äußerster Expressivität dominieren. Schon vom Text her wäre es fein, wenn er dies mit jugendlicher Ausstrahlung täte. Daher muss man wohl kompromissbereit sein: Selten sind es ganz junge Sänger, die einer solchen Rolle überzeugend Herr werden. Diesmal steht mit Georg Nigl ein im besten Sinn erfahrener Routinier – bei dem indes noch nie eine Rolle Routine war – hinter dem Konzertpult, ergreift mit zahllosen Ausdrucksnuancen und grandioser Textverständlichkeit, klaren Höhen und fahlen Tiefen und wird so alles in allem das Zentrum einer Aufführung, bei der Wahrhaftigkeit vor Schönheit geht. Und die Wahrhaftigkeit (Frau Bachmann verzeihe diesen Kalauer) ist den Menschen zumutbar.

Robert Fucik

Salzburger Würdigung von Bachmann und Henze (Bezahlartike)
Die konzertante Aufführung der Oper „Der Prinz von Homburg“ wurde bei den Festspielen bejubelt.
KleineZeitung.at.henze

Nachtkritik „Der Prinz von Homburg“: Der Röntgenblick eines Künstlerpaars erhellt ein Nacht- und Traumstück (Bezahlartike)
Ein kostbares Geschenk für die Jahresregenten Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann: Ihre Oper „Der Prinz von Homburg“ wird in der Felsenreitschule exemplarisch mit Leben erfüllt.
SalzburgerNachrichten.festspielehomburg

Hinreißendes Plädoyer für Rebellion: „Prinz von Homburg“ in Salzburg (Bezahlartikel)
Hans Werner Henzes „Der Prinz von Homburg“ in der Felsenreitschule, die letzte Musiktheaterproduktion dieses Salzburger Sommers, schreibt Festspielgeschichte: Besser hätte man des jeweils hundertsten Geburtstags dieses Komponisten und seiner ebenso genialen Librettistin Ingeborg Bachmann nicht gedenken können.
DiePresse.com.homburg

Träumer vor dem Tribunal
Festspiele / Der Prinz von Homburg. So ein Kriegsheld hat es nicht leicht. Der eine folgte stur seinem Befehl, hat damit Napoleons Untergang vor Waterloo besiegelt – und ist selber glimpflich davon gekommen. Der andere hat strikten Befehl im Überschwang missachtet, einen bejubelten Sieg errungen – und soll jetzt wegen Eigenmächtigkeit hingerichtet werden.
DrehpunktKultur.at.prinz

BAYREUTH/ Festspiele/ Festspielhaus: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER . Treuetrauma in Sandwike

Vom romantischen Mythos zur Shotgun Wedding – Dmitri Tcherniakovs „Fliegender Holländer“ in Bayreuth
Vorstellung vom 18. August 2026

Asmik Grigorian als „Senta“. Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Kein Meer, keine norwegische Küste, keine Sehnsucht, keine Romantik. Dmitri Tcherniakov räumt Wagners „Fliegenden Holländer“ ziemlich gründlich leer von allem, was man mit diesem romantischen Seestück zunächst verbinden könnte. Kein Schiff kämpft sich durch den Sturm, kein blutrotes Segel taucht am Horizont auf, kein geheimnisvoller Seefahrer kommt aus einer anderen, vielleicht sogar metaphysischen Welt. Und trotzdem schäumt und brandet es an diesem Abend im Bayreuther Festspielhaus. Die Gischt kommt aus dem Orchestergraben.

Oksana Lyniv braucht kein sichtbares Meer, um diese Musik in Bewegung zu versetzen. Mit großer Energie und enormer Spannung, dabei aber immer wieder erstaunlich fein und transparent, lässt sie das Festspielorchester drängen, peitschen, aufbrausen und sich wieder zurücknehmen. Das Raue und Brutale dieser Partitur ist ebenso gegenwärtig wie ihre nervösen Übergänge, ihre lyrischen Inseln und jene Unruhe, die selbst dort nicht ganz verschwindet, wo die Musik für einen Moment zur Ruhe zu kommen scheint. Lyniv arbeitet die Dynamik und die Gewalt dieser Musik ebenso heraus wie ihre Feinheit und Durchlässigkeit…

Zum Bericht von Dr. Eric Alexander Hoffmann

Markus Hinterhäuser erhält „Großen Preis der Jury“ beim Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 – 
Für sein Schaffen als Pianist, Festivalleiter und Kulturmanager wird Markus Hinterhäuser im Rahmen der Gala des 14. Österreichischen Musiktheaterpreises am 8. September 2026 mit dem „Großen Preis der Jury“ ausgezeichnet.

 

Wien (LCG) – Mit dem „Großen Preis der Jury“ prämiert der Österreichische Musiktheaterpreis in diesem Jahr eine der prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Musiklandschaft: Markus Hinterhäuser. Der Pianist und langjährige Intendant der Salzburger Festspiele hat das heimische Musiktheater über Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgeformt sowie international sichtbar gemacht und kann zurückblicken auf eine Karriere, die künstlerische Exzellenz mit programmatischer Offenheit und nachhaltiger Kulturarbeit verbindet. Verliehen wird die Auszeichnung im Rahmen der Gala in der Votivkirche Wien am 8. September 2026.

„Markus Hinterhäuser hat das Musiktheater nicht nur geprägt, sondern auch immer wieder dazu ermutigt, über eigene Grenzen hinauszudenken. Mit seinem Mut zum Ungewöhnlichen, seiner programmatischen Weitsicht und seinem untrüglichen Gespür für außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten hat er neue Räume für Begegnung, Diskurs und künstlerische Erfahrung geschaffen und damit entscheidende Impulse für die Entwicklung des Musiktheaters gesetzt. Der ‚Große Preis der Jury‘ würdigt dieses herausragende und nachhaltige Wirken“, so Präsident Karl-Michael Ebner.

Eine beeindruckende Karriere im Rampenlicht
Geboren in La Spezia (Italien), studierte Hinterhäuser Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie am Mozarteum Salzburg – geprägt von renommierten Lehrenden wie Elisabeth Leonskaja und Oleg Maisenberg. Als Solist und Kammermusiker gastierte er im Laufe seiner Karriere in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt, von der Carnegie Hall über den Wiener Musikverein und das Konzerthaus bis zur Mailänder Scala, sowie bei internationalen Festivals von den Salzburger Festspielen über das Lucerne Festival bis zu den Berliner Festspielen….

Mehr darüber in den Infos des Tages“

Das war zu erwarten, der Juryvorsitzende hat seinen Kandidaten locker durchgebracht. Schade, dass darauf keine Wetten angenommen wurden!

Leserin Waltraud B. Zum Thema Hinterhäuser: Der Fall H. wird immer grotesker. Jetzt wird sogar eine Preisverleihung missbraucht um sein Fehlverhalten zu verscheiern. Dass diese Preisverleiung auch noch in der Votivkirche stattfindet, schlägt dem Fass den Boden aus. Österreich, was ist aus dir geworden…  Zitat Ende

Ein Jurymitglied bestätigt allerdings, dass in der Jury ein Einstimmigkeitsprinzig herrscht. Jeder Juror könnte ein Veto einlegen, was in diesem Fall nicht geschehen ist. Soll ich jetzt die Jury zu ihrer Weisheit beglückwünschen? Ich dagte ja eingangs, der Juryvorsitzende hat seinen Kandadidaten locker durchgebracht. Soll iich jetzt jubeln oder weinen? Weder noch, ich werde der Ehrung jenen Wert zukommen lassen, der ihr gebührt! 

Salzburg: Neues Verkehrskonzept: Festspiele beginnen Berg-Aushöhlung zum Schulstart
Das Bau-Budget darf nicht gesprengt werden, das Gestein darf auch nicht aus dem Mönchsberg gesprengt werden… Immerhin der Salzburger Schulstart darf sich noch spannend gestalten: Pünktlich am 14. September kommt aufgrund der Festspiel-Bauarbeiten ein neues Verkehrskonzept für die Altstadt.
https://www.krone.at/4262751

Zürich/ Tonhalle: Blasengesundheit aus der Tabuzone holen

Sonya Yoncheva, Piotr Bezala. Foto: Ken Howard, Metropolitan Opera, «Fedora»  

Benefizkonzert setzt Zeichen für die Blasengesundheit: Weltstars der Oper engagieren sich für die Blasengesundheit
Wenn Gesundheit zum Tabu wird – Benefizkonzert in der Tonhalle Zürich
Tabu Blasengesundheit: Benefizkonzert mit Sonya Yoncheva
und Piotr Beczała in Zürich
 Über Blasengesundheit wird selten gesprochen – obwohl statistisch jede zweite Person im Laufe ihres Lebens mindestens einmal von einer Blasenerkrankung oder Blasenfunktionsstörung betroffen ist. Viele leiden wiederholt darunter, häufig verbunden mit Scham und gesellschaftlicher Stigmatisierung. Die Kampagne «BLASE GUT. LEBEN GUT.» möchte dieses Tabu durchbrechen und gleichzeitig auf die Bedeutung von Forschung und medizinischer Versorgung aufmerksam machen.

Den Auftakt bildet am 30. August 2026 ein Benefizkonzert in der Tonhalle Zürich. Der Erlös kommt der Förderung der klinischen und wissenschaftlichen Forschung im Bereich der Blasengesundheit zugute. Denn jeder medizinische Fortschritt beginnt mit der Grundlagenforschung – sie schafft die Basis für neue Diagnoseverfahren und Therapien.

Für die Benefiz-Gala engagieren sich zwei der bedeutendsten Opernstars unserer Zeit: die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva und der polnische Tenor Piotr Beczała. Gemeinsam mit dem Swiss Orchestra unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer präsentieren sie ein festliches Programm mit berühmten Opernarien und Duetten.

Mit der Kampagne soll ein Thema ins öffentliche Bewusstsein rücken, das Millionen von Menschen betrifft, über das jedoch noch immer zu wenig gesprochen wird. Gesundheit ist nicht selbstverständlich – und medizinischer Fortschritt braucht Forschung und Unterstützung.

Weitere Informationen: www.blasengesundheit.ch 

Hamburg/ Elbphilharmonie
Mysteriöser Großalarm: 44 Menschen krank: Großeinsatz in Elbphilharmonie
Übelkeit, Schwindel und Erbrechen statt Film-Dreh: In der Hamburger Elbphilharmonie ist es am Donnerstagmorgen zu einem größeren Rettungseinsatz gekommen. 44 Menschen mussten medizinisch versorgt werden, zwei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht.
https://www.krone.at/4264386

Die Zeitung mutmaßt, was die Ursache sein könnte. Ich beteilige mich nicht an Spekulationen, sonst habe ich womöglich eine Klage wegen Geschäftsstörung am Hals!!

CD: GRAMOLA präsentiert DER ROSENKAVALIER (KarajaN, Schwarzkopf, Ludwig, Stich-Randall; Edelmann, Wächter
Release date: 2nd Oct 2026

Label: Gramola
Catalogue number: GRAMOLA92013
Genre: Opera

 

Bad IschL: Was wissen denn schon die Götter der griechischen Mythologie ? Bad Ischl als Fundgrube vergessener Operettenschätze

Wenn auch immer gesagt wird, das Operette sei ein sterbendes Genre der Musikgeschichte, wird dies seit Jahren treffend widerlegt wird. Nämlich in Bad Ischl beim jährlichen Lehár Festival im Sommer, wo Intendant Thomas Enzinger entgegen anderer Theater statt abgespielter Stücke gerne Raritäten auf sein Programm setzt. Heuer ist ihm eine seltene Perle aus der Operettenliteratur für das Festival gelungen, nämlich Lehárs frühe Operette „Der Göttergatte“. Seit 120 Jahren bei der umjubelten Uraufführung oft nicht einmal in den Lexika entschlafen und kaum irgendwo auf die Bühne gebracht. Das hat schon seinen Grund, ohne dass man böse Vermutungen anstellen möchte. Die Handlung spielt in der Welt der griechischen Mythologie, ist etwas dünnflüssig und ziemlich verworren. Rollentausch, Verwechslungsgeschichte, Wortwitz,  Esprit, wenn auch viel Charme, wurde in das Stück gesteckt, man muss schon genau aufpassen, wie, was und mit wem es die Götter treiben bis zum versöhnlichen happy end, wenn der Göttergatte seine Göttergattin wieder in Händen hält. Aber was wissen denn schon die Götter ?

Zur Meinung von Georgina Szeless

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Zwangsehe und Genitalverstümmelung: Die Sommerferien sind für junge Migrantinnen gefährlich: Trotz einem Verbot in Österreich werden jedes Jahr rund 200 minderjährige Migrantinnen zwangsverheiratet – meist bei einer Reise in die Herkunftsländer. Eine betroffene Syrerin schildert ihr Martyrium, das sie fast das Leben gekostet hätte.
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Die Stadt der Enttäuschten: Drei Wochen nach Beginn der Flüchtlingskrise herrscht in Ceuta immer noch Ausnahmezustand: Tausende Migranten harren in der spanischen Exklave in Afrika aus. Die Bewohner sind mit ihrer Kraft am Ende. Besuch in einer Stadt am Rande des Nervenzusammenbruchs.
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NGO-Rettungsschiffe: Dauerbrenner im Migrationsstreit zwischen Rom und Berlin. Seit Jahren befinden sich Italien und Deutschland im Clinch um die Schiffe der zivilen Seenotretter im Mittelmeer. Im Powerplay um die Rückführung von Migranten präsentiert Rom den Deutschen nun eine Rechnung. Sie ist gesalzen – aber stimmt sie auch?
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Rassismus gegen Weisse? Drei Jahre nach der Messerattacke von Crépol streitet Frankreich weiter über das Tatmotiv: Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 16-Jährigen bei einem Dorffest prüfen französische Richter ein rassistisches Tatmotiv. Zeugenaussagen über Gewalt gegen «Weisse» und «Franzosen» haben die Debatte entfacht. Doch die Staatsanwaltschaft widerspricht.
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Polens prominenter Justizflüchtling will in die Heimat zurück: Der frühere Vizejustizminister Romanowski wird von der polnischen Justiz gesucht. Mittlerweile ist er im russisch beeinflussten Transnistrien aufgetaucht. Über die Hintergründe seiner Flucht gibt es wilde Spekulationen.
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«Genozid ist momentan ein Schlüsselwort in der amerikanischen Politik» – warum Palästina den Wahlkampf in den USA dominiert: David Purucker ist Marxist. In seiner Doktorarbeit hat er die Entwicklung der Demokratischen Sozialisten Amerikas erforscht. Den gegenwärtigen Erfolg verdanke Linksaussen nicht dem Klassenkampf, sagt er. Entscheidend sei der Einsatz für die Sache der Palästinenser.
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iebzig Jahre «Bravo»: Ein Starschnitt für die Ewigkeit: Das Magazin machte Stars zu Zimmergenossen und den Slang der Schulhöfe zu einer gemeinsamen Sprache. Was bleibt davon?
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Jason Statham ist der gute Toxiker des Kinos
Verschlossenheit, Gefühlskälte, Gewaltbereitschaft: Toxische Männlichkeit nennt man das heute. Der britische Schauspieler hat auf dieser Diagnose eine extrem erfolgreiche Karriere aufgebaut.
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 Eine Sandra Hüller macht noch keine Ingeborg Bachmann: Regina Schillings filmische Huldigung von Ingeborg Bachmann scheitert am Gekünstelten. Da kann auch die Darstellerin nichts ausrichten.
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Ausufernd und aneckend – Thomas Hirschhorns grosser Bilder-Atlas in Chur: Mit «My Atlas» gibt der Schweizer Künstler Einblick in sein komplexes, über vierzigjähriges Schaffen.
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Ein unproduktives Kulturduell in Graubünden: Die zwei benachbarten Musikfestivals in Davos und in Klosters machen sich neuerdings direkte Konkurrenz – das ist keine sinnvolle Idee. Aber es lässt die konträren Profile der beiden Reihen noch schärfer hervortreten.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik/ Österreich. Durchbruch! Einigung auf 240 Dürre-Millionen
Wie die „Krone“ erfuhr, hat sich die Regierung nach zähem Ringen auf Dürre-Hilfen für Österreichs Landwirte geeinigt. Dem Vernehmen nach soll es sich um etwa 240 Millionen Euro handeln. Auch beim Klimaschutzgesetz konnte wohl ein Kompromiss gefunden werden.
https://www.krone.at/4264047

International
Nachfolge von UN-Generalsekretär Guterres: USA und Russland werfen Baerbock „Kompetenzüberschreitung“ vor
Annalena Baerbock setzt sich nach eigener Darstellung für einen transparenten Prozess bei der Besetzung des wichtigsten UN-Jobs ein. Ihre Mittel stoßen allerdings auf Widerstand zweier Vetomächte. Die entscheidende Empfehlung über den Posten liegt beim UN-Sicherheitsrat, der sich in nicht öffentlichen Abstimmungen auf einen Kandidaten oder eine Kandidatin verständigt, der oder die dann von der Generalversammlung der 193 Mitgliedsländer ernannt wird. António Guterres scheidet zum Ende des Jahres aus dem Amt. Derzeit gibt es acht Bewerber auf den Posten. USA: Baerbock sieht sich als „diplomatischer Superstar“
Tagesspiegel.de.baerbock

Immer Ärger mit Frau Baerbock, sie sieht sich als diplomatischer Superstar und steht mit dieser Einschätzung ziemlich allein da!

Religion Heiligenkreuz/NÖ: Abt von Stift Heiligenkreuz legt Amt nieder
Der Abt des niederösterreichischen Zisterzienserstifts Heiligenkreuz, Maximilian Heim (65), hat angekündigt, mit 14. September nach zwei Amtsperioden von seinem Amt zurückzutreten. Das schreibt das Stift in einer Aussendung vom Donnerstag. Nach 16 „erfüllten und herausfordernden Jahren und nach 30-jährigem Dienst in der Leitung des Stiftes als Abt, Prior und Novizenmeister sowie Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation (2016-–2025)“, wolle er in die Seelsorge zurückkehren und künftig „als Theologe wirken“, heißt es.
https://religion.orf.at/stories/3236986/

Die bessere Hälfte: Wie superreiche Frauen ihre Milliarden einsetzen
In der Klasse der US-Multimilliardäre tritt ein neuer Frauentyp immer selbstbewusster auf: Selfmade-Milliardärinnen, Erbinnen, aber auch Ex-Gattinnen oder Witwen, die das oft auch gemeinsam erwirtschaftete Geld ihrer Ex-Männer dazu einsetzen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen und den Schaden, den diese verursacht haben, etwas zu korrigieren.
News.at.superreiche

Ist doch schön! Hoffentlich auch wahr!

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

A.C. 

 

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