Die Wiener Staatsoper zum Tod von KS Ileana Cotrubaș
Ehrenmitglied des Hauses am Ring 87-jährig verstorben
https://www.wiener-staatsoper.at/magazin/detail/zum-tod-von-ks-ileana-cotrubas/
Nachruf
Ileana Cotrubas ist tot: Sie war die „Traviata“ ihrer Generation (Bezahlartikel)
Zum Tod der rumänischen Sopranistin, die mit den bedeutendsten Dirigenten subtile Rollenporträts von Mozart bis Puccini modellierte.
DiePresse.com.ileana Cotrubas
Opernsängerin Ileana Cotrubaș verstorben
Die Rumänin gehörte zu den zentralen Proponenten der Wiener Staatsoper im 20. Jahrhundert. Ileana Cotrubaș ist tot – und damit eine der legendären Sopranistinnen der Wiener Staatsoper. Die gebürtige Rumänin, Ehrenmitglied des Hauses am Ring, verstarb nun im Alter von 87 Jahren. „Äußere, glatte Perfektion war nicht, was sie suchte, sondern künstlerische Wahrheit in Gesang und Spiel“, zollte „ihr“ Haus am Donnerstag der verstorbenen Künstlerin den gebührenden Respekt.
DerStandard.at.cotrubas
DIE ERSTEN PREMIEREN DER WIENER STAATSOPER IN DER NEUEN SAISON
Foto: Andrea Matzker
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebes Publikum!
Bevor wir wie gewohnt einen Blick auf die nächsten beiden Wochenenden am Wiener Rathausplatz werfen, wagen wir einen Ausblick in die kommende Saison. Im September und Oktober kommen sowohl Opern- wie auch Ballett-Fans voll auf ihre Rechnung:
Neben dem Opern Air-Konzert im Burggarten am 6. September (mit Asmik Grigorian, Piotr Beczała, Juan Diego Flórez und Ludovic Tézier) gibt es im Herbst sowohl eine Opern- wie auch eine Ballettpremiere, die Uraufführung der Kinder-Wanderoper Geheimmission Zauberflöte sowie sehr spannende Besetzungen in den Wiederaufnahme- und Repertoirevorstellungen, wie z.B. Elīna Garanča als Fürstin de Bouillon, Jonas Kaufmann als Otello, Kate Lindsey als Sesto und als Rosina, Malin Byström als Tosca, Jonathan Tetelman als Cavaradossi, Roberto Alagna als Don José, Nicole Car als Desdemona, Luca Salsi als Jago, Rolando Villazón als Orfeo sowie Günther Groissböck als Philipp II. und im Rahmen eines Solokonzertes.
Premiere
ALEXANDER VON ZEMLINSKY, BÉLA BARTÓK EINE FLORENTINISCHE TRAGÖDIE / HERZOG BLAUBARTS BURG
Der zweiteilige Abend Eine florentinische Tragödie/Herzog Blaubarts Burg am 3. Oktober eröffnet den Premierenreigen. Zu erleben sind u. a. Asmik Grigorian, Florian Boesch und Christopher Maltman. Termine → Eine florentinische Tragödie/Herzog Blaubarts Burg
Premiere: 3. Oktober 2026
weitere Termine: 6. / 8. / 10. & 12. Oktober 2026
Tickets »Eine florentinische Tragödie/Herzog Blaubarts Burg«
JOHN NEUMEIER: NIJINSKY
Am 20. Oktober folgt die erste Ballettpremiere, John Neumeiers Nijinsky über den Jahrhunderttänzer und Visionär der Tanzkunst.
Premiere: 20. Oktober 2026
weitere Termine: 22. / 24. / 27. & 30. Oktober 2026 &
6. & 9. November 2026 (ab 1.9. im Verkauf)
Tickets »Nijinksy«
Auch in der kommenden Spielzeit gibt es zu unseren Opern- und Ballett-Neuproduktionen im Haupthaus jeweils Einführungsmatineen – die Opern-Matineen werden von Direktor Bogdan Roščić moderiert.
Für Sie als Newsletter-Abonnentin oder -Abonnent sind die Matineen mit dem Code Vormittag_NL (diesen bitte bei der Buchung im Feld »Kundenkarte/Aktionscode« eintragen) auch weiterhin kostenlos buchbar.
Und nun – wie angekündigt – der Blick auf die nächsten »Staatsopern-Sonntage« auf der großen Leinwand des Film Festivals am Wiener Rathausplatz:
CHARLES GOUNOD: »FAUST« (2021)
Frank Castorf, vielleicht der einflussreichste Regisseur der deutschsprachigen Theaterwelt der letzten 20 Jahre, debütierte mit dieser Arbeit 2021 an der Staatsoper. In seiner Inszenierung trifft das Paris der Faust-Uraufführungszeit auf das Paris um 1960. Mit filmischen Mitteln wie Schnitten und Überblendungen werden aus den wenigen Schritten durch das Miniatur-Paris Verfolgungsjagden, Zeitsprünge oder Träume. Zugleich setzt Castorf die, von Gounod nicht zu Ende erzählten, Geschichten im Video fort. Juan Diego Flórez gab mit dieser Produktion sein szenisches Rollendebüt als Faust. Die Marguerite gestaltet Nicole Car. Adam Palka ist Méphistophélès, Etienne Dupuis singt den Valentin. Es dirigiert Bertrand de Billy.
Termin → Faust (2021)
Sonntag, 23. August, 20.30 Uhr
RICHARD STRAUSS: »DER ROSENKAVALIER« (2025)
Richard Strauss‘ Meisterwerk in der legendären Inszenierung von Otto Schenk ist am letzten August-Sonntag zu erleben. Krassimira Stoyanova ist als Marschallin, Günther Groissböck in seiner Paraderolle als Baron Ochs von Lerchenau zu erleben. Emily D´Angelo gibt den Oktavian. Und in der kleinen Rolle des Sängers, die gerade die Besetzung dieser Rolle dann doch zu einer wichtigen Partie macht, brilliert Angel Romero. Es dirigiert Adam Fischer.
Termin → Der Rosenkavalier (2025)
Sonntag, 30. August, 20.15 Uhr
beim Film Festival am Rathausplatz
film festival am rathausplatz »Der rosenkavalier (2020)«
beim Film Festival am Rathausplatz
GRAFENEGG: Julien Hervé statt Martin Fröst in Grafenegg
Martin Fröst muss aus gesundheitlichen Gründen seine Mitwirkung beim Konzert des Rotterdam Philharmonic Orchestra unter Lahav Shani am Abend des 23. August 2026 in Grafenegg absagen. Julien Hervé übernimmt bei unverändertem Programm.
(Grafenegg, 20. August 2026) Der Klarinettist Martin Fröst muss seinen Auftritt in Grafenegg aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Er sollte am 23. August in Grafenegg gemeinsam mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Lahav Shani spielen.
Wir wünschen Martin Fröst rasche Genesung sowie eine baldige Rückkehr auf die Konzertbühnen der Welt und freuen uns, dass Julien Hervé, der Soloklarinettist des Rotterdam Philharmonic Orchestra, das Konzert bei unverändertem Programm (Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622) übernimmt.
Lahav Shani zur Besetzungsänderung:
«Ich bewundere Julien für seine musikalischen Qualitäten, er ist ein exzellenter Solist und Kammermusiker und großartiger Kollege. Ich freue mich sehr darauf, mit ihm gemeinsam in meinem letzten Konzert als Chefdirigent des Rotterdam Philharmonic Orchestra das Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart zu interpretieren. Martin Fröst wünsche ich eine schnelle Genesung.»
Weitere Informationen, sobald verfügbar, unter grafenegg.com.
Interview Daniel Hope/ Gstaad
Daniel Hope: „Gstaad ist so viel mehr als nur ein Job“
Für Daniel Hope ist die Intendanz beim Menuhin Festival Gstaad eine Herzensangelegenheit. Yehudi Menuhin war sein Mentor, Gstaad seine zweite Heimat. Als ich den 53-jährigen Stargeiger in der Bibliothek des Ermitage Wellness- & Spa-Hotels in Schönried-Gstaad treffe, kommt er gerade von den Proben. Sein Terminkalender ist voll, seit dem 1. November 2025 leitet er das Festival.
Jürgen Pathy im Gespräch mit Daniel Hope
Klassik.begeistert.de
Bremen/ Musikfest /Konzerthaus „Die Glocke“
Rolando Villazón: Ich wollte wie Orpheus singen…
Der Mythos um den begnadeten Sänger Orpheus und seine Gattin, die Nymphe Eurydike, ist gewiss eine der bekanntesten alten Liebestragödien. Claudio Monteverdi hat sie 1607 in „L’Orfeo“ vertont, der möglicherweise ersten Oper der Musikgeschichte. Und dutzende weitere Komponisten haben sich bis hin zur Neuzeit dieses berührenden Sujets bedient. Christina Pluhar und ihr Ensemble L’Arpeggiata haben Ausschnitte aus verschiedenen Werken in Form einer quasi halbszenischen Aufführung zusammengefügt, die die uralte Lovestory anhand der schönsten Arien lebendig werden lässt. Dass damit auch Einblicke in die Geschichte der Oper vermittelt werden, ist zweifellos interessant. Doch an diesem Abend darf man sich auch ganz einfach der Schönheit der Musik hingeben.
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Currentzis in Salzburg: Ein Geburtstag und drei Todesfälle (Bezahlartikel)
Utopia-Orchester und -Chor unter Teodor Currentzis mit Kurtág und Brahms, dazu Vilde Frang als glänzende Solistin in Bergs Violinkonzert: Ein Abend im Großen Festspielhaus, der begeisterte, verstörte und zum Nachdenken anregte. Wie Festspielkonzerte sein sollen.
https://www.diepresse.com/41188117/currentzis-in-salzburg-ein-geburtstag-und-drei-todesfaelle
Der Tod keinen Stachel mehr
Über György Kurtág und Alban Berg führten Teodor Currentzis und sein Utopia Orchestra in direkter Linie, musikalisch wie emotional, zu Johannes Brahms. Genau diesen Sound muss der Komponst für das Deutsche Requiem im Ohr gehabt haben.
DrehpunktKultur.at.der.tod
Salzburg: Schwerhörig zur Mozart-Oper
Ich fuhr zu den Salzburger Festspielen, um die maroden Werkstätten zu besichtigen. Beim Besuch eines Konzerts hatte ich eine heilsame Begegnung. Außen hui, innen pfui – so lautet das Fazit nach meiner Reise zu den Salzburger Festspielen. Ich fuhr nach Salzburg, um das geplante Bauprojekt „Festspielbezirk 2030“ unter die Lupe zu nehmen. Mitte September rollen die Maschinen an, um im Mönchsberg riesige Kavernen aus dem Fels zu fräsen. Ich wollte wissen, ob die enormen Kosten – geschätzt zwischen 438 und 635 Millionen Euro – in Zeiten knapper Kassen zu rechtfertigen sind. Meine Reportage dazu finden Sie im aktuellen FALTER. Doch ich wollte nicht nur die bröckelnde Rückseite des berühmten Festivals sehen, sondern auch die glänzende Fassade. Die Veranstalter luden mich zu einer Mozart-Oper ins Große Festspielhaus ein. Hunderte elegant gekleidete Damen und Herren strömten in das von Clemens Holzmeister entworfene Gebäude, das 1960 eröffnet wurde.
https://www.falter.at/maily/20260819/schwerhoerig-zur-mozart-oper
Interview: Im Gespräch mit dem Dirigenten Sebastian Weigle
Ein Gespräch von Dirk Schauß vom 03.06.2026
Sebastian Weigle bei einer Probe. Foto: Copyright by Diana Hillesheim
Fast vier Jahre später – im Juni 2026, wie schon 2022 – trafen sich Dirk Schauß und Sebastian Weigle wieder in Frankfurt. Die Atmosphäre war von Anfang an vertraut und herzlich: Weigle kehrte als Gast zu dem Orchester zurück, dessen Klang er, wie er sagt, „immer in seinem Herzen“ getragen hat.
Beim ersten Gespräch vor Jahren hatte sich bereits eine offene, respektvolle Gesprächsatmosphäre entwickelt. Diesmal war das Interview noch ausführlicher, persönlicher und von einer spürbaren Freude am Wiedersehen geprägt. Im Zentrum standen Weigles Rückkehr an das Pult des Frankfurter Orchesters, sein Leben als freier Dirigent und die Erfahrungen, die er in den letzten Jahren an den verschiedensten Häusern gesammelt hat. Er spricht mit großer Wärme über die besonderen Qualitäten „seines“ Orchesters, über das Beethoven-Violinkonzert und Rachmaninows zweite Sinfonie, die er ungekürzt und mit frischen Nuancen an den beiden Konzertabenden gestalten will. Ebenso offen äußert er sich zu seinen zukünftigen musikalischen Wünschen – darunter Sibelius und Martinů – und zu seiner Haltung gegenüber Mahler, den er bewusst nicht als reine Todesmusik versteht…
Zum Interview Sebastian Weigle / Dirk Schauß
Saarländisches Staatstheater Saarbrücken startet am 29. August mit Prokofjews opulenter Oper Die Liebe zu den drei Orangen in die neue Spielzeit
„Die Liebe zu den drei Orangen“. Copyright: Martin Kaufhold
mit Prokofjews opulenter Oper Die Liebe zu den drei Orangen startet das Saarländische Staatstheater am 29. August im Großen Haus gleich rasant in die Spielzeit 2026/2027. Sie erzählt voller Humor von der Sehnsucht des Menschen nach Liebe, Glück und Lebensfreude. Tom Gerber, der gerade mit seiner Inszenierung des Musicals La Cage aux Folles in Saarbrücken Publikum und Kritiker gleichermaßen begeisterte, wünscht sich schon lange, eine Oper auf die Bühne zu bringen. Nach einer Reihe von Produktionen im Musicalbereich, ist dies nun seine erste Opernproduktion.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Filme der Woche
Filmstart: 20. August 2026
A SAD AND BEAUTIFUL WORLD
Nujum al’amal w al’alam / Libanon, Deutschland / 2025
Drehbuch und Regie: Cyril Aris
Mit: Mounia Akl, Hassan Akil, Julia Kassar
Im Land der Tränen
Draußen herrscht Krieg, als zwei Mütter in Beirut gleichzeitig ihre Kinder zur Welt bringen – damit hat der libanesische Regisseur Cyril Aris schon alles beisammen, was er für seinen Film „A Sad And Beautiful World“ braucht. Seine beiden Protagonisten Nino (als Erwachsener: Hasan Akil) and Yasmina (als Erwachsene Mounia Akl) – und seine Heimat, den Libanon, das Leben in Beirut.
Mit vielen Rückblenden verschränkt erzählt er das Leben der beiden, die sich als Kinder schon kennen: Hinreißend besetzt (die Namen der Kinder-Darsteller sind nicht aufzufinden), zeigen sich hier schon ihre Verschiedenheiten. Nino hat (da ist er wieder, der Krieg) als Fünfjähriger bei einem Angriff seine Eltern verloren und träumt sie sich auf einer wunderschönen Insel, wo er auch einmal hingehen will. Yasmina, die zuhause dem Ehekrieg ihrer Eltern zusieht, ist nüchterner, sieht die Welt schon damals mit kritischem Blick. Aber die Zuneigung, die sie für einander empfinden, ist spürbar.
Sie haben sich aus den Augen verloren, treffen sich als Erwachsene durch Zufall wieder, werden ein Paar. Wer immer diesen Film als „RomCom“, als romantische Komödie bezeichnet hat, hat nichts davon verstanden. Gewiss, es gibt heitere Szenen, Yasmins Familie, der unheilbare Optimismus, mit dem Nino die Welt sieht, aber es geht nicht um eine Romanze (Motto: Was sich liebt, streitet sich)…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Michailo Fedorow verlangt Neuwahlen in der Ukraine: Der entlassene Verteidigungsminister fordert Präsident Selenski heraus: Die Entlassung des beliebten Ministers hat die grösste Krise in Selenskis Amtszeit ausgelöst. Mit Fedorows Auftritt am Dienstagabend hat diese eine neue Qualität erreicht.
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Odessa war der Sehnsuchtsort am Schwarzen Meer – heute ist die Stadt eine Lebensader für die Ukraine Die sogenannte «Stadt des Lächelns» will eigentlich eine Oase der Sorglosigkeit sein. Doch im Schwarzen Meer vor Odessa wird einer der wichtigsten Kämpfe dieses Krieges ausgefochten.
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Jetzt lesen Rätsel um Syriens Nuklearmaterial: Welche Absicht verfolgte das Asad-Regime?: Offiziell hatte Syrien nie ein Atomprogramm. Jetzt meldet die Regierung in Damaskus den Fund von mehreren Tonnen Nuklearmaterial – und kooperiert mit der Internationalen Atomenergiebehörde.
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Der Ungeduldige und der Technokrat: Frankreichs Mitte sucht ihren Kandidaten: Édouard Philippe ist derzeit der stärkste Bewerber des zentristischen Lagers für die französische Präsidentschaftswahl 2027. Doch sein wichtigster Rivale Gabriel Attal will nicht weichen.
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«Keine andere Protestbewegung geht weltweit so koordiniert vor wie der Antisemitismus», sagt der britische Extremismus-Experte Dave Rich: Der Autor eines Standardwerks über linken Judenhass in Grossbritannien erklärt, wie im Gewand des Antizionismus alte Verschwörungstheorien weiterleben und warum sich nach dem Hamas-Angriff auf Israel der Antisemitismus von rechts nach links verlagert hat.
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In Österreich verurteilter syrischer «Folterknecht» setzt sich in seine Heimat ab – ausgerechnet die FPÖ will ihn zurückholen: In einem aufsehenerregenden Verfahren verurteilte Österreich einen ehemaligen Vertreter des syrischen Machtapparats zu acht Jahren Haft. Kurz danach kehrte der Mann nach Syrien zurück und liess sich feiern.
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Wer sich nicht benimmt, fliegt raus: Schweden hat seine Migrationspolitik deutlich verschärft: Lange hielt sich Schweden für eine humanitäre Supermacht. Doch die Politik der offenen Türen brachte Probleme mit sich. Davon könnten die rechtspopulistischen Schwedendemokraten be der Parlamentswahl im September profitieren.
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Diplomatie des leeren Stuhls: Donald Trump lässt fast die Hälfte der Botschafterposten im Ausland unbesetzt: Der amerikanische Präsident ernennt fast nur Spender und politische Verbündete zu Botschaftern, und eine Rekordzahl der Posten bleibt vakant. Die Karrierediplomaten im Aussenministerium fühlen sich marginalisiert.
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Deutschland droht ein Prekariat bei Jugendlichen. Das hat auch mit der Einwanderung zu tun: Viele junge Menschen in Deutschland haben keinen Berufsabschluss. Das ist eine bildungspolitische Bankrotterklärung und eine fatale Wachstumsbremse. Die Regierung muss handeln. Dazu gehört auch, den Mindestlohn abzuschaffen.
Der andere Blick
Der gebrochene Mann: Christopher Nolan macht aus Odysseus einen modernen Menschen, der selbst nicht mehr an sein Heldentum glaubt: Bedrückt, mürrisch, depressiv: Die neue Verfilmung der «Odyssee» zeigt Odysseus als Mann, der sich schuldig fühlt – ein Gefühl, das der Antike fremd war.
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Eine Welt voller Faschisten: Ilko-Sascha Kowalczuk rechnet mit DDR-Nostalgie und der AfD ab – und schiesst dabei übers Ziel hinaus: Er kritisiert die «Sehnsucht nach einem autoritären Staat»: Die Warnungen des Historikers Ilko-Sascha Kowalczuk sind nicht von der Hand zu weisen. Doch die Grenze zwischen Aufklärung und Agitation ist schmal. Auch in seinem neuen Buch.
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Die Kunst der Luftsortierer: Drei sehr unterschiedliche Dirigenten prägen die erste Woche am Lucerne Festival: Klaus Mäkelä und Riccardo Chailly zeigen, welche Bedeutung Weitblick und Erfahrung für das Dirigieren haben. Beim Gastspiel von Daniel Barenboim wird noch eine andere Dimension spürbar.
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Alles echt – Lwiw pflegt sein überreiches historisches Erbe mit Genauigkeit und Seele: Ob Lwiw, Lwow oder Lemberg: Wer je in der multikulturell geprägten westukrainischen Metropole war, weiss um deren glanzvolle Architektur und reichhaltige Kultur. Nicht von ungefähr strotzt die Stadt trotz Krieg vor Selbstbewusstsein und Eigensinn.
Jetzt lesen
Für die Jungen nur das Beste – ein Revival für Heinz Spoerlis grosse Ballettkunst: Um das Schaffen des Schweizer Choreografen ist es in Zürich irritierend still geworden. Nun studieren junge Tänzerinnen und Tänzer des Förderprogramms «Mind the Gap» Spoerlis grossartige «Goldberg-Variationen» neu ein.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik Österreich: Düstere ZiB2-Prognose einer Polit-Expertin: Regierung kann in Krisensituation nicht helfen
Die Verhandlungen seien durchaus konstruktiv verlaufen, am Freitag sollen die Gespräche fortgesetzt werden, hieß es aus Verhandlungskreisen. Zuvor hatten Vertreter der Regierungsparteien trotz Irritationen bei SPÖ und NEOS wegen eines ÖVP-Vorschlags zum Ziel der Klimaneutralität betont, weiter einen Kompromiss finden zu wollen.
oe24.at.dieregierung
Österreich Politikmonitor“ der Uni Graz enthüllt: Babler-SPÖ hält die wenigsten Wahlversprechen
Auch wenn es die SPÖ gerne anders darstellt, steht jetzt schwarz auf weiß fest: Sie setzt die wenigsten Wahlversprechen in der Koalition durch. Wie viele ihrer Ankündigungen vor der Wahl hat die Regierung mittlerweile umgesetzt? Und welche Regierungspartei konnte dabei ihre Wahlversprechen durchboxen? Das hat sich die Politologin Katrin Praprotnik von der Universität Graz ganz genau angesehen. Das Ergebnis: 25 Prozent der Wahlversprechen im Koalitionsprogramm sind vollständig umgesetzt, 13 Prozent zumindest teilweise realisiert. Das heißt: Knapp zwei Drittel muss die Regierung theoretisch noch abarbeiten, wenn sie alle Versprechen umsetzen will. Zeit dafür ist bis 2029 – wenn die Koalition nicht vorher platzt.
Heute.at.Politkommentar
Wien: SPÖ-Politiker zu Ruck überGemeindewohnungen: „Einen Teil verklopfe ich…“
Ernst Nevrivy, wortgewaltiger SPÖ-Bezirksvorsteher von Wien-Donaustadt, konnte sich in der Runde mit dem damaligen Wiener Wirtschaftskammer-Boss Walter Ruck einen Teil-Verkauf von Wiener Gemeindewohnungen vorstellen. Auch ein ehemaliger Wiener Bürgermeister bekommt sein Fett ab. Krone + kennt die Details.
https://www.krone.at/4260081
Justiz/ Gericht. Österreich: Richter „erschüttert“: Grasser-Anwälte haben „rote Linien überschritten“
Der am Dienstag publik gewordene Versuch, die Richterin im Prozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser mit gefälschten E-Mails zu Fall zu bringen, sorgt nun für heftige Kritik aus den Reihen der Justiz. Die Richtervereinigung sieht dabei „rote Linien mehr als überschritten“ und spricht von einem Angriff auf zentrale Prinzipien des Rechtsstaats.
https://www.krone.at/4261305
Ivj bin nicht so klug, wie Grassers Anwälte. Ich habe in meinem Leben aber schon so viel erfahren müssen, dass ich mir ein gesundes Misstrauen angeeignet habe. Ich glaube, dass ich auf diesen Betrüger nicht hereingefallen wäre. Aber wer weiß, es kommmt wohl auf die Situation an! ?
Wien
Hagel prasselt auf Wien – Bezirke plötzlich weiß
Ein heftiges Unwetter zog am Donnerstagnachmittag über Wien. Hagelkörner fast so groß wie Tischtennisbälle sorgten in mehreren Bezirken für Aufsehen.
Heute.at.unwetter
Herrlich! Mich hat das erste Gewitter auf dem Weg zum Bankomat erwischt, plötzlich kam Hagelregen. Nein, ich bin nicht unter ein schützendes Dach geflüchtet, ich habe die Hagelkörner voll auf mein Haupt prasseln lassen – aus Solidarität zur geplagten Landschaft und der ausgetrockneten Erde, die nach Regen bereits gedürstet hat. Ich habe den Regen genossen! Ob ich dabei einen Dachschaden davongetragen habe? Das mögen Sie beim nächsten Tageskommentar für sich beurteilen!
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.

