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Die internationale Kulturplattform

20. AUGUST 2026 – Donnerstag

20.08.2026 | Tageskommentar

Nachruf
Ileana Cotrubas ist tot: Sie war die „Traviata“ ihrer Generation (Bezahlartikel)
Zum Tod der rumänischen Sopranistin, die mit den bedeutendsten Dirigenten subtile Rollenporträts von Mozart bis Puccini modellierte.
DiePresse.com.ileana Cotrubas

Lisette Oropesa. Foto: Salzburger Festspiele/Marco Borrelli

Lisette Oropesa bei den Salzburger Festspielen: Eine Diva mit Charme statt Allüren (Bezahlartikel)
Lisette Oropesa und Rubén Fernández Aguirre im Haus für Mozart.
SalzburgerNachrichten.at.oropesa

Von beiden Seiten des Atlantik
Wenn schon Carmen die Cash Cow der Festspiele war, ist es nur recht und billig, auch mit einem Liederabend auf Iberien zu verweisen – war der Südwesten doch lange Zeit ein weißer Fleck auf der musikalischen Landkarte Europas. Aber auch nach Lateinamerika blickten die Sopranistin Lisette Oropesa und ihr Liedpartner Rubén Fernández Auguirre.
Drehpunkt.at.beide.seiten

Lisette Oropesa in Salzburg: Zündende Zarzuelas und intime Liebeslyrik (Bezahlartikel)
In spanische wie kubanische Gefilde entführte der Koloraturstar Lisette Oropesa das Publikum im Haus für Mozart: ein abwechslungsreicher, brillanter, bejubelter Abend.
DiePresse.com.oropesa

Sechs Stunden Glaube, Vögel und Ekstase: Salzburg wagt Messiaens Opern-Monument
https://www.tabularasamagazin.de/anton-bierleichner-sechs-stunden-glaube-voegel-und-ekstase-salzburg-wagt-messiaens-opern-monument/

Salzburg/ Verdi-Requiem
Riccardo Muti triumphiert mit seinem historisch letzten Verdi-Requiem
Die Wiener Philharmoniker sind das Orchester seines Lebens, das Verdi-Requiem ist das Stück seines Lebens. Kein Zweiter durchdringt das Verdi-Requiem so tief wie Riccardo Muti. Das Stück, das er in Salzburg mehrfach dirigierte, vormals zuletzt 2019, ist Teil seiner DNA.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Ein Dirigent nimmt Abschied (Bezahlartikel)
Riccardo Muti ist 85 Jahre alt. Zum letzten Mal hat er nun in Salzburg das Requiem von Giuseppe Verdi aufgeführt. Er will es nie wieder dirigieren.
FrankfurterAllgemeine.net.requiem

Von Geisterbeschwörung und letzten Dingen
Fast wichtiger als das Preisgeld (15.000 Euro) ist für den Gewinner des Herbert von Karajan Young Conductors Award die Möglichkeit, mit dem RSO Wien aufzutreten. Dieses Konzert wird auch auf CD veröffentlicht. Christian Blix hat im Vorjahr den Wettbewerb gewonnen und sich nun vorstellen dürfen.
DrehpunktKultur.at.young.conductors

Annaberg/Buchholz: Daniel Behles Schmetterling wirft liebevoll-ironischen Blick auf Bayreuther Festspiele
Uraufführung der Operette am 10. Oktober 2026 in Annaberg-Buchholz
Rollendebüt als Bacchus an der Wiener Staatsoper am 22. November

 

 Sänger und Komponist Daniel Behle setzt seine Arbeit fürs Musiktheater fort: Nach dem Erfolg seiner 2023 uraufgeführten Operette Hopfen und Malz bringt er mit Schmetterling nun sein zweites abendfüllendes Bühnenwerk heraus. Eine Oper/Operette in drei Akten, zu der Daniel Behle wieder gemeinsam mit dem Schweizer Schriftsteller Alain Claude Sulzer das Libretto verfasst hat, wird am 10. Oktober 2026 am Theater Annaberg-Buchholz uraufgeführt – erneut an jenem Haus, an dem bereits Hopfen und Malz aus der Taufe gehoben wurde. Die musikalische Leitung übernimmt Bruno Borralhinho, Jasmin Solfaghari, die bereits bei Hopfen und Malz Regie führte, inszeniert und Walter Schütz wird das Bühnenbild entwerfen. Wenige Wochen später ist Daniel Behle dann selbst wieder auf der Opernbühne zu erleben: Am 22. November 2026 gibt er an der Wiener Staatsoper in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos sein Rollendebüt als Bacchus.

 Der Schmetterling führt durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und kreist um eine Opernpartitur, an deren mörderischen Anforderungen Generationen von Tenören scheitern. Was als skurrile Gruselgeschichte beginnt, führt schließlich in eine dystopische Welt, in der Kunst und Kultur nahezu verschwunden sind. Behle und Sulzer verbinden Opernklischees und Zukunftsvisionen mit einem liebevoll-ironischen Blick auf den Musikbetrieb. Hinter der „heiteren, überdrehten und satirischen Geschichte“ steht dabei eine durchaus ernsthafte Frage: welchen Wert Kunst und Kultur für eine Gesellschaft besitzen oder besitzen sollten.

 Daniel Behle ist regelmäßig an den führenden Opernhäusern Europas zu Gast, darunter die Wiener Staatsoper, die Scala di Milano, das Royal Opera House Covent Garden London, die Bayerische Staatsoper München, das Opernhaus Zürich, die Staatsoper Stuttgart, die Semperoper Dresden sowie die Dutch National Opera Amsterdam. Engagements führten ihn außerdem zu den Salzburger Festspielen, den Salzburger Pfingstfestspielen und den Bayreuther Festspielen. Sein Opernrepertoire reicht von zentralen Mozart-Partien über die großen Strauss-Rollen bis hin zu anspruchsvollen Aufgaben des Wagner-Fachs, wo er als Lohengrin, Loge (Rheingold), Erik (Der fliegende Holländer), David und Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) bereits große Erfolge feierte.

 Neben seiner internationalen Karriere als Sänger fanden WinterreiseN (Sony 2014), Mein Hamburg (Berlin Classics 2016), Meine schönsten Weihnachtslieder (Sony 2018) als Behles Kompositionen und Arrangements für Tenor und Klaviertrio bereits sehr positive internationale Beachtung. Seine erste Operette Hopfen und Malz wurde 2023 an mehreren deutschen Opernhäusern aufgeführt. Für sein Mozart-Album MoZart erhielt Behle 2020 den OPUS KLASSIK als „Sänger des Jahres“, 2024 wurde ihm der Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik verliehen.

 Mehr zu Daniel Behle finden Sie auf Instagram, Facebook oder unter https://www.danielbehle.de

»Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«  starten am 30. August mit Zeller-Serenade in Carl Zellers Geburtsort St. Peter/Au

Fotos (v.l.): Schloss St. Peter/Au©Johannes Zinner; Valer Sabadus©schneiderphotography; Schloss Atzenbrugg/Konzert©Richard Marschik; Camilla Nylund©Shirley Suarez; Annely Peebo©zVg; Rafael Fingerlos©Theresa Pewal; Clemens Unterreiner©Ulrik Hoelzel; Hagar Sharvit©Andrej Grilc; Ehem. Synagoge St. Pölten©Pfoser ZT/Herfert.

Die »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich« 2026 starten am 30. August mit der Carl-Zeller-Serenade in St .Peter/Au, dem Mostviertler Geburtsort des bekannten Vertreters der Goldenen Operettenära.
Die heurige Zeller-Serenade begeistert mit einem ganz dem Genius Loci gewidmeten Programm: Sopranistin Alexandra Reinprecht, Staatsoperntenor Jörg Schneider und Pianist Manfred Schiebel interpretieren Arien und Duette aus den populärsten Operetten Zellers wie „Vogelhändler“, „Obersteiger“ und „Fornarina“ sowie eine exquisite Auswahl seiner Kunstlieder.

Alexandra Reinprecht, ist in der Oper wie im Operettenfach beheimatet, ihre Engagements führten sie von der Wiener Staatsoper bis zum Münchner Gärtnerplatztheater und den Operettenfestspielen in Mörbisch. Jörg Schneider ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und Professor an der „mdw“ und sorgt als Präsident des Vereins der Freunde der Operette St. Pölten für den Fortbestand der Operette in der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Manfred Schiebel ist einer der profiliertesten und international tätigen Klavierbegleiter und Dozent an der „muk“.

Programmvorschau »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«
Im Rahmen der Konzertreihe sind von 30. August bis 1. November jede Menge Weltklasse-Vokalistinnen und -Vokalisten zu erleben, etwa Camilla Nylund, Annely Peebo, Rebecca Nelsen, Valer Sabadus, Rafael Fingerlos, Thomas Ebenstein und Clemens Unterreiner. Hinzu kommen exzellente Instrumentalisten sowie von Schauspiel, Film und Fernsehen bekannte Persönlichkeiten wie Gerti Drassl, Petra Morzé, Sophie Aujesky und Joseph Lorenz als Rezitatorinnen und Rezitatoren. 

Das Besondere der Konzertreihe ist die Verbindung herausragender künstlerischer Qualität mit authentischen, musikhistorischen Orten. Die Konzerte finden an Originalschauplätzen statt, die eng mit dem Leben und Wirken bedeutender Komponistinnen und Komponisten verbunden sind – an Geburts-, Wohn- und Wirkungsstätten, in Museen, Gedenkräumen und Forschungseinrichtungen oder in historisch passenden Gebäuden in unmittelbarer Nähe. 
Infoswww.serenadenkonzerte.at – sowie weiter unten in diesem Mail und im PDF-Text anbei.

Nächste Konzerte im September
06.09., 16 UhrSchubert-Serenade, Schloss Atzenbrugg; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/schubert-serenade-2
13.09., 19 UhrSchloss-Serenade, Schlosstheater Laxenburg;
https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/schloss-serenade-3
19.09., 18 UhrGottfried von Einem-Serenade, Kirche zur Hl. Katharina Oberdürnbach; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/gottfried-v-einem-serenade
27.09., 16 UhrBeethoven-Serenade, Haus der Kunst Baden; https://www.serenadenkonzerte.at/termine-programm/beethoven-serenade-1
(BesetzungsänderungSophie Aujesky tritt am 27.09. statt Philipp Kelz als Rezitatorin auf.)

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Oper Frankfurt: Erste Wiederaufnahme COSÌ FAN TUTTE

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Takeshi Moriuchi / Alden Gatt (30. Dezember 2026., 2., 8., 10., 16. Januar 2027)
Inszenierung: Mariame Clément
Bühnenbild: Etienne Plus
Kostüme: Bianca Deigner
Licht: Joachim Klein
Chor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Fiordiligi und Dorabella. Foto: Barbara Aumüller

Fiordiligi: Karolina Bengtsson
Dorabella: Kelsey Lauritano / Karolina Makuła (30. Dezember 2026., 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027.)
Guglielmo: Taehan Kim / Finn Sagal (30. Dezember 2026., 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027)
Ferrando: Matteo Ivan Rašić (23., 28., 30.8.) / Andrew Kim
Despina: Elizabeth Reiter / Bianca Tognocchi (30. Dezember 2026, 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027)
Don Alfonso: Sebastian Geyer / Liviu Holender (30.Dezember 2026, 2., 8., 10., 16. 21. Januar 2027)
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung der DZ-Bank

Weiterlesen in den „Infos des Tages“

Rienzi for Future?

Der Fall Rienzi: Bayreuth entdeckt Wagners verstoßenes Frühwerk neu – von der politischen Utopie zur Dystopie

Bayreuther Festspiele 2026 – Vorstellung vom 17. August 2026

„Rienzi“ in Bayreuth. Foto: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele

Es ist tatsächlich ein historischer Moment. Zum ersten Mal in der 150-jährigen Geschichte der Bayreuther Festspiele erklingt „Rienzi“ auf dem Grünen Hügel. Ausgerechnet jenes Werk also, das zu Wagners ersten großen Erfolgen gehörte, dessen Ouvertüre und berühmtes Gebet lange populär waren und das der Komponist später dennoch aus dem Kanon der in Bayreuth aufzuführenden Werke ausschloss.

„Rienzi“ ist ein Monster. Fünf Akte, gewaltige Chorszenen, im Original ein riesiges Ballett, ein komplexer historischer Stoff und eine Tenorpartie, die ihrem Interpreten Heroisches abverlangt. Das berühmte Bonmot, „Rienzi“ sei Meyerbeers beste Oper, ist angesichts der unüberhörbaren Nähe zur französischen Grand Opéra nicht ganz von der Hand zu weisen…

Zum Bericht von Dr. Eric Alexander Hoffmann

Bayreuth
200 Mal dirigiert: Wie Thielemann in Bayreuth alle Rekorde bricht (Bezahlartikel)
Christian Thielemann hat bei den Wagnerfestspielen etwas geschafft, was weder Karajan noch Furtwängler oder einem anderen im Orchestergraben von Bayreuth gelang. Wie er über alle Leitungswechsel und Regie-Moden hinweg die Musik stärkte.
Welt.de.Kultur.thielemann

KI-Schock auf dem grünen Hügel: Bayreuth lässt den „Ring“ von Maschinenbildern überrollen
Interessanter als die Frage, ob die Projektionen schön oder hässlich sind. Die Produktion bezeichnet die KI sinngemäß als Erweiterung kulturellen Gedächtnisses. Doch Gedächtnis ist nicht dasselbe wie Speicherung. Menschen erinnern selektiv, emotional, moralisch und historisch situiert. Archive enthalten Material, aber erst Deutung macht daraus Erinnerung. Ein generatives System kann Muster in Materialbeständen erkennen und neu kombinieren; ob daraus ein verantwortliches Verhältnis zur Geschichte entsteht, hängt weiterhin von den Menschen ab, die Daten auswählen, Prompts formulieren und Ergebnisse auf die Bühne lassen. Der Termin ist also nur die Oberfläche. Darunter arbeitet eine ältere Geschichte weiter, die sich im gegenwärtigen Ereignis neu zeigt.
tabularasa.magazin

Waldbühne Heldritt
„Die Csárdásfürstin“, Emmerich Kálmán
Wieder mit vielen Musikfreunden nach Heldritt in die Sommeroperette gefahren, um eine der schönsten Operetten der sogenannten Silbernen Operettenära, die wunderschöne Csárdásfürstin des ungarischen Erfolgskomponisten Emmerich Kálmán zu erleben. Es ist mit das bekannteste und erfolgreichste Stück neben Gräfin Mariza und Die Zirkusprinzessin, insgesamt hat er 21 Operetten geschrieben.
Von Manfred Drescher
DerOpernfreund.waldbühne

Köln
„Ich freue mich riesig auf das sanierte Haus!“
Seit fast 50 Jahren arbeitet Johanna Nagel als Maskenbildnerin an der Oper Köln. Die Leitung der Abteilung Maske übernahm sie Anfang des Jahres 2020, wobei ihr nicht klar war, ob sie den Wiedereinzug der Oper ins Haus am Offenbachplatz beruflich noch miterleben würde.
Concerti.de.interviews

Hamburg/Elbphilharmonie: Elbphilharmonie: Bayreuth grüßt munter nach Stockholm
So etwas wie einen Schnelldurchlauf durch Wagner-Opern boten Alan Gilbert und die Kungliga Hovkapellet Stockholm mit Catherine Foster am 18. August 2026 im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie. Für Liebhaber, die nicht nach Bayreuth konnten, war dies ein kleiner Ausgleich, und für diejenigen, die gerade erst vom Grünen Hügel zurückgekehrt sind, ein schöner Rückblick. Dazu gab es die herzerfrischende Stenhammar-Serenade. Schade, dass ganze Reihen leer geblieben sind.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Feuilleton
Matthias Pintscher: „Man hat zu oft das Gefühl, man dürfe nichts mehr sagen“ (Bezahlartikel)
Matthias Pintscher leitet das Kansas City Symphony. Er erlebt die Amerikaner als hochgradig leistungsfähig, aber auch zermürbt von Sorgen. Jetzt kommt das Orchester nach Europa.
FrankfurterAllgemeine.net.matthias.pintscher

Salzburg: Young Conductors Award“: Dirigent Christian Blex schwelgte im Wohlklang
Das Preisträgerkonzert des Young Conductors Award mit dem RSO Wien brachte Musik von Strauss und Tschaikowsky zu den Salzburger Festspielen.
Kurier.at.conductor-award

Filme der Woche

 

Filmstart: 20. August 2026 
TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA
ISA  /  2026
Drehbuch und Regie: Jane Schoenbrun
Mit: Hannah Einbinder, Gillian Anderson u.a.

Horror – wie geht das?

Horror ist ein Filmgenre, das geradezu überbordend auf der Kinoleinwand erscheint. Die durchschnittliche Routine ist einfach: Irgendetwas, das man nicht genau ausmachen kann, wackelt im Hintergrund, die Musik verkündet düster brodelnd Gefahr, irgendjemand schreit hysterisch auf, und schon sieht man ein gemetzeltes Geschöpf, zuckend, röchelnd und über und über blutüberströmt. Und irgendwann erfährt man – oder nicht -, wer der geheimnisvolle Killer ist.
Wahren Fans nötigt dergleichen nur ein Gähnen ab. Ideen sind auch hier gefragt, und in dem Film „Teenage Sex And Death At Camp Miasma“ bekommt man sie – was sonst simpel verläuft, wird hier nach allen Regeln der Kunst verkompliziert, verschachtelt, diskutiert. Es ist ein intellektuelles Schwanken auf dem intellektuellen Hochseil – und trotzdem mit allen nötigen, also blutigen und schaurigen Ingredienzien, in fesselnden Bildern festgehalten,

Regisseurin Jane Schoenbrun ist ein wahres Geschöpf einer woken Gegenwart, queer, trans und nicht-binär. Glücklicherweise hat sie auch Humor und kennt sich mit dem Filmemachen aus. Sie erzählt die Geschichte einer jungen, queeren Filmregisseurin (wie autobiographisch der Film im Hintergrund ist, sei dahin gestellt), die engagiert wurde, um eine Slasher-Film-Reihe aus den Achtziger Jahren, „Camp Miasma“ genannt (es hat sie übrigens nicht gegeben!), wieder zu belebten. Damals ging es um Teenager, Party, Sex und einen skurril maskierten Killer namens „Little Death“, wie man auf alten Filmausschnitten miterleben kann. Nun soll das neu gemacht werden – natürlich ganz heutig,– also queer…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Wissenwertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Der «Spiegel» setzt AfD-Politiker Ulrich Siegmund als «gefährlichsten Mann Deutschlands» auf die Frontseite. Die AfD freut’s: Donald Trump als IS-Mörder, Giorgia Meloni und Gendersprech-Gegner als «heimliche Hitler»: Je mehr die Auflage des «Spiegels» sinkt, desto schriller werden seine Titelgeschichten. Die jüngste sorgt für landesweite Aufregung.
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Ebola-Ausbruch in Zentralafrika: Die aktuelle Epidemie erweist sich als die tödlichste in Kongo-Kinshasas Geschichte: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die Infektionszahlen steigen weiterhin an. Hier sind die wichtigsten Antworten zum Ebola-Virus zu finden.
Die neuesten Entwicklungen
Importierter Frauenhass verschwindet nicht durch Selbstreflexion: Schweizer Politiker geloben, ihren inneren Macho zu bezwingen. Das ist positiv. Doch den Kern des Problems von Gewalt gegen Frauen lassen sie aussen vor, schreibt Kaltërina Latifi.
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Ausgaben radikal kürzen – schaffen Sie, woran die Politik scheitert?: Statt zu sparen, macht Deutschland lieber neue Schulden. Jetzt sind Sie am Zug: Streichen Sie im NZZ-Spiel Subventionen und Sozialleistungen. Gelingt Ihnen, wozu der Regierung der Mut fehlt?
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Mehr als Wind ist in Auschwitz nicht zu erhoffen – grosse und ergreifende Audio-Kunst um die neu entdeckten Gedichte von Tadeusz Borowski: Auch Tadeusz Borowski kannte Auschwitz. Der von Imre Kertész hochgeschätzte Pole, der 1951 mit knapp 29 Jahren Hand an sich legte, war auf Deutsch bisher nur als Prosaautor präsent. Nun liegen in dem eindrucksvollen «Hörspiel-Oratorium» Gedichte von ihm vor.
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Kinder gehen immer: Der Festival-Sommer beginnt in Aix mit Märchen für Erwachsene: Das führende französische Musikfestival in Aix-en-Provence startet mit Neuproduktionen von Mozarts «Zauberflöte» und der «Frau ohne Schatten» von Richard Strauss. Den stärksten Eindruck hinterlässt ein Debütant am Pult.
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Die Wasserspringerin Michelle Heimberg sagt nach ihrer Fehlgeburt: «Mich erstaunt, wie viele Menschen es betrifft. Und wie wenig darüber geredet wird»: Die Schweizerin macht nach ihrer Silbermedaille an der EM öffentlich, dass sie wenige Tage zuvor eine Fehlgeburt erlitten hat. Warum sie trotzdem angetreten ist und wo sie an ihre Grenzen kam.
InterviewEin bisschen Ordnung in den letzten Tagen des Lebens: Emma Clines grandioser Roman «In die Schweiz»: Die amerikanische Schriftstellerin gilt als Ikone des neuen Erzählens. Ihr neues Buch handelt von einem erfolgreichen, nun aber dementen Geschäftsmann: ein Abenteuerroman des Alterns – hoch empathisch und doch unsentimental.
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In Island streitet man sich über das Verhältnis zur EU – und es fliegen die literarischen Fetzen: Nicht nur in der Schweiz, auch in Island weckt die Nähe oder Ferne zu Europa starke kollektive Emotionen. Ende August steht ein EU-Referendum an, und Island wäre nicht Island, wenn im Streit nicht aus dem tiefen Fundus der Literatur geschöpft würde.
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Zuhören statt meinen und missionieren – ein subtiles Plädoyer von Aleš Šteger: «Ohr sein» nennt der slowenische Schriftsteller Aleš Šteger einen Band, in dem er den verschiedenen Facetten des Hörens nachgeht. In einer Zeit, in der sehr viele darauf erpicht sind, ihre Meinungen offensiv unter die Leute zu bringen, ist das ein subversiver Ansatz.
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Die politische Ökonomie der Künste: Was uns Adam Smith heute über die Kulturförderung im Kapitalismus lehrt: Vor 250 Jahren erschien das Buch «Der Wohlstand der Nationen»: Es begründete den Wirtschaftsliberalismus – und bietet erstaunliche Einsichten über Subventionen und die Unabhängigkeit im Kulturbetrieb.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung

Gesundheit: Das Spital von heute: Wie KI die Medizin verändert
Künstliche Intelligenz ist in vielen österreichischen Krankenhäusern bereits Alltag. Sie verändert die Arbeitsweise von Ärzten, berührt das Vertrauen von Patienten und stellt Ethiker wie Datenschutzrechtler vor neue Fragen. Wo steuern wir hin? Wenn die Hautkrebsvorsorgeuntersuchung mit Begriffen wie „Teleportieren“ und „Raumschiff Enterprise“ beschrieben wird, liegt die Vermutung nahe, dass es im Wiener AKH mit übermenschlichen Dingen vor sich geht.
News.at.kuenstliche.intelligenz

Politik Kiew: Machtkampf in Kiew: Wie Selenskij sich seinen größten Gegner selbst erschuf
Vor einem Monat entließ der Präsident den populären Verteidigungsminister Fedorow. Nun macht er ihm Konkurrenz, wirft ihm Korruption vor – und fordert Neuwahlen trotz Kriegs.
Kurier.at.kiew

Österreich: Neos-Chefin im ORF-Talk. Meinl-Reisinger will, dass wir alle länger arbeiten
Spart der Bund mehr als geplant, sollen auch die Steuerzahler profitieren. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger fordert dafür eine neue Reformdividende. Wenn der Staat beim Budget besser abschneidet als geplant, soll das zusätzliche Geld nicht einfach für neue Projekte ausgegeben werden. NEOS-Chefin und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger will einen Teil der Ersparnisse stattdessen direkt den arbeitenden Menschen zugutekommen lassen.
Heute.at.meinl.reisinger

Alarmstufe 1 für die Neos. Die Pinken haben ein Problem
Für die NEOS wird die Luft zunehmend dünner: Nach Kritik von Parteigründer Matthias Strolz und dem neuerlichen Wirbel um Veit Dengler geraten die Pinken auch bei den Umfragen unter Druck. Meinungsforscher Christoph Haselmayer sieht die Partei an einer entscheidenden Weggabelung und ortet das größte Problem ganz oben: Die Parteispitze habe sich „in einem Elfenbeinturm“ abgeschottet.
https://www.krone.at/4259091

oe24 enthüllt Leaks: „Versoffen“, „Dumpfbacke“: So heftig schimpfte SPÖ-Grande über Babler
oe24 liegen neue Auszüge des Ruck-Tonbands vor. SPÖ-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy ging mit SPÖ-Chef Andreas Babler demnach noch schärfer ins Gericht, als bisher bekannt war.
oe24.at.babler

Jetzt müsste Andreas Babler den Bezirkskaiser aus der Partei werfen. Er wird es nicht tun! Warum wohl! Wie lange hält die Partei den „Chef“ noch aus? In Belange politischer Parteien menge ich mich mit meiner unmaßgeblichen Meinungu nicht ein! Da vertraue ich ganz den Wählern!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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