Salzburg. Blick über die Salzach auf die Altstadt mit dem Dom und der Festung Hohensalzburg.
Salzburg ist das Herz vom Herzen Europas. Es liegt in der Mitte zwischen Süd und Nord, zwischen Berg und Ebene, zwischen der Schweiz und den slawischen Ländern.
(Hugo von Hofmannsthal, 1920) © Thomas Prochazka
Salzburg: SOMMER 2026
Die Zeit ist aus den Fugen. William Shakespeare (1564 – 1616)
Über der Stadt: lähmende Hitze, als erwarteten alle eine vielfach als befreiend ersehnte Explosion. Die Festspiele, so hört man von Salzburger Bürgern, den » Salzbürgern « (© Erich Kästner), haben sich von der Bevölkerung entfernt. Der behauptete Feuilleton-Glanz: Nachglimmern eines vor Dezennien bereits verloschenen Sterns. Niemand, so Salzbürger im Gespräch, interessierten Kopftotgeburtinszenierungen zu Höchstpreisen mit Allerweltsbesetzungen, während der Theatersaison anderswo um einen Bruchteil des Betrages wohlfeil. Zuviele Stücke fielen feindlichen Regisseurspraktiken zum Opfer; der lokale Kulturfreund spiele in Konzeption und Realisierung keine Rolle mehr. Einzig sich als Schattenkulturpolitiker gerierende und als Loyalisten verstehende Feuilleton-Mitglieder bejubeln in Groupie-Manier, was kritisch zu tadeln wäre: die Hinterhäuseries in der Höh
.
Es ist höchste Zeit für einen Hinterhäuseries-Baum in der Salzachstadt zum Tausch der Freundschaftsarmbänder.
Selbstverständlichkeiten wurden medial zu jenen Sensationen hochgeschrieben, über welche umgehend in selbsterfüllender Prophezeiung berichtet werden mußte. Jene etwa, daß der Pianist Markus Hinterhäuser seine gegenüber dem Intendanten Markus Hinterhäuser eingegangenen vertraglichen Verpflichtungen erfüllt; seine musikalischen Partner nicht im Stich läßt. Wahrlich, Die Zeit ist aus den Fugen
, wie‘s bei Shakespeare heißt.
Asmik Grigorian und Theodor Currentzis, so las man’s im darob delirierenden Feuilleton, saßen im Publikum und jubelten jenem zu, der sie seit Jahren mit Engagements versorgt. Man riecht das haut goût, und einzig die Vermutung, daß beide ihre Karten zum Vollpreis erwarben, nähme solcher Peinlichkeit die Spitze…
…Ein entschiedenes Aber jetzt!
wird sich als untauglich erweisen, Emotion und Empathie wieder zurückkehren müssen auf die Bühnenbretter dieser Welt: Es ist das Publikum, daß für die Billette zahlt, nicht die Kritiker.
Ein möglicher Festspielpräsident sitzt in der Findungskommission: Es wäre nicht das erste Mal, daß sich jemand selbst fände, und es wäre die schlechteste Lösung nicht. Auch für den Posten des Intendanten gibt es interessantere Kandidaten als Barrie Kosky; manche sogar österreichischer Herkunft. (Hier ihre Namen zu nennen hieße, sie in der darob einsetzenden öffentlichen Debatte zu beschädigen.)<
2026: ein Dürre-Sommer. Die Festspiele mögen florieren, aber sie treten auf der Stelle.
(Und immer noch kein Salzburger Freundschaftsarmbandsbaum für die Hinterhäuseries.)
https://dermerker.com/index.cfm?objectid=AF44D975-0897-2707-473F0F4D39D160E5
Thomas Prochazka (www.dermerker.com)
OPUS KLASSIK 2026 : Lebenswerk -Preis für Martha Argerich und bestätigte Auftritte für Gala und Konzert
Die Pianistin Martha Argerich wird beim OPUS KLASSIK Wochenende 2026 mit dem Lebenswerk – Preis ausgezeichnet. © Adriano Heitmann
• Pianistin Martha Argerich wird für ihr Lebenswerk geehrt
• Neben Jonas Kaufmann und Sarah Willis auch Alice Sara Ott, Katharina Konradi , Andrè Schuen , Alexander Malofeev, Esther Abrami, Café del Mundo , Shani Diluka und Shira Patchornik bei der OPUS KLASSIK Gala am 11. Oktober live auf der Bühne
• vision string quartet, Simon Tetzlaff , WuWei Trio , Sarah Willis und Katharina Konradi
beim OPUS KLASSIK Konzert am 10. Oktober
• Tickets für die OPUS KLASSIK Gala am 11. Oktober sind hier erhältlich
Berlin, 01. September 2026. Noch 40 Tage bis zum OPUS KLASSIK Wochenende 2026: Der Countdown läuft. Mit Martha Argerich wird eine der bedeutendsten Pianistinnen der Welt für ihr Lebenswerk geehrt. Darüber hinaus steht fest, welche der diesjährigen Preisträger im Rahmen der OPUS KLASSIK Gala am 11. Oktober sowie dem OPUS KLASSIK Konzert am 10. Okto ber auftreten werden…
Karten für die OPUS KLASSIK Gala am 11. Oktober sind ab 49 Euro hier erhältlich.
Das ZDF überträgt die Gala am 1 1. Oktober ab 22:15 Uhr .
Wiener Volksoper: Die Fledermaus – Singalong, Ronja Räubertochter, La Bohème
Die Fledermaus – Singalong
Operette von Johann Strauß
am 4. September 2026
Ronja Räubertochter
Von Astrid Lindgren, Familienstück mit Musik
Uraufführung am 20. September 2026
La bohème
Oper von Giacomo Puccini
Wiederaufnahme am 27. September 2026
Unser allererstes Sing-Along zur Fledermaus war in der vergangenen Saison ein durchschlagender Erfolg. Zum Saisonauftakt lädt die Volksoper Wien nun erneut am 4. September 2026 Publikum und Operettenliebhaber:innen zum Mitsingen ein. In die Rolle des Frosch schlüpft diesmal Robert Palfrader.
Der Premierenreigen startet dann am 20. September 2026 mit der Premiere von Ronja Räubertochter in der Inszenierung von Ruth Brauer-Kvam. Das Familienstück erzählt eine berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und Versöhnung und verbindet Abenteuer, Humor und große Gefühle zu einem Theatererlebnis für Jung und Alt. Die von nordischer Volksmusik inspirierte Musik stammt von Kyrre Kvam und wurde von Keren Kagarlitsky orchestriert. Die musikalische Leitung übernimmt Maayan Franco. In den Hauptrollen sind Hannah Severin als Ronja und Eike Onyambu als Birk zu erleben.
Puccinis La bohème ist eines der größten Meisterwerke aller Zeiten. Herz und Schmerz treffen auf genau gezeichnete Szenen des prekären Künstlerlebens der Zeit, einer präzisen Analyse der Stadtgesellschaft zwischen Beschleunigung und Vereinzelung und psychologisch fein gezeichnete Charaktere. 1984 war Harry Kupfers Inszenierung dieser Oper erstmals an der Volksoper zu sehen und wurde seitdem ob ihrer Beliebtheit zahlreiche Male wiederaufgenommen. Am 27. September 2026 feiert sie nun ihre Wiederaufnahme unter der Musikalischen Leitung von Alexander Joel .
Die Fledermaus – Singalong
Vorstellung am 4. September 2026
Was bringt die neue Saison an der Hamburgischen Staatsoper?
Neulich blieb ich beim Wechseln des TV-Programms bei einer „Talk-Show“ hängen. Ein mutmaßlich dem Rocksänger-Milieu angehörender Mittvierziger mit Baseball-Käppi räsonierte über Oper. Die ihn befragende Talkmasterin fand es offensichtlich bemerkenswert, dass die neue Macbeth-Inszenierung der Hamburgischen Staatsoper mit einem jüngeren nackten, körperlich fit aussehenden, einen Baumstamm erkletternden Mann beworben wird. Ihr Vater habe früher eine Sängerin erlebt, die sich mit 60 noch auf die Bühne wagte und der „immer das Kleid aufplatzte, weil sie älter und voluminös war“. Also wollte die Moderatorin offenbar lieber einen nackten athletischen Mann auf der Bühne sehen, aber nicht eine ältere, nicht ganz schlanke Sängerin.
Ein Meinungsbericht von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Pilgerstätte für Haydn-Fans – das Haydneum Eszterháza Festival in Ungarn
Audio von Kirsten Liese (10,36 Minuten)
deutschlandfunk.de
Die Unerreichte: Zum 85. Geburtstag von Julia Varady
Die Lücke, die sie 1997 mit ihrem Opernabschied hinterließ, konnte nie geschlossen werden. Julia Varady, diese singuläre Sopranistin, feiert am 1. September ihren 85. Geburtstag. Sogar in ihren Meisterklassen, ganz ohne große Bühne, ohne großes Publikum, zerrte es in und an ihr. Man kann das nachschauen und -hören auf Youtube-Videos, die dokumentieren, wie Julia Varady unterrichtete.
https://share.google/A7l35OqGwQUMWIEsN
Die 50. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2026 ziehen sehr erfolgreiche Bilanz
Mit dem Finale des Cesti-Wettbewerbs am 30. August endeten die 50. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2026. Durch mehr Veranstaltungen und der damit verbundenen Steigerung verkaufter Tickets um rund 9%, konnte im Vergleich zum Vorjahr mit einem Einnahmenplus um rund 8% ein neuer Höchststand erreicht werden.
Die Auslastung lag bei über 95%. Vom 24. Juli bis 30. August besuchten mehr als 20.000 Gäste aus dem In- und Ausland die insgesamt 62 Festwochen-Veranstaltungen an 20 Veranstaltungsorten – darunter 23 kostenfreie Formate. Besonders auffällig war im Jubiläumsjahr auch das Medieninteresse aus dem In- und Ausland. Allein zu den drei Vorstellungen der Hauptoper «Il pomo d’oro» von Pietro Antonio Cesti kamen 62 Medienvertreter*innen. Insgesamt besuchten 81 Medienvertreter*innen die zahlreichen Darbietungen des abwechslungsreichen Programms, von denen viele restlos ausverkauft waren.
Den Auftakt bildeten wie immer die vier Ambraser Schlosskonzerte, die allesamt gut besucht bzw. ausverkauft waren. Zu ihnen zählte auch «Bach à 7», das mit Sigiswald Kuijken und La Petite Bande an die Anfangszeiten der Festwochen erinnerten. Über die Ambraser Konzerte hinaus erwiesen sich auch weitere Hommagen an Wegbegleiter der Festwochen als besondere Publikumsmagnete: «A Tribute to Alan» mit Anna Bonitatibus und der Accademia Bizantina, als auch die Gastspiele der ehemaligen Musikalischen Leiter Alessandro De Marchi (2010-2023) mit dem Coro Maghini («Gioseffo») und das Oratorium «Il Trionfo» mit dem Freiburger Barockorchester und Attilio Cremonesi, der kurzfristig für den erkrankten René Jacobs (1997-2009) einsprang.–
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Jonathan Tetelman über die drei Tenöre, Wiegenlieder und Currentzis.
Star-Tenor Jonathan Tetelman„Zu Hause hören wir Disney-Prinzessinnenlieder“
Jonathan Tetelman gilt als einer der bedeutendsten Tenöre unserer Zeit. Ein Gespräch über berühmte Kollegen, Wiegenlieder, toxische Opernfiguren, Singen in der Familie und den umstrittenen Dirigenten Teodor Currentzis.
https://share.google/0ZLMxmDR0zgiYFLVt
Graz: Intendanten-Wechsel – Lenz: „Kann die Entscheidung nicht nachvollziehen“
Für Ulrich Lenz startet bald die vierte Saison als Intendant der Oper Graz. Im Frühsommer wurde bekannt, dass es die vorletzte sein wird: Lenz wurde nicht verlängert. Mit der „Krone“ sprach er über siebenstellige Sparvorgaben für fertig geplante Spielzeiten und seinen persönlichen Umgang mit der Absage.
https://www.krone.at/4276784
Grafenegg: „Tote Stadt“ in Grafenegg; Wenn Realität und Traum verschwimmen (Bezahlartikel)
Korngolds „Die tote Stadt“ begeisterte im Wolkenturm
https://kurier.at/kultur/musik-grafenegg-oper-korngold-tote-stadt-kritik/403187600
Bayreuth: Staatskünstler wider die Staatsräson
Ein Abgesang nach dem Jubiläum der Bayreuther Festspiele
https://www.nmz.de/kritik/glossen-kommentare/staatskuenstler-wider-die-staatsraeson·
Berlin: „Make Love“: Spielzeiteröffnung an der Deutschen Oper Berlin (Podcast)
„Make Love“ – das ist das Motto unter das der neue Intendant der Deutschen Oper Aviel Cahn seine erste Spielzeit stellt. Wie es gemeint ist, konnte man am Wochenende erleben. Da wurde in der Deutschen Oper 30 Stunden lang gefeiert – mit Musik, Performance und einer Kostümparade. „Deutsche Oper Unlimited“ sozusagen. Barbara Wiegand war für uns dabei.
radiodrei.de.programm
München: Eine verführerische Inszenierung an einem besonderen Ort (Bezahlartikel)
Andreas Wiedermann inszeniert in München „König Roger“ mit der Opera Incognita als bildstarkes Musiktheater. Der Spielort ist außergewöhnlich.#
SueddeutscheZeitung.de.muenchen
Leipzig: »Tue Rechnung!« – Wider die Kunst des (Hin)wegsehens
Unsere Autorin war Mitarbeiterin des Leipziger Bachfests. Sie macht sich Gedanken zur erneuten Einladung John Eliot Gardiners und zur Verantwortung des Festivals. Ihre These: Ein Festival zeigt seine Haltung nicht allein in Stellungnahmen und Schutzkonzepten, sondern vor allem dort, wo es selbst entscheidet: im Programm.
https://backstageclassical.com/tue-rechnung-wider-die-kunst-des-hinwegsehens/
Köln
Kölns sanierte Oper: In Deutschlands imposantestem Milliardengrab (Bezahlartikel)
Lange und teuer zu bauen ist zu einer deutschen Spezialität geworden: Skandalöse 14 Jahre und 1,5 Milliarden hat die sanierte Kölner Oper gebraucht. Wir haben sie bereits besichtigt und wissen, wohin Zeit und Geld verschwunden sind.
DieWelt.de.Kultur
Ein famoses Duo auf einer fantastischen Reise. Opernkonzert in Johannesburg am 28.August 2026
Fruehlingsbeginn ( wir sind eben in der Suedhalbkugel!) in Johannesburg ist einer von vielen guten Gruenden ein Opernkonzert mit schoenen Saengern und bluehenden Melodien zu organisieren. So hat SITTOPERA zwei ausserordentliche, junge Sopranistinnen “zusammengespannt” ; eher ‘zufaellig’ als da beide zur selben Zeit am selben Ort verfuegbar waren. Yolisa Ngwexana ist ein 33 Jahre junger lyrischer Koloratursporan, die an der Nordwest-Universitaet von Professor Conroy Cupido excellent ausgebildet wurde und bereits als Gilda 2022 in Grossbrittanien mit der Opera North Company international reuessierte. 2024 absolvierte sie ein ‘postgraduate’bei Guildhall Artists in London mit Auszeichnung . Letztes Jahr erschien sie beachtenswert als Clorinda in Rossini’s “La Cenerentola” und ist jetzt schon wieder nach Europa unterwegs wo sie spaeter, ab Juli 2027 als Desdemona, beginnend in Belgien mehrmals auftreten wird auftreten wird. Fuer SITTOPERA ist sie bereits dreimal aufgetreten. Sasa Yende ist bluehende 29 Jahre jung, ein lyrischer Sopran und eine Cousine des Weltstars Pretty Yende und deren Schwester Nombulelo – die bereits vor Jahren fuer SITTOPERA auftrat – , die ebenfalls seit Jahren erfolgreich in Deutschland und international taetig ist und verwandt mit Nonhlanhla Yende, die 2025 eine sehr ueberzeugende Amneris in einer AIDA Produktion der Oper Kapstadt war . Sie ist bereits letztes Jahr in einem Solokonzert fuer SITTOPERA aufgetreten , ebenfalls akademisch bestens ausgebildet und macht das “Yende Opernkleeblatt “ wuerdig komplett…
Zum Bericht von Georgia Jammine
Filme der Woche
Filmstart: 3. September 2026
THAT’S WHY THE LADY IS A CHAMP
Christy / USA / 2025
Regie: David Michôd
Mit: Sydney Sweeney, Ben Foster u.a.
Drehbuchautor: das Leben
Erstens ist das ein Boxerfilm. Nun gibt es spannendere Sportarten (Formel 1 zum Beispiel) und entschieden elegantere (Tennis zum Beispiel), aber dass Menschen gerne Boxen auf der Leinwand sehen, konnte Sylvester Stallone auf fünf Rocky-Filme ausdehnen, und Robert De Niro hat sich als „Wilder Stier“ einen verdienten „Oscar“ geholt. Boxen also – in diesem Fall Frauen-Boxen, das ist noch ein bißchen etwas Anderes. Im Grunde gibt es da nur ein – wenn auch glorioses – Vorbild, nämlich Clint Eastwoods „Million Dollar Baby“, worin Hilary Swank die Fäuste schwang und mit einem „Oscar“ belohnt wurde.
Zweitens ist es der klassische Sportler-Film, der zeigt, wie es bei Sportlern aller Disziplinen in der A-Liga funktioniert – man braucht Manager, die einem oft Entscheidungen abnehmen oder aufzwingen, man braucht Publicity, man braucht ein Image, und sich über sich selbst und das, was man tut, den Kopf zu zerbrechen (wie es die Protagonistin hier tut), das ist eigentlich nicht vorgesehen.
Und drittens ist es der klassische Frauenfilm über berufliche, private und sexuelle Selbstermächtigung in einer Welt, wo die Männer meinen, alles bestimmen zu können – und brutal losschlagen, wenn die Frau nicht so funktioniert, wie sie es sich vorstellen.
All das klingt nach Klischee, wirkt auch so, trifft sich aber mit der Wirklichkeit, die manchmal die erstaunlichsten Drehbücher schreibt. Die Geschichte der amerikanischen Boxerin Christy Martin, Jahrgang 1968, dürfte sich weitgehend so abgespielt haben, wie der Film „Christy“ es erzählt. Der etwas umständliche deutsche (englische!) Titel erklärt sich daraus, dass Christy Martin im Jahr 1996 als erste Boxerin auf dem Cover von „Sports Illustrated“ erschien, mit der Schlagzeile „The Lady Is a Champ“…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Hohe Kosten, begrenzter Erfolg: Amerika zieht nach sechs Monaten Iran-Krieg Bilanz: In den USA sehen viele Beobachter den Iran-Krieg als Misserfolg, die Unzufriedenheit in der Bevölkerung nimmt zu. Aber im Abnützungskampf steigt nun auch der Druck auf Iran stark an.
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Gefecht um Hormuz: Nach einem Monat Ruhe schiessen die USA und Iran wieder aufeinander: Amerikanische Streitkräfte haben Stellungen der Revolutionswächter auf der Insel Larak angegriffen. Teheran antwortete mit Raketen auf Jordanien und Drohnen auf die Emirate. Dabei wollte Washington den Krieg eigentlich mit Sanktionen entscheiden.
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Der Supreme Court erteilt Trump grünes Licht für seinen prunkvollen Festsaal – und ausgerechnet der oberste amerikanische Richter protestiert dagegen: Das höchste Gericht der USA genehmigt den Neubau auf dem Areal des Weissen Hauses. Die Mehrheit der Richter sagt, der Denkmalschutzorganisation, die gegen den Ballsaal geklagt habe, fehle die Berechtigung. John Roberts widerspricht dieser Begründung scharf.
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Warum die Uiguren aus dem Blick der Welt verschwunden sind: Vor zehn Jahren eskalierte die Repressionswelle gegen die Uiguren. Heute ist die internationale Empörung abgeklungen. Die wichtigste uigurische Exilorganisation kämpft mit chinesischer Einschüchterung, finanzieller Unsicherheit und einer Führungskrise.
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Nach dem Tod von Ratko Mladic: Serbiens Nationalisten ehren den Kriegsverbrecher: In Serbien wird über ein Staatsbegräbnis für den verurteilten früheren General diskutiert. Der serbische Präsident Vucic umgeht das Thema. Er weiss: Die EU blickt mit Sorge auf den Umgang der serbischen Nationalisten mit dem Tod von Mladic.
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Der vornehme Gaullist mit den roten Socken – Frankreichs Ex-Premierminister Édouard Balladur ist im Alter von 97 Jahren gestorben: Balladur trat 1995 gegen Jacques Chirac zur Präsidentschaftswahl an – ein Machtkampf, der die Konservativen spaltete und seine politische Laufbahn beendete.
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Gegen Wokeness und Ukraine-Hilfe: wie Giuseppe Conte die italienische Opposition für sein Comeback erpresst: Nächstes Jahr sind in Italien Wahlen. Vier Jahre nach ihrer Niederlage ringt die Opposition noch immer um Geschlossenheit. Statt an einem gemeinsamen Programm zu arbeiten, kämpfen die Parteiführer um die Macht. Davon profitiert Meloni.
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Handel mit China: Bundespräsident Guy Parmelin schliesst die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit Peking ab. Doch Recherchen zeigen, dass der Chef des Nachrichtendienstes gegenüber Parlamentariern vor kurzem einen ganz anderen Ton angeschlagen hat.
Zum Bericht
Sweet Dreams, Baby! Roy Lichtenstein, der grosse Pop- und Comickünstler, im Kunstmuseum Basel: Er revolutionierte die Kunst und machte sie massentauglich. Gleichzeitig verankerte sich Roy Lichtenstein fest in der traditionellen Kunstgeschichte. Das zeigen die vielen Bezüge seiner Druckgrafiken zu grossen Meistern.
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«Mein ganzer Körper spricht» – wie der Dirigent Markus Poschner die Noten befreit: Der neue Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel ist sehr erfolgreich mit einem Mahler-Zyklus gestartet. Poschners klug reflektierte Interpretationen könnten zur ernsthaften Konkurrenz für das Mahler-Projekt des Zürcher Tonhalle-Orchesters werden.
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Mehr als ein klingender Name: The Womack Sisters lassen den traditionellen Soul auferstehen: Jahrelang mussten sie sich mit Nebenjobs über Wasser halten. Corona hatte ihren Karrierestart ausgebremst. Jetzt aber werden The Womack Sisters gefeiert für ihr furioses Debütalbum.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik/ Österreich: Thomas Stelzer: „Politiker müssen Probleme nicht beschreiben, sondern lösen“
Der oberösterreichische Landeshauptmann mahnt die Bundesregierung zu mehr Tempo und weniger politischem Abtausch in Verhandlungen. Mit wem er nach der nächsten Landtagswahl im kommenden Jahr regieren will, lässt er noch offen.
News.at.thomasstelzer
Wetter: Von einem Extrem ins andere
Experte sagt mögliche „Niederschlags-Katastrophe“ an. In den vergangenen Wochen wurde Europa von einer extremen Dürre heimgesucht. In absehbarer Zukunft droht uns nun das gegenteilige Phänomen.
Heute.at.niederschlag
Attersee-Absturz: Was bisher bekannt ist
Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs im Attersee laufen die Ermittlungen und die schwierige Bergung des Wracks weiter auf Hochtouren. Einige Details zum Unglück sind inzwischen bekannt, viele Fragen bleiben aber offen. Ein Überblick darüber, was derzeit bekannt ist und was nicht.Am Mittwoch war ein zweisitziges Kleinflugzeug im Bereich von Steinbach am Attersee (Bezirk Vöcklabruck) abgestürzt und in rund 163 Meter Tiefe gesunken. An Bord befanden sich eine 19-jährige Flugschülerin und ihr 24-jähriger Fluglehrer aus Deutschland. Mehrere Bergungsversuche scheiterten bisher. Bekannt ist inzwischen der Ablauf des Unglücks. Das Flugzeug war am Mittwochvormittag zu einem Schulungsflug in Salzburg gestartet. Laut Daten von Flightradar24 brach der Kontakt zur Maschine gegen 11.23 Uhr plötzlich ab. Augenzeuginnen und Augenzeugen berichteten, dass das Flugzeug rasch an Höhe verloren habe, bevor es in den Attersee stürzte.
https://ooe.orf.at/stories/3369153/
Vorstoß aus Wien
Wirte fordern: Schanigärten bis Mitternacht öffnen
Nach dem Hitzesommer greifen Wiens Wirte ein heißes Eisen an: Es brauche, aktuellen Klimabedingungen angepasst, spätere Sperrstunden in den Schanigärten, wenn man dem Gasthaus nebenan das Überleben sichern wolle. Und: die extremen Wetterverhältnisse machen einem Besucherrekord im Wurstelprater heuer einen Strich durch die Rechnung.
https://www.krone.at/4278198
Na, dann gute Nacht. Gegenüber meiner Wiener Wohnung ist ein Schanigarten!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

