
HEUTE „DIE MET IM KINO“
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Auch im Radio: Heute live aus der Metropolitan Opera: Eugen Onegin
https://www.wqxr.org/story/tchaikovskys-eugene-onegin-2026/
CONDUCTOR:
Timur Zangiev
CAST:
Onegin – Iurii Samoilov
Tatiana – Asmik Grigorian
Lenski – Stanislas de Barbeyrac
Olga – Maria Barakova
Prince Gremin – Alexander Tsymbalyuk
Filippyevna – Larissa Diadkova
Wiener Staatsoper: Bericht über die gestrige Salome bereits online – mehr daüber morgen.
Zum Bericht von Sabine Längle
Die Saisonbroschüre 2026/27 der Oper Frankfurt zur Ansicht bzw. zum Download und Ausdruck finden Sie hier:
https://oper-frankfurt.de/de/service/publikationen/

Spielplanvorstellung. Foto: Barbara Aumüller/ Oper Frankfurt
You can read, download or print the 2026/27 brochure of Oper Frankfurt by clicking here:
https://oper-frankfurt.de/de/service/publikationen/
or https://oper-frankfurt.de/en/
bachtrack/ Veranstaltungshinweise. Willkommen zu unserem monatlichen deutschen Newsletter!
Am 10. Mai bringt die Bayerische Staatsoper eine besondere Uraufführung auf die Bühne des Nationaltheaters: Brett Deans neue Tudor-Oper Of One Blood. Lawrence Dunn hat vorab mit dem Komponisten gesprochen. Wie immer ist unser Newsletter gespickt mit Opernhighlights, sei es live im Mai oder im Stream – Asmik Grigorian als Tatjana an der Wiener Staatsoper und Mattia Olivieri als Barbiere in Hamburg sind nur zwei davon.
Außerdem hat Mark Pullinger mit der Dirigentin Elim Chan gesprochen, die ab kommender Saison Artistic Partner der Wiener Symphoniker sein wird. Wir waren beim Bruckner-Konzert mit Herbert Blomstedt und den Berliner Philharmonikern dabei und eine Shakespeare-Playlist darf natürlich auch nicht fehlen…

Familiensache: Of One Blood. Copyright: Roman Job
Es bleibt in der Familie: Brett Dean, Heather Betts und Lotte Betts-Dean sprechen mit Lawrence Dunn über ihre Arbeit an Of One Blood, einer neuen Oper, die das Leben von Elizabeth I. und Mary, Königin von Schottland, dramatisiert und diesen Monat an der Bayerischen Staatsoper uraufgeführt wird.
Of One Blood | Bayerische Staatsoper
Brett Deans neue Oper über Elizabeth I. und Mary Stuart; Regie: Claus Guth, Dirigat: Vladimir Jurowski
Uraufführung 10. Mai
Mehr Informationen
Stiffelio | MusikTheater Wien
Eine Neuinszenierung von Vasily Barkhatov von Verdis selten gespielter Oper
Premiere 13. Mai
Mehr Informationen
Weiterlesen in den „Infos des Tages“
Heute in den Kinos des Welt als Tatiana zu erleben: Asmik Grigorian
Sopranistin Asmik Grigorian: Mehr Mensch, weniger Blubber
Asmik Grigorian stammt aus einem Sängerhaushalt. Ihre Karriere verlief trotzdem nicht gradlinig: Mit 30 war sie ausgelaugt. Dann erfand sie sich neu. Was die Sängerin ausmacht und wie sie ihre Rollen ausfüllt – eine Spurensuche. Asmik ist fünf Jahre alt, als die Eltern das Mädchen in der Nationalen Kunstschule in Vilnius anmelden. Beide sind Sänger, Musik liegt also nicht nur ein bisschen in der Luft, sondern durchdringt den Alltag und die Abende gleich noch dazu. Jetzt ist es so, dass solche Musikschulen zu Sowjetzeiten weniger Wert auf eine individuelle Entwicklung legen – auch geht’s nicht darum, sowas wie „Spaß mit Chopin und Wagner“ herauskitzeln…
…Als sie mit 18 vor die Wahl gestellt wird, ob sie Pianistin oder Sängerin wird, entscheidet sich Asmik fürs Singen. Vor allem wegen ihres Vaters. Er ist der armenische Tenor Gegham Grigorian. „Ich habe viele Dinge von ihm gelernt. Ich hätte diesen Beruf nicht gewählt, wenn ich meinen Vater nicht als Vorbild gehabt hätte“, sagt Asmik. Kunst sei etwas Wunderbares. „Dieser Beruf ist fantastisch, aber nichts ist für mich so wichtig wie die Freundschaft, die Liebe, die Familie, das Leben, die Freude und die Sonne. Das ist die schönste Kunst für mich als Mensch. Das waren alles Dinge, die ich von meinem Vater gelernt habe.“
Gegham Grigorian https://www.youtube.com/watch?v=vznMnlIDhMc
https://share.google/aQoW08IzXwFAFsmnH
Asmik Grigorian und Lise Davidsen sind die meistintervieten Opernsängerinnen unserer Tage. Elina Garanca, die bisher diesen „Titel“ innehatte, hat bereits zu kämpfen, hält aber trotzdem noch wacker mit. Langjährige Leser des „Online-Merker“ werden aber vielleicht registriert haben, dass bei uns Asmik Grigorian schon präsent war, als in anderen Medien „kein Hahn nach ihr gekräht hat“. Dies nicht etwa deshalb, weil ich ihr Talent frühzeitig erkannt habe, sondern weil ich ihren Vater Gegham , den sie im vorstehenden Interview erwähnt, recht gut gekannt habe. Gegham war ein eigentlich Welt-Tenor, der zwar an großen Häusern gesungen hat, dennoch aber nicht die Karriere gemacht hat, die bei ihm möglich gewesen wäre. Hier ein Youtube-Ausschnitt: Gegham Grigorian https://www.youtube.com/watch?v=vznMnlIDhMc.

Diese Karriere macht nun seine Tochter, das durfte er freilich nicht mehr erleben. Bei Gegham Grigorian war ich sogar Gast in der Oper Yerevan, deren Direktor er damals war. Ich erinnere mich eines Wodka-Gelages, bei dem ich alles andere als gut ausgesehen habe! Asmik Grigorian habe ich nie kennengelernt, aber ihr Vater hat große Stücke auf sie gehalten, deshalb ihre vorzeitige Präsenz bei uns! Die Karriere die ihrem Vater genau genommen verwehrt blieb, macht nun seine Tochter. Das Leben ist doch gerecht – oder vielleicht doch nicht so ganz. Gegham starb 2016, noch vor dem großen Karriereschub der Tochter!
WIEN/Musikverein – Brahms-Saal: Liederzyklus „Winterreise“ mit Andrè SCHUEN und Daniel HEIDE

Franz Schuberts sentimentale Melodien sind untrennbar mit dem vokalen Text des Dessauer Dichters Wilhelm Müller verbunden. Die fast opernhafte Dramatik der einzelnen Szenen mit Stimmungsschwankungen zwischen großer Verzweiflung, einsamen Weltschmerz und positiv-gestimmten Momenten werden in der „Winterreise“ mit einer poetenhaften Vorstellungswelt in Kombination der kongenialen Vertonung gezeigt. Umso wichtiger erweist sich für diesen Liederzyklus ein Sänger, der die absolute Einheit von Wörtern und Tönen zelebriert, in allen Nuancen lebt und so schlussendlich für Begeisterung sorgt…
Zum Bericht von Susanne Lukas
29.4. 2026 LIEDERABEND ANDRÈ SCHUEN/DANIEL HEIDE. Musikverein Wien – Brahms-Saal
Franz Schubert: Winterreise D 911 – Ein zorniger und selbstbestimmter Reisender
Franz Schuberts Winterreise D 911 (1827) ist wohl die Meisterprüfung für jeden Liedersänger: Derzeit befindet sich der Südtiroler Bariton Andrè Schuen in Begleitung von Daniel Heide mit diesem vollendeten Liederzyklus auf Tournee, bei der er erfreulicherweise Station im Wiener Musikverein macht. Schubert hat diese Reise ins Nichts, voll Todesahnung und Todessehnsucht nach Gedichten von Wilhelm Müller ein Jahr vor seinem eigenen Tod komponiert. Mit Andrè Schuen steht ein vergleichsweise junger Interpret in der Blüte seiner Jahre am Konzertpodium, und so ist es an ihm, der stimmlich in vollem Saft steht, die von Schubert gezeichnete todessehnsüchtige Figur auf ihrer Reise durch 24 Lieder glaubhaft zu zeichnen und mit seiner eigenen Charakterisierung zu versehen. ..
Zum Bericht von Sabine Längle
Wien
Bariton Andrè Schuen in Schuberts Verzweiflungszone
Sänger Andrè Schuen und Pianist Daniel Heide im Brahms Saal des Wiener Musikvereins mit Schuberts „Winterreise“. Wenn fünfundsiebzig Minuten anmuten, als wären es kaum zehn, können die vokalen Erzählminiaturen im Musikverein kaum mit Fadesse belästigt haben. Das rührt auch von Franz Schuberts Winterreise selbst her.
DerStandard.at.story.andre schuen
Wien/ Musikverein
Musikverein: Ein Fragezeichen am Ende der „Winterreise“ (Bezahlartikel)
Bei Franz Schubert sind die Erwartungen besonders hoch. Bariton Andrè Schuen und Daniel Heide am Klavier überzeugten im Brahms-Saal auf allen Ebenen.
DiePesse.com.musikverein

Per tre sabati di maggio il Teatro Carlo Felice apre al pubblico uno dei suoi luoghi più suggestivi: la terrazza affacciata su piazza De Ferrari e sulle vie del centro, offrendo un’esperienza inedita tra musica, architettura e città.
Aperitivi felici è un invito a scoprire il Teatro da una nuovaprospettiva: una visita guidata negli spazi interni e la possibilità esclusiva di un aperitivo in terrazza, dove il pubblico potrà fermarsi al calare della sera, osservando dall’alto il centro città. Un percorso pensato per vivere il Teatro in modo diverso, tra racconto storico, luoghi nascosti e convivialità, nel segno dei Naviganti. Ti aspettiamo!
Sabato 2, 16 e 30 maggio 2026
dalle ore 19.00 alle 22.00
Teatro Carlo Felice
Visite guidate: ore 19.30 e 20.30
Costo a persona: 30 euro
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Film mit Musik auch im Sommer 2026 bei den Tiroler Festspielen Erl: Beggars of Life mit Livemusik von Neil Brand und The Dodge Brothers
Erfolgreiche Kooperation mit Musikfilmtagen Oberaudorf wird fortgesetzt

The Dodge Brothers und Pianist Neil Brand © Sara Porter | Wallace Beery und Louise Brooks in Beggars of Life © Park Circus
Das Festspielhaus Erl wird erneut zum Kinosaal: Auf den großen Erfolg im Vorjahr mit Murnaus Stummfilmklassiker City Girl samt Livemusikbegleitung folgt im kommenden Sommer eine
Fortsetzung. Die Tiroler Festspiele Erl sind am 8. Juli 2026 erneut Gastgeber eines Filmabends, der wiederum dank der Kooperation mit den Musikfilmtagen Oberaudorf realisiert werden kann
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WIEN: FUNDUSFIEBER – Der große Volkstheater-Kostümflohmarkt

Copyright: Volkstheater
Am 30. und 31. Mai im Volkstheater-Probenzentrum Tigergasse
Das Volkstheater ist im Fundusfieber und veranstaltet am 30. und 31. Mai einen großen Kostümflohmarkt im Probenzentrum Tigergasse.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Eutiner Festspiele gerettet: SHMF übernimmt Spielbetrieb
Seit der Geschäftsführer der Eutiner Festspiele, Falk Herzog, seinen Rückzug angekündigt und die Saison abgesagt hat, wurde um eine Lösung für die Festspiele gerungen. Nun gibt es einen Rettungsplan: Das Schleswig-Holstein Musik Festival wird ein gemischtes Programm auf die Seebühne bringen.
ndr.de.festival.eutin
Bern. Das Mikrofon unter dem Mantel: In Bern ringt man mit dem Nachlass eines klassischen Bootleggers (Bezahlartikel)
Zehntausend Stunden Musik hat ein New Yorker Opernfan während fünf Jahrzehnten bei Live-Aufführungen mitgeschnitten. Ein diskografischer Schatz für die Rezeptionsforschung, aber auch ein heikles Erbe, denn solche Mitschnitte sind illegal.
NeueZuercherZeitung/nzz.ch
Valencia: Palau de les Arts Reina Sofía: „Salome“, Richard Strauss
Die 2021 für die Mailänder Scala entstandene Salome-Produktion ist derzeit im noch immer imposanten Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia zu sehen. Zwar bröckeln an der 1998 vom renommierten Architekten Santiago Calatrava in den Süden seiner Heimatstadt gesetzten Cuidad de las Artes y de las Ciencias („Stadt der Künste und der Wissenschaften“), die auch das Valencianische Opernhaus beherbergt, dem Vernehmen nach schon einzelne Fliesen von der Fassade – die Inszenierung von Damiano Michieletto ist hingegen noch so packend wie am ersten Tag.
Von Jochen Rüth
DerOpernfreund.de.valencia
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Rangliste der Pressefreiheit: Die Schweiz verbessert sich um einen Platz – Deutschland fällt zurück: Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat ihre jährliche Rangliste zur weltweiten Lage der Pressefreiheit veröffentlicht. Nur noch in sieben Ländern sei die Lage «gut», heisst es.
Jetzt lesen
Schock und Wut nach antisemitischen Attacken in London: Ein Messerangriff in einem jüdisch geprägten Viertel in der britischen Hauptstadt schockiert die Bevölkerung. Er befeuert aber auch den Ärger auf Polizei und Regierung, die eine Serie solcher Gewalttaten nicht stoppen können.
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Nach politischem Schlagabtausch mit Kiew: Israel weist Frachter mit gestohlenem ukrainischem Getreide ab: Die «Panormitis» aus Russland durfte nicht in Haifa entladen. Doch das Schiff ist nur der jüngste Fall in einer langen Reihe: Seit 2022 sollen mehr als 30 dieser problematischen Getreidefrachter in israelischen Häfen angelegt haben.
Jetzt lesen
Der Gerrymandering-Streit nimmt neue Dimensionen an: Ein Urteil des Supreme Court könnte die Demokraten die Zwischenwahlen kosten: In Louisiana hat der Machtkampf um Wahlkreisgrenzen weitreichende Auswirkungen. Das oberste Gericht erklärt einen afroamerikanisch dominierten Wahlbezirk für verfassungswidrig. Die Trump-Regierung jubiliert.
Jetzt lesen
Er war der Star der deutschen Nachkriegskunst – radikal, brachial. Jetzt ist Georg Baselitz im Alter von 88 Jahren gestorben: Georg Baselitz gehörte zu den wichtigsten deutschen Künstlern. Er betrieb seine Kunst wie ein Grundbedürfnis, vergleichbar mit Hunger, Freiheit, Liebe. Der Trieb zu diesen Dingen war ihm Antrieb bis ins hohe Alter. Nun ist er mit 88 Jahren gestorben.
Jetzt lesen
Kunstbiennale Venedig: Jury tritt nach monatelangem Streit wegen Beteiligung Russlands geschlossen zurück: Wenige Tage vor Beginn tritt die Jury einer der weltweit wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zurück. Preise soll es jetzt erst im November geben.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
PolitikUSA/ Deutschand. Trumps Zorn auf Merz: Wie realistisch ist ein US-Truppenabzug aus Deutschland?
Der US-Präsident droht wieder mit einem Truppenabzug aus Deutschland. Warum er sich damit „ins eigene Knie schießen“ würde. Und wie es zum Zerwürfnis mit Merz kam.
DiePresse,at.trump-merz
Die Bromance ist vorbei: Warum Merz plötzlich gegen die USA zündelt Bezahlartikel
Der deutsche Kanzler hat sich mit Trump angelegt, der schießt zurück. Macht Merz das bewusst? Oder ist ihm das passiert?
Kurier.at merz-gegen trump
»Probleme mit Waffengewalt zu lösen, ist eine amerikanische Eigenart«
Schüsse in Washington, wachsende Angst vor Einreiseproblemen und sinkende Touristenzahlen: Wie sehr eskaliert die politische Gewalt in den USA und was bedeutet das für die WM 2026?
DerSpiegel.de
Wetter Österreich. Staubtrockener Rekord-Frühling: Österreichs Felder und Wälder in Not
Die vorläufige Bilanz der GeoSphere Austria für April 2026 zeichnet ein dramatisches Bild: Eine historische Trockenheit hat das Land fest im Griff. In Kombination mit einem extrem niederschlagsarmen März erlebte Österreich den trockensten Frühlingsbeginn seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1858.
Kurier.at..com.wetterstaubtrocken
Bröckelndes Denkmal. Ausgezaubert? Der Fall des David Copperfield
Er ließ die Freiheitsstatue verschwinden, stürzte sich die Niagara-Fälle hinunter, durchquerte die Chinesische Mauer: David Copperfield gilt als größter Magier aller Zeiten. Am 30. April endet seine Show in Las Vegas nach 25 Jahren. Ausgezaubert? Fakt ist, das Denkmal bröckelt längst – wegen zahlreicher Missbrauchsvorwürfe und einer „Epstein-Verstrickung“.
https://www.krone.at/4118644#cxrecs_s
Miami: Formel 1
Miami: Lando Norris schnappt sich die Sprint-Pole!
Weltmeister Lando Norris hat sich am Freitag bei der Rückkehr der Formel 1 die Pole Position für den Sprint in Miami gesichert. Der McLaren-Pilot startet beim kurzen Rennen am Samstag (18.00 Uhr MESZ) in Florida vor WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (+0,222 Sek.) im Mercedes und Oscar Piastri (+0,239) im zweiten McLaren. Ferrari-Pilot Charles Leclerc (+0,370) wurde Vierter, vor Max Verstappen (+0,592) im Red Bull und George Russell (+0,624) im zweiten Mercedes.
https://www.krone.at/4125659
Ich wünsche einen schönen Samstag!
A.C.

