Foto: Monika Rittershaus
BERLIN / Komische Oper am Flughafen Tempelhof, Hangar 4: LEAR: Premiere; 16.9.
Macht, Opportunismus und Liebe: Am Ende geht alles den Bach runter!
„Wer sich in Familie begibt, kommt darin um“, wusste schon Heimito von Doderer trefflich zu formulieren. Und erst recht dort, wo was zu holen ist. Wenn Kinder um den Einfluss des vermögenden Vaters buhlen oder es um die Frage geht, wer von mehreren ambitionierten Geschwistern den lukrativen Familienbetrieb weiterführen darf, ist selten „Wonne Waschtrog“ angesagt.
In Aribert Reimanns Oper „Lear“ in zwei Teilen nach William Shakespeare, eingerichtet von Claus H. Henneberg 1978, haben wir es mit zwei solcher Familien zu tun, deren Patriarch vor der Ablöse steht. (König) Lear ist in der auf die schauspielerischen Aspekte konzentrierten Inszenierung von Barrie Kosky ein mächtiger Clanchef oder Unternehmensboss. Er will sein Vermögen unter seinen drei Töchtern Goneril, Regan und Cordelia aufteilen. Fortan ist ihm an einem bequemen Leben gelegen, ohne sich jeden Morgen um Aktienbewertungen, eine widerspenstige Belegschaft oder finanzielle Angelegenheiten kümmern zu müssen. Allerdings hat er es in seiner narzisstischen Verblendung verabsäumt, sich um die Charaktere und Eigenheiten seiner Töchter Gedanken zu machen. Also fordert er ein oberflächliches Liebesbekenntnis ein. Diejenige, die er am meisten liebt und die am ehrlichsten ist, Cordelia, verstößt er wegen ihrer eigenwilligen Art zu kommunizieren. Am Schluss wird er an ihrem erwürgten Körper im Wahnsinn stammelnd vergeblich Verzeihung ersehnen…
…Nicholas Carter leitete das Orchester der Komischen Oper Berlin mit ruhigen Bewegungen und äußerster Umsicht. Verblüffende Klangwirkungen, Suspense und die selbst in den anspruchsvollsten Dissonanzen noch handlungswirksame Musik machen diesen Klassiker der Moderne aus. Dass einige wenige im Publikum offenbar von Anspruch und Gestik der Musik überrascht waren und vor dem Vorstellungsende den Aufführungsort verlassen haben, ist die eine Sache. Dass aber fast alle der mit zweieinhalb Stunden ohne Pause abschnurrenden Aufführung mit Spannung gefolgt sind und am Schluss den Beteiligten für ihre enormen Leistungen bejubelt gedankt haben, ist ereignishaft. Ansonsten war zu beobachten, dass diesmal wesentlich weniger junge Leute im Publikum zu sehen waren als sonst an der Komischen Oper.
Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
Foto: Monika Rittershaus
Berlin: Ruf ich nach Todes Rast
Markerschütternd beginnt die Saison an der Komischen Oper Berlin. Mit Aribert Reimanns Kolossaloper „Lear“. Menschenfreund Barrie Kosky besorgt die Regie für diese Menschentragödie. Ein Ereignis der Extraklasse.
nachtkritiken.berlin.brandenburg
„Lear“ im Hangar: Blutige Urgewalt: Kosky bringt Macht und Meuchelmord auf die Bühne
BerlinerZeitung.de, machtund meuchelmord
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit „Lear“ (Bezahlartikel)
In Aribert Reimanns bekanntester Oper verdrängen die Kinder die Väter. Barrie Kosky hat das Stück jetzt schonungslos im Hangar 4 des Flughafens Tempelhof inszeniert.
Tagesspiegel.de.aribert.reimann
Finsternis: Die Komische Oper führt Reimanns „Lear“ im Hangar auf – ein Geniestreich
Barrie Kosky eröffnet die Saison der Komischen Oper im Hangar Tempelhof mit Aribert Reimanns Shakespeare-Oper – kompromisslos, dissonant und von beklemmender Aktualität.
https://www.berliner-zeitung.de/article/barrie-kosky-lear-hangar-tempelhof-10402677
Berlin
Berlin hat nicht nur eine Oper!
Dass Berlins Kultur vom neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag profitiert, ist eine schöne Nachricht. Die Unterstützung der Zusammenarbeit von Staatskapelle und der Barenboim-Said Akademie ist wichtiger denn je. Dass hier junge Musiker aus Israel und Palästina zusammen studieren und auftreten, ist angesichts des Krieges in Nahost nicht selbstverständlich. Im Stiftungsrat der Opernstiftung will der Bund künftig mitmischen. Gut so! Denn hier bekommt der Kulturstaatsminister bestimmt zu hören, dass Berlin nicht nur eine Oper mit großem Förderbedarf hat.
BerlinerOpernstiftung/bz.Berlin
Live: Pressekonferenz zur Zukunft der Salzburger Festspiele
Am Freitag ab 10 Uhr informieren die Salzburger Festspiele in einer Pressekonferenz über wichtige Weichenstellungen – verfolgen Sie den Medientermin hier im Livestream.
Live: Pressekonferenz zur Zukunft der Salzburger Festspiele – SN.at
Theater an der Wien: „La Calisto“ ist nicht jugendfrei, aber dafür umso lustiger (Bezahlartikel)
Orgien, Genderverwirrungen und betörend schöne Musik: Stefan Herheim eröffnete die Saison mit einer ebenso komischen wie schlüpfrigen Inszenierung der Barockoper von Francesco Cavalli.
DiePresse.com.calisto
„La Calisto“ im Theater an der Wien: Ein Mythen-Fantasy-Theater (Bezahlartikel)
Hausherr Stefan Herheim inszeniert „La Calisto“ teils als echtes Zaubertheater, teils banal.
https://kurier.at/kultur/musik-oper-kritik-theater-an-der-wien-la-calisto/403191385
Wien/ Musiktheater an der Wien
„La Calisto“ in Wien: Theaterzauber adelt Sexklamotte
SalzburgerNachrichten.at.theaterzauber
Wiener Staatsoper: Karten für Kurzentschlossene für Ballett „Living Legacies“ am Samstag, 19. September heute buchbar
Für das Ballett »LIVING LEGACIES« am Samstag, den 19.09.2026 steht ein Kontingent von 40 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.
Dieses Angebot kann ab Freitag, den 18.09.2026, 10 Uhr, nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper
PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.
Bayerisches Staatsballett: Von Kamelien bis Dracula: Das erwartet Sie in der Spielzeit 2026/27!
am Sonntag, 20. September 2026, ist es endlich soweit: Das Bayerische Staatsballett eröffnet die neue Spielzeit mit John Neumeiers herzzerreißendem Handlungsballett Die Kameliendame. Zuvor sind Solist:innen der Compagnie am Mittwoch, 16. September 2026, bei Oper für alle: BMW Classics Konzert im BMW Park, sowie beim jährlichen UniCredit Eröffnungsfest am Samstag, 19. September 2026 zu erleben.
Im Oktober erwarten Sie so manche Überraschungen: Startänzer Jacopo Bellussi, dessen Tanzkarriere in München ihren Anfang nahm, kehrt für eine Vorstellung von Die Kameliendame als Armand auf die Bühne des Nationaltheaters zurück. Außerdem feiern zwei Publikumslieblinge ihre Debuts als Marguerite Gautier und Armand Duval. Freuen Sie sich darüber hinaus auf weitere Vorstellungen des umjubelten Triple Bills Common Ground.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Statement von Michael Mittermeier zur aktuellen Diskussion um den Kultur(T)euro
Comedian und Betreiber des Lucky Punch Comedy Clubs Wien
Vorweg, Der „Kultureuro“ wurde offiziell „beerdigt“. Es muss aberÄhnliches kommen! Geld muss her! Von denen, die immer zahlen müssen!!
Michael Mittermeier. Copyright: Katharina Schiffl
Wien (LCG) – Bestraft zu werden, weil man in Kultur investiert hat, ist ein echter Unlucky Punch. „In Wirklichkeit ist das keine Förderung, das ist eine Kulturdrosselung. Wir wären gezwungen, den Kulturteuro dem Publikum umzuhängen – oder bei den Honoraren der Comedians zu kürzen. Wir haben im April eine neue Bühne in Wien eröffnet, mit der Idee, dass Stand-up Comedy zum festen Bestandteil der Kulturszene wird und jungen Talenten der Weg zu einer Bühnenkarriere ermöglicht wird. Vorangegangen ist eine einjährige, umfassende Generalsanierung des Standorts, im Keller unter dem Café Prückel. Privat finanziert, ohne einen Euro Fördergeld. Die Refinanzierung ist dementsprechend auf Jahre angelegt…
Den gesamten Text finden Sie in unseren „Infos des Tages“
Wie gesagt, offiziell ist der „Kultureuro“ vom Tisch Jetzt sucht der Bürgermeister nach einen neuen Titel – ein neues „Mascherl“ sozusagen-. So nebenbei hält er uns auch für blöd – und hat nicht so ganz unrecht damit. Denn auch Wiens Kulturkonsumenten werden zahlen und ihn weiterhin wählen!
München
Tenor Benjamin Bernheim: „Ich singe gern den schönen Liebhaber“
„Oper für alle“ gibt es an der Bayerischen Staatsoper inzwischen seit 25 Jahren. In diesem Jahr ist Tenor Benjamin Bernheim dabei. Im BMW Park singt er tragische Liebhaber-Arien – und hofft, damit auch Menschen zu erreichen, die bisher noch wenig Berührung mit Oper hatten.
BR-Klassik.de.musik.bernheim
Bonn
Beethovenfest Bonn: Jan Caeyers und Kit Armstrong begeistern mit Beethoven
opernmagazin.de.beethovenfest
Köln
Orgelschaden in Köln: Anna Lapwood verwandelt ein Beinahe-Fiasko in einen phänomenalen Triumph
Man stelle sich vor, der Saal ist prall gefüllt, alle warten auf Anna Lapwood (31), Jungtalent und Stargast des Abends, die aktuell auf Tournee durch Europa die Herzen berauscht und in den sozialen Medien ein Millionenpublikum für die Orgel begeistert. Und dann tritt mit mehreren Minuten Verspätung der Veranstalter auf die Bühne und verkündet das maximal Verheerendste: Die Orgel ist ausgefallen. Was wie der schlimmste Alptraum aller klingt, wird an diesem Mittwoch in Köln Realität.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de
Köln
Glühbirnen, Geschirr, Tische. Die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung der Oper
In schwindelnder Höhe stehen die Fachleute auf einer Leiter und sorgen dafür, dass das Opernfoyer rechtzeitig vor dem Tag der offenen Tür noch mehr Glanz bekommt. In die Muranoglas-Leuchter, die auch von außen durch die großen Fenster zu sehen sind, werden neue Birnen eingeschraubt. „Bisher hatten wir, um zu sehen, ob die Technik funktioniert, einfache Birnen benutzt. Und die waren teilweise lange in Betrieb. Nun sind es die neuesten LED‑Leuchten. Die bringen das Glas nochmal richtig zum Leuchten“, sagt Architekt Remigiusz Otrzonsek, der verantwortlich für die Sanierung der Kölner Bühnen ist.
KoelnerStadtanzeiger.de
Filme der Woche
Filmstart: 17. September 2026
PRESSURE
GB / 2026
Regie: Anthony Maras
Mit: Andrew Scott, Brendan Fraser u.a.
Die wichtigste Wettervorhersage der Geschichte
Der Zweite Weltkrieg ist wieder da, zumindest auf der Filmleinwand, ob in Churchills „Dunkelster Stunde“ („Oscar“ für Gary Oldman), ob in „Dunkirk“ (Christopher Nolan rettet die Briten 1940), ob zuletzt in „Nuremberg“ (Russell Crowe als Göring, die Aufarbeitung). Und nun sind wir beim D-Day gelandet, der Invasion in Frankreich, jenes Ereignis, von dem alle wußten – wenn die Amerikaner europäischen Boden betreten und eine weitere Front eröffnen, ist das Dritte Reich am Ende.
Die Atlantik-Küste ist lang, die Frage für die Nationalsozialisten lautete, wo die Invasion stattfinden würde – und der britische Geheimdienst hatte so viele „Fakes“ gestreut (wie wir heute sagen würden), dass die Deutschen es tatsächlich nicht wussten.
Die Frage für die Amerikaner, die sich für die Normandie entschieden hatten, stellte sich anders: Wann können wir gefahrlos übersetzen? Denn das Wetter in diesem Juni 1944 war alles andere als sommerlich freundlich. Eine wilde See konnte eine Armee zerstören.
Churchill sandte den Amerikanern wenige Tage vor dem geplanten Termin seinen besten Meteorologen, den Schotten James Stagg. Man erlebt ihn zuerst, wie er sich von seiner tapferen hochschwangeren Frau verabschiedet und, er, der steife Brite, sich bei den Amerikanern im Southwick House in Südengland, wo das US-Hauptquartier eingerichtet wurde, einstellt. Dort ist man zwar mehr oder minder bereit, seine Kompetenz anzuerkennen, aber man hat auch einen eigenen Meteorologen, Irving P. Krick. Die beiden Herren sind nie einer Meinung, Krick geht auf Stagg los wie ein bissiger Hund, was dieser stocksteif mit der „stiff upper lip“ des Briten erwidert…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Brennpunkt Medien. Datenschutz: Wie gefährlich sind KI-Brillen?
KI-Brillen: Praktisch, aber auch gefährlich? Im „Brennpunkt-Medien“-Talk spricht Rechtswissenschaftler und Philosoph Marlon Possard über die Risiken der neuen sogenannten Smart Glasses. Sie können nicht nur filmen und Gespräche aufnehmen, sondern Bilder und Personen mithilfe von KI direkt analysieren. „Es geht schon lange nicht mehr darum, was die KI kann, sondern was wir überhaupt mit ihr machen wollen“, warnt Possard. Besonders heikel sei, dass Betroffene oft gar nicht erkennen können, ob sie gerade aufgenommen werden. Mehr dazu sehen Sie im Video oben!
https://www.krone.at/4277822
Missbrauchsskandal. ORF verbannt Gunkl aus dem Programm
Der unter Missbrauchsverdacht stehende Kabarettist Günther „Gunkl“ Paal ist auch aus dem Fernsehen und dabei insbesondere aus im ORF ausgestrahlten Produktionen („Dorfers Donnerstalk“) bekannt. Eine aktuelle Zusammenarbeit mit dem ORF gebe es aber nicht, hielt das öffentlich-rechtliche Medienhaus auf APA-Anfrage am Donnerstag fest. Auch seien keine Ausstrahlungen früherer Produktionen geplant. Zuletzt sei Gunkl vor über einem Jahr im ORF zu sehen gewesen.
Heute.at.Orfund gunkl
So eine Werbung hat „Gunkl“ nie gehabt“ . Für ihn ist es allerdings eine Negativwerbung, mit der er nichts anfangen kann. Oder pokert er ganz hoch? Auch Skandale machen populär. Diese Rechnung wird doch hoffentlich nicht aufgehen“
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Der US-Kongress sagt Ja zu neuen Russland-Sanktionen: Zum ersten Mal seit Donald Trumps Amtsantritt hat Washington neue Russland-Sanktionen verabschiedet. Damit kann Trump die wichtigsten Käufer von russischer Energie bestrafen – wenn er denn will.
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Das Pentagon gibt zu: Die USA haben Waffen im Weltraum stationiert: Es könnte ein Meilenstein der Militärgeschichte sein: Die Space Force rüstet im Erdorbit auf. Die nicht näher bezeichneten Waffen sollen Russland und China abschrecken. Experten warnen vor einem neuen Wettrüsten im All.
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Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Israel hat viele Schlachten gewonnen, aber nicht den Krieg: Nach drei Kriegsjahren fällt die Bilanz für den jüdischen Staat sehr gemischt aus. Das von der Regierung in Jerusalem ausgegebene Ziel eines «totalen Sieges» lässt Zweifel aufkommen, was das Militär tatsächlich erreicht hat. Und wohin die Politik das Land geführt hat.
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Hüpfburg, Honig und Maschinengewehr: ein Tag am Hizbullah-Volksfest: Dahiye, die südliche Vorstadt Beiruts, bleibt auch nach dem zerstörerischen Krieg gegen Israel fest in der Hand der libanesischen Schiitenmiliz. Der Hizbullah will mit Brot und Spielen Normalität demonstrieren. Das gelingt der Organisation nur leidlich.
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Österreichs Integrationsministerin zum Kopftuch: «Ich finde es zutiefst abstossend, wenn alte Männer Mädchen markieren wollen, sobald sie geschlechtsreif sind»: In Österreich gilt seit diesem Schuljahr ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Die dafür zuständige Integrationsministerin Claudia Bauer erklärt, warum sie dieses für verfassungsgemäss hält und welche Gefahr Hassprediger für die Jugend darstellen.
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China verschärft die Ausreisebeschränkungen – wer darf eigentlich noch das Land verlassen? Selbst wer einen chinesischen Pass hat, kann nicht darauf zählen, ins Ausland reisen zu können. Die neuen Massnahmen werden mit der nationalen Sicherheit begründet.
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Mathieu Bertholet: In seinem Theater ist der Zeigfinger tabu
Seit einem Jahr leitet Mathieu Bertholet das Theater Neumarkt. Im Gespräch erklärt der Intendant, dass er auf der Bühne Fragen thematisieren wolle, die das Zürcher Publikum beschäftigten. Am Montag feierte sein Stück «In Zukunft nur Rosa» Premiere.
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Amerikas wichtigstem nationalem Kulturzentrum droht der Bulldozer
Im eskalierenden Machtkampf um das Kennedy Center geht es um einen Namen, um Millionen von Dollar sowie um die Frage, ob das Kulturhaus überhaupt eine Zukunft hat.
Jetzt lesen
Das Schauspielhaus Zürich in der NS-Zeit: Die Abgründe des vielgelobten Emigrantentheaters: Der Schauspielhaus-Direktor Ferdinand Rieser holte in den 1930er Jahren von den Nazis verfolgte Schauspieler nach Zürich und rettete ihnen das Leben. Diese zeigten keine Dankbarkeit, sondern erklärten ihn zum Feind – mit tragischen Folgen. Bis heute tut man sich schwer mit dieser Geschichte.
Jetzt lesen
«Babylon Berlin»: Und dann kam Hitler an die Macht: Die fünfte und finale Staffel der deutschen Erfolgsserie zeigt die Zersetzung der Weimarer Republik durch die Nationalsozialisten.
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Trams in Tarnfarben, diverse Terroristen, Geheimagenten: Deutschland macht Werbung für den Ernstfall: Bundeswehr, BND und Verfassungsschutz suchen mit poppigen Kampagnen nach Nachwuchs. Was sagt das über ein Land aus, das sich gerade sicherheitspolitisch neu erfindet?
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Hanns Zischler wollte nie etwas werden. Jetzt wurde er zu Thomas Mann: In «Vaterland» ist der 79-Jährige in der Rolle seines Lebens zu sehen. Porträt eines intellektuellen Ausnahmeschauspielers.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik/ Österreich: Umfrage-Knaller: Mehrheit fordert jetzt Neuwahlen
Die Ampel für Österreichs erste Dreier-Koalition blinkt eineinhalb Jahre nach der Angelobung dunkelgelb: Eine Mehrheit von 46 Prozent will Neuwahlen. Es ist eine saftige Frühwarnung gleich zum Start in das neue Arbeitsjahr: In einer aktuellen Umfrage (500 Befragte, Schwankungsbreite ±4,4 Prozent) stellte „Heute“ aufgrund der schlechten Umfragewerte der Regierung die Neuwahlfrage. Das Ergebnis:
Heute.at.neuwahlen
„Eine Mehrheit von 46 %“ – jetzt muss ich passen. Dafür reicht mein Intellekt nicht! Oder ist die Mehrheit von 46 % gemeint und man kehrt die 54 % unter den Tisch?
Österreich
160 Mio. Euro zu Unrecht bezogen! Minister fordert Corona-Geld zurück
Fast 160 Millionen Euro an Corona-Hilfen wurden zu Unrecht bezogen. Das hat das Finanzministerium bei der Überprüfung Tausender Fälle von Covid-19-Förderungen festgestellt. Minister Markus Marterbauer (SPÖ) fordert das Geld jetzt zurück: „Das ist nur gerecht“.
https://www.krone.at/4296864#cxrecs_s
Wenn diverse Pandemiegewinner zu Unrecht bezogene Coronahilfen wirklich zurückzahlen müssen, haben wir ein Firmensterben! Will man das, nebst weiteren Arbeitslosen?
EU nach Kanada-Vorstoß. „Größer denken“: Meinl-Reisinger will auch Japan bei EU
Kanada sagt Ja zu enger Bindung an EU. Meinl-Reisinger will das Modell auf mehr Länder ausweiten – Japan, Südkorea, Neuseeland, Norwegen, Island.
Heute.at.groesser.denken
Eine gigantische Visionärin ist unsere Außenministerin! Sie bastelt bereits an ihrem EU-Job, den sie nach der nächsten Wahl wohl brauchen wird!
Zell am See: Knall am Stadtplatz. Urlauberpaar klagt nach Kanonenschuss über Tinnitus
Britische Urlauber beklagen nach dem Schützenfest in Zell am See Hörschäden und wollen Schadenersatz. Sie seien nicht auf Englisch gewarnt worden. In Zell am See (Salzburg) fand am 28. Juni das traditionelle Schützenfest statt. 500 Personen fanden sich dazu am Stadtplatz ein und bestaunten das Spektakel. Erst gab es Gewehrsalven, dann natürlich auch Kanonenschüsse – und diese haben nun ein rechtliches Nachspiel.
Heute.at.Kanonenschuss
Das ist eine interessante Rechtsfrage. Gilt die Amtssprache oder muss in allen Sprachen gewarnt werden? Wie wärs mit Japanisch oder Chinesisch?
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.

