Britische Sopranistin Felicity Lott gestorben
Die Sopranistin Felicity Lott ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Bekannt wurde sie vor allem als Interpretin von Strauss und Mozart. Mit ihrer smarten Rollengestaltung und einer Prise britischem Humor prägte „Dame Felicity“ die Opernwelt.
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Sie war Kleibers letzte Marschallin: Felicity Lott ist tot
Die britische Sopranistin erlag mit 79 Jahren einem Krebsleiden. Noblesse in Klang und Erscheinung, aber auch Schalkhaftigkeit waren ihre Markenzeichen.
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Nachruf der Bayerischen Staatsoper
Felicity Lott – Bayerische Staatsoper
Nachruf Felicity Lott:
Leichtigkeit und großes Pathos – Zum Tod der Sopranistin Felicity Lott
Audio von Jörn Florian Fuchs (5 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio.nachruf.lott
Felicity Lott gestorben: Eine Frau für alle Sprechtonfälle (Bezahlartikel)
Ihr Sopran war leicht, aber keineswegs substanzlos, ihre Heiterkeit herzlich und doch voller Kunst. Für die Musik von Strauss und Offenbach war sie ein Segen. Mit 79 Jahren ist die Sopranistin Felicity Lott gestorben.
FrankfurterAllgemeine.net.lottgestorben
WIEN/ Staatsoper: DER ROSENKAVALIER am 15.5.2026
Am Freitag hatte die Staatsoper keinen großen Abend; — auch wenn dies in adorierender Verkennerschaft hie und da behauptet wird. (Darf man für solche Fälle intimere Bekanntschaft mit der Partitur und den Leistungen der Vergangenheit empfehlen?) Doch, immerhin: solides Repertoire-Niveau.
Alexander Soddy, der in den letzten Jahren nach Franz Welser-Möst die zweitbesten Elektra-Vorstellungen in Wien dirigierte, war zum ersten Mal zum Rosenkavalier gebeten. Man gab rustikales Vorstadt-Wien anstelle jener Kleiberschen Rokoko-Eleganz, die alle, welche seinerzeit dabei waren, ihr Lebtag nicht mehr aus dem Kopf kriegen. Keine, wenn auch behauptete » Weltklasse « also. Man vergleiche mit Krauss, Böhm, Sawallisch, Keilberth, Karajan … — und wird mein Diktum bestätigt finden. Doch wohl: solides Repertoire.
Soddy nahm manche Stellen zu rasch. Das mochte auch an den ihm zur Verfügung stehenden Sängern gelegen sein: Im Schluss-Terzett (moderato e molto sostenuto) beispielsweise sollte die Zeit stehenbleiben, sollten sich die drei Frauenstimmen auf’s Schönste miteinander verbinden. Doch wie das bewerkstelligen mit einem karrieregestählten lyrischen, einem sich als Mezzosopran maskierenden und einem zwischen Koloratur- und lyrischem changierenden Sopran?
Thomas Prochazka/ www.dermerker.com
Wien/Staatsoper
„Les pêcheurs de perles“ an der Staatsoper: Nachts im Einkaufszentrum
Georges Bizets Werk gab sein spätes Debüt an der Wiener Staatsoper. Eine starke Besetzung trifft auf eine durchwachsene Regie von Ersan Mondtag
DerStandard.at.story.staatsoper
MusikTheater an der Wien: Aktion „Spendieren Sie ein Schülerinnen-bzw. Schüler-„Ticket!“
Spendieren Sie ein Schüler*-Ticket!
Für viele Schülerinnen, Schüler und sonstige Jugendliche ist ein Besuch im MusikTheater an der Wien der erste Berührungspunkt mit der aufregenden Welt der Oper – ein besonderes Erlebnis, das Türen zu Kunst und Kultur öffnet. Damit möglichst viele junge Menschen diese Möglichkeit bekommen, brauchen wir Ihre Unterstützung: Nicht alle jungen Menschen können sich ein (bereits ermäßigtes) Ticket leisten. Im Rahmen Ihres Online-Ticketkaufs haben Sie die Möglichkeit ein Schüler*innen-Ticket zu spendieren. Bereits ab 12 Euro lässt sich ein Schüler*innen-Ticket finanzieren. Jeder einzelne Euro bewirkt Großes.
Berlin/ Deutsche Oper: Thomas Blondelles Loge ist von absolutem Weltrang
Foto. Bernd Uhlig
Während die Deutsche Oper mit hohen Preisen und überschaubarer Starbesetzung kämpft, überzeugt der musikalische Auftakt des „Rheingold“ unter Donald Runnicles. Eine durchweg starke Sänger-Besetzung entwirrt die handlungsdichte Oper. Stefan Herheims Regieideen wirken hingegen überladen und chaotisch – Augen schließen bleibt die beste Strategie.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de
Schönberg-Schüller ZILLIG in Würzburg wiederentdeckt
Wiederentdeckung von Winfried Zilligs Oper „Rosse“ in Würzburg
Sendung „Fait. Audio von Jörn Florian Fuchs (27 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio.wiederentdeckung
CD-Besprechung: Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen aus Dallas begeistert
Richard Wagners monumentale Tetralogie gehört auch in den Vereinigten Staaten von Amerika zu den großen Herausforderungen für Opernhäuser und bleibt zumeist den Traditionshäusern in New York, Chicago und San Francisco vorbehalten. Dass eines der amerikanischen Symphonieorchester eine komplette konzertante Aufführung dieses Mammutwerkes zustande bringt, ist wohl ein historisches Ereignis. Der Italiener Fabio Luisi, in ganz Europa geschätzt und in verschiedenen Positionen tätig, hat diese Pioniertat mit dem von ihm seit 2020 geleiteten Dallas Symphony Orchestra gewagt. Über das Jahr 2024 verteilt, brachte er die vier Werke im Morton H. Meyerson Symphony Center zur Aufführung, deren Mitschnitt nun in einer 13 CDs umfassenden Box vorliegt.
Klassik-begeistert.de
Stuttgarter Ballett: „DORNRÖSCHEN“ 16.5. 2026 (Wiederaufnahme) – der Petipa Award als verdiente Auszeichnung für Marcia Haydée
Glänzender Einstand: Abigail Willson-Heisel als Fliederfee. Foto: Roman Novitzky/Stuttgarter Ballett
Radikaler Kontrast innerhalb kurzer Zeit.Wo sich in der Vorwoche die Tänzer in Glen Tetleys „Le sacre du printemps“ noch gegen jede klassische Konvention gestemmt hatten, herrschte nun der Glanz der Tradition von Marius Petipas Märchenballett, aufgefrischt und erweitert durch Marcia Haydée, die damit 1987 bei ihrem choreographischen Debut einen für heutige Verhältnisse gigantisch lang gefeierten Premierenerfolg hatte. Ein erheblicher Anteil geht auch auf das Konto des Ausstatters Jürgen Rose, der in einem praktikabel veränderbaren Bühnenraum mit einer Galerie als fixem Element eine zuerst in Pastellfarben, später dann auch in kräftigeren Tönen fein- und geschmackvoll abgestimmte Kostüm-Pracht entworfen hatte. Dadurch gilt diese Produktion als im wahrsten Sinne des Wortes schönste der Ballettwelt.Was letztlich soviel bedeutet, als die reine Optik auch mal eine lohnende Ablenkung sein kann, wenn der Tanz vielleicht etwas in Routine abgleitet…
Zum Bericht von Udo Klebes
Song-Contest in Wien: So hat Österreich agestimmt
Nun sind die Detailergebnisse aus den Ländern bekannt gegeben worden. Aus diesen geht hervor, dass auch Österreichs Zuschauerinnen und Zuschauer Dara aus Bulgarien auf Platz 1 gewählt haben. Auf den Rängen zwei und drei landeten Australien und Kroatien.
Die genaue Tabelle/ Reihung nach Jury und Publikum) finden Sie in den „Infos des Tages“
WIENER FESTWOCHEN / Akademietheater: TANZENDE IDIOTEN von Thorsten Lensing
Weltpremiere Jänner 2026, Berliner Festspiele
Premiere in Wien: 18. Mai 2026
Surreale Sterbe-Szenen
Foto: Armin Smailovic
Die Wiener Festwochen haben auf dem Theaterektor ihre beiden Eigenproduktionen geliefert, nun beginnt die Reihe der Gastspiele. Aus Berlin kam ein nicht formal, aber inhaltlich zutiefst seltsamer Abend, der sich nicht unbedingt erschließt. Nur dass es ums Sterben geht, das ist bei den „Tanzenden Idioten“ des Thorsten Lensing klar, des Regisseurs, der sich seit einigen Jahren seine eigenen Texte schreibt.
In Österreich ist man ihm vor vier Jahren mit dem Stück „Verrückt nach Trost“ bei den Salzburger Festspielen begegnet. Die Darsteller Ursina Lardi, Sebastian Blomberg und André Jung, die damals mitwirkten und auch bei seinem jüngsten Werk wieder dabei sind, zählen zum festen Kern einer Truppe, die sich voll auf des Autor / Regisseurs Ideenkosmos einlässt und zur Dichte des Gebotenen beiträgt..
Ausgangspunkt der Geschichte waren für Lensing Sätze und Figuren des amerikanischen Autors Denis Johnson, von dem auch die Formulierung von den „tanzenden Idioten“ stammt, die als Titel nicht unbedingt überzeugt. Dass die hier aufgebotenen Menschen Überlebende einer Katastrophe sind, steht in allen Pressetexten, geht aber aus der Geschichte nicht explizit hervor.
Diese handelt vom Sterben, in einigen Szenenblöcken angeboten. Zu Beginn schleicht ein „Kater“ über die Bühne und tut, was ein stolzes Tier eben tut (auch Unappetitliches fressen), Dann lernt man Goldie kennen, die mit wilden Bau-Aktivitäten (eine Holzwand wird erinnert, eine Art kleiner Gabelstapler dient ihr als Gefährt – und Benjamin Eggers-Domsky und Willi Kellers sorgen für das jeweils nötige Personal) den Tod aufhalten will, auf den sie sich zurobbt, denn sie kann ihre Beine nicht mehr benützen. Dass sie Kater Apollo allein lassen muss, versucht sie dem Tier (das natürlich ein Mensch ist, eine irrwitzige Leistung von Sebastian Blomberg) beizubringen…
…Am Ende gab es sehr viel Beifall für herausragende darstellerische Leistungen. Ob sich diese surrealen Sterbe-Szenen jedermann erschlossen haben, bleibe dahin gestellt. Mit Logik begreift man den Abend jedenfalls nicht. Aber auf einer höheren Ebene des Theaters macht vielleicht auch Un-Sinn Sinn.
Zum Premierenbericht von Renate Wagner
Wien/ Volkstheater: Volkstheater in den Bezirken: Schultheater über einen Trauermarsch Bezahlartikel
„Das tragische Schicksal der Sonate Nr. 2“ des Duos Lina Majdalanie & Rabih Mroué enttäuscht bei den Wiener Festwochen
Kurier.at.festwochen
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Alles Russische muss getilgt werden: Die Ukraine befreit sich mit einem Dekolonisierungsgesetz von den Symbolen des russischen «Imperialismus». Der international geprägten Kulturstadt Odessa drohe ein Identitätsverlust, finden Kritiker.
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Die Kunstbiennale von Venedig: Babypuppen und Pornodarstellerinnen sollen die Menschheit retten: Die 61. Ausgabe der grössten Kunstschau ist ein wildes Potpourri aus künstlerischen Visionen und spektakulären Aktionen. Die Hauptausstellung schlägt dabei gewollt auch leise Töne an und zeigt viel Kunst zum Entdecken. Derweil genügt sich der Schweizer Beitrag in einer Nabelschau zur Emanzipation der Homosexualität.
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«Wenn es so weitergeht, stirbt die gesamte Menschheit aus. Wir weissen Europäer werden zu den Ersten gehören», sagt der Demograf: Laut Paul Morland steuert unsere Gesellschaft wegen der tiefen Geburtenrate auf eine Katastrophe zu. Eine solche Situation habe es in der Menschheitsgeschichte noch nie gegeben, sagt er im Gespräch.
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Künstliche Intelligenz ist eine Bedrohung für die Kunst? Dieser junge Filmemacher tritt den Gegenbeweis an: Damien Hauser hat mit seinem KI-unterstützten Science-Fiction-Märchen «Memory of Princess Mumbi» den ungewöhnlichsten Schweizer Film seit langem gedreht.
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Der Rechtsstaat muss seine Verächter aushalten, doch ein Gerichtssaal ist keine Theaterbühne: Die Justiz gerät nicht ins Wanken, wenn Extremisten sie beschimpfen. Bedenklich ist etwas anderes: die Verachtung jener Ordnung, die auch ihren Gegnern faire Verfahren garantiert.
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Eine Milliarde Dollar für die Sicherheit: Die Kosten von Trumps «Big Beautiful Ballsaal» eskalieren: Selbst die Republikaner im Senat reagieren konsterniert angesichts des Aufwands für den Neubau des Ostflügels des Weissen Hauses.
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Deutsche in der Schweiz: Beziehungsstatus «kompliziert»: Die Schweiz ist seit Jahren der beliebteste Wohnort von Deutschen im europäischen Ausland. Auch neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden belegen das. Was nur finden die Deutschen am vermeintlichen Paradies? Und wobei begehen sie einen grossen Fehler?
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Zitat Ende „Ende Neue Zürcher Zeitung“
Rock/ Pop/Song-Contest: Song Contest: So hat Österreich abgestimmt
Es war ein dramatisches und äußerst spannendes Finale mit einer Überraschungssiegerin – und zwar zum ersten Mal in der 70-jährigen Geschichte des Eurovision Song Contest aus Bulgarien. Daran haben auch die Stimmen aus Österreich maßgeblichen Anteil gehabt.
https://www.krone.at/4144773
Cosmó kam mit (k)einem blauen Auge davon
Die große Blamage blieb aus, aber unser Cosmó landete mit seinem „Tanzschein“ nur auf Platz 24. Was war eigentlich Schuld am Ergebnis? Wir haben das Ergebnis unserer diesjährigen Hoffnung analysiert.
https://www.krone.at/4145184
Song Contest: ORF-Knoll verhöhnt Zwangsgebühren-Zahler
Dieser Sager am Ende der ORF-Übertragung stieß vielen ORF-Zusehern sauer auf: ORF-Moderator Andi Knoll wünscht sich eine Haushaltsabgabe für die nächsten 70 Jahre – um den Song Contest zu finanzieren.
Heute.at.zwangsgebuehrenzahler
Österreich: Experten warnen: Nach Kälte-Schock startet der Super-Sommer
Die Eisheiligen haben uns zuletzt noch frösteln lassen, doch jetzt deuten die Wettermodelle auf eine dramatische Wendung hin. Ein Meteorologe nennt nun konkrete Zahlen für einen bevorstehenden Hitze-Sommer, der auch Österreich in den kommenden Monaten voll treffen dürfte. Die neuesten Prognosen der Langfristmodelle sprechen eine überraschend deutliche Sprache. Wetterexperte Dominik Jung bringt die Situation auf den Punkt: „Die aktuellen Langfristmodelle deuten mit ungewöhnlich hoher Übereinstimmung auf einen zu warmen Sommer 2026 in weiten Teilen Mittel- und Osteuropas hin.“ Vier von fünf Modellläufen würden dieses beunruhigende Bild für die kommenden Monate zeichnen.
oe24.at.supersommer
Österreich: Simone Lugner über Erbstreit: „Will mit denen einfach nichts mehr zu tun haben“
Der Name Lugner sorgt in Österreich immer wieder für Schlagzeilen. Im Mittelpunkt steht ein laufender Erbstreit, der weiterhin für Spannungen sorgt. Simone Lugner spricht offen über die aktuelle Situation und findet dabei deutliche Worte. Was sie zum Thema zu sagen hat, sehen Sie im Video.
https://www.krone.at/4126836
Österreich Fußball: LASK nach 3:0 bei Wiener Austria erstmals seit 1965 Meister
Der LASK ist erstmals seit 1965 österreichischer Fußball-Meister. Die Linzer feierten am Sonntag in der letzten Runde der Bundesliga-Meistergruppe einen 3:0-Auswärtssieg gegen die Wiener Austria und setzten sich damit zwei Punkte vor dem entthronten Titelverteidiger Sturm Graz durch, der daheim gegen Rapid 2:0 gewann. Dadurch müssen die Hütteldorfer als Fünfter ins Europacup-Play-off. Salzburg holte trotz eines Heim-1:3 gegen Hartberg Endrang drei, die Austria wurde Vierter.
SalzburgerNachrichten
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.

