Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

17. Dezember 2025 – Mittwoch

17.12.2025 | Tageskommentar

 

 

WIEN / Staatsoper;
FIDELIO von Ludwig van Beethoven
Premiere: 16. Dezember 2025

Zum Teufel mit den Puppen!

Die Neuinszenierung von Beethovens „Fidelio“ in der Wiener Staatsoper wirft grundsätzliche Fragen auf. Warum musste eine Inszenierung wie jene von Otto Schenk, die so zutiefst richtig und menschlich war, überhaupt ersetzt werden? Und gar noch von dem Puppen-Habjan, der an Wiener Bühnen schon genug angerichtet hat? Wer sich zutiefst verärgert den „Nathan“ nicht stören lassen wollte oder nur mit schwer unterdrückter Wut zusehen musste, wie Salome nicht nur ihren Schlußmonolog bewältigen, sondern sicih auch noch mit einer grauenvollen Puppe herumquälen musste, wird jeder neuen Belästigung durch die Geschöpfe  von Nikolaus Habjan mit Schrecken entgegensehen. Und sie bleiben nicht aus, denn offensichtlich goutieren Publikum wie Kritiker (die sich „Konzepte“ vorbeten lassen und dann nachbeten) das, was er vorsetzt (und diejenigen, die es nicht mögen, halten offenbar den Mund).

Offenbar besteht das größte Talent von Nikolaus Habjan (noch vor den nicht zu leugnenden Begabungen als Puppenspieler und, wenn nötig, Sprecher) darin, sich so wirkungsvoll verkaufen zu können, dass er sich (abgesehen von zahlreichen Arbeiten in Deutschland) mittlerweile in alle Wiener Theater eingeschlichen hat. Die Staatsoper hatte ihm noch gefehlt – nun ist er mit „Fidelio“ hier eingezogen. Zum Leidwesen jener Opernfreunde, die ehrliche Arbeit mit Menschen höher schätzen als affektierte Puppenspiele…

Diese Inszenierung ist so evident schlechter als die vorige, dass man dem Direktor nur raten kann, auf seine „Elektra“-Methode zurück zu greifen, die Neuproduktion auf der Stelle wegzuschmeißen und die alte von Schenk wieder hervorzuholen. Ungeachtet der Geldverschwendung. Ungeachtet dessen auch, dass am Ende der „Fidelio“-Premiere nur zwei Buh-Rufer versuchten, etwas Widerstand in den allgemeinen Beifall zu würzen.

Zur Premierenkritik von Renate Wagner

Einen Buh-Orkan hat es also nicht gegeben, nur schüchterne Buh-Rufe! Jene, die nicht der Premiere beiwohnen konnten, können sich am kommenden Freitag beim Stream der Wiener Staatsoper selbst ein Bild machen. Kritiken sind jmmer subjektive Wahrnehmungen, die Chance auf die eigene Meinung lebt in diesem Fall – und das ist gut so! Unsere Rezensentin bietet ihre Meinung an, ob Sie mit dieser übereinstimmen, entscheiden Sie selbst 

Wien/ Staatsoper
Staatsopern-Premiere. Doppelt gemoppelt: Freiheit für den neuen Fidelio!
Erste Eindrücke von der Premiere: Nach über 55 Jahren löste eine Neuinszenierung von Beethovens „Fidelio“ durch Hausdebütant Nikolaus Habjan die legendäre Otto-Schenk-Produktion ab. Franz Welser-Möst und das Staatsopernorchester ernteten Riesenjubel, für einzelne Sänger und Regie gab es auch einzelne Buhs. 
https://www.krone.at/3990036

Ein neuer „Fidelio“ mit zwei Puppen, sonst aber beinah wie gewohnt
Nach 55 Jahren wurde Beethovens einzige Oper an der Staatsoper neu inszeniert. Die Regie flickt dem Werk nur mit einigen, wenigen Dialog-Korrekturen am Zeug. Aufatmen im Publikum.
DiePresse.com.fidelio

Wien
Puccinis „La Bohème“ an der Staatsoper: ein Fest für Auge und Ohr
Unter der herausragenden Leitung von Giacomo Sagripanti debütierte Juan Diego Flórez als Rodolfo. Ach, die Zeffirelli-Bohème! Selbst wenn man sie schon einige Dutzend Mal erleben durfte, kann man sich nicht sattsehen an ihren Stimmungen und Details: die Schneepracht in der Morgendämmerung des dritten Bildes, das bunte, enge Getriebe am Weihnachtsmarkt … und die Wasserflecken der ärmlichen Mansarde der Pariser Künstler-WG kennt man inzwischen schon alle persönlich.
DerStandard.at.story

Einwurf von Leser Jochen Opitz.: Es war nicht das erste Mal, dass Florez den Rodolfo singt bzw. sang. Das erste Mal tat er das in Zürich im März 2020 und zwar sehr gut – leider nur in einer Aufführung. Dann kam Corona! Aber die Premiere war sehr gut – ich war dabei! Zitat Ende

La Boheme: Wien gegen München 0:1
Nicht nur an der Wiener Staatsoper gibt man zur Weihnachtszeit La Bohème. Auch die Bayerische Staatsoper in München bietet aktuell die Puccini-Oper an. Und wenn man denn ein Duell daraus machen will, dann hat München eindeutig die Nase vorn. Die Hauptrollen dort sind nämlich ideal besetzt, und so gut wie die Zeffirelli-Inszenierung in Wien ist die Münchner-Schenk-Produktion allemal.
Lukas Link
https://magazin.klassik.com/konzerte/reviews.cfm?task=review&PID=8515

Bayerische Staatsoper: Umbesetzung heute LA BOHÈME

Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:
 
LA BOHÈME In der Vorstellung von La bohème am 17. Dezember 2025 übernimmt Gabriella Reyes die Partie der Mimì anstelle von Galina Cheplakova.

Gabriella Reyes

Gabriella Reyes absolvierte ihre Gesangsausbildung am Konservatorium in Boston. Am Opera Institute der Universität Boston sang sie u. a. in Philip Glass’ Kammeroper Hydrogen Jukebox und die Partie der Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro). Sie war im Lindemann Young Artist Development Program der Metropolitan Opera in New York, wo sie als Nella (Gianni Schicchi) und Eine Priesterin (Aida) zu erleben war. Zu ihrem Repertoire gehören inzwischen Partien wie Liù (Turandot), Erste Dame (Die Zauberflöte), Musetta und Mimì (La bohème), Violetta (La traviata), Nedda (Pagliacci) sowie Rosalba in Daniel Catáns Florencia en el Amazonas. Sie ist regelmäßiger Gast an der Metropolitan Opera in New York, weitere Gastengagements führten sie an die Washington National Opera, die Lyric Opera of Chicago, die Semperoper Dresden und die Opéra national de Paris. Auf dem Konzertpodium ist sie u. a. mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Gustavo Dudamel aufgetreten. Mit Mimì gibt sie ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper.
 
ZUR VORSTELLUNG

Staatsoper Stuttgart: „MADAMA BUTTERFLY“ 14.12. 2025 (Wiederaufnahme) – so funktioniert Oper

Lucio Gallo (Sharpless) und Atalla Ayan (Pinkerton). Copyright: Martin Sigmund

Die Premiere liegt bald 20 Jahre zurück und ist noch in bester Erinnerung. Weil an diesem Abend im März 2006 eine Inszenierung geboren wurde, die auf vorbildliche Weise zeigt, mit wie wenig Aufwand, den wichtigsten, teils nur angedeuteten Requisiten und einer die musikalischen Orchesterstimmungen und Handlungsvorgänge wirkungsvoll aufgreifenden Licht-Gestaltung und Spiegeltechnik (Bühne: Karl Kneidl, Licht: Reinhard Traub) das Stück schlicht und konzentriert auf die Personen ergreifend erzählt werden kann. Dazu in einer Zeitlosigkeit mit japanischer Verortung in Gewändern und Frisuren (Kostüme: Silke Willrett), die sich bezahlt macht, und auch jetzt bei der vielfachen Neueinstudierung die Tragödie in ihrer ganzen Emotionalität direkt und nah an den Zuschauer heran holt.

Zum Bericht von Udo Klebes

Giacomo Puccini: La Bohème • Theater St.Gallen • Vorstellung: 14.12.2025. Erfolg ist relativ
Die St.Galler Produktion von Puccinis Meisterwerk begeistert durch ihre handwerklich hervorragende Umsetzung.

Foto © Ludwig Olah

Guta Raus Inszenierung lebt von profunder Werkkenntnis, echtem Handwerk, akribischer Probenarbeit und der daraus resultierenden Frische. Die vier Freunde dürfen Künstler sein und sind sorgfältig individuell gezeichnet, die drei Schauplätze sind so umgesetzt, dass Alt sich damit anfreunden und Jung sich etwas darunter vorstellen kann. Stellwände mit trüben Scheiben sind die bestimmenden Elemente des Bühnenbilds (Bühne: Isabelle Kittnar), rufen dem Habitué die klassischen Bilder der Mansarde ins Gedächtnis und ermöglichen zusätzlich noch das (beschreibende) Spiel mit Schattenfiguren (Licht: Andreas Enzler). Das zweite Bild ist liebevoll gestaltet, mit zur Jahreszeit passendem Marroni-Verkäufer, und wirkt, trotz des grellen, weissen Lichts, luftig leicht. Wenn sich zum Ende des Bildes die Paare gefunden haben, schweben sie «auf Wolke 7». ..

Zum Bericht von Jan Krobot

Giuseppe Verdi: Luisa Miller • Luzerner Theater • Dernière: 13.12.2025 . Überzeugende szenische Umsetzung

Zu Beginn der laufenden Saison hat das Luzerner Theater Kateryna Sokolovas Inszenierung von Verdis «Luisa Miller» wiederaufgenommen. Die Produktion ist gerade in Sachen Werkgerechtigkeit als mustergültig zu betrachten.

Foto © Ingo Hoehn

Unter Verdis Opern der 1840er-Jahren kann zwischen «politischen» («grandioso») und «persönlichen» («appassionato») Opern unterschieden wird. Die Vorlage zu «Luisa Miller», Friedrich Schillers «Kabale und Liebe», würde diesen beiden Kategorien entsprechen. Verdi musste aber bei Luisa Miller die politische Komponente weitestgehend ausklammern und tat dies, weil er politisch hellwach war. Kateryna Sokolova (Regie) trägt dem in vorbildlicher Weise Rechnung und legt ihre Produktion als leidenschaftlich stürmisches, persönlich verinnerlichtes Drama in pastoraler Umgebung an. Mit der Erweiterung des Personals um die Figur des Dichters verleiht Sokolova dem Geschehen Frische und zeigt des Dichters Utopie vom Potential der Liebe. ..

Zum Bericht von Jan Krobot

Paris: „ROBINSON CRUSOÉ“ von Offenbach Théâtre des Champs-Elysées – 12. Dezember 2025
Wunderbare Wiederentdeckung einer besonderen Oper, die mit wirklichen Offenbach- Spezialisten nun einen größeren Erfolg feiert als vor 158 Jahren bei der Uraufführung.


Doch nicht durch die Kannibalen aufgegessen und ein Happy End in Robinsons Hütte: (von links nach rechts) Rodolphe Briand (Jim Cocks), Julie Fuchs (Edwige), Marc Mauillon (Toby), Sahy Ratia (Robinson), Emma Fekete (Suzanne) und Adèle Charvet (Vendredi). © Vincent Pontet

Intendantenwechsel am Théâtre des Champs-Elysées: Nach 15 Jahren Amtszeit in teilweise schwierigsten Bedingungen während der Pandemie, ist Michel Franck auf eigenen Wunsch in Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger ist sein jahrelanger Mitarbeiter, der wesentlich jüngere Baptiste Charroing, der nicht nur im Haus, sondern auch allgemein in den musikalischen Kreisen in Paris hoch geachtet wird. Denn er hat schon erstaunlich viel Erfahrung für nur 45 Jahre und viele Pläne für dieses nicht ganz einfache Haus, das keine staatlichen Subventionen bekommt und schon öfters in seiner bewegten Geschichte pleitegegangen ist. Wie zum Beispiel kurz nach der Uraufführung 1913 von Strawinskys „Sacre du Printemps“, ein Meilenstein in der Musik- und Tanzgeschichte, aber für den damaligen Direktor ein finanzielles Desaster. Und dennoch stemmt dieses Theater mit 1900 Plätzen jedes Jahr wieder Produktionen, die die der Pariser Oper (das über zehnmal mehr finanzielle Mittel verfügt) in den Schatten stellen. Neben 27 konzertanten Opern und Oratorien, gibt es über 100 Konzerte (auch mit den Wiener und Berliner Philharmonikern), mit neuen „Familien-Sonntagen“, da Charroing, selbst Vater von zwei kleinen Kindern, viel darin liegt um die neuen Generationen ins ehrwürdige und früher eher elitäre Theater zu führen. Bei den traditionell 6 Operninszenierungen und 6 Balletten überrascht er dieses Jahr mit Neuigkeiten. Seine erste Spielzeit et begann im September mit einer Hommage an Joséphine Baker, die vor genau 100 Jahren an diesem Theater in Paris mit ihrem berühmten Bananengürtel debütierte. Mit dazu einer neuen Fassung des „Sacre du Printemps“, der an diesem Haus immer wieder neu gespielt wird, jetzt in der Choreografie von Pina Bausch mit Afrikanischen Tänzern aus 13 Ländern. Als erste Oper folgt nun in Zusammenarbeit mit dem Palazzetto Bru Zane eine absolute Rarität: „Robinson Crusoé“ von Jacques Offenbach…

Zum Bericht von Waldemar Kamer

TTT: Reflexionen niedergegangener Konstanten im Musiktheater!

„Tosca tötet Scarpia – dann „pianissississimo“ = pppp???“

 

Synthesen aus Vortragsbezeichnungen und Regieanweisungen gem. Klavierauszug / Partitur fehlen zu oft im aktuellen Musiktheater. Erläuterungen s. Anhang!

Wollen, können, wissen die Macher da nichts mehr?

 Otto Schenk, dem ich oft assistierte, maß deren Gewicht fundamental. Dies war bis vor wenigen Jahrzehnten allen allerorten simples inszenatorisches Selbstverständnis, auch in  meinem Horizont mit ca. 100 Inszenierungen (Assistent, Dramaturg, selten Regisseur).

 Da erhalten laienhafte Einlassungen gewisser Medien zur Qualität von O. Schenk den „netten“ Beigeschmack der Selbstdemontage von Textern durch Unkenntnis inszenatorischen Selbstverständnisses. Die heute fehlende, aber erlernbare Methodik der Verflechtung von Musik und Szene war Normalität (Naturgesetz), normal in musikalisch induzierter szenischer Folgerung! Also initiierte Musik selbstverständlich Inszenierungen / szenisches Geschehen. Bis zum Auftauchen von Theaterleitern besonderer Kognition ( z. T. erstaunlichen Quereinsteigern in touristischen Ausrichtungen ohne Erfahrungen), die nun komponierte Musikdramatik und Libretto trennen. So treibt das Zeitalter „Regietheater“ oft unerwartete, ungewöhnliche, selten keine negativen „Blüten“!

Angeregt durch Rezension Butterfly (Wiener Staatsoper), „Alcindo“, Online Merker Dez. 2025 vertiefe ich die Problematik der erloschenen Konstanten von Verzahnungen s.o. am Beispiel Tosca + pppp. : „Hinweis auf fehlende, eigentlich enge Verzahnung von Vortragsbeschreibung und Regieanweisungen. … Grund ist  Orchesterinstrumentierung, die ganz feines pp bringen soll. … wird es laut auf der Szene kann Orchester kein pp mehr spielen.“

https://onlinemerker.com/wien-staatsoper-madama-butterfly-23/

Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/ttt-reflexionen-niedergegangener-konstanten-im-musiktheater-tosca-toetet-scarpia-dann-pianissississimo-pppp/

Bonn
Eingesponnen in einen Kokon aus pädagogischem Eros (Bezahlartikel)
Das Meisterwerk eines lebenslustigen, früh verstorbenen Alleskönners wird wiederentdeckt: „Die Ameise“ von Peter Ronnefeld in Bonn – eine surreale Kriminalgroteske zwischen E.T.A. Hoffmann und Kafka.
FrankfurterAllgemeine.net.ronnefeld

Peter Ronnefelds Oper „Die Ameise“ – Spannende Kriminalgroteske in der Oper Bonn
Hinter dem irreführenden Titel „Die Ameise“ verbirgt sich in kafkaesker Manier die Geschichte der toxischen Beziehung des Gesangslehrers Maestro Salvatore zu seiner minderjährigen Schülerin Formica (lateinisch für Ameise). Das Abhängigkeitsverhältnis des 60-jährigen Lehrers zu seiner Schutzbefohlenen endet für das Mädchen tödlich. In vier Akten verarbeitet der des Mordes angeklagte Künstler seine obsessive Beziehung zu seiner Schülerin, die er als 16-jährige in sein Haus aufgenommen hat. Sie sei sein Geschöpf, ohne seine pädagogischen Künste ein Nichts.
opernmagazin.de.peter.ronnefeld

Freiburg
Freiburg: „Dr. Atomic“, John Adams
Am 6. August 1945, nur wenige Wochen nach der unter dem Codenamen „Trinity“ erfolgten Probezündung der in der Wüste Alamogordo, nahe Los Alamos in New Mexico entwickelten ersten amerikanischen Atombombe, entfachte deren Abwurf über Hiroshima und drei Tage später Nagasaki bekanntlich das fürchterlichste Inferno, mit dem ein neues Zeitalter begann. Zugleich markierte dieser verheerende Einsatz die Kapitulation Japans und damit das Ende des 2. Weltkrieges. Das ist jetzt 80 Jahre her – die Nachrichten und Berichte im August dieses Jahres über die Gedenkveranstaltungen nicht nur in Japan waren erschütternd und bekamen angesichts der fortschreitenden weltweiten atomaren Aufrüstung und Kriegsereignisse eine bedrängende Aktualität.
Von Gabriele Busch-Salmen
https://deropernfreund.de/theater-freiburg/freiburg-dr-atomic-john-adams/

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Diese Woche ist für die Ukraine entscheidend. Doch ausgerechnet jetzt öffnen sich in Europa neue Bruchlinien. Milliardenkredit aus russischem Staatsvermögen, EU-Beitritt, Munitionslieferungen: Vor dem Showdown am EU-Gipfel zur Ukraine werden die Probleme für Brüssel nicht kleiner.
Jetzt lesen
 Europas Friedensvorstellungen für die Ukraine kollidieren mit Russlands Forderungen. Die Europäer und die Amerikaner haben gemeinsam mit den Ukrainern den Friedensplan weiterentwickelt. Ohne Zustimmung Moskaus dazu haben die Vorschläge aber keine Zukunft.
Jetzt lesen
Ein neuer Fall von Kindsmisshandlung treibt Tausende gegen die Regierung Orban auf die Strasse. Laut einem Bericht wurden Tausende von Jugendlichen in der Obhut des ungarischen Staates misshandelt. Vier Monate vor der Wahl setzt der Oppositionsführer Peter Magyar die Regierung just mit dem Thema unter Druck, das ihn auf die politische Bühne katapultierte.
Jetzt lesen
Vom erzkatholischen Pinochet-Bewunderer zum Präsidenten aller Chilenen: José Antonio Kast gewinnt die Stichwahl in Chile haushoch: Der deutschstämmige Kast wird ab März Chile regieren. Die linke Gegenkandidatin Jeannette Jara gewann in keinem Landesteil. Wer ist der nächste Präsident Chiles?
Jetzt lesen
 Trotz «Waffenstillstand» erobern die M23-Rebellen in Ostkongo eine weitere Grossstadt
Seit mehr als 30 Jahren herrschen im Osten Kongo-Kinshasas bewaffnete Konflikte. Wertvolle Rohstoffvorkommen, ethnische Konflikte und ein Versagen der Zentralregierung sind die Ursachen. Ein von den USA vermittelter Waffenstillstand bleibt bis jetzt unbeachtet.
Jetzt lesen
Die verlorenen Töchter – wenn Eltern die Transidentität ihres Kindes anzweifeln: Sagt ein Jugendlicher, er fühle sich im falschen Körper, so wird ihm geglaubt. Gendermediziner und Psychologen unterstützen ihn dabei. Viele Eltern aber sprechen von sozialer Ansteckung. Sie fühlen sich übergangen und klagen an.
Jetzt lesen
Israels Regierung will die Medienlandschaft umgestalten – Kritiker warnen vor einem Angriff auf die Demokratie. Die Pläne der Regierung Netanyahu zur Neuordnung der Medien und der Berichterstattung erfüllt nicht nur die Journalisten im Land mit Sorge. Diese sind bereits jetzt verstärkt Anfeindungen ausgesetzt.
Jetzt lesen
China greift im Streit mit Japan auf juristische Mittel zurück – doch seine historische Argumentation ist schief. Seit die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bekräftigte, dass der Status von Taiwan für Japan sicherheitsrelevant sei, tobt die chinesische Regierung. Selbst den Friedensvertrag von San Francisco von 1951 erklärt sie für «null und nichtig». Was bedeutet das?
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich
Schlechte Aussichten und Rekord-Staatsschulden: Sparkurs wird viel härter
Beim Fiskalrat schrillen die Alarmglocken: Das von der Regierung angestrebte Ziel, das Budgetdefizit bis 2028 unter drei Prozent des BIP zu drücken, wird deutlich verfehlt – sollten nicht rasch Maßnahmen ergriffen werden.
https://www.krone.at/3988506

Zwei Prozent Inflation? Ziel der Regierung laut WIFO „nicht erreichbar“
WIFO-Experte Josef Baumgartner geht von einer Inflationsrate von bis zu 2,7 Prozent im kommenden Jahr aus. Der Zielwert von Türkis-Rot-Pink ist damit hinfällig.
Kurier.at.inflation

 
Schon bald! Rom führt Eintrittsgeld für Trevi-Brunnen ein
Ticket für Touristen, freier Zugang für Römer. Mit dieser Maßnahme will die Stadtverwaltung Einnahmen von 20 Millionen Euro haben. Die Liste der Monumente in Italien, für die man Eintrittsgeld zahlen muss, wird immer länger. Ab dem 7. Jänner steht auch schon der nächste Hotspot auf der Liste. Tourist:innen müssen ab dem 7. Jänner nämlich ein Zwei-Euro-Ticket erwerben, um den Trevi-Brunnen in Rom zu besuchen.
oe24.at.trevibrunnen
 
Nach Morddrohungen – Trans-Darterin verliert WM-Auftakt gegen Weltmeister
WM-Aus für van Leuven: Die erste Transfrau bei einer Darts-WM scheitert erneut früh – und spricht über Hass, Depressionen und ihren Weg zurück.
Heute.at.darts
 
 
Los Angeles: Vor dem Horror-Mord: Rob Reiner hatte Streit mit Sohn auf Promi-Party
Rob Reiner und sein Sohn Nick Reiner sollen am Samstagabend bei einer hochkarätigen Hollywood-Promi-Party in einen heftigen Streit geraten sein. Ein Zeuge: „Nick hat alle total verstört, hat sich verrückt verhalten und ständig Leute gefragt, ob sie berühmt seien.“
https://www.krone.at/3989443
 
Tiroler Forscher als „Retter“
„Rostige“ Christbäume – Bösartiger Pilz bedroht Fichten
Der Fichtennadelblasenrost breitet sich in Österreichs Wäldern aus. Doch Forscher in Innsbruck machen Hoffnung – mit einer überraschenden Entdeckung.
Heute.at
 
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

 

 

Diese Seite drucken