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16. SEPTEMBER 2026 – Mittwoch

16.09.2026 | Tageskommentar
Teure Doppellösung: Salzburger Festspiele bekommen neue Intendantin
Die Niederländerin Sophie de Lint wird neue Intendantin des Kulturflaggschiffes. Der US-Australier mit ungarischen Wurzeln Barrie Kosky soll eine Art „Co-Artistic-Director“werden. Kristina Hammer bleibt Präsidentin.
Kronen Zeitung.at
Neu: Salzburger Festspiele: Besetzung der Intendanz vorerst gescheitert
Die angepeilte Doppelführung mit Barrie Kosky und Sophie de Lint kommt nicht zustande. Nun muss das Kuratorium einen Plan B aushecken.
DiePresse.com.salzburg

 

Vor 60 Jahren starb mit dem Tenor Fritz Wunderlich der größte deutsche Sänger des vergangenen Jahrhunderts.

Fritz Wunderlich/Verstorben

In seiner Geburtsstadt Kusel ist er omnipräsent. „Viel zu früh“, sind bestimmt die drei häufigsten Wörter, die über Fritz Wunderlich geschrieben wurden. Der am 26. September 1930 in Kusel als Sohn musikalischer Eltern geborene Tenor war eine absolute Ausnahmeerscheinung am Himmel der großen Stimmen. Mindestens eine Jahrhundertstimme.
Rheinpfalz.de.Kultur

Heute: Premiere „LEAR“ von Aribert Reimann an der Komischen Oper Berlin mit Rosie Aldridge als „Goneril“

Rosie Aldridge. Copyright: Jacobus Snyman. 
 Die Spielzeit beginnt für Aldridge am 16. September 2026 an der Komischen Oper Berlin, wo sie ihr Rollendebüt als Goneril in Lear gibt. Barrie Koskys Neuproduktion wird im Hangar 4 des ehemaligen Flughafens Tempelhof gezeigt. Nicholas Carter übernimmt die musikalische Leitung. Reimanns kompromisslose Adaption von Shakespeares Tragödie stellt außergewöhnliche stimmliche und darstellerische Anforderungen an das Ensemble. Goneril steht im Zentrum jenes Machtkampfes, den Lear mit der Aufteilung seines Reiches auslöst.

Kontrapunkt: „Die KI vernichtet über kurz oder lang alle Opernportale“
Die KI vernichtet über kurz oder lang alle Opernportale – damit letzten Endes jegliche ehrenamtliche Arbeit im Kultursektor! Der Opernfreund wird ernsthaft bedroht. Es war noch nie (!) so ernst. Viele nette kompetente, fleißige und engagierte Menschen schreiben uneigennützig Kritiken und berichten über das Operngeschehen für die Operninteressierten in unserer Gesellschaft. Das ist ihr Hobby. Da investieren sie einen nicht geringen Teil ihres Lebens. Die Resonanz ist sehr groß. Denn wo gibt es sonst noch etwas gratis? Diese Portale – pars pro toto möchte ich ein paar nennen mit denen auch wir zusammenarbeiten: Merker-online, Das Opernmagazin, Oper Aktuell, O-Ton, Online Musik Magazin…
DerOpernfreund.de.opernportale

Was mich betrifft mache ich mir derzeit ohnedies Gedanken über den endgültigen Ruhestand, einer großen „Vernichtungskampagne“ bedarf es da sicherlich nicht mehr! Die KI wird leider viel mehr anstellen, als bloß Opernportale zu vernichten.

Wien
12,5 Prozent Ticket-Aufschlag: Stadt Wien will den maximalen „Kultur-Euro“  Bezahlartikel
Nun liegt der geplante Gesetzesentwurf zur umstrittenen Ticket-Steuer in Wien vor. Demnach soll die Maximalvariante kommen, die hohe Einnahmen bringen würde. Aufregung ist vorprogrammiert.
kurier.at.chronik

Neu: 12,5 Prozent Kultursteuer: Bürgermeister Ludwig sagt Kultureuro in Wien ab
Mittwochnachmittag gab der Landeschef das überraschend per Video bekannt. Institutionen waren dagegen Sturm gelaufen
DerStandard.at.story.buergermeister

Wien
Museen, Theater, Oper. SPÖ-Kräftemessen um „Kultur-Euro“: Babler droht Ludwig
Die Stadt Wien plant, kulturelle Events mit einer neuen Abgabe zu versehen. Grund: das klamme Stadtbudget. Jetzt schaltet sich die Regierung ein. Die Stadt Wien nennt ihn harmlos „Kultur-Euro“. Doch diese geplante neue Abgabe soll die millionenschweren Einsparungen, die das Kulturressort von Stadträtin Veronika Kaup-Hasler (SPÖ) erbringen muss, abfedern. Das heißt: Von „einem Euro“ kann keine Rede sein.
Heute.at.kraeftemessen

Wir werden gemolken wie Kühe! Ein Theaterbesuch soll zum Luxus gehören. Nicht mit mir, ich versage mir diesen Luxus

Wiener Staatsoper: Le Nozze di Figaro am 15.9.

Sposi, amici, al ballo, al gioco,
Alle mine date foco,

 

Staatsopernrepertoire at its best. Ein in einigen Rollen neu besetzter Figaro macht Freude. Das liegt primär an Patrick Hahn, dem Grazer „Wunderkind“ am Dirigentenpult. Geradeheraus gesagt: Wenn ein junger Dirigent das Staatsopernorchester derart animiert, dass nicht „Dienst“, sondern Musizierlust regiert, dann muss an ihm schon einiges dran sein. Mit relativ flotten, gut aufeinander abgestimmten Tempi und sehr differenzierter Lautstärke wird ein spannender Orchesterabend daraus, mit glänzenden Streichern (unter Danailova) und wundervollen Bläsern (besonders Horak und Dervaux). Freilich, bei den Recitativen sieht’s nicht so brillant aus, die geraten bei fast allen mit zu voller Stimme und zu wenig sprechender Artikulation viel schwerfälliger als der Orchesterpart. Zugegeben, das ist Jammern auf hohem Niveau…

Zum Bericht von Robert Fucik

Umbesetzungen an der Bayerischen Staatsoper im September/ Oktober
Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:
 LA CENERENTOLA
In der Vorstellung von La Cenerentola am 19. September 2026 dirigiert Gianluca Capuano, und Luca Pisaroni singt die Partie des Alidoro anstelle von Ildebrando d’Arcangelo.

 

Gianluca Capuano
Gianluca Capuano wurde in Mailand geboren und studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition, Dirigieren und Orgel. Er fokussierte sich dort an der Scuola Civica auf Alte Musik. Im Jahr 2006 gründete er das Ensemble Il canto di Orfeo, das sich hauptsächlich mit Werken der späten Renaissance und des Barocks beschäftigt. Seit 2019 ist er Chefdirigent von Les Musiciens du Prince ─ Monaco. Er dirigierte u. a. an der Staatsoper Hamburg, an der Semperoper Dresden, an der Oper Köln, an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zürich, am Teatro dell’Opera di Roma, dem Teatro alla Scala in Mailand, am Teatro La Fenice in Venedig, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, an der Nationale Opera in Amsterdam, am Bolschoi-Theater in Moskau sowie bei den Festspielen in Edinburgh, Salzburg und Baden-Baden. 2022 wurde er mit dem Premio Abbiati als bester Dirigent des Jahres ausgezeichnet. An der Bayerischen Staatsoper gab er in der Spielzeit 2021/22 sein Debüt mit Il turco in Italia; in der Spielzeit 2022/23 dirigierte er hier mit der Festspielpremiere von Semele erstmals eine Neuproduktion. 2023/24 übernahm er das Dirigat bei Norma, 2024/25 bei La Cenerentola.
 ZUR VORSTELLUNG

 

 Luca Pisaroni
Luca Pisaroni, aufgewachsen im italienischen Busseto, studierte Gesang am Verdi-Konservatorium in Mailand. Sein Operndebüt gab er 2001 mit der Titelpartie von Le nozze di Figaro in Klagenfurt. Weitere Engagements führten ihn u. a. an die Opernhäuser von Wien, San Francisco, Houston, New York, Madrid und Paris sowie zu den Festspielen in Salzburg, Glyndebourne und Aix-en-Provence. Sein Repertoire umfasst Partien wie Castor (Castor et Pollux), Aeneas (Dido and Aeneas), Hercules (Alceste), Guglielmo (Così fan tutte), Leporello (Don Giovanni), Papageno (Die Zauberflöte), Alidoro (La Cenerentola) und Douglas dʼAngus (La donna del lago). Mit der Partie Don Rodrigue de Manacor wirkte er an der Uraufführung von Marc-André Dalbavies Le soulier de satin an der Opéra national de Paris mit. Auch im Konzert- und Liedbereich ist er international gefragt. An der Bayerischen Staatsoper debütierte er 2021 als Figaro, den er sowohl in der Inszenierung von Dieter Dorn als auch in der von Christof Loy verkörperte.
 ZUR VORSTELLUNG

Mailand
Klein beleuchtet kurz 76: Der Liebestrank im Teatro alla Scala macht  richtig Laune

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„Der Liebestrank„.
Foto: Brescia&Amisano.Teatro alla Scala

Eine neue Scala Produktion von Donizettis L’elisir d’amore verabschiedet sich von der traditionellen Produktion eines Franco Zeffirelli und setzt statt auf prunkvoll ausgestatteter historischer Bauernkomödie auf eine junge, frische, gefühlsbetonte und  farbenfrohe Inszenierung, bei der die Scala ihre eigene Akademie und die nächste Generation von Künstlern in den Mittelpunkt stellt.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

OPER FRANKFURT: Wolfgang Amadeus Mozarts Zaide am 30. September im Bockenheimer Depot
(Musikalische Leitung: George Petrou; Inszenierung: David Hermann) mit Ensemblemitglied Karolina Bengtsson in der Titelpartie

Karolina Bengtsson. Foto: Barbara Aumüller

Aus heutiger Perspektive erscheint uns Mozarts unvollendet gebliebenes Singspiel wie eine Vorstudie zu seiner zwei Jahre später entstandenen Entführung aus dem Serail: Zaide und Gomatz lernen sich in der Gefangenschaft von Soliman kennen und verlieben sich ineinander. Ein gemeinsamer Fluchtversuch misslingt. Wird Soliman die beiden begnadigen oder bestrafen?

Mozarts Fragment, das ohne Ouvertüre und Finale sowie ohne vollständige Dialoge überliefert ist, bricht vor der Beantwortung der Frage ab. Aus dieser Offenheit ergibt sich ein besonderer Spielraum für die Auseinandersetzung mit dem zweiaktigen Werk. Regisseur David Hermann kombiniert es mit Nummern aus Mozarts Schauspielmusik Thamos und schärft so die dunklen Facetten des Zaide-Stoffes, der uns auf diese Weise unerwartet nah kommt und Assoziationen an Brutalitäten und Zwänge unserer Gegenwart aufruft. Welche Macht hat die Liebe? Wie steht es um die menschliche Empathie? Und was bedeutet Freiheit?

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

DARMSTADT/ Hessisches Staatstheater: CAVALLERIA RUSTICANA/ I PAGLIACCI.
Regisseur Karsten Wiegand überlädt das veristische Doppelpack mit Bilderkaskaden

Verismus ist ein brutales Handwerk. Er lebt vom Ungeschminkten, von der blutigen Schnittstelle zwischen menschlicher Kreatur und gesellschaftlichem Korsett. Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ und Ruggero Leoncavallos „I Pagliacci“ sind keine musealen Doppeldeck-Häppchen für den gepflegten Bildungsbürger, sondern verlangsamte Hinrichtungen auf offener Szene. Am Staatstheater Darmstadt wollte Intendant Karsten Wiegand in Personalunion als Regisseur zu viel. Er lieferte eine überambitionierte visuelle Materialschlacht, die am Ende vor allem eines offenbart: Mutlosigkeit vor der nackten Tragödie.

Cavalleria. Chorszene. Foto: Martin Sigmund

Zum Bericht von Dirk Schauß

Filme der Woche

 

Filmstart: 18. September 2026
ADAMS ACHT
Deutschland  /  2026
Regie:
 Hannu Salonen
Mit: Oliver Masucci. Felix Kammerer, Heino Ferch u.a.

Das Wunder von Ratzeburg

„Adams Acht“ ist ein Titel, den man gar nicht auf Anhieb versteht. Adam allein ist ja im Bewusstsein immer noch der biblische, und „Acht“ – worauf soll er achtgeben? Oder ist das ein Synonym für „geächtet!? Nichts von alledem.

Ist man in dem Film, weiß man schnell, dass es um eine Achtermannschaft in einem Boot geht, die Karl Adam (1912-1976), seines Zeichens Mittelschulprofessor für Mathematik, Physik und Philosophie (welch interessante Zusammenstellung) in den Nachkriegsjahren im Mini-Ort Ratzeburg in Schleswig-Holstein zu einer Mannschaft formen konnte, die im Jahr 1960 bei den Olympischen Spielen in Rom Gold für Deutschland holte… eine kaum auszudenkende Sensation. Natürlich nicht ganz „Das Wunder von Bern“, denn so populär wie Fußball kann das Rudern nicht werden, aber doch eine wichtige Station im „inneren“ Aufbau eines Nachkriegs-Deutschland. 

Regisseur Hannu Salonen hat aus dieser „wahren“ Geschichte nun einen schönen und bemühten Film gemacht, der vieles anstrebt – natürlich die sportliche Seite (wobei man interessiert zusieht, aus wie vielen Perspektiven das an sich ja monotone Rudern gefilmt werden kann – von oben besonders interessant, wenn da mehrere Boote nebeneinander loszischen). Aber man wollte auch die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit – und dafür steht Karl Adam…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Österreich
Geständnis: TV-Star soll Kind missbraucht haben. Neuer „Fall Teichtmeister“?
Erneut erschüttert ein Skandal Österreichs Künstlerszene: Wie im „Fall Teichtmeister“ laufen heikle Ermittlungen der Wiener Staatsanwaltschaft gegen einen heimischen TV-Star und zwei Frauen. Bei dem Krimi geht es neben dem Besitz von Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger auch um schwere Erpressung und Kindesmissbrauch. Die „Krone“ kennt die brisanten Details. Sie fragen sich vielleicht, warum der Name des Verdächtigen nicht im Artikel zu lesen ist. Zur Erklärung: Auch im Fall Teichtmeister wusste die „Krone“ schon lange vor der Anklage, dass die schweren Vorwürfe seine Person betreffen. Trotzdem entschieden wir uns im Anfangsstadium der Ermittlungen für eine anonymisierte Berichterstattung. Auch im aktuellen Fall, in dem die Unschuldsvermutung gilt, hat sich die „Krone“ dazu entschlossen, den Namen des Künstlers, gegen den die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt, derzeit nicht zu nennen – auch aus medienrechtlichen Gründen.
https://www.krone.at/4295844

Bekannter heimischer Künstler unter Kindesmissbrauchsverdacht
Beim Beschuldigten soll auch bildliches Kindesmissbrauchsmaterial sichergestellt worden sein. Eine Selbstanzeige hat Ermittlungen ausgelöst.  Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt gegen einen bekannten heimischen Künstler, der laut „Kronen Zeitung“ vor einigen Jahren die Tochter seiner damaligen Lebensgefährtin missbraucht haben soll. Behördensprecherin Judith Ziska bestätigte der APA am Dienstagabend ein Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und bildlichem sexualbezogenem Kindesmissbrauchsmaterial. Die Ermittlungen beruhen laut Ziska auf einer Selbstanzeige des Beschuldigten. Die Erpresserinnen sind in U-Haft!
DerStandard.at

Allzu lange werden wir auf die Bekanntgabe des Namens des „Promis“ nicht warten müssen, jetzt ist die Sache losgetreten. Der Name wird wohl noch einige Tage geheim gehalten werden können – aber es ist bloß eine Frage der Zeit! Die Bekanntgabe  der Identität ist offenbar nicht von „öffentlichen Interesse“, das ist nur gegeben, wenn ein Gemeinderat einer bestimmten politischen Partei alkoholisiert am Steuer eines Autos erwischt wird. Egal, wir werden bald den Namen  wissen!

gegen den Schauspieler und Kabarettisten Günther „Gunkl“ Paal und zwei Frauen. Bei dem Krimi geht es neben dem Besitz von Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger auch um schwere Erpressung und Kindesmissbrauch. Die „Krone“ kennt die brisanten Details.

 Der ORF hat heute selbst den Namen veröffentlicht! Somit darf er auch genannt und ein Video  auch gezeigt werden!

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

In Kongo eskaliert die Lage um Ebola. In Uganda versucht Dr. Kalanzi, das Virus fernzuhalten. Doch die Menschen sagen: «Wir sterben hier eher an Hunger als an Ebola»
Uganda hat keine Ebola-Fälle. Das soll so bleiben. Doch da sind die laxen Spitalangestellten, die Hühnerschmuggler und die Kongolesen, die die Grenze öffnen wollen.
Jetzt lesen
Trump kündigte gestern den Energiefrieden zwischen Russland und der Ukraine an. Doch diese Nacht deutet auf das Gegenteil hin: Die ukrainischen und russischen Angriffe auf gegnerische Energieanlagen dauern an. In Kiew rechnet man nicht damit, dass Putin vor dem Winter zu Konzessionen bereit ist.
Jetzt lesen
Mohammed bin Salmans jemenitischer Albtraum: Der Huthi-Vormarsch schockt Saudiarabien: Seit der Eroberung der Meerenge von Bab al-Mandab durch die Huthi kann das Königreich kaum mehr Erdöl exportieren. Welche Optionen hat der Kronprinz jetzt?
Jetzt lesen
Jordanien gerät ins Visier Irans – und wird gleichzeitig zum regionalen Handelsknotenpunkt: Jordanien wird seit einem halben Jahr zum Ziel iranischer Raketenangriffe. Obwohl die Tourismusbranche leidet, zeigt sich die jordanische Wirtschaft erstaunlich resilient – und könnte längerfristig vom Iran-Krieg profitieren.
Jetzt lesen
Der Supreme Court stoppt Trumps Pläne, die Briefwahl einzuschränken – zumindest in diesem Jahr: Das höchste Gericht lehnt einen Eilantrag der US-Regierung ab und stoppt damit den Feldzug des Präsidenten gegen die briefliche Stimmabgabe. Das befürchtete Chaos bei den Zwischenwahlen in weniger als zwei Monaten wird damit wohl ausbleiben.
Jetzt lesen
Ein vereintes Irland wäre eine «coole Sache», findet Trump – und verleiht den Separatisten im Vereinigten Königreich Rückenwind: Nur einen Tag nach Donald Trumps Bemerkungen über ein vereintes Irland hat in Cardiff ein keltischer Gipfel stattgefunden, bei dem Schottland, Wales und Nordirland von der britischen Regierung grünes Licht für Unabhängigkeitsabstimmungen verlangen.
Jetzt lesen
Das Fixpreis-Debakel: Auch bei den Betriebskosten des F-35 hat Bundesrätin Amherd falsche Versprechungen gemacht.
Zum Bericht
Der Kosovo-Krieg und die Schweiz: Am Mittwoch wird in Den Haag das Urteil gegen die Führungsriege der UCK verkündet. Der Prozess in Den Haag zeigt, wie zentral die Schweiz für den Aufbau der Rebellenarmee war.
Zum Bericht
Der Trump-Verbündete in Venezuela: Welche Rolle spielt der Cousin von Venezuelas neuem Öl-Zaren Alejandro Betancourt?
Zum Bericht
Die Zürcher Kantonalbank erobert die Welt: Berlin statt Bülach, Dubai statt Dübendorf, Mumbai statt Männedorf – die unheimliche Expansion der Staatsbank ZKB.
Zum Bericht
Donald Trump ist für einmal der ehrlichste Politiker der Welt: 5000 Dollar will der US-Präsident allen Amerikanern schenken, wenn die Republikaner die Zwischenwahlen gewinnen. Was wie ein Skandal wirkt, ist nur die transparente Form von Stimmenkauf.
Zum Editorial des «NZZ am Sonntag»-Chefredaktors Beat Balzli
 Firmen müssen die Mitarbeiter nicht vor künstlicher Intelligenz schützen – im Gegenteil: Immer mehr Unternehmen wollen Mitarbeiter, die souverän mit künstlicher Intelligenz umgehen. Wer «AI Fluency» belohnen will, muss Fehlanreize umschiffen.
Jetzt lesen

Endspiel für Merz?: Szenarien für einen Kanzler-Wechsel in Deutschland
Rechtlich gesehen wäre ein Wechsel zu einem anderen CDU-Politiker wie dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, möglich. Politisch würde das aber wohl mit größeren politischen Verwerfungen verbunden.
Szenario 1: Rücktritt. Durch einen Rücktritt könnte Merz den Weg für die Wahl eines anderen Kanzlers oder einer Kanzlerin freimachen. Dafür, dass er dies vorhat, gibt es aber keinerlei Anzeichen. Formal müsste Merz bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seine Entlassung beantragen. Diese müsste das Staatsoberhaupt auch annehmen, allerdings bliebe der Kanzler bis zur Neubesetzung des Amts geschäftsführend im Amt. Für die Neubesetzung würden dann die normalen Regeln für die Kanzlerwahl nach Grundgesetz-Artikel 63 gelten: Der Bundespräsident schlägt einen neuen Kandidaten vor, der im Bundestag die Kanzlermehrheit erhalten muss.
https://www.krone.at/4294463

Österreich
Letzte Rettung?: Babler lädt rote Minister zur Krisensitzung
„Liebe alle, Andi möchte morgen mit euren Chefs sprechen“: Eine Nachricht ohne viel Inhalt, dafür mit umso mehr Sprengkraft lässt die Politlandschaft ordentlich krachen. Absender: das Team von Andreas Babler. Ein letzter Rettungsversuch des SPÖ-Chefs? Oder ein Aufbegehren gegen die Koalition des Vizekanzlers?https://www.krone.at/4296244

ÖsterreichClubkarten von ÖAMTC, BMW, Diners und Co im „Presse“-Vergleich. Was kosten sie, was leisten sie?
Firmen, Fluglinien und Interessensverbände haben Kreditkarten mit vielen Zusatzservices im Angebot. Doch wie sinnvoll sind sie? Zahlen sich die Mehrkosten, die zwischen 11,16 und sagenhaften 2118 Euro liegen, aus? Ein Vergleich lohnt.3,4 Millionen Kreditkarten, allen voran von den Marktführern Visa und Mastercard, und elf Millionen Bankomatkarten sind laut Nationalbank in Österreich im Umlauf. Nur mehr 19 Prozent der Österreicher zahlen ausschließlich mit Bargeld, ergab die aktuelle Bargeldstudie von Global Pay.
DiePresse,com.klubkarten

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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