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15. OKTOBER 2026 – Donnerstag

15.10.2026 | Tageskommentar
 

 

ZU FACEBOOK

Jerewan. PK mit  Asmik Grigorian, Placido Domingo- Konzert zum Gedenken an Vater Gegham Grigorian (1951 – 2016)

𝗔𝘀𝗺𝗶𝗸 𝗚𝗿𝗶𝗴𝗼𝗿𝗶𝗮𝗻 & Placido Domingo at a press conference ahead of their upcoming performance at the Armenian National Opera and Ballet Theatre on October 16, 2026. ✨
✨ ​They will take the stage for a breathtaking gala concert honoring the 75th anniversary of the legendary Armenian tenor, Gegham Grigorian. ✨
 
Berlin/ Staatsoper: Sobotka und Thielemann. Staatsoper Unter den Linden verlängert langfristig mit Führungsduo
Die Staatsoper Unter den Linden will auch in den kommenden Jahren auf ihr derzeitiges Führungsteam setzen. Nach Angaben der Berliner Kulturverwaltung hat der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin die Verträge von Intendantin Elisabeth Sobotka und Generalmusikdirektor Christian Thielemann bis Ende Juli 2034 verlängert. Beide arbeiten seit September 2024 gemeinsam an der Staatsoper.‘
https://share.google/OTfFEUAf1zjJDCqSk
 
München; Zum 80. Geburtstag von Sir Peter Jonas: „Theater muss provozieren“
Zur Welt kam er in London, seine längste Berufsstation war München: Sir Peter Jonas hat der Oper als Intendant neue Publikumsschichten eröffnet. : Sir Peter Jonas wird geboren. Er stammt aus einer jüdischen Familie, die Hamburger Großeltern entziehen sich durch Selbstmord der Verhaftung durch die Gestapo, der Vater flieht nach England und spricht nie wieder ein Wort Deutsch. Peter wird in ein katholisches Internat gesteckt. Das bedeutet: Täglich Frühmesse, Latein und Prügel. Ein Portrait.
BR.Klassik.themen.de
 

Heute 100 Geburtstag von Karl Richter!
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/karl-richter-dirigent-chorleiter-organist-hundertster-geburtstag-portraet-100.html

Auch Sendung DLF 22:05 Uhr
„Der Wegweiser – Zum 100. Geburtstag des Dirigenten Karl Richter – Von Christoph Vratz“. Wahrscheinlich anschließend hier nachhörbar:
https://www.deutschlandfunk.de/historische-aufnahmen-100.html

In eigener Sache: Das Redaktions-Telefon ist zeitweise gestört, wundern Sie sich also nicht, wenn ich nicht antworten kann. Ich höre Sie nicht“
Die Leitung ist hoffnungslos überaltert und muss neu installiert werden. Die örtlichen Gegebenheiten sind etwas schwierig, die Beeinträchtigung wird daher noch einige Tage dauern. Schicken Sie mir besser eine Mail! Bitte um Verständnis!

Wiener Staatsoper: Klaus Billand zur Vorstellung „Eine florentinische Tragödie/Herzog Blaubarts Burg am 10.10.(mit Johan Reuter anstelle von Christopher Maltman)

 

 Zum Video Klaus Billand über die Vorstellung Florentinische Tragödie/ Blaubart

Düsseldorf: Die Meistersinger von Nürnberg : Erste Spielzeit-Premiere im Opernhaus Düsseldorf

 

Am Samstag, 17. Oktober 2026, 17.00Uhr, ist Premiere im Opernhaus Düsseldorf: In einer Neuinszenierung von Daniel Kramer kommen Die Meistersinger von Nürnberg auf die Bühne – Richard Wagners vielleicht tiefgründigste Oper und seine einzige Komödie. Christoph Gedschold hat die musikalische Leitung inne.
Ursprünglich in der Mitte des 16. Jahrhunderts angesiedelt, holt Kramer „Die Meistersinger“ in unsere Zeit: Der junge Walther von Stolzing liebt Eva, die nur den Sieger eines Meistersinger-Wettstreits heiraten darf. Da Walther die strengen Regeln nicht beherrscht, scheiter ter zunächst. Doch der Schuster und Dichter Hans Sachs, humanistischer Dreh- und Lichtpunk t der reaktionären Stadtgesellschaft, erkennt Walthers Talent für die Kunst und versucht, den Konflikt zwischen Tradition und Neuerung zu lösen. Gegen alle Widerstände und Beckmessereien gewinnt Walther schließlich den Wettbewerb durch Sachs’ Hilfe, verzichtet  jedoch auf  den Titel und verlässt gemeinsam mit Eva das Feld.

Der amerikanische Regisseur Daniel Kramer durchleuchtet das breite Bild einer Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Tradition und Erneuerung. Sein Ausgangspunkt – die ewig nostalgische Gesellschaft der  Meistersinger ,ihr romantisierender Blick auf die Vergangenheit – wandelt sich im Laufe der drei Akte und Kramer fragt: Was ist Deutschland heute? Welche Funktion übernehmen Kunst und Kultur in der heutigen Gesellschaft? Was ist das Gemeinsame in Kunst, Ästhetik und Sprache) und an welchem Kipppunkt kann es in Gewalt umschlagen?..

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Die Mezzosopranistin Małgorzata Walewska wird in der Uraufführung von Kolomiiets’ Oper “Mothers of Kherson” als Olga zu erleben sein.

Malgorzata Walewska. Foto: Bogdan Jablonski

Die Mezzosopranistin Małgorzata Walewska wird in der Uraufführung von Kolomiiets’ Oper “Mothers of Kherson” als Olga zu erleben sein. Diese Co-Produktion mit der Metropolitan Opera in New York hat am 16. Oktober 2026 an der Polnischen Nationaloper in Warschau Premiere. Unter der musikalischen Leitung von Dirigentin Keri-Lynn Wilson finden weitere Aufführungen am 18., 23., 25. und 27. Oktober 2026 an der Teatr Wielki – Opera Narodowa in Warschau statt.

„Gewöhnt euch nicht an unser Leid“, flehte Olena Selenska 2024 und erinnerte die Welt an den andauernden Krieg in der Ukraine. „Die Mütter von Cherson“ ist eine Antwort auf diesen Appell. Die Oper entstand in Koproduktion des Teatr Wielki – Polnische Nationaloper und der Metropolitan Opera in New York, zwei Institutionen, die das bedrängte Land seit Beginn des russischen Einmarsches 2022 aktiv unterstützen. Zu ihren gemeinsamen Projekten gehört das Ukrainian Freedom Orchestra unter der Leitung von Dirigentin Keri-Lynn Wilson, die auch an der Entwicklung der neuen Oper beteiligt war.

Malgorzata Walewska war sogar einmal Ensemblemitglied in Wien
https://archiv.wiener-staatsoper.at/search/person/3425

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

New York/ Metropolitan Opera: Die harte Schule der Liebenden „Così fan tutte“ an der Metropolitan Opera als ein Jahrmarkt der Sensationen und Lustbarkeiten
New York, 13. Oktober 2026

 

„Coming up: A sophisticated analysis of man, woman and sexual politics in two acts“
Schon der goldene Vorhang mit dem Schriftzug „Così fan tutte“ in einer an historische Zirkusplakate erinnernden Typografie lässt keinen Zweifel daran, in welche Welt Phelim McDermott sein Publikum entführen wird. Noch bevor die eigentliche Handlung beginnt, schiebt Don Alfonso eine mit einer roten Schleife geschmückte Zauberkiste auf die Bühne der Metropolitan Opera. Kaum geöffnet, entsteigt ihr zunächst ein kleinwüchsiger Artist, gefolgt von einer erstaunlichen Gesellschaft aus Schlangenbeschwörerin, Feuerspuckerin, Schwertschluckern und anderen Gestalten aus der Welt des Zirkus, der Burlesque und der amerikanischen Sideshow. Selbst eine lebendige Schlange ist dabei. Während Mozart seine Ouvertüre erklingen lässt, entwickelt sich ein artistisches Spektakel, das bereits den ersten Szenenapplaus provoziert und wesentliche Aspekte dieser Inszenierung vorwegnimmt…

Zum Bericht von Dr. Eric Alexander Hoffmann

Martina Arroyo dies at 90. In Wien sang sie 25 Vorstellungen
RIP/ norman lebrecht

https://archiv.wiener-staatsoper.at/search/person/189

Das Video ist im nachstehenden Link eingearbeitet

https://slippedisc.com/2026/10/martina-arroyo-dies-at-90/

October 14, 2026
The American soprano, a star of the Met in the 1960s and 70s, died yesterday at her home in Manhattan. Raised in Harlem, she worked for the social welfare department before winning a contract at Zurich Opera. A call from the Metropolitan Opera in 1965 earned her a jump-in as Aida, replacing Birgit Nilsson. Arroyo captured the house and became an overnight sensation. Although Verdi and Mozart were her bedrock roles she ventured often into modern and contemporary opera. Alongside Leontyne Price, Grace Bumbry and Shirley Verrett, she shattered the longstanding colour bar at the Met. Three times, she was chosen to open a Met season.

Zürich/ Tonhalle/ Hommage a Géza Anda: Junge Preisträger spielen eine vielstimmige Hommage à Géza Anda
Géza Anda (1921-1976) ist trotz seines frühen Todes als Pianist, Dirigent und Lehrer in Erinnerung geblieben. Der Concours Géza Anda ist ein internationaler Wettbewerb für den pianistischen Nachwuchs; in Zürich war ein Konzert mit Preisträgern der letzten Jahre zu hören, das unter verschiedenen Aspekten reizvoll zu erleben war.
Von Julian Führer
Klassik-begeistert.de

Essen
Aalto-Theater Essen: „Das Wunder der Heliane“, Erich Wolfgang Korngold (Dritte Besprechung)
Der Komponist Erich Wolfgang Korngold dürfte einem breiten Opernpublikum in erster Linie durch seine Tote Stadt ein Begriff sein. Dieses im Jahre 1920 gleichzeitig in Hamburg und Köln aus der Taufe gehobene Werk bescherte dem damals erst 23jährigen Korngold den großen Durchbruch als Opernkomponist. Keine seiner späteren Schöpfungen für das Musiktheater erreichte auch nur annähernd die Popularität der Toten Stadt. Zu Unrecht kann man da nur sagen. Korngolds in den Jahren 1923 bis 1926 komponierte und am 7. Oktober 1927 am Hamburger Stadttheater unter der musikalischen Leitung von Egon Pollak uraufgeführte Oper Das Wunder der Heliane ist gleichfalls ein absolutes Meisterwerk. Leider galt es in den 1920er Jahren, in einer Zeit der aufkommenden Moderne, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit als hoffnungslos veraltet und wurde demgemäß immer weniger aufgeführt.
Von Ludwig Steinbach
DerOpernfreund.de.essen,aalto

Globe Theater: Österreichischer Kabarettpreis 2026 – und wirklich „Blöd für 3“? 

 

Die Situation ist schon ein bisschen schwierig: So überwältigend unterhaltsam, so übermäßig geistreich sind sie nicht, diese Kabarettisten, welche als blödelnde Einzelgänger auf die Gunst eines breiteren Publikums hoffen. Anno dazumal, als der Qualtinger, der Bronner zu zünden und zündeln verstanden, damals hatten sie in kleinen Ensembles und im Zusammenspiel ihre Treffer erzielt. Heute: im Alleingang, ego, ego – und wenn im Video sich doch ein Partner einmischt, so ist’s ein freches kleines Hunderl-Püppchen.

Bei der Verleihung des Österreichischen Kabarettpreises 2026 im Wiener Globe Theater hat das Publikum trotzdem den Preisträgern seine Sympathie gezeigt. Die Stimmung ist gut gewesen. Trotz ziemlich viel Geplapper bei der Moderation und eher bescheidenem Funkenflug bei den kurzen Darbietungen der diversen PreisträgerInnen. Erfreulich: Alle Geehrten haben nicht im derzeit in den heimischen Theatern gepflegten deutschen Bühnenjargon ihre Witze vorgetragen, sondern sie haben locker erkennen lassen, aus welchem Bundesland sie kommen. An diesem Abend war irgendwie zu ahnen, dass es zur Zeit in der Szene an großen Kalibern fehlt. Der Hauptpreis für 2026 wurde dem durch die Jahre vielseitig beschäftigten Wiener Severin Groebner zugesprochen. Dessen aufscheinendes Motto zur umjubelten Verleihung: „Blöd für 3“.
Meinhard Rüdenauer

Die Freimaurer wollten die Welt verbessern – doch warum mussten sie geheim bleiben?
Der 24. Juni 1717 gilt als Gründungstag der Freimaurerbewegung. In London fanden sich damals vier Logen zur ersten Großloge zusammen. In dieser neuen Form des Männerklubs lebte man die Ideen der Aufklärung.
DiePresse.com.freimaurer

Filme der Woche

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Filmstart: 15. Oktober 2026 
SPAZIERGANG NACH SYRAKUS
Deutschland / 2026
Regie: Lars Jessen
Mit: Charly Hübner, Lina Beckmann u.a.

Damals, in der nicht guten, alten DDR

Dichter und Dichtungen inspirieren. Man muss sich ja nicht gleich wie Empedokles bei Hölderlin den Ärna hinab stürzen. Man kann auch den Wunsch hegen, sich auf den Spuren von Johann Gottfried Seume (falls man überhaupt noch weiß, wer das war) auf einen „Spaziergang nach Syrakus“ aus dem Jahr 1802 begeben. Was allerdings nicht so einfach ist, wenn man ein DDR-Bürger ist…

Sizilien ist nicht der nächste Umweg von Rostock. Zumal es ja keine Reisefreiheit gibt. Aber wenn sich ein Sturkopf etwas einbildet, dann setzt er es auch durch – so steht es in der Erzählung von Friedrich Christian Delius. „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“. Darauf beruht der bemerkenswerte Film von Lars Jessen, Spezialist für „deutsche“ Geschichten, dessen absolut unspektakulärer, aber umso glaubwürdigerer Held Paul Gompiz ist, Kellner aus Rostock, nun eine Prachtrolle für Charly Hübner, zuletzt – ebenso großartig und glaubwürdig – der Held vom Bahnhof Friedrichstraße. Kein Klischee-Deutscher, aber ein Guter. Einfach ein aufrechter Kerl.

Gomperz ist ein Mann, der gerne studiert hätte, der sich für Geschichte und Literatur interessiert, aber in der DDR nicht mehr werden durfte als Bedienung auf einem Ausflugsschiff. Er ist glücklich mit einer Spitalsärztin verheiratet (Lina Beckmann) und unglücklich mit einem Regime, das ihn festhält und einengt. Das hat er schon als Kind nicht vertragen – und nun, in seinen vierziger Jahren, will er einfach raus…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Die Ukraine gerät unter massiven Druck der USA: Einschränkungen beim Starlink-Internet behindern den Kampf gegen Russland: Präsident Donald Trump kritisiert die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien. Nun will er Kiew offenbar zu einem Stopp zwingen – und dies, obwohl Russland täglich den von Trump verkündeten «Energie-Waffenstillstand» bricht.
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Wahl in Serbien: Können die Studenten Vucic ausbremsen?: Bei der auf Ende Oktober vorgezogenen Wahl will Aleksandar Vucic seine Macht konsolidieren. Doch die studentische Oppositionsbewegung geht mit einer eigenen Wahlliste ins Rennen und könnte seine Pläne durchkreuzen.
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Papst Leo XIV. erfolgreich an der Lunge operiert – doch der Verdacht auf Krebs bestätigt sich: Gut anderthalb Jahre nach Franziskus’ letztem Spitalaufenthalt liegt wieder ein Papst in der Gemelli-Klinik in Rom. Am Abend kommt eine erste Entwarnung und kurz darauf die Diagnose: Lungenkrebs.
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Die Affäre um Manchester City erreicht den britischen Premierminister Burnham: Der Fussballklub soll über Jahre hinweg gewaltige Finanzspritzen erhalten und falsch deklariert haben. Andy Burnham war Bürgermeister von Gross-Manchester. Wie viel wusste er über die dubiose Buchhaltung?
Jetzt lesen
Türkische Polizei stürmt oppositionellen Nachrichtensender: In der Türkei ist der beliebte Sender Halk TV durchsucht und vorläufig geschlossen worden. Die Opposition kritisiert politische Motive der Regierung Erdogan.
Jetzt lesen
Eine Mischung aus Mafia und ewigem Kriegerstaat – warum die Huthi so schwer zu schlagen sind: Sie führen beständig Krieg, und ihr bettelarmes Land steht unter harten Sanktionen. Trotzdem schaffen es die Huthi aus Nordjemen, das mächtige Saudiarabien zu demütigen.
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Razzia bei Ilhan Omar: Schikaniert Trump eine seiner schärfsten Kritikerinnen? Der amerikanische Präsident bezeichnet die muslimische Kongressabgeordnete Ilhan Omar als «Müll». Nun durchsuchten Bundesbeamte ihr Haus. Darin nur eine Einschüchterungskampagne zu sehen, greift zu kurz.
Jetzt lesen
Michael Douglas: Eine Hollywood-Karriere mit Happy End: Michael Douglas erzählt in seiner Autobiografie, wie er sich seine Karriere damit aufbaute, «starke, männliche Charaktere mit moralischen Schwächen zu spielen». Sein Buch ist eine Fundgrube für Filmfans, in der auch Privates zur Sprache kommt.
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Arm, reich, verliebt: Die deutsche Autorin Ruth-Maria Thomas macht eine ungleiche Beziehung zum Schauplatz einer Geschichte über Klasse und Herkunft: Nach dem grossen Erfolg ihres Debüts «Die schönste Version» erzählt Thomas in «Die zweitgrösste Liebe» von einer verschuldeten Frau aus der Lausitz und einem reichen Mann aus privilegiertem Elternhaus – und trifft damit einen Nerv der Gegenwartsliteratur.
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«Mephisto» von Castorf: Der Mensch wankt, wenn die Macht winkt: In Frank Castorfs erstaunlich konzentrierter Inszenierung von Klaus Manns «Mephisto» beim Berliner Ensemble gibt es keinen Ablass, weder für die Verführer noch für die Verführten.
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Eine wie Laxness – wie die frisch gekürte kanadische Literaturnobelpreisträgerin Anne Carson in Island eine neue Heimat fand: Anne Carson bereiste Island regelmässig, doch es war der Corona-Epidemie geschuldet, dass sie dort hängenblieb. Sie wohnt in Reykjavik und nimmt am literarischen Leben der Saga-Insel teil. Die Einheimischen haben die Einwanderin mittlerweile schätzen gelernt.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Signa-Gründer René Benko bekommt eine Fußfessel
Der in der Innsbrucker Justizanstalt in Untersuchungshaft sitzende Signa-Gründer René Benko wird in den elektronisch überwachten Hausarrest kommen bzw. eine Fußfessel erhalten. Der Verteidiger des Tirolers, Norbert Wess, hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Ein entsprechender Antrag auf Überstellung in den elektronisch überwachten Hausarrest wurde Mittwochvormittag bei einer Haftprüfungsverhandlung am Innsbrucker Landesgericht bewilligt, sagte Benko-Verteidiger Norbert Wess im Anschluss zu Journalisten.
Kleine Zeitung

Innsbruck: Nach 22 Minuten war Benkos neue Freiheit besiegelt
Nur wenige hatten damit gerechnet, dass dies tatsächlich passieren würde: Der gefallene Millionen-Pleitier René Benko bekommt in U-Haft die Fußfessel bewilligt – in Österreich die absolute Ausnahme. Bald wird er seine neue Wohnung in Innsbruck beziehen.
https://www.krone.at/4333693

Wien
Doppelt so teuer: Kosten für Nachmittagsbetreuung an Schulen explodieren  Bezahlartikel
An verschränkten Ganztagsschulen wird eine freiwillige Spätbetreuung für Kinder angeboten. Die Gebühren dafür wurden nun deutlich angehoben.
Kurier.at.nachmittagsbetreuung

Der LASK hat gestern in der Champions-League gegen Liverpool 3:6 verloren. Auf den ersten Blick schaut das Ergebnis gar nicht so katastrophal aus, Liverpool hat aber bereits 6:1 geführt und im Finish nachgelassen. Trainer Kühbauer hat seinen Vertrag mit den Linzern zum für ihn günstigsten Zeitpunkt und somit mit besten Bedingungen verlängert – jedenfalls bevor man gemerkt hat, dass auch er und sein Team nur mit Wasser kocht! Das gestrige Spiel ist aber als Pleite einzuordnen!

Wetter
Meteorologe warnt: „So etwas hat die Wetterwelt noch nicht erlebt“
Der Pazifik erwärmt sich außergewöhnlich stark. Der aktuelle El Niño könnte neue Rekorde aufstellen und die globale Wetterentwicklung in den kommenden Monaten beeinflussen. Meteorologe Dominik Jung spricht von einer Entwicklung historischen Ausmaßes. Doch was bedeutet das für den Winter in Österreich? So etwas hat die Wetterwelt noch nicht erlebt“, schreibt Jung in seiner Wetterkolumne bei op-online.. Im tropischen Pazifik seien die Wassertemperaturen bereits im September ungewöhnlich stark angestiegen. Bis zum Dezember könnte sich die Erwärmung nach Einschätzung einiger Wettermodelle weiter verstärken. Jung warnt: „Das wäre kein knapper Rekord mehr, das wäre ein Erdrutsch.“
Oe24.at.wetter

Der gute Herr Meteorologe sagt im Grunde genommen gar nichts, außer dass es so, aber auch ganz anders kommen kann! Diese Prognose traue ich mir auch zu! 

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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