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13. JULI 2026 – Montag

13.07.2026 | Tageskommentar

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Christopher Maltman als Holländer- Copyright: Xiomara Bender

Erl
Weltklasse in Ton und Bild: „Der fliegende Holländer“ in Erl
Bei den Tiroler Festspielen fesselt die Inszenierung von Josef. E. Köpplinger genauso wie Christopher Maltman in der Titelpartie. Tirol liegt bekanntlich nicht am Meer. Wenn man aber aus deutschen Landen ins Unterinntal reist, dann begrüßt einen da eine riesige Welle aus Beton: das Passionsspielhaus in Erl. In diesem Sommer hat hier der fliegende Holländer Obdach gefunden. Dabei handelt es sich nicht um einen Touristen aus den Niederlanden, der zum Paragliding angereist ist, sondern um einen kreuzunglücklichen Untoten, der seit Ewigkeiten die Meere befährt. Bei seinen seltenen Landgängen sucht der Leidgeplagte sein Heil in Person einer Frau, die ihm ewige Treue schwört.
DerStandard.at.story.erlhollaender

Erl/ Tirol
Maritimes bei den Tiroler Festspielen: Stars im „Fliegenden Holländer“
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (8,31. Min.)
deutschlandfunk.de.podcast

Mannheim: NEHMT MEINEN DANK IHR HOLDEN GÖNNER!“. Von Gerhard Hoffmann
Persönliches Statement 12.07.                     

So beginnt die Liedzeile von W. A. Mozart und ich erlaube mir, sie für mein persönliches Statement  zu verwenden, denn mein besonderer Dank gilt den beiden Merker-Redaktionen, insbesondere Frau Dr. Sieglinde Pfabigan,  dengroßzügigen  Event-Presse-Büros vornehmlich derer in Baden-Baden und Frankfurt, meinem Partner für sein Verständnis und dessen langjährige treue Begleitung und ebenso den zahlreichen, liebevollen Resonanzen der Merker-Leserinnen und Lesern…

…Seit Monaten sucht mich ein leider unheilbares  Augenleiden heim, lässt meine Nah- und Fernsicht schwinden. Briefe, Zeitungen und Merker sind nicht mehr lesbar. Personen in unmuttelbarer Nähe oder auf der Bühne sind nur noch vage wahrnehmbar. Mit meinem immer noch unverwüstlichen Pfälzer Humor nahm ich auch diesen Wink des Schicksals hin,  betrachte  alles mehr als Segen denn Fluch, so manche Dinge sowu absurdes Bühnengeschehen  nicht mehr zu erkennen.

Nun gäbe es für den Computer KI-Sprachprogramme, ein neuer aktueller Rechner wäre von Nöten, jedoch habe ich mir überlegt: Das Verfalldatum habe ich längst überschritten, werde im Herbst 85 und dachte so bei mir, JEDES DING HAT SEINE ZEIT. Zudem sind 25 Jahre „Merkerei“ genug, denke mit Liebe, Demut und großer Dankbarkeit an diese schöne  erfreuliche, ereignisreiche  Zeit zurück! 

Weiterlesen in den „Infos des Tages“

Wien/ Staatsoper: Die neue Spießigkeit
Opernhäuser versuchen auf Instagram ein neues Publikum zu erreichen und werben lieber mit Aperol-Spritz als mit Arien. Ein Panoptikum der Peinlichkeiten. Wer den großen Opernhäusern auf Instagram folgt, kann sich beim Scrollen durchaus die Fragen stellen: »Was ist denn da los? Wen wollt Ihr mit euren Videos eigentlich erreichen? Wen in die Oper locken? Und: Vertraut Ihr Eurer eigenen Kunst eigentlich noch?« Fast überall springen junge Menschen durch das Bild: Das Mikrofon in der einen Hand, und im Kopf hauptsächlich Nebensächlichkeiten. Ihr Hauptthema scheint es zu sein, wie man einen Opernabend überlebt, ohne zu verhungern, zu verdursten oder sich zu langweilen. Notfalls kann man sich ja mit Alkohol die Birne zuballern, damit Oper auch sicher nicht wehtut. Hemma und Jakob übernehmen diesen Job für die Wiener Staatsoper. Mir ist noch nicht klar, ob sie nur so dämlich tun, weil sie ihr zukünftiges Publikum auch für dämlich halten, und ob es wirklich eine Strategie der Marketingabteilung ist, in der Niedrigschwelligkeit mit Einfalt verwechselt wird.
Die neue Spießigkeit – BackstageClassical

LEHAR-FESTIVAL BAD ISCHL: PREMIERE ALS HUMANISTISCHES PLÄDOYER
*BOCCACCIO*
ERÖFFNUNG LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL 2026

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 Boccaccio: Christina Sidak (c) Fotostudio Huger

 Das Lehár Festival begab sich auf Spurensuche ins mittelalterliche Florenz und präsentierte bei der Premiere von BOCCACCIO am 11. Juli 2026 eine Operette, die in allen Komponenten brilliert! Zu einem nicht enden wollenden Reichtum an musikalischen Höhepunkten, Raffinesse und Übermut gesellt sich das geistreiche wie auch humorvolle Libretto von Friedrich Zell und Richard Genée.

Das mittelalterliche Florenz ist in Aufruhr und schuld daran ist der berüchtigte Dichter Boccaccio. Mit seinen Novellen über das freizügige Liebesleben der Florentiner Damen treibt er die ehrwürdigen Herren der Stadt auf die Barrikaden, während die Frauen dem Charme des Poeten nur allzu gerne erliegen. Alsbald findet sich der tollkühne Titelheld jedoch in einem amourösen Abenteuer wieder, welches mehr verspricht, als nur den Stoff für die nächste Novelle. Während die wütende Menge öffentlich seine Werke verbrennt, hat Boccaccio sein Herz an die schönste aller Florentiner Frauen verloren.

Weiterlesen in den „Infos des Tages“

WIEN/ Landstraße: Szenische Aufführungen LE NOZZE DI FIGARO= am 30. und 31.Juli
 Am 30. und 31. Juli finden in Wien Landstraße zwei szenische Opernaufführungen von Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ statt. Es singen junge Operntalente aus aller Welt unter der musikalischen Leitung von Gregory Buchalter, langjähriger Dirigent an der Metropolitan Opera in New York.

Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart 
Konzert und Opernaufführung 
United Europe Orchestra, Leitung: Gregory Buchalter 
Borromäus-Saal, Karl-Borromäus-Platz 3, 1030 Wien 
Eintritt frei  

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Mörbisch
Alfons Haider: „Ich werde nie wieder in Mörbisch auftreten!
Alfons Haider steht nach 18 Jahren wieder als „Zaza“ in dem Musical „La Cage aux Folles“ auf der Bühne: Premiere ist am Donnerstag, 16. Juli bei den Seefestspielen Mörbisch. Im „Krone“-Interview spricht er über sein Comeback, Schmerzen und Bombenideen.
https://www.krone.at/4211908

Gars
Puccinis „Butterfly“ in Gars: Was für ein grandioses Rollendebüt! (Bezahlartikel)
Trotz orchestraler Schwächen und veritablem Tenorpech in der Premiere gab es bei Puccinis „Madama Butterfly“ Grund zur Begeisterung – vor allem für Volksopern-Ensemblemitglied Kristiane Kaiser, die erstmals die anspruchsvolle Titelpartie gestaltete.
DiePresse.de.com

Retz
Judith & Holofernes“ in Retz: Enthauptung in der Stadtpfarrkirche
Beim Festival Retz zeigt man Alessandro Scarlattis szenisches Oratorium. Das Bibeldrama wird mit filmischen Vervielfachungen inszeniert. Es ist längst Tradition, allerdings stets interessant, wie der Raum der Stadtpfarrkirche zur szenischen Ereignisbühne geformt wird. Die Prozession der Vermummten, welche die in Trauerschwarz gehüllte Judith zwischen den Bänken Richtung Altarraum begleiten, ist sozusagen das routinierte Präludium. Was folgt, ist allerdings eine per Kamera vollzogene Übersetzung des Geschehens in ein kreisförmiges Filmformat. Was sich im Altarbereich abspielt, erlangt insofern eine interessante Vervielfachung.
DerStandard.at.story.judithundholofernes

Bregenz: Grabher setzt ein starkes Zeichen für die Oper
Mit einer ungewöhnlich gekürzten, musikalisch jedoch umso überzeugenderen Fassung von Mozarts „Così fan tutte“ begeistert die Camerata Musica Reno im Theater Kosmos. Tobias Grabher beweist, dass auch abseits der Bregenzer Festspiele Oper auf höchstem Niveau möglich ist – und setzt damit ein wichtiges Signal für die zunehmend ausgedünnte Opernlandschaft in Vorarlberg.
https://www.krone.at/4215899

Salzburg
„Jedermann“-Teufel Christoph Luser über Hinterhäuser-Abgang: „Politische Interessen undurchschaubar“ (Bezahlartikel)
Schauspieler Christoph Luser über den behaglichen Zugang zum Tod, die Folgen der Absetzung von Markus Hinterhäuser bei den Salzburger Festspielen und die Schwierigkeit, bei Netflix die Nerven zu bewahren.
DiePresse.com.jedermann

St. Georgen
Hinterhäusers erster Auftritt seit dem Abgang aus Salzburg (Bezahlartikel)
Der Ex-Intendant der Festspiele im Gespräch mit dem Sänger Florian Boesch.
Kurier.at.markus.hinterhaeuser

Stuttgarter Ballett: „ONEGIN“ 10.07.2026 – ein weiterer Höhenflug im Gewand von Jürgen Rose

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Pures Glück: Mackenzie Brown (Olga) und Henrik Erikson (Lenski) im 1.Akt. Foto: Roman Novitzky/Stuttgarter Ballett

Zum Spielzeitende dreht das Stuttgarter Ballett nochmal richtig auf und bietet parallel zwei Handlungsballette, die alle Kräfte fordern. Nach der Wiederaufnahme von „Mayerling“ in der Vorwoche kehrte jetzt auch nach einer längeren Pause John Crankos Puschkin-Adaptation auf die Bühne zurück und erhebt diesen Monat außer großartiger tänzerischer Beiträge auch zu einem Ausstattungsfest, denn auch hier hat Jürgen Rose die ungemein ästhetischen und stilsicheren  Bühnenräume und Kostüme geschaffen, die den handelnden Personen die entsprechende Würde verleihen.

Zum Bericht von Udo Klebes

Ludwigsburger Schlossfestspiele: „Le Cinesi“ von Christoph Willibald Gluck am 11.7.2026 im Schlosstheater/LUDWIGSBURG

Eine ansprechende Entdeckung 

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Foto: Schlossfestspiele

Das Orchestre de L’Opera Royal du Chateau de Versailles musizierte zunächst unter der einfühlsamen Leitung von Andres Gabetta die Sinfonie Nr. 7 Hob.1:7 „Le Midi“ („Der Mittag“) von Joseph Haydn. Hier sind neben der üblichen Streicherbesetzung jeweils zwei Flöten, Oboen und Hörner sowie ein Fagott zu hören…

Zum Bericht von Alexander Walther

Genova: The Cathedral Era Lives On: Notre-Dame de Paris at Teatro Carlo Felice (Genova – 4 July 2026)

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Foto Credit: Luca Marenda

When we hear the phrase ‘Notre-Dame de Paris’, our minds are instantly filled with either the majestic silhouette of the Gothic cathedral or the haunting chords of the iconic song ‘Belle’. Two completely different eras, two entirely different media: a weighty novel from the school library shelves and a dazzling musical show. It is hard to believe, but in the early 19th century, Parisians simply despised Notre-Dame. The great cathedral stood half-ruined, its statues of kings toppled during the French Revolution, its stained-glass windows shattered. Its walls were used for storage, and the city authorities were seriously considering demolishing this ‘medieval rubbish’. Gothic architecture was then regarded as barbaric and tasteless…

Zum Bericht von Daria Leuer

Buch

Honor Cargill-Martin: MESSALINA
INTRIGEN, MACHT UND ORGIEN IM ANTIKEN ROM
DIE WAHRE GESCHICHTE DER SKANDALKAISERIN
460 Seiten, Verlag C.H.Beck, 2026

Und wie war es wirklich?

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Krösus. Vandale. Messalina. Es ist selten, dass Personen oder Völker zu Synonymen werden, die Unmissverständliches aussagen. Ein Super-Reicher. Ein Zerstörer. Eine sexuell unersättliche Frau. Wie Messalina, die Gattin des römischen Kaisers Claudius, die angeblich nachts aus dem Palast schlich und im Bordell viele Männer bediente, nicht, um ihr Taschengeld aufzubessern, sondern um ihre persönlichen Bedürfnisse zu befriedigen… Kein Wunder, dass sie in der Nachwelt normalerweise eher die Heldin von römischen Pornofilmen ist als von Biographien.

Tatsächlich gab es bisher keine solide lebensgeschichtliche  Auseinandersetzung mit ihr als Person, die historisch relevant wäre. Das hat nun die in Oxford als Althistorikerin promovierte Britin Honor Cargill-Martin nachgeholt – mit bemerkenswertem Ergebnis. Wobei es einer Historikerin nicht darum geht, eine weibliche Figur von einst rein zu waschen oder gar als Opfer hinzustellen. Sie will einfach, und das gelingt ihr, die Fixierung auf Messalinas Sexualität aufbrechen und sie in eine Zeit brisantester politischer Ereignisse stellen, an der sie aktive mitwirkte.

Einen neuen Blick auf Messalina zu werfen, heißt also, über die drei römischen Historiker Tacitus, Sueton und Cassius Dio hinaus zu gehen, die über sie und ihre „Schandtaten“ berichteten und – wie die Autorin betont – grundsätzlich misogyn waren: „Nicht schwach allein und Beschwerden nicht gewachsen ist das weibliche]Geschlecht, sondern, gibt man ihm dazu Fr eiheit, grausam, ehrsüchtig, herrschbegierig“, stellte etwa Tacitus fest…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Ballett: Florentina Holzinger: „Bodensee Étude“: Nackte Körper und schweres Gerät
Die spektakuläre Performance der Biennale-Teilnehmerin Florentina Holzinger lieferte nackte Körper, schweres Gerät und Stuntarbeit bei ihrer  „Bodensee Étude“. In den Bregenzer Seeanlagen sorgte die Aktion für großen Andrang.
https://www.krone.at/4216643

Wien/ ImpulsTanz: Kunstvolles Scheitern großer Ambitionen bei Impulstanz
Taos Bertrand, Boris Charmatz und Alexandra Bachzetsis zeigen drei Solowerke am Rand der Glaubwürdigkeit beim diesjährigen Festival
DerStandard.at.story.kunstvolles.scheitern

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Kann Marine Le Pen Präsidentin werden? Die Rechtsnationalistin hat nach dem Berufungsurteil Chancen, französische Präsidentin zu werden. Ein Mann könnte sich ihr allerdings in den Weg stellen, sagt der französische Politologe Luc Rouban.
Zum Interview
Die Schweiz scheitert an Argentinien: Viel läuft gut für die Schweizer Fussballer, der erste WM-Halbfinal scheint bisweilen sogar zum Greifen nahe. Der Platzverweis gegen Embolo wiegt aber zu schwer. 
Zum Bericht
Wie wir die Nati lieben lernten: Die erfolgreichen Schweizer Fussballer entflammen die Herzen der Menschen im Land. Wie konnte es nur so weit kommen?
Zum Bericht
VW-Konzernchef Oliver Blume geht aufs Ganze: Der Chef von Europas grösstem Autokonzern will bis zu 120 000 Stellen abbauen und vier Werke schliessen. Er kämpft um das Überleben von Volkswagen – und um seine eigene Zukunft.
Zum Bericht
ETH-Wissenschafter helfen der Armee: Die Armee setzt beim Rüstungswettlauf stark auf das Wissen der besten Schweizer Universitäten. Nun zeigen interne Papiere, wie die ersten Forschungsprogramme laufen.
Zum Bericht
Was passiert, wenn Schweizer Radios auf KI-Songs setzen: Roger Schawinski setzt auf seinem Radiosender Radio 1 auf künstliche Intelligenz. Der Politiker Ueli Schmezer übt harsche Kritik.
Zum Bericht
Chef von Aebi Schmidt fordert Zugeständnisse im Zollstreit: Barend Fruithof lobt den Bund für die Verhandlungen mit Trump – und er weist darauf hin, dass eine strenge UBS-Regulierung dem Werkplatz massiv schaden würde.
Zum Interview
Die Hitze bedroht den Sommeralpinismus: Die Zermatter Bergführer raten derzeit von einer Matterhorn-Besteigung ab – die Steinschlaggefahr ist zu gross. Der Schweizerische Bergführerverband reagiert.
Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik/ USA: Senator Lindsey Graham: Trumps einflussreicher Einflüsterer ist tot
Der republikanische Senator hat die US-Außenpolitik der letzten 25 Jahre maßgeblich mitbestimmt. Er mutierte vom Gegner zum Freund und Golfpartner Donald Trumps. Nach einem Ukraine-Trip verstarb er Samstagabend kurz nach seinem 71. Geburtstag.
 DiePresse.com

Österreich: Das sagt Österreich: Babler hat SPÖ zur Kleinpartei gemacht
Die SPÖ ist an ihrem vorläufigen Tiefpunkt angelangt. Die in dieser Woche in der Lazarsfeld-Umfrage erhobenen 16 Prozent sind das historisch schlechteste Ergebnis, das die einst stolze Kanzlerpartei jemals hatte. Das liegt noch einmal mehr als fünf (!) Prozentpunkte unter dem ohnehin schon katastrophalen Nationalratswahl-Ergebnis 2024. Und ist knapp die Hälfte der Werte, die Pamela Rendi-Wagner hatte bevor sie weggeputscht wurde.
oe24.at.babler

Österreich
Rauswurf Denglers zeigt Führungsschwäche von Neoschefin Meinl-Reisinger
Der Parteigründer und Freigeist mag schwierig sein. Einer liberalen Partei, die damit nicht leben kann, droht der Absturz, wie der deutschen Schwesterpartei FDP. Gewiss, Veit Dengler war sicher kein ganz einfach einzuordnender und für eine Parteiführung leicht steuerbarer Politiker. Das sollte gerade bei den Neos eigentlich keine neue Erkenntnis sein. Der Steirer, einst als Geschäftsführer der Neuen Zürcher Zeitung in der Schweiz ein Spitzenmanager im Medienbereich, ist ein überzeugter Freigeist; einer, der sich nicht scheut, aus Überzeugung gegen den Mainstream zu schwimmen. Als Dengler sich 2024 entschloss, für den Nationalrat zu kandidieren, galt er auch nicht zufällig als Aushängeschild der liberalen Partei. Er war es, der im Jahr 2011 gemeinsam mit dem Nonkonformisten Matthias Strolz aus Vorarlberg das Abenteuer unternommen hatte, die Neos als Partei zu gründen.
DerStandard.at.story.veitdengler

Sport/ Tennis/ Wimbledon: Titel verteidigt: Sinner bleibt Wimbledon-König!
Das diesjährige Herren-Traumfinale des Rasentennis-Klassikers von Wimbledon hielt, was es versprach. Vor den Augen von Prinzessin Kate setzte sich Jannik Sinner gegen Alexander Zverev in einem hochklassigen Duell nach 3:46 Stunden in vier Sätzen durch. Für den 24-jährigen Südtiroler war es die erfolgreiche Titelverteidigung.
https://www.krone.at/4216281

Fußball-WM
Schweizer wüten: „Inakzeptabel! Das hat nichts mit Fußball zu tun“
„Wir wurden wegen einer Regel bestraft, die inakzeptabel ist. Dass sie unnötigerweise eingegriffen haben, ist äußerst schmerzhaft. Diese Regel hat nichts mit Fußball zu tun. Das hat unser Spiel heute ruiniert“, wütete Schweiz-Trainer Murat Yakin über das Schiedsrichter-Team beim 1:3 gegen Argentinien.
https://www.krone.at/4216751

Gianni Infantino: Er ist der Fußball-Imperator
Seit 2016 zieht Gianni Infantino als Fifa-Präsident die Fäden im Weltfußball. Seine Expansion sichert Milliarden, Verbände aus Asien und Afrika stützen den ehemaligen Fünftligaspieler. Ein Porträt.
DiePresse.com 

Die Fußball-WM hat ihr nächstes umstrittenes Ereignis. Beim Spiel England gegen Norwegen streifte der Ball das hochgezogene Kabel einer TV-Kamera, veränderte dadurch (geringfügig) seine Richtung (wurde auch etwas gebremst, wodurch er vielleicht leichter anzunehmen war), gelangte zum späteres Torschützen Bellingham, der aus dieser Situation den Ausgleich erzielte. Genau genommen war es ein „äußerer Einfluss“ und das Spiel hätte unterbrochen werden müssen. Nur, Der VAR (Videobeweis) hat nicht reagiert. Dabei hat diese Übertechnisierung bei dieser WM schon mehr Schaden als Nutzen ausgelöst (meist allerdings, weil er sich zu viel und zur Unzeit eingemischt hat. Man bedenke : Sieben  Schiedsrichter sind bei einem Spiel eingesetzt. sieben Schiedsrichter wollen dem Spiel ihren Stempel aufdrücken, wollen „wichtig“ sein. Das ist zwar menschlich verständlich, aber der Tod des Fußballs, wie wir ihn lieben. Auch Fehlentscheidungen gehören zum Fußball, über diese kann man sich herrlich aufregen!

Jetzt können wir nur hoffen, dass die noch zu spielenden vier Begegnungen unumstritten absolviert werden! Am Sonntag ist der Spuk ohnehin aus!

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C. 

 

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