„Adina“. Copyright: Rossini Operafestival
PESARO: ROSSINI OPERA FESTIVAL 2027
Two new productions: La donna del lago and Tancredi
During the second of the ROF Talks 2026, the programme for the 48th edition of the Rossini Opera Festival, scheduled from 12 to 24 August 2027, was announced.
The Festival will open with a new production of La donna del lago, conducted by François Lopez-Ferrer and staged by Johannes Erath, who returns to Pesaro following his 2024 production of Ermione, which won the Abbiati Prize for Best Production of the Year. This will be followed by a revival of the acclaimed 2018 staging of Adina by Rosetta Cucchi, this time conducted by George Petrou. The third opera on the programme is another new production: Tancredi, conducted by Yves Abel and directed by Paul Curran, making his Festival debut. The programme will conclude with the Petite messe solennelle, conducted by Francesco Lanzillotta.
Pesaro, 12 August 2026
Pesaro: Rossini Opera Festival, 11.08.2026 – 23.08.2026
Zum 47. Mal findet in diesem Jahr in dem kleinen beschaulichen Pesaro an der Adria das Rossini Opera Festival statt, mit dem die Stadt jedes Jahr im August ihren wohl berühmtesten Bürger feiert. Gewidmet ist das Festival den bekannten und unbekannten Werken des Pesaresen. <align=“justify“> Als Spielort dient zum einen das Teatro Rossini im Zentrum der Altstadt, das 1673 als Teatro del Sole gebaut wurde. 1818 wurde es in seiner jetzigen Form neu errichtet und erhielt 1855 seinen Namen. 1980 wurde das Theater restauriert und bietet nach einer weiteren Renovierung in den vergangenen Jahren mittlerweile bis zu 800 Personen Platz. Zum anderen wurde 2024 das ehemalige „Palazzetto“ als Auditorium Scavolini nach vielen Jahren wiedereröffnet und ersetzt die in den letzten Jahren genutzte, außerhalb der Stadt gelegene Vitifrigo Arena. Während die moderne Mehrzweckhalle ca. 1200 Personen für Opernaufführungen aufnehmen konnte, bietet das Auditorium Scavolini bis zu 1500 Besucherinnen und Besuchern Platz.</align=“justify“>
https://www.omm.de/veranstaltungen/festspiele2026/PESARO-2026-rossini-festival.html
Salzburg/Festspiele: Kontemplativ im Fortissimo
Fünfzig Minuten pianistischer Urgewalt und Hochkultur boten Igor Levit und Markus Hinterhäuser mit Olivier Messiaens Visions de l’Amen für zwei Klaviere. Minutenlanger Jubel der Begeisterung für die stupende künstlerische Leistung. Ovationen aber auch der Solidarität mit Markus Hinterhäuser.
DrehpunktKultur.at.kontemplativ
Adieu mit den „Amen-Visionen“: Hinterhäusers grandioser Festspiel-Abschied (Bezahlartikel)
Igor Levit und Markus Hinterhäuser warteten im Mozarteum mit einer Modellinterpretation von Messiaens „Visions de l’Amen“ auf. Nicht nur deshalb ein großer, denkwürdiger, frenetisch bejubelter Abend.
DiePresse.com.adieu.hinterhäuser
Ein Blind Date bei den Salzburger Festspielen: So entdecken junge Menschen die Welt der Klassik (Bezahlartikel)
Erfahrene Festspielbesucher nehmen junge Neueinsteiger mit in eine Oper oder ein Konzert. Wer mit wem in den Saal geht, erfahren alle erst kurz vor der Vorstellung. So lautet das Konzept der Festspielpatenschaften.
DiePresse.com.ein blind.date
Biel/ Solothurn: Falstaff. Oper von Michael William Balfe
Michael William Balfe (1808 – 1870). Foto: Naxos
Premiere Biel: 11. September 2026, 19:30, Stadttheater
Premiere Solothurn: 24. September 2026, 19:30, Stadttheater
Intrigen, Verwechslungen und jede Menge Situationskomik erwarten das Publikum in «Falstaff», der Oper von Michael William Balfe. Während die von William Shakespeare geschaffene Figur des Falstaff weltweit durchs Theater bekannt ist, bleibt Balfes Vertonung eine wahre Rarität. Inspiriert von «The Merry Wives of Windsor» («Die lustigen Weiber von Windsor») erzählt die geistreiche Belcanto-Oper von einem ebenso eitlen wie tollpatschigen Verführer, der schon bald in seine eigene Falle tappt. TOBS! präsentiert die Schweizer Erstaufführung und bietet damit die Gelegenheit, dieses wenig bekannte Juwel des romantischen Opernrepertoires zu entdecken.
1838 in London uraufgeführt, ist «Falstaff» eine brillante Oper des irischen Komponisten Michael William Balfe. Als bedeutende Figur der britischen Oper des 19. Jahrhunderts ist Balfe ausserhalb des Vereinigten Königreichs bis heute weitgehend unbekannt. Der gefeierte Sänger und Weggefährte von Gioachino Rossini verbindet in seiner Partitur die Eleganz des italienischen Belcanto mit Shakespeares theatralischem Humor. Das selten aufgeführte Werk besticht durch musikalischen Erfindungsreichtum, vokale Virtuosität und einen unwiderstehlichen Sinn für Komik…
…Leonardo Galeazzi, dem TOBS!-Publikum bestens bekannt, verkörpert Sir John Falstaff an der Seite von Bianca Tognocchi (Mrs Rosa Ford), Charles Rice (Mr Ford), Remy Burnens (Mr Carlo Fenton), Marta Pluda (Miss Annetta Page), Konstantin Nazlamov (Mr Page), Gemma Ní Bhriain (Mrs Page), Anastasia Evdaimon (Mrs Quickly), Leo Vettoretti (Kellner) und Michèle Péquegnat (Kellnerin). Der Chor und das Sinfonieorchester Biel Solothurn TOBS! vervollständigen das Ensemble dieser Produktion.
Am Freitag, 11. September, findet um 12:30 Uhr im Foyer des Stadttheaters Biel eine Lunchtime-Opera statt. Dabei bietet sich die Gelegenheit, das Produktionsteam kennenzulernen und mehr über die Konzeption dieser Oper zu erfahren
Mehr darüber in den „Infos des Tages
Vom Mythos zum Algorithmus
Bayreuths “Götterdämmerung“: Der KI-Fiebertraum kühlt ab – die Bilder werden zwar lesbarer, aber musikalisch-dramaturgisch noch nicht klüger
Vorstellung vom 9.8.2026
„Götterdämmerung„. Copyright: Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele
„Same, same, but different – and a little bit better.“ Die nach wie vor von Marcus Lobbes bewusst nicht inszenierte, sondern kuratierte “Götterdämmerung” macht dort weiter, wo der “Siegfried” aufgehört hat. Bildmächtig und technisch avanciert. Nur scheint der Fiebertraum ein wenig abgekühlt. Die Bilder laufen langsamer, ihre Wechsel sind deutlich reduziert, der visuelle Rausch ist weniger fiebrig. Und das tut zunächst einmal gut.
Die künstlich generierten Bildwelten sind dadurch besser lesbar. Man erkennt mehr, kann länger hinschauen, Zusammenhänge herstellen. Doch die entscheidende Frage bleibt: Werden die Bilder dadurch auch dramaturgisch klüger? Noch nicht ganz.
Denn weiterhin fehlt mir häufig eine unmittelbare Verbindung zwischen dem, was visuell auf der Bühne passiert, und dem, was in Text und Musik geschieht. Die Bilder begleiten lediglich dekorativ die Handlung, nicht dramaturgisch. Bei den Nornen etwa, wenn das Seil reißt, läuft die Bilderflut weitgehend unbeeindruckt weiter. Auch bei Siegfrieds Tod wäre dies ein Moment, an dem die visuelle Ebene unmittelbar reagieren könnte: ein abruptes Erlöschen der Bilder, ein schwarzer Bühnenraum, ein kurzer visueller Stillstand. Doch auch hier läuft der Bilderstrom unbeeindruckt weiter…
Zum Bericht von Dr. Eric Alexander Hoffmann
TTT: MWas die Salzburger Festspiele im KI-Zeitalter so erfolgreich macht
Warum bewahrt, akzeptiert man Theater nicht als letztes lebendiges Refugium analoger Ästhetik mit einzigartigem Profil analoger dramatischer Kunst im Alleinstellungsmerkmal, statt andere Medien – sei es digital, cinematografisch oder nun via KI in oftmals minderer Qualität – zu imitieren, damit Identität aufzugeben?
Erst durch physische Präsenz, individuelle Reaktionen erhält das Kunstwerk im „Hier und Jetzt“ einmalige spezifische Atmosphäre, findet im gemeinsamen Raum – Zeit – Moment seine unwiederholbare Vollendung. Man erlebte also ohne KI oder Sonstiges auf der Bühne unwiederholbare einzigartige Kunst.
Das habe ich vor einigen Tagen geschrieben, als ob manches von mir übernommen wäre:
Was die Salzburger Festspiele im KI-Zeitalter so erfolgreich macht
LECH AM ARLBERG/Konzertsaal Lechwelten: „Grenzenlos klassisch“ – das Lech Classic Festival 2026 endet
Lech, 9. August 2026
Johannes Moritz an der Trompete und Tetsuro Ban am Pult bestechen bei Hummels Trompetenkonzert. Copyright: Lech/Zürs-Tourismus/ Peter Panik
Am siebenten musikalischen Abend beginnt das Abschlusskonzert des heurige Lech Classic Festivals mit Hummels Trompeten-Konzert in E-Dur in der meistgespielten Fassung Es-Dur. Johann Nepomuk Hummel war Schüler Mozarts, Haydns und Salieris und leitete mit diesem Stück den Übergang von der Wiener Klassik zur Romantik ein. Johannes Moritz an der Trompete hat schon im Vorjahr den letzten Lecher Abend mitgestaltet und zeigt auch heuer wieder kraftvollen Elan und freudige, frohe Stimmung im 1. Satz. Starke Ausdauer und Kraft sind auch im ernsthaften, ruhigen Mittelsatz mit einigen lieblichen Passagen gefragt. Im Schlusssatz verströmt die Trompete aufbrechende Fröhlichkeit und mit blitzschnellen Akkorden steigert sich der Virtuose zum galoppierenden Finale. Tetsuro Ban setzt tänzelnd und ohne Dirigierstab auf transparente und optimale Orchesterbegleitung.
Zum Bericht von Susanne Lukas
Salzburg/ „Europa“: Schuld und Sühne: „Europa“ von Wajdi Mouawad und Krzysztof Warlikowski bei den Salzburger Festspielen
In diesem Moment beneidet man die Dichter der Antike. Man neidet Euripides, Sophokles und Aischylos die Möglichkeit, einen Deus ex Machina auftreten zu lassen. Die göttliche Instanz erschien aus dem Nichts auf der Bühne und sorgte für eine gerechte Lösung. Eine Lösung, für die den Menschen Kraft, Weitsicht und Talent fehlten. Doch heute ist kein Gott in Sicht, dessen gnädiges Eingreifen alle Konflikte löst. „Wie beendet man eine Tragödie?“, fragt Wajdi Mouawad. Sein Stück „Le Serment d’Europe“ ist die Basis von „Europa“, der Inszenierung des polnischen Regisseurs Krzysztof Warlikowski. Der 135 Minuten lange, in vielerlei Hinsicht intensive Abend kam im Januar an Warlikowskis Warschauer Nowy Teatr heraus. Jetzt war Gastspiel-Premiere bei den Salzburger Festspielen.
MuenchnerMerkur.de
Wajdi Mouawads „Europa“: Vererbte Schuld im Kreislauf der Gewalt
Drastisches Gastspiel bei den Salzburger Festspielen: Das Nowy Teatr zeigt die Menschheitstragödie in der Regie von Krzysztof Warlikowski
Kurier.at.Kultur.europa
Innsbruck: Festwochen der Alten Musik Innsbruck: „Il pomo d’oro“, Pietro Antonio Cesti
Es ist das längste, alle Dimensionen sprengende Werk des Musiktheaters: Il pomo d’oro – „Der goldene Apfel“ von Pietro Antonio Cesti. Mehr als acht Stunden dauerte es und wurde nur ein einziges Mal aufgeführt, 1668 in Innsbruck, am Hofe Kaiser Leopolds. Es handelt sich um ein beispielloses theatralischen Fest in fünf Akten mit Prolog mit mehr als vierzig verschiedenen Figuren – Tänzer und Statisten nicht mitgerechnet – und spektakulären Bühnenmaschinen. Aufgeführt wurde es an zwei Tagen in einem eigens für diesen Anlass errichteten Freilufttheater. Etwas bis dahin Unvorstellbares, ursprünglich für die Hochzeitsfeierlichkeiten von Kaiser Leopold I. und Margarita Teresa von Spanien im Jahr 1667 konzipiert, letztlich aber erst zwei Jahre später, am 13. und 14. Juli 1668, anlässlich des Geburtstags der jungen Kaiserin auf die Bühne gebracht.
Vpn Dieter David Scholz
https://deropernfreund.de/fewo-innsbruck/innsbruck-il-pomo-doro-pietro-antonio-cesti/
Leser Matthias Rademacher zu Thema: Hallo Onlinemerker, Il Pomo d’Oro wurde uraufgeführt in Wien, Theater auf der Cortina. Der Opernfreund schreibt fehlerhaft von Innsbruck.
Zitat Ende
Michael Koling steuert sogar noch genauere Infos bei: Bei der Kritik zu „Il pomo d´oro“ sind mir ein paar Kleinigkeiten aufgefallen. Schlicht und ergreifend falsch ist, dass die Uraufführung – und vielleicht sogar die bis jetzt wirklich einzige szenische Aufführung – in Innsbruck stattgefunden hat. Die Aufführung fand nämlich in Wien statt und zwar im extra dafür errichteten Theater auf der Cortina. Wahr ist, dass in der Musiksammlung Nationalbibliothek in Wien das Notenmaterial für die Akte 3 und 5 fehlt. Dafür gibt es dort drei verschiedene Textbücher. In italienischen Archiven gibt es allerdings Noten für die in Wien fehlenden Akte. Das sollte auch in Innsbruck und Ottavio Dantone bekannt sein.
Wie gesagt – szenische Aufführungen dieser Oper hat es vermutlich wirklich nie mehr gegeben. Es gab aber in Wien, und zwar im Prunksaal der Nationalbibliothek, unter der Leitung von Gerhard Kramer im Jahr 1989 eine semikonzertante Aufführungsserie. Ich habe damals eine der Aufführungen besucht. Nach meinem Wissens- bzw. Informationsstand wurde für diese Produktion auch auf die Noten aus den italienischen Archiven zurück gegriffen. Die gesamte Oper wurde damals an einem Abend gegeben, beginnend am Nachmittag und endend nach Mitternacht. Bei YouTube gibt es ein Video (leider nur Ton, kein Bild) dieser Produktion, das vermutlich auf dem Mitschnitt des Österreichischen Rundfunk beruht. Und auch eine möglicherweise vergriffene CD bei einem mir nicht bekannten Label hat es gegeben,
Antonio Cesti – Il Pomo D’Oro (1667)
Zitat Ende
Grafenegg: Starpianist Rudolf Buchbinder: „Ich war zum Glück nie eine Sensation“
In Grafenegg feiert man heuer addiert einen Hunderter: Das Musikfestival wird 20, der Leiter 80. Ein Gespräch mit Rudolf Buchbinder über die Bühne und das Grüne
DerStandard.at.story.buchbinder
Gmunden
Festwochen in Gmunden: Sommerfrische und Burg-Star
Sprache, Musik und Begegnung – die Salzkammergut Festwochen sind noch in vollem Gange. Ein Burgschauspieler widmet sich Jubilarin Ingeborg Bachmann, zudem ist im Herbst eine neue Konzertreihe geplant – und es lohnt sich, einen Blick auf Weihnachten zu riskieren.
https://www.krone.at/4251206
Buxton: Sie waren noch nie in Buxton? Dann wird es aber Zeit (Bezahlartikel)
Südlich von Manchester steht nicht nur eines der schönsten Opernhäuser. Allsommerlich, zum Buxton International, wird es auch mit erlesenen Inszenierungen bespielt. Diesmal im Programm: die erste weibliche Oper.
DieWelt.de.Kultur.buxton
Salzburg: Currentzis, Grigorian and Tetelman overcome Carrizo’s choreographic oddities in Salzburg’s Carmen
seenandheard.international.com.grigorian
Verona: Arena di Verona 2026 Review: Nabucco
Nabucco at the Arena di Verona: Spectacle Without Babylon
https://operawire.com/arena-di-verona-2026-review-nabucco/
Arena di Verona 2026 Review: Turandot
An Imperial Pageant: Zeffirelli’s Turandot returns to Verona
https://operawire.com/arena-di-verona-2026-review-turandot/
London: Opera Holland Park 2026 Review: Un ballo in Maschera
https://operawire.com/opera-holland-park-2026-review-un-ballo-in-maschera/
Medien
ORF: Pigs Wunschteam steht. 13 Direktoren bestätigt: ORF hat eine neue Führung
Showdown am Küniglberg: Der ORF-Stiftungsrat hat über das neue Führungsteam von Generaldirektor Clemens Pig entschieden. Alle 13 Wunschkandidaten wurden bestätigt – und der brisante Gerichtsprozess von Vorgänger Roland Weißmann gegen den Sender wurde vertagt. Im „Krone“-Liveticker können sie alle Ereignisse nachlesen.
https://www.krone.at/4251650
Überraschende Wende: ORF-Stiftungsrat Schütze wirft das Handtuch
13 Zugänge und ein Abgang, mit dem am Küniglberg wohl keiner mehr gerechnet hatte: Ausgerechnet an jenem Tag, an dem der ORF sein neues Führungsteam komplett hat, zieht ÖVP-Stiftungsrat Gregor Schütze die Reißleine und verkündete seinen Rückzug.
https://www.krone.at/4252465
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Nach Aufreger-Posting: Wolf von ORF-Chefin abgemahnt
Eva Schütz sei die „Herausgeberin, einer rechten, rassistischen Fake News-Schleuder“, schrieb ORF-Moderator Armin Wolf Anfang Juni auf seinem Bluesky-Account. Anzumerken ist, dass Schütz zu der Zeit für die ORF-Generaldirektion kandidierte. Der von der FPÖ entsandte Stiftungsrat Peter Westenthaler brachte daraufhin eine Anzeige bei ORF-Chefin Ingrid Thurnher ein. Denn: Wolf könnte mit dem Posting gegen den ORF-Ethikkodex verstoßen haben. Dort heißt es unter anderem, dass Äußerungen keinen „Zweifel an der Objektivität, Unparteilichkeit oder Unabhängigkeit des ORF“ aufkommen lassen dürfen. Zudem seien persönliche Wertungen „stets sachlich“ zu begründen. Thurnher leitete nach Westenthalers Anzeige eine Prüfung ein. Die ORF-Compliance verurteilte das Posting Wolfs, der nun abgemahnt wurde. Zuerst berichtete der „exxpress“ darüber.
oe24.at.wolf.abmahnung
ORF
Krone“-Kommentar
Drohung in „ZiB 2“ – ist das der neue Weg des ORF?
„Wir stehen hier als freies Team“, versicherte Pig, der mit aller Kraft versucht, den Eindruck zu verwischen, er sei von Kanzler und Vizekanzler „ausgepackelt“ worden. Noch nie habe es so einen transparenten Prozess bei der Auswahl der Direktoren gegeben, „in völliger politischer Freiheit“. Um später zu unterstreichen, „dass sich der ORF von der Politik emanzipiert hat“. Bei einigen dieser vollmundigen Ansagen wurde Pig vom schwerst belasteten roten ORF-Stiftungsratschef Lederer sekundiert, gegen den die Justiz ermittelt. Während dessen ÖVP-Stellvertreter Schütze das Weite gesucht hat. Nein, der ORF wird nicht zur Ruhe kommen. Dafür sorgt auch der künftige General selbst, wenn er – was von der Politik umgehend zurückgewiesen wurde – in der „ZiB 2“ droht, eine Erhöhung der Haushaltsabgabe sei „absolut ein Modell“. So etwas in den Raum zu stellen – ist es das, was Pig als „Emanzipation von der Politik“ sieht?
https://www.krone.at/4254147
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Nach 25 Jahren im Geheimdienst wurde Julia Curlee von Trump entlassen: «Er ist überzeugt, im eigenen Haus von Feinden umgeben zu sein»: Die ehemalige Leiterin für Geheimdienstprogramme sagt im Interview, dass die Fehler im Iran-Krieg vermeidbar gewesen wären. Die Sabotage der Nachrichtendienste habe unter Trump ein neues Level erreicht. Jetzt lesen
Maga ohne Trump? Tucker Carlson und Marjorie Taylor Greene liebäugeln mit der Gründung einer Drittpartei: Keine Kriege und keine Schulden: Mit diesen Kernforderungen wollen enttäuschte Trump-Anhänger eine neue Partei gründen. Kann der Versuch, die Maga-Bewegung zu spalten, gelingen?
Jetzt lesen
Fidel Castro machte aus Kuba eine tropische DDR – nun wäre er 100 Jahre alt: Im Jahr 1959 siegte Castros Revolution in Kuba. Ein Historiker, ein Befreiungstheologe und ein Fotograf erinnern sich an prägende Momente mit dem Comandante.
Jetzt lesen
Nur wenige Tage im Amt – und schon muss der Präsident Kolumbiens eine Katastrophe bewältigen: Das schwere Erdbeben in Kolumbien fordert mindestens 224 Tote und ist eine erste Prüfung für die neue Rechtsregierung. Diese kann indes auf ihre Verbündeten in der Region und in Washington zählen.
Jetzt lesen
Knatsch zwischen Freunden: Mit der Rücknahme von Migranten aus Deutschland lässt sich Giorgia Meloni Zeit: Bundeskanzler Merz setzt Druck auf, und auch Bern möchte, dass Italien seinen Verpflichtungen aus dem Migrationspakt nachkommt. Doch Rom wimmelt erst einmal ab.
Jetzt lesen
An Indiens Gerichten herrscht Stau: Immer wieder sterben Angeklagte, bevor es zum Urteil kommt: Die indische Justiz ist berüchtigt für ihre Schwerfälligkeit. An Ideen für Reformen mangelt es nicht, doch werden sie nur selten umgesetzt. Ein Tag am Gericht in Mumbai.
Jetzt lesen
Der frühere chinesische Ministerpräsident Zhu Rongji ist gestorben: Er gehörte zu den Wirtschaftsreformern in China und trieb den Beitritt des Landes zur Welthandelsorganisation voran. Nun ist der frühere Ministerpräsident im Alter von 97 Jahren gestorben.
Jetzt lesen
Im pakistanischen Teil von Kaschmir gibt es seit Wochen Proteste, nun schränkt die Regierung die Pressefreiheit ein: Ausländische Medien müssen künftig eine spezielle Genehmigung beantragen, wenn sie ausserhalb der grossen Städte arbeiten wollen. Die Regierung erschwert damit praktisch jegliche unabhängige Berichterstattung aus Kaschmir.
Jetzt lesen
Salzburger Festspiele: Messiaens Oper «St. François d’Assise» ist die beste Produktion dieses Sommers: Der Wiener Staatsopernchor und die Wiener Philharmoniker übertreffen sich selbst. Und die Regie von Romeo Castellucci taucht alles in ergreifende Bilder. So war Messiaens Oper vom spirituellen Weg des Franz von Assisi noch nie zu erleben.
Jetzt lesen
Medien: Paramount stellt Weichen für Wegzug aus Kalifornien: Das Filmstudio Paramount ist traditionell in Hollywood verankert. Doch der Streit um den Kauf des Rivalen Warner Brothers könnte bei dem Konzern nun zu einem Adresswechsel führen.
Jetzt lesen
Ein Blick in die letzte Bastion des guten Benehmens am Genfersee zeigt: Manieren bedeuten mehr, als die Gabel richtig zu halten: Der Film «Small Talk» spielt im Institut Villa Pierrefeu in Glion. Als Schweizer Wettbewerbsbeitrag läuft er am Locarno Film Festival.
Jetzt lesen
Verliebt im Kloster: In Südkorea sind buddhistische Tempel zu Hotspots der Partnersuche geworden: Dating-Apps haben an Reiz verloren. Dafür werden von buddhistischen Orden organisierte Treffen für Singles immer beliebter.
Jetzt lesen
Der menschliche Wille zerschellt an der Welt: Ulrich Peltzers grandioser Roman über zwei ungleiche Epochen: In seinem neuen Buch «Der verlorene Schlaf» verwebt der deutsche Schriftsteller raffiniert zwei Figuren: einen genialischen Mathematiker aus dem revolutionären Paris des 19. Jahrhunderts und einen prokrastinierenden Filmemacher aus dem Berlin der Gegenwart.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik
Österreich: 45 Versicherungsjahre? Zwei Drittel der Pensionisten nicht pensionsreif
Der Streit um Österreichs Pensionen spitzt sich zu: Während Junge Industrie und Junge Wirtschaft vor explodierenden Kosten warnen, wirft ihnen der Pensionistenverband „fragwürdige Rechenspiele“ vor. Eine neue Analyse zeigt nun, wie einschneidend der Vorstoß von Tirols Landeshauptmann Anton Mattle wäre, wenn die Österreicher erst nach 45 Versicherungsjahren in Pension gehen dürften.
Kurier.at.pensionen
Österreich: Wasserknappheit in Österreich: Studie zeigt wachsende Sorge
Wasser galt in Österreich lange als Ressource, über die kaum jemand nachdenken musste. Eine neue Marketagent-Studie zeigt nun, wie stark dieses Selbstverständnis ins Wanken geraten ist: 61 Prozent der Befragten rechnen innerhalb der kommenden zehn Jahre mit Problemen bei der Wasserverfügbarkeit. 2023 waren es noch 49 Prozent.
News.at.wasserknappheit
Neue Regeln: Song Contest-Gastgeber darf künftig kein Konflikt-Land sein
Laut dem neuen Regelwerk der Europäischen Rundfunkunion müssen die Auftritte des Frontsängers oder der Frontsängerin außerdem live sein. Der Eurovision Song Contest (ESC) soll künftig nur in Ländern mit stabiler Sicherheitslage stattfinden. Das legt das neue Regelwerk der Europäischen Rundfunkunion (EBU) fest. Das Siegerland komme automatisch nicht mehr als Gastgeber infrage, „falls ein bewaffneter Konflikt, eine heikle geopolitische Lage oder eine sonstige Situation die Sicherheit oder Stabilität des betreffenden Staates oder der unmittelbaren Region erheblich beeinträchtigt“, teilte die EBU am Mittwoch mit. Bei Bedarf könne die EBU eine unabhängige Sicherheitsbewertung der Region des Gewinners in Auftrag geben. Sollte das siegreiche Mitglied als nicht geeignet für die Ausrichtung eingestuft werden, werde die EBU einen alternativen gastgebenden Rundfunksender bestimmen
DerStandard.at.songcontest
Ich halte das für eine kluge Regelung, endlich wurde reagiert. Trotzdem wird der Song-Contest immer eine politische Schlagseite haben.
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

