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12. SEPTEMBER 2026 – Samstag

12.09.2026 | Tageskommentar

 

 

  • Diamond Jubilee: 60 Years at Lincoln Center: Dienstag, 25. Mai 2027 (Feier zum 60-jährigen Bestehen des Opernhauses am Lincoln Center unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin). 
  • Ort: The Metropolitan Opera, Lincoln Center Plaza, New York, NY 10023.
  • Programm (Jubiläum): Ausschnitte aus über 30 Opern wie Die Walküre, Der Rosenkavalier und Pagliacci.
  • Tickets: Gala-Eintrittskarten beinhalten oft steuerlich absetzbare Spendenanteile und beginnen bei höheren Preiskategorien (ab ca. 1.500 USD für spezielle Gala-Pakete inkl. Dinner). [1, 2, 3, 4]

Aigul Akhmetshina | Roberto Alagna | Xabier Anduaga | SeokJong Baek | Piotr Beczała | Ben Bliss | J’Nai Bridges | Lawrence Brownlee | Anthony Roth Costanzo | Lise Davidsen | Freddie De Tommaso | Joyce DiDonato | Ying Fang | Rosa Feola | Gerald Finley | Renée Fleming | Igor Golovatenko | Ryan Speedo Green | Asmik Grigorian | Leah Hawkins | Brian Jagde | Alexandra Kurzak | Isabel Leonard | Will Liverman | Daniela Mack | Peter Mattei | Latonia Moore | Erin Morley | Kelli O’Hara | Jakub Józef Orliński | Ailyn Pérez | Matthew Polenzani | Sondra Radvanovsky | Nadine Sierra | Elza van den Heever | Christian Van Horn | Sonya Yoncheva

https://www.metopera.org/season/2026-27-special-presentation/diamond-jubilee/

Wien
„Figaro“ an der Staatsoper: Eine überragende neue Gräfin (Bezahlartikel)
In Barrie Koskys Ehedrama-Inszenierung von „Le Nozze di Figaro“ überzeugten einige Debütantinnen und Debütanten stimmlich und darstellerisch, allen voran Elsa Dreisig als Gräfin.
DiePresse.com.figaro.a.der.staatsoper

Leser Martin F. über die gestern veröffentlichte Don Carlo-Kritik: Bezugnehmend auf die Frage „Muss man such das als Zuhörer wirklich antun?“

Die Antwort kann nur lauten: „Nein!“ Auch ich finde die aktuelle Don Carlos Inszenierung schrecklich, und ich bin sehr offen gegenüber neuen Inszenierungen. Salome, Zauberflöte und Turandot fand ich genial, mit Luisa Miller, Fidelio und Perlenfischer kann ich leben.
Aber Don Carlos (und ebenso Titus) ist unerträglich. Weil sie neben allem Unsinn, der weder mit Musik noch Stoff zu tun hat, schlichtweg langweilig ist. Keine Personenführung, keine Beziehungen zwischen den Personen, das ständige Ankleiden ermüdend und lenkt dabei trotzdem ab.
Aber ich muss mir das nicht antun. Ich muss einfach nicht hingehen.

Solange diese Inszenierung in Wien gespielt wird, werde ich D.C. nur noch an anderen Häusern besuchen.

Ein Buh-Orkan am Premierenabend beeindruckt niemand mehr. Aber das Publikum hat eine viel stärkere Waffe: seinen Besuch. Die Stammgäste bleiben aus, der Merker ignoriert diese Vorstellungen …

Ein halbleeres Opernhaus bei dieser Oper, keine Kritiken, das ist das einzige das den Direktor beeindrucken und evtl zum Umdenken bewegen kann.

Hingehen, obwohl man weiß, was einen bei dieser Produktion erwartet, und such dann ärgern, wird nichts verändern.

Zitat Ende

Meine persönliche Meinung dazu: Solange die Touristen in Scharen herbeiströmen, wird ein „Boykott“ des sogenannten Stammpublikums wenig bewirken. Den Touristen gefällt praktisch alles, folglich kann man ihnen auch alles anbieten. Ohne die Touristen würde die Wiener Staatsoper „lieb ausschauen“! So lange der Direktor auf die Auslastungszahlen hinweisen kann, sieht er keinen Grund für Veränderungen! (A.C.)

Wien/ Theater an der Wien
Christina Pluhar: „Man kann diese Musik nicht einfach nur herunterspielen“ (Bezahlartikel)
Am 16. September dirigiert sie die erste Premiere der neuen Saison des Theaters an der Wien: „La Calisto“ von Francesco Cavalli.
KleineZeitung.at.pluhar

BAYREUTH/ Markgräfliches Opernhaus FLORIDANTE – Regie und Titelrolle MAX EMANUEL CENCIC; 10.9.2026

Keine Gnade für Gewalt: Von antikem persischen Kriegs-, Herrschafts- und Machtpoker in die angloländliche georgianisch patriarchalische Scheinidylle Jane Austens

Foto: copyright Clemens Manser

In barocken Opern geht es den Usancen des damaligen Musikbetriebes gemäß oftmals um die Diskrepanz zwischen politischer Pflicht, echter und vorgetäuschter Legitimation, Arrogation von Herrscherposition versus Liebe bis zu individuellen Leidenschaften jeglicher Art. Solche Konstellationen eignen sich labormäßig dazu, aufgrund ihrer zähen Unauflöslichkeit in heftige Gewalt umzuschlagen.

Dann ist jedes Mittel recht, um die unwillige Angebetete zu erobern bzw. sich körperliche Besitzansprüche zu sichern, sei es durch Ausschalten des unliebsamen Nebenbuhlers, Erpressung, oder eben sexuell motivierte Übergriffe bis zur Vergewaltigung.

Genau um solche prototypischen gesellschaftlichen Missstände geht es dem künstlerischen Leiter, Regisseur und Countertenor Max Emanuel Cencic in seiner Hauptproduktion von Bayreuth baroque 2026. Cencic will in seiner Inszenierung zeigen, dass man für seine persönliche Freiheit und Wahl, für sein privates Ich kämpfen, aber auch Opfer bringen muss.

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger

Bayreuth
Pionteks Bayreuth: „Delirio d’Amore“, Bruno de Sá
In Bayreuth ist er schon das, was man als „alten Hasen“ zu bezeichnen pflegt. 2019 konnte man bereits folgenden Satz über ihn lesen: „Wunderbar auch der Aci des Bruno de Sá, den, hörte man ihn nur, jedes Ohr für einen weiblichen Sopran halten müsste.“ Damals trat er in Giovanni Bononcinis köstlichem Gustostück Polifemo auf: ein Jahr vor der ersten Ausgabe des Festivals Bayreuth Baroque. Seitdem stand er hier mehrfach auf der Bühne des Markgräflichen Opernhauses: 2020 in der umjubelten Premierenproduktion, also Nicola Porporas Carlo il Calvo, 2022 in Leonardo Vincis Alessandro nell’ Indie, in dem er eine äußerst reizende Cleofide gab, 2024 nicht beim Bayreuth Baroque, doch bei den Gluck-Festspielen, wo er in Glucks La clemenza di Tito einen weiteren Erfolg einfuhr. Zwar stand er im Herbst des Jahres 2024 nicht in der neuen Oper des Bayreuth Baroque auf der Bühne, doch als Einspringer für Jakub Jószef Orliński. Zitat aus dem Opernfreund: „bevor mit einer Arie aus Vivaldis Olimpia (Siam navi all‘onde algenti) seine Lust am Improvisieren, seine Souveränität in Sachen Färbung und absoluter Tonsicherheit das Programm offiziell abschließt“.
Von Frank Piontek
https://deropernfreund.de/pionteks-bayreuth/pionteks-bayreuth-delirio-damore-bruno-de-sa/

Linz: „(Roald Dahl’s) MATILDA“ – Premiere im Musiktheater des Landestheaters Linz, Großer Saal, 11. 09.2026

Musical in zwei Akten nach dem Roman von Roald Dahl mit einem Buch von Dennis Kelly, Musik und Gesangstexten von Tim Minchin; Deutsch von Sabine Ruflair

In deutscher Sprache mit Übertiteln. In Kooperation mit dem Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk

Valerie Kloiber- Foto: Barbara Palffy

Zusammen mit dem 11 Jahre jüngeren Henry Slesar besetzte der 1916 in Wales geborene Dahl, Sohn norwegischer Eltern, in den 60er- und 70er-Jahren das Segment der schwarzhumorigen (Kriminal-)Geschichte mit höchst überraschendem Ausgang. (Nicht nur) Weinliebhaber werden bei Dahls Kurzgeschichte „Taste“ winseln – wegen der bösen Satire wie wegen des überraschenden und für den Schurken maßlos peinlichen Schlusses.

Beide Autoren waren auch als Drehbuchschreiber aktiv, beide arbeiteten u. a. Alfred Hitchcock zu, Ideen Dahls griff sogar noch Quentin Tarantino auf. Aber Dahl war noch dazu Kinderbuchautor, und zwar einer der erfolgreichsten des 20. Jahrhunderts. Gelesen oder eine der beiden Kinoadaptationen von „Charlie and the Chocolate Factory“ gesehen hat fast jeder und jede, ebenso „The Witches“ u. a. mit Anjelica Houston und Rowan Atkinson. Auch „James und der Riesenpfirsich“ oder „Der fantastische Mr. Fox“ waren in allen Buchhandlungen bei uns zu finden.

Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber

Linz: Hermann Schneider bleibt bis 2031 Intendant des Linzer Landestheaters
Der Vertrag des kaufmännischen Geschäftsführers Thomas Königstorfer wird bis 2034 verlängert. Hermann Schneider bleibt bis Mitte 2031 Intendant des Landestheaters Linz, Thomas Königstorfer bis Anfang 2034 kaufmännischer Geschäftsführer. Die Verträge der beiden Spitzen der Oberösterreichischen Theater und Orchester GmbH (TOG) wurden verlängert, teilte Landeshauptmann und Kulturreferent Thomas Stelzer (ÖVP) am Freitag mit. Beide Verträge wären ursprünglich 2029 ausgelaufen.“Mit den Vertragsverlängerungen setzen wir auf Kontinuität und schaffen Planungssicherheit für die kommenden Jahre“, so Stelzer. „DerStandard.at.schneider

 

Oper Leipzig: Vasily Barkhatov inszeniert »Eugen Onegin« & deutsche Musical-Erstaufführung | Spielplan Oktober 2026
Starregisseur an der Oper Leipzig & deutsche Erstaufführung in der Musikalischen Komödie

Große Liebe, zerbrochene Freundschaft und die Frage nach dem verpassten Glück: Mit Tschaikowskis »Eugen Onegin« feiert die Oper Leipzig am 10. Oktober ihre erste Premiere der Saison. Regie führt Vasily Barkhatov, der 2028 bei den Bayreuther Festspielen Wagners »Ring des Nibelungen« inszenieren wird. Seine bildstarke Interpretation folgt der emotionalen Kraft von Tschaikowskis Musik und rückt Tatjana, Onegin und Lenskij ganz nah ans Publikum. Ein »Eugen Onegin« voller Leidenschaft, Wehmut und traumhaft schöner Bilder.

Der nächste Höhepunkt folgt am 17. Oktober: »Der Hase mit den Bernsteinaugen« feiert seine deutsche Erstaufführung an der Musikalischen Komödie. Das Musical nach dem Roman von Edmund de Waal mit Musik von Thomas Zaufke sowie Buch und Liedtexten von Henry Mason wurde 2019 beim Deutschen Musical Theater Preis gleich vierfach ausgezeichnet – darunter als »Bestes Musical«. Über 150 Jahre und mehrere Generationen entfaltet sich die große Saga einer jüdischen Familie über Erwartungen und Enttäuschungen, Generationenkonflikte, Familienstreit, Nähe und Verlust. Mit Witz, berührenden Momenten und einer Portion Tragik erzählt sie von den kleinen und großen Konflikten einer Familie – und davon, was über Generationen weitergegeben wird.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

New York
MET-Intendant Peter Gelb: „Oper muss Neues erschaffen“
Gelb blickt in dieser Saison auf 20 Jahre Intendanz zurück. Dasselbe Jubiläum feiert das von ihm ins Leben gerufene Format „The Met: Live in HD“, das Vorstellungen aus New York weltweit in Kinos überträgt. Auf seinem alljährlichen Europa-Trip zu den wichtigsten Opernfestspielen sprach der General Manager der Metropolitan Opera mit BR Klassik.
BR-Klassik.de.news-kritik

Feuilleton
Tenor Benjamin Bernheim: „Werther ist kein netter Mensch“ (Bezahlartikel)
Niemand singt und spielt den Werther in Jule Massenets Goethe-Oper derzeit so brillant wie der französische Tenor Benjamin Bernheim. Das bedeutet noch lange nicht, dass er diesen berühmtesten aller Opern-Borderliner auch mag.
sueddeutscheZeitung.de.muenchen

TTT – Kultur- / Musiktheaterdenken: „Quo vadis Empathie / Apathie?“! 
Transrationales! Die Welt, die Musik, die Theater – Teil 1

 

Transrationales (s. Anhang): Bewusstseinsstufe, die über reine Rationalität hinausgeht, diese jedoch nicht ausschließt, sondern integriert und erweitert.  Es umfasst intuitive, inspirierende und ganzheitliche Wahrnehmungsarten, die einer eigenen Logik folgen und Zugriff auf Informationen ermöglichen, die der klassischen Ratio verborgen bleiben.

 Verendet Menschlichkeit in emotionaler Lethargie durch schwindende Empathie, wachsende Apathie in emotionaler Distanz?

 Auch folgende Ausführungen waren einmal basale Elemente jeglicher theatraler Arbeit.

 Teil 1 – Gesellschaft, Politik,  Musiktheater ( s. u. Parsifal, Empathie +Apathie)

 „Aktuell gefährden wenige narzisstische Führungstypen in totalitären Ansprüchen unseren Globus in Ökologie, Ökonomie, Weltfrieden, beweisen wie ständiges apathisches Wegducken den Planeten in Existenznot brachten!“                    

Sinkende Empathie (Nachempfinden von Gefühlen anderer) begleitet von wachsender Apathie (Gefühllosigkeit, Gleichgültigkeit) bedrohen elementare Grundlagen unbelasteter authentischer menschlicher Gegenwart, sind globale Phänomene. Damit konform geht Rückgang sozial – emotionaler Kompetenz. Soziale Isolation, politisches Desinteresse, verminderte kollektive Handlungsfähigkeit macht sich breit.

Apathie: Gefühllosigkeit, Gleichgültigkeit, emotionale Teilnahmslosigkeit beschreibt  emotionale Leere, innerer Passivität, fehlende Anteilnahme, Interessenverlust, führt zu Isolation, Verlust an Mitgefühl, wirkt als schädliche Barriere zwischen Menschen, führt zu sozialem Rückzug, Egoismus, bringt Menschen in unsoziale oder narzisstische Haltungen. Apathie fördert Ignoranz, Vorurteile. Konstruktive Dialoge scheitern an fehlenden differenzierenden Voraussetzungen.
Fehlt sozialer Verankerung, Verständnis und Einsicht werden soziale Spaltungen und Irrungen vertieft. Apathische Menschen reagieren teilnahmslos auf Andere, ihre Umwelt, auch auf eigene Gefühle. Apathie ist ungesteuerter passiver Mangel emotionaler Reaktion.

Apathie und Empathie sind entgegengesetzte emotionale Polaritäten, beide im Spektrum affektiver und sozialer Fähigkeiten. Während Apathie den Zustand emotionaler Passivität darstellt, ist Empathie eine aktive soziale Kompetenz.

Empathie – Einfühlungsvermögen und emotionale Resonanz
 Empathie gilt als zentrale Grundlage menschlicher Beziehungen, von moralischem Handeln und sozialer Kohäsion. Verfall – bei Zunahme von Apathie – stellt die Qualität menschlicher Interaktion infrage. Während Empathie resonante Beziehungen, Verbundenheit und Verständnis ermöglicht, führt Apathie zu Gleichgültigkeit, Isolation und Verlust an Mitgefühl.

 Als Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, Gefühle, Emotionen, Gedanken und Perspektiven anderer Menschen zu erkennen, nachzuvollziehen, emotional zu erfassen, ist Empathie zentrale Komponente sozialer Intelligenz, ermöglicht wertschätzende Beziehungen, gilt psychologisch als affektive Disposition oder emotionales Reaktionsmuster, als konsistente Aneignung…

Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/ttt-kultur-musiktheaterdenken-quo-vadis-empathie-apathie-transrationales-die-welt-die-musik-die-theater-teil-1/

Sprechtheater Wien/Volkstheater: „Macbeth“- verkommen und verloren im Cyberspace
Dem Wiener Volkstheater misslingt die Saisoneröffnung mit William Shakespeare und „Macbeth“ unter der Hausregisseurin Rieke Süßkow.
https://www.krone.at/4290764

Blutiger Königsmord 2.0: „Macbeth“ für Gamer im Volkstheater (Bezahlartikel)
Rieke Süßkow, Hausregisseurin des Volkstheaters, inszeniert „Macbeth“ als Computerspiel, das die Spieler in die Handlung zieht. Das sieht gut aus, kann aber nicht als Tragödie überzeugen.
DiePresse.com.macbeth.volkstheater

Game over, Macbeth: Volkstheater zeigt Shakespeare als Computerspiel (Bezahlartikel)
Das Volkstheater zeigt Macbeth als Computerspiel. In Zeiten gamifizierter Kriegsführung durchaus schlüssig.
Kurier.at.macbeth.volkstheater

Medien/ Deutschland. TV-Auszeichnung: „Fürchtet euch nicht!“: Markus Lanz mit emotionalem Appell beim Fernsehpreis

Fernsehpreis für Markus Lanz – und eine Ansage ans Publikum in verunsichernden Zeiten. „Was jetzt gerade kaputtgeht, bauen wir irgendwann ganz lässig einfach wieder auf“, sagt Lanz.
Stern.de.Kultur

Österreich:Kabarettist Andreas Ferner: „Die Nichterziehung der Eltern hat massive Auswirkungen“
Kabarettist und Ex-Lehrer Andreas Ferner kehrt mit „Bro-Fessor, checkst du?!“ zum Schulwahnsinn zurück. Er spricht über fehlende Grenzen, Handysucht, schwierige Eltern und darüber, warum Humor trotz politischer Korrektheit alles darf.
Kurier.at.ferner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

«Ich schneide dir den Kopf ab!» – ein Vater bedroht die Lehrerin seines Sohnes und wird zu sechs Monaten Haft verurteilt: Der Fall ist symptomatisch für die Gewalt, der französische Lehrer ausgesetzt sind. Und er weckt Erinnerungen an den Mord an Samuel Paty.
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Krise bei Volkswagen: VW-Tochter Porsche verkauft Beteiligungen an Bugatti Rimac und Rimac Group +++ Arbeitnehmer wollen VW-Vorstand zu Gesprächen zwingen
Der Volkswagen-Konzern steht vor einem einschneidenden Umbau. Bis 2030 wird Europas grösster Autobauer 50 000 weitere Stellen abbauen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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Harter Machtkampf um Landerechte: Emirates darf Berlin künftig anfliegen: Die Golf-Airline hat neue Landerechte bekommen, um die sie sich lange bemüht hatte. Das Nachsehen haben die Bundesländer Bayern und Hessen mit ihren Drehkreuzen. Auch die Lufthansa ist verärgert.
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Busunglück im Engadin: Was sich bisher rekonstruieren lässt: Ein niederländischer Reisecar kommt zwischen Susch und Zernez von der Strasse ab und kippt um. Fünf Menschen sterben, 40 werden verletzt. Das lässt sich bisher anhand von Aufnahmen und Polizeiangaben rekonstruieren.
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So viel Geld gab es in der Leichtathletik noch nie: In Budapest locken 10 Millionen Dollar Preisgeld: Das neue Leichtathletik-Format Ultimate Championship feiert an diesem Wochenende Premiere. Vor dem Wettkampf inszenieren sich die Athleten mit viel Bling-Bling – und fördern so die Markenbildung.
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Als Muskeln Kunst wurden: Wie zwei Brüder das Bodybuilding in den Mainstream brachten – und Arnold Schwarzenegger zum Star machten
Vor achtzig Jahren haben zwei polnischstämmige Brüder in Kanada einen internationalen Verband für Bodybuilding gegründet. In ihrer liberalkonservativen Ausrichtung setzten sie sich gegen Rassismus und für Diversität ein.
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Science-Fiction-Autor H. G. Wells: Er nahm die Welt von heute präzise vorweg: H. G. Wells gilt als Pionier der Science-Fiction-Literatur. Auch politisch nahm er Einfluss: Als Pazifist versuchte er, Roosevelt und Stalin an einen Tisch zu bringen, zudem gehörte er zu den Vordenkern des Völkerbunds.
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András Schiff denkt an ein Ende seiner Bühnenkarriere – und gründet eine eigene Musikakademie: Der berühmte Pianist und Wahlschweizer will dem Vorbild Alfred Brendels folgen und sein aktives Konzertleben bewusst beenden. Um seine Erfahrungen an junge Talente weiterzugeben, schafft er sich schon jetzt eine Basis. Und ein neue Heimat im Wallis. Jetzt lesen
Die Wirklichkeit des Erlebten: Was uns Robert Menasse über unsere Erinnerungen an 9/11 erzählt
Der österreichische Schriftsteller verbindet gekonnt Weltgeschichtliches mit Autobiografischem. Auch im neuen Band, in dem es um die Überblendung des Gedächtnisses geht – 25 Jahre nach den Terroranschlägen in Amerika.
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Er fotografiert. Sie malt. Rebekka Steiger und Daniel Schwartz bringen gegenseitig ihre Bilder zum Sprechen. Was passiert, wenn Fotografie auf Malerei trifft? Das kann einen Mehrwert schaffen. Die Magie des Nebeneinanders bedeutet hier vor allem, dass unerwartet Verborgenes ans Licht tritt.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Wien: Große Trauer um Gastronomin. Eden-Bar-Legende Michaela Schimanko mit 62 gestorben
Die Wiener Nachtwelt trauert um eine ihrer bekanntesten Persönlichkeiten: Michaela Schimanko ist im Alter von nur 62 Jahren gestorben. Die Verbindung zur Eden Bar war für Schimanko familiär: Ihr Vater Heinz Schimanko hatte das Lokal einst zu einer Institution des Wiener Nachtlebens gemacht. Nach seinem Tod übernahm seine Tochter die Verantwortung und setzte die Geschichte des Hauses fortZuletzt soll Schimanko mit einer schweren Erkrankung gekämpft haben. Wie „Heute“ erfuhr litt die Gastronomin an Bauchspeicheldrüsenkrebs – erst vor 4 Wochen erhielt sie die Diagnose. Nun ist sie mit nur 62 Jahren verstorben.
heute.at.eden-bar

Norwegen: 2 Tage nach Beerdigung des Königs: Schwester von König Harald tot
Erst am Mittwoch hatte Norwegen ihren Bruder zu Grabe getragen. Jetzt trauert das Königshaus erneut.
Heute.at.schwester.tot

Fliegerabsturz in See: „Kontrollierte Notlandung wäre möglich gewesen“
Warum ist das aus Salzburg kommende Schulungsflugzeug vor zwei Wochen in den Attersee gestürzt, bei dem zwei Menschen ums Leben gekommen waren? Eine Frage, die auch das Flugunternehmen, dem die Propellor-Maschine gehört hatte, nicht beantworten kann. Am Freitag bezog es zu dem furchtbaren Unglück erstmals öffentlich Stellung. Fiona H. sei bereits in Deutschland mit Kleinflugzeugen mitgeflogen. Bei Skygate hatte sie die komplette theoretische Privatpilotenausbildung absolviert und mit einer Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Gleiches galt für die Funksprechausbildung und das Flugsimulatortraining. „Nach Einschätzung der mit ihrer Ausbildung befassten Fluglehrer wäre sie aufgrund ihrer bisherigen Ausbildung grundsätzlich in der Lage gewesen, das Luftfahrzeug im Fall eines Ausfalls des Fluglehrers zumindest in einer sicheren Höhe im Geradeausflug zu halten“, so Skygate. Unter Anleitung und Unterstützung über Funk durch die Flugsicherung wäre Fiona auch eine sichere Rückkehr zum Flughafen Salzburg möglich gewesen. „Sie hätte aufgrund ihrer Ausbildung zudem das Funkgerät bedienen und mit der Flugverkehrskontrolle Kontakt aufnehmen können, um Unterstützung zu erhalten.
https://www.krone.at/4291093

Fakten statt Panik: So gefährlich sind brennende Elektroautos wirklich
Geraten E-Autos tatsächlich häufiger in Brand? Sind sie schwerer zu löschen? Und droht beim Öffnen der Tür ein Stromschlag? Feuerwehrtechniker Dominik Hochenegger kennt die Antworten – und warnt vor Panikmache.
https://www.krone.at/4290970

Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C. 

 

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