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11. JUNI 2026 – Donnerstag

11.06.2026 | Tageskommentar

 

RF-Wahl: Heute Tag der Entscheidung

… Ja, und heute erwartet sich die Regierung wohl den nächsten Applaus: Nach dem Sturz des ORF-Generaldirektors werden die größtenteils in sogenannten „Freundeskreisen“ für SPÖ und ÖVP eingeteilten Stiftungsräte eine oder eher einen wählen.

Nebensache, dass die Wahl schon vor Wochen im Kanzleramt getroffen worden sein soll? Die ORF-Zuschauer, die den Staatsfunk mit ihren Gebühren finanzieren müssen, werden wohl zu Zuschauern eines politischen Schmierenstücks degradiert. Keine Nebensache.
Klaus Herrmann in der „Kronen Zeitung“

Kommentar Ioan Holender: So wird die Oper nicht überleben
Sänger und musikalische Leiter sind sekundär, Regisseure dominant. Viele hören heute mit geschlossenen Augen zu. Seit rund 400 Jahren gibt es – anfangs in den fürstlichen Palais, meist im Freien – gesungene Aufführungen musikalischer Werke. Von begabten, bewunderten und begehrten Sängern – vornehmlich Männer mit einer ungewohnt hohen Stimme, Kastraten genannt – wurden alte Fabeln und Geschichten von Homer bis Pilatus singend vorgetragen. In üppigen Kostümen und die Geschichte illustrierenden Dekorationen wurde das Werk wiedergegeben. Mit der Zeit wurden die Darbietungen von privaten Adeligen in deren Palais und auch an öffentlichen Orten, bereits Theater genannt, dargeboten. Kaiser und Königshäuser bauten und erhielten Opernhäuser und engagierten Musiker, die Opernwerke komponierten…

...Jenen, die heute Opern inszenieren, fehlt jede Nähe zur und das Wissen über Musik. Mehr noch, die Arien und Liebesduette stören sie. Allein das Konzept des Regisseurs oder der Regisseurin zu verwirklichen ist wichtig. Dafür werden unverhältnismäßig lange Regieproben angesetzt, bei denen alle Sänger stets anwesend sein müssen. Noch werden komponierte Noten nicht verändert, doch die Zuseher sind verwirrt, denn sie sehen etwas anderes, als es der Text und die Musik ausdrücken. In dieser Art und Weise wird die Gattung Oper nicht überleben. Schade um das viele Steuergeld.

So wird die Oper nicht überleben – DiePresse.com

Vorweg, ich schätze Ioan Holender sehr, kein Vergleich zu denen, die nachgekommen sind. Aber als „Balkon-Muppet“ sollte er sich nicht betätigen – oder missbrauchen lassen. Auch bei ihm gab es Inszenierungsflops. Ich verstehe schon, wenn man gewohnt ist, dass Journalisten an den Lippen hängen, fällt es schwer, der Versuchung um Wortspenden, die polarisieren, zu widerstehen. Aber Herr Holender könnte zumindest versuchen, damit zu beginnen! Allein schon zum Selbstschutz!

Wiener Staatsoper: Siegfried 10.6.2026. Selige Höhen, bisweilen oktaviert

Vorweg: Es gibt keinen Zweifel daran, dass Andreas Schager der Siegfried unserer Tage ist, das hat er im Vorjahr und nun in der ersten Serie bewiesen. An diesem Abend war er es darstellerisch – wieviel Spiellust, wieviel Draufgängertum, wieviel Herz da doch zu bewundern sind. Aber auch der Unzerstörbare kann einmal Stimmprobleme haben. Soll man darauf herumreiten? Eher nicht, denn Grane schläft noch bis in den dritten Aufzug. Und letztlich ist es auch bewundernswert, wie Schager die Rolle trotzdem über alle drei Akte bringt – wahrscheinlich besser als die meisten anderen Siegfriede bei guter Disposition.

Es gibt auch keinen Zweifel daran, dass die Brünnhildenpartie im Siegfried nicht der Gipfel des hochdramatischen Fachs ist und oft von Sängerinnen angegangen wird, deren Kernrepertoire Sieglinde und Chrysothemis ausmachen. So gesehen konnte man sich auch schon vorweg sicher sein, dass sie Camilla Nylund gut in der Kehle liegen wird und so war es denn auch beim Wiener Rollendebüt, freilich mit mehr Anteilnahme gesungen als gespielt.

Bei den weniger zentralen Rollen wurden fast alle ebenfalls erst zum zweiten Mal in Wien präsentiert, ausgenommen Gerhard Siegel, dessen Mime die ideale Mischung aus Weinerlichkeit und Bosheit bietet, allenfalls etwas deutlicher artikulieren könnte, aber eine besonders gute Ergänzung zu Schagers Siegfried (und zu Nigl im „Kavaliersduett“) ist. Ob man in einem Haus mit LaurenzSchneiderSchmidlechner und allenfalls Ebenstein unbedingt einen Gast für Mime braucht, kann man diskutieren, aber Siegel ist jedenfalls ein gern gesehener und gehörter Gast…

Zum Bericht von Robert Fucik

Zu Siegfried: Audio-Besprechung von Klaus Billand

 

ZUM VIDEO / Siegfried-Besprechung

Stuttgart: Generalmusikdirektor Cornelius Meister verabschiedet sich mit Mahler-Zyklus

Cornelius Meister. Foto: Instagram

Cornelius Meister verabschiedet sich als Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart: Im 6. Sinfoniekonzert führt er an insgesamt drei Terminen mit dem Staatsorchester die Sinfonien 1, 6 und 9 von Gustav Mahler in der Liederhalle Stuttgart auf. Seit 2018 haben Meister und das Staatsorchester dann alle neun Sinfonien des Komponisten aufgeführt. Beim ersten Termin am 21. Juni um 11 Uhr erklingt neben Joseph Haydns 7. Sinfonie die Erste von Gustav Mahler. Am 22. Juni um 19:30 Uhr steht Mahlers 6. Sinfonie auf dem Programm. Im Anschluss an den zweiten Konzerttermin findet außerdem eine Signierstunde mit Cornelius Meister statt. Zum Abschluss am 27. Juni um 19:30 Uhr dirigiert Meister schließlich die 9. Sinfonie sowie Alexander Zemlinskys Psalm 23 für gemischten Chor und Orchester op. 14. Es singt der Staatsopernchor Stuttgart. Innerhalb von einer Woche bietet sich damit in der Stuttgarter Liederhalle ein besonderer Überblick über Mahlers sinfonisches Schaffen.

Bereits mit der Uraufführung seiner ersten Sinfonie entfachte Mahler 1889 emotionsgeladene Tumulte. Anfangs präsentierte er das Werk als sinfonische Dichtung und gab ihm den Titel Titan, den er von Jean Pauls gleichnamigem Roman übernahm. Auch wenn Mahler die Komposition zehn Jahre später dann als Sinfonie und ohne Programm publizierte, macht die mitreißende Musik dem ursprünglichen Titel alle Ehre. Zum Auftakt des ersten Konzerttermins erklingt Joseph Haydns siebte Sinfonie. Sie ist die einzige seiner über hundert Beiträge zu dieser Gattung, bei dem er selbst auf dem Autograph einen Titel notiert hat: Le Midi (Der Mittag).

Mehr darüber in den Infos des Tages“

BUDAPEST/MÜPA: PARSIFAL halb-szenisch am 5. Juni 2026

Großartiger halb-szenischer „Parsifal“ im Palace of Arts

Foto-Copyright: Atilla Nagy/Müpa Budapest

Seit mittlerweile 20 Jahren gibt es den Palace of Arts – MÜPA mit der „Béla Bartók“ National Concert Hall. Es ist ein von Architekt Gábor Zoboki, Professor, Lead Architekt, Gewinner des Kossuth- and Ybl Preises, konzipierter futuristischer Neubau im Süden der ungarischen Hauptstadt Budapest, direkt an der Donau gelegen. Imre Kiss, der erste Generaldirektor, wollte mit einer Gruppe intellektueller Ungarn und Ausländer mit der Gründung des MÜPA einen Beitrag zur Heranführung eines jüngeren Publikums an die performing arts leisten und Impulse insbesondere für die klassische Musik setzen. So wurden von Maestro Ádám Fischer vor nun genau 20 Jahren die „Budapest Wagner Days“ ins Leben gerufen. Er kam damals von Bayreuth zurück, wo er eine Zeitlang als Dirigent wirkte, und brachte einige Sänger der damaligen Bayreuther Festspiele mit nach Budapest.

In enger Zusammenarbeit zunächst mit Imre Kiss und dann mit dem derzeitigen Generaldirektor des MÜPA, Csaba Káel, einem ungarischen Film- und Opernregisseur, kreierte Fischer in Zusammenarbeit mit dem Regisseur des gleich zu Beginn in Angriff genommenen „Ring des Nibelungen“, Hartmut Schörghofer, eine besondere Art der Wiedergabe der Musikdramen Wagners: Die halb-szenische Inszenierung, also einen Inszenierungsstil, der in der Mitte zwischen der normalen Inszenierung eines Werkes und seiner rein konzertanten Wiedergabe mit Notenpulten und Abendroben liegt. Das mag auch vorher in ähnlicher Firm schon so aufgeführt worden sein. Da alle Opern aber im Konzertsaal „Béla Bartók“ mit einer phantastischen Akustik stattfanden und weiterhin -finden, hat der MÜPA diese Aufführungsform zu seiner Spezialität erhoben und weiterentwickelt. Er hat sie besonders detailliert ausgestaltet und damit internationales Ansehen im Wagnerfach gewonnen.

Foto-Copyright: Atilla Nagy/Müpa Budapest

Zum Berichtvon Klaus Billand

Wien/Volksoper:Conchita und die geoutete „Fledermaus“
Vom Ereignischarakter her hat der Dienstagabend an der Wiener Volksoper vielleicht das bisherige Opernhighlight des Jahres gebracht: Die „Pride-Edition“ der „Fledermaus“ mit Tom Neuwirth als Frosch und einem überraschenden Conchita-Auftritt beim Prinzen Orlofsky
https://orf.at/stories/3432824/

Pride-„Fledermaus“ in der Volksoper: Rise Like A Frosch (Bezahlartikel)
Tom Neuwirth alias Conchita ist Stargast bei einer queeren Ausgabe der „Fledermaus“.
Kurier.at.Kultur,operette

Auf die „Pride Edition“ der „Fledermaus“ kann die Volksoper stolz sein (Bezahlartikel)
Eine gelungene queere Bearbeitung des Operettenklassikers mit „Conchita“ Tom Neuwirth als Frosch ließ das volle Haus Kopf stehen: Standing Ovations. Mehr Lametta hatte es früher auch nicht gegeben. Aber ganz am Ende, als das kakanische Gefängnis auf der Bühne schon verräumt, ja geradezu überwunden war, mitsamt den seinerzeitigen Homosexuellenparagraphen 129 Ib (bis 1971) und 209 (bis 2002), und ein Glitzerfadenvorhang den Schauplatzwechsel in den schwulen Showhimmel andeutete, gab’s eine Zugabe.
DiePresse.com.pride.edition

Peter Thiel durfte nicht kommen. Und so gehen die Wiener Festwochen ihren gewohnten, vergleichsweise unpolitischen Gang(Bezahlartikel)
Nach dem Aufruhr über die Teilnahme des umstrittenen Milliardärs widmete sich das Festival wieder den sinnlichen Seiten der Bühnenkunst. Der Intendant Milo Rau hat die Aufmerksamkeit erhalten, die er in seinem provokativen Schaffen sucht.
NeueZuercherZeitung.ch

Opernhaus Zürich und Kühne-Stiftung stärken gemeinsam die Ausbildung von Opernsängern und zukünftigen Intendanten

 

Mit der Gründung der „Kühne-Akademie“ wird die Förderung junger Opernsängern ausgebaut und erstmals ein gezieltes Entwicklungsprogramm für zukünftige Intendanten geschaffen. Das Opernhaus Zürich und die Kühne-Stiftung setzen gemeinsam ein zukunftsweisendes Zeichen für Qualität und Innovationskraft im Musiktheater und verbinden künstlerische Spitzenförderung mit gezielter Leadership-Entwicklung. Der Standort Zürich soll so zum internationalen Zentrum für die Ausbildung von Talenten im Bereich Musiktheater werden.

Die Kühne-Stiftung gründet die „Kühne-Akademie – Zukunft Musiktheater“, um gemeinsam mit dem Opernhaus Zürich ein international ausstrahlendes und ganzheitliches Ausbildungsprogramm für die nächsten Generation von Sänger:innen und Intendant:innen zu etablieren. Die Akademie verfolgt das Ziel, junge Talente umfassend auf den Berufseinstieg und eine nachhaltige Karriere vorzubereiten. Sie verbindet künstlerische Ausbildung, Führungskompetenzen und individuelle Karriereentwicklung miteinander und zeichnet sich durch eine ganzheitliche, personalisierte, praxisnahe und internationale Ausrichtung sowie durch die Zusammenarbeit mit universitären Partnern aus.

Die Akademie startet ab Herbst 2026 mit ersten Ausbildungsmodulen für Sänger:innen. Ergänzend zur künstlerischen Arbeit des Internationalen Opernstudios Zürich werden karriererelevante Kompetenzen wie Vertrags- und Finanzwissen, Vermarktung, Mental Health vermittelt. Darüber hinaus wird die Akademie individuelle Coaching- und Mentoringformate anbieten, die den Weg in eine erfolgreiche Berufskarriere unterstützen sollen. Auch die bestehende künstlerische Ausbildung am Opernstudio soll durch die Zusammenarbeit weiter gestärkt werden. Im Herbst 2027 folgt das Intendant:innenprogramm mit dem Fokus auf Leadership, Strategie, Innovation und individuelle Entwicklung. Durch den parallelen Aufbau eines Alumni- und Partner-Netzwerkes, wird die langfristige Karriereentwicklung der Teilnehmenden zusätzlich unterstützt…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Auf den Punkt 98: Oper lebt nicht nur von guten Stimmen
Andreas Schmidt ist der Herausgeber von klassik-begeistert. Demnächst feiert klassik-begeistert Geburtstag. Lieber Andreas, Dein Blog, der Jubilar, – ach was: Dein Baby, Dein Lebenswerk  – wird 10 Jahre alt und ist die Nr.  1 der Klassik-Blogs der DACH-Region  (Google-Ranking). Das habe ich mit 5 Artikeln gefeiert, die hier ab Mittwoch, 17. Juni 2026, zum Jubiläum erscheinen werden. Ich bin glücklich, dass Du mich vor gar nicht so langer Zeit überredet hast, Teil der klassik-begeistert-Familie zu werden. Auch Du feierst Deine Autoren jeden Tag. Staatstragend wird es, wenn jemand den 100. Beitrag veröffentlicht hat. Das gibt eine dicke öffentliche Belobigung – nur mir hast Du für Folge 100 ein allen zugängliches Disziplinarverfahren angedroht. Ich habe schon überlegt, ob ich mit der nächsten Folge anfange, neu zu nummerieren: 99.1, 99.2, 99.3 und so weiter – so kann ich vielleicht noch Zeit gewinnen…
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de.

Salzburg
Karin Bergmann im Interview: „Ich gehe jeden Morgen mit größtem Respekt ins Festspielhaus
Die Interimsintendantin der Salzburger Festspiele berichtet von freudigen Erfahrungen und harter Arbeit. Und sie versichert: „Es stimmt nicht, dass ich Markus Hinterhäuser in den Rücken gefallen bin.“…Niemand kann die Zeit zurückdrehen, aber mir ist wichtig, Markus Hinterhäuser doch noch zu überzeugen, dass mein Schritt, in Salzburg anzutreten, kein Schritt gegen ihn war. Und natürlich versuche ich, ihn dafür zu gewinnen, seine beiden Konzerte im Sommer zu spielen.
SalzburgerNachrichten.at.bergmann

Karin Bergmann: Neugierige Problemlöserin und eine große Liebende (Bezahlartikel)
Vor zwei Monaten ersetzte Ex-Burgtheater-Chefin Karin Bergmann überraschend Markus Hinterhäuser an der Spitze der Salzburger Festspiele. Mittlerweile haben im Festspielbezirk die Proben begonnen, in knapp sechs Wochen geht es los. Ein Gespräch aus der Werkstatt einer bewährten Problemlöserin.
https://www.krone.at/4170311

Klagenfurt
Besucherrekord für das Stadttheater
Unter dem Motto „Mensch, wo bist du?“ steht die kommende Spielsaison am Stadttheater. Wo bleibt das Menschsein in Zeiten voller Kriege und Konflikte? Intendant Aron Stiehl plädiert für ein Theater der Vielfalt und Toleranz, also für ein Theater, das auch politisch Haltung bezieht. In der noch laufenden Spielzeit hat das Theater einen Besucherrekord verzeichnet.
https://kaernten.orf.at/stories/3357824/

Dima Slobodeniouk chosen as Principal Conductor of the Finnish National Opera and Ballet

Dima Slobodeniouk. Foto-Copyright: Marco Borggreve

The Board of the Finnish National Opera and Ballet Foundation decided upon the appointment at its meeting on Wednesday, 10 June. Prior to the decision, the Board heard personnel groups of the Finnish National Opera and Ballet. Dima Slobodeniouk will take up the post in August 2026.

Konzert Wiener Lieder mit Sebastian Holecek in Enns/OÖ

 

Holecek ist als Wienerlied-Sänger sicher eine Attraktion!

Rock/Pop/ Nickelsdorf/Bgld. Nova Rock startet am Donnerstag: Erste Fans schon da, solide Wetterprognose
Das Nova Rock, Österreichs größtes Rockfestival, startet am Donnerstag sein musikalisches Programm auf drei Bühnen. Über vier Tage werden bis Sonntag insgesamt mehr als 200.000 Fans erwartet. Die ersten standen am Dienstag bereits ante portas: Aufgrund möglicher Gewitter ist die Anreise mit „Early Caravan Ticket“ bereits früher möglich. Meteorologisch dürfte die diesjährige Ausgabe ideale Bedingungen bieten. Warme Kleidung für die Abendstunden sei empfohlen. Es wird weder heiß, noch gatschig. Laut Synoptikabteilung der GeoSphere Austria bleibt es am Donnerstag größtenteils trocken. „Vielleicht ist der eine oder andere kleine Schauer dabei, die Temperaturen werden die 21 Grad-Marke nicht übersteigen“, so die Prognose.
derstandard.at.nova.rock

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“ 

Die markante Vergrösserung der WM ist ein Erfolg: Mehr Fussball macht mehr Menschen glücklich. Ab Donnerstag spielen an der Fussball-Weltmeisterschaft erstmals 48 Nationen um den Titel. Die Erweiterung schadet dem sportlichen Niveau in der Vorrunde. Aber die gesellschaftlichen und ökonomischen Vorteile machen das mehr als wett.
Jetzt lesen
Katalonien bildet den spirituellen Höhepunkt der Papstreise – dort meistert der Pontifex auch die politischen Hürden souverän
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Messerangriff in Belfast heizt rassistische Spannungen in Grossbritannien weiter an
Ein sudanesischer Asylbewerber hat in Belfast einen Mann niedergestochen. Die Tat befeuert die ohnehin aufgeheizte Debatte über die britische Migrationspolitik.
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Nie wieder Roaming, keine Funklöcher, ein Abo für die ganze Welt: Elon Musk drängt mit Starlink Mobile in den Telekommarkt. Welche Hürden er noch niederreissen muss – und warum er an Hausdächern zu scheitern droht.
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Der Revolutionär im Massanzug – Jean Ziegler ist tot: Der streitbare Genfer Soziologe ist mit 92 Jahren an den Folgen seiner Parkinson-Erkrankung gestorben. Auch wenn er es mit der Wahrheit nicht immer so genau nahm und ein Faible für Autokraten hatte: Er behielt in vielem recht. Ein Nachruf.
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Der Schweiz gehen die günstigen Wohnungen aus – doch es liegt nicht nur an der Zuwanderung: Hierzulande eine Wohnung zu finden, wird zur Glückssache. Eine Spurensuche führt zu Senioren in zu grossen Wohnungen, zu gehortetem Bauland, verhinderten Hochhäusern und Quartieren, die sich gegen mehr Dichte wehren.
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 Digitec Galaxus löscht 380 000 Produktbewertungen – der Auslöser heisst «Kevin»: Beim grössten Schweizer Onlinehändler dürfen ab sofort nur noch Käufer Produkte bewerten. Damit schärft Digitec Galaxus sein Profil gegenüber Billigplattformen wie Temu.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Teuerungen in Wien. „Geht’s eigentlich noch?“ – JJ kritisiert Regierung
JJ schimpft über teure Öffi-Tickets. Seine Aussagen treffen einen Nerv bei vielen Wienern und auch in der Politik.
heute.at.jj.kritisiert.regierung

Medien: Kommentar zur ORF-Wahl: Nur Zuschauer eines politischen Schmierenstücks
Ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert: Fast könnte man geneigt sein, zu glauben, der Regierung, die allen aktuellen Umfragen zufolge ihre Mehrheit bei der Bevölkerung längst verspielt hat, wäre schon alles egal. Dieses Urteil wäre freilich ungerecht. Man muss auch das Positive sehen. Der Kommentar zu den großen Themen, die Österreich betreffen: So hat man gerade einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat ergattert. Nebensache, dass diese Wahl in ein längst total gelähmtes Gremium dem Land vermutlich herzlich wenig bringt? Applaus auch für die Erkenntnis, dass eine Erhöhung der Parteienförderung in einem Sparbudget verheerende Optik ergibt. Nebensache, dass rundum massiv eingespart wird, die staatliche Parteienförderung nach massivem Druck nur nicht erhöht wurde? Am Mittwoch die Budgetpräsentation: Bravo, man hat sich in der Koalition einigen können. Nebensache, dass es an ein Wunder grenzen würde, wenn das Zahlenwerk des Finanzministers aber bis Ende 2028 hält!
https://www.krone.at/4172653

Österreich
Geheim-Brief an Stiftungsrat zur ORF-Wahl
Am Donnerstag wird der nächste ORF-Generaldirektor gewählt. Neun Frauen und Männer sind im Hearing direkt vor der Wahl dabei, oe24 berichtete. In einem Brief an die 35 ORF-Stiftungsräte schreiben Heinz Lederer, der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrates, und sein Stellvertreter Gregor Schütze jetzt, wie die Wahl abzulaufen hat.
oe24.at.orf-wahl

ORF
Pikante Enthüllungen: Strobl, die ORF-Kronzeugin und ein Firmen-Mercedes
I
m Zuge der Handy-Beschlagnahme wurde jene Mitarbeiterin, die Ex-ORF-General Roland Weißmann mit seinen Chats zu Fall brachte, in einem interessanten Fahrzeug angehalten: Der Mercedes ist auf eine Firma zugelassen, für die das Privatunternehmen von ORF-Manager Pius Strobl tätig ist.
https://www.krone.at/4170347

Heute wird die Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet, durch die Zeitverschiebung werden die Theater wenig davon betroffen sein.  Auch ich werde mich zurückhalten, zumal ich nicht in die Hysterie der österreichischen Fußballfans verfallen will. Dass Österreich die Vorrunde überstehen wird, ist wohl klar, Jordanien und Algerien müssen wir doch hinter uns lassen. Für den  Gruppenzweiten käme es dann aber knüppeldick, dann wäre in der Ersten K.O.-Runde Spanien der Gegner. Und Spanien ist einer der Top-Favoriten auf den Titel!

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

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