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1. MAI 2026 – Freitag

01.05.2026 | Tageskommentar

Tag der Arbeit: Hintergrund, Herkunft und mehr darüber... — Eptinger
Heute ist „Tag der Arbeit“! 

Deshalb arbeite ich am Online-Merker!

28.4.26 Staatsoper: Solistenkonzert Michael Spyres

pyres

Die Staatsoper lud am Dienstagabend zum Solistenkonzert von Michael Spyres. Spyres präsentierte ein anspruchsvolles Programm mit Liedern von Ludwig van Beethoven, Richard Wagner, Gustav Mahler, Richard Strauss und Erich Wolfgang Korngold.

Den Beginn machte die unsterbliche „Adelaide“ als Ausgangspunkt einer „Sehnsuchtsreise“ durch bekanntes Liedgut des 19. Jahrhunderts bis zu ihrem späten Nachglühen bei Erich Wolfgang Korngold: Ludwig van Beethovens „An die ferne Geliebte“, die Wesendock-Lieder, die „Lieder eines fahrenden Gesellen“, „Vier Lieder“ (op. 27) von Richard Strauss und „Unvergänglichkeit“ von Erich Wolfgang Korngold markierten unterschiedliche „Seinszustände“ dieser Reise, über die, zwischen Liebessehnsucht und Leidvergessen oszillierend, Spyres den tenoralen Bogen schlug…

…PS: Ein Teil des Publikums vermeinte wieder einmal nach jedem Lied klatschen zu müssen, anstatt das Ende des jeweiligen Zyklus abzuwarten. Die beiden Künstler reagierten und schlossen im Laufe des Konzerts die zusammengehörenden Lieder rascher aneinander an, was den störenden Zwischenapplaus unterband.

http://www.operinwien.at/chronik/Material/spyres.htm
Dominik Troger/ www.operinwien.at

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Baritenor Michael Spyres als Liedersänger (Bezahlartikel)
An der Seite des Pianisten Mathieu Pordoy reüssierte der als Stimmwunder geltende Michael Spyres mit einem feinsinnig präsentierten, echten Liedprogramm.
DiePresse.com.baritenor

Salzburg: Der Startschuss fällt
Präsidentin oder Präsident, Intendantin oder Intendant gesucht. „Die entsprechenden Stelleninserate werden am Wochenende in nationalen und internationalen Medien geschaltet. Die Bewerbungsunterlagen sollen jeweils bis 5. Juni einlangen.“
DrehpunktKultur.at.präsidentin.gesucht

Salzburger Festspiele suchen „diversitätssensible Personalführung“
Künstlerische Leitung und Präsidentschaft ausgeschrieben. Nicht nur der ORF, auch die Salzburger Festspiele machen sich auf die Suche nach einer neuen Leitung: Sowohl der Posten der künstlerischen Leitung – nach dem Abgang Markus Hinterhäusers hat Karin Bergmann bis 2027 übernommen – als auch die Präsidentschaft – der Vertrag von Kristina Hammer läuft aus – wurden ausgeschrieben.
Kurier.at.ausschreibung

Festspielarchiv online: Auf zum digitalen Festspiele-Schauen!
Das Festspielarchiv ist nun auch online verfügbar. Nicht nur der Katalog, sondern auch die Objekte in Form von Digitalisaten. Der erste Gedanke trügt nicht, tatsächlich hat Arnulf Rainer Mozart übermalt. Im Auftrag der Salzburger Festspiele, zum Gedenkjahr 1991. Wer kann sich noch erinnern an dieses Festspielplakat? – Das Festspielarchiv ist nun auch online verfügbar. Nicht nur der Katalog, sondern auch die Objekte in Form von Digitalisaten.
DrehpunktKultur.at.digital

29.4. 2026 LIEDERABEND ANDRÈ SCHUEN/DANIEL HEIDE Musikverein Wien – Brahms-Saal
Franz Schubert: Winterreise D 911 – Ein zorniger und selbstbestimmter Reisender

Franz Schuberts Winterreise D 911 (1827) ist wohl die Meisterprüfung für jeden Liedersänger: Derzeit befindet sich der Südtiroler Bariton Andrè Schuen in Begleitung von Daniel Heide mit diesem vollendeten Liederzyklus auf Tournee, bei der er erfreulicherweise Station im Wiener Musikverein macht. Schubert hat diese Reise ins Nichts, voll Todesahnung und Todessehnsucht nach Gedichten von Wilhelm Müller ein Jahr vor seinem eigenen Tod komponiert. Mit Andrè Schuen steht ein vergleichsweise junger Interpret in der Blüte seiner Jahre am Konzertpodium, und so ist es an ihm, der stimmlich in vollem Saft steht, die von Schubert gezeichnete todessehnsüchtige Figur auf ihrer Reise durch 24 Lieder glaubhaft zu zeichnen und mit seiner eigenen Charakterisierung zu versehen. Finden sich zudem unter den Liedern viele allgemeingültige Meisterwerke, die alleine für sich (be-)stehen – am berühmtesten wohl Der Lindenbaum –,  aber insgesamt das große Ganze ergeben müssen. Der Reisende durchläuft dabei alle denkmöglichen Stimmungen, beobachtet sich und sein Umfeld, lässt Erinnerungen, Träume und Sehnsüchte Revue passieren, dies allerdings nicht in stringenter Abfolge, sondern volatil.

Zum Bericht von Sabine Längle

Dienstag in Florenz: Three old pals at a 90th birthday

flort

 Slippedisc. com

Gentleman am Pult. Der Dirigent Zubin Mehta (*1936)
Audio von Kirsten Liese (43 Minuten)
deutschlandfunk.de

Wiener Volksoper: Tom Neuwirth übernimmt die Rolle des Frosch in Die Fledermaus – Pride Edition der Volksoper Wien

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Copyright: Wiener Volksoper

Im Rahmen des Pride Month Juni, der alljährlich die Sichtbarkeit queeren Lebens feiert und zugleich an den Kampf gegen Ausgrenzung und Diskriminierung erinnert, präsentiert die Volksoper Wien heuer Die Fledermaus – Pride Edition als selbstbewusst queeren Blick auf die wohl berühmteste Operette der Welt. Die Premiere ist am 9. Juni 2026.

In einer eigens für die Volksoper geschaffenen Textfassung von Jürgen Bauer und Moritz Franz Beichl wird Johann Strauß’ Klassiker zu einem hochaktuellen, pointierten und humorvoll-bissigen Spiel über Liebe, Identität und gesellschaftliche Normen. Die Produktion setzt damit ein klares künstlerisches Zeichen – gerade in einer Zeit, in der queeres Leben international erneut vermehrt unter Druck gerät.

Ein besonderes Highlight der Produktion ist die Besetzung der legendären Rolle des Frosch: Tom Neuwirth, international bekannt als Conchita Wurst und zuletzt gefeiert für seine Darstellung des schwulen Habsburgers Erzherzog Ludwig Viktor alias „Luziwuzi“ im gleichnamigen Stück im Rabenhof Theater, bringt erneut seine Vielseitigkeit zwischen Musik und Schauspiel auf die Bühne – diesmal auf die große Bühne der Volksoper, wo Die Fledermaus seit jeher zum festen Repertoire gehört. Wenn dieses „Familiensilber“ der Volksoper nun in einem neuen, queeren Licht erscheint, liegt es nahe, diese Neubetrachtung mit einer ebenso markanten künstlerischen Persönlichkeit zu verbinden. Der Frosch als Figur des scharf beobachtenden, kommentierenden Blicks erhält in der Pride Edition eine zusätzliche Dimension zwischen Humor, bewusstem Spiel mit Rollenbildern und als Hoffnungsgeber in einer Zeit, in der queeres Leben noch nicht offen gelebt werden konnte.
 Zitat Tom Neuwirth

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Tom Neuwirth (c) Lukas Feix_WURSTTV.com .jpg

„Ich bin überwältigt und fühle mich geehrt, Teil dieser besonderen Produktion sein zu dürfen. Die Volksoper ist ein traditionsreiches Haus, das über Grenzen hinausdenkt und queere Kunst willkommen heißt. Es freut mich sehr, dass Die Fledermaus – eines der bekanntesten Werke der Operette – für die Pride Edition eine queere Perspektive erhält, und ich bin voller Vorfreude, die ikonische Rolle des Frosch zu übernehmen und neu zu interpretieren.“

Zitat Lotte de Beer

„Tom Neuwirth ist ein großartiger und vielseitiger Künstler, der sich immer wieder neu erfindet und uns mit seiner Wandlungsfähigkeit überrascht. Ich freue mich sehr, dass er in unserer Fledermaus – Pride Edition die Rolle des Frosch spielen wird. Im Pride Month ist es uns wichtig, bekannte Geschichten neu zu erzählen, Geschlechterrollen zu hinterfragen und sichtbar zu machen, wie vielfältig Liebe und Identität sind. Gerade weil Tom auch als Conchita Wurst eine so wichtige Rolle in der Pride Community innehat, ist diese künstlerische Zusammenarbeit ein Perfect Match.“

Die Fledermaus – Pride Edition nutzt das Genre der Operette, um über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft queeren Lebens nachzudenken – und um zugleich zu unterhalten und Vielfalt gemeinsam zu feiern: Operette als Ort der Freiheit, des Spiels und der radikalen Lebensfreude.

Die Szenische Einstudierung der Fledermaus – Pride Edition liegt in den Händen von Florian Hurler. Am Pult des Volksopernorchesters steht Tobias Wögerer. Neben Ryta Tale als Ida ist auch Thomas Oliemans erstmals als Dr. Falke an der Volksoper zu erleben. Daniel Schmutzhard (Eisenstein), Johanna Arrouas (Rosalinde), Jaye Simmons (Adele), Katia Ledoux (Prinz Orlofsky), Martin Winkler (Gefängnisdirektor Frank), Timothy Fallon (Alfred) und Stanisław Napierała (Dr. Blind) ergänzen das Pride-Edition-Ensemble.

Außerhalb des Pride Monats steht selbstverständlich unsere gewohnte, beliebte Inszenierung der Fledermaus weiterhin auf dem Spielplan.

→ MEHR INFOS ZUM STÜCK

Oper Zürich: Höllenfahrtsdrama von großer Suggestivkraft
Konzertante Premiere: «La Damnation de Faust» mit Saimir Pirgu und Elīna Garanča

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Mit Hector Berlioz’ «La Damnation de Faust» feiert eines der kühnsten und eigenwilligsten Werke des 19. Jahrhunderts in hochkarätiger Besetzung am Sonntag, 10. Mai, 14 Uhr seine konzertante Premiere. Das Opernhaus Zürich bringt damit ein Werk auf die Bühne, das in seiner formalen Radikalität und musikalischen Innovationskraft bis heute fasziniert.

Zwischen Konzert, Oper und Oratorium angesiedelt, ist die vielschichtige musikalische Reise in die Innenwelt Fausts ein imaginäres Theater von grosser klanglicher Suggestivkraft. Die fragmentarische Anlage mit rasch wechselnden Schauplätzen – von Ungarn über Leipzig bis in himmlische und höllische Sphären – entfaltet ihre Wirkung besonders eindrücklich im konzertanten Rahmen.

«La Damnation de Faust» ist weniger eine Vertonung von Goethes Drama als eine eigenständige künstlerische Reflexion über existenzielle Themen: Sehnsucht, Verführung, Erkenntnis und Verdammnis.

Die Zürcher Aufführungen vereinen herausragende Stimmen der internationalen Opernszene: Der albanische Tenor Saimir Pirgu übernimmt die Partie des Fausts, während die lettische Mezzosopranistin Elīna Garanča als Marguerite zu erleben ist. Ihre gross angelegten, elegischen Gesangslinien zählen zu den emotionalen Höhepunkten des Werks, insbesondere im innigen Liebesduett. Die musikalische Leitung des Orchesters, des Chores und des Ensembles liegt in den Händen des kanadischen Dirigenten Yves Abel.

Aufführungen: 10., 14., 17. Mai 2026

Weitere Informationen

Wien
Wiener Festwochen: Milo Rau: „Wir erleben das globalpolitische Endspiel der Demokratie“
In seinem dritten Jahr ruft der Intendant der Wiener Festwochen eine „Republic of Gods“ aus – und plädiert für eine Kontaktaufnahme mit rechten Paralleluniversen. Die Wiener Festwochen haben sich unter Intendant Milo Rau verstärkt ins Zentrum von Debatten bewegt. Nach der Ausrufung der „Freien Republik Wien“ und der „Republic of Love“ folgt im dritten Jahr nun die „Republic of Gods“ und damit die Auseinandersetzung mit Gottessehnsucht und neuen, bis in Regierungen eindringenden theologischen Weltbildern, die apokalyptische Szenarien kolportieren. Vor dem Soft-Opening des fünfeinhalb Wochen dauernden Festivals mit der Rede von Anne Applebaum am 13. Mai und der Eröffnungsproduktion Das beste Stück aller Zeiten (15. Mai) skizziert Rau im STANDARD-Gespräch den radikalen politischen Wandel hin zu Autokratien und plädiert für die Kontaktaufnahme mit rechten Paralleluniversen etwa eines Peter Thiel.
DerStandard.at.story.endspiel.der.demokratie

Zürich: Wolfgang Amadeus Mozart: La clemenza di Tito • Opernhaus Zürich • Vorstellung: 26.04.2026
Eine Sternstunde der Mozart-Rezeption

Mit «La clemenza di Tito» bietet das Opernhaus Zürich nicht nur eine Sternstunde des Mozart-Gesangs (das Beste, was in Sachen Mozart seit Jahrzehnten am Opernhaus Zürich zu erleben ist), sondern der Mozart-Oper an sich, denn Szene, Musik und Gesang kommen hier in kaum je erlebter Harmonie auf paradiesisch hohem Niveau zusammen. Allenthalben ist zu lesen, Mozarts Verdienst sei es gewesen (in seinen späten Opern) echte Menschen auf der Bühne gezeigt zu haben: sinnfälliger und intensiver als bei diesem «Tito» dürfte das kaum zu erleben sein.

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Foto © Toni Suter

Damiano Michieletto (Inszenierung) verortet die Geschichte um Liebe und Macht in der Gegenwart und geht der Verlockung, diese mit dem aktuellen Zeitgeschehen zu verknüpfen, aus dem Weg. Denn ein Herrscher, dem ein Tempel gewidmet wird (4. Szene des 1. Akts) und an der Via Sacra von Kaiser Domitian einen Triumphbogen erhielt, muss gar nicht genauer gezeichnet werden. Paolo Fantin (Bühnenbild) hat als Rahmen für die Handlung einen schlichten, mit Billig-Furnier im Stile der 70er-Jahre ausgekleideten, variabel zu gestaltenden Raum auf die Drehbühne gestellt. Dieser Raum wird dann zu einem Sitzungszimmer, zum Kontrollraum der Kontrollabteilung, zur Machtzentrale und schliesslich zum Ort einer Hinrichtung. (Die Aussenseite des Raumes dient als «Vorzimmer»). So wird, was auch nicht weiter konkretisiert werden muss, die Ausübung politischer Macht zur Macht über Leben und Tod erweitert. Wenn am Schluss derjenige, der diese Macht ausübt (oder die Ausübung dieser Macht zu verantworten hat), selbst Opfer dieser Macht wird (Publio schüttet die für Sesto bestimmte Giftspritze in Titos Whisky), stösst das mit beklemmender Intensität zum Nachdenken an. Die Aufwertung der Figur des Publio, im Libretto Hauptmann der Prätorianer, zum stillen Konkurrenten des Herrschers, fügt sich stimmig in das Regie-Konzept ein. Michieletto legt den Fokus seiner Regie auf die Figuren und ihre Ambivalenzen, die inneren Konflikte und Spannungen, unter denen sie leiden. Es ist das grosse Verdienst von Michielettos Inszenierung die Figuren als die echten Menschen zu zeigen, die Mozart und sein Librettist Caterino Mazzolà aus dem Seria-Libretto Metastasios entwickelt haben zu zeigen…

Zum Bericht von Jan Krobot

LEIPZIG: Peter Heilker von Leipziger Stadtrat bestätigt. Ab der Spielzeit 2028/29 wird Peter Heilker der neue Intendant der Oper Leipzig    

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Nach erfolgreicher Wahl im Stadtrat am 29. April 2026 im Leipziger Rathaus: Peter Heilker, designierter Intendant der Oper Leipzig ab der Spielzeit 2028/29, zusammen mit Lydia Schubert, Verwaltungsdirektorin der Oper Leipzig und geschäftsführende Intendantin ab August 2026 bis zu Peter Heilkers Amtsantritt . Copyright: Oper Leipzig    

St. Pölten/ Landestheater NÖ: SPEED – AUF DEN LETZTEN METERN (Uraufführung) von Sarah Viktoria Frick, Martin Vischer und Ensemble
Premiere 30.04.2026 (weitere Termine: 09.+20.+23.+27.05, 11.+12.06.2026)

https://www.landestheater.net/de

speed
Das Speed-Ensemble: Julian Tzschentke – Laura Laufenberg – Marthe Lola Deutschmann – Sven Kaschte – Bettina Kerl – Michael Scherff – Julia Kreusch – Caroline Baas – Tobias Artner
© Philine Hofmann

Intendanten und Intendantinnen verabschieden sich auf unterschiedliche Weise. Marie Rötzer hat einen sehr humorvollen Weg gewählt, um sich vom Publikum des NÖ Landestheaters zu verabschieden. Herzlichen Dank für 10 Jahre Leitung und Leistung in St. Pölten.

Zum Bericht von Elisabeth Dietrich-Schulz

Ausstellung/ Kunst: Georg Baselitz gestorben
Deutscher Künstler Georg Baselitz ist tot
Der deutsche Künstler Georg Baselitz ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Mit ihm verliert die internationale Kunstwelt eine der prägendsten Figuren der NachkriegskunstLaut der Galerie Thaddeus Ropac ist der Künstler friedlich eingeschlafen. Georg Baselitz, 1938 als Hans-Georg Bruno Kern im sächsischen Deutschbaselitz geboren, wuchs als Sohn von Lehrern in einer von Krieg geprägten Umgebung auf. Diese Erfahrung des Bruchs wurde zu einem zentralen biografischen wie künstlerischen Fundament seines Werks. 1961 nahm er den Namen Baselitz an als bewusste Rückbindung an sein Herkunftsdorf in der Oberlausitz.
Monopol.de

Filme der Woche 

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Filmstart: 29. Arpil 2026 
DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2
The Devil Wears Prada 2  /  USA  /  2026
Regie:
 David FrankelMit: Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt, Stanley Tucci u.a.

So kurz sind zwanzig Jahre…

Es gibt so viele Filme (und so viele schlechte noch dazu), dass letztendlich nur wenige im Gedächtnis bleiben. „Der Teufel trägt Prada“ von 2006 gehört mit Sicherheit dazu, Eigentlich der Film der strahlend jungen und umwerfend begabten Anne Hathaway als Andy, Assistentin einer Mode-Chefredakteurin, die das titelgebende „Monster“ ist, hat man doch vor allem Meryl Streep in dieser brillanten Rolle in Erinnerung behalten. Unabdingbar zum Team gehörten damals noch Emily Blunt als Konkurrenz-Assistentin und Stanley Tucci als Mann für alles bei der Zeitschrift „Runaway“, die der „Vogue“ nachgebildet war (wie Chefin Miranda der legendär-berüchtigten Anna Wintour, basierend auf einem Roman von Lauren Weisberger, die ihre eigenen Erfahrungen schilderte).

Eigentlich wäre man nicht auf die Idee gekommen, dass etwas, das einst in sich so perfekt war, unbedingt eine Fortsetzung braucht. Schon gar satte zwanzig Jahre danach. Aber wenn sich das Schauspieler-Quartett von einst mit David Frankel, dem Regisseur von einst, zusammen tat, standen die Chancen gut. Mit dem Vorgängerfilm kann es der neue zwar nicht aufnehmen, dazu hat er zu wenig Tempo und zu wenige nebenbei fallen gelassene Pointen, auch die Story ist nicht wirklich stark und spannend. Aber als Fan das Originals wird man sich, schon der Schauspieler wegen, die Fortsetzung nicht entgehen lassen…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

 «Niemand weiss, wofür Peter Magyar steht – nicht einmal er selbst»: Wie wurde Viktor Orban zur Leitfigur rechter Parteien? Und was hat sein Nachfolger nun mit Ungarn vor? Der Politologe Zoltan Adam sagt, Magyar sei noch auf der Suche nach seinem politischen Selbst. Auf alle Fälle müsse er künftig Macht abgeben.
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Die USA erheben Anklage wegen Drogenverbrechen gegen Parteikollegen von Mexikos Präsidentin Sheinbaum: Erstmals nimmt die US-Justiz unter Donald Trump mexikanische Politiker ins Visier. Präsidentin Claudia Sheinbaum gerät dadurch in eine Zwickmühle. Sie muss nun gegen ihre Parteikollegen vorgehen – oder den USA die Stirn bieten.
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Nach politischem Schlagabtausch mit Kiew: Israel weist Frachter mit gestohlenem ukrainischem Getreide ab: Die «Panormitis» aus Russland durfte nicht in Haifa entladen. Doch das Schiff ist nur der jüngste Fall in einer langen Reihe: Seit 2022 sollen mehr als 30 dieser problematischen Getreidefrachter in israelischen Häfen angelegt haben.
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Zwei Verletzte bei Messerangriff in jüdischem Viertel in London – Polizei spricht offiziell von Terror: Ein Mann hat im Quartier Golders Green in der britischen Hauptstadt zwei Männer niedergestochen. Der mutmassliche Täter ist gefasst. Premierminister Keir Starmer bezeichnet den Vorfall als «antisemitische Attacke».
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Der Gerrymandering-Streit nimmt neue Dimensionen an: Ein Urteil des Supreme Court könnte die Demokraten die Zwischenwahlen kosten: In Louisiana hat der Machtkampf um Wahlkreisgrenzen weitreichende Auswirkungen. Das oberste Gericht erklärt einen afroamerikanisch dominierten Wahlbezirk für verfassungswidrig. Die Trump-Regierung jubiliert.
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Lukaschenko lässt weiteren prominenten Gefangenen frei – und hofft auf ein Treffen mit Trump: Am Gefangenenaustausch waren auch Polen, Russland und die Moldau beteiligt. Im Hintergrund vermittelten die USA. Der weissrussische Machthaber versucht seinen Spielraum auszuweiten.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“ 

Wien: Demos und Feiern. 1. Mai-Events: Hier kommt es zu Verzögerungen
Am 1. Mai wird es vor allem in Wien wieder voll – auf den Straßen und bei den Öffis. Mehrere Aufmärsche, Feste und vor allem Demos sorgen den ganzen Tag über für teils massive Verkehrsbehinderungen. Hier die wichtigsten Infos im Überblick: Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) zieht am Vormittag mit allen Bezirksgruppen Richtung Wiener Rathausplatz. Dort findet dann wieder die große Kundgebung mit Reden und Fest statt. Der Bereich rund um den Ring ist besonders betroffen und wird für jede Menge Verkehrsverzögerungen sorgen.
https://www.krone.at/4124882

1347 – das Jahr, in dem Europa anfing zu sterben. Der Tod trat binnen Stunden ein
Im Oktober 1347 legte ein Handelsschiff in Messina auf Sizilien an – mit ihm kam der Schwarze Tod. Insgesamt fiel rund ein Drittel der Bevölkerung Europas der Seuche zum Opfer. Viele glaubten an eine Strafe Gottes. Die erste große Pestpandemie in Europa, die sogenannte Justinianische Pest, begann im Jahr 541. Benannt nach dem oströmischen Kaiser Justinian, kehrte sie bis ins 8. Jahrhundert in mehreren Wellen zurück. Das Weströmische Reich war erst wenige Jahrzehnte zuvor untergegangen.
web.de.magazin.wissen

Österreich
Höchste Sicherheit für Song Contest: Stadthalle ab sofort im „Lockdown“
Eine Abriegelung, akribische Kontrollen wie am Flughafen und strengste Sicherheitsmaßnahmen haben aus der Wiener Stadthalle einen Hochsicherheitstrakt gemacht. Für das größte Musikfest der Welt ist jetzt alles angerichtet. Die „Krone“ war vor Ort.
https://www.krone.at/4123258

Österreich
Nonnen von Goldenstein: Nach Papstaudienz im Kreuzfeuer ihrer Kritiker
Die als Rebellinnen bekannt gewordenen Nonnen reisten nach Rom. Kirchen- und Ordensspitze freut das nicht. Bernadette, Regina und Rita wurden erst von ihrem Ordensoberen, Propst Markus Grasl, als „unauffindbar“ gemeldet, um dann Stunden später am Petersplatz in Rom fotografiert zu werden: Die letzten drei Augustiner Chorfrauen Österreichs besuchten am Mittwoch eine Generalaudienz des Papstes
Kurier.at.nonneninrom

Die drei Nonnen sind auch nicht einfach gestrickt! Soweit ich das mitbekommen habe, war das eine Generalaudienz, der Papst musste sich also das Lamento nicht anhören! Papst Leo hat auch keinen einfachen Job.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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