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WIEN/Volksoper: VIVAT WALZERKÖNIG. Ein Johann Strauss-Konzert im Balkonfoyer mit Mitgliedern aus dem Volksopernchor 

31.März 2025: VIVAT WALZERKÖNIG

Erfreuliches aus der Wiener Volksoper

Ein Johann Strauss-Konzert im Balkonfoyer mit Mitgliedern aus dem Volksopernchor 

Hier stimmte es, ein Abend, der das bot, wofür die VO eigentlich stehen sollte: gehobene Unterhaltung mit Niveau. Alle Mitglieder sangen intonationsrein, rythmisch sicher und fast alle dessen kundig was sie vortrugen. Einige von ihnen  in einer Qualität, die nicht alle fixengagierten Solisten des Hauses erreichen. Es gab eine Auswahl der bekanntesten und zum Teil schwierigsten Piecen aus dem Straussrepertoire. Hervorheben will ich die beiden Soprane Selma Fasching mit dem nicht einfachen Frühlingsstimmenwalzer und Maria Theresia Gruber mit Rosen aus dem Süden.  Angela Riefenthaler sang einen beachtlichen Orlofsky mit allen Noten, die Strauss ihm zugedacht hat…..nota bene:  3 österreichische Sängerinnen….Die beiden Tenöre Gustavo Quaresma und Alexander Geiger überzeugten als Herzog von Urbino und Caramello, Als Dr Falke brillierte Vladimir Polovinchik im „Brüderlein und Schwesterlein“.  Die Ensembleszenen kamen mit stimmlicher Präzision und Effekt. Luka Kusztrich spielte delikate Violinsoli. Der Erfolg war riesig und  echt,  nicht wie in der VO üblich mit instrumentiertem Gejubel….Roger Cajamarca hatte die gelungene  künstlerische Leitung und führte mit Charme durch den Abend. 

Von den Offiziellen des Hauses konnte ich niemanden erspähen……

alcindo

 

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