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WIEN/ Palais Palffy: 150. KONZERT DER HARMONIA CLASSICA – Kompositionswettbewerb Violoncello und Klavier

Konzertkritik 150. Konzert der Harmonia Classica, am 29. April  2015, Palais Palffy,  Josefsplatz 6, Wien 1

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 Das Preisträgerkonzert des 9. Harmonia Classica Kompositionswettbewerbs für Violoncello und Klavier fand im wunderschönen Palais Palffy statt.

 Der Gewinner des Wettbewerbs war Viktor Fortin aus Graz. Den 2. Preis gewann Peter Platt aus Gänserndorf und den 3. Platz Claus Riedl aus Enzesfeld. Weiters gab es auch noch Stücke von sechs anderen Wettbewerbsteilnehmern zu hören, von Paola Ariano, Pavel Blatny, Gerhard Habl, Ulrich Küchl, Ruth Mezynski und Christian Klöckl.  Unter all diesen Werken konnte das Publikum dann in der Pause den Gewinner des Publikumspreises wählen. Christian Klöckl nahm freudestrahlend den Preis entgegen.

 Sehr erfreulich war, dass fast alle Komponistinnen und Komponisten anwesend waren und Christian Klöckl gemeinsam mit der ausgezeichneten Cellistin Dorotthya Standi. sein Stück auch selbst gespielt hat 

Zwischen den Cellostücken gab es ein Wienerlied von Walter Scharf, eine Arie aus der Oper „Ein Fest in die Zukunft“ und die Liebeslieder von Alexander Blechinger zu hören. Gesungen wurden sie von der Mezzosopranistin Annamaria König mit sehr pointierter Charakteristik und dem einfühlsam charakterisierenden Tenor Alexander Blechinger.

 Nach der Pause waren drei Werke für Violine zwei davon von Alexander Blechinger, eines von Manuel de Falla, wundervoll gespielt von Yuliya Lebedenko, begleitet vom ausgezeichneten Pianisten Aleksander Polyakov.

 Eine phantastische Leistung vollbrachte Doris Lücking-Neumann, die alle Cellostücke hervorragend interpretierte.

 Naoko Mori am Klavier begleitete wie immer sehr souverän die Cellistin und die Sänger.

 Die Begeisterung über diesen vielfältigen Abend war allgemein und man darf sich schon fragen, was der nächste Kompositionswettbewerb an interessanten Werken schöner neuer Musik bringen wird.

 Eva Kaufmann

 

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