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WIEN/ MuTh: MuTh 06.02.2026 : „GALA EUROPEAN BALLET GRAND PRIX“. – höchst ambitionierter Ballettnachwuchs

Wien/ MuTh

06.02.2026 : „GALA EUROPEAN BALLET GRAND PRIX“. – höchst ambitionierter Ballettnachwuchs

Bereits langjährige Tradition hat die Abhaltung des European Ballet Grand Prix (=EBGP) im Februar in Wien, wurde doch dieser Ballettwettbewerb heuer bereits zum 9. Mal ausgetragen: rund 200 Teilnehmende aus 34 Staaten fanden sich Anfang des Monats in Wien ein, um sich im MuTh der internationalen Jury zu stellen. Als Präsident der Jury firmierte wie bereits mehrfach in der Vergangenheit auch heuer wieder Mário Radačovský (Artistic Director Ballet Národni divadlo Brno), die weiteren Mitglieder waren Jean-Guillaume Bart (Étoile Dancer, Choreographer and ballet master of the Paris Opera), Caterina Mantovani (Ballettpädagogin an der Ballett Akademie der Wiener Staatsoper), Jed O´Grady Weiss (Pädagogin für Contemporary Dance an der Ballett Akademie der Wiener Staatsoper), Gisele Santoro (Pädagogin der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden) und Adriana Villela (Direktorin des International Festival Arte Minas, Brasilien).

Im Programm fand sich mit der Ukrainerin Diana Zinchenko als Gast auch eine ehemalige Preisträgerin, die nun im Ballett der National Opera Bucarest engagiert ist und hier in der Gala mit Oleksii Potomkin (vormals Principal Dancer of the National Opera in Kyiv) den „Talisman Pas de deux“ tanzte.

Nach der Begrüßung durch Veranstalterin Simona Noja-Nebyla gehörte die Bühne den zahlreichen Preisträgerinnen und Preisträgern der verschiedenen Wettbewerbskategorien.

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Pas de deux „Le Carneval de Venise“: Annabel Vei und Roman Anjuhhin (Tallinn College of Music and Ballet) © Francesco Grillo

In der Gala präsentierte sich hoch motivierter und sehr ambitionierter Ballettnachwuchs dem Publikum. Von den Minis (7-9 Jahre) bis zu den Seniors (19-21 Jahre) reichten die tänzerischen Darbietungen. Die klassischen Variationen gefielen durchwegs durch Reife und saubere Technik. Herausragend hier der fein getanzte Pas de deux „Le Carneval de Venise“ der beiden Studierenden Annabel Vei und Roman Anjuhhin vom Tallinn College of Music and Ballet. Anmutig war Maya Konagai (Variation „Grand Pas Classique“) anzusehen.

Diesmal bewiesen vor allem die Größeren im zeitgenössischen Metier Präsenz und zeigten körperliche Biegsamkeit und akrobatische Elemente. Interessant waren auch die effektvollen Gruppendarbietungen wie u.a. der Beitrag „Candies“ der Bullfrogs Ballet School zu Beginn sowie die Auftritte der  Mitglieder des Conservatório de Dança de Vila Nova de Famalicão („Chaos in Concert“, „Three as One An-dança“, „Karuna An-dança“).

Erneut fungierte der EBGP als wichtige Drehscheibe für den Tanz, indem wieder viele junge Menschen hier zusammen gekommen waren, um durch kulturellen Austausch, internationale Vernetzung und die gemeinsame Liebe zum Tanz für die jeweilige individuelle Weiterentwicklung untereinander Impuls gebend zu sein.

Ira Werbowsky  

 

 

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