Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

WIEN/ Hotel The Harmonie Vienna   VERLEIHUNG FÖRDERPREIS 2026 DES FREUNDESKREISES WIENER STAATSBALLETT am 22.6.

Wien / Hotel The Harmonie Vienna

 VERLEIHUNG FÖRDERPREIS 2026 DES FREUNDESKREISES WIENER STAATSBALLETT am 22.6.2026

 Bereits Tradition ist es, dass die Mitglieder des Freundeskreises Wiener Staatsballett jedes Jahr abstimmen, wer von den Tänzerinnen und Tänzern der Compagnie durch besonderes Talent, künstlerische Entwicklung und Bühnenpräsenz überzeugt und daher mit dem Förderpreis geehrt werden soll.

Diesmal ging die Solotänzerin Sinthia Liz als Siegerin des Votings hervor, ihr wurde daher am 22.Juni der Förderpreis 2026 des Freundeskreises Wiener Staatsballett durch Ballettdirektorin Alessandra Ferri verliehen. Die Dotierung dieser Auszeichnung wurde wieder von Frau Mag. Sonja Wimmer zur Verfügung gestellt, die Feierlichkeit fand auch wie bereits in den vergangenen Jahren in deren Hotel „The Harmonie Vienna“ statt.

tanzz
Im Bild von links nach rechts: Adrian Cunescu (Leitung Freundeskreis), Mag. Sonja Wimmer (Direktorin, Hotel The Harmonie Vienna), Alessandra Ferri (Direktorin des Wiener Staatsballetts), Sinthia Liz (Preisträgerin und Solotänzerin des Wiener Staatsballetts), Mag. Simone Wohinz (Kaufm. Leiterin des Wiener Staatsballetts) © Anna Pintsuk

Die gebürtige Brasilianerin beendete ihre Ballettausbildung 2014 an der Escola Estadual De Dança Maria Olenewa in Rio de Janeiro, erste Bühnenerfahrungen konnte Sinthia Liz bereits während dieser Zeit im Corps de ballet des Theatro Municipal do Estado Rio de Janeiro machen. Danach wechselte sie nach Europa und tanzte 2015 – 2018 mittels Stipendium der Heinz-Bosl-Stiftung im Ensemble des Bayerischen Junior Balletts München unter Ivan Liška sowie im Ensemble des Bayerischen Staatsballetts. In den beiden Folgejahren war sie Mitglied des Balletts am Rhein Düsseldorf. Mit Beginn der Saison 2020/21 erfolgte ihr Engagement ins Wiener Staatsballett. Hier wurde sie 2024/25 zur Halbsolistin ernannt und avancierte mit der Spielzeit 2025/26 durch Ballettdirektorin Allessandra Ferri zur Solotänzerin. 

Zu ihren wichtigsten Partien in Wien zählen u.a. die Titelrolle in „Kallirhoe“ von Alexei Ratmansky, Bauern-Pas de quatre in „Giselle“ von Elena Tschernischova, Pas de deux „Diamaonds“ aus „Juwels“ von George Balanchine, die Fee Candide in der Uraufführung von „Dornröschen“ von Martin Schläpfer. Sie tanzte in den Uraufführungen von „lux umbra“ von Andrey Kaydanovskiy, „Eden“ von Adi Hanan sowie „4“, Neue Pizzicato-Polka in „Marsch, Walzer, Polka“ und „Die Jahreszeiten“ von Martin Schläpfer. Zu ihrem persönlichen Repertoire gehören außerdem zahlreiche Rollen in „Don Quixote“ und „Schwanensee“ von Rudolf Nurejew,  „Die Kameliendame“ von John Neumeier, weiters war sie u.a. in „Symphony in Three Movements“, „Symphony in C“ und „Brahms-Schönberg-Quartet“ von George Balanchine zu sehen wie es auch Auftritte in Partien in „Onegin“ von John Cranko, „Coppélia“ von Pierre Lacotte, „Les Sylphides“ von Michel Fokine, „Jeunehomme“ von Uwe Scholz, „Duets“ von Merce Cunningham, „Promethean Fire“ von Paul Taylor und „Yugen“ von Wayne McGregor gab.

Ira Werbowsky

 

 

 

 

Diese Seite drucken