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6. Jänner 2026 – Dienstag

06.01.2026 | Tageskommentar

 

 

Jedes Jahr am 6. Jänner wird in Österreich, Deutschland, der Schweiz und vielen weiteren europäischen Ländern der Feiertag „Heilige Drei Könige“ gefeiert. In Österreich ist der 6. Jänner ein offizieller Feiertag.

Der Feiertag „Heilige Drei Könige“ am 6. Januar ist in Deutschland nur in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ein gesetzlicher Feiertag. In Österreich ist der 6. Jänner ein bundesweiter gesetzlicher Feiertag. In anderen Bundesländern Deutschlands ist es ein kirchlicher Festtag, aber kein arbeitsfreier. 

Das julianische Fest der Geburt

Während die meisten Christen Heiligabend und Weihnachten am 24. und 25. Dezember feiern, begehen zahlreiche orthodoxe Kirchen Christi Geburt erst am 6. und 7. Januar. Der Grund dafür sind unterschiedliche Kalender.

 

Benjamin Bernheim kündigt seine Vorstellungen an der Wiener Staatsoper an!

 

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2.1.2026- „Lucia di Lammermoor“- Festspielhaus Erl- Tiroler Festspiele Erl.

„Es herrschte tiefe, dunkle Nacht im Schweigen…“

Foto: Viomara Bende/ Tiroler Festspiele

Das packende „Dramma tragico“ in drei Akten mit dem Libretto von Salvadore Cammarano nach dem Roman „The Bride of Lammermoor“ von Walter Scott, das Belcanto-Meisterwerk von Gaetano Donizetti, war überaus mitreißend und höchst eindrucksvoll im Erler Festspielhaus zu erleben.

In der Inszenierung von Louisa Proske wurde die Hauptfigur Lucia, sozusagen in einer Rahmenhandlung, als Patientin in einer psychiatrischen Klinik dargestellt. Das fremdbestimmte Festhalten ihrer Person, die Verletzungen und Qualen dieses unfreiwilligen, psychischen Terrors wurden sehr drastisch sowie hochemotional wiedergegeben. Durch die extremen, äußeren Umstände wird Lucia dazu gezwungen in eine Traumwelt zu flüchten, in der sie ihr Wunschleben zu verwirklichen versucht…

Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen

Festspiele Erl liefern mit „Lucia di Lammermoor“ besten Wahnsinn
Schöner Gesang und der reine Wahnsinn in Erl: Wenn Emotion, Tragik und Opernglück mit künstlerischen Bestleistungen in „Lucia die Lammermoor“ aufeinandertreffen. 
mein.bezirk.at.kufstein

Jonas Kaufmann: Jetzt begeistert er seine Fans als „Erl-König“
Der Star-Tenor leitet seit Ende 2024 die Tiroler Festspiele in Erl bei Kufstein. Die jetzt zu Ende gehende Wintersaison war zu 97 Prozent ausgebucht, die Begeisterung von Publikum und Geldgebern ist groß: „Vielleicht machen wir ihn noch zum Kaiser.“
Jonas Kaufmann: Jetzt begeistert er seine Fans als „Erl-König“ | BR24

Zürich
Die Vendetta des Narren geht unter die Haut

 

„Rigoletto“. Foto: Toni Suter

Alles fühlt sich toxisch und unheilvoll an. Ständig wird nach Vendetta gerufen. All das hat die Regisseurin sehr fein herausgearbeitet, so sehr, dass es in manchen Augenblicken schwer fällt zu schauen und zu ertragen. Die Tatsache, dass dies so aktuell ist, macht es nicht leichter. Parallelen zu Präsidenten, die sich für ihr unsägliches Tun feiern, drängen sich geradezu auf.
Von Kathrin Beyer
Klassik-begeistert.de

Wien/Konzerthaus
Beethoven 9: So hört sich eine wunderbare „Freude schöner Götterfunken“ an
Kann es einen passenderen musikalischen Schlusspunkt für ein Jahr geben als Ludwig van Beethovens Neunte? Am Silvesterabend des 31. Dezember 2025 versammelte sich ein erwartungsvolles Publikum im Großen Saal des Wiener Konzerthaus, um das alte Jahr mit jenem Werk zu verabschieden, das wie kaum ein anderes zwischen humanistischem Idealismus und musikalischer Radikalität oszilliert.
Von Kathrin Schumann
Klassik.begeistert.de

Gstaad New Year Musical Festival 2025/2026 – Konzert vom 4. Januar 2026
Jakub Józef Orliński und Michał Biel am Klavier

Love and Fairies

 

Mit einem sorgfältig kuratierten Programm spannte der polnische Countertenor Jakub Józef Orliński gemeinsam mit dem Pianisten Michał Biel einen eindrucksvollen Bogen von barocker Affektrhetorik bis hin zur spätromantischen Liedkunst. Das Konzert erwies sich als ebenso virtuose wie feinsinnige Reise durch unterschiedliche Epochen und Ausdruckswelten…

Zum Bericht von Marcel Emil Burkhardt

Amsterdam: De Nationale Opera & Ballet: TRISTAN UND ISOLDE

Header: campaign image Tristan und Isolde © Hugo Thomassen.

Six performances of Tristan und Isolde at Nationale Opera & Ballet, Amsterdam

Sun 8*, Wed 11, Sat 14, Tue 17, Fri 20 and Mon 23 February at 18:00 hrs (* = at 13:30 hrs)

Musical direction Tarmo Peltokoski, Stage direction Pierre Audi

Revival direction Lisenka Heijboer Castañón
Associate revival direction Frans Willem de Haas
Set and costume design Christof Hetzer
Lighting design Jean Kalman
Tristan Michael Weinius

Isolde Malin Byström
König Marke Liang Li
Kurwenal Jordan Shanahan
Melot Leon Kosavic
Brangäne Irene Roberts
Ein Hirt Linard Vrielink
Ein Steuermann Roger Smeets
Ein junger Seemann Linard Vrielink

Rotterdam Philharmonic Orchestra
Chorus of Dutch National Opera
Chorus master Edward Ananian-Cooper

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Premiere / Frankfurter Erstaufführung AMOR VIEN DAL DESTINO von Agostino Steffani

Oper in drei Akten von Agostino Steffani
Text von Ortensio Mauro nach Vergil
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Vaclav Luks. Foto: Petra Hajská

Musikalische Leitung: Vàclav Luks
Inszenierung: R.B. Schlather
Bühnenbild: Anna-Sofia Kirsch
Kostüme: Katrin Lea Tag

Lavinia: Margherita Maria Sala
Enea: Michael Porter
Turno: Karolina Makuła
Latino: Thomas Faulkner
Giuturna / Venere: Daniela Zib
Nicea: Theo Lebow
Coralto / Giove: Constantin Zimmermann
Corebo / Fauno: Pete Thanapat
szenisches Double Giuturna / Venere: Julia Alsdorf
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Auf der Durchreise nach Italien starb der Komponist Agostino Steffani (1654-1728) in Frankfurt. Er wurde im Kaiserdom beigesetzt. Die Musik des in der Stadt am Main begrabenen Komponisten wird nun zum ersten Mal in der Oper zu hören sein. Steffani schrieb Amor vien dal destino in den 1690er Jahren für das neue Theater im Hannover’schen Leineschloss. Erst 1709 wurde das Stück in der Düsseldorfer Oper uraufgeführt. Das musikalische Erlebnis ist geprägt von kontrastierenden Arien, Rezitativen und Duetten mit einer außergewöhnlichen instrumentalen und vokalen Farbigkeit. Die Musik Steffanis hatte großen Einfluss auf seine Zeitgenossen und die nächste Komponisten-Generation, darunter auch Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel. Steffani war einer der berühmtesten Komponisten seiner Zeit. Insgesamt 17 Opern hat er hinterlassen, die italienische, deutsche und französische Stilelemente vereinen – all das, was er auf seinen Reisewegen durch Europa aufgesogen hat…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Kontrapunkt: „Wider die digitale Lichtverschmutzung in Zuschauersälen“ – ein Hilferuf
„Störend waren mehrere Zuschauer, die während der Vorstellung keinerlei Scheu davor hatten, mit hell leuchtenden Smartphone-Bildschirmen zu fotografieren. Besonders irritierend war eine Person in der ersten Reihe, fast direkt hinter dem Dirigenten, die schamlos ganze Arien und Duette auf Video aufzeichnete.“Das schreibt der Kollege in seiner jüngsten Kritik zur Hamburger Tosca und benennt damit ein Ärgernis, das nach meinem Eindruck in den letzten Jahren zugenommen hat. Immer häufiger sieht man in Opernaufführungen und Konzerten Zuschauer, welche im abgedunkelten Saal die erleuchteten Displays ihrer mobilen Endgeräte schamlos nach oben recken, um unter Verstoß gegen das Urheberrecht private Videomitschnitte oder Schnappschüsse anzufertigen.
DerOpernfreund.de. digitaleLuftverschmutzung

Seoul
Warum Südkorea einen Opern-Boom erlebt (Bezahlartikel)
Während deutsche Kommunen ihre Opernhäuser nicht mehr sanieren können, öffnet in Südkorea ein Musiktheater nach dem anderen. Im Land der 52-Stunden-Woche sehnt man sich nach Schönheit und Innerlichkeit.
FrankfurterAllgemeine.net.de

New York
Nach Festnahme Maduros: Montero jubelt, aber wie reagiert Dudamel?
Nach Maduros Festnahme zeigen Exilkünstler Hoffnung und Spannung: Gabriela Montero jubelt, Gustavo Dudamel muss nun Haltung zur Demokratie zeigen.
backstage.classical.com

Wien/Kunsthistorisches Museum: Verboten schön: Chinas Schätze zu Gast in Wien
Vom Pinselhalter bis zur Uhr mit rotierenden Ananasblüten: Das Kunsthistorische Museum zeigt in der Wunderkammer Preziosen des 18. Jahrhunderts aus der „Verbotenen Stadt“ des Kaisers in Peking.
DiePresse.com.kunsthistorisches

Der komplette Gerhard Richter: Familie und deutsche Geschichte
Die Fondation Louis Vuitton in Paris richtet dem deutschen Malerstar die größte Schau aus, die er je hatte. Zu sehen sind 275 Werke, darunter absolute Ikonen
DerStandard.at.3000000dekomplette.richter

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Die Demokraten werfen Trump einen Regimewechsel vor – aber der Schein trügt: Nach der Festnahme des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro schielt Trump nach Kuba. Die Demokraten derweilen warnen vor einem «Irak 2.0».
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Mit Maduros Abgang entsteht ein Machtvakuum – wer es füllen wird, ist unklar: Den Fall des Diktators nehmen viele Venezolaner mit Erleichterung zur Kenntnis, doch Euphorie bleibt aus. Mit der kommissarisch als Präsidentin eingesetzten Delcy Rodríguez gibt es keinen Neuanfang.
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Angriff auf Venezuela: Karten, Satellitenbilder und Grafiken zeigen, wie die US-Operation verlief: Seit Monaten zeichnete sich der Schlagabtausch in Venezuela ab. Aus Angriffen auf mutmassliche Drogenboote wurden Luftangriffe in und um Caracas und die Festnahme von Nicolás Maduro.
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Kein Strom, keine Heizung und klirrende Kälte – ein Brandanschlag mutmasslicher Linksextremisten versetzt Teile Berlins in den Ausnahmezustand. In der deutschen Hauptstadt herrscht eine Krisenlage. Zehntausende Haushalte und Betriebe sind ohne Strom, nachdem wahrscheinlich eine linksextremistische Gruppe vorsätzlich Kabel zerstört hat. Inzwischen muss von einer Anschlagsserie gesprochen werden.
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Verstümmelung weiblicher Genitalien – die tödliche Praxis ist auch in Afrika umstritten, geht aber nur langsam zurück: Aktivistische Geisteswissenschafter verharmlosten in einem Essay die Genitalverstümmelung. Immer noch sterben jedes Jahr Zehntausende Mädchen und junge Frauen daran. Afrikanische Staaten gehen mit dem Problem unterschiedlich um.
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 Vor dreissig Jahren sagte Samuel Huntington den «Kampf der Kulturen» voraus. Heute tobt er, aber nicht zwischen, sondern in den Zivilisationen: 1996 erschien der «Kampf der Kulturen» des Harvard-Politologen Samuel Huntington. Seine Thesen sorgten für Aufsehen. Sie haben sich nicht bewahrheitet, aber schärfen den Blick auf die Gegenwart.
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Wegen Trans-Beleidigung ins Gefängnis: Ein Fall aus der Schweiz sorgt für Aufsehen; Ein Mann wurde wegen eines Kommentars auf Facebook zu einer Busse verurteilt. Weil er sie nicht bezahlt hat, sitzt er nun zehn Tage hinter Gittern.
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 Elf Jahre lang hat Claude Lanzmann für seinen Film «Shoah» Orte besucht und Menschen interviewt. Nun ist in Berlin sein Material zu besichtigen: Der französische Filmemacher sprach mit Opfern und Tätern und drehte an den Schauplätzen des Holocaust. Das Jüdische Museum in Berlin stellt sein Audioarchiv aus.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Maduros Vize übernimmt: Jagd aufs Öl: Wie es in Venezuela jetzt weitergeht
Donald Trump hat Ernst gemacht: Der US-Präsident schickte sein Militär nach Caracas, stürzte Präsident Nicolás Maduro und will Venezuela vorerst kontrollieren. Während Trump Drogenbekämpfung als Grund für die Aktion vorschiebt, geht auch um den Zugriff auf die größten Ölreserven der Welt. Doch Interimspräsidentin Delcy Rodríguez bietet ihm die Stirn.
https://www.krone.at/4004668

Maduros Tanzeinlagen besiegelten sein Schicksal. Trump war stinksauer
Monatelang hat die US-Regierung versucht, Nicolás Maduro diplomatisch zur Vernunft zu bringen. Donald Trump soll dem Diktator sogar ein goldenes Exil angeboten haben. Doch dann fing Maduro an, die Tanzlust des US-Präsidenten zu verhöhnen – und besiegelte damit endgültig sein Schicksal.
https://www.krone.at/4005935

Österreich
„Krone“-Kommentar
Keine Wickel: Europa muss man einfach lieb haben
Nach dem, was da seit Silvester schon alles los war auf der Welt, kommt einem das neue Jahr jetzt bereits wieder alt vor. Die gut gemeinten Reden am 1. Jänner haben die meisten sicher schon vergessen. Daher kurz zu Erinnerung: Bei seinem festlichen Auftritt im ORF hatte der Herr Bundespräsident dem leicht verkaterten Volk einen „Europa-Patriotismus“ abgefordert. Das ist rührend. Dummerweise aber trat kurz nach Van der Bellens Appell der Testfall für die EU ein. Die Wild-West-Show von Sheriff Donald in Venezuela erwischte Brüssel auf dem falschen Fuß. Nämlich ausgerechnet am Samstag vor dem Dreikönigstag. Da brauchen alle länger, um munter zu werden. Entsprechend verdattert fielen die Reaktionen aus.
https://www.krone.at/4005031

Tatverdächtige nach Überfall auf die Geissens festgenommen
Mehrere bewaffnete Männer waren im Sommer in die Villa der Reality-TV-Darsteller in Südfrankreich eingedrungen und hatten das Ehepaar angegriffen und ausgeraubt. Nun gab es offenbar Festnahmen.
FrankfurterAllgemeine.net

Österreich/Jahresausblick/ Umfrage: Mehrheit sieht mit Pessimismus ins neue Jahr
55 % der Österreicherinnen und Österreicher blicken mit Pessimismus ins Jahr 2026. Kleiner Hoffnungsschimmer, Die Zahl der Optimisten hat ein bisschen zugenommen.
oe24.at.pessimismus

Viel Grund zum Optimismus haben wir wirklich nicht. Die Regierung wird weiterwursteln!

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C

 

 

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