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4. SEPTEMBER 2026 – Freitag

04.09.2026 | Tageskommentar

 

 

Österreichischer Musiktheaterpreis 2026 lädt zur großen Gala in der Votivkirche Wien 

Am 8. September 2026 wird die Votivkirche Wien zur festlichen Bühne des Österreichischen Musiktheaterpreises. In monumentalem Ambiente feiern Gäste aus Politik, Kultur und Medien die bedeutendste Auszeichnung heimischer Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen.

Wien (LCG) – Am Dienstag, den 8. September 2026, ist es so weit: Der Österreichische Musiktheaterpreis lädt zur diesjährigen Preisverleihung. Seit nunmehr 14 Jahren prämiert die Auszeichnung herausragende künstlerische Leistungen in den Bereichen Oper, Operette und Musical – und holt dabei nicht nur die Künstler, die auf der Bühne stehen, ins Rampenlicht, sondern auch jene, ohne die kein Vorhang sich hebt: Regie, Ausstattung, Musikalische Leitung und viele weitere Gewerke finden in den Kategorien des Preises ihre Würdigung.

Im Zentrum des Abends steht die feierliche Übergabe der Schikaneder-Statuetten, die heuer mit eleganten lila Akzenten aufwarten. Zur Auszeichnung in der Votivkirche Wien erwartet werden zahlreiche Persönlichkeiten aus der österreichischen und internationalen Musiktheaterlandschaft sowie Vertreter aus Politik, Kultur und Medien.

„Der Österreichische Musiktheaterpreis versteht sich seit seiner Gründung als Plattform, welche die Strahlkraft und Relevanz des Musiktheaters in Österreich sichtbar macht und einem breiten Publikum näherbringt. Mit der diesjährigen Verleihung setzen wir diese Tradition fort und bekräftigen einmal mehr den Stellenwert, den Oper, Operette und Musical im kulturellen Leben des Landes einnehmen“, so Präsident Karl-Michael Ebner

Weiterlesen in den „Infos des Tages“ . falls Sie interessiert, wer sich aller für wichtig genug hält, um ihr/sein Kommen anzudrohen!

Leserin Waltraud B. zum Thema: In monumentalem Ambiente feiern Gäste aus Politik, Kultur und Medien… Diese Ankündigung zeigt die ganze Respektlosigkeit gegenüber dem Gotteshaus.

Ich hoffe, der Erzbischof nimmt sich dessen an. Zitat Ende

Kommentar Spitzentöne: Die linke Pubertät
Wenn der Salzburger KP-Vizebürgermeister etwas sagt, ist das nicht dringender Aufmerksamkeit bedürftig. Aber es passt ins Bild, weil es so nah an der blauen Position ist. Die Kunst hat keine Verbündeten mehr. Darauf habe ich so dringlich gewartet wie auf einen eingewachsenen Zehennagel. Kay-Michael Dankl, „KPÖ-Sprecher und Salzburger Vizebürgermeister“, enthüllt via Umfrage, dass mehr als 50 Prozent der ihm stellvertretend Anbefohlenen „noch nie die Festspiele besucht“ hätten! Dies sei nun zeitnah zu ändern. Das Direktorium hat umfänglich geantwortet::
https://www.news.at/menschen/salzburger-festspiele-linke-kunst-kultur

Wien
So stand es um die Staatsoper im Zweiten Weltkrieg

Der Historiker Manfred Stoy hat den zweiten Band seiner Faktensammlung zur Wiener Staatsoper zwischen 1938 und 1945 vorgelegt – und rückt damit einiges zurecht. Ein Lesebuch ist das nicht, aber für Opernfreunde eine enorm spannende Lektüre
DiePresse.at.manfred Stoy

Linz
Klassische Klangwolke lädt zum musikalischen Erlebnis
Der 4. September steht ganz im Zeichen großer Musik und eines besonderen Geburtstags. Im Rahmen der Klassischen Klangwolke bringt eines der renommiertesten Orchester Italiens dem Jubilar Anton Bruckner ein Ständchen. Klassikfans können das hochkarätig besetzte Konzert ab 19.30 Uhr unter freiem Himmel am Donauufer genießen.
https://ooe.orf.at/stories/3369394/

Siebte Ausgabe des Bayreuth Baroque Opera Festivals: Händels Floridante mit Max Emanuel Cencic und weitere musikalische Höhepunkte ab 4. September

 

 Vom 4. bis 13. September lädt die siebte Ausgabe des Bayreuth Baroque Opera Festival zu Oper, Konzerten und kulinarischen Veranstaltungen ein. Eröffnet wird das Festival mit Georg Friedrich Händels Floridante in einer Neuinszenierung von Max Emanuel Cencic, dem Künstlerischen Leiter des Festivals, der zugleich die Titelpartie übernimmt. An seiner Seite stehen unter anderem Sonja Runje als Elmira, Bruno de Sá als Timante und Eva Zalenga als Rossane. Unter der musikalischen Leitung von Markellos Chryssikos und mit dem Wrocław Baroque Orchestra als Residenzorchester wird Floridante am 4., 6., 8., 10., 12. und 13. September im Markgräflichen Opernhaus aufgeführt.

 Im historischen Markgräflichen Opernhaus sind am 11. September bei The Sopranos drei der führenden Counter-Sopranisten der Gegenwart zu erleben: Federico Fiorio, Maayan Licht und Dennis Orellana. Auf dem Programm stehen Werke von Komponisten des Barock, darunter Händel, Hasse und Porpora. Auch die Galakonzerte mit Christophe Dumaux und Julia Lezhneva werden im historischen Opernhaus aufgeführt…

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Brief von Brüggi
Liebe Auslastungszahlen, ihr seid der neue Fetisch unserer Intendantinnen und Intendanten, und dieses Jahr ist der Virus der Superlativitis besonders verbreitet.
Serge Dorny meldet in München 99 Prozent Auslastung, die Salzburger Festspiele legten mit (so hieß es wirklich) »mehr als 99 Prozent Auslastung« nach. Bregenz rechnete 275.000 Besucher vor – mehr als je zuvor, und die Elbphilharmonie wirbt mit mehr als sieben Millionen Besucherinnen und Besuchern seit ihrem Bestehen!Klassik-Manager schleudern dem allgemeinen Krisengejammer ihre Zahlen nur so um die Ohren und schreien damit auch: »Klassik-Krise? NICHT. BEI. MIR!« Was keiner sagt: Wie viele unverkaufte Tickets hat Salzburg in letzter Minute noch an Studierende abgegeben? Wie viele Freikarten wurden in München verteilt? Kommt die höhere Auslastung durch weniger Aufführungen zustande? Rechne ich Open Airs mit ein? Und hat die Elbphilharmonie (wer kommt hier wegen des Hauses und wer wegen der Musik?) nicht einfach den Konzerthäusern in der Region und ihrer eigenen Laeiszhalle das Publikum »abgenommen«?
https://backstageclassical.com/99-prozent-sind-die-neuen-23-zentimeter/

Wie wahr! Dass Auslastungszahlen oft unverschämt geschönt werden, ist mittlerweile allgemein bekannt. Die Damen und Herren Intendantinnen/Intendanten sind eine ganz besonders eitle Spezies. Wenn der Laden so gut läuft, wozu brauchen sie dann eigentlich noch Subventionen? In meinem Beruf als Gewerbetreibender habe ich sehr viel mit subventionierten Institutionen zu tun gehabt – und diese waren bestrebt, ein möglichst düsteres Bild auch über die Finanzlage zu liefern. Schließlich brauchte man  ja auch im nächsten Jahr Zuschüsse aus dem Steuertopf – und selbst wenn man diese eigentlich nicht wirklich gebraucht hätte, war es doch angenehm, mit diesen rechnen zu dürfen! Aber dazu bedarf es eines Quantums Selbstverleugnung – und diese passt mit der Intendantenmentalität so gar nicht zusammen. 

TTTs Kommentar zu diesem Thema morgen an dieser Stelle!

Das Ende des Sommers bringt auch den Neubeginn der MuTh-Saison!

 

Wir bewegen uns gewohnt vielstimmig, diesmal zwischen Märchen, Literatur und musikalischen Dialogen. Eine japanische Parabel trifft auf zeitgenössisches Musiktheater, ein vergessener Grimm-Bruder wird neu entdeckt, der Briefwechsel von Sigmund und Anna Freud wird lebendig und große Komponisten begegnen einander vokal und instrumental.

KRISTIN NORDERVAL – THE SAILMAKER‘S WIFE
Studio Dan & Das MuTh: YOU BETTER LISTEN!
DO 17. SEP 2026 — 19:30 Uhr

„The Sailmaker’s Wife“ von Kristin Norderval ist eine zeitgenössische hybride Oper nach einem japanischen Märchen. Die Inszenierung verbindet Kammermusik, Theater und Live-Elektronik mit der traditionellen Parabel über Güte, Gier und Macht.

Ein eigens entwickeltes elektronisches Instrument verarbeitet die Stimme der Kranichfrau in Echtzeit, sie wird so zunehmend Teil des musikalischen Gewebes – bis sie sich darin auflöst. Ein Werk über Klima- und Wirtschaftskrisen und den faustischen Preis von Reichtum.

In Koproduktion mit MUSIKTHEATERTAGE WIEN
Mehr Infos

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Emilie Herzog: Die Frau, die man nicht behalten wollte


Emilie Herzog. Bildmaterial: Nachlass Emilie Herzog, Sammlung R. Knöpfel.

Emilie Herzog sang vor Kaisern, Königen und Zaren und gehörte zu den ersten Sopranistinnen, die auf Schellack aufnahmen. Hundert Jahre später kannte sie niemand mehr. Die Geschichte einer Wiederentdeckung, die mit einer Platte im Brockenhaus begann.
von Stephan Lendi
Klassik.begeistert.de

Bonn
Zukunft der Bonner Bühnen: Wickelt die Geburtsstadt Beethovens ihre Oper ab? (Bezahlartikel)
Droht der Bonner Oper die Schließung? Vor fünf Monaten legte die Stadtverwaltung Pläne für den Neubau eines Zweispartenhauses vor. Jetzt denkt man offenbar darüber nach, den Opernbetrieb ganz einzustellen.
FrankfurterAllgemeine.net.bonnerbuehnen

Bremen
Spektakulär: Jakub Józef Orliński und Il Pomo d’Oro beim Musikfest Bremen
Drei berufliche Leidenschaften verbinden die Freunde Yannis François und Jakub Józef Orliński: Gesang, Tanz, Alte Musik. 2017 arbeiteten sie für Orlińskis Solodebütalbum zusammen, für das François, Bassbariton, ehemaliger Balletttänzer und Notenherausgeber für (früh-)barocke Raritäten, einige Stücke beisteuerte. Beyond, 2023 vorgestellt, wurde die vierte gemeinsame Konzeption, allesamt mit dem Ensemble Il Pomo d’Oro, auf der wieder zahlreiche Neuentdeckungen des italienischen Früh- bis auslaufenden Hochbarocks Platz fanden.
bachtrack.com.de.orlinski

Osnabrück
Neue Saison im Theater Osnabrück: Publikum glücklich, Themen ernst
Zum Start der neuen Spielzeit freut sich Ulrich Mokrusch, Intendant des Theaters Osnabrück, über steigende Abo-Zahlen. Inhaltlich setzt sich sein Haus mit der unter Druck geratenen Demokratie auseinander.
NDR.de.osnabrueck

Laibach
Spannung und Innigkeit bei „Musik für den lieben Gott“
Das London Symphony Orchestra unter Antonio Pappano und dem Pianisten Bruce Liu faszinierten mit Beethoven und Bruckner beim Ljubljana Festival.
KleineZeitung.at

Rock/Pop

Live im Steinbruch
Rainhard Fendrich: Langsam naht das Grande Finale
Ein Lehrstück in Sachen Austropop – Rainhard Fendrich begeisterte Donnerstagabend bei lauen Spätsommertemperaturen rund 5000 Fans im ausverkauften Steinbruch in St. Margarethen im Burgenland. Heute geht es an selber Stelle noch einmal weiter. Nach dem Tourfinale am Sonntag naht die große Frage: Macht der Kultsänger noch weiter?
https://www.krone.at/4281445

Medien: Österreich sucht den Act für den Eurovision Song Contest 2027 in Bulgarien
Bewerbungen sind ab sofort bis 18. September online oder per Mail möglich. Der Weg nach Bulgarien ist eröffnet: Der ORF sucht ab sofort den österreichischen Act für den Eurovision Song Contest 2027, der von 11. bis 15. Mai 2027 in Burgas stattfindet. Gesucht werden Solokünstlerinnen und Solokünstler, Bands sowie musikalische Projekte aller Genres, die mit einem starken, zeitgemäßen und live überzeugenden Auftritt international begeistern können. Entscheidend sind künstlerische Qualität, eine klare persönliche Handschrift und ein Song mit dem Potenzial, ein Millionenpublikum zu erreichen.
https://tv.orf.at/stories/esc_burgas104.html

Sprechtheater

WIEN / Theater in der Josefstadt: 
KOMÖDIE DER VERFÜHRUNG von Arthur Schnitzler
Bearbeitet von 
Ildikó Gáspár
Premiere:  3. September 2026,
besucht wurde die Generalprobe

Foto: Theater in der Josefstadt

Nebel, Operette, Video

Der Saisonbeginn am Theater in der Josefstadt läutet auch eine neue Ära ein: Marie Rötzer hat die Direktion des Hauses übernommen.

Erste Premiere: Arthur Schnitzler. Wunderbar, der Mann hat schließlich großartige Stücke geschrieben.
Am Programm: „Komödie der Verführung“. Interessant, weil sehr selten gespielt, nur Fachleuten bekannt. An die  letzten Wiener Premieren, 1966 am Volkstheater und 1980 am Burgtheater, erinnern sich nur noch die Dinosaurier im Publikum.

Die Spielplanankündigung der neuen Direktorin klang schaumgebremst josefstädtisch. Aber jedes Stück ist nur so gut wie seine Inszenierung, und wenn Marie Rötzer mit der Produktion der ungarischen Regisseurin Ildikó Gáspár ihre Visitenkarte mit Zukunftsaussichten abgibt, kann man sich vorstellen, was kommt. Inszenierungen à la  Ich hätte da eine Idee / Dazu fällt mir ein / Da könnte man doch – kurz, das heutzutage übliche Kuddelmuddel, bei dem die Dichter / Autoren mit Sicherheit unter die Räder kommen.

Nun ist die „Komödie der Verführung“ keines der klassisch „guten“, dramaturgisch stringenten, klar formulierten Schnitzler-Stücke, sondern sogar äußerst diffus, psychologisch kaum fassbar und sprachlich oft pathetisch. Aber die Unbestimmtheit macht auch einen Teil des Reizes aus, vor allem, weil die Geschichte dezidiert im Sommer 1914 spielt und mit der Nachricht vom Ausbruch des Krieges (später als der Erste Weltkrieg bekannt) endet.

Dazu hat Schnitzler in der Hektik einer Spätzeit die höheren Gesellschaftsschichten zusammen geholt – eine Fürstin, einen Prinzen, eine Gräfin, zwei Freiherrn, dazu die Mächtigen der Gesellschaft, einen Bankpräsidenten, einen Staatsanwalt… hier dürfen sich nur die Künstler hineinmengen, ein Dichter, eine Sängerin, eine Geigerin an der Schwelle des Ruhms.

Komödie ist es wahrlich keine, man wüsste nichts Heiteres an dem Stück zu finden, das mit einem großen Fest beginnt und in einem dänischen Badeort endet. Die „Verführung“ geht von dem jungen, reichen Max von Reisenberg aus, der zwar alle Damen, die er anschwärmt – die Gräfin Aurelie, die Sängerin Judith, die Geigerin Seraphine – ins Bett bekommt, aber keine will ihn behalten. Schnitzler zeichnet hier die „neuen“ Frauen, die ihr Schicksal selbst zu bestimmen belieben. Sieht man im Stück Beispiele für Ehefrauen,  so sind sie zornig und unterdrückt oder, die eben in die Ehe Geflohene, schon a priori gelangweilt…

Daneben wird der Hedonismus der Reichen gezeigt, die sich von der Weltgeschichte nicht stören lassen wollen, und am Beispiel des Bankdirektors jene Kapitalistenkaste, die den Krieg herbeiwünscht, um sich daran zu bereichern… was allerdings auch schiergehen kann.

Das mag für unsere Zeit – auch wenn die Geschichte hin und her wackelt und nicht alle Figuren in ihren Handlungen greifbar und begreifbar werden – durchaus reizvoll sein, und das war es offenbar für Regisseurin Ildikó Gáspár, die auch „bearbeitet“ hat und zwar so wild, dass das Original kaum zu erkennen ist. Sie wollte auch damit (sieht man von wenigen Szenen ab) nichts Wirkliches, nichts Schnitzlerisches. Sondern zweifellos nur – sich selbst…

…Belauschtes Gespräch nach der Vorstellung, zwei Damen unter sich, erforschend, wie es gefallen habe. „Na, halt was Anderes. Irgendwie modern…“ Welch mildes Urteil einer Josefstadt-Besucherin.

Zum Bericht von Renate Wagner

Graz
Am Grazer Schloßberg hat Jedermann ein Heimspiel

Der gebürtige Grazer Julian Weigend steht im Bühnen-Klassiker von Hugo von Hofmannsthal nach vielen Jahren wieder in seiner Heimat auf der Bühne. Künftig soll der „Jedermann“ am Schloßberg zur Tradition werden.
https://www.krone.at/4279836

Film/TV Venedig Der böse Wolf EU: Wie politisch wird das Filmfestival in Venedig?
Gaza und die Ukraine bestimmen die Diskussionen vorab. Doch das Programm des am Mittwoch startenden Festivals hat trotz beschämender Frauenquote interessante Filme zu bieten. Adressieren wir zu Beginn einmal gleich die beiden Elefanten im Raum des diesjährigen Filmfestivals von Venedig. Nummer eins: Es befindet sich nur ein Film einer Regisseurin im Wettbewerb. Da haben sich heuer die Berlinale und Cannes weitaus mehr um Parität bemüht. Die Kritik folgte der Programmpräsentation im Juli auf dem Fuße, aber sie prallte wie gewohnt am langjährigen Direktor Alberto Barbera, der jüngst bis 2028 verlängert wurde, ab.
DerStandard.at.story.filmfestival

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Machtkampf im Pentagon: Der Heeresminister Daniel Driscoll galt als Aufsteiger. Das gefiel seinem Chef Pete Hegseth nicht: Er sollte die Army modernisieren und pflegte beste Beziehungen ins Weisse Haus. Doch das schützte den 40-jährigen Driscoll nicht vor Hegseths Personalpolitik. Experten warnen vor einer vergifteten Kultur im Verteidigungsministerium.
Jetzt lesen
«Russlands Luftraum wird geschlossen»: Selenski stösst eine harsche Drohung aus – mit noch unabsehbaren Folgen: Am Himmel über Russland sollen so viele ukrainische Drohnen auftauchen, dass eine zivile Luftfahrt unmöglich wird. Der Kreml sieht darin eine Ansage zu Staatsterrorismus. Doch die Ukrainer müssen keine Flugzeuge abschiessen, um den Luftverkehr lahmzulegen.
Jetzt lesen
Nach Deutschlands Vorwürfen an Moskau: Die EU bereitet neue Sanktionen vor – zum ersten Mal sass auch die Schweiz am Tisch: Deutschland macht Russland für den Drohnen-Vorfall von Leipzig verantwortlich und erhält dabei viel Unterstützung von den EU-Staaten. Die Ukraine wünscht sich mehr als Worte.
Jetzt lesen
«Über Marie-Antoinette kursierten zum Teil pornografische Geschichten – die Fake News des 18. Jahrhunderts»: Frankreich steht vor dem Ende der Ära Macron. Der Schriftsteller Stephen Clarke erklärt, warum er sich um das Land keine Sorgen macht, was bei der Revolution von 1789 falsch lief, und wieso der Champagner eigentlich eine britische Erfindung ist.
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 Die Leiden des verwöhnten Prinzen: was das Drama um die Rückkehr von Harry und Meghan über die Briten und ihr Verhältnis zu den Royals sagt
Der jüngste Sohn von König Charles und seine Frau sind aus den USA nach England zurückgekehrt. Die Reaktion der Boulevardzeitungen ist geradezu hysterisch. Zweifellos ist das Verhalten des Prinzen oft widersprüchlich – aber dasjenige der Medien und der Bevölkerung ebenso.
Jetzt lesen
Chinas Machthaber Xi Jinping reist nur noch selten ins Ausland. Weshalb dann ausgerechnet nach Ägypten?: Ägypten ist für China zentral geworden: Peking investiert Milliarden, trainiert mit der ägyptischen Luftwaffe – und sichert sich Einfluss auf eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt.
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 In Iran werden Benzin und Gas knapp – das Regime rüstet sich für einen neuen Aufstand: Nach Russland verfügt Iran über die grössten Erdgasreserven der Welt. Trotzdem scheint dem Land der Treibstoff und das Geld für Energiesubventionen auszugehen.
Jetzt lesenWunderkinder auf Zeit: was der Hype um Nelio Biedermann über den Literaturbetrieb verrät: Der Schweizer Bestsellerautor ist in Amerika angekommen: Ein junger Mann schreibt wie Thomas Mann! Doch schon manche literarische Blitzkarriere endete im Nichts.
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 Zerstörtes jüdisches Erbe: Die Mission des Ivan Glasenberg: Der frühere Glencore-Chef hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung an die jüdische Kultur in Litauen am Leben zu erhalten. Unterwegs mit dem charismatischen Manager zum Ort seiner Vorfahren, wo nun ein Museum der Superlative steht.
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Das Wetter malt mit: Die Meister der Freilichtmalerei waren Pioniere eines neuen Sehens: Ölstudien unter freiem Himmel galten lange nicht als Kunst. Dabei weisen sie grosse Spontaneität auf und feiern die reine Malerei. Jetzt fördert eine grosse Schau in Winterthur diese Preziosen der Malkunst ans Licht.
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Eine poetische Geschichtslektion aus dem Jahr 1990: Juri Andruchowytsch entlarvt das russische Malaise: Mit seinen Romanen hat der 1960 in Stanislaw geborene Juri Andruchowytsch der ukrainischen Literatur im deutschsprachigen Raum Bahn gebrochen. Wenig bekannt ist, dass er auch ein lyrisches Werk vorzuweisen hat. Es birgt Augen öffnende Entdeckungen.
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 Die Autoritäten in der Musik: Das Werk, der Dirigent und ich: In seinem Dokumentarfilm «Unisono» zeigt der Schweizer Regisseur Georges Gachot ein junges Orchester bei der Probenarbeit. Plötzlich taucht der finnische Pianist Iiro Rantala auf und sorgt für Unruhe.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik Österreich: Wie gespalten ist die SPÖ beim Kopftuchverbot?
Nachdem die Parteijugend gegen das Kopftuchverbot mobilisiert, stellt sich die Frage, wie geeint ist die SPÖ, speziell der linke Flügel, bei einem restriktiveren Integrationskurs?
DiePresse.com.kopftuchverbot

Niederösterreich: Mikl-Leitner zählt die Regierung an
Die mächtigste Frau der ÖVP zeigt immer deutlicher, dass ihr die Zusammenarbeit mit der SPÖ zuwider ist. Das Risiko, dass die ÖVP das Kanzleramt an Kickl verlieren könnte, nimmt sie in Kauf. Es ist nicht einmal mehr ungewöhnlich scharf gewesen, wie die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna MiklLeitner (ÖVP) im Streit um die Dürrehilfe die SPÖ im Allgemeinen sowie Vizekanzler Andreas Babler und Finanzminister Markus Marterbauer im Besonderen kritisiert hat: Früher sei Solidarität eine Verpflichtung gewesen für ihresgleichen, meinte sie. Heute habe man den Eindruck, dass Solidarität an der Wiener Stadtgrenze ende für sie – also nicht einmal Bauern betreffe, die in größten Schwierigkeiten stecken.
News.at.Mikl-Leitner.zählt

Österreich/ Pensionsplan in Chats
Stockers Staatsfonds-Idee ausgerechnet von Schmid
Die von Kanzler Christian Stocker präsentierte Idee eines Staatsfonds ist nicht ganz neu und kam zuletzt 2018 rund um die Gründung der ÖBAG ausgerechnet von Thomas Schmid. Unterstützt wurde das von Manager Siegfried Wolf, der gegenüber René Benko sogar von „unserem Staatsfonds“ sprach.
https://www.krone.at/4280843

Ein Glückspilz ist er nicht gerade, Österreichs Kanzler Stocker. Kaum preist er eine Idee als seine an, stellt sich heraus, dass die schon wer vor ihm  hatte! Aber musste es ausgerechnet Thomas Schmid sein?

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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