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3. AUGUST 2026 – Montag

03.08.2026 | Tageskommentar

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Es kam doch zu einem Buh-Sturm, ich bin also mit meiner Prognose falsch gelegen und entschuldige mich beim pauschal verdächtigten Publikum.. Alles lässt sich auch ein Salzburger Premierenpublikum nicht bieten. Ich gehe davon aus, dass die starken Buh-Rufe auch in das Ohr des Wiener Opernchefs gedrungen sind. der Ersan Mondtag den neuen „Ring“ anvertrauen will. Offiziell bestätigt ist zwar noch nichts, aber es könnt schon Vorverträge geben. Warten wir ab, was passiert!

SALZBURG: ARIADNE AUF NAXOS

Salzburg
Buhsturm für neue Salzburger Mars-„Ariadne“
Es klingt wie ein Klischeewitz über modernes Regietheater, Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ auf dem Mars spielen zu lassen. Und in gewissem Sinne macht der Salzburger Festspiel-Debütant Ersan Mondtag diesen Witz, wenn er bei der zweiten Opernpremiere des Festivals eben dies tut. Konzise ist der rote Planet als Spielort hier aber nicht eingesetzt. Mars macht mobil – bei dieser Regie nur sehr bedingt. Und so mischten sich am Ende nur einzelne Bravorufe in einen Buhsturm.

Nun stellt die „Ariadne“ für jede Regiekraft eine Herausforderung dar, verschneiden Strauss und sein Librettist Hugo von Hofmannsthal im Werk musikalisch wie narrativ doch komplex Zeitebenen zwischen dem Zeitalter des Ancien Régimes und ihrer Jetztzeit. Mondtag entschwindet dieser Chronologie durch die Transposition des Geschehens in die Zukunft. Die im Vorfeld proklamierte Referenz an die Erdzerstörungs- und Zivilisationsneugründungsfantasien der aktuellen Silicon-Valley-Tech-Bros scheint bei einem Stück, in dem der adressierte Milliardär selbst nie auftritt, aber etwas an den inszenatorischen Haaren herbeigezogen.
SalzburgerNachrichten.at

Ersan Mondtag inszeniert „Ariadne auf Naxos“ von Strauss in Salzburg
Sendung „Fazit“, Audio von Jörn Florian Fuchs (7,15 Minuten)
deutschlandfunkde.audio

Salzburg: Ex-Intendant holt aus: „Es müssen schon ein paar Dinge gesagt werden“
Bei einer Charity zu seinen Ehren blühte der Ex-Intendant der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, auf. Im Schloss Fuschl wurde gebusselt, geherzt und auch ein bisschen gelästert.
Kronen Zeitung.at.der.intendant. holt aus

Salzburg: Neue Kosten-Obergrenze bei Umbau der Festspiele
Die Salzburger Festspiele müssen das geplante Umbau- und Sanierungsprojekt deutlich abspecken. Angesichts knapper Budgets und der Warnung des Rechnungshofes vor einer Kostensteigerung stellte Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) nun klar, dass das Land nicht mehr als 400 Millionen Euro beisteuert.
https://salzburg.orf.at/stories/3365053/

In dieser Situation Landeshauptfrau von Salzburg zu sein, ist keine dankbare Aufgabe. Aber wenn beim „Fußvolk“gespart werden muss, dann wohl auch bei derartigen Prjekten!

Festspiel-Intendant entzürnt
Hinterhäuser rechnet mit Salzburger Politik ab. Offiziell stand die Unterstützung der Caritas Salzburg im Mittelpunkt, tatsächlich prägte jedoch die Debatte rund um Hinterhäusers Abberufung die Veranstaltung. Rund 100 Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft folgten der Einladung der Passauer Runde. Neben dem karitativen Zweck entwickelte sich die Veranstaltung zu einer Plattform für den ehemaligen Festspielintendanten, der sich erstmals seit seinem Ausscheiden öffentlich zur Causa äußerte.
meinBezirk.at.salzburg.politik

 

Bayreuth: Der „Ring“ ist vollendet

Bayreuth: „GÖTTERDÄMMERUNG (Ring 10010110)“ – Premiere im Festspielhaus Bayreuth, 01. 08.2026
Musikdrama in drei Akten von Richard Wagner

Foto: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele

Bildlich wieder ein zunächst relativ friedlicher, schließlich jedoch trügerischer Beginn erwartete uns beim finalen Abend der Tetralogie – wieder eine nostalgisch-rotbraunstichige Bühnenskizze aus dem Uraufführungsjahr, dann gefolgt von einem s/w-Bild wohl aus der Wieland-Wagner-Ära, in dem sogar das Schicksalsseil zu sehen ist. Und obwohl manche Bilder seitens der KI noch länger als an den bisherigen drei Abenden auf dem Gazeschirm verweilen – meist reicht es doch nicht, diese und ihre Beziehung zur Handlung oder Musik ausreichend betrachten, begreifen und bedenken zu können…

Zum Bericht von Petra und Helmut Huber


Götterdämmerung. Foto: Enrico Nawrath für Bayreuther Feststpiele

Schlussapplaus. Foto: Petra und Helmut Huber

Bayreuth
Trotz KI-Nachbesserung hagelt es Buhs nach der Bayreuther „Götterdämmerung“
Der heftige Buh-Sturm für das Kuratorenteam des „Rings“ nach der „Götterdämmerung“ im Bayreuther Festspielhaus war einer mit Ansage. Tomaten und Eier flogen aber dann doch nicht. Und musikalisch ging am 1. August 2026 sowieso nicht die Welt unter, sondern die Sonne auf.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik begeistert.at

Bayreuth
Kritik „Götterdämmerung“ in Bayreuth: Bitter im Jubiläumsjahr
150 Jahre Bayreuther Festspiele – Zeit für einen neuen „Ring“. Mit seinem vierteiligen Nibelungen-Drama hat Wagner das Festspielhaus 1876 eingeweiht. Die „Götterdämmerung“ beschließt den Jubiläums-„Ring“ mit KI-generierten Bühnenprojektionen. Wie wohl das Publikum reagiert, wenn das Regieteam endlich vor den Vorhang tritt? Eine eher rhetorische Frage.
BR.Klassik.de.goetterdämmerung

Wer einmal auf den Barrikaden stand
Finale! Musikalisch sind die Hymnen auf diesen Bayreuther Jubiläums-„Ring“ zwar längst gesungen. Ansonsten aber blieben für den Schlussteil durchaus Fragen offen: Was wird der KI wohl zum Stichwort  „Götterdämmerung“ einfallen? Und welche Stärke erreicht der Buh-Orkan fürs Kurationsteam um Marcus Lobbes?
Nachtkritik.de.bayreuther.festspiele

Oper aus der Chip-Tüte: „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen
Der „KI-Ring“ provoziert einen Buh-Orkan, der „Parsifal“ kommt nun ohne AR-Brillen aus: Warum zwei digitale Projekte bei den Bayreuther Festspielen scheiterten. Und warum Christian Thielemann diese Premierenwoche dominiert.
MuenchnerMerkur.de.goetterdaemmerung

Die „Ring“-Bilanz: Wagner im Sommerschlussverkauf (Bezahlartikel)
Ausgerechnet im Jubiläumsjahr – 150 Jahre Bayreuther Festspiele – geht die Großproduktion szenisch völlig schief.
https://kurier.at/kultur/bayreuther-festspiele-ring-bilanz/403179406

Kitsch bei den Bayreuther Festspielen: Buhs und Pfeifkonzerte für den KI-Bildersalat (Bezahlartikel)
Bei den Bayreuther Festspielen feiert im Jubiläumsjahr ein mit KI-Projektionen gestalteter „Ring des Nibelungen“ ohne Personenregie Premiere. Theater geht anders.
Tagesspiegel.de.Kultur

Klar, Ihr findet das blöd. Aber KI wird die Zukunft der Oper verändern (Bezahlartikel)
Mit der Technik des neuen Bayreuther »Rings« ließe sich die genialste Inszenierung aller Zeiten kreieren. Diese ist es noch nicht. Aber lange kann es nicht mehr dauern.
DieZeit.de.feuilleton

 

Gedanken zu „Rienzi“

Von Renate Wagner

„Rienzi“ war anstrengend. Obwohl ich leichtest bekleidet auf meinem bequemen Sofa lag, großer Bildschirm, gute Tonanlage, gekühlter Orangensaft in Reichweite. Ich musste mich nicht in ein Abendkleid zwängen, schauen, wie ich wieder einmal den Grünen Hügel hinauf komme, mich nicht in die engen Reihen mit den Holzklappsesseln drängeln, die dafür sorgen, dass das Festspielhaus nur von „Wagnerianern“ gefüllt ist, denn die anderen halten das nicht aus.

3sat hatte auch nicht die „Stunden“-Pausen zwischen den Akten (die man sich in Bayreuth mit Bratwurst und dann mit Kaffee und Kuchen verkürzt), sondern nur kurze Pausen mit Künstler-Interviews. Und außerdem war man mit einer Übertragung, die Totale und Ausschnitte auf die Protagonisten mischt, besser dran, als wenn man nur immer dieselbe Gesamtansicht vor sich hat – und in dieser Inszenierung besonders nicht weiß: Wer ist gerade an der Reihe  und wo steht er und was will er?

Und trotzdem war die „Rienzi“-Übertragung, obzwar auf vier Stunden zurückgefahren, anstrengend. Weil man einer Inszenierung zusah, die einzig der Chaostheorie verpflichtet schien.
*
Die Musik, natürlich, die ist phantastisch. So viel Schwung, Pracht, Melodik. Welch herrliche Mischung aus Carl Maria von Weber und Giacomo Meyerbeer. Wenn Wagner nach „Rienzi“, der eine umjubelte Uraufführung erlebte, so weiter komponiert hätte, wäre er widerstandslos lebenslang erfolgreich geblieben. Aber er wäre nicht Richard Wagner geworden, Richard der Einzige, der Mann mit dem überdimensionalen Selbstvertrauen, das ihn ein einzig und allein ihm gewidmetes Opernhaus fordern ließ – und der es bekam. Der Mann, der die Musikwelt in schmähende Gegner und leidenschaftliche Anhänger teilte. All das wäre nach „Rienzi“ nicht nötig gewesen. So eine schöne Musik! Und er wäre irgendwo zwischen seinen Zeitgenossen gelandet, von der Nachwelt gelegentlich hervorgeholt.

Er war klüger. Er hat Richard Wagner aus sich gemacht.

Weiterlesen in „Apropos“ https://onlinemerker.com/apropos-gedanken-zu-rienzi/

Weitere Gedanken zu „Rienzi“ (von Klaus Billand)

BAYREUTH/Festspiele: RIENZI – Premiere am 26. Juli 2026

Foto: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele

 Kind mit dem Brunnen ausgeschüttet!

Richard Wagner hat den „Rienzi“, seine dritte Oper, bekanntlich in seinem Kanon von zehn Werken nicht einbezogen. Der Komponist empfand selbst oder gerade nach der erfolgreichen Premiere 1842, die durch eine Empfehlung von Gioacomo Mayerbeer an den Intendanten des Königlich Sächsischen Hoftheaters Dresden zustande kam, den „Rienzi“ noch viel zu stark der von ihm im Prinzip verachteten Grand Opéra aus dem Pariser Umfeld verhaftet. Er nannte seine frühe Oper „Ungethüm“ und „Schreihals“ und wollte sie nicht im Festspiel-Repertoire wissen.

Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/bayreuth-festspiele-rienzi-premiere-das-kind-mit-dem-brunnen-ausgeschuettet/

In einem sind sich Renate Wagner, Klaus Billand und ich einig: Richard Wagner hatte vollkommen recht“Rienzi“ aus dem erlauchten Kreis der Festspiekopern auszuschließen. 

Berlin: Die Kultur lässt die Stadt leuchten: Berlin darf seine größte Stärke nicht kaputtsparen
Wie viel Kultur kann sich Berlin in der Haushaltskrise leisten? Die ehemalige Kulturstaatsministerin plädiert in einem Gastbeitrag für behutsames Sparen und mehr Mut zu Investitionen.
Tagesspiegel.de.kaputtsparen

Donaufestwochen: Diese Oper erzählt von einer KI namens Sophia – aber die Musik ist purer Bach (Bezahlartikel)
Saskia Bladts Oper „Sophia“, uraufgeführt bei den Donaufestwochen, kombiniert Musik von Bach neu. Das beglückt musikalisch; Philipp Bloms Libretto leider weniger.
DiePresse.com.purer.bach

Donaufestwochen im Strudengau: Dort, wo die KI besungen wird
Intendant Johannes Hiemetsberger bietet zum Einstand überraschendes Musiktheater, u.a. von J.S. Bach und Librettist Philipp Blom
DerStandard.at.story.strudengau

Zwischen Operita und Oratorium „María de Buenos Aires“ an der Deutschen Oper am Rhein
Tangomusik von Astor Piazzolla im Düsseldorfer Köbogen. Zur letzten Aufführung von „Maria de Buenos Aires“ hat sich die Oper Düsseldorf etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie übertrug die Lieder zu Bandoneonklängen und großem Orchester live in der Innenstadt.
feuilleton.frankfurtmmaria.de.buenos.Aires

New York: Theater in der Krise: Hat der Broadway ein Phantomproblem? (Bezahartikel)
Die Theater am Broadway machen mehr Umsatz als je zuvor. Trotzdem warnt Andrew Lloyd Webber vor einer Krise, ja dem Untergang des traditionsreichen Theaterviertels. Kann beides stimmen?
Frankfurter.Allgemeine.net.feuilleton.musik

Wien/ Kunsthistorisches Museum: Filmreife Blicke und bewegte Geschichten im Kunsthistorischen Museum
Ein frischer Blick auf Alte Meister: Jennifer Sliwka, Direktorin der Gemäldegalerie im KHM, entwickelt neue Wege zur Erkundung und zum Verständnis der Sammlung. „Wenn die Gemälde hier sprechen könnten, würden wir gleichzeitig zehn Geschichten hören“, sagt Jennifer Sliwka und blickt durch den Saal. Sie steht in den neu gehängten italienischen Galerien des Kunsthistorischen Museums, umgeben von Alten Meistern der Renaissance und des Barocks, von Tizian, Tintoretto, Raffael und Caravaggio. Dann beginnt die Direktorin der Gemäldegalerie, einige dieser Geschichten zu erzählen. Und man möchte nicht, dass sie damit aufhört.
Kurier.at.kunsthistorisches

Medien/ ORF
Bei Direktoren-Wahl: ORF-Chef Pig gibt ZiB-Moderatorin Bernhard Korb
Die Auswahl steht, Anfang der nächsten Woche erfahren die Stiftungsräte, wer den ORF in Zukunft führen soll. Die gerüchteweise geplante Erhöhung der ORF-Gebühr wird indes nicht kommen, wird vom Umfeld der Stiftungsratschefs versichert.
https://www.krone.at/4240604

Österreich: Theaterkritikerin Karin Kathrein 88-jährig gestorben
Langjährige Juryvorsitzende des Nestroy-Preises zählte zu den profiliertesten Theaterexpertinnen des Landes. Sie schrieb viele Jahre für den KURIER. Karin Kathrein zählte zu den profiliertesten Theaterexpertinnen des Landes. Sie war Theaterkritikerin, Chefredakteurin der Zeitschrift „Bühne“ und Herausgeberin eines viel genutzten Schauspielführers. Als Vorsitzende der Jury des Nestroy-Theaterpreises hielt sie jahrelang Ausschau nach preiswürdigen Regie- und Schauspielleistungen. Am 28. Juli ist die Wiener Publizistin und Theaterwissenschafterin nach langer Krankheit in Wien verstorben. Das gab ihre Familie der APA bekannt.
Kurier.at.theaterkritikerin

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Protokoll einer Panik: Wie der Sturm auf Ceuta Europa in Atem hielt – und zeigt, dass Politik und Justiz in der Asylfrage uneins sind.
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Interne Dokumente: Alle westlichen Armeen wollen von der Ukraine lernen, auch die Schweizer Armee. Doch das ist gar nicht so einfach, denn das VBS ist auf den Goodwill von Partnerstaaten angewiesen.
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Im Blindflug gegen den Terror: Der Attentäter vom Berliner CSD war den Behörden bekannt und konnte trotzdem zuschlagen. Auch in der Schweiz arbeiten zahlreiche Stellen mit radikalisierten Personen. Doch sie wissen nicht immer, was sie wissen müssen.
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Auflagen ignoriert: Angestellte der Versicherung Zurich Schweiz haben über Jahre hinweg fehlerhafte Tarife vor der Finanzmarktaufsicht und der internen Kontrollstelle versteckt. Der CEO Mario Greco hat den Fall zur Chefsache erklärt.
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Editorial: Der Nationalfeiertag der Schweiz ist immer ein Anlass zur Selbstvergewisserung. Doch wo so viel Stolz herrscht, werden dunkle Flecken gerne verdrängt – dieses Jahr in der Neutralitäts- und in der Föderalismusdebatte.
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 Nicaragua ist das Nordkorea Lateinamerikas: Anzeichen für ein Ende der Diktatur des Altrevolutionärs Daniel Ortega gibt es nicht: Jüngst hat das Regime die für 2027 geplanten Wahlen abgesagt. Nicaragua sei zu einem totalitären Überwachungsstaat verkommen, sagen Menschenrechtsaktivisten und Journalisten.
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«Meine Mission war es, Kokain in die USA zu bringen» – Treffen mit dem Logistiker von Pablo Escobar: Carlos Lehder perfektionierte den Transport von Drogen für das Medellín-Kartell. Er hat Entführungen, Flugzeugabstürze und 33 Jahre Haft in den USA überlebt. Vor kurzem ist er nach Kolumbien zurückgekehrt – aus Deutschland.
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Das Glück des Untüchtigen und das Unglück der Tüchtigen: Dave Eggers’ «Contrapposto» ist eine rasante Geschichte über unerfüllte Liebe und zugleich ein überlanger, wenig ergiebiger Roman über den Kunstbetrieb.
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Peter Handkes Kosmos als Trümmerfeld und als verbrannte Erde, auf der die Sentenzen dampfen und verdampfen: An den Salzburger Festspielen bringt Jossi Wieler Peter Handkes «Schnee von gestern, Schnee von morgen» zur Uraufführung. Die Schauspieler überzeugen. Den Sinn sucht man zwischen den Zeilen.
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«H Is for Hawk»: Was ein Habicht über Trauer lehren kann
Als ihr Vater starb, zog Helen Macdonald einen Greifvogel auf. Aus dieser ungewöhnlichen Erfahrung entstand der Bestseller «H Is for Hawk», der nun verfilmt wurde. Porträt einer Autorin, die in der Wildheit einen Weg fand, mit ihrem Verlust zu leben.
Jetzt lesenNetz ohne Halt: was der neue «Spider-Man» über die Einsamkeit unserer Gegenwart erzählt: «Spider-Man: Brand New Day» ist ein Actionfilm mit erstaunlichem psychologischem Gespür. Was jüngere Generationen belastet: Hier wird daraus ein ergreifendes Drama
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Die Strokes haben vor 25 Jahren eine Retrowelle ausgelöst, aus der die Pop-Musik nicht mehr herausgefunden hat: Seit dem überschwänglichen Retro-Rock von «Is This It», dem Debütalbum von The Strokes, lebt die Pop-Szene von der Wiederverwertung der Vergangenheit. Auch die New Yorker Band kann sich nicht neu erfinden, wie das Album «Reality Awaits» zeigt.
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 Über Marlowe weiss man fast nichts. Dabei ist er eine der grössten Figuren der englischen Literatur: Der Harvard-Professor Stephen Greenblatt hat sich auf historische Spurensuche gemacht. Und beleuchtet nicht nur das gefährliche Leben des revolutionären Literaten Marlowe, sondern ein ganzes Zeitalter.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung““

Fußball international: Infantino-Aus? Fünf Namen werden bereits gehandelt
S
türzt jetzt Gianni Infantino? Der 56-Jährige will sich eigentlich beim 77. FIFA-Kongress im März nächsten Jahres in Rabat (Marokko) ein weiteres und letztes Mal für vier Jahre wählen lassen. Noch vor wenigen Wochen galt er als unantastbar. Doch das hat sich dramatisch geändert.
https://www.krone.at/4241033

Österreich: Abhebelimit bei hunderten Bankomaten auf 200 Euro gesenkt
Österreicher gelten als besonders Cash-affin. Sogar ein Gesetz zur Annahmepflicht von Bargeld oder Cash in der Verfassung sind wiederholt Thema. Doch einzelne Bankomaten spucken plötzlich pro Behebung nicht mehr wie gewohnt bis zu 400, sondern beispielsweise nur mehr 200 Euro aus – es geht um hunderte Geräte österreichweit, bestätigt die Nationalbank der APA „teilweise niedrigere Abhebelimits“. Um an 400 Euro zu kommen, muss man gegebenenfalls mehrfach hintereinander abheben.
Vol.at. 

Salzburg/ Festspiele
Hochmair verpasste wegen Gewitter fast Vorstellung
„Die Vorstellung geht gleich los, was soll ich machen?“, postete Philipp Hochmair verzweifelt auf Instagram. Der Mime hatte am Sonntagabend mit einem logistischen Problem zu kämpfen: Während er sich an einem Würstelstand in der Salzburger Altstadt kurz vor der Aufführung noch stärkte, setzte ein heftiges Sommergewitter mit Platzregen ein und versperrte dem 52-Jährigen den Weg ins Festspielhaus.
https://www.krone.at/4241767

Zum Glück hat er es ja doch noch geschafft – und hat  damit eine Zeitungsmeldung!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C

 

 

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