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28. SEPTEMBER 2024 – Samstag

28.09.2024 | Tageskommentar

 

„Der Großinquisitor“ Dmitry Ulyanov. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Wien: „Don Carlo“ Staatsoper-Premiere „Szenische Nullnummer“

Die erste Staatsopern-Premiere der neuen Saison wurde mit vielen Buhrufen „bedankt“. Kirill Serebrennikov hat Giuseppe Verdis „Don Carlo“ zu einer zeitgeistigen Kritik an den ausbeuterischen Praktiken der Textilindustrie umgemünzt. Im kühlen Ambiente des „Instituts für Kostümkunde“, das von Ökoaktivisten gestürmt wird, versandete Verdis Oper zur einer Nullnummer heutigen Regietheaters – aber auch musikalisch war es keine Sternstunde…

http://www.operinwien.at/werkverz/verdi/acarlos21.htm

Dominik Troger/www.operinwien.at

Schlachtfeld Wiener Staatsoper: Philippe Jordan kapituliert vor Serebrennikovs „Don Carlo“
Ein rechter Schei**dreck war’s“, um es mit Monaco Franzes Worten zu schildern. Regisseur Kirill Serebrennikov fährt Verdis „Don Carlo“ an die graue Öko-Wand. An der Wiener Staatsoper regieren die Stimmen: Asmik Grigorian, Joshua Guerrero und Roberto Tagliavini müssen nur einem Vorrang lassen: Étienne Dupuis, der als Posa ein Zeichen für die Umwelt setzt. Ein Dirigent, der kapituliert. Hat man noch nie gesehen. An der Wiener Staatsoper geschehen – kein Scherz! Philippe Jordan zückt sein weißes Stecktuch, spießt es auf den Dirigentenstab und versucht zu schlichten. Mitten WÄHREND der Vorstellung, weil der heftige Widerstand schon da entfacht.
Klassik-begeistert.de

Hervorgeholt, anprobiert, wieder weggepackt
Giuseppe Verdi: Don Carlo Kirill Serebrennikov will an der Wiener Staatsoper zeigen, dass Verdis Schiller-Oper „Don Carlos“ eben kein Kostümschinken ist. Dabei zerbröselt das Stück. Dafür bietet die Staatsoper musikalische Exzellenz – mit Philippe Jordan am Pult und Asmik Grigorian als Elisabetta.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/wien-staatsoper-serebrennikov-don-carlo/

 

In eigener Sache:  Die Premiere ist szenisch missglückt, das bestätigen bisher so ziemlich alle Kritiken. Dagegen kann man nicht klagen. Aber meine Bemerkungen zur Serebrennikov-Biografie rief dessen Agentur auf den Plan, die mir mit  dem Richter droht. Da mir der Herr Regisseur persönlich wie überhaupt nicht wichtig genug ist, streite ich mich nicht herum, widerrufe meine Bemerkungen und behaupte das Gegenteil!

Ich habe übrigens nie behauptet, über „Geheiminformationen“ zu verfügen, lasse lediglich meinen gesunden Menschenverstand walten und wünsche allen verurteilten Regimegegnern in Russland Fußfessel statt Arbeitslager! 

Staatsoper: Mit „Don Carlo“ verlieren wir erneut ein wichtiges Repertoire-Stück (Bezahlartikel)
Szenisch unkenntlich gemacht, versank Verdis Schiller-Oper in Missfallenskundgebungen und teils erschreckendem gesanglichem Mittelmaß.
DiePresse.com

Don Carlo“ an der Staatsoper wird Opfer der Publikumswut
Kirill Serebrennikov inszeniert Verdis Klassiker als raffinierte Begegnung von Historie und Gegenwart, beschwert seine Arbeit aber mit Konsumkritik
DerStandard.at.story

„Don Carlo“ von Verdi an der Wiener Staatsoper Stürme der Entrüstung gegen Regisseur Kirill Serebrennikov,
Dirigent Philippe Jordan schwenkt die Friedensfahne
https://www.news.at/menschen/don-carlo-von-verdi-an-der-wiener-staatsoper

Im Grunde hat er nur gegen das Klischee aninszeniert – Kirill Serebrennikov „Don Carlo“ in Wien
An der Wiener Staatsoper liebt man die Oper, die Giuseppe Verdi aus Friedrich Schillers Geschichtsdrama „Don Karlos“ gemacht hat, offensichtlich so, dass man sich gleich zwei Versionen nebeneinander leistet. Was zum Anspruch eines Hauses, das so gut wie jeden Tag spielt, auch zu den Alleinstellungsmerkmalen gehört. Hier kann man also die französische „Don Carlos“-Version mit dem Fontainebleau-Akt der Vorgeschichte mit dem kompakteren, vieraktigen italienischen „Don Carlo“ vergleichen.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Asmik Grigorian: „Wir haben wegen des Regietheaters an musikalischer Qualität verloren“
Die Starsopranistin singt an der Staatsoper erstmals die Elisabetta in Giuseppe Verdis „Don Carlo“. Sie spricht über ihren inneren Zwang und ihren Umzug nach Wien.
Kurier.at

WIEN / Kammeroper des Theaters an der Wien: COMBATTIMENTI von Claudio Monteverdi
Premiere: 27. September 2024 

Foto: Herwig Prammer

Monteverdi, immerhin

Die Kammeroper des Theaters an der Wien (nicht überschwemmt und folglich im Gegensatz zum Haupthaus spielbereit) eröffnet mit einem Projekt, das ein Werk des 17. Jahrhunderts inhaltlich entschlossen in die Gegenwart holen will. An sich war „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ von Claudio Monteverdi, uraufgeführt 1624 in Venedig, nur eine der vielen Vertonungen von Motiven aus Tassos „Befreitem Jerusalem“. Trancred und Clorinda gehen im Kampf auf einander los – in Tassos Epos, das viel mit Religion zu tun hat, wird sie von ihm getötet. Monteverdis Madrigal dauert eine halbe Stunde und war für drei Sänger gedacht.

Der Dirigent David Bergmüller und Regisseur Olivier Fredj haben in ihrem gemeinsamen Projekt die Besetzung auf sechs Sänger erweitert und 80 Minuten Spielzeit heraus geschlagen – es gibt ja genügend Madrigalmusik von Monteverdi. Man darf gleich sagen, dass diese des Abends bester Teil ist, manchmal möchte man nur die Augen schließen und zuhören, vor allem wenn die beteiligten Sänger im Chor agieren. Denn szenisch gestaltet sich das Ganze etwas mühsam…

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

WIEN / Schloss Neugebäude: DER SIMMERRING
27. September 2024 (Uraufführung 25, September 2024)


 Foto: MusikTheaterTageWien / Ronja Eline Kappl

Auf der Suche nach Inspiration für eine Oper für das Festival MusikTheaterTageWien will der Komponist die Stadt Wien verlassen, landet aber statt auf dem Semmering in Simmering, wo im Schloss Neugebäude das Publikum bereits auf die Aufführung wartet. Vor den Augen und Ohren der Zuhörerschaft räsoniert der Komponist laut und leise über Kunst und Gesellschaft, Einsamkeit im Gemeindebau und Gemeinschaft im Lustschloss, wo er in einer Hütte auf zwei Frauen trifft, mit denen er, bei einem Lagerfeuer sitzend, auch über sich als Mensch, Mann und Künstler spricht und sich mit ihnen austauscht. Mitten in Simmering, so der Komponist Alexander Chernyshkov, vollzieht sich so „die Geburt der Komödie aus den Geistern der Musik“. Die derart präsentierte Oper heißt Der Simmerring. Das doppelte R im Titel ist kein Tippfehler, sondern ist absichtlich gewählt geht es darin doch um Dichtung im doppelten Sinn des Wortes, die sich oft aber auch als ziemlich undicht herausstellt. Chernyshkov setzt auf die Produktivität und Kreativität fördernde Macht des Irrtums und des Irrens, weshalb er seine Arbeit auch „Errortheater“ nennt. Die Aufführung ist denn auch eine Produktion von Errortheater in Koproduktion mit Platypus Ensemble und MusikTheaterTageWien.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

München: Verleihung Bayerischer Verfassungsorden an Oksana Lyniv😍
Nach der gestrigen Vorstellung von TOSCA durften wir die Bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner auf der Bühne des Nationaltheaters begrüßen, die den Orden verlieh.
Oksana Lyniv erhält die Auszeichnung für ihr außerordentliches künstlerisches Wirken.

 

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

Wien/ Volksoper:Carmen“ am 27.9. – mit Alternativbesetzung
Glücklicherweise hat auch die Volksoperndirektorin Lotte de Beer mittlerweile erkannt, dass höchst ratsam ist, vor allem bei Neuproduktionen die Rollen doppelt zu besetzen, um im Falle des Falles Einspringer zu haben; und so kam ich heute zur Gelegenheit, die Alternativbesetzung Annelie Sophie Müller in der Titelrolle zu hören, die mir ganz hervorragend gefallen hat: Müller nennt eine ohne Übertreibung phantastische Stimme ihr Eigen, und sogar ich, der ich mit Superlativen bekanntlich sparsam umgehe, halte fest, dass ich selten eine bessere Mezzosopranistin gehört habe
forumconbrio.com

Giuseppe Verdi: Simon Boccanegra • Opernhaus Zürich • Wiederaufnahme: 27.09.2024

Sie hat ihn berührt! Tatsächlich, sie hat ihn berührt!

Ausnahmen bestätigen die Regel. Und dieser «Simon Boccanegra» ist eine dieser Ausnahmen.

Foto © Monika Rittershaus

Andreas Homokis Inszenierung des Simon Boccanegra entwickelt sich – trotz ihres Kults mit den Corona-Bedingungen wie dem grausam verzerrt eingespielten Chor. Und das, obwohl doch bei der szenischen Premiere versichert wurde, es werde auch über die Corona-bedingten Abstandsregeln hinaus an der Inszenierung festgehalten, da das Konzept volle Berechtigung und Gültigkeit habe. Gabriele muss, wenn er zum Rendezvous mit Amelia kommt, immer noch durchs Fenster einsteigen. Das Duett darf dann aber mit 1,9 und nicht mehr 2 Metern Distanz gesungen werden. Und am Schluss darf Amelia ihren Gabriele sogar kurz berühren. Die weiteren Konstanten der Produktion bleiben aber unangetastet. Die Drehbühne ist immer noch Lüfter und die Logik der Verwendung des Vorhangs bleibt schwer nachvollziehbar. Das Bühnenbild von Florian Schaaf basiert auf den mittlerweile auch aus anderen Produktionen sattsam bekannten hohen Räumen gründerzeitlicher Altbauten. Es ist neutral genug, so dass sich auch ein Dutzend andrer Opern darin aufführen liesse. Erst die Ausstattung von Christian Schmidt verleiht der Bühne eine Minimum an Aura. Das Bootswrack aber steht symbolisch für diese wie viele andere Produktionen des Hauses: Gut gedacht, aber nicht schlüssig umgesetzt. Die Idee (Skelett) würde funktionieren, wenn sie schlüssig umgesetzt wäre (Planken). Die Inszenierung ist unter Corona-Bedingungen entstanden und das Zürcher Konzept, unter diesen Bedingungen zu produzieren, uneingeschränkt zu loben. Ein Grund unter Normalbedingungen an diesem Konzept festzuhalten, ist allerdings nicht festzustellen…

Zum Bericht von Jan Krobot

MICHAEL MÜLLER-KASZTELAN, jugendlicher Heldentenor

Der jugendliche Heldentenor Michael Müller-Kasztelan. Copyright: Michael Fertig

viel mehr als nur ein ausgezeichneter Sänger

Du bist ausgebildeter Hornist und hast ein abgeschlossenes Staatsexamen in Schulmusik und Germanistik. Wie kommt es, dass wir Dich als Tenor auf der Opernbühne erleben dürfen? Das Horn war mein ursprüngliches Instrument, und der Weg über die Schulmusik hat mir einen noch breiteren Zugang zur Musik eröffnet. Scherzeshalber sage ich immer: als Schulmusiker muss man […]

im September 2024 (Marc Rohde)Weiterlesen>

Linz: „NON(N)SENS“ – Tournee-Premiere im Hotel Courtyard by Marriott Linz, Saal Dachstein, 27. 09.204

Musical Comedy (mit Abendessen) von Dan Goggin, Deutsch von Markus Weber und Thomas Woitkewitsch, Bearbeitung Benjamin Baumann

Schlussapplaus: Ryff, Paul, Kentzel, Eberlein, Reinhard, Sonderegger. Foto: Petra und Helmut Huber

Die in Graz ausgebildeten Musicaldarstellerinnen Kira-Luisa Reinhard und Lisa-Maria Sonderegger lernten sich im für das darstellende Metier wahrlich nicht glücklichen Sommer 2020 kennen und beschlossen, den düsteren Aussichten zu Trotz, ein Veranstaltungsunternehmen für Dinner Shows und Konzerte zu gründen. Sitz von „The Musical Sound“ ist Leipzig.

Die neueste Produktion der Gesellschaft nimmt sich des zweitgrößten off-Broadway-Erfolges aller Zeiten (nach „The Fantasticks“) an, der am 12. Dezember 1985 Uraufführung hatte: „Nun(n)sense“, in der Regie von Karsten Kenzel, seit 2019 Ensemblemitglied am Linzer Landestheater. Wir erinnern uns an einen London-Aufenthalt im März 1986: „Interpreters“ (immerhin mit Maggie Smith und Edward Fox) oder „Cats“ oder „42nd Street“ – alles kein Problem; aber das „Nonnenmusical“ war auf die nächsten mindestens Monate ausverkauft… also, wir mussten fast 40 Jahre darauf warten, das Stück kennenzulernen. Hat es die Zeit gut überstanden?…

Zum Bericht von Petra und Helmut Huber

Kurzak brings fresh vocal richness to Met’s “Tosca
https://newyorkclassicalreview.com/2024/09/kurzak-brings-fresh-vocal-richness-to-mets-tosca/

Emily D’Angelo soars in Tesori’s gripping and powerful Grounded on the Met’s 2024/25 opening night
seenandheard.international.com

Philadelphia
The Listeners: daring psychological thriller opens Opera Philadelphia season
bachtrack.com.de

San Francisco
San Francisco Opera Review 2024-25: The Handmaid’s Tale
https://operawire.com/san-francisco-opera-review-2024-25-the-handmaids-tale/

Un ballo in maschera in San Francisco
https://operatoday.com/2024/09/un-ballo-in-maschera-in-san-francisco/

Newsletter von Elisabeth Kulman: Jetzt können Sie mich nicht mehr vermissen!

 

 Immer wieder sprechen mich freundliche Menschen an und sagen: „So schade, dass Sie nicht mehr singen, Frau Kulman! Wir vermissen Sie auf der Bühne.“
 Sogar höre ich: „So wie du, Elisabeth, ist heute keine, nicht einmal die …“
 Und manchmal in vorwurfsvollem Ton: „Es ist ein Verbrechen, dass du aufgehört hast.“
 Auch wenn das letzte Zitat drastisch formuliert ist, drückt doch jede der Aussagen den Schmerz des Abschiednehmens aus. Und ich versteh das.
 Genau für diese Menschen habe ich den Film LA FEMME C’EST MOI gemacht. Ich wollte es ihnen leichter machen. Aber ganz ehrlich, wenn ich gewusst hätte, was diese Filmproduktion an Arbeit, Kopfzerbrechen und Kosten mit sich bringt, hätte ich es vielleicht lieber seinlassen und mir stattdessen einen Langzeiturlaub irgendwo in der Sonne am Meer gegönnt.
 Tja, doch das Baby wollte geboren werden. Es hat sich einfach durchgeboxt. Und jetzt ist der Sprössling da und strampelt kräftig. Will wachsen und von der Welt gesehen werden. Das Kind der Liebe, der Nachkomme.
 Mein Singen lebt also weiter. In LA FEMME C’EST MOI ist es auf seinem Höhepunkt dokumentiert und festgehalten – für immer. Niemand kann jetzt mehr sagen, er vermisse mich…

Ausführlicher in den „Infos des Tages“ (am 22.10. im Wiener MuTh)

WIEN / Albertina / Propter Homines Halle: CHAGALL
Vom  28. September 2024 bis zum  9. Februar 2024

 

 Wenn einer Pendeluhr Flügel wachsen

Es ist die letzte Großausstellung der Ära von Klaus Albrecht Schröder in der Wiener Albertina. Sie gilt einem Künstler, der nach Aussage des Direktors, zwar „nicht der berühmteste“ war (das war wohl Picasso), aber „der beliebteste“: Marc Chagall. Der Mann, der Menschen, Tiere, Blumen liebevoll durcheinander wirbelte, der die Schwerkraft aufhob und einfach alles nur Mögliche  in die Luft gehen ließ. Der Künstler, der mit seinem Farbenreichtum und seinen skurrilen Einfällen immer bezauberte. Gut hundert Werke, viele im Großformat, zeichnen eine lange Entwicklung nach. Und das Publikum wird hier wohl auch eine Lieblingsausstellung finden.

Albertina:  MARC CHAGALL
Vom 28. September 2024 bis zum  9. Februar 2025
Täglich | 10 bis 18 Uhr
Mittwoch & Freitag | 10 bis 21 Uhr‘
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und wird anschließend in  Düsseldorf ui sehen sein.

 

Zum Ausstellungsbericht von Renate Wagner

Film der Woche: Bereits online, wird aber morgen näher vorgestellt!

Österreich
„Geldgierige Kanaille“: Paulus Manker bleibt auch vor Gericht dabei
Der Münchner Litag Theaterverlag, Rechteinhaber des Dramas „Alma“, will nicht mehr mit Paulus Manker kooperieren. Man warte noch auf 50.000 Euro an Tantiemen von dessen Aufführungen im Südbahnhotel am Semmering. Dessen Eigentümer traf Manker am Donnerstag vor Gericht. Paulus Manker wird es schwer haben, seine erfolgreiche Inszenierung von „Alma – A Show Biz ans Ende“ künftig auf die Bühne zu bringen. Denn der Litag Theaterverlag München als Rechteinhaber des gleichnamigen Dramas, das der israelische Dramatiker Joshua Sobol 1996 veröffentlicht hat, will mit dem streitbaren Regisseur nicht mehr kooperieren. „Wir schließen eine weitere Zusammenarbeit komplett aus“
Die Presse.com

London
Experimentelle Rezension“ – KI lässt toten Kunstkritiker wieder schreiben
Der „London Standard“ will künstliche Intelligenz einsetzen, um den 2015 verstorbenen Kunstkritiker Brian Sewell wieder auferstehen zu lassen. Zuvor mussten 70 Redakteure gehen. Brian Sewell starb vor seiner Zeitung. Der langjährige Kunstkritiker des „London Evening Standard“, der am 19. September dieses Jahres zum letzten Mal als Tageszeitung erschien und fortan wöchentlich als „London Standard“ fortgeführt wird, erlag 2015 einem Krebsleiden. Für Großbritanniens Kunstszene war Sewell legendär, für viele der beste Kritiker, auf jeden Fall der kontroverseste, und noch dazu eine TV-Persönlichkeit und eine nationale Celebrity
DiePresse.com

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Luftangriff auf Beirut: Israel hat angeblich versucht, Hassan Nasrallah zu töten: Am frühen Freitagabend hat eine gewaltige Explosion Beiruts südliche Vorstadt Dahiye erschüttert. Offenbar hat Israel mit einer bunkerbrechenden Waffe das Hauptquartier des Hizbullah angegriffen. Angeblich soll sich Hizbullah-Chef Hassan Nasrallah in der Bunkeranlage aufgehalten haben. Bis anhin ist unklar, ob Nasrallah bei dem Angriff getötet wurde. Ebenso unklar ist, ob möglicherweise weitere hohe Kader des Hizbullah bei dem Angriff ums Leben kamen.
Zum Bericht

  • Banken sorgen sich um Schweizer Finanzplatz: Die USA, Grossbritannien und die EU schieben die Verschärfung der Kapitalauflagen für die Banken auf. Die Eidgenossenschaft jedoch hält an ihrem Zeitplan fest. Bankenvertreter äussern vor diesem Hintergrund die Befürchtung, dass die Schweiz unter dem Eindruck des Traumas aus der CS-Krise die Wettbewerbsfähigkeit ihres Finanzplatzes preisgeben könnte.
  • Zum Bericht
  • Kamala Harris besucht die US-Grenze zu Mexiko: Harris hat erstmals in ihrer Rolle als Präsidentschaftskandidatin die Grenze zu Mexiko besucht. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in der Grenzstadt Douglas im Bundesstaat Arizona versprach die Demokratin, sich als Präsidentin für den Schutz der Grenzen einzusetzen und das «kaputte Einwanderungssystem» wieder in Ordnung zu bringen.
  • Zu den neusten Entwicklungen
  • Dutzende Tote durch Sturm «Helene» in den USA: Der Tropensturm «Helene» hat im Südosten der USA laut der Nachrichtenagentur Reuters mindestens 33 Personen das Leben gekostet. Der amerikanische Fernsehsender CNN sprach gar von mindestens 45 Toten. Der US-Wetterdienst warnte vor «historischen und katastrophalen» Überschwemmungen. In einigen Orten stand das Wasser rund fünf Meter hoch.
  • Zum Bericht
  • Tech-Firma Intel droht massiver Bedeutungsverlust: Ihre Prozessoren treiben Millionen von Laptops an. Doch Intel hat sich zu sehr auf sein Monopol verlassen und neue Entwicklungen verpasst. Bei Smartphone-Technologie ist man längst vom Markt verschwunden. Nun muss Intel sparen, will 15 000 Stellen streichen und verschiebt Projekte, die es eigentlich wieder wettbewerbsfähig machen sollten.
  • Zum Bericht
  • Auftritt des Vertreters von Taiwan verärgert Chinas Diaspora: David Huang ist der Vertreter Taiwans in der Schweiz, nicht aber der Botschafter. Doch ein studentischer Verein hatte den Diplomaten im Vorfeld einer Veranstaltung der Universität Zürich fälschlicherweise als «Ambassador» bezeichnet. Chinesische Studenten reagierten empört, und auch die Botschaft der Volksrepublik intervenierte bei der Hochschule.
  • Zum Bericht
  • Hat die Zürcher SP ein Antisemitismus-Problem? Die von der Stadt Zürich üppig subventionierte Rote Fabrik geriet kürzlich wegen propalästinensischen Aktionen in die Kritik. Anders als FDP, SVP, Mitte/EVP und Grüne hielt sich die SP jedoch mit Kritik zurück. Es war nicht der einzige Fall aus der jüngsten Vergangenheit, der Fragen aufwirft. Die Sozialdemokraten tun sich offenbar schwer damit, Antisemitismus zu benennen.
    Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Wien: Einbrecher räumten Shop aus, tranken dann noch Kaffee. 100.000 Euro Schaden
In Wien-Margareten wurde ein Shop ausgeräumt. Der Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Die Diebe hatten es nicht eilig, tranken noch einen Kaffee!
Heute.at

Gute Nerven braucht man in jedem Beruf, also auch in dem eines professionellen Einbrechers!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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