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27. FEBRUAR 2026 – Freitag

27.02.2026 | Tageskommentar

Sackgasse | Fahrschule Fürböck

Sackgasse: Markus Hinterhäuser erhält ein Angebot, das er nicht ablehnen kann. . Der Abschied ist vorprogrammiert

Salzburg
Salzburger Festspiele: Keine Einigung mit Markus Hinterhäuser
Der Konflikt zwischen Intendant und Kuratorium konnte nicht ausgeräumt werden. Die Entscheidung über die Zukunft des Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser ist vertagt und liegt nun bei ihm. Das ist das Ergebnis der Sitzung des Festspielkuratoriums, die am Donnerstag mit einem Pressestatement zu Ende ging. Das Kuratorium sei „geschlossen“ der Ansicht, dass der Intendant Bedingungen zur Fortsetzung seines Vertrages über den 30. September hinaus nicht erfüllt habe und habe ihm ein Angebot gemacht, sagte die Vorsitzende Karoline Edtstadler.
Kurier.at.salzburg

Salzburger Festspiele: Kuratorium machte Hinterhäuser Angebot
Das Kuratorium sieht die Bedingungen für eine Vertragsverlängerung nicht erfüllt und machte dem Intendanten ein Angebot, über das er bis 20. März entscheiden soll. Hinterhäuser, der bei der Sitzung die verlangte Stellungnahme abgegeben hat, aber offenbar nicht alle Kritik über sein bisheriges Verhalten ausräumen konnte, wolle das ihm gemachte Angebot nun prüfen, so die Salzburger Landeshauptfrau (ÖVP). „Derzeit liegt der Ball bei ihm.“ Das gelte auch für die Entscheidung über die künftige Schauspielleitung der Festspiele, die einer der Hauptgründe des derzeitigen Vertrauensverlustes des Aufsichtsgremiums ist. Das Kuratorium hatte eine Ausschreibung des Postens verlangt, habe sich aber zu keinem Zeitpunkt in die künstlerischen Belange des Intendanten eingemischt und auch nie dessen Entscheidungskompetenz für diesen Posten bestritten, so Edtstadler.
DerStandard.at.story.salzburg

Zwist geht weiter: Keine Einigung mit Intendant Hinterhäuser
Das Kuratorium sieht auch die Bedingungen für die bereits beschlossene Vertragsverlängerung nicht erfüllt. Die Vertreter der Fördergeber haben Hinterhäuser ein Angebot für eine geordnete Übergabe gemacht. Ob Hinterhäuser dieses Angebot annimmt, ist noch offen.
https://www.krone.at/4059468

Salzburger Festspiele: Ist Ende der Intendanz von Markus Hinterhäuser absehbar?
Sendung „Fazit“ – Audio von Jörn Florian Fuchs (7,58 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio

Ein Angebot, das er nicht ablehnen kann
Showdown: Das Festspielkuratorium der Salzburger Festspiele hat Markus Hinterhäuser ein Szenario offeriert, über das er nun bis zum 20. März nachdenken kann. Ein Kommentar.  
Backstage.classical

Ich empfehle Ihnen das Audio von Jörn Florian Fuchs bei Deutschlandfunk. Der Autor erklärt kurz die wesentlichsten Punkte. Allen Kommentaren ist jedoch zu entnehmen, dass Hinterhäusers Abgang bevorsteht. Eine angemessene Übergangsfrist wäre vernünftig, für eine „Fristlose“ fehlt die Begründung. Jetzt wollen wir hoffen, dass die „Streitparteien auch vernünftig sind!

Wiener Staatsoper: Stream „Luisa Miller“ kurzfristig abgesagt

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In der Staatsoper wurde gestern zwar Luisa Miller gespielt, im Stream wurde aber eine „sichere Bank“ gezeigt, nämlich der „Otello“ mit Jonas Kaufmann. Als Begründung wurde die Erkrankung von Freddie De Tommaso genannt, der durch einen Einspringer (Giorgio Berrugi) ersetzt werden musste, der mit der Inszenierung natürlich nicht vertraut war. 

Bei der Erkrankung von Freddie fiel mir das Zitat aus Maria Stuart von Schiller ein.

Dieser Mortimer starb Euch sehr gelegen. (Zitat gefunden von Renate Wagner)

Dieser Freddie De Tommaso wurde sehr gelegen krank, er ermöglichte es der Staatsoper, das „Luisa Miller“-Debakel nicht in alle Welt zu schicken…
Allerdings sollte man auch keine Inszenierungen zulassen, für die man sich möglicherweise geniert…

Besseres hätte der Staatsoper nicht passieren können, denn Freddie De Tommaso war wirklich krank, musste ersetzt werden. Anrüchig wäre gewesen, wenn „technische Probleme“ als Grund genannt worden wären!

Die Wiener Staatsoper ist also mit einem blauen Auge davongekommen!

Wien
Wiener Festwochen als „Republik der Götter“:
Musik mit russischen Raketen Milo Rau präsentierte am Donnerstag das Programm des Jubiläumsfestivals. Man blickt kritisch auf Religion und Krieg und freut sich über den eigenen 75er. Wird die von Milo Rau seit zwei Saisonen ausgerufene Freie Republik zum Gottesstaat? Von einer „Republik der Götter“ ist da im Programm zu seiner dritten Ausgabe der Wiener Festwochen zu lesen. Natürlich ist das aber nicht der Fall. Die Götter, an die man hier glaubt, sind einerseits künstlerische und andererseits, wie das T-Shirt des Intendanten versichern will, „neue“.
DerStandard.at.story

Wien/ MusikTheater an der Wien

Vorbericht: Spätbarocke Seifenoper: Verschollene Sänger, Primadonnen, deren Mütter sich in alles einmischen, ein Impresario, der mit dem Geld durchbrennt.


Foto: Teatro alla Scala Milano

Florian Leopold Gassmanns „L‘opera seria“ ist eine rigorose Komödie. Schräg. Schrill. Skurril. Und erstaunlich gegenwärtig. Das kann ja heiter werden. Und für diese Vermutung muss man wahrlich kein Prophet sein. Denn „L’opera seria“ hat alles, was ein sinnlich-vergnüglicher Abend benötigt: einen wahnwitzigen Plot, brillante Musik und hervorragendes Personal. Dass diese 1769 im Burgtheater uraufgeführte Opernparodie von Komponist Florian Leopold Gassmann und Librettist Ranieri de’ Calzabigi seither nie wieder in Wien zu sehen war, ist eines der vielen Mysterien der Musiktheatergeschichte.
https://www.buehne-magazin.com/news/spaetbarocke-seifenoper

Bayerische Staatsoper: Porträt der Kammersängerin Ingeborg Hallstein und Reminder Spielzeitpräsentation 2026/27

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Copyright: Bayerische Staatsoper
 
Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass am kommenden Sonntag, 1. März 2026, durch die freundliche Unterstützung der Freunde des Nationaltheaters in München e.V., ein neues Porträt der Kammersängerin Ingeborg Hallstein eingeweiht wird. Die Präsentation findet um 16.30 Uhr im 1. Rang des Nationaltheaters statt. Sowohl Frau Hallstein als auch die Künstlerin Blanca Amorós werden persönlich anwesend sein.

 Zudem erinnern wir gerne an die Spielzeitpräsentation 2026/27 der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsballetts und des Bayerischen Staatsorchesters:
 
SPIELZEITPRÄSENTATION 2026/27
Sonntag, 15. März 2026, 11.00 Uhr
Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
80539 München
 
Die Veranstaltung wird zudem live auf Staatsoper.tv übertragen.

ZÜRICH BAROCK – vom 20. bis 29. März 2026

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«Scylla et Glaucus». Copyght: Zürich Barock

Das Opernhaus Zürich feiert die faszinierende Vielfalt der Barockmusik mit einem neuen jährlichen Festival. Ein reiches Programm aus Opern, Konzerten, Kammermusik, Familienkonzerten und Performances lädt Kenner:innen ebenso wie Neulinge dazu ein, zehn Tage lang in die Welt der Alten Musik einzutauchen.

Im Zentrum der ersten Festivalausgabe steht die Premiere der selten gespielten Tragödie «Scylla et Glaucus» des französischen Komponisten Jean-Marie Leclair. Cecilia Bartoli ist als Cleopatra in Georg Friedrich Händels «Giulio Cesare» zu erleben. Der Countertenor Philippe Jaroussky gibt mit Händels «Aci, Galatea e Polifemo» sein Opernhaus-Debüt als Dirigent.

Weitere Konzerthöhepunkte bilden die beiden grossen Passionen von Johann Sebastian Bach: die «Johannes-Passion» mit dem Orchestra La Scintilla und der Zürcher Sing-Akademie sowie die «Matthäus-Passion» mit dem gefeierten Ensemble Pygmalion unter der Leitung von Raphaël Pichon. Gemeinsam mit Concerto Köln gestaltet die Sopranistin Jeanine De Bique ein Programm mit Werken von Händel und seinen Zeitgenossen.

Im Kunsthaus erforschen Studierende der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Ovids «Metamorphosen»: Vierzehn neue Performances eröffnen ein künstlerisches Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Weitere Konzerte mit dem Zürcher Kammerorchester sowie Musiker:innen des Ensembles Le Concert d’Astrée widmen sich Kompositionen von Jean-Marie Leclair. Nicht zuletzt machen zwei Kinderkonzerte die Musik Händels und Leclairs auf spielerische Weise erfahrbar.

Festival Chopin Recitals startet am 1. März in Breslau

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Foto: Veranstalter

Festival Chopin Recitals startet am 1. März in Breslau

Vom 1. bis 8. März findet in Breslau das 1. Festival Chopin Recitals statt: eine Veranstaltung, die Konzerte internationaler Stars mit einem musikalischen Bankett im historischen Barock-Oratorium Marianum am Platz Uniwersytecki 1 verbindet.

Die Eröffnung des Festivals fällt mit einem besonderen Datum zusammen: dem 216. Geburtstag von Frédéric Chopin. Breslau hat eine besondere Verbindung zu dem bedeutendsten polnischen Komponisten. Hier gab Chopin am 8. November 1830 eines seiner wenigen öffentlichen Konzerte.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Frankfurt:
„Hetzen Sie nicht. Sie sind die Königin!“
Die Weltklasse-Sopranistin Diana Damrau gibt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt Unterricht. Die Zuschauerplätze im Kleinen Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) in Frankfurt sind an diesem Vormittag alle besetzt. Xiaoyu Dou, Studentin an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar, singt, begleitet von der Repetitorin Mona Conti, aus Mozarts Zauberflöte die Arie der Königin der Nacht. Auf der Bühne folgt an einem Tisch ein ganz besonderer Gast ihrem Gesang: Es ist Diana Damrau, eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Sie ist seit Montag an der HfMDK, um in einem einwöchigen Meisterkurs mit fortgeschrittenen Gesangsstudierenden an deren Lied- und Opernrepertoire zu arbeiten. Am Samstag zeigen ihre Studierenden in einem festlichen Abschlusskonzert, was sie von ihr gelernt haben.
FrankfurterRundschau.de

Hamburg
Klein beleuchtet kurz 69: Wann tun Sie endlich etwas dagegen, Herr Lieben-Seutter?
Nach vier kulturlosen Wochen in den Tropen war man ausgehungert nach Musik, nach klassischer Musik, ja nach berührender Musik. Und eigentlich darf man sicher sein, dass wenn man ein Ticket für das London Philharmonic Orchestrahat, dass es gut wird – manchmal sogar sehr gut – gelegentlich sogar exzellent. Gestern Abend war es anders. Es kann jedoch auch sein, dass mir der Hörgenuss durch das ungehörige Publikum dermaßen verhagelt wurde, dass ich die Feinheiten überhörte, nicht wahrnahm, sondern einfach nur genervt war. Mindestens acht Reisebusse standen am Sandtorkai. Ich ahnte schon das Schlimmste. Wen wundert es, so kam es dann auch. Klatsch- und Fotoalarm nach jeder Möglichkeit, aber so richtig, denn man wollte sich und seinen Nachbarn ja zeigen, dass man den Kurzurlaub in Hamburg genoss. Wie gut, dass der Beethoven keine Sätze hatte, denn das hätte man auch geschafft, den zu zersägen.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

Die Elbphilharmonie ist wie auch die Wiener Staatsoper für die Touristik ausgelegt. Sie wären vermutlich auch bestens besucht, wenn Herr Lieben-Seutter auf dem Kamm bläst oder Dr. Roscic auf der Staatsopernbühne Purzelbäume schlägt. Die Einheimischen sind Füllmaterial, damit haben sie sich abzufinden! Anders wären diese Läden nicht zu finanzieren!

Hamburg
Spiel mit dem Abgrund: „Pique Dame“ in Hamburg
Die Staatsoper Hamburg zeigt unter der neuen Intendanz von Tobias Kratzer nicht nur spannende Neuinszenierungen selten gespielter Werke wie „Ruslan und Ljudmila“ und Uraufführungen wie „Monster’s Paradise“, sondern auch großartige Wiederaufnahmen. Eine solche ist Willy Deckers Inszenierung der Oper „Pique Dame“ aus dem Jahr 2003 mit der Musik von Peter I. Tschaikowsky und einem Libretto von Modest I. Tschaikowsky, basierend auf der gleichnamigen Erzählung von Alexander Puschkin.
https://www.kulturfeder.de/rezension/pique-dame-hamburg-10015893.html

Braunschweig
Komplex wie ein Telefonbuch – Benjamin Brittens „Peter Grimes“ am Staatstheater Braunschweig (Bezahlartikel)
Musiktheater darf und muss aktuelle Themen ansprechen und zum Diskurs anregen! Auch wenn die allermeisten Zuschauer der grandiosen Premiere von Benjamin Brittens „Peter Grimes“ wohl keine Fischer gewesen sind, so durften sie gut unterhalten und dennoch nachdenklich nach Hause gehen. Ist Peter Grimes ein Täter oder ein Opfer?
NeueMusikzeitung/nmz.de

WIEN / Kasino des Burgtheaters: LYSISTRATA von Aristophanes
In der Übersetzung von Erich Fried
Premiere: 26.Feburar 2026

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Foto: Tommy Hetzel

Eine Klamotte – weiter nichts?

Schicken wir voraus. Einst (wir sind hier im alten Griechenland) waren die Frauen in der schwächeren Position. Mussten ungefragt zuhause sitzen, während ihre Männer ununterbrochen Krieg führten (in diesem Fall jener von Athen gegen Sparta). Wie setzt man eigene Wünsche (etwa nach Frieden!!!) durch? So besannen sich die Frauen darauf, dass ihre einzige Stärke in der Schwäche der Männer bestand, unbedingt mit ihnen schlafen zu wollen.

Sexentzug als Waffe ist die Grundidee des berühmtesten Stücks des berühmtesten griechischen Komödiendichters Aristophanes. „Lysistrata“ wird auch immer wieder gespielt, kann man sie doch, wenn man will, als feministisches Kampfstück begreifen. Man könnte… Die Aufführung im Kasino des Burgtheaters, von dem eingesprungenen Regisseur Thomas Jonig und explizit auch von dem, Ensemble verantwortet, ging den falschen Weg.

Man spielt im Kasino vor einer weißen Wand mit runden Eingängen (was möglicherweise eine Stadt sein soll, vor allem aber die immer extrem schlechte Akustik dieses Raumes bremsen) die Fassung von Erich Fried. Verknappt im Personal, nur noch drei Damen aus Athen, eine aus Sparta, das Minimum an Männern, natürlich kein Chor. Die Kleidung (Kostüme: Selina Schweiger) zusammen gestoppelt, ein bißchen Heute, ein bißchen Antike-Parodie wie im „Raub der Sabinerinnen“. Schon da merkt man, dass von einem „Konzept“ der Aufführung nicht die Rede sein kann. Schon gar nicht, wenn nach der Ausgangssituation (Lysistrata ruft die Frauen von Athen und vom feindlichen Sparta zusammen, um mit dem Plan sexueller Enthaltsamkeit das Ende des Krieges zu erzwingen) die Handlung durchaus turbulent wird – und in dieser Inszenierung geradezu undurchschaubar…

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

WIEN / Kammerspiele der Josefstadt:
SOPHIA ODER DAS ENDE DER HUMANISTEN von Moritz Rinke
Uraufführung
Premiere:  26. Februar 2026.
besucht wurde die Generalprobe 

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Foto: Theater in der Josefstadt

KI auf zwei Beinen

Humanoide? Kennen wir! Die gibt es seit ewigen Zeiten im Kino. Die Roboter, die man von Echtmenschen nicht mehr unterscheiden kann. Sie sind bloß die besseren (oder schlechteren?) Menschen. 2021 gab es den hervorragenden Film von Maria Schrader, „Ich bin dein Mensch“. Da bekam die Heldin einen Herren ins Haus geliefert, der so höflich, freundlich, gut erzogen war, dass er gar nicht wahr sein konnte. Ja, im wahren Leben nicht – aber wenn der attraktive Mann richtig programmiert wird… Und da steht die Frau am Ende vor der Frage, ob sie diesen „Roboter“, der ihr so ans Herz gewachsen ist, abschalten will… denn er ist doch ein Mensch, oder?

Die Kehrseite hat der herrlich böse Film „Companion“ im Jahr 2025 gezeigt. Da muss die schöne Iris sich von ihrem Freund Josh sagen lassen, dass sie eigentlich kein Mensch ist, sondern von ihm als Begleiterin gekauft wurde, und dass er ihrer jetzt müde ist. Wie sich die Dame, die ihre eigenen Einstellungen optimieren kann, hier rächt, das gibt einen Krimi – aber was, wenn man die Humanoiden vielleicht tatsächlich nicht mehr abschalten kann?

Also, wir kennen das Thema, das der deutsche Autor Moritz Rinke jetzt auf die Bühne bringt – ohne neue Aspekte, aber interessant genug für ein Theaterpublikum, dem diese Problematik vielleicht noch nicht untergekommen ist. „SOPHIA oder Das Ende der Humanisten“, in den Josefstädter Kammerspielen uraufgeführt, geht das Thema humoristisch bis boulevardesk an, macht aber dennoch betroffen…

Im Theater kann man darüber noch lachen, warten wir ab, ob uns das Lachen nicht noch vergeht!

Zum Bericht von Renate Wagner

Wirtschaft: Hans Jorda: „Karriere hat sehr viel mit Glück zu tun“

Karriere ist für ihn weniger planbar, als viele glauben, und stärker von Haltung, Leistungswillen und Chancen geprägt als von Titeln oder Abschlüssen. Headhunter Hans Jorda spricht über Narzissten in Führungsetagen und darüber, warum Demut und Niederlagen oft mehr über Erfolg verraten als jeder Lebenslauf. Wer Karriere machen will, muss offen sein. Auffallen, in Erscheinung treten und unterscheidbar sein. Dann kann man das Glück wahrscheinlich auch ein bisschen in eine Richtung biegen. Ein Studium hat heute jeder. Ich schaue, was eine Person neben dem Studium gemacht hat. Das ist für mich viel wichtiger als das Studium.
News.at.karriere

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Eine skandalumwitterte Waffe zeigt erstmals ihre Stärken: Die Ukraine trifft eine der wichtigsten Rüstungsfabriken Russlands: Die Ukraine hat einen militärtechnischen Meilenstein erreicht: Mit dem Marschflugkörper Flamingo verfügt sie nun erstmals über eine schlagkräftige Mittelstreckenwaffe. Das ist eine Voraussetzung, um Russlands Raketenproduktion zu bremsen.
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 Kubas Grenzschutz erschiesst vier Personen auf amerikanischem Schnellboot – Havanna spricht von «terroristischen Absichten»: An Bord des mit zehn Exilkubanern besetzten Bootes sollen sich laut Kubas Regierung Sturmgewehre und Sprengkörper befunden haben. Nahezu zeitgleich mit dem Vorfall lockerte Washington überraschend das Ölembargo gegenüber Kuba.
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Es war ein Fehler, so kurz vor der Fussball-WM einen Krieg gegen ein Drogenkartell zu starten», sagt ein mexikanischer Sicherheitsexperte: Nach der Tötung des Drogenbosses «El Mencho» erlebt Mexiko eine Gewaltwelle. Das könnte auch die Sicherheit an der Fussball-Weltmeisterschaft im Sommer beeinträchtigen.
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Die Selbstvergottung von Donald J. Trump: Die Rede zur Lage der Nation wurde mit Spannung erwartet – der amerikanische Präsident lieferte allerdings ein abgestandenes Trump-Medley. Die Beschwörung des goldenen Zeitalters hat sich abgenutzt.
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Geliebt, gehasst, gehätschelt, verfolgt: Die Clintons treten nochmals ins Scheinwerferlicht – unfreiwillig: Die Epstein-Affäre holt die Clintons ein. Diese Woche müssen sie vor einem Kongressausschuss aussagen, weil der frühere Präsident über Jahre hinweg Kontakt zum Financier und später verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein pflegte. Porträt eines politischen Paares, das nicht aus den Schlagzeilen gerät.
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Als Max Frisch vor «geschlechtlichen Excessen» warnte: Der Maturaufsatz des Schweizer Schriftstellers wurde einst gestohlen. Nun ist er wieder aufgetaucht. Er zeigt den linksliberalen Vordenker als konservativen, kulturpessimistischen jungen Mann.
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Judith Hermann will das Schweigen über ihren SS-Grossvaters brechen: In «Ich möchte zurückgehen in der Zeit» will die Autorin die NS-Vergangenheit ihrer Familie bergen. Es ist das Protokoll eines Scheiterns.
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Der Macher von «Adolescence» fragt jetzt in der Serienadaption eines Klassikers: Wie kommt das Böse ins Kind?: Kaum ein Roman hat den Firnis der Moral so unerbittlich abgekratzt wie «Lord of the Flies» von William Golding. Nun adaptiert Jack Thorne den Stoff als vierteilige Serie – werkgetreu und als fiebriger Exzess.
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Manche Zigaretten gehen so richtig daneben. Manche sind eine Offenbarung: Warum ich immer noch rauche: Rauchen ist eine Sucht. Schädlich, dumm, unnötig. Aber vielleicht auch eine spirituelle Kraft? Eine Möglichkeit, dem Leben so nahe zu kommen wie sonst nie?
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Olympische Winterspiele: Drama, Baby, Olympia-Drama – die besten Geschichten dieser Spiele
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 «Worte sind meine Nahrung» – Corinne Desarzens erhält den Grand Prix Literatur 2026: Ein Telefonat mit der eigensinnigen französisch-schweizerischen Schriftstellerin Corinne Desarzens.
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Der neue Hass fordert das Selbstverständnis des jüdischen Staates heraus: Israeli können in Europa oder den USA kaum noch reisen, ohne angefeindet zu werden. Dies bleibt nicht ohne Folgen.
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Erfolgreicher Autor wechselt den Beruf: «In Momenten des Tramfahrens überkommt mich ein Gefühl der Zufriedenheit»: Christoph Poschenrieder hat acht Romane geschrieben, nun sitzt er im Führerstand der Münchner Strassenbahn. Er schwärmt von seiner neuen Tätigkeit.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung

Epstein-Skandal:  Chef des Weltwirtschaftsforums tritt zurück
Eine Untersuchung der Verbindungen Børge Brendes zu Jeffrey Epstein ergab zwar keine weiteren Bedenken über bereits Bekanntes hinaus. Der Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF) tritt dennoch zurück – um das WEF aus der Schusslinie zu nehmen, wie er sagt.
manager-magazin.de
Österreich „Mister Gesundheit“ – Hademar Bankhofer ist tot

Prof. Hademar Bankhofer, der beliebte Gesundheitsjournalist, Autor und Wohlfühlpapst, ist am Mittwoch im 85. Lebensjahr verstorben. Prof. Hademar Bankhofer zählte zu den führenden Gesundheitspublizisten im gesamten deutschsprachigen Raum. Er war nicht nur 50 Jahre regelmäßig im Fernsehen und Radio (u.a. bei RTL, ORF, WDR, ARD, PulsTV, schauTV, Austria 9, Radio Wien, Radio Kärnten, Radio Grün Weiß uvm.) präsent, sondern auch mehr als fünf Jahrzehnte in den Printmedien vertreten – u.a. seit vielen Jahren mit einer wöchentlichen Kolumne in der „NÖN“. Er ist Autor von über 70 Büchern, wovon viele Bestseller geworden sind. Bis zuletzt hat er voller Leidenschaft an weiteren Publikationen gearbeitet.
Heute.at.bankhofer

Ein Gesundheitsapostel darf nicht mit 85 sterben. Das ist ganz schlecht für die Verkaufszahlen seiner Bücher!

Wien
Interne Schelte für Toni Fabers „Zölibat“-Sager. Beratungen über Folgen!
Der Wiener Erzbischof ist erst seit etwa einem Monat im Amt, doch schon muss er sich zahlreichen Beschwerden über Dompfarrer Toni Faber stellen. Dessen Lebensweise und Einstellung zum Zölibat erscheinen zwar lebensnah – doch entsprechen sie nicht unbedingt dem Gehorsam zur alten Tradition, den sich die Katholische Kirche erwartet.
https://www.krone.at/4059821

Energiegeladen – Bühne

Dompfarrer Toni Faber ist eine schillernde Person, bekannt und beliebt auch bei Menschen, die im Normalfall nicht in die Kirche gehen! Mit seiner Maßregelung wird sich die Kirche schwer tun! Etwas dezenter könnte er die Sache freilich schon angehen lassen. Gewöhnliche Pfarrer haben eine Pfarrersköchin – und niemand regt sich auf. Da wird man doch dem Herrn Faber eine Gesellschaftsdame zubilligen können. Provokantes Händchenhalten in der Öffentlich ist im Arbeitsvertrag aber nicht vorgesehen!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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