Salzburger Festspiele triumphieren in dieser Saison vor allem mit konzertant aufgeführten Oper. Jubel um „Andrea Chenier“!. Luca Salsi, Elena Stikhina, Piotr Beczala. Foto: Marco Borrelli/Salzburger Festspiele
„Andrea Chénier“, die bekannteste Oper Umberto Giordanos aus dem Jahr 1896 spielt in den Wirren der Französischen Revolution und setzt dem ermordeten Dichter Chénier ein veristisches Operndenkmal. Die Hauptpartie verlangt nach einem stimmlich höchst potenten Spinto-Tenor, außerdem braucht es einen mächtigen Bariton für den gefährlichen Revolutionär Carlo Gérard und eine überragende Sopranistin für die Rolle der Adeligen Maddalena di Coigny, die gemeinsam mit Chénier am Ende der Oper aufs Schafott steigt. Das Historiendrama in vier Bildern ist auf der Opernbühne meist als üppig bebilderte Inszenierung zu erleben, doch die Salzburger Festspiele präsentieren sie als ideales konzertantes Werk für eine mitreißende Starparade.
Salzburg
„Andrea Chénier“ mit mitreißender Starparade
Revolutionär, romantisch und packend: Bei den Salzburger Festspielen begeistert „Andrea Chénier“ von Umberto Giordano das Publikum mit einer glaubhaften Interpretation. Piotr Beczala und Elena Stikhina sorgen für Gänsehaut. Etwas mehr Szene in der konzertanten Aufführung wäre gewinnbringend gewesen.
BR-klassik.de
Ist das ein Fingerzeig für die Regisseure und Intendanten? Wurde der Bogen in den letzten jahren übespannt? Es kann doch nicht Sinn des Theaters sein, künftig auf die Szenerie zu verzichten. Anderseits sollte man keinen Musentempel mit der Befürchtung betreten müssen, sich dort von sich überwichtig nehmenden Regiekünstlern ärgern, umerziehen und mit deren eigener Traumatisieung belasten zu lassen. Ein vernünftiger Weg muss gefunden werden, auch wenn die Intendanten und somit Auftraggeber dann vom sich noch wichtiger als die Regiekünstler nehmenden vorwiegend deutschem Feuilleton schief angesehen werden! Vielleicht beginnt nun ein leichtes Umdenken – aber nur ein leichtes! Denn vor allem Ope ohne gegliche Szenerie will der zahlende Kunde denn auch wieder nicht haben! Dazu kostet der „Spaß“ auch ohne Regieunsinn immer noch sehr viel GeldF
Leserin W.B. zum Thema: Es gibt aber tatsächlich einen Grad an „bescheidener Szenerie“ und gekonnt (!) angedeutetem Spiel, was den Musikenuss garantiert UND die Story maximal zur Geltung bringt. In Kassel hatten wir zum Abschied von GMD Angelico einen so präsentierten BOCCANEGRA, nicht nur ich bin mehrmals hingegangen! Weitere hochgelobte Beispiele waren die TOSCA auf den Grazer Kasematten 2021 (in ORFIII übertragen), sowie die 3 konzertenten Verdi-Opern diesen Sommer in Erl. (Es gibt bestimmt noch viel mehr davon). Dazu braucht es aber sehr gute Stimmen und spielfreudige Protagonisten, die die Szene ersetzen (können)……. Zitat Ende
Piotr Bezcala, Elena Stikhina. Foto: Marco Borrelli
A Tenor is in Town!
Festspiele / Andre Chénier konzertant. Fortissimo für lyrische Momente, für Blumen, Vöge- und Bächelein. Mehrfaches Fortissimo mit Felssturz und Erdbeben in der Stimme für Liebes- und Kampfesrausch. Durchaus staunenswert, dass solches meist geschmeidig und klangvoll noch in der Höhe daherkommt. Piotr Beczala dominierte Freund und Feind in der konzertanten Aufführung der Oper Andrea Chénier von Umberto Giordano.
drehpunktKultur.de
„Andrea Chénier“ in Salzburg: Liebestod im Fortissimo
Die Revolutionsoper „Andrea Chénier“ von Umberto Giordano mit Piotr Beczala lautstark in der Titelrolle
https://www.derstandard.at/story/3000000285023/andrea-chenier-in-salzburg-liebestod-im-fortissimo
Beczała lässt als „Andrea Chénier“ in Salzburg seine Stimmmuskeln spielen (Bezahlartikel)
Bei der konzertanten Aufführung sang der polnische Tenor erstmals die Titelpartie von Giordanos Oper, vornehmlich mit viel Kraft. Dirigiert wurde im Großen Festspielhaus von Marco Armiliato – der personifizierten Opernleidenschaft.
DiePresse.com.de
„Andrea Chénier“ bei den Salzburger Festspielen: Die Revolution erzeugt viele Opfer (Bezahlartikel)
„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!“, warum bloß geht das nicht in eure Schädel, Menschen? Es wäre so einfach. Noch viele Jahre nach der Französischen Revolution haben die dramatischen Ereignisse große Opern hervorgebracht, von Francis Poulencs „Dialogues des Carmélites“ bis zu Gottfried von …
SalzburgerNachricten.at
„Andrea Chénier“: Packendes Revolutionsdrama in Starbesetzung (Bezahlartikel)
Viva la morte insiem!“: Es waren die letzten Spitzentöne der beiden, die sie gemeinsam schmetterten, bevor sie unter gewaltigen Orchesterklängen zum Schafott geführt wurden. Aber nicht nur vor ihrem Liebestod, in diesem finalen Duett faszinierten Piotr Beczała und Elena Stikhina bei Umberto Giordanos „Andrea Chénier“, sondern auch zuvor stimmlich, besonders wenn sie gemeinsam in voller Harmonie sangen.
KleineZeitung.at
Zwischen Rache und Vergebung: Zaide oder der Weg des Lichts bei den Salzburger Festspielen
Nicht überall ist Oper drin, wo Oper drauf steht. Eine Beobachtung, die bei den jüngsten Salzburger Festspielen gleich zwei Mal, kurz aufeinander folgend, mit Erstaunen zu machen war. Bereits One morning turns into an eternity, fließender Übergang zwischen Schönberg-Bühnenwerk und Mahler-Orchesterlied, firmierte im Segment Oper. In gleicher Liga spielte auch Zaide oder Der Weg des Lichts, für die als Autoren Wolfgang Amadeus Mozart und Wajdi Mouawad (*1968) genannt wurden.
bachrack.com.fr
Mindestens sehr cool (Bezahlartikel)
Sie kann alles, auch Lady Gaga: Asmik Grigorians eigenwilliger Liederabend bei den Salzburger Festspielen.
SueddeutscheZeitung.de
Neue Musik in Salzburg: Begeisternde Hommage an Pierre Boulez
1960 ist er zum ersten Mal in Salzburg aufgetreten und hat bis zu seinem Tod regelmäßig dort dirigiert, immer wieder auch seine eigene Musik. Pierre Boulez war eine Konstante bei den Salzburger Festspielen. Nun, anlässlich seines 100. Geburtstags in diesem Jahr, widmeten ihm die Festspiele eine eigene kleine Konzertreihe: „À Pierre“. Sie kombinierte Kompositionen von Boulez mit Musik, die dem Franzosen am Herzen lag. Unser Autor Thorsten Preuß hat sich gefragt: Was bleibt von Boulez‘ Werk, neun Jahre nach dem Tod des charismatischen Dirigenten und einflussreichen Netzwerkers?
BR-Klassik.de
Star-Dirigent wieder fit: Rückkehr ans Pult in Salzburg
Franz Welser-Möst hat sich nach Operationen und Immuntherapie erholt. Er leitet am 28. und 30. August zwei Konzerte bei den Salzburger Festspielen.
https://www.heute.at/s/star-dirigent-wieder-fit-rueckkehr-ans-pult-in-salzburg-120126732
KULTURSOMMER SEMMERING: Finale – 10. Festivalwoche vom 28. bis 31. August
Cornelius Obonya, Günther Groissböck, Maria Köstlinger, Jürgen Maurer, Robert Meyer, die Wiener Comedian Harmonists & die Tschuschenkapelle – Noch ein letztes Mal sommerfrischer Festivalzauber!
Der Kultursommer neigt sich langsam dem Ende zu und wir lassen voller Freude und Stolz die letzten glanzvollen Festivalwochen Revue passieren. Wenn Sie zum Sommerfinale noch ein letztes Mal unsere herausragenden Bühnengrößen auf dem geschichtsträchtigen Semmering hautnah erleben und einen lauen Sommerabend bei pittoreskem Panorama genießen möchten, so bietet sich dazu am letzten August-Wochenende noch einmal die Gelegenheit!
Schauspieler Robert Meyer eröffnet das Wochenende mit schelmischem Satirespaß in Wilhelm Buschs „Max und Moritz“, gefolgt von dem bissigen Wiener Humor der scharfzüngigen Kabarettisten Christoph Grissemann und Robert Stachel. Maria Köstlinger und Jürgen Maurer zeichnen ein pointiertes Porträt Wiens, während Publikumsliebling Cornelius Obonya den Bogen zwischen Leichtigkeit und Lebensweisheit im Zeichen von Erich Kästner spannt. Robert Meyer glänzt erneut als „Häuptling Abendwind“, ehe die Wiener Comedian Harmonists Swing, Wiener Schmäh und Nostalgie vereinen. Opernstar Günther Groissböck lässt gemeinsam mit Intendant und Pianist Florian Krumpöck Schuberts „Schöne Müllerin“ erblühen. Das Schauspiel „Juwelenraub im Grandhotel“ entführt uns beim festlichen Gala-Dîner ein letztes Mal in die 1920er, bevor die Tschuschenkapelle mit balkanesken Rhythmen und österreichischen Melodien den krönenden Abschluss bildet.
Sonntag, 31. August 2025 | 18:00 Uhr | Kulturpavillon | Vom Balkan bis zum Semmering | Tschuschenkapelle
Mediterrane Serenaden, griechischer Rembetiko, bosnische Sevdalinka und sogar Wiener Lieder: Die Tschuschenkapelle lädt zu einer feurig-ausgelassenen Klangreise quer über die Balkanhalbinsel ein. Mit Ausflügen nach Osteuropa, in Gypsy-Jazz- und Klassikgefilde, mit mitreißenden Arrangements und viel Humor entsteht ein grenzenloses Konzerterlebnis, das nicht selten zum spontanen Tanz verführt.
Weiterführende Links
www.kultursommer-semmering.at
www.floriankrumpoeck.com
Detaillierter in den heutigen „Infos des Tages“!
Ein opernreiches Wochenende im TV steht bevor:
Am Samstag/ Sonnabend um 20:15 Uhr auf 3sat Nabucco aus Verona und zur etwas ungewohnten Zeit um 10:05 Uhr am Sonntagmorgen ebenfalls auf 3sat eine Aufzeichnung des Fliegenden Holländers aus St. Margarethen. In der Nacht von Sonntag auf Montag bringt Arte dann ab 0:15 Uhr die Oper Grounded aus der Met.
Edeltraut Sabine Gebert/Hamburg
180. Geburtstag von Ludwig II. von Bayern: Ein König für den Komponisten – und ein Komponist für den König
Als sich am 3. Mai 1864 der junge bayerische König Ludwig II. und der verschuldete Komponist Richard Wagner zum ersten Mal gegenüberstanden, prallten zwei Welten aufeinander: hier der jugendliche Monarch, 1,91 Meter groß, schwärmerisch und weltfremd, dort der abgehetzte Künstler, ein „Charakterkopf“ voller Intrigen und Visionen. Daraus entstand eine ungewöhnliche Beziehungr – ein Drama aus Verehrung, Abhängigkeit und missglückter Realität.
Klassik-radio.de
Baden-Baden
„Norma“ im Festspielhaus Baden-Baden – „War das etwa der Nachmittags-Vorstellung geschuldet?“
«Die Oper muss die Leute zum Weinen bringen, mit Grauen erfüllen, sie durch Gesang sterben lassen.» Bellini wurde 1801 in Catania/Sizilien als Sohn eines Kapellmeisters geboren. Er ging 1827 nach Mailand und lernte dort seinen zukünftigen Librettisten Felice Romani (*1788 in Genua, + 1865 in La Spezia), den überragenden italienischen Librettisten seiner Epoche, kennen.
goodnews4.de
Hessisches Staatstheater Wiesbaden startet am Samstag mit Theaterfest in die neue Spielzeit
Die Mitarbeiter des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Foto: Lukas Anton
Mit einem großen Theaterfest eröffnet das Hessische Staatstheater Wiesbaden am Samstag, den 30. August die Spielzeit 2025/26. Bei freiem Eintritt präsentieren alle Sparten sowie die Gewerke von 14:00 bis 18:30 Uhr ein unterhaltsames wie informatives Programm für die ganze Familie. Daneben gibt es exklusiv an diesem Tag Ticketrabattaktionen für Vorstellungen der neuen Produktionen und beliebter Wiederaufnahmen.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Feuilleton
Deutschlands bester Liedsänger und seine Manie, Trenchcoat zu tragen (Bezahlartikel)
Der Bariton und Mediziner Christian Gerhaher war einer der Köpfe im Kampf gegen die Coronaregeln in der Kunst. Ein Mann, der bescheuerte Rituale pflegt und ganz herrlich über Schumann und Heine spricht – und was wird, wenn es mal vorbei ist mit dem Singen.
DieWelt.de.Kultur
Griff in Klaus Billands „Sommererinnerungen“
Münchner Opernfestspiele: RUSALKA am 29. Juli 2025
Musikalisch gut, szenisch fragwürdig
Asmik Gigorian, Pavol Breslik. Foto: Geoffroy Schied
„Rusalka“ von Antonín Dvorák in der Regie von Martin Kušej and der Bayerischen Staatsoper, jetzt zu den 150jährigen Opernfestspielen wiederaufgenommen, ist mit 15 Jahren bereits eine relativ alte Inszenierung. Man kennt Martin Kušejs Inszenierungsstil. Er ist natürlich total gegen das Märchen. „Rusalka“ ist aber nun einmal ein Märchen, und auch noch mit drei Akten. Das hat der brasilianische Regisseur aus Rio de Janeiro, André Heller-Lopes, erst letztes Jahr in Santa Cruz de Tenerife exemplarisch und dennoch mit mancher geschickt eingeflochtenen Referenz an das Heute in Szene gesetzt. So geht es nämlich auch!..
Zum Bericht von Klaus Billand
San Francisco
San Francisco Opera to Celebrate ‘Dead Man Walking’s’ 25th Anniversary The opera, which returns to the War Memorial Opera House stage on Sept. 14 through 28, 2025, will open the season.
https://operawire.com/san-francisco-opera-to-celebrate-dead-man-walkings-25th-anniversary/
Recordings
Joyce DiDonato, Emily D’Angelo, Michael Spyres, Kelley O’Connor & Joel Puckett Lead CD/DVD Releases
operawire.com.joyce
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Kommen die Gelbwesten zurück? Frankreich droht eine neue Protestwelle
Eine diffuse Protestbewegung ruft für den 10. September zum Stillstand des Landes auf. Gewerkschaften zögern, linke Parteien hoffen auf einen Regierungssturz. Regierungschef Bayrou setzt auf ein Manöver – das ihn das Amt kosten könnte.
Jetzt lesen
Repräsentantenhaus hat zugestimmt: Die texanischen Wahlkreise werden wohl neu gezeichnet – nun erklärt Kalifornien Trump den Gerrymandering-Krieg: Unter Donald Trumps Druck wollen die Republikaner in Texas und anderen Gliedstaaten die Wahlkreise neu ziehen. Dies könnte ihnen bei den Zwischenwahlen 2026 zum Sieg verhelfen. Kalifornien will dagegenhalten und seinerseits die Wahlkreise frisieren.
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Donald Trump contra die Museen: Wie sich der Präsident am Smithsonian abarbeitet, ist auch eine Antwort an Aktivisten, die die amerikanische Geschichte neu schreiben wollen. In den Ausstellungen werde immer nur thematisiert, «wie schlimm die Sklaverei war», sagt Trump. Mit seiner Kritik setzt er sich dem Vorwurf aus, die Erinnerungskultur des schwarzen Amerikas zu torpedieren.
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Wie die Chefin der liberalen Partei Österreichs versucht, die Aussenpolitik aktiver zu gestalten: Sie ist die Juniorpartnerin der Dreierkoalition in Wien und hat sich für ein Ministerium entschieden, das traditionell nicht zur Profilierung taugt. Beate Meinl-Reisinger versucht es trotzdem – und feiert kleine Erfolge.
Jetzt lesen
Eine Stunde nach der Geburt wird Aviaja-Luuna ihrer Mutter entrissen – jetzt kämpft die Inuk gegen die dänischen Behörden
In Dänemark werden Kinder aus grönländischen Familien fünfmal so häufig fremdplatziert wie solche aus dänischen. Ein Grund sind Elternkompetenztests, die sich auf die dänische Kultur stützen. Mindestens 315 Fälle sollen neu aufgerollt werden.
Jetzt lesen
Die Magie der Geisterbeschwörer – am Lucerne Festival zeigt sich, was grosse Dirigierkunst ausmacht: Riccardo Chailly setzt gleich zu Beginn des Sommerfestivals die Massstäbe mit zwei musikalischen Höhenflügen. Dann allerdings gibt noch ein Grosser der Zunft sein Debüt am Pult des Festivalorchesters, das nach 2026 einen neuen Chefdirigenten braucht.
Jetzt lesen
Das Strassenbild lieferte auch diesen Sommer den Beweis – die Eleganz der Männer ist am Verschwinden: Selbst Staatschefs tragen heute weisse Sneakers. Die modische Welt des Mannes ist vollkommen ausser Kontrolle geraten.
Jetzt lesen
Bis heute gelten die Hunnen als Krieger ohne Erbarmen: Zu Unrecht, sie waren kluge Taktiker mit politischer Weitsicht: Mehr als der Name ist heute kaum mehr bekannt von den Hunnen. Der Historiker Mischa Meier schreibt die Geschichte eines Volkes, das am Rand der «klassischen Antike» stand.
Jetzt lesen
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik
Österreich
Es geht nicht aufwärts für die Babler-SPÖ
Wie sehr hat ein halbes Jahr in der Regierung die SPÖ verändert? Welche Rollen spielen dabei Parteichef Andreas Babler, seine Mitstreiter und ehemaligen Feinde? Und warum kommt die Partei in den Umfragen einfach nicht vom Fleck? Eine Analyse.
DiePresse.com
Wirtschaft
Deutschlnd/Österreich
Mega-Pleitewelle. Brauereien „werden wie Fliegen von Wand fallen“
Dass der Bierkonsum in den letzten Jahren sinkt, ist nichts Neues. Doch aktuell erleben wir in dieser Hinsicht einen regelrechten „Erdrutsch“. Der Branche schwant Böses. Nach Einschätzung des Oettinger-Chefs steht der deutschen Bierbranche nämlich in den kommenden Jahren eine gewaltige Pleitewelle bevor. „Die Brauereien werden wie Fliegen von der Wand fallen“, warnt Stefan Blaschak, der Geschäftsführer des bayerischen Getränkeherstellers, in der „Augsburger Allgemeinen“ (Dienstag). „Die Welt der Brauereien bröckelt, bei den Kleinen sehen wir fast täglich Insolvenzen, es wird auch die Großen treffen.“
https://www.krone.at/3878964
Bludenz
Wie Bludenz zur Schokoladen-Hochburg wurde
In Vorarlberg entstehen täglich bis zu einer Million Milka-Tafeln. Schon seit 1887 wird dort produziert, aber die Branche steht immer mehr unter Druck: Kakao-Knappheit und hohe Preise belasten. „Lila Kühe haben wir leider keine gesehen.“ So lautet ein typischer Kommentar von Touristen, die Österreich besuchen – zu stark prägt das Werbebild des Schokoladenherstellers die Vorstellung von saftigen Wiesen und violetten Kühen. Doch zumindest eine steht tatsächlich ganz im Westen Österreichs: in der Milka-Fabrik in Bludenz. Seit 1887 prägt das Werk die Stadt, seit damals laufen dort sämtliche Großtafeln vom Band. Bis zu einer Million Stück könnten es täglich sein, wenn die Maschinen auf Vollauslastung laufen. So weit ist es derzeit nicht, konkrete Produktionszahlen hält der Konzern geheim.
Die Presse.com
Soll ich mir nun Sorgen um den Bierkonsum machen? Ich bin eigentlich ein mäßiger Biertrinker und für die Brauereien will ich mich auch nicht aufopfern! Aber ab unz zu Doserl werde ich mir aus Solidarität zu den armen Brauereien wohl in nächster Zeit gönnen. Doch halt! Im Spital habe ich 10 Kilo abgenommen (obwohl das Essen in der Klinik Baumgarten durchaus genießbar war), das Gewicht will ich halten.
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.