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27. AUGUST 2024 – Dienstag

27.08.2024 | Tageskommentar

 

Anna Netrebko gegen New Yorker Met: Klage in Teilen abgewiesen
Ein US-Gericht hat die Klage von Anna Netrebko gegen die Metropolitan Opera von vier auf nur einen Punkt eingeschränkt. Das Opernhaus hatte die Sängerin 2022 von den Aufführungen ausgeschlossen, nachdem sie sich geweigert hatte, Wladimir Putin öffentlich zu verurteilen. Das zuständige US-Gericht wies die Klage nun in großen Teilen zurück. Die Grundlage für ein Verfahren wegen „Verleumdung, Vertragsbruch und Diskriminierung aufgrund nationaler Herkunft“ sei wegen einer schwierigen und unzureichenden Beweislage nicht gegeben. Das Gericht erlaubte Netrebko jedoch, das Verfahren wegen des Vorwurfs der Geschlechterdiskriminierung fortzusetzen.
BR-Klassik.de

LISETTE OROPESA: Vom Ophelia Triumph in Salzburg zur Lucia Aufnahme in Catania

 

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Mein Dank an die digitale Welt

Ich betrachte mich gerne als den letzten analogen Menschen, weil ich die Sozialen Netzwerke sicherlich nie in mein Leben hinein lassen werde, auch sonst manches Zeitgemäße verweigere und es mir nur mühsam gelingt, nicht jedesmal tobsüchtig zu werden, wenn mich wieder eine KI-Stimme auffordert, diesen oder jenen Knopf zu drücken oder sie in Ruhe zu lassen und meine Anfrage online zu erledigen…

Aber unsere Welt hat auch ihre Vorzüge. Wenn man als Opern- und Theaterfreund im Sommer – aus welchen Gründen auch immer – daheim geblieben ist, war man (vor allem in Bezug auf Oper) keinesfalls verloren. Der Tisch war auf den Fernsehschirmen und mit den Internet-Streams am Computer reich gedeckt.

Bayreuth: Tristan und Isolde
Salzburg: Jedermann
Salzburg; Hoffmanns Erzählungen
Salzburg: Der Spieler
Salzburg: Der Idiot
Salzburg: Dudamel Konzert mit Asmik Grigorien
Bregenz, Seebühne: Der Freischätz
Bregenz, Festspielhaus: Tancredi
München: Tosca
Verona: La Boheme
Verona: Turandot
Pesaro: Bianca e Falliero
Pesaro: Il viaggo a Reims
Aix en Provence: Madama Butterfly
Graz, Schloßberg: Ring an einem Abend
St. Margarethen: Aida
Gars am Kamp: Der Liebestrank
Sommerarena Baden: Wiener Blut
Schloßspiele Kobersdorf: Der Diener zweier Herren.

Niemand wird behaupten wollen, es sei dasselbe, „live“ dabei zu sein oder nur die Information über das Gebotene digital zu bekommen – allerdings auf dem viel bequemeren, kostenparenderen Weg. Und ich werde jetzt nicht aufzählen, bei welchen Gelegenheiten ich heilfroh war, den langen Weg und das Geld für die Karten gespart zu haben – aber es war schon einige Male…

Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/apropos-mein-dank-an-die-digitale-welt/

Während Renate Wagner körperlich bestens in der Lage ist, die Theater direkt zu betreten (in vielen Fällen macht sie das auch, in bestimmte Theater geht sie eben nicht), bin ich auf die TV-Übertragungen und Streams angewiesen.  Mit meinen Gelenksdefekten sind Theater für mich tabu.  Es gibt aber kaum einen Nachteil, der mit keinem Vorteil verbunden ist. Die Regisseure arbeiten an der Personenführung/ Gestik, Mimik weit intensiver als das früher gemacht wurde (bei sechs Wochen Probezeit ist das auch zu erwarten) – und so sehe ich Details, die mir im Theater verborgen bleiben würden. 

Baden-Baden
Ein kleines Stückchen Bayreuth
Nylund und Kaufmann im Rausch
Der Beginn des Abends war geprägt von einer unerbittlichen Klarheit, als die ersten Töne des Vorspiels zu Parsifal in einem schneidenden Unisono erklangen. Diese Eröffnung setzte einen tiefen, fast archaischen Akzent, der sich wie ein messerscharfer Schnitt durch den Raum zog. Unter der Leitung von Mark Elder entfaltete das Gstaad Festival Orchestra im Festspielhaus Baden Baden die mystische und kontemplative Natur dieses Vorspiels, das von Wagner mit einer solch epischen Weite und spirituellen Tiefe komponiert wurde
https://www.wochenblatt-reporter.de/c-lokales/nylund-und-kaufmann-im-rausch_a582012

Salzburger Festspiele: Großes Kopfkino mit Richard Strauss
Asmik Grigorian und die Wiener Philharmoniker unter Gustavo Dudamel: Man konnte die imposanten Hochgebirgsgipfel förmlich sehen.
Kurier.at

Salzburger Festspiele
Salzburger Festspiele: Schönbergs Klänge wie aus Rubik’s Cube Bezahlartikel
Begeisterung für das Gustav Mahler-Jugendorchester unter Ingo Metzmacher
Die Presse.com

Baden-Baden
Ein kleines Stückchen Bayreuth
Nylund und Kaufmann im Rausch
Der Beginn des Abends war geprägt von einer unerbittlichen Klarheit, als die ersten Töne des Vorspiels zu Parsifal in einem schneidenden Unisono erklangen. Diese Eröffnung setzte einen tiefen, fast archaischen Akzent, der sich wie ein messerscharfer Schnitt durch den Raum zog. Unter der Leitung von Mark Elder entfaltete das Gstaad Festival Orchestra im Festspielhaus Baden Baden die mystische und kontemplative Natur dieses Vorspiels, das von Wagner mit einer solch epischen Weite und spirituellen Tiefe komponiert wurde
https://www.wochenblatt-reporter.de/c-lokales/nylund-und-kaufmann-im-rausch_a582012

St. Margarethen: Knapp 100.000 sahen „Aida“
Die Neuproduktion von „Aida“ im Steinbruch St. Margarethen hat große Erfolge gefeiert. Am Samstag wurde die letzte von 27 Vorstellungen gespielt, nur eine einzige davon musste kurz vor Ende wegen Regens abgebrochen werden. Insgesamt waren diesen Sommer knapp 100.000 Besucherinnen und Besucher bei der „Oper im Steinbruch“ zu Gast.
https://burgenland.orf.at/stories/3270392/

Salzburg: Asmik Grigorian und Violeta Urmana im Gespäch über die Salzburger festspiele (ein Video)

Asmik Grigorian and Violeta Urmana soloist of the opera “The Gambler” talk live in the Wilhelm-Furtwängler-Garten, opposite the Felsenreitschule. Join us live and gain insights into the exciting lives of opera singers, experiences with the operas of the Felsenreitschule and other entertaining topics. This was the #14 livestream round of the 2024 Festival Summer! *** Asmik Grigorian und Violeta Urmana Solist:innen der Oper „Der Spieler“ unterhalten sich live im Wilhelm-Furtwängler-Garten, gegenüber der Felsenreitschule. Seien Sie live mit dabei und gewinnen Sie Einblicke in das spannende Leben der Opernsängerinnen, in Erfahrungen mit den Opern der Felsenreitschule und weitere unterhaltsame Themen. Das war die #14 Livestream-Runde des Festspielsommers 2024!

 

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Bayreuther „Parsifal“  am 24.8: Nur ein paar Bemerkungen zum Drumherum:

Ich fühlte mich gut informiert, als ich stolz mit meinem Sitzpolster zum Festspielhaus pilgerte. Da wurde ich aber umgehend von einer Dame des Sicherheitsdienstes angesprochen  (äußerst nett und höflich, wie eigentlich das gesamte Personal des Festspielbezirkes auch war) und darauf hingewiesen, dass ich nichts außer meiner Handtasche in das Festspielhaus mitnehmen darf (ich sah sogar eine Größenmessung für eine maximale Handtasche!!!!).  Ich durfte mein Kissen auch nicht hinein zur Garderobe tragen und dort abgeben. Draußen standen Container mit Schließfächern und dorthin musste ich mein eigenes Sitzkissen geben. Dann hinein ins Festspielhaus und zur Garderobe. Da war nun die meterlange Garderobe mit etlichen Diensthabenden und dort erhielt ich dann das hauseigene Sitzkissen. Ich wurde auch gleich darauf hingewiesen, dass ich mit dem Sitzkissen das Haus nicht verlassen-

Anm.d. Redaktion: Die Leserin beschwert sich nicht, sie merkt bloß an. Sie war mit der Vorstellung sogar sehr zufrieden

Weiterlesen in den „Infos des Tages“

Theater im Park/ Wien: Herausfordernd mutiges Programm mit Neuheiten aus der Welt des Musicals

26.08.2024 | Operette/Musical
Maya Hakvoort, Clemens Otto Bauer, Ramesh Nair, Lisa Antoni und Band. Handy-Foto: M. A. Schmid

WIEN / Theater im Park: 4VOICES OF MUSICAL mit Maya Hakvoort & Co. 25. August 2024

...Verdienstvoll und mutig ist, dass im Programm auch Musicals aus jüngster Zeit vertreten sind, darunter neben Alladin und Frozen auch das bemerkenswerte Kammermusical The Last Five Years von Jason Robert Brown. Da das Publikum aber mehrheitlich wohl nicht aus Musicalkennern, sondern aus eher allgemein interessierten Musicalfans besteht, ist das Echo der Zuhörerschaft eher verhalten. Man hat vermutlich mehr Glanz und Highlights erwartet. Versöhnlich fällt dafür aber das abschließende Medley aus Leonard Bernsteins West Side Story aus: Ein grandioser und schwungvoll dargebotener Schlusspunkt.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Elisabeth Kulman – Newletter: Reservieren Sie sich schon mal den 22. Oktober!
Falls Sie was anderes geplant haben verschieben Sie’s!

 

Denn unser wunderschöner Film LA FEMME C’EST MOI feiert seine große Wien-Premiere! Und wir wollen Sie und viele weitere begeisterte Zuschauer dabeihaben! Inklusive Meet & Greet mit den Stars der Leinwand. Es wird ein einmaliges Event in Wien.
 Wann: Dienstag, 22. Oktober 2024, 19:30 Uhr (Entrée 19 Uhr)
Wo: Das MuTh, Am Augartenspitz 1, 1020 Wien
 Der Kartenverkauf startet in Kürze. Freuen Sie sich drauf und sagen Sie’s gerne weiter. Alle weiteren Infos folgen.

Klaus Billand arbeitet die Festspielsaison ab (neun Festspielorte wurden von ihm besucht)

Bregenzer Festspiele: DER FREISCHÜTZ am 31. Juli 2024
Regietheater-Ambitionen am falschen Ort

Foto: Anja Köhler

Die Bregenzer Seebühne-Produktionen stehen seit vielen Jahren für spektakuläre und mit vielen optischen Spezialeffekten auf ein großes Publikum von fast 7.000 Menschen pro Abend zugeschnittenes Opern-Event. Sie stellten bisher praktisch immer in Rechnung, dass ein Großteil dieses Publikums nicht regelmäßig, ja zu einem nicht insignifikanten Teil gar nicht in die Oper geht und in erster Liene wegen dieses Event-Charakter nach Bregenz kommt…

Zum Bericht von Klaus Billand

MÜNCHEN/Opernfestspiele: DIE PASSAGIERIN am 16. Juli 2024
Ungewohnte Sicht auf Auschwitz

Zum Bericht von Klaus Billand

Linz
Am Brucknerhaus werden Kultur und Demokratie demontiert
Die Skandale im Brucknerhaus in Linz sind keine Provinz-Possen, sondern zerstören das grundlegende Vertrauen in Politik und Kultur. Ein Kommentar.
https://backstageclassical.com/am-brucknerhaus-werden-kultur-und-demokratie-demontiert/

Sprechtheater

So schaffen die Salzburger Festspiele das Schauspiel ab (Bezahlartikel)
Analyse: Der erste Sommer von Sprechtheater-Chefin Marina Davydova lieferte einen gelungenen „Jedermann“ und belanglose Experimente. Es ist ein schwacher Jahrgang, den die Schauspieldirektorin heuer abliefert
SalzburgerNachrichten.at

Society

Die „Dagi“: Rückblickend hat die Koller „alles ausgekostet“
Dagmar Koller wurde am 26. August 85: Den Geburtstag beging die Kärntnerin und Grande Dame der „Seitenblicke“ aber still und zurückgezogen. Eine Würdigung.
Kleine Zeitung.at

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

 Die deutsche Regierung hat die Bekämpfung der irregulären Migration nie wirklich ernst genommen. So weit hätte es nie kommen dürfen
Der Terroranschlag von Solingen ist eine Katastrophe für das Land. Er führt den Bürgern die Machtlosigkeit der Bundespolitik vor Augen. Es braucht einen Kurswechsel.
Jetzt lesen
 Frankreich verhaftet den Gründer der Plattform Telegram – Russland wittert eine westliche Verschwörung
Paris wirft Pawel Durow vor, nicht hart genug gegen Terroristen und Kriminelle auf seinem umstrittenen Messenger-Dienst vorzugehen. Dieser spielt im Ukraine-Krieg eine besondere Rolle. Jetzt lesen
  26-jähriger Syrer gesteht laut Polizei den Messerangriff in Solingen – IS-Terrormiliz reklamiert den Anschlag für sich: An einem Fest der deutschen Stadt Solingen tötete ein Mann am Freitagabend mindestens drei Personen mit einem Messer und verletzte mehrere schwer. Der Syrer hätte offenbar längst ausgeschafft werden sollen, tauchte jedoch unter. Gegen ihn wurde von der Bundesanwaltschaft ein Haftbefehl erlassen.
Jetzt lesen
 Tiktok-Terroristen und Islamismus-Influencer: Fast alle islamistischen Attentäter haben sich online radikalisiert: Ein 26-jähriger Syrer soll für den Mordanschlag bei einem Stadtfest in Solingen verantwortlich sein. Sein Motiv ist bislang unbekannt. Aber er passt in das Profil der Attentäter, die sich im Internet radikalisiert haben.
Jetzt lesen
 «Die Saudis sagen Israel: Löst endlich das Problem mit der Hamas, macht sie fertig» Was hat Israel mit dem Krieg gegen die Hamas bald ein Jahr nach den Massakern erreicht? Und wie lange werden die Kämpfe noch anhalten? Der Experte Richard Schneider ist skeptisch. Er warnt vor den Folgen eines zu zögerlichen Vorgehens – für den gesamten Westen.
Jetzt lesen
 Ein Mann entgeht der Terrorattacke in Solingen knapp. Nun kehrt er an den Tatort zurück
Volker Schmidt lebt in Solingen und hatte Glück. Weil ihm die Musik nicht gefiel, verliess er rechtzeitig den Platz, auf dem kurz darauf ein syrischer Asylbewerber drei Menschen tötete. Eine Reportage
Jetzt lesen
 Solar-Boom in den USA: Wie eine Trump-Hochburg zu Bidens grünem Vorzeigeprojekt wurde
Im konservativen Nordwesten im Gliedstaat Georgia steht eine der grössten Solarpanel-Fabriken der USA – dank Bidens Steueranreizen. Kamala Harris besuchte das Vorzeigeprojekt bereits. Allerdings hat auch Trump seinen Anteil am Erfolg.
Jetzt lesen
 Eine Eskalation zur Deeskalation? Nach Israels Abwehr des Hizbullah-Grossangriffes atmet der Nahe Osten vorerst auf: Während der Hizbullah trotz dem erfolgreichen israelischen Präventivschlag in Südlibanon und nur wenigen Opfern in Israel einen Sieg feiert, steht eine Vergeltung Irans noch aus. Droht jetzt immer noch ein regionaler Flächenbrand?
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Ukraine
Nach Luftangriffen: Selenskyj droht mit Vergeltung
Nachdem Russland die Ukraine am frühen Montagmorgen mit heftigen Luftangriffen überzogen hatte, droht Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland mit Vergeltung. Eine Vergeltung angekündigt. Die militärische Antwort werde vorbereitet – dabei sollen vom Westen gelieferten F-16-Kampfjets zum Einsatz kommen.
https://www.krone.at/3505244?utm_source=direct&utm_medium=taboola_recirculation

USA
Nicht mit meinem Song, Herr Trump!
Beyoncé ist nicht die erste Künstlerin, die Donald Trump die Nutzung ihrer Musik untersagt. Bruce Springsteen, ABBA und Elton John klagten, doch Trump kümmert das kaum. Dahinter steckt Strategie.
Kurier.at

Nach Solingen darf es keine falsche Toleranz mehr geben
Das blutrünstige Messerattentat von Solingen bestätigt all jene, die seit der Flüchtlingskrise 2015 vor unkontrollierter Zuwanderung gewarnt haben. Die extrem rechte AfD wird bei den Wahlen in Thüringen und Sachsen den Lohn dafür einfahren.
Die Presse.com

„Es stimmt also“
Jetzt schießt Sinners gefeuerter Physio zurück
Lange hat Physiotherapeut Giacomo Naldi zu den Doping-Vorwürfen gegen Jannik Sinner und seine damit verbundene Entlassung geschwiegen, doch am Sonntag schlug er zurück, nahm in einem ausführlichen Statement auf Instagram erstmals Stellung zur Causa.
https://www.krone.at/3504947

Ob Doping beim Tennissport etwas bringt, weiß ich nicht. Da Sinner mit einem „Blauen Auge“ davongekommen ist, musste zumindest ein Opfer gebracht werden – und das ist der „Physio“. Dass sich der diesen Rufmord nicht gefallen lässt, leuchtet wohl ein!

Ich wünsche einen Schönen Tag!

A.C.

 

 

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