Die Bayreuther Festspiele gehen heute zu Ende. Szene aus „Parsifal“, die nichts mit der unten in der Bilanz erwähnten Künstlichen Intelligenz zu tun hat!. Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele
Bayreuther Festspiele: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2026“
Beste Produktion (Gesamtleistung): Der Ring des Nibelungen in der Regie von Kurator Marcus Lobbes und Nils Corte mit einem KI-Konzept (Künstliche Intelligenz).
Dieser Übergangs-Ring ist nicht mit einer normal programmierten Ring-Produktion in Bayreuth zu vergleichen. Da der V. Schwarz-Ring im fünften Jahr nicht mehr präsentierbar war, musste für das Jubiläumsjahr eine nur diese Saison zu zeigende halb-szenische Inszenierung arrangiert werden. Da die Probezeiten viel zu kurz für die komplexe und im Musiktheater noch weitgehend unbekannte KI waren, konnte keine ausgereifte und damit zufriedenstellende Version erreicht werden.
Gleichwohl zeigte die Produktion ein interessantes Potential der KI als unterstützendes Medium für szenische Produktionen auf. Und es wurden die beiden Haupt-Komponenten der Oper, Gesang und Musik, endlich einmal wieder in den Vordergrund gestellt, bei einem exzellent spielenden Festspielorchester unter Christian Thielemann.
Größte Enttäuschung:
Dass dem Regieteam des Ring des Nibelungen nicht mehr Zeit gegeben wurde, das völlig neuartige Konzept der KI besser und damit zielführender und verständlicher zu proben. Es gab laut dem Kurator nur einen Durchlauf, viel zu wenig für ein solches Experiment…
Von Klaus Billand
DerOpernfreund.de.bilanz.bayreutherfestspiele
Wenn ich dem – für mehrere Medien tätigen Klaus Billand richtig interpretiere, ist die Künstliche Intelligenz im Theater keine Sackgasse, sie müsste nur weiterentwickelt werden. Ob die Regiekünstler damit eine Freude haben, sei dahingestellt. Sie könnten freilich auch die KI nutzen! Wenn die KI tatsächlich so intelligent ist, wird sie Scharlatane rasch erkennen und von sich weisen! Gerade das aber ist ein Hoffungsschimmer! Bayreuth sei Dank für dieses kühne Experiment!
Ein Billand-Nachtrag: Parsifal in Bayreuth
Dmitri Jurowski statt Axel Kober in Grafenegg
Dmitri Jurowski
Axel Kober musste sein Dirigat von Erich Wolfgang Korngolds Oper «Die tote Stadt» im Rahmen des heurigen Grafenegg Festival am Sonntag, 30. August 2026 zurücklegen. Dmitri Jurowski wird stattdessen das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich leiten.
(Grafenegg, 24. August 2026) Der Dirigent Axel Kober muss seinen Auftritt in Grafenegg absagen. Er sollte am 30. August in Grafenegg das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich in einer konzertanten Aufführung von Korngolds «Die tote Stadt» leiten. Für Kober springt Dmitri Jurowksi ein, der das Werk bereits mit großem Erfolg an der Semperoper Dreden dirigiert hat.
«Dmitri Jurowski hat in seiner faszinierenden Lesart der fast cineastisch anmutenden, modernen Musik Korngolds alles Sentimentale weitgehend vermieden und stattdessen in einer zwar breit angelegten, aber klaren Lesart, die Qualitäten Korngolds hörbar gemacht. Er animiert die Sächsische Staatskapelle zu einem orgiastischen Klangrausch, in dem sich Parsifalglocken- und Pelléas-Klänge, Spätromantik und Impressionismus mischen.» (Deutschlandfunk)..
Weiterlesen in den „Infos des Tages“
Salzburg
Tod von Milliardär Kühne trifft Salzburger Festspiele hart- Er war Hauptsponsor
Diese Nachricht traf die Salzburger Festspiele ins Mark: Festspiel-Hauptsponsor und Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne ist Montagfrüh 89-jährig nach schwerer Krankheit verstorben. Mit seinem finanziellen Engagement prägte der Deutsche das Kulturfestival über Jahre maßgeblich. Mehrere Millionen Euro flossen seit 2019 Richtung Mozartstadt. Kommendes Jahr läuft der Sponsoringvertrag allerdings aus. Eine Verlängerung ist nun aufgrund des Ablebens des Milliardärs fraglich. All das kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Festspiele mehr denn je auf private Förderer und Mäzene angewiesen sind.
https://www.krone.at/4268014
Salzburg
Ein Herz für junge Sängerinnen und Sänger
Mit Klaus-Michael Kühne verlieren die Salzburger Festspiele einen großen Freund und außergewöhnlichen Förderer der Kunst“, so Festspielpräsidentin Kristina Hammer im Namen des Direktoriums.
DrehpunktKultur.at.k.m.kuehne
Der Kühne-Sponsorvertrag läuft in zwei Jahren aus, ob er verlängert wird, obliegt der Kühne-Stiftung. Inwieweit Kühne doch Direktiven erteilt hat, ist nichts bekannt.
Hamburg
Kühne-Tod ändert nichts an den Hamburger Opern-Plänen
Nein: „Das hat keine Auswirkungen, da der Vertrag zum Neubau der Oper mit der Kühne-Stiftung geschlossen wurde und unverändert weiter gilt“, sagte ein Sprecher der Kulturbehörde der Hansestadt. Dem Vertrag über den Neubau der Oper hatte die Hamburgische Bürgerschaft zugestimmt. Er sieht vor, dass die Kühne-Stiftung den Bau des Opernhauses finanziert und die Stadt dafür ein Grundstück am Baakenhöft unentgeltlich zur Verfügung stellt und erschließt.
ndr.de.Kultur.kuehne
Anders verhält es sich mit dem Hamburger Opernprojekt. Diesbezüglich liegt ein klarer Vertrag vor, Hamburg müsste nur zugreifen – oder eben nicht!
Nachruf
Er sang 1.450 Vorstellungen: Volksoper trauert um Kammersänger Josef Luftensteiner
KS. Luftensteiner mit Gattin bei der Verleihung des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst. Foto: Facebook
Vorsitzender des Betriebsrats der Volksoper nach langer Krankheit gestorben. Nach langer, schwerer Krankheit ist Kammersänger Josef Luftensteiner (68) am Montag in Wien verstorben. Er war Vorsitzender des Betriebsrats der Volksoper und Mitglied des Aufsichtsrats der Bundestheater-Holding und der Volksoper. Das Haus zeigte sich zutiefst erschüttert über diesen schweren Verlust. Der am 23. Mai 1958 im niederösterreichischen Wallsee geborene Luftensteiner wurde nach der Volksschule Mitglied bei den Wiener Sängerknaben. Er besuchte in Linz das Konservatorium und wurde 1984 an das Grazer Opernhaus engagiert, wo der Bariton sich rasch ein breites Repertoire erarbeitete. Mit 28 Jahren wurde er von Eberhard Wächter an der Volksoper engagiert und debütierte als Figaro. Direktor Eberhard Wächter schätzte ihn als Künstler und zeigte sich beeindruckt von Luftensteiners jovialem, fast vorlautem Temperament und seinem Teamgeist.
Kurier.at.luftensteiner gestorben
Mörbisch / St. Margarethen: Oper und Musical lockten fast 200.000 Fans an.
Die Festspiele in Mörbisch und St. Margarethen ziehen Bilanz und wagen bereits einen Ausblick auf die Saison 2027. Wagner ist gut, Puccini offenbar ein wenig besser: Über rund 90.000 Gäste konnte sich die Oper im Steinbruch St. Margarethen in der heurigen Saison freuen. Damit kamen an die 10.000 Opernfreunde mehr zu „Tosca“ als im Vorjahr zum „fliegenden Holländer“. Aufgrund der Nachfrage mussten sogar zwei Zusatzvorstellungen eingeschoben werden.
https://www.krone.at/4268798
Bremen/ Dom St. Petri: Kein Beifall für Brahms‘ Requiem: So hat es sich Currentzis gewünscht
Teodor Currentzis, einer, der als Dirigent immer wieder für mancherlei Aufsehen und Bohei gesorgt hat. Das scheint diesmal nicht der Fall zu sein. Currentzis lässt vorab ansagen, Beginn und Ende der Veranstaltung mögen in Anbetracht des Ortes und der Besonderheit des Werkes stillschweigend erfolgen: ohne Beifall. Was, kaum zu glauben, tatsächlich funktioniert.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de
Staatstheater Cottbus: Premiere am Samstag, 26. September 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus
ROMEO UND JULIA | Eine Tragödie in vier Künsten (In deutscher Sprache) || Musikalische Leitung: Alexander Merzyn, Regie: Philipp Grigorian
Vorabmotiv zu ROMEO UND JULIA mit Lucie Luise Thiede (Schauspielerin)
Romeo und Julia_Vorabmotiv_01_Foto © Jochen Quast.jpg
Foto: Jochen Quast
ROMEO UND JULIA, die berühmteste Liebesgeschichte der Welt, eröffnet die neue Spielzeit und bildet zugleich den Auftakt der ersten Theatersaison unter der Intendanz von Berthold Schneider. Regisseur Philipp Grigorian bringt die Geschichte der Veroneser Liebenden an einem einzigen Abend in vier unterschiedlichen Gestalten auf die Bühne: Schauspiel, Oper, Ballett und Konzert werden zu eigenständigen Erzählstimmen, die einander ergänzen, widersprechen und bereichern. Ein außergewöhnlicher Theaterabend, der die Möglichkeiten eines Mehrspartenhauses feiert und die Kraft verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen in einer gemeinsamen Inszenierung erlebbar macht…
Mehr darüber in den „Ifos des Tages“
Giuseppe Verdi: Un ballo in maschera • Werdenberger Schlossfestspiele • Werdenberg SG • Dernière: 22.08.2026
(10. Vorstellung • Premiere am 07.08.2026) Überzeugendes Regie-Debüt
Vor erneut ausverkauften Reihen beenden die Werdenberger Schlossfestspiele ihre ausserordentlich erfolgreiche Spielzeit.
Foto: Hajo Koster
Mit Verdis Maskenball als erster selbst verantworteter Produktion ist dem neuen Präsidium der Werdenberger Schlossfestspiele unter Beni Dürr ein hervorragender Einstand gelungen.
Der Abend ist getragen von der Regie von Raphaela Wagner, die die Geschichte perfekt an die lokalen Gegebenheiten adaptiert, indem sie die Aussicht von der Bühne auf das Städtchen und das Schloss Werdenberg nutzt. So wird aus dem Gouverneur von Boston der Landvogt von Werdenberg und das Bühnenbild (Michael Wagner) nimmt die Architektur des Städtchens auf. Die über 140 herrlich opulenten Kostüme von Kerstin Köck tragen ganz wesentlich zum positiven Eindruck des Abends bei. Das Publikum zeigt sich höchst begeistert. Die Änderung des Handlungsortes unter Beibehaltung der Handlungszeit funktioniert perfekt und ist unter dem Gesichtspunkt, dass hier ein grösseres Publikum erreicht werden muss, als werkgerecht zu bezeichnen…
Zum Bericht von Jan Krobot/Zürich
Filme der Woche
Filmstart: 27. August 2026
MUTINY
USA, GB / 2026
Regie: Jean-François Richet
Mit; Jason Statham, Annabelle Wallis, Roland Møller u.a.
Old Schol Jason-Action
Wer „Mutiny“, also „Meuterei“, hört, wird vielleicht an die „Bounty“ denken, aber einen so klassischen Psychothriller (wo sich auf der Leinwand die Schiffsmannschaft erst gegen Charles Laughton , in einer späteren Verfilmung gegen Anthony Hopkins auflehnte) bekommt man hier wahrlich nicht. Von einer richtigen Meuterei kann auch nicht die Rede sein, selbst wenn der Film zum größten Teil auf einem Schiff – allerdings einem glanzlosen Cargo-Tanker – spielt.
Wenn der Held am Ende die Mannschaft ausradiert hat (immerhin 20 Mann), darf einen das nicht wundern, denn es handelt sich hier schließlich um ein Jason Statham-Vehikel. Lange als „Bruce Willis für Arme“ verspottet, ist er nun – da es Bruce Willis ja leider nicht mehr gibt – längst nicht mehr der Ersatz, sondern der Action-Held an sich, dem man jede Härte, Brutalität und Entschlossenheit glaubt.
Er sieht auch aus wie Willis, ist nur nicht so witzig wie dieser es war, sondern hat sich Film für Film ein schweigsames, zurückhaltendes Image zugelegt, was durchaus gut ankommt. Eines weiß man bei ihm jedenfalls sicher – er steht auf der richtigen Seite, wenn seine Mittel auch jenseits des Strafgesetzbuchs angesiedelt sind. Er ist der Supermann, der immer trifft und selbst nur minimale Schrammen davon trägt… gewissermaßen eine Comic-Figur in Menschengestalt.
Hier lernt man ihn als Cole Reed kennen, in Bangkok tätiger britischer Leibwächter von Tibu Campallo (Ramon Tikaram), dem Besitzer eines milliardenschweren internationalen Tanker-Imperiums. Er hat dem sympathischen älteren Herrn einmal das Leben gerettet, seither gehört er für diesen zur „Familie“, nur der eigene Sohn (Chaneil Kular) steht diesem näher. Reed und der Tycoon mögen sich ehrlich, spielen Schach miteinander, und Reed tut alles, um ihn zu beschützen…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner
Country Music
Country-Legende Dolly Parton ist tot -80jährig gestorben
Die Ankündigung erfolgte auf ihrem offiziellen Instagram-Account mit einem Video ihres Neffen Bryan Seaver im Namen der Familie Parton. Er diente ihr zwei Jahrzehnte als Sicherheitschef – und es habe ihren Wünschen entsprochen, dass er ihren Tod verkündet. Parton sei „jetzt in den Armen von Jesus“, wo sie auf ihre Eltern treffen würde. „Dolly hat Türen geöffnet – nicht nur für mich, sondern für ihre ganze Familie. Sie öffnete zudem Türen für Generationen von Sängern, Songtextern, Musikern und Träumern.“
https://www.krone.at/4269592
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Israel bombardiert Syrien und zielt auf die Türkei:Jerusalem folgt mit dem Angriff in Idlib einer neuen Doktrin und scheut dabei nicht die Konfrontation mit einem Nato-Staat. In Israel selbst regen sich Zweifel, ob die Rechnung aufgeht.
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Im Wirtschaftskrieg gegen Iran setzt die Regierung Trump plötzlich auf «stille Diplomatie» und verschweigt das Hauptproblem: China: Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent verzichtet vorerst darauf, Sanktionen gegen die Handelspartner Irans zu verhängen. Er will den betroffenen Staaten eine letzte Chance geben – nachdem er zuvor damit gedroht hatte, Teheran in die Knie zu zwingen.
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Kanadier sind zäh. Das beweist Premierminister Mark Carney im Handelsstreit mit den USA: Ausgerechnet der ehemalige Banker will Donald Trump zeigen, dass Geld nicht alles ist.
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35 Jahre ukrainische Unabhängigkeit: London gibt zum Jahrestag grünes Licht für den Transfer wichtiger Rüstungstechnologie: Präsident Selenski gibt sich am ukrainischen Unabhängigkeitstag kämpferisch und ruft die Partner zu mehr Unterstützung auf, vor allem bei der Flugabwehr. Die wichtigste Zusage des Tages betrifft aber Offensivwaffen.
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Frankreichs letzter Linksliberaler: Raphaël Glucksmann steigt in den Ring um die Präsidentschaft: Raphaël Glucksmann will 2027 französischer Präsident werden. Der Sozialdemokrat setzt auf eine gemässigte, proeuropäische Linke ohne Jean-Luc Mélenchon. Doch der radikale Volkstribun liegt in den Umfragen vor ihm.
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Sie fressen alles weg und verwandeln Trockenmauern in Geröllhalden: Ziegenplage auf Capri: Ein Staatsanwalt, ein Starregisseur und neunzig Ziegen sind die Hauptdarsteller einer Sommergeschichte, die auf der Trauminsel im Golf von Neapel spielt.
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Zweiter Weltkrieg oder «Top Gun»: Trump verwirklicht sich jetzt auch beim Design der Kriegsschiffe: Wenn es nach dem amerikanischen Präsidenten geht, werden die Kampfjets bald wieder mit Dampf in die Luft katapultiert. Technologisch wäre das ein absurder Rückschritt. Aber es sieht lässiger aus.
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Was passiert, wenn selbst Bücher verkaufen zum Verbrechen wird? Hongkong erlebt genau das Psychogramm einer Stadt, die im Begriff ist, ihre Seele zu verlieren.
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Dominik Kaiser verkaufte seinen TV-Sender 3plus für über 100 Millionen Franken: «Ich musste mir zuerst bewusst werden, was Reichtum eigentlich bedeutet»: Als Gründer der 3plus-Gruppe wurde Dominik Kaiser zum König des Schweizer Privatfernsehens. Im Gespräch erzählt er, wie er den «Bachelor» zum Erfolg brachte und wie sich sein Leben seit dem Verkauf des Unternehmens verändert hat.
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Heiss ersehnte Spaghetti oder heissersehnte Spagetti? Vor dreissig Jahren wurde die grosse Rechtschreibreform beschlossen. Jetzt wird zurückbuchstabiert: Das neueste Regelwerk zur deutschen Rechtschreibung zeigt: Reformer und Rechtschreibräte sind auf dem ungeordneten Rückmarsch. Sie geben das Rückwärts für ein Vorwärts aus und wenden ihre eigenen Regeln nicht richtig an.
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Berliner Krimi: Vom Leichnam ihres Arbeitgebers lässt sich die Raumpflegerin nicht aus der Ruhe bringen: In der «Auster» erzählt die Schriftstellerin Yael Inokai nicht nur eine spannende Geschichte. Ihr Kriminalroman erweist sich auch als ein hoch literarisches Rätsel.
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Lucerne Festival: Rihm-Getöse, Strauss-Gewitter und die Magie des Leisen: Drei Konzerte mit sehr unterschiedlichen Werken gehen im KKL Luzern bis an die Grenzen der Lautstärke, aber auch der Stille. Eine Gratwanderung, die einen insbesondere die monumentale «Alpensinfonie» anders hören lässt.
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Anne Teresa De Keersmaeker am Zürcher Theaterspektakel: Tanzen zu den Liedern Jacques Brels: Die grosse belgische Choreografin erkundet zusammen mit dem jungen Künstler Solal Mariotte die Lieder des legendären Chansonniers. Aus dem Miteinander wird eine Trennung – als müsste eine Mutter ihren Sohn loslassen.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik: Bericht: CIA-Chef Ratcliffe überraschend in Moskau
US-amerikanischen Medien zufolge ist John Ratcliffe am Dienstag nach Russland geflogen. Weder die CIA, das Weiße Haus noch US-amerikanische Botschaft in Moskau äußerten sich bisher dazu. CIA-Direktor John Ratcliffe ist offenbar zu Gesprächen nach Russland gereist. Das berichtete der US-amerikanische Sender CBS unter Berufung auf die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Tass hatte zuvor gemeldet, dass am Dienstag ein großes US-Militärtransportflugzeug in Moskau gelandet sei. Auch das US-amerikanische Nachrichtenportal Axios berichtete über die Reise von Ratcliffe. Die CIA wollte sich dazu nicht äußern. Es blieb unklar, ob die Treffen im Zusammenhang mit den Bemühungen der USA stehen, den russischen Krieg gegen die Ukraine zu beenden.
DiePressecom
Österreich: Justizministerin Anna Sporrer: Viele Versprechen, wenig Erfolge
Justizministerin Anna Sporrer hat zahlreiche Reformen angekündigt, ihre Bilanz ist bisher jedoch dürftig. Sonderlich geschickt geht die SPÖ-Politikerin nicht vor, wie sich derzeit auch bei der Reform der Bundesstaatsanwaltschaft zeigt.
DiePresse.com.sporrer
Österreich
Die Rechnung ist da: WM-Trip des Kanzlers kostet den Staat 100.000 Euro
Vier Tage, neun Begleiter und eine lange Rechnung. Der ohnehin bereits viel kritisierte USA-Ausflug des Regierungschefs Christian Stocker entpuppt sich mehr und mehr als Eigentor. Die der „Krone“ vorliegende Rechnung zeigt: Der Ausflug kostete den Staat mehr als 10.000 Euro pro Spieler in Stockers Team …
https://www.krone.at/4268075
Diesen Trip hätte sich der Kanzler wirklich sparen können. Im Gegensatz zu Vize Babler, der immerhin ressortmäßig zuständig war und sich sogar um Steuergeld beim Jubel filmen lassen konnte, reiste Unglücksrabe Stocker zu einer Niederlage an-Außer Steuerspesen nichts gewesen
Vater zu Lehrerin:: „Bei Kopftuchverbot in Österreich gehe ich nach Syrien“
Das neue Kopftuchverbot sorgt schon vor dem Start für Unruhe an einer Wiener Schule. Eine Lehrerin berichtet über den Alltag in der Schule. Für Caroline W. geht es in zwei Wochen wieder los. Die 24-Jährige unterrichtet dann eine vierte Volksschulklasse mit 25 Kindern, „keiner von ihnen hat Deutsch als Muttersprache, obwohl die Hälfte in Wien geboren ist“, erzählt sie im Gespräch mit „Heute“. Etwa zwei Drittel ihrer Schüler sprechen Arabisch, „auch sehr oft während des Unterrichts.“
Heute.at.kopftuchverbot
Wenn er tatsächlich zurückgehen will, dann möge er bitte nicht aufgehalten werden!
Verhärtete Fronten: Kopftuchverbot! Muslime „unter Schock und enttäuscht“
Ab dem 1. September gilt an den Schulen ein Kopftuchverbot für unter 14-Jährige. Noch gibt es aber viele offene Fragen und Zweifel an der Rechtslage. Diese ist ungewiss. Der Verfassungsgerichtshof hatte bereits ein früheres Kopftuchverbot aufgehoben. Mehrere Klagen gegen die neue Regelung sind bereits eingelangt, wurden bisher jedoch als unzulässig zurückgewiesen. Solange das Gesetz nicht in Kraft sei, könne dadurch auch noch niemand benachteiligt werden.
Heute.at.unsichere Rechtslage
Fußball
Sternstunde des LASK. „Unglaublich!“ Pure Ekstase nach Wunder von Linz
Der 5:1-Erfolg über Celtic Glasgow im Champions-League-Play-off nach einer beispiellosen Aufholjagd und einem Verlängerungsdrama hat seinen Platz in den heimischen Fußball-Chroniken sicher. Die unmittelbare Konsequenz ist die Teilnahme der Truppe von Dietmar Kühbauer an der Ligaphase der Königsklasse. „Wir haben erreicht, dass wir im Konzert der Großen mitspielen dürfen“, posaunte Kühbauer.
https://www.krone.at/4269766
Da bin ich mit meiner Einschätzung völlig falsch gelegen, das „Wunder von Linz“ ist tatsächlich eingetroffen. Ich habe angenommen, dass LASK-Trainer Kühbauer nicht wirklich gute Verbindungen zu jener Stelle hat, die für Wunder zuständig ist. Vielleicht ist Didi Kühbauer doch ein heimlicher Kirchengänger?
Wie dem auch sei, Millionen werden fließen. Mit unserem maroden Staatshaushalt haben diese aber nichts zu tun!
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.

