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25. SEPTEMBER 2026 – Freitag

25.09.2026 | Tageskommentar

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New York
Met in New York verschenkt Tausende Gratiseintrittskarten
Das weltberühmte New Yorker Opernhaus Metropolitan Opera will Tausende Eintrittskarten an Menschen verschenken, die sich einen Besuch sonst nicht leisten könnten. „Die Oper ist eine der großartigsten Kunstformen, die es gibt, und es gibt keinen besseren Platz, um sie zu erleben, als das Metropolitan Opera House“, sagte der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani heute bei der Vorstellung der Initiative „Oper für Alle“.
orf.ar.Metverschenkt

New York/ Met
Metropolitan Opera 2026-27 Review: Macbeth
Quinn Kelsey & the Metropolitan Opera Chorus Electrify in an Uneven Opening Night
operawire.com.macbeth

Wien
Bogdan Roščić, director general of the Vienna State Opera: “Streaming” as a legal business model
Vienna State Opera Director Bogdan Roščić spoke with a small group of foreign journalists in Austria in one of the opera house’s lavish salons, the one that was not destroyed in the Allied bombing of Vienna on 03/12/1945. In that salon, in the final decades of the 19th century and the early 20th century, Emperor Franz Joseph I received his guests at the opera.
https://www.nin.rs/english/news/123963/bogdan-roscic-director

Salzburg
Spitzentöne: Mehr Glück als Verstand – die Festspiele und die Politik
Einmal noch zur Neubesetzung der Salzburger Festspiele. Mit mehr Glück als Verstand hat man eine fähige Person für die Intendanz gefunden. Aber der zweifelhafte Findungsvorgang, der inferiore Umgang und die enormen Kosten werden der Landeshauptfrau nicht gut bekomme…
…Hätte sich Hinterhäuser etwa kulant mit zwei Jahresgehältern begnügt und rechnete man zwei weitere Jahresgehälter für die Interimsintendantin Karin Bergmann hinzu, touchiert man brutto schon die Million. Nun hat aber zusätzlich der designierte Intendant Anspruch auf ein Vorbereitungshonorar, üblicherweise ein halbes Jahresgehalt. Rechnet man das Gehalt für Bergmanns Assistentin und die Honorare für die Betriebsberaterin und die Anwälte hinzu; bedenkt man ferner, dass Hinterhäusers Abfertigung laut Gerichtsbeschluss demnächst offengelegt werden muss: so braucht man nach dem prognostizierbaren Wahldebakel wenigstens keinen neuen schwarzen Landeshauptmann zu suchen. Wo doch die charmante Amtsinhaberin schon den konsensfähigen Vizebürgermeister Kreibich verbellt und ihr beliebter Stellvertreter Schnöll sich aus der Politik verabschiedet hat.
https://www.news.at/menschen/salzburger-festspiele-peter-de-caluwe-kommentar

H.S.wütet wieder. Wahrlich ein treuer Gefolgsmann. Wo findet man das heute noch? Aber man erfährt dadurch interessante Dinge, die einem bis dato nicht bekannt waren, zum Beispiel „Vorbereitungshonorar in halber Höhe eines Intendantengehalts“! Der Herr de Caluwe bezieht demnach derzeit zwei Gehälter! Für den könnte die Wartezeit  auf die neue Aufgabe nicht lange genug sein. 

Salzburg
Peter de Caluwe: Salzburgs erste Wahl
Das sei ja wieder nur die Fortsetzung Markus Hinterhäusers, der schon die Fortsetzung Gerard Mortiers gewesen sei: So meckerte es aus der Zeitgeistblase, sowie sich (via NEWS, so viel Eitelkeit ist ununterdrückbar) Peter de Caluwes bevorstehende Ernennung zum Intendanten der Salzburger Festspiele herumgesprochen hatte. Ein größeres Kompliment konnte man dem 63-jährigen Belgier mit drei Jahrzehnten Intendanzerfahrung in Amsterdam und Brüssel nicht machen. Sein Landsmann Gerard Mortier holte die Festspiele 1991 aus der existenziellen Krise nach dem Tod des Alleinherrschers Karajan. Ihm folgte der dezent idealformatige Peter Ruzicka, ehe die Politik ihre gesamte Chaotisierungs- und Zerstörungskraft mobilisierte: Ruzicka wurde 2006 von SPÖ-Landeshauptfrau Burgstaller dilettantisch abmontiert. Es folgten zehn von Streit, Chaos, zorniger Demission und Interimsherrschaft aufgewühlte Jahre. 2016, Burgstaller war längst in einem Wohnbauskandal versunken, übernahm Mortiers Konzertchef Markus Hinterhäuser, der schon 2011 kurz eingesprungen war.
News.at.de.caluwe

Wien

Geplante Wiener Eventhalle noch nicht als Bauprojekt eingereicht
Eine Bewilligung für Wien-Holding-Arena steht noch aus. Laut Finanzstadträtin Barbara Novak (SPÖ) laufen Verhandlungen mit dem Projektbetreiber. Ab wann die geplante Eventhalle im Wiener Stadtteil St. Marx errichtet wird, ist weiter offen: Wie Finanzstadträtin Barbara Novak (SPÖ) am Mittwoch im Gemeinderat erläuterte, befindet sich das Projekt derzeit in der Vorbereitungsphase. Sie berichtete von laufenden Gesprächen mit jenem Unternehmen, das mit der Umsetzung beauftragt wurde. Als Bauvorhaben wurde die Halle noch nicht eingereicht. Prognosen bezüglich eines Eröffnungstermins wollte sie nicht abgeben.
DerStandard.at.story.projekthalle

BÜHNEN GRAZ: Willkommen zur neuen Ausgabe Ihres Bühnen Graz Newsletters!

 

Vorhang auf: wir feiern an diesem Wochenende gleich drei Eröffnungspremieren in der Oper Graz, im Schauspielhaus Graz und im Next Liberty. Die Proben laufen auf Hochtouren, Kostüme sitzen, das Orchester stimmt ein – wir eröffnen mit geballter Bühnenpower: von großem Musiktheater über packendes Schauspiel bis hin zu magischen Momenten für Jung und Alt.

In diesem Newsletter geben wir Ihnen erste Blicke hinter die Kulissen der neuen Premieren und stellen Ihnen die Highlights vor.
Sichern Sie sich jetzt rasch Ihre Plätze für das Premierenwochenende.

Wir freuen uns auf Sie!
PREMIERE
La Damnation de Faust
Hector Berlioz’ monumentales, von Goethes Faust I inspiriertes Höllenfahrtsdrama.
Samstag, 26.09.2026 um 20 Uhr

 Drei Premieren zum Auftakt
Zum Saisonstart bringt das Schauspielhaus Graz Bertha von Suttners pazifistischen Klassiker »Die Waffen nieder!« erstmals in Österreich auf die Bühne, fragt in Ewe Benbeneks Uraufführung »фielföلkaŠtát (äh, vielvölkastaat, oder was?)« nach Zugehörigkeit, Grenzen und Europa und lässt in »Undine geht« Ingeborg Bachmanns legendäre Stimme gegen starre Geschlechterrollen erklingen. Drei Stücke, drei Zeiten, drei Perspektiven – und Fragen, die erstaunlich nah an unserer Gegenwart liegen.
 
 PREMIEREN-TRIPLE
FR, 25.09.2026, 19:30 Uhr

»Die Waffen nieder!« ÖEA
nach dem Roman von Bertha von Suttner

SA, 26.09.2026 18:00 Uhr
»Undine geht«
Ein Solo nach der Erzählung von Ingeborg Bachmann

 

MUSIKFEST BERLIN (28. August bis 23. September 2026) Musikfest Berlin 2026: Jubiläumsausgabe mit neuem Publikumsrekord

Foto: Fabian Schellhorn

Das Musikfest Berlin, veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker, beendet seine 22. Ausgabe im Zeichen von 75 Jahren Berliner Festspiele mit einem Rekord von 53.240 Besuchern. Bei den 34 Veranstaltungen in der Philharmonie Berlin, im Konzerthaus Berlin, in der Deutschen Oper Berlin und im Haus der Berliner Festspiele erlebte das Publikum internationale Spitzenorchester, Musiktheaterproduktionen, zahlreiche Solistinnen und solisten sowie mehrere Uraufführungen. 

Insgesamt 13 Konzerte wurden von Deutschlandfunk Kultur und radio3 vom rbb aufgezeichnet und stehen bereits zum großen Teil in den jeweiligen Mediatheken und in der Berliner Festspiele Mediathek zum Nachhören bereit. 

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Interview Lena Kutzner: „Ich habe Glück, ich darf meinen Kopf behalten“
„Die deutsche Sopranistin Lena Kutzner zählt zu den profilierten Sängerinnen ihres Fachs. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt im deutschen und spätromantischen Repertoire, insbesondere in den großen Partien von Richard Wagner und Richard Strauss. Zu ihren zentralen Rollen gehören Isolde, Senta, Elsa, Elisabeth, Salome, Chrysothemis und Agathe. Nach ihrem festen Engagement am Staatstheater Meiningen (2021–2024), wo sie sich mit Partien wie Isolde, Senta, Elsa, Elisabeth und Salome nachhaltig profilierte, ist sie regelmäßig als Gast an bedeutenden Opernhäusern zu erleben. Wichtige Debüts führten sie u.a. an die Deutsche Oper am Rhein, das Theater Lübeck sowie an die National Opera Seoul, wo sie in der Spielzeit 2024/25 ihr Korea-Debüt als Elisabeth in Wagners Tannhäuser gab“.
Das Gespräch führten Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Salzburg: Zirkus statt Nahost
Salzburger Landestheater: L’italiana in Algeri Ein spielfreudiges Ensemble für Rossinis Oper.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/09/23/salzburg-l-italiana-il-algeri/

Vom Orient in den Zirkus: Rossinis „Italiana in Algeri“ in Salzburg (Bezahlartikel)
„L’Italiana in Algeri“ von Gioachino Rossini am Salzburger Landestheater: Musikalisch exzellent, szenisch mit zu viel Artistik und Klamauk
https://kurier.at/kultur/kritik-oper-italiana-in-algeri-salzburg-landestheater/403193144

Linz: Interview Christoph Koncz: „Als Dirigent ist es meine erste Wagner-Oper“
Wenn sich der Vorhang für Wagners „Lohengrin“ am Samstag, 10. Oktober, im Linzer Musiktheater hebt, steht ein Dirigent am Pult, der die internationale Klassikszene im Sturm erobert: Christoph Koncz. Genau ein Jahr, bevor er die Leitung des Bruckner Orchesters Linz übernimmt, präsentiert er sich und seine Arbeit.
https://www.krone.at/4305500

Klagenfurt
Jonas Kaufmann: „Die Zeit in Klagenfurt war wahnsinnig schön“ (Bezahlartikel)
Weltklassetenor Jonas Kaufmann gibt einen Liederabend bei den Festspielen Taggenbrunn. Ein Gespräch über Anfänge, späte Engagements und Regietheater.
KleineZeitung.at

Berlin: Weltrekordversuch in Berlin. Können 250 Chöre 125 Stunden lang singen?
Singen, von Montag bis Samstag, ohne Pause. Das wollen 250 Chöre aktuell in Berlin schaffen. Jeder teilnehmende Chor singt 30 Minuten. Am Samstag 18 Uhr soll das 125-stündige Konzert mit einem Weltrekord enden.
https://share.google/lGEt0Opp8APbvXzs9

Um auf die Idee zu kommen, so etwas zu veranstalten, muss einem  schon gehörig fad sein!

Genf: Das Unsichtbare vollzählig (Bezahlartikel)
Prospero ist der Chef eines Labors für höhere Atmosphärenmusik: In Genf inszeniert Netia Jones die „Sturm“-Oper des Genfers Frank Martin aus dem Jahr 1956 als Probe auf die Zauberkraft der Abstraktion.
FrankfurterAllgemeine.net.prospero

Stuttgart
Oettinger soll Milliardenstreit um Stuttgarter Oper lösen
Die Sanierung der Stuttgarter Oper steht wieder grundsätzlich zur Debatte. Nun soll Günther Oettinger zwischen Land und Stadt vermitteln. Geprüft werden Sanierung, Neubau und das 289 Millionen Euro teure Interim.
https://backstageclassical.com/oettinger-soll-milliardenstreit-um-stuttgarter-oper-loesen/

Sanierungsprojekte: Warum die Opern so viele Milliarden kosten (Bezahlartikel)
Am Donnerstag wird die Kölner Oper wiedereröffnet, nach 14 Jahren Sanierung und 1,5 Milliarden Euro Baukosten. In anderen Städten geht es um ähnliche Summen. Dafür gibt es spezielle Ursachen. Darunter sind ein paar sehr deutsche Probleme.
FrankfurterAllgemeine.net.unternehmen

„Dunkelheit & Licht“ – ensemble doppel:punkt gastiert am 26. September in Flensburg

 

Am 26. September 2026 um 19:00 Uhr lädt das ensemble doppel:punkt in die St. Marien Kirche in Flensburg zu einem Konzert unter dem Titel „Dunkelheit & Licht“ ein. Der Eintritt ist frei (um Spenden wird gebeten).

Die Wurzeln des Ensembles liegen in Norddeutschland, wo gemeinsames Musizieren in verschiedenen Chören und die Arbeit mit dem Kirchenmusiker Matthias Janz die Sänger:innen verbindet. 2020 gründete sich das ensemble doppel:punkt unter Janz‘ musikalischer Leitung und konzertiert seitdem in ganz Norddeutschland. Durch den lebendigen Dialog von alter Musik des Barock mit Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts entstehen dabei Programme, die historisch informiert und zugleich überraschend gegenwärtig klingen.

Weiterlesen in den „Infos des Tages“ 

Filme der Woche

 

Filmstart: 25. September 2026 
MEETNG THE BUDDHA
Großbritannien, 2025
Dokumentarfilm von Marta György-Kessler
Im Banne eines Glaubens

Die Tibeter bringen dem jeweiligen „Karmapa“, dem höchsten Lama des tibetischen Buddhismus, geradezu göttliche Ehren entgegen. Dass er auch ein Mensch sein kann, der aus seinem Tibet auswandern musste (wie ja auch der Dalai Lama), dieses Schicksal hat den 16. Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje (1924–1981). das Oberhaupt der Karma Kagyü-Linie, einer der vier Hauptschulen des tibetischen Buddhismus. getroffen. 1959 wich er dem Druck der Chinesen und ging zuerst ins Exil in Sikkim, dann  in den Westen.

Dass er geradezu ein „Botschafter“ seiner Religion beinahe in der ganzen Welt wurde, dankte er auch seinen „Jüngern“, die von seiner Lehre so glühend durchdrungen waren, dass sie einen großen Teil ihres Lebens bis zu ihrem Tod in den Dienst des Karmapa und der Verbreitung des Buddhismus stellten.

Es handelte sich dabei um das dänische Ehepaar Hannah und Ole Nydahl, die – damals noch im fröhlichen Hippie-Modus – 1969 dem 16. Karmapa trafen, was ihr Leben total veränderte. Der Dokumentarfilm der Ungarin Marta György-Kessler erzählt auch sehr viel von den beiden, die gewissermaßen zu den Botschaftern des Buddhismus in aller Welt wurden. Marta György-Kessler selbst war den Nydahls eng verbunden, hat durch sie 1990 den Buddhismus kennen gelernt, den sie seither lebt, reiste jahrelang mit den beiden, und hat bereits einen Film über Hannah (2007 verstorben) gedreht.

Das nunmehrige große Projekt, „Meeting the Buddha“, ist zu einem Requiem des  im Mai 2026 verstorbenen Ole Nydahl (der zu einem „Lama“, einem spirituellen Lehrer aufgestiegen war),  geworden, der mit seiner Frau hunderte von buddhistischen Meditationszentren in aller Welt gründete und so die Lehre verbreitete.

Da die Regisseurin auf das engste mit den Nydahls und solcherart auch mit den Aktivitäten des 16. Karmapa verbunden war, der nach seiner Flucht aus Tibet ein äußerst aktives „Werbeleben“ für den Buddhismus führte, kann sie auf eine Unmenge von authentischem Material zurück greifen, das dem Film die Länge von knapp zweieinhalb Stunden anschwellen ließ…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Im Swing State Maine entscheidet sich bei den Zwischenwahlen der Kampf um die Mehrheit im Senat – deren Hummerfischer bangen um ihre Zukunft: Trumps Zollpolitik, neue Regulierungen und der Klimawandel bedrohen das Geschäft mit den Hummern. Besuch an einem Fischerhafen.
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Trump rollt Xi auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews den roten Teppich aus – aber in Washington gibt es auch Misstöne: Zum ersten Mal seit 2015 ist der chinesische Präsident auf Staatsbesuch in Washington. Trotz freundlichem Händeschütteln und den guten Vorsätzen der Rivalen, ihre Beziehung stabil zu halten, liegt Spannung in der Luft. Jetzt lesen
«Wir sind die Opfer von Terrorismus»: Der iranische Präsident inszeniert sich bei der Uno als Friedensfürst: Sein Land habe sich nie etwas zuschulden kommen lassen, sagt Masud Pezeshkian. Man werde nicht in die Knie gehen. Dass er sich überhaupt zu den Vereinten Nationen nach New York traute, ist bemerkenswert.
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Einen Monat vor der Wahl in Israel: «‹Ein Linker› ist beinahe ein Schimpfwort», sagt der Politologe Ofer Kenig: Ende Oktober wählt Israel ein neues Parlament. Im Interview erklärt Ofer Kenig vom Israel Democracy Institute, warum das Parteiensystem derart zersplittert ist, warum die Opposition die Araber für eine Regierung braucht und für Netanyahu ein Patt wie ein Sieg wäre.
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Saudiarabiens Dilemma: Das Königreich will die jemenitischen Huthi bekämpfen – aber nicht allein: Saudiarabien braucht militärische Unterstützung, um die schiitische Miliz zurückzudrängen. Doch seine wichtigsten Partner machen nicht mit.
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Erhält erstmals eine Frau den Uno-Chefposten? Rebeca Grynspan muss die Vetomächte besänftigen und ihnen zweifelhafte Versprechen machen: Die costa-ricanische Ökonomin hat den einstigen Favoriten Rafael Grossi überholt, doch sie hat weiterhin viele Gegner. Das erhöht die Chancen für einen Überraschungskandidaten. Trump soll gar Fifa-Boss Gianni Infantino in Betracht ziehen.
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 Sri Lanka verurteilt die Hintermänner der Osteranschläge zu langen Haftstrafen, doch zentrale Fragen bleiben offen: Bei den Selbstmordanschlägen islamistischer Terroristen waren am Ostersonntag 2019 fast 270 Menschen getötet worden. Es bleiben bis heute Vorwürfe, dass der frühere Geheimdienstchef der wahre Drahtzieher der Angriffe gewesen sei.
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Nach der Katastrophe in Nepal kursieren unzählige Videos. Ob sie echt sind, ist für das Publikum zunehmend zweitrangig: Für den Betrachter wird die Unterscheidung echter und künstlich erzeugter Bilder immer schwieriger. Damit verändert sich die Rolle des Bildes.
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Wie der Schmerz einer Nation in Rache mündet – «Fauda» bleibt die Erzählung des Nahostkonfliktes
Ins Zentrum von Staffel 5 rücken die Ereignisse des 7. Oktober und die Folgen. Die Serienhelden sind traumatisiert, die Hamas findet in Marseille Unterschlupf.
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Die Zukunft Europas hängt wesentlich von Deutschland und Frankreich ab. Doch das Verhältnis der beiden Staaten ist seit langem belastet: De Gaulles Grossmachtgehabe, Mitterrands Versuche, die deutsche Einheit zu verhindern: Deutschland und Frankreich waren sich oft gegenseitig im Weg. Klaus Kellmann analysiert Schein und Sein in der Beziehung der beiden Staaten.
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Nach Sachsen-Anhalt, vor Mecklenburg-Vorpommern: Die CDU demontiert sich: Die deutschen Christlichdemokraten reagieren auf den AfD-Triumph mit selbstschädigendem Verhalten.
Der andere Blick
Die USA ignorieren das Öl-Problem, das sie mit dem Iran-Krieg selbst geschaffen haben: Die Welt hat ein Versorgungsproblem – nicht beim Rohöl, sondern bei Treibstoffen. Tanken ist teuer, vor allem Diesel: Die Trump-Regierung hat nicht verstanden, wie der Ölmarkt funktioniert.
Kommentar
 Sternegastronomie in der Krise: Das Ende einer Ekstase: Die Gäste sind es zunehmend leid, wie Sinfonien komponierte Speiseabfolgen vorgesetzt zu bekommen. Der Trend geht nun in eine andere Richtung.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich: Wegen Israel-Aussage: Kanzler gegen Bundespräsident
Am Rande der UNO-Vollversammlung in New York kritisierte Bundespräsident Alexander Van der Bellen Israel heftig. Er sprach von „Kriegsverbrechen“ Israels. Aus dem Kanzleramt kommt jetzt gegenüber oe24 Widerspruch für den Bundespräsidenten.
Oe24.at.stocker

UNO
„Größte Lüge des Jahrhunderts“: Netanjahus Rundumschlag vor der UNO
Etliche Delegationen verlassen bei Netanjahus UNO-Rede den Saal. Auf die Rede von Bundespräsident Van der Bellen ging Netanjahu nicht ein.
Kurier.at.netanjahu

Berlin
„Keine Basis für Gespräche“: Ehemalige Berliner SPD-Spitzen sprechen sich gegen Koalition mit der Linkspartei aus
Zahlreiche ehemalige Landesvorsitzende und Senatoren der SPD warnen vor einem Bündnis mit der Linkspartei. Sie sehen den Schutz jüdischen Lebens durch die Partei gefährdet.
Tagesspiegel.de.keine.basis

Italien: Umfrage-Beben um Giorgia Meloni
Vier Jahre nach der italienischen Parlamentswahl vom 25. September 2022 liegt die Rechtspartei Fratelli d’Italia (FdI) von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in der Wählergunst weiterhin knapp über ihrem damaligen Ergebnis.
oe24.at.umfragebeben

Im Ringen mit der „Krone“ zeigt Andreas Babler Steherqualitäten
Die Kampagnen der Boulevardzeitungen gegen den SPÖ-Chef werden immer skurri­ler. Wenigstens auf diesem Feld sollten die Genossen ihn unterstützen.
Im Ringen mit der „Krone“ zeigt Andreas Babler Steherqualitäten – DiePresse.com

Sport: Fußball: Nations-League-Start: Last-Minute-Tore retten ÖFB-Team 3:1 gegen Israel!
Gelungener Start für Österreichs Nationalmannschaft in die neue Nations-League-Saison: Das nach der Weltmeisterschaft in Nordamerika runderneuerte Team von Trainer Ralf Rangnick hat sich in der Linzer Raiffeisen-Arena gegen Israel mit 3:1 durchgesetzt!
https://www.krone.at/4306511

Fußball. Offiziell! David Alaba unterschreibt bei Udinese
Jetzt ist es offiziell: David Alaba wechselt zum italienischen Klub Udinese Calcio. Das gab der Serie-A-Verein auf Social Media bekannt. Der ÖFB-Star unterschrieb laut ersten Meldungen einen Einjahresvertrag bis Juni 2027.
https://www.krone.at/4306449

Diese Meldungen kurz zusammengefasst: Österreichs hochrangige UNO-Delegation wäre besser im eigenen Land geblieben – das wäre billiger und weniger peinlich gewesen!. In Italien beweist Frau Meloni ungeheure Steherqualitäten, die in Österreich Andreas Babler im Kampf gegen die Boulevard-Medien auch zu Teilerfolgen kommen lässt. 

Der Sieg der österreichischen Kicker gegen Israel burgt weniger diplomatische Verwirrungen in sich, als es bundespräsidentliches Dahergerede vermochte – ja, und David Alaba hat endlich einen neuen Club gefunden. Von Real Madrid zu Udinese (in Italien Abstiegskandidat), einen Aufstieg würde ich das nicht nennen. 

Beim Fußball-Länderspiel sorgte der Torjubel bei Israels einzigen Treffer für Verwirrung oder sogar noch ein Nachspiel auf politischer Bühne. Ahmte der Torschütze mit der Eckfahne einen Billardstoß oder eine Gewehrsalve nach? Wir werden es vermutlich nie erfahren, für die Gelb-Rote Karte genügt bereits, dass er die Eckfahne aus der Verankerung gerissen und als Utensil verwendet hat. Mehr sollten wir gar nicht wissen (wollen). 

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C.

 

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