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25. SEPTEMBER 2024 – Mittwoch

25.09.2024 | Tageskommentar

 


Pipilotti Rist, »Bauchhöhle überfliegt Staumauer«, 2024, Eiserner Vorhang, museum in progress, Wiener Staatsoper, 2024/2025. Copyright: museum in progress

Wiener Staatsoper: Der „Eiserne“ für die laufende Saison

Am Dienstag, 24. September, wurde in Anwesenheit der Künstlerin der temporäre »Eiserne Vorhang« 2024/25 vorgestellt: Staatsoperndirektor Bogdan Roščić, museum in progress-Geschäftsführer Kaspar Mühlemann Hartl, Kuratorin Bice Curiger sowie Antonella Mei-Pochtler (iSi Group) präsentierten die 27. Ausgabe der Ausstellungsreihe, für die ein Werk der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist ausgewählt wurde. Das Werk »Bauchhöhle überfliegt Staumauer« kann bis Ende Juni 2025 vom Publikum vor und nach den Aufführungen sowie in den Pausen wahrgenommen werden.

Das musikalische Rahmenprogramm der Präsentation gestaltete das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper.

»Eiserner Vorhang« ist eine von museum in progress (mip.at) konzipierte und in Kooperation mit der Wiener Staatsoper realisierte Ausstellungsreihe, die seit 1998 den eisernen Vorhang in einen Ausstellungsraum zeitgenössischer Kunst verwandelt. Die Großbilder (176 m2) werden mit Magneten auf der Brandschutzwand fixiert. Für die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler zeichnet eine internationale Jury, bestehend aus Daniel Birnbaum, Bice Curiger und Hans-Ulrich Obrist, verantwortlich.

Über Pipilotti Rist

Pipilotti Rist (*1962) ist eine der herausragendsten Positionen medienbezogener Kunst. Ihr vielfältiges Werk umfasst räumliche Videokunst, Multimedia-Installationen, Objekte, Skulpturen, Computerkunst und Fotomontagen. Mit ihren multimedialen Audio- und Videoinstallationen erschafft die Künstlerin große und kleine Räume, sie belebt Maschinen oder produziert serielle Videostills, die sich aus ihrer eigenwilligen und eindringlichen Bilderwelt speisen. Rist spiegelt mit Bildern und Themen der Alltagswelt zugleich grundsätzliche Lebensfragen: Liebe und Trennung, Geburt und Tod, Familie und Einsamkeit, Individualität und Anpassung, Traum und Wirklichkeit.

Ihre Werke wurden in Einzelausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt, darunter in der Fire Station in Doha (2024), im Tai Kwun Contemporary in Hong Kong (2022), im Museum of Contemporary Art Los Angeles (MOCA) in 2021/22, im Louisiana Museum of Modern Art in Dänemark (2019), im Museum of Contemporary Art in Sidney (2017/18), im New Museum in New York (2016/17), in der Pinakothek der Moderne in München (2010), im Museum of Modern Art in New York (2008), im Centre Georges Pompidou in Paris (2007), an der Biennale in Venedig (2005 und 1997), u.v.m. 2024 erhält sie den Sikkens Prize – die Verleihung erfolgt im Oktober 2024. Für den Sommer 2025 ist eine große Ausstellung im Center for Contemporary Art (UCCA) in Peking geplant.

Die Ausstellungsreihe »Eiserner Vorhang« ist ein Projekt von museum in progress in Kooperation mit der Wiener Staatsoper und der Bundestheater-Holding. Der »Eiserne Vorhang« 2024/25 von Pipilotti Rist wird ermöglicht von: iSi Group und Sikkens Prize mit weiterem Support von ART for ART, Bildrecht, Hotel Altstadt, Johann Kattus, Schweizerische Botschaft in Österreich und SO/ Vienna. Medienpartner: Die Furche und Die Presse.

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Staatsoper: „Eiserner“ mit Bauchhöhlen-Blick

Pipilotti Rist, Jahrgang 1962, Schweizer farbenspielende Videotechnik-, Computerkunstkünstlerin mit Wien-Bezug – Studium in den 80er Jahren an der ’Angewandten’, buntscheckige Deckeninstallationen im Nouvel-Tower an der Schwedenbrücke (2010) – beglückt nun die Opernfreund mit der alljährlich wechselnden Überdeckung des originalen eisernen Orpheus & Eurydike-Vorhanges von Rudolf Eisenmenger. Dieser ist wohl stilistisch passender für den Zuschauerraum als alle diese Modekunst-Zutaten durch die Jahre, doch mit Pipilotti Rist-Lobgesängen wie „schafft Energie und Emotionen“ oder „wunderbare Farbenwelt“ ist diese kurzlebige Arbeit eingeweiht worden. Betitelt „Bauchhöhle überfliegt Staumauer“. Angepasst an so manche Operninszenierung. Zur kleinen Freude wie auch zur kleinen Skepsis der Anwesenden aus der Wiener Kunstszene. Bauch so oder so, Wasser ist zu erkennen, und locker darf in die Farben eingetaucht werden.

Meinhard Rüdenauer

Wien/ Staatsoper
Bauchhöhle überfliegt Staumauer“:
Der neue Eiserne Vorhang in der Staatsoper (Bezahlartikel)
DiePresse.com

 

OUTREACH-PROJEKTE AN DER WIENER STAATSOPER

Szenenfoto »Alles und Nichts« © Stephan Brückler

 Neue Mitglieder für partizipative »Labore« gesucht, Wiederaufnahme von Alles und Nichts
 In vier »Laboren« bietet die Outreach-Abteilung der Wiener Staatsoper interessierten Kindern und Jugendlichen sowie mit dem CityLab seit letzter Saison auch Opern- und Ballettbegeisterten aller Altersgruppen die Möglichkeit, Musik- und Tanztheater aktiv zu erleben und selbst zu gestalten.
Die Mitmachprojekte sind Begegnungs- und Diskussionsort über Oper, Ballett, Theater und Themen, die die Mitwirkenden interessieren.

Im Herbst starten die neuen Projektgruppen, die nach einer Workshopphase in der Wiener Staatsoper bzw. Proben im Kulturhaus Brotfabrik in den eigens dafür eingerichteten Workshopraum im NEST, der neuen Spielstätte der Wiener Staatsoper (Eröffnung am 7. Dezember) übersiedeln bzw. auf der NEST-Bühne zur Aufführung gelangen.

Darüber hinaus gibt es im Oktober zwei Aufführungen der Tanzlabor-Produktion der vergangenen Saison, Alles und Nichts.

Eine Übersicht über die Gruppen sowie die Wiederaufnahme von Alles und Nichts finden Sie untenstehend.
 
  NEST – NEUE STAATSOPER AM »KARLSTAG«
 
Einen Vorgeschmack auf das Programm und Angebot der neuen Spielstätte der Wiener Staatsoper → NEST gibt es beim »Karlstag« am 27. September 2024. In diesem Rahmen präsentieren sich alle Kunst- und Kulturinstitutionen rund um den Wiener Karlsplatz im Rahmen eines vielfältigen Gratis-Programms einem breiten Publikum.

Zwei der in Zukunft vorrangig im NEST auftretenden Kollektive, nämlich das Opernlabor, sowie die Opernschule werden beim »Open Air am Teich«, direkt am Teich vor der Karlskirche, mit einer Performance vertreten sein; das Opernlabor um 15.00 Uhr und die Opernschule um 16.30 Uhr.
Bereits um 10 Uhr beginnt die sogenannte »Megatour«, ein Spaziergang zu allen unterschiedlichen Häusern, in denen Programm oder Spezialführungen angeboten werden, wie etwa Wien Museum, Karlskirche, Musikverein, Albertina Modern, ORF RadioKulturhaus und Arnold Schönberg Center. Das NEST kann um 15.45 Uhr von außen besichtigt werden (innen werden gerade die letzten Bauarbeiten fertiggestellt).
→ weitere Informationen und vollständiges Programm »Karlstag«

 WIEDERAUFNAHME »ALLES UND NICHTS«

Alles und Nichts wird am 12. und 13. Oktober 2024 erneut im Kulturhaus Brotfabrik (Absberggasse 27/3, 1100 Wien) aufgeführt. Inspiriert durch den Ballettabend Shifting Symmetries des Wiener Staatsballetts und den damit verbundenen Fragen »Was bringt dich aus der Balance?« und »Wo herrscht schon lange kein Gleichgewicht mehr?« hat das 16-köpfige Ensemble des Tanzlabors ein eigenes Stück entwickelt, das zur Musik von drei Schlagwerkern des Bühnenorchesters der Wiener Staatsoper und einem Live-DJ, aufgeführt wird.

Tickets um EUR 5,- sind auf der → Website der Wiener Staatsoper erhältlich.

Co-Choreographie Katharina Augendopler und Katy Geertsen
Kostüm Anna Asamer
Schlagwerk Michael Kahlig, Wilhelm Schultz, Leonhard Waltersdorfer (Bühnenorchester der Wiener Staatsoper)
Das Projekt ist eine Kooperation der Wiener Staatsoper, des Wiener Staatsballetts und Tanz die Toleranz.
 

 Probenfoto »CityLab« © Katharina Schiffl
 
 PARTIZIPATIVE WORKSHOPGRUPPEN – »LABORE«

CITYLAB – für 12-99-Jährige

In diesem generationsübergreifenden Projekt sind Theaterbegeisterte von 12 bis 99 Jahren eingeladen, mit Künstlerinnen und Künstlern der Wiener Staatsoper ihr eigenes Stück zu entwickeln und vor Publikum aufzuführen.

Diese Saison bilden die Oper Fin de partie von György Kurtág sowie die Schauspielvorlage von Samuel Beckett die Inspiration für den gemeinsamen kreativen Prozess. Anhand der Themen, Figuren und der Musik wird in Bezugsetzung zur eigenen Lebenswelt improvisiert, szenisch gespielt und musiziert. Das Stück wird unter dem Titel Freier Fall im Mai 2025 auf der Bühne im NEST mit Live-Musik aufgeführt.

Projektstart: 25. September 2024
Musikalische Leitung Carlos Chamorro
Inszenierung und Stückentwicklung Katharina Augendopler und Krysztina Winkel

TANZLABOR – für 15-24-Jährige

Im Tanzlabor entwickelt das Ensemble, inspiriert durch das Tanzstück Pathétique von Martin Schläpfer, eigenes Bewegungsmaterial und verschiedene Choreographien. Die Tanz-Performance wird unter dem Titel Le Grand Finale am Ende des Projekts im April 2025 mit Live-Musik auf der Bühne im NEST aufgeführt. Gemeinsame Ballettbesuche und das Kennenlernen von Künstlerinnen und Künstlern des Wiener Staatsballetts sind Teil des Tanzlabors.

Projektstart: 17. Oktober 2024
Choreographie Katharina Augendopler und Romy Kolb
Eine Kooperation mit Tanz die Toleranz.

OPERNLABOR – für 14-24-Jährige

»Was hat ein Stück mit mir und der Welt zu tun?« In den wöchentlichen Proben experimentiert das Opernlabor-Ensemble szenisch und musikalisch zu Themen aus der Mozarts Oper Die Zauberflöte und setzt diese in Bezug zur eigenen Lebenswelt. Unter dem Titel Queens wird eine eigene Musiktheater-Performance entwickelt, die im Juni 2025 mit dem Bühnenorchester der Wiener Staatsoper auf der Bühne im NEST aufgeführt wird.

Projektstart: 22. Oktober 2024
Musikalische Leitung Andy Icochea Icochea
Inszenierung Anja Sczilinski
Eine Kooperation mit Superar.

INSIDEOPERA
Jugendliche und junge Erwachsene gestalten den jungen Podcast der Wiener Staatsoper

Dieser Club ist für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die nicht genug von Oper bekommen oder Lust haben, dieses komplexe Genre noch besser in all seinen faszinierenden Facetten kennenzulernen und den jungen Podcast der Wiener Staatsoper zu gestalten.
In wöchentlichen Treffen werden gemeinsam Werke besprochen, Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern geführt und hinter die Kulissen geschaut.

Projektstart: Donnerstag, 17. Oktober 2024
Workshopleitung Carlos Chamorro, Andreas Láng und Oliver Láng

JETZT MITMACHEN

Die Teilnahme an den Projekten ist kostenlos, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine regelmäßige Teilnahme an den Proben ist Voraussetzung!
Weitere Informationen und Anmeldung für alle »Labore«:
outreach@wiener-staatsoper.at

Wien/Staatsoper
„Don Carlo“ verliert in der Staatsoper ihr Gesicht
Die Oper von Giuseppe Verdi wird ab Donnerstag in der Wiener Staatsoper zu sehen sein. Doch ein wichtiges Detail wird fehlen.‘
https://www.heute.at/s/don-carlo-verliert-in-der-staatsoper-ihr-gesicht-120060473

WIEN / Reaktor: Österreich-Premiere THE BUTTERFLY EQUATION
Wer wird die neue Madama Butterfly?

Giuseppe Nitti (Joy Pinkerton) und Sängerin.  Foto: MusikTheaterTageWien / Barbara Pálffy

Die österreichische Erstaufführung der „Opern-Überschreibung“ The Butterfly Equation des österreichischen Komponisten, Autors und Regisseurs Thomas Cornelius Desi findet im Rahmen des noch bis zum 28. September laufenden Festivals MusikTheaterTageWien statt. Ausgangspunkt dieser „Oper über eine Oper“, ist eine Art Casting Show, in der ein Mann, Juror und Sohn der Butterfly, der tragischen Heldin in Puccinis Oper, fünf Sopranistinnen für die Rolle der Titelfigur der vor 120 Jahren uraufgeführten Oper vorsingen lässt. Aus der Castingshow wird alsbald eine Realityshow, da es der Juror in der Konfrontation mit den Sängerinnen mit jüngeren Frauen zu tun hat, die alle seine Mütter sein könnten und ihm mit ihren traumatisierten Biografien mögliche Eigenschaften und Erfahrungen seiner Mutter, die er ja kaum gekannt hat, vor Augen führen. Der Komponist Desi, auch einer der Leiter des Festivals, transportiert die Protagonisten der Oper in die Gegenwart, so dass hier unterschiedliche Zeiten und Existenzformen aufeinandertreffen. Auf einer zweiten Ebene verbergen sich hinter diesen Sängerinnen auch fünf Frauen aus dem Leben Giacomo Puccinis. Rollen, Namen und Dialogtexte weisen deutliche Bezüge zu Puccinis Biografie auf, die Desi für die Erstellung des Librettos ebenso studiert hat wie dessen Briefe. Eine Kandidatin heißt Elvira, wie Puccinis Frau. Corinna, Giulia und Josi tragen Namen seiner Geliebten. Doria verweist auf dessen Haushaltshilfe, die von Elvira grundlos des Ehebruchs beschuldigt wurde und Selbstmord beging. So werden die Vorsängerinnen zu Gespenstern aus Puccinis wie auch aus Joy Pinkertons Vergangenheit…

…Ein außergewöhnlicher Puccini-Opernabend in einem außergewöhnlichen Rahmen, dem Reaktor im ehemaligen Grand Etablissement Gschwandner im 17. Bezirk. Wer sich für zeitgemäßes, heutiges Musiktheater interessiert: Es gibt Veranstaltungen des Festivals MusikTheaterTageWien, auch an anderen Orten, noch bis einschließlich 28. September.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Zürich: Richard Strauss: Ariadne auf Naxos • Opernhaus Zürich • Premiere: 22.09.2024

«Es muss sich alles ändern, damit alles so bleibt wie es ist»

Intendant Andreas Homoki geht das Wagnis ein, seine letzte Saison am Haus mit der hier eher unbeliebten «Ariadne auf Naxos» von Richard Strauss zu beginnen. Regie führt er gleich selbst, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Markus Poschner, der im kommenden Jahr von Ivor Bolton das Sinfonieorchester Basel übernehmen wird.

Foto © Monika Rittershaus

Andreas Homokis (Inszenierung) Sicht auf «Ariadne auf Naxos», «Oper in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel» von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, ist von einem Realismus (Bühnenbild: Michael Levine; Kostüme: Hannah Clark) geprägt, der dem Vorspiel bestens ansteht, zu der von Strauss und Hofmannsthal als absoluten Gegensatz komponierten Oper aber überhaupt nicht passt. Die Tragödie der von Theseus verlassenen Ariadne wird so zur simplen «Bettgeschichte» reduziert. Homoki erzählt die Geschichte nüchtern und eng am Libretto, unterstützt vom Statistenverein am Opernhaus Zürich, der in der Rolle von Bühnentechnikern den Realismus noch verstärkt. Der philosophische Gehalt («Es muss sich alles ändern, damit alles so bleibt wie es ist») bleibt so dem Kopfkino des Zuschauers vorbehalten.
Zum Bericht von Jan Krobot

Jacques Offenbach in Paris: „Erzähl mir eine Räubergeschichte“!
Der Zufall will, dass die Premiere von Jacques Offenbachs “Les Brigands“  (Die Banditen), inszeniert von Barrie Kosky im Palais Barnier (ups! leset Garnier) in Paris am selben Tag stattfindet wie die Bekanntgabe der Mitglieder der neuen (von Beginn an umstrittenen) französischen Regierung. Die “Opéra bouffe” war jeher von Offenbach und seinen Librettisten als satirische Kritik an der gesellschaftlich-politischen Situation der damaligen Zeit gedacht. Kosky lässt es sich nicht nehmen, das Werk mit viel Einfallsreichtum, Esprit und Witz auf die heutigen Tage zu adaptieren.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

Klingende Jahreszeiten in Grafenegg

Foto: Sebastian Philipp

In Grafenegg beginnen am 28. September die «Jahreszeitenklänge». Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich spielt im Auditorium Grafenegg als Residenzorchester gemeinsam mit Gästen aus aller Welt die beliebte Konzertreihe, die sich bis zum Sommerbeginn 2025 erstreckt.

Wenige Wochen nach dem Festival-Abschluss am 8. September kehrt nach kurzer Pause die symphonische Musik nach Grafenegg zurück. Die «Jahreszeitenklänge» werden am 28. September 2024 mit einer österreichischen Erstaufführung eingeläutet: «I don’t know how to cry» von Georg Friedrich Haas, Composer in Residence des Grafenegg Festival 2022. Danach spielt Tonkünstler-Solotrompeter Patrick Hofer das virtuose Trompetenkonzert von Alexander Arutiunian; Ludwig van Beethovens «Eroica» beschließt diesen außergewöhnlichen Saisonstart…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

OPER FRANKFURT: Der Kurzfilm zu „Der Prinz von Homburg“ ist freigeschaltet

Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Premiere von Hans Werner Henzes Der Prinz von Homburg (Musikalische Leitung: Takeshi Moriuchi; Inszenierung: Jens-Daniel Herzog) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet:

 

https://oper-frankfurt.de/de/oper-frankfurt-zuhause/?id_media=458

Frankfurt‘
Der Träumer im Soldatenrock –
„Der Prinz von Homburg“ von Hans Werner Henze an der Frankfurter Oper
NeueMusikzeitung/nmz.de

„Der Prinz von Homburg“ an der Oper Frankfurt – Lasst mit Musik ihn wecken
FrankfurterRundschau.de

Prägnanter »Prinz von Homburg« an der Oper Frankfurt
https://kulturfreak.de/praegnanter-prinz-von-homburg-an-der-oper-frankfurt

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Joe Biden beschwört vor der Uno den Geist grenzübergreifender Zusammenarbeit: In seiner wahrscheinlich letzten Rede vor der Uno hat der amerikanische Präsident ein halbes Jahrhundert Weltpolitik Revue passieren lassen. Angesichts der gegenwärtigen Probleme betonte Biden seinen unverbrüchlichen Glauben an multilaterale Lösungen. Er appellierte an die Kräfte der Kohäsion und der Integration, sie seien stärker als das Trennende. In Bezug auf die Ukraine wies er darauf hin, dass das Land dem militärisch ungleich stärkeren Feind zum Trotz immer noch frei sei.
Zum Bericht
Nach Israels Angriffen steht Beirut unter Schock: Seit zwei Tagen bombardiert Israels Luftwaffe nun bereits Hizbullah-Stellungen in Libanon. Aus dem scheinbar kontrollierten Grenzkonflikt ist ein grosser Luftkrieg geworden, der Libanon in den Abgrund zu reissen droht. Allein in den ersten 24 Stunden der israelischen Luftangriffe kamen in dem kleinen Land über 500 Menschen ums Leben, darunter auch viele Frauen und Kinder. Während über Libanon die Hölle losgebrochen ist, herrscht im Zentrum der Hauptstadt so etwas wie eine Ruhe vor dem Sturm.
Zur Reportage
Entsalzungsanlagen sollen Griechenland vor Dürre retten: Aus allen Regionen des Landes kamen in den letzten Monaten Berichte über ausgetrocknete Stauseen und Flüsse. Jetzt werden neue Bohrungen veranlasst und Stauseen durch neue Wasserquellen gefüllt. Zudem wird der Bau einer Entsalzungsanlage in der Region Attika geprüft, die die Bewohner der Hauptstadt vor dem Verdursten retten soll.
Zum Bericht
Warum steigende Krankenkassenprämien nicht in Inflationsdaten auftauchen: Heute entscheidet der Ständerat über einen Vorstoss, der die Berücksichtigung der Krankenkassenprämien im Konsumentenpreisindex verlangt. Doch die Praxis der Statistiker hat einen guten Grund. Denn Krankenversicherungsbeiträge gehören genau wie direkte Steuern und Sozialversicherungsbeiträge nicht zum privaten Konsum.
Zum Bericht
Spaniens Europameister-Captain Rodri fällt lange aus: In jüngster Zeit hatte der 28-Jährige den aus seiner Sicht kaum mehr zu bewältigenden Match-Kalender mit bis zu 85 Pflichtspielen scharf kritisiert. Vielleicht musste es so kommen, dass sich nun ausgerechnet der Schlüsselspieler von Manchester City eine mutmasslich schwere Verletzung zugezogen hat und für den Rest dieser Saison ausfällt.
Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich
Abrechnung bei Rede. Lercher zu SPÖ: „Danke für die tolle Feindschaft“
Max Lercher, roter Ex-Bundesgeschäftsführer und Doskozil-Freund, wurde von den Babler-Unterstützern aufs Abstellgleis geschoben. Nun folgte die Abrechnung des wortgewaltigen Obersteirers im Parlament.
https://www.krone.at/3535319

Neos-Parteigründer Matthias Strolz kehrt doch nicht in die Politik zurück
Der ehemalige pinke Parteichef will sich der Friedensarbeit widmen. Zuletzt hatte er mit einem Polit-Comeback geliebäugelt.
Kurier.at

Österreich/ Fußball
Folgen eines Skandals: Die nächsten vier Derbys finden ohne Auswärtsfans statt
Die kommenden vier Wiener Derbys werden ohne Auswärtsfans über die Bühne gehen. Auf diese Maßnahme haben sich die involvierten Clubs Rapid und Austria nach den Ausschreitungen am Sonntag bei der 343. Auflage des Stadtduells am Dienstag verständigt.
DiePresse.com

Aufreger-Szene
Wer ließ Chaoten aufs Feld? Das sagen Polizei und Rapid
Ein Video zeigt, wie Fan-Chaoten nach dem Wiener Derby auf das Spielfeld gelangen. Die Polizei erklärt das Verhalten ihrer szenekundigen Beamten. Im Netz verbreitete sich ein Clip, der jene Momente zeigt, bevor sich unter dem Auswärtssektor der Austria-Fans ein Tor öffnete, die Fan-Chaoten auf das Spielfeld stürmten. Die Folge: jene brutale Massenschlägerei, die mehr als zwei Dutzend Verletzte forderte.
Heute.at

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C. 

 

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