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25. APRIL 2025 – Freitag

25.04.2025 | Tageskommentar

 

 

Wien/ Vorschau auf das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker am 13.62025 vor Schloss Schönbrunn

Wiener Philharmoniker
Dirigent Tugan Sokhiev
Piotr Beczala (Tenor)

Programm: Sommernachtskonzert 2025

01. Jacques Offenbachs „Cancan“ aus der Operette „Orphée aux enfers“ 
02. Jacques Offenbachs „Komm‘ zu uns und sing‘ und tanze“ aus der Oper „Die Rheinnixen“                                             
03. Georges Bizets „Farandole“ aus der „L‘ Arlesienne“-Suite Nr. 2   
04. Georges Bizets „Vorspiel“ zum 3. Akt der Oper „Carmen“           
05. Georges Bizets „La fleur que tu m’avais jetée“ aus der Oper „Carmen“
06. Pjotr Iljitsch Tschaikowskys „Blumenwalzer“ aus dem Ballett „Der Nussknacker“
07. Edvard Griegs „Morgenstimmung“ aus der „Peer-Gynt“-Suite Nr. 1   
08. Antonín Dvořáks „Slawischer Tanz Nr. 1“                           
09. Pietro Mascagnis „Intermezzo“ aus der Oper „Cavalleria Rusticana“ 
10. Giacomo Puccinis „Nessun dorma“ aus der Oper „Turandot“
11. Camille Saint-Saëns‘ „Danse Bacchanale“ aus der Oper „Samson et Dalila“
12. Hector Berlioz‘ „Ungarischer Marsch“ aus der Oper „La damnation de Faust“
13. Otto Nicolais „Ouvertüre“ der Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“
14. Emmerich Kálmáns „Wenn es Abend wird (Grüß mir mein Wien)“ aus  der Operette „Gräfin Mariza“                                    

INFO: www.sommernachtskonzert.at

Berlin
»Niemand sagt: Heute dirigiert Christian Thielemann – der ist ein Mann«
Marie Jacquot ist gerade für Christian Thielemann bei der Staatskapelle Dresden eingesprungen. Bald wird sie ihre Jobs als Chefdirigentin der Oper in Kopenhagen und beim WDR antreten. Wir haben sie auf dem Weg zu Proben mit der Staatskapelle Berlin erwischt – in der Berliner S-Bahn.

Marie Jacquot ist gerade für Christian Thielemann bei der Staatskapelle Dresden eingesprungen. Bald wird sie ihre Jobs als Chefdirigentin der Oper in Kopenhagen und beim WDR antreten. Wir haben sie auf dem Weg zu Proben mit der Staatskapelle Berlin erwischt – in der Berliner S-Bahn. 

Ein kurzweiliges Guten Morgen-Gespräch über die Verlockungen der vielen Anfragen (»es ist wichtig, sich genau zu überlegen, was man annimmt«), über die Tradition in der Musik (»das Bewusstsein des alten Wissens ist für mich Grundlage des Musizierens«) und die Zusammenarbeit mit der Staatskapelle (»das Orchester war wie ein passender Handschuh.«)

Sauer macht Marie Jacquot besonders, wenn ihre Rolle als Frau noch immer thematisiert wird (»niemand sagt: Heute dirigiert Christian Thielemann – das ist ein Mann!«), und wenn das Publikum kaum Geduld mit jungen Dirigentinnen und Dirigenten hat. Hier das Gespräch für alle Player, unten für Spotify:

backstage.classical.com

Wiener Staatsoper: 22.4. 2025 „Arabella“, Staatsoper

 

Ein Abend für’s Erinnerungsalbum: vierte und letzte Vorstellung der „Arabella“-Serie unter Christian Thielemann an der Wiener Staatsoper.

„Schön war’s.“ Manchmal darf man seinen Eindruck auch ganz unhinterfragt zusammenfassen und sich selbst der Einfachheit einer naiven Beglückung überlassen – und mit dieser Beglückung (wie es Arabella formuliert hätte): „still zu Bett gehen“. Denn im Finale dieser Aufführung fand das Weben und Streben der Straussschen Melodie zu einer starken Innerlichkeit, die dann durch die  befreiende Liebesversicherung der beiden Protagonisten in ein stürmisches, die gemeinsame Zukunft eroberndes Glück überging. Sowohl Camilla Nylund als auch Michael Volle erwiesen sich dabei als starke Persönlichkeiten, dem leicht verkitschten „Beziehungskonservativismus“ Hofmannsthals mit „Haut und Haar“ verschrieben, sehr gut aufeinander eingespielt und emotional harmonierend.

http://www.operinwien.at/werkverz/strauss/aarabella9.htm

Dominik Troger/ www.operinwien.at

Berlin/ Staatsoper Unter den Linden: Rückblick auf Überwältigende Klänge bei Norma und Parsifal

Schlussapplaus nach „Norma“. Foto: Staatsoper Unter den Linden

Die Premiere von Vincenzo Bellinis Norma in der Inszenierung von Vasily Barkhatov und mit Francesco Lanzillotta am Pult der Staatskapelle Berlin fand beim Premierenpublikum großen Anklang, insbesondere für die starken gesanglichen Leistungen:

„Wie da Rachel Willis-Sørensen in der Titelpartie und Elmina Hasan aneinander aufglühten und zwischendrin Dmitry Korchaks Pollione mit Verve und tenoraler Macht mitmischte: Das war großes Theater.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Wagners Parsifal in der Inszenierung von Dmitri Tcherniakov wurde – erstmals nach sieben Jahren wieder – an der Staatsoper auf höchstem musikalischen Niveau präsentiert.

Die Staatskapelle Berlin, dirigiert von Philippe Jordan, faszinierte mit einem Spannungsbogen von feinster Transparenz bis zu opulentem Klang und auch der Staatsopernchor begeisterte mit ergreifendem Gesang und Spiel. Besonders bemerkenswert: Tanja Ariane Baumgartner fügte sich trotz kurzfristigen Einspringens perfekt in das Ensemble ein und beeindruckte als Kundry. 

Weitere Vorstellungen von Norma (mit Irina Lungu in der Titelpartie)

26. und 29. April 2025 um 19.00 Uhr | Staatsoper Unter den Linden

Tickets für Norma

Salzburg
Sehr laute Hirten
Auf den Tag genau 250 Jahre nach der Uraufführung gab es am Mittwoch (23.4.) am Ort derselben, im Rittersaal der Residenz, eine semikonzertante Aufführung von Wolfgang Amadé Mozarts Serenata in zwei Akten Il re pastore, eine Koproduktion von Stiftung Mozarteum und DomQuartier. Anno 1775 war die fürsterzbischöfliche Hofkapelle auf ihren alten Instrumenten sicher leiser. Diesmal spielte die Camerata Salzburg unter der beherzten Leitung von Konzertmeister Giovanni Guzzo voller Saft und Kraft, sodass einem schon die Ouvertüre lautstark durch die Gehörgänge knallte. Angeblich agierte man ohnehin so zurückhaltend wie möglich und es gab zwischen dem Lärm viele schön musizierte Stellen, aber der an sich atmosphärische Saal ist überakustisch und sorgte für Übersteuerungs-Effekte, vor allem im ersten Teil mit seinen doch recht dramatischen Arien.

drehpunktKultur.at

Interview mit Ioana Salenko. Die Beriner Kammertänzerin im Gespräch mit Marc Rohde

Gerade erst aus Maribor zurück, nur kurz zu Hause, dann schon wieder im Training: Der Terminkalender von Iana Salenko lässt kaum Pausen zu. Trotzdem nimmt sich die Berliner Kammertänzerin kurz vor ihrem Auftritt als Odette/Odile Zeit für ein Gespräch. Mit der Bühnenprobe vor ihren beiden gefeierten Auftritten in Slowenien ist es heute bereits der vierte Abend in Folge, an dem sie diese Paraderolle verkörpertInterview mit 

Copyright: Sergej Gherciu

Schwanensee mit psychologischem Tiefgang

Patrice Barts Inszenierung am Staatsballett Berlin zeichnet sich durch eine psychologisch vertiefte Interpretation der Charaktere aus. Besonders bemerkenswert ist die Darstellung der Königin, Siegfrieds Mutter, die als manipulative Figur dargestellt wird, welche die Geschicke ihres Sohnes lenkt und ihn bewusst in den Untergang treibt. Diese Interpretation verleiht der Handlung eine zusätzliche emotionale Tiefe und unterscheidet sich von traditionellen Aufführungen. Darüber hinaus hat Bart die Rollen von Benno, Siegfrieds Freund, und Rotbart, dem Premierminister, tänzerisch aufgewertet und ihnen neue Facetten verliehen. Diese Produktion ist seit 1997 fester Bestandteil des Repertoires des Staatsballetts Berlin…

Zum Interview/ Marc Rohde

Zürich
Zwei grandiose Stimmen – und Rollschuhe
Am Opernhaus Zürich hatte am Ostermontag die Oper «Die tote Stadt» von Erich W. Korngold Premiere. Die beiden Hauptpartien sind ausserordentlich fordernd. Der Heldentenor Eric Cutler und die Sopranistin Vida Miknevičiūté machten den Abend zu einem packenden musikalischen Ereignis.
https://seniorweb.ch/2025/04/23/zwei-grandiose-stimmen-und-rollschuhe/

Jubiläum
Pamela Rosenberg wird 80: An den Hits des Repertoires hatte sie nur wenig Interesse
Pamela Rosenberg kennt als Intendantin der Oper San Francisco und der Berliner Philharmoniker die Alte und die Neue Welt. Ihr ist klar: Amerika hat es nicht besser. Heute wird sie achtzig.
FrankfurterAllgemeine.net

Feuilleton
Die fünf besten Liedsängerinnen: In Musik gegossene Poesie
Es ist das intime Gegenstück zur Opernarie: das sogenannte Kunstlied. Wenn sie mit ihrer Vertonung ein Gedicht interpretieren, kümmern sich Komponisten um Feinheiten und Subtilitäten aller Art. Eine Sängerin – egal ob Sopran, Mezzosopran oder Alt – darf diesen kreativen Prozess Klang werden lassen und Nuancen ausloten. BR-KLASSIK stellt Ihnen fünf herausragende Kunstlied-Interpretinnen vor.
BR-Klassik.de

Göttingen
Annette Dasch singt Richard Strauss heute in Göttingen.
Requiem im Miniaturformat
Für ihr Gastspiel beim Göttinger Symphonieorchester hat Sopranistin Annette Dasch Richard Strauss‘ „Vier letzte Lieder“ im Gepäck.
Freitag 25,4, 19,30 h Stadthalle Göttingen, Sonntag 27.4. um 11,30 h Deutsches Theter Göttingen
concerti.de

Kinderoper „Tosca für Kids“ bei der operklosterneuburg 2025. Tosca mit Happy End!

Opernspaß für die ganze Familie: Tosca für Kids am 20. Juli 2025 im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg

Tosca und Cavaradossi – Federica Vitali und Fábian Lara © Mark Glassner

Die operklosterneuburg lädt auch in diesem Sommer junge und junggebliebene Opernfans zu einem besonderen Familienerlebnis ein: Am Samstag, den 20. Juli 2025, um 18:00 Uhr, wird Giacomo Puccinis Meisterwerk „Tosca“ in einer eigens für Kinder entwickelten, familienfreundlichen Fassung als „Tosca für Kids“ aufgeführt. Natürlich sind die bekannten Stars der operklosterneuburg mit dabei und das große Orchester spielt, wenn Tosca und Cavaradossi gegen den Schurken Scarpia kämpfen! Veranstaltungsort ist der prachtvolle Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg; bei Schlechtwetter findet die Vorstellung in der Babenbergerhalle statt.

Spannende Geschichte mit Happy End

Die junge und mutige Sängerin Floria Tosca liebt nur den neugierigen, aber dennoch treuen Maler Mario Cavaradossi. Doch der hinterhältig honigsüße Polizeichef Scarpia will sie trennen und der schönen Tosca selbst ein Bussi geben – und das beim Mittagessen! Tosca hat natürlich keine Lust dazu (nicht beim Mittagessen und auch sonst gar nicht!) und zeigt, dass Mut, Liebe und Schlau sein alles verändern kann – vor allem unter den leuchtenden Sternen auf der Engelsburg in Rom.

Mit viel Humor und Fantasie führt Georg Wacks, als Gespenst des Cavaradossi im weißen Leintuch, durch diese nahezu unblutige Fassung der Oper. Gemeinsam mit den Solist:innen, dem Chor der operklosterneuburg und der Beethoven Philharmonie erleben die Kinder, wie Tosca und Cavaradossi erfolgreich gegen den Schurken Scarpia kämpfen. Die Musik Puccinis sorgt dabei für Spannung, Begeisterung und berührende Momente – und am Ende gibt es ein Happy End für alle.

Oper für Kinder ab 5 Jahren

„Tosca für Kids“ richtet sich an Kinder ab 5 Jahren und ihre Familien. Die 70-minütige Bearbeitung von Georg Wacks macht große Oper für kleine Ohren verständlich und spannend – und bietet auch allen erwachsenen Besuchern viel Spaß! Es wird in großer Besetzung mit allen bekannten Stars gespielt, sodass auch die jüngsten Besucher:innen die Faszination der Oper live in ganzer Pracht erleben können.

-Besetzung

Dirigent: Francesco Cilluffo
Regie: Leonard Prinsloo
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Karin Fritz

Floria Tosca: Federica Vitali
Mario Cavaradossi: Fabián Lara
Il Barone Vitello Scarpia: Serban Vasile
Cesare Angelotti: Karl Huml
Spoletta: Valentino Blasina
Sciarrone: Kirill Sysoev
Hirtenjunge: Alexandru Dorobantu / Leopold Kierlinger / Adrian Weinzettl

Beethoven Philharmonie
Chor und Kinderchor der operklosterneuburg
Statisterie operklosterneuburg

—Tickets: Die Kindervorstellung: „Tosca für Kids“, findet am 20. Juli, um 18.00 Uhr statt und hat eine Länge von ca. 70 Minuten.

Tickets : € 27,00/25,00 für Kinder und € 35,00/30,00 für Erwachsene sind im Ticketshop, Rathausplatz 25, 3400 Klosterneuburg (Nebeneingang Babenbergerhalle) sowie im online Ticketshop auf shop.eventjet.at/klosterneuburg (Achtung: Agio-Gebühren für Kreditkarten!)

Weitere Informationen unter: www.operklosterneuburg.at bzw. Tel. 02243 444 – DW 351

Frankfurt
Oper to go in Frankfurt: Großes Drama im Blumenladen
Das muss man sich erst mal trauen: Die ganze Geschichte des Rosenkavaliers in 55 Minuten erzählt, frech, lustig und respektlos, mit großartiger Musik – aber ganz ohne Richard Strauss. Anna Ryberg von der Oper Frankfurt hat schon Routine mit ihren charmanten Kurzinszenierungen für Einsteigerinnen und Einsteiger, ihre Reihe „Oper to go“ ist seit Jahren höchst erfolgreich, sozusagen als Nebenprogramm zu den großen Inszenierungen des Hauses, das gerade wieder den Titel „Oper des Jahres“ feiern konnte, zum inzwischen achten Mal.
https://www.fr.de/frankfurt/viel-spass-mit-der-oper-to-go-93696635.html

WIEN/ STADTTHEATER: REMASSURI – nach Ideen von André Heller, Ursula Strauss und Ernst Molden am 19.4.2025

 

Man sollte es nicht glauben, aber dieser Abend ist die erste Produktion André Hellers in Wien seit Flic-Flac vor 44 (!) Jahren. Er nennt sich Remassuri (erstaunlicherweise mit Doppel-s) und will „eine ungewöhnliche Reise in die Vielfalt wienerischer Musik“ sein.

Zum Bericht von Robert Quitta

Buch

 

Gottfried Franz Kasparek (Hg.)
MIT RICHARD TAUBER AUF DER BÜHNE
Von Jarmila Novotná bis Elisabeth Schwarzkopf.
Ein Lesebuch
256 Seiten, Böhlau Verlag, 2024

Die Damen, die den Star flankierten

Richard Tauber (1891-1948), auch als „Jahrhundert-Tenor“ oder „König des Belcanto“ bezeichnet, war einer der vielseitigsten und berühmtesten Sänger seiner Zeit, ein Held der klassischen Oper, Aushängeschild des Genres Operette, in vielen Filmen vertreten. Als Jude zur Emigration gezwungen, konnte er das Dritte Reich in England überleben, wo er in relativ jungen Jahren an Lungenkrebs starb.

Niemand steht allein auf der Bühne oder vor der Kamera, und „Paarungen“ gehören zu den interessantesten Konstellationen in der Kunst. Das wird in diesem Band, herausgegeben von Gottfried Franz Kasparek, in vielen Einzelartikeln klar, die sich den jeweiligen Damen in ausführlichen biographischen Abhandlungen widmen.

Von seinen Bühnenpartnerinnen sagt Ildiko Raimondi in der Einleitung, „ihre Stimmen hatten die Farben des Regenbogens“. Und sie deckten Oper, Operette und Film ab, desgleichen die Orte des Zusammenwirkens, wobei Tauber allein in Wien an den meisten Musikhäusern zu Gast war, desgleichen in Deutschland, in London, in Konzertsälen und, wie gesagt, vor der Filmkamera.

Obwohl man ein Lesebuch und keine wissenschaftliche Arbeit vorlegen wollte, hat man namhafte Autoren herangezogen, die das Thema aufarbeiten. Allein im ersten Kapitel, seine Tätigkeit in der Wiener Staatsoper (wo er ab 1922 Ensemblemitglied war) und im Theater an der Wien, werden als Partnerinnen alle Damen aufgezählt, die damals Rang und Namen hatten. Wobei dankenswerterweise auch erwähnt wird, wie reich die Tenorszene neben ihm war – Slezak, Piccaver, Grosavescu, Schmedes, Kiepura… Dennoch ist anzunehmen, dass viele Namen nur noch den besonders interessierten Opernfreunden etwas zu sagen haben…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

 

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Trump macht Selenski für stockende Friedensverhandlungen verantwortlich und sagt: «Ich glaube, mit Russland haben wir einen Deal»: In London hätten westliche Aussenminister mit der Ukraine über den amerikanischen Friedensplan verhandeln sollen. Kiews Ablehnung zentraler Punkte des Plans führt jedoch zum Eklat.
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 Die irreguläre Migration nach Europa sinkt stark – fünf Grafiken zeigen, was dahintersteckt: Die Zahlen verdeutlichen, wie der Sturz des syrischen Diktators Asad, der Rückzug der Uno aus Mali und das Abkommen mit Tunesien die Ankünfte beeinflussen und woher trotzdem überraschend viele Migranten kommen.
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Proteste, Verweigerung und Kriegsmüdigkeit: In Israels Armee macht sich Unmut breit: Tausende israelische Reservisten haben jüngst Protestbriefe gegen den Krieg im Gazastreifen unterzeichnet. Gleichzeitig ignorieren immer mehr Soldaten die Einberufungsbefehle.
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Eine Busse wegen eines Gebets – Grossbritannien streitet über die Meinungsfreiheit: Die amerikanische Regierung sieht die freie Rede in Grossbritannien gefährdet. Dies auch wegen Vorschriften für Abtreibungsgegner. Was ist dran an den Vorwürfen?
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 Trump fällt der Ukraine in den Rücken. Ein fauler Frieden bringt Europa keine Sicherheit: Die USA wollen den Krieg auf eine Weise beenden, die Russland zum grossen Gewinner macht und die Ukraine schwächt. Das ist nicht im amerikanischen Interesse – aber erst recht nicht im europäischen: Nun braucht die Ukraine umso tatkräftigere Hilfe aus Europa.
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Der frühere Spitzenbanker der Credit Suisse, Tidjane Thiam, darf in seinem Heimatland nicht als Präsident kandidieren: Ein Gericht in Côte d’Ivoire schliesst den ehemaligen CS-CEO von der Wahl aus. Er soll seinen französischen Pass zu spät abgegeben haben. Thiam hatte gute Chancen auf das Präsidentenamt.
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 Die Regierung Trump kürzt einer US-Universität nach der anderen die Fördermittel. Jetzt wappnet sich Berkeley für den Kampf: Sie gilt als eine der progressivsten Hochschulen des Landes, deswegen dürfte die Universität Berkeley bald ins Visier der Regierung rücken. Die Stimmung auf dem Campus ist angespannt, vor allem unter internationalen Studenten.
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 Der Fall Kilmar Ábrego García entpuppt sich für die Demokraten als Falle: Der «aus Versehen» und deshalb illegal abgeschobene Salvadorianer hat einen zweifelhaften Leumund. Das macht ihn zum ungeeigneten Helden für die Opposition.
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Antisemitismus und NS-Traumata: «Man will die Grosseltern nicht verraten, weil sie für Deutschland gestorben sind. Aber die sind für Hitler in den Krieg gezogen, nicht für Deutschland»Es sei eine Lebenslüge, dass die Deutschen von der Judenvernichtung nichts gewusst hätten, sagt der Psychologe Louis Lewitan. Sie hätten einfach ihr Gewissen abgestellt und hätten nicht wissen wollen, was tatsächlich passierte. 
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 Ami, don’t go home
Trump kann noch so wüten: Der Antiamerikanismus bleibt bisher erstaunlich zahm. Das hat auch mit Europas Formschwäche zu tun. 
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 In Zürich dreht sich das Seifenopernkarussell ad absurdum: In Nora Osagiobares «Daily Soap» gibt es ein Bundesamt für Hautfarben namens BARACK, und die SVP will Ausländern das Lachen verbieten. Über ein gelungenes Debüt.
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 Oper Zürich: Eine Leiche reicht hier nicht. Erich Wolfgang Korngolds «Die tote Stadt» ist ein Opernkrimi, aber auch eine subtile Warnung vor zu viel Lust an der Vergangenheit. Leider begnügt sich Dmitri Tcherniakov bei seiner Neuinszenierung am Opernhaus nicht mit dem komplexen Geschehen.
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 Neues Album von Leif Ove Andsnes: Franz Liszt und die Kraft der wenigen Töne: Der gefeierte Pianist widmet sich einer wenig bekannten Seite Franz Liszts. Im Zentrum steht «Via crucis», ein ebenso karges wie intensives Gebet in Tönen. Für Leif Ove Andsnes hat dieses Spätwerk viel mit seinem eigenen Werdegang als Künstler zu tun.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik

Warum Ukraine und Europa beim „Friedensdeal“ keine Karten haben
 Dass Trump Front gegen Selenskij macht und Moskau Tür und Tor für seine Kriegsziele öffnet, droht auch Europa zu spalten. Das sei doch alles direkt im Kreml verfasst worden, so verärgert äußern sich europäische Diplomaten abseits der Kameras über das, was Donald Trump gewohnt seinen Friedensdeal für die Ukraine nennt. Denn der folgt – zumindest was bisher bekannt ist – ziemlich genau den Wünschen Moskaus. Die Halbinsel Krim, faktisch seit elf Jahren von Russland okkupiert, sei für die Ukraine ohnehin verloren, tönte der US-Präsident. Man solle lieber jetzt endgültig darauf verzichten, bevor man in drei Jahren das ganze Land verloren habe. Mit Russland habe er jedenfalls einen Deal. Mit Selenskij, ritt Trump wieder einmal eine Attacke gegen den ukrainischen Präsidenten, sei das Verhandeln sehr „schwierig“. Dabei habe der, so der vor Spott triefende Kommentar aus dem Weißen Haus, in diesem Spiel , „gar keine Karten in der Hand“.
 Kurier.at

Riesenandrang in Rom: Petersdom fast durchgängig geöffnet
Am Mittwochmorgen wurde der Sarg mit dem Leichnam des verstorbenen Papstes in den Petersdom überführt. Weil so viele Menschen Abschied nehmen wollen, verlängert der Vatikan die Öffnungszeiten.
DiePresse.com

Österreich
OGH verpasste Frist: Justiz-Panne! Grasser bleibt länger auf freiem Fuß
Bis Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser seine Haftstrafe antritt, dürfte es nun noch etwas dauern, denn das Gericht hat eine Frist verpasst. Einen tatsächlichen Lichtblick gibt es für Grasser aber nicht, denn Konsequenzen aufgrund der verstrichenen Frist bleiben aus. Verzögerungen sind sanktionslos.
Heute.at

Das darf aber nicht wahr sein, ein Gericht verpasst eine Frist! KHG hat aber nichts davon, denn der Haftantritt ist dadurch nur verzögert. Dabei sollte ihm daran gelegen sein, die paar Wochen im „Häfn“ rasch abzusitzen, dann wird er sowieso Freigänger – und die Fußfessel ist ebenso sicher wie das „Amen“ im Gebet. 

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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