Bayreuther Festspiele 2026. Spielplan mit Besetzungen
Spielplan 2026 mit Besetzungen
Die Bayreuther Festspiele 2026 präsentieren ein facettenreiches Programm mit gefeierten Wagner-Inszenierungen, spannenden Neuproduktionen und erstklassigen Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt.
https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/spielplan/
Spielplan 2026
Die Bayreuther Festspiele 2026 präsentieren ein facettenreiches Programm mit gefeierten Wagner-Inszenierungen, spannenden Neuproduktionen und erstklassigen Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt.
https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/spielplan/
BERLIN / Deutsche Oper ZAR UND ZIMMERMANN, Musik und Libretto von Albert Lortzing in einer Sprechtextfassung von Martin G. Berger – Premiere; 20.6.2026
„Ich bin ein Zar, holt mich hier raus.“ – So wird es nichts mit Lortzing!
Nadja Mchantaf als Marie. Copyright: Thomas Aurin
Komische Opern des Berliner Allround-Künstlers Albert Lortzing heute in Deutschland aufzuführen, ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Die jetzige Premiere des Stücks ist deshalb nicht grundlos die erste Neuinszenierung hierzulande seit 25 Jahren. Das sagt viel darüber aus, wie sehr die deutsche Spieloper trotz vieler kompositorisch und dramaturgisch geschickter Schachzüge des auch als Schauspieler, Sänger und Cellist erfolgreichen Musikers Lortzing im sich wandelnden Publikumsgeschmack doch biedermeierlich arg zeitgebunden gibt und schwer aktualisierbar scheint. Da helfen auch die einzelnen Hits, die flotten Aktschlüsse nach Rossini-Art sowie das Libretto auf eine französische Vorlage nicht viel.
Und gerade eine deutsche Komödie mit Arien, Ensembles, Chören und gesprochenen Dialogen, formal wie später eine Operette konzipiert, bedarf, um stilistisch zu funktionieren, der Tradition und permanenten Übung. Selbstverständlich können und sollen die gesprochenen Texte modernisiert, ja vielleicht auch unter Einbindung des Genius loci aktualisiert werden, um auch im Hier und Jetzt verstanden und als witzig rüberkommen zu können. Dennoch: ein heikles Unterfangen, eine Gratwanderung.
Regisseur Martin G. Berger hat Lotzings erfolgreichste, 1837 am Stadtheater Leipzig uraufgeführte dreiaktige Komödie pop-politagitatorisch und schräg burlesk aufgepimpt. Mal musicallike mit Mikros für die Texte und revuehaftem Gezappele des Balletts, mal nach Art einer Slapstick Crime-Fernsehserie mit herumballernden Maschinenpistolen und Razzien nach Tatort-Manier…
Zum Premierenbericht von Dr. Ingobert Waltenberger
Berlin
Die Deutsche Oper Berlin entstaubt eine deutsche Komödie
Wer ist schon unter einem fliegenden Einhorn geboren? Nur der geliebte Zar des „Volkszarentum Tschirikistan“! So nennt Regisseur Martin G. Berger den Operettenstaat, in den er die Handlung der Opernkomödie Zar und Zimmermann kurzerhand verlegt hat. Die zahlreichen Inbezugnahmen von Popkultur und Komödientradition beginnen bereits im Videovorspann, der im Stil von Greta Gerwigs „Barbie“ (aber sicher lassen sich auch andere Filme assoziieren) den bis ins Alberne reichenden Ton für den gesamten Abend setzt.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de
Deutsche Oper Berlin: „Zar und Zimmermann“, Albert Lortzing Zwischen Sahnetorte XXL und Kalaschnikow
Nicht müde zu beteuern, dass er fast gar nichts, kaum etwas, nur wenig und dann nur vom Text an Lortzings Singspiel Zar und Zimmermann geändert habe, wurde Martin G. Berger, bevor am 20. Juni die Premiere über die Bühne der Deutschen Oper ging, und bricht dem zwar brutal Gegner vernichtenden, aber auch Russland dem Fortschritt öffnenden Zaren doch mehr als einen Zacken aus der Krone, ja macht ihn sogar zu einem imaginären Duodezfürsten eines Phantasielandes, lässt Peter Iwanow Industriespionage betreiben, van Bett illegale Migranten aufspüren und Marie sehr offensiv Feministisches vertreten.
Von Ingrid Wanja
DerOpernfreund.de.lortzing
Buhs und Bravos bei Premiere „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper – ging daneben!
Diese Premiere stand unter keinem guten Stern. Vor dem Start von Albert Lortzings „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper trat Noch-Intendant Christoph Seuferle vors Publikum und verkündete, beide Besetzungen des Zaren seien ausgefallen. Sänger Daniel Schmutzhard aus Wien sprang kurzfristig ein, sang aber von der Seitenbühne, Regisseur Martin G. Berger übernahm den szenischen Part und spielte, formte die Worte lautlos.
BerlinerZeitung.de,zarzimmermann
Trouble in Tschirikistan: Die Premiere von „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper (Bezahlartikel)
Jahrzehntelang war Albert Lortzings berühmtestes Werk nicht mehr auf den Bühnen zu sehen. Jetzt hat es die Deutsche Oper reanimiert – mit Erfolg?
Tagesspiegel.de
Die Deutsche Oper entdeckt politischen Zündstoff in Lortzings „Zar und Zimmermann“
Klar, wer mit Zar und was mit Tschirikistan gemeint ist. Martin G. Berger hält Lorzings Biedermeier-Oper in guter Balance aus Frohsinn und Tiefsinn. Die Kritik.
BerlinerZeitung.de.article
Der Tag der offenen Tür bei den Tiroler Festspielen Erl war sehr erfolgreich:
Fotonachweis: TFE/Scheffold Media.
- 3.000 Gäste besuchten Festspielhaus und Passionsspielhaus am 20. Juni 2026 trotz Badewetters
- Konzert für Tirol mit Jonas Kaufmann lockte 1.400 kleine und große Besucher:innen
Die Tiroler Festspiele Erl luden zum Tag der offenen Tür – und insgesamt 3.000 Besucher:innen nahmen trotz sommerlicher Temperaturen die Einladung an. Für Menschen jeden Alters wurde im Festspielhaus und im Passionsspielhaus am 20. Juni 2026 etwas geboten, und so strömten neugierige Kinder, Erwachsene, Senior:innen und ganze Familien nach Erl. Von Führungen durch die Spielstätten, die Werkstätten und die Kostümmanufaktur über Workshops für Kinder, einem Probenbesuch beim Fliegenden Holländer bis hin zu Werkstattkonzerten und einem Souvenir-Bastelworkshop mit dem Intendanten war viel Abwechslung und Interessantes dabei.
Höhepunkt des Tages: das Konzert für Tirol im Passionsspielhaus, das sich 1.400 Menschen nicht entgehen ließen. Die jüngsten von ihnen konnten aus allernächster Nähe erleben, wie ein Orchester gemeinsam Musik macht: Intendant Jonas Kaufmann als Moderator und Erzähler lud alle Kinder auf die Bühne ein. Und so musizierte das Festspielorchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Asher Fisch Prokofjews Peter und der Wolf inmitten des allerjüngsten Festspielpublikums.
Jonas Kaufmann: „Wir freuen uns sehr, dass so viele Kinder und Erwachsene gekommen und mit unserem Team gemeinsam einen schönen Tag erleben konnten. Unser junges Publikum liegt uns besonders am Herzen, und da haben wir vielleicht heute auch die eine oder andere Tür öffnen können. Herzliche Einladung zu weiteren Schritten durch diese Tür: Wir bieten das ganze Jahr über viel Programm für die Jüngsten im Rahmen unserer Programmschiene Junges Festspielhaus.“
Weiter in in „Infos des Tages“
Wien/ Festwochen
Wiener Festwochen: Nun herrscht wieder Ruhe im Götterstaat
Resümee: Am Sonntag endete das Festival, Intendant Milo Rau jubelt. Aber selbst der Partyabend „Doppelgänger“ beglückte nur wenig
Kurier.at.festwochen
Wien
19.6.2026 „Parsifal“, Wiener Festwochen, „Ertrunken in der Bilderflut“
Am Schluss breitet die computeranimierte weiße Taube ihre Schwingen aus – und der neugekrönte Gralskönig entschwebt in die Bühnenhöhe der Halle E des Museumsquartiers. Wer sein Gemüt gerne an Devotionalien labt, hat sich dieser bildkräftigen Deskriptivität schwer entziehen können: zwischen Kitsch und Gott passt manchmal nicht einmal das dünnste „Blatt“.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/aparsif24.htm
Wien/ Schloss Schönbrunn
Beim Sommernachtskonzert zieht Wotan ins Schloss Schönbrunn ein
„Sie sehen aus, als wären Sie aus einer Modezeitschrift gefallen.“ Das Kompliment nehme ich gerne an. Wann sonst sollte ich mich in Schale werfen als beim Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker? Die Dame in der Straßenbahnlinie 10 hatte fest versprochen, sie würde auch noch einen Abstecher nach Schönbrunn machen. Dort fand bereits zum 22. Mal das Sommernachtskonzert statt. Das hatte Vorstand Daniel Froschauer in seiner kurzen Eröffnungsansprache erwähnt. „Gott sei Dank!“ habe die Stadt Wien auch ihren Obolus geleistet. Dieser Seitenhieb musste sein, hatte die Stadt doch zuerst die Subvention (bislang 250.000 Euro) komplett gestrichen. Danach ruderte man zurück und schoss immerhin 100.000 Euro zu. Den Rest finanzieren Sponsoren und Partner.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
München
Etwas dünn: Jeff Koons als Festredner der Münchner Opernfestspiele (Bezahlartikel)
Der amerikanische Künstler eröffnet die Opernfestspiele mit einer Rede im Prinzregententheater.
Muenchner.abendzeitung.de
Regensburg: „Rigoletto“ am Staatstheater Regensburg: Nur der Teddybär ist treu
Gutherzige, behütete Tochter trifft auf vergnügungs- und konsumsüchtigen Lebemann und opfert sich für ihn: Verdi vertonte ein politisch brisantes Drama von Victor Hugo. Am Staatstheater Regensburg macht Regisseur Carlos Wagner daraus eine sehr plausible und augenfällige Kapitalismus-Kritik.
BR-Klassik.de.regensburg
Dresden: Íntime Offenbarung
An der Semperoper Dresden inszeniert Rahel Thiel die Kammeroper „As One“ über eine trans* Frau. Laura Kaminskys clevere Oper und starke Darsteller:innen sorgen für einen bewegenden Abend.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/kaminsky-one-dresden/
Mainz
Falstaff aktuell – Verena Stoibers bissige Verdi-Inszenierung am Staatstheater Mainz (Bezahlartikel)
Es sei nicht mehr zeitgemäß, jemand als dick zu verspotten, nicht mehr witzig, jemand grün und blau zu schlagen, und nicht mehr besonders effizient, ihn zur Blamage aus einem Wäschekorb in den Fluss zu kippen, sagt Regisseurin Verena Stoiber im Programmheft-Interview zu ihrer „Falstaff“-Inszenierung am Staatstheater Mainz. Ausstatterin Clara Hertel pflichtet bei: „Für uns war von Anfang an klar, dass wir eine Übersetzung finden müssen.“ Beide verlegen die Handlung in einen Großkonzern. Falstaff ist der Chef, und Windsor mit seinen Bewohnern ist nicht eine Kleinstadt westlich von London, sondern die Firma mit ihrem Personal.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Magdeburgs Sommermusical „Oklahoma“ auf dem DomplatzOpenAir (Bezahlartikel)
Für das Theater in Magdeburg ist der Domplatz der Stadt genauso eine sichere Nebenspielstätte wie es die Domstufen für die Oper in Erfurt sind. Eine OpenAir-Bühne vor Traumkulisse für die große sommerliche Show. Und für die Auslastungsbilanz eine sichere Bank. Zumindest, wenn das Wetter mitspielt. In Erfurt ist diese Spielstätte immer mal auch mit Opernehrgeiz programmiert, in Magdeburg fürs Musical reserviert.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Glyndebourne: Ein überzeichneter Orfeo
William Kentdrige inszeniert Monteverdi „Orfeo“ in Glyndebourne. Glyndebourne im Juni 2026) Monteverdis Oper L’Orfeo gehört zu den frühesten Opern überhaupt. Ihre Magie wirkt bis heute. Sie setzt auf universelle Fragen: Liebe, Tod, Vertrauen, Vergänglichkeit. Zum ersten Mal ist der Orfeo jetzt beim südenglischen Glyndebourne-Festival zu erleben, als Koproduktion mit der Metropolitan Opera New York und der Greek National Opera. Dass der 71-jährige südafrikanische Maler William Kentdrige für die Inszenierung engagiert wurde, sorgte schon vorab für Euphorie und Überraschung. Videoausschnitte des Bühnenbilds ließen Spektakuläres erwarten. Begleitet wird er in den gut ein Dutzend Aufführungen vom Orchestra of the Age of Enlightment.
https://www.klassikinfo.de/monteverdis-orfeo-in-glyndebourne/
WIEN/ ENSEMBLE „WISE“. Geburtstagskonzert am 24.6.
Das Ensemble WISE bittet zu einem Geburtstagskonzert im Bank Austria Salon
Altes Rathaus, 1010 Wipplingerstraße 8
am Mittwoch den 24. Juni 2026, 19.30 Uhr
Werke von Gabriele Proy (Vares Concerto), Tomislav Uhlik („Emina“) und Meinhard Rüdenauer (Doppelkonzert für Oboe und Violine, UA von „Ode to M & E“)
Bitte sich an der Kassa mit ‚M & E‘ zu melden / dann freier Eintritt
Anmeldung: wisemusicwien@gmail.com
Mami Lino, Maryna Lopez: Am 23. Juni 2026 um 19:00 Uhr, laden wir euch herzlich in die Tilgnerstraße 3–4, 1040 Wien ein
Liebe Freunde, morgen, am 23. Juni 2026 um 19:00 Uhr, laden wir euch herzlich in die Tilgnerstraße 3–4, 1040 Wien zu einem stimmungsvollen Sommerabend voller Musik ein.
Freut euch auf die Sopran Mami lino und Mezzosopran Maryna Lopez,
begleitet am Klavier von Adolfo Lopez Gomez. Nach vielen Jahren wieder gemeinsam auf der Bühne – ein besonderer musikalischer Moment, den ihr nicht verpassen solltet!
Eintritt: freie Spenden
Wir freuen uns sehr auf euch – freut euch mit uns auf einen unvergesslichen Abend! Bis morgen.Mami Lino
Großprojekt auf dem Kulturforum. Bau-GAU bei Berlin Modern: Wie ein Neubau zum Sanierungsfall wurde
Als auf dem Berliner Kulturforum Ende 2019 der erste Spatenstich für das Museum des 20. Jahrhunderts erfolgte, schien der Zeitplan ambitioniert, aber realistisch. Die Eröffnung war für 2026 vorgesehen. Heute rechnet die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) mit einer Fertigstellung frühestens Mitte 2030. Die Kosten sind inzwischen auf rund 507 Mio. € gestiegen.
Auslöser der jüngsten Verzögerung sind erhebliche Feuchteschäden im Rohbau. Besonders brisant: Betroffen sind ausgerechnet jene Bereiche des Gebäudes, in denen später Kunstdepots, Technikzentralen und weitere sensible Einrichtungen untergebracht werden sollen. Das Projekt, das inzwischen unter dem Namen „Berlin Modern“ firmiert, ist damit nicht nur eines der wichtigsten Kulturvorhaben Deutschlands, sondern auch ein Lehrstück über die bautechnischen Herausforderungen komplexer Großbaustellen.
Bau-GAU bei Berlin Modern: Wie ein Neubau zum Sanierungsfall wurde
Madrid. Teatro Real 2025-26 Review: Roméo et Juliette (Cast B) Thomas Jolly’s Production & How Shakespeare’s Tragedy Emerged from the Ruins of the Belle Époque
https://operawire.com/teatro-real-2025-26-review-romeo-et-juliette-2/
Riga/ Latvian National Opera 2025-26 Review: La Bohème
Latvian Soprano Inga Šļubovska-Kancēviča as Mimì Gives Dramatic Performance
https://operawire.com/latvian-national-opera-2026-review-la-boheme/
Hamburg/ Uraufführung: Bei Alexei Ratmanskys Ballett Wunderland bleibt das Wunder aus
Wer choreographische Tiefe erwartet sowie sehen und hören möchte, wie Tanz und Musik miteinander verschmelzen, wird von Alexei Ratmanskys Ballett Wunderland eher enttäuscht sein. Wem es schon immer darum ging, den Personenkosmos von Lewis Carroll in schönen Dekorationen und wundervollen Kostümierungen auf der Bühne zu erleben, der wird wohl beglückt nach Hause gehen.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Rock/ Pop: Austropop-Größen würdigten Georg Danzer
Rund 6.500 Menschen haben am Samstagabend beim Purkersdorf Open Air (Bezirk St. Pölten) Georg Danzer gefeiert. Interpretiert von Thomas Stipsits und seinen Gästen zeigen Danzers Lieder auch fast 20 Jahre nach seinem Tod noch immer Wirkung.
https://noe.orf.at/stories/3359411/
Sprechtheater/ Wien/ Burgtheater/Kasino: „Solaris“: Showdown im Orbit mit den Gespenstern der Vergangenheit (Bezahlartikel)
Burgtheater Kasino: Stanisław Lems Science-Fiction-Roman als erstaunlicher Mixed-Media-Thriller von Roman Senkl
Kurier.at.solaris
Buch/Literatur: Neue Bücher zu Ingeborg Bachmanns 100. Geburtstag am 25. Juni. Ein Rundgang
Biografisches, Brüderliches, Korrespondenzen und ein sensibler Nekrolog. Eine Auswahl von Neuerscheinungen über die Dichterin Ingeborg Bachmann
DerStandard.at.story.ingeborg bachmann
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Krieg in Iran: Ali Vaez von der Denkfabrik Crisis Group sieht das Hardliner-Regime in Teheran als Gewinner eines vorläufigen Friedensabkommens mit den USA.
Zum Interview
Umstrittener Umbau der Klimapolitik: Bundesrat Rösti will die Rückverteilung der CO2-Gelder stoppen und das Geld in die Staatskasse lenken.
Zum Bericht
Zur Ruag-Affäre: Der Chef der Tochterfirma ist Ex-Offizier der US-Nationalgarde und hat Zugang zu heiklen Daten.
Zum Bericht
Reform der Altersvorsorge: Die Freisinnige Christine Egerszegi prägte im Parlament die Sozialpolitik mit und berät heute den Bundesrat bei der Altersvorsorge. Mit Kritik hält sie sich nicht zurück.
Zum Interview
Lockerung der Schweizerkreuz-Regeln: Die Politik will die «Lex On» rückgängig machen – und beruft sich auf Simonetta Sommaruga.
Zum Bericht
Zum SpaceX-Börsengang: Der fulminante Börsengang verschafft SpaceX eine Bewertung, die selbst Musk-gläubige Anleger ins Grübeln bringen sollte.
Zum Bericht
Ein Lichtblick im Ozean allgemeiner Verdummung: Millionen von Menschen haben sich vom Bücherlesen verabschiedet. Und der Anteil Jugendlicher mit Leseschwäche wächst besorgniserregend. Doch noch ist nicht alles verloren.
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Die Enthauptung kostete 23 Pfund und 6 Schillinge: Tausend Tage lang war Anne Boleyn Königin von England. Dann liess ihr Mann sie hinrichten. Das erste Mal steht eine Frau an der Spitze der Church of England. Die Kirche hat eine bewegte Entstehungsgeschichte.
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Wilde Mähne, markanter Schnauz, verführerische Locken: Haare sprechen Bände: Sie symbolisieren Macht und Ohnmacht, Anpassung und Rebellion. Frisuren und Bärte bestimmen, wie wir gesehen werden wollen und uns selbst sehen. Warum der Mensch ein solches Theater um seinen Schopf veranstaltet, zeigt ein Blick in die Kunstgeschichte.
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Als Zappa die Avantgarde zum Swingen brachte: In der Genfer Oper wird Frank Zappas «200 Motels» aufgeführt. Sie entlarvt Zappas pubertären Humor, aber rehabilitiert seine Musik.
Jetzt lesenLücken in der Personenfreizügigkeit: Wie Arbeitsmigranten mit Fake Jobs, Scheinfirmen und falschen Pässen an Aufenthaltsbewilligungen kommen.
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Hitzewelle: Zwischen dem Alarm und der konkreten Hilfe für gefährdete Menschen klafft mancherorts eine Lücke – vor allem in der Deutschschweiz.
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WM: Wie kommen die Schweizer Fussballer jetzt in den Flow? Wenn Yakin mehr Manzambi wagt.
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Heikle Städtepartnerschaften: Etliche Gemeinden unterhalten Beziehungen zu chinesischen Partnerstädten. Der Geheimdienst befürchtet, dass diese auch dazu genutzt werden könnten, um Schweizer Akteure zu beeinflussen oder unter Druck zu setzen.
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Wachstumsmüdigkeit: Plötzlich steht die Standortförderung in der Kritik, das Freihandelsabkommen mit Mercosur vor dem Scheitern – und bald die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Spiel.
Zum Editorial des Chefredaktors Beat Balzli
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Polizei warnt erneut. Bank-Mitarbeiter verhindert Betrug an 90-Jähriger
Nur durch die Aufmerksamkeit eines Bankangestellten konnte am Freitag ein dreister Trickbetrug gerade noch rechtzeitig gestoppt werden. Ein 37-jähriger Mann steht im Verdacht, eine 90-jährige Frau gezielt um mehrere Tausend Euro bringen zu wollen. Die Seniorin hatte in einer Bankfiliale in Wien-Währing 9750 Euro beheben wollen. Dem Mitarbeiter kam die Situation allerdings sofort seltsam vor: Die Frau konnte nicht plausibel erklären, wofür sie das Geld benötigt. Der Angestellte reagierte geistesgegenwärtig und schlug Alarm. Wie die Landespolizeidirektion Wien am Samstag bestätigte, hatte ein unbekannter Anrufer die 90-Jährige offenbar gezielt unter Druck gesetzt. Sie wurde offenbar dazu gebracht, mehrere Bankfilialen aufzusuchen und jeweils exakt 9750 Euro abzuheben. Das Geld sollte anschließend an einen unbekannten Abholer übergeben werden – direkt vor der Bank.
https://www.krone.at/4186111
Österreich
500 Haftentlassungen: ÖVP will Sporrer bremsen
Die ÖVP sieht die Pläne von Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) zur vorzeitigen Entlassung von 500 Häftlingen mit ein wenig Skepsis. In einer Aussendung am Samstag meinte Klubchef Ernst Gödl, die Justizministerin dürfe keine Schnellschüsse verüben. Es könne jedenfalls nicht sein, dass verurteilte Straftäter von der Überlastung des Systems profitieren.
https://www.krone.at/4186289
Triest/Italien: Streit um Geschlechtertrennung zwischen Badegästen eskaliert
Eine Touristin betrat mit ihrem Begleiter den Männerbereich im Triester Strandbad. Es entbrannte eine heftige Auseinandersetzung mit Badegästen. Nachdem eine ausländische Touristin den ausschließlich Männern vorbehaltenen Bereich der Badeanstalt betreten hatte, kam es nach Medienberichten zu einem heftigen Streit, der zeitweise in ein Handgemenge überzugehen drohte. Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag. Die Badeanstalt gilt als Besonderheit: Ein hoher Mauerdamm trennt dort seit Beginn des 20. Jahrhunderts den Männer- vom Frauenbereich. Nach Angaben lokaler Medien handelt es sich um das letzte öffentliche Seebad Europas, in dem eine solche räumliche Trennung bis heute praktiziert wird.
Kurier.at.geschlechtertrennung in Bad
Jubiläums-Edition: Pokémon-Karte sorgte in Wien für lange Schlange
Pokémon feiert heuer sein 30-jähriges Jubiläum – und passend dazu erscheinen weltweit spezielle Sammelkarten-Kollektionen, die bei Fans und Sammlern für große Begeisterung sorgen. Ein Wiener Geschäft verloste die begehrten Stücke, weswegen Fans sogar Schlange standen …
https://www.krone.at/4186895
Frage des Tages: Schafft Österreich gegen Argentinien einen Punkt?
Trauen Sie dem ÖFB-Team gegen den dreifachen Weltmeister eine Überraschung zu? Kann die Rangnick-Elf den Favoriten ärgern oder wird sich die individuelle Klasse der Argentinier durchsetzen? Welche Rolle könnte Messi spielen – und auf welche österreichischen Spieler wird es besonders ankommen? Teilen Sie Ihre Prognosen, Hoffnungen und Einschätzungen mit uns und der Community in den Kommentaren!
https://www.krone.at/4187031
Heute abend wissen wir, ob wir uns in einem Anfall von Größenwahn zum Kreis der WM-Favoriten zählen dürfen – oder ob wir in der Realität angekommen sind. Sicher können wir an guten Tagen auch mit den Weltmeistern mithalten – aber dazu bedarf es schon eines sehr guten Tags.
Gestern besiegte Spanien das Team von Saudi-Arabien standesgemäß mit 4:o. Belgien enttäuschte wiederum beim 0:0 gegen eher schwache Iraner. Wie ich bereits mehrmals geschrieben habe: Die WM fängt erst mit der K.O.-Phase an, die Gruppenspiele sind eine Ouvertüre!
Haben Sie einen schönen Tag!
A.C.

