Ja, es soll ein „Wohlfuehl-Event sein! Diesmal war das Programm zwar etwas viel wie „Kraut und Rüben“ zusammengestellt, aber den Leuten hat es gefallen. Vor allem der Zielgruppe der Millionen vor den TV-Schirmen auch im Ausland – und darauf kommt es an! Mit einem „Philharmonischen“ üblichen Zuschnitts erreicht man die „breite Masse“ nicht
Noch einmal das Video, Die ORF-Übertragung, wie sie eben über die Bildschirme kam: https://on.orf.at/video/14327529/sommernachtskonzert-2026
Wien
Sommernachtskonzert: Und jetzt zu etwas völlig anderem
Die Wiener Philharmoniker bescherten den Menschenmassen in Schönbrunn ein hübsches Wohlfühl-Event mit etwas unsortiertem Programm. Findet es statt, fällt es aus? Auch heuer war das die Frage beim Sommernachtskonzert vor Schloss Schönbrunn – jedoch nicht aus Wettergründen, sondern aufgrund von Ungemach an der finanziellen Front: Zwei Millionen Euro kostet das Gratis-Event, das die Wiener Philharmoniker ihr „Geschenk“ an die Stadtbevölkerung nennen. Den Löwenanteil zahlt traditionell das Orchester und seine Sponsoren, der Bund und die Gemeinde bringen je rund eine Viertelmillion Euro auf. Nur scherte die Gemeinde (genauer: Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler) heuer aus dieser Geldgeber-Allianz aus und strich die Förderung aus Spargründen auf eine glatte Null.
DerStandard.at.story,wohlfuehl-event
Sommernachtskonzert in Schönbrunn: Gefährdet Tanzen die öffentliche Sicherheit? (Bezahlartikel)
Zwei wichtige Musiker, die fast zu spät kommen, Partystimmung und seltsame Sicherheitsbedenken: So verlief das populäre Open-Air-Konzert der Wiener Philharmoniker. Wenn an einem wolkenlos-hellblauen Sommerabend, bei über 30 Grad, abertausende Besucher nichts Besseres zu tun haben, als sich im Schönbrunner Schlosspark die Beine in den Bauch zu stehen, nur um das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker live zu erleben, dann kann es um klassische Musik in Wien und um Wien herum nicht so schlecht bestellt sein.
DiePresse.com.sommernachtskonzert
Sommernachtskonzert mit Schattentanz und Mitklatschen (Bezahlartikel)
Bei besten meteorologischen Bedingungen ging diesmal das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker über die Schönbrunn-Bühne.
Kurier.at.philharmoniker
Salzburg
Probenbeginn bei den Salzburger Festspielen: In der Stadt steigt das Festspielfieber (Bezahlartikel)
Am Domplatz wird gebaut, im Lehrbauhof und am Messegelände an den Opern gefeilt: Fünf Wochen vor Beginn der Salzburger Festspiele sind die Proben in vollem Gange.
SalzburgerNachrichten.at.probenbeginn
Oper Zürich: Vorverkauf für die Eröffnungspremieren der Saison 2026/27 gestartet
Der Saisonauftakt: Mit dem zweiteiligen Ballett «Oiseaux Rebelles»
Ballett «Oiseaux Rebelles». Copyright: Oper Zürich
Nach einem Gastspiel beim Edinburgh International Festival mit Verdis «Un ballo in maschera» vom 26. bis 30. August startet die neue Spielzeit im Opernhaus am 11. September mit der Wiederaufnahme des zweiteiligen Ballettabends «Oiseaux Rebelles». In «Vestige» zeichnet die australische Choreografin Dani Rowe das Porträt eines Lebens, in dem Erinnerungen, Begegnungen und Erfahrungen zu einer Folge eindrucksvoller Bilder werden. Im zweiten Teil kehrt die gefeierte «Carmen» von Ballettlegende Mats Ek zurück auf die Bühne. Erzählt aus der Perspektive von Don José, rückt sie die Figuren jenseits bekannter Klischees in den Mittelpunkt und zeigt die berühmte Geschichte als vielschichtiges Drama um Freiheit, Begehren und Selbstbestimmung.
Weitere Informationen
Tickets: Fr 11 bis So 27 Sep 2026
Die Eröffnungspremiere
Mozarts «Zauberflöte» eröffnet die Saison
Mit der Premiere von Mozarts «Zauberflöte» eröffnet das Opernhaus Zürich die neue Saison. Regie führt der Tessiner Theatermacher Daniele Finzi Pasca, dessen poetische Bildwelten Theater, Akrobatik und visuelle Effekte miteinander verbinden. Am Pult steht der finnische Dirigent Tarmo Peltokoski, der damit seine erste szenische Produktion am Opernhaus Zürich leitet. Als Pamina ist die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann zu erleben. Und auch die weiteren Premieren nach dem Saisonstart lassen aufhorchen: «Rachmaninow – Die drei Opern» bringt erstmals alle drei vollendeten Opern des Komponisten an einem Abend zusammen, zwei davon als Schweizer Erstaufführungen. Mit Richard Strauss’ «Elektra» kehren zudem Lorenzo Viotti und Lydia Steier nach Zürich zurück, während die finnische Sopranistin Miina-Liisa Värelä ihr Hausdebüt in der Titelpartie gibt.
Weitere Informationen zur «Zauberflöte»
Tickets: So 20 Sep 2026 bis Fr 23 Apr 2027
Wien: JEUNESSE Ein Violinkonzert, das als unspielbar galt – im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.
drei Abende im Goldenen Saal des Musikvereins – vom Saisonauftakt im September bis in den Juni. Ein einst verschmähtes Violinkonzert, ein Duo am Beginn einer großen Karriere und eine Komponistin, die lange niemand auf dem Schirm hatte.
Alle drei können Sie bis 30. Juni noch mit Vorverkaufsrabatt buchen.
Das Violinkonzert, das niemand spielen wollte
Als Tschaikowsky 1878 sein Violinkonzert vollendete, weigerte sich der Geiger, dem er es zugedacht hatte, es zu spielen – zu schwer, zu undankbar. Nach der verspäteten Uraufführung schrieb ein Wiener Kritiker, hier sei zum ersten Mal Musik zu hören, die man förmlich stinken höre.
Heute gilt genau dieses Werk als eines der Gipfelwerke der romantischen Violinliteratur. Maria Sotriffer, Featured Artist dieser Saison, stellt sich ihm im Goldenen Saal – begleitet vom Budapester MÁV Symphony Orchestra.
Wie aus einem verschmähten Konzert ein Publikumsliebling wurde, hört man am besten selbst.
Mi 2.6.2027, 19:30 Uhr · Musikverein, Großer Saal · Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur & Symphonie Nr. 4 · ab € 19 · U30 −50 %
Bregenz
Was ist bloß in Vorarlberg los? Landestheater im Würgegriff der Politik
Die Nicht-Verlängerung von Intendantin Stephanie Gräve hat die Gemüter erhitzt. Die Politik wurde sauer, Unfreundlichkeiten folgten, die Stelle ist immer noch vakant. Vorarlberg hat in diesem Frühling einen Sturm der Entrüstung erlebt. Der Vertrag von Stephanie Gräve als Intendantin des Landestheaters wurde nicht verlängert. Inzwischen ist sie bis Juli 2028 bei vollen Bezügen freigestellt. Wie das? Warum leistet man sich einen derart teuren Abgang? Noch dazu von einer Theatermanagerin, die das Haus seit 2018 zu einer neuen künstlerischen Blüte geführt hat und wo die Publikumszahlen und der finanzielle Haushalt stimmen?
DerStandard.at.story.landestheater
Es ist unglaublich, was man sich in schlechten Zeiten leistet! Jetzt kann das Landestheater nur hoffen, dass die Ex-Intendantin den Zustand für sich als entwürdigend findet und selbst einen neuen Job sucht und auch annimmt. Dann bräuchte das Landestheater (und somit der Steuerzahler) nicht über die volle Distanz zahlen. Zwei Jahre bei vollen Bezügen praktisch Urlaub machen können, klingt zwar sehr verlockend, anderseits ist man schnell „aus dem Geschäft“. Bei entlassenen Fußballtrainern ist das meist der Fall, die finden relativ schnell einen neuen Job und heuern rasch anderswo an!
Berlin: Neu in „Zar und Zimmermann“
Sopran Nadja Mchantaf: „Oper fand ich erstmal langweilig“. Diese Sängerin hat rübergemacht! Sopran-Star Nadja Mchantaf (41) war bislang einer der Stars der Komischen Oper, eine feste Größe im Ensemble. Doch nun ist sie freischaffend und singt jetzt im Berliner Westen. Am Samstag feiert sie als Marie in Lortzings „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper Premiere. Das Stück galt lange Zeit als altertümlich, wurde in Berlin kaum noch gespielt. Story: Ein Zar verkleidet sich als Zimmermann, um das echte Leben kennenzulernen, hinzu kommt eine verwickelte Liebesgeschichte. Doch Regisseur Martin G. Berger will frischen Wind in die Sache bringen.
BerlinerZeitung.de.McChantaf
Deutsche Oper am Rhein: Premiere für Verdis Il trovatore am 27. Juni im Opernhaus Düsseldorf
Copyright:Oper am Rhein/Düsseldorf
Mit Giuseppe Verdis Oper Il trovatore bringt die Deutsche Oper am Rhein zum Ende der Spielzeit eines der leidenschaftlichsten und dramatischsten Werke des italienischen Opernrepertoires auf die Bühne. 25 Jahre nach der letzten Vorstellung am Haus feiert Il trovatore am Samstag, 27. Juni 2026, um 19.30 Uhr in einer Neuinszenierung von Jens-Daniel Herzog Premiere im Opernhaus Düsseldorf. Antonino Fogliani übernimmt die musikalische Leitung.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Bayreuth: Vergangenheit, die nicht vergeht
Aus „Sicherheitsgründen“ sollte eine geplante Gedenkveranstaltung zum 150. Geburtstag der Bayreuther Festspiele abgesagt werden, bei der Wagners Antisemitismus und die NS-Vergangenheit Thema sein sollen. Die peinliche Fehlentscheidung hat Katharina Wagner inzwischen rückgängig gemacht: ein vermeidbares Ärgernis.
BR-Klassik.de.aktuell
Thielemann zur Friedman-Aufregung in Bayreuth: „Das ist ein Sturm im Wasserglas“ (Bezahlartikel)
Der Dirigent über die Verschiebung eines Gedenkkonzerts für ermordete jüdische Musiker mit einer Rede von Michel Friedman bei den Wagner-Festspielen.
DiePresse.com.de
Wie diese Friedman gelaufen ist, weiß ich natürlich nicht. Wessen Idee war es, Herrn Friedman überhaupt einzuladen/anzufragen? Dass der ein Riesen-Theater drumherum macht, war doch zu erwarten.
Genf: Genialität trifft Trivialität
Der legendäre Rocker Frank Zappa schafft es postmortal auf die Opernbühne – mit seiner eigenen, jung gebliebenen Musik. Da hat der Wahnsinn musikalisch wie szenisch Methode. Die mediterranen Melomanen dieser schönen, dieser reichen und dieser calvinistischen Stadt im französischsprachigen Südwesten der Schweiz hätten gewarnt sein sollen. Denn das Plakatmotiv, das auch das Programmheft von „200 Motels“ ziert, zeigt eindeutig einen splitternackten Mann mit langen Haaren. Der springt vom Balkon des ersten Stocks eines Motels in den darunterliegenden Pool. Szenen wie diese haben sich fraglos multipel zugetragen, als Frank Zappa mit seiner legendären, 1966 gegründeten Band „The Mothers of Invention“ die amerikanischen Kleinstädte unsicher machte.
Concerti.de.oper.genialitaet
Überdreht reizüberflutet – Mit Frank Zappas „200 Motels“ verabschiedet sich Aviel Cahn in Genf nach Berlin (Bezahlartikel)
Im Zürcher Opernhaus saß eine Donald-Trump-Figur bei Olga Neuwirths „Monster’s Paradise“ auf einem goldenen Klo. In Genf sieht Peter Hoare mit blonder Perücke, blauem Anzug, roter Krawatte und MAGA-Schirmmütze nicht nur aus wie der aktuelle amerikanische Präsident, der zwei Tage zuvor noch den G-7-Gipfel im benachbarten Évian-les-Bains besuchte. Er imitiert auch dessen Stimme und zuckenden „YMCA“-Tanz. Ein winziger Penis ist auf Gemächthöhe an seine Hose geklebt, um Frank Zappas provokativen Song „Penis Dimension“ über den Zusammenhang von Genitalgröße und Machtmissbrauch ins richtige Bild zu setzen.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Frank Zappas «200 Motels» in Genf: pubertärer Humor, überzeugende Musik.
Als Zappa die Avantgarde zum Swingen brachte (Bezahlartikel)
NeueZuercher Zeitung/Feuilleton.zappa
Paris
Mozart Sensation in Paris
Am 21. Juni 2026 erklingen in Paris weltweit erstmals bisher unbekannte Stücke für Harfe und Flöte von Wolfgang Amadeus Mozart.
BR-Klassik-de.mozart.sensation
Wiener Rathaus: Ein feiner Chopin-Reigen zum hundertsten Geburtstag von Theodor Kanitzer (19.6.2026)
Theodor Kanitzer mit Donka Agantschewa 2025 in der Kartause Gaming. Foto: Chopin-Gesellschaft
Ein rüstiger Hunderter …. Theodor Kanitzer, Prof., Dr., 1926 in Wien geboren, Begründer wie Jahrzehnte langer Präsident der Internationalen Föderation der Chopin-Gesellschaften IFCS wie der Österreichisch-Polnischen Gesellschaft. Seine Bestrebungen: Die Musik von Chopin, Chopin und nochmals Chopin zu fördern, sowie mit völkerverbindendem Einsatz für Frieden, Freiheit und gegen die Verfolgung von Minderheiten aufzuzeigen. Als ein weltweiter Vermittler. Zu seiner Ehrung sind österreichische wie internationale PaN-Freunde ( = Partner aller Nationen) in den großen Saal des Wiener Rathauses gekommen.
Und heimische Chopin-Interpretinnen der Extraklasse sind zum musikalischen Reigen angetreten. Die Nobelpianistinnen Donka Angatschewa und Natalia Rehling, Geigerin Lidia Baich, Klavierprofessor Manfred Wagner-Arzt und auch die singenden Damen Zoryana Kushpler und Sandra Pires. Klar und unpathetische sind Kanitzers Dankesworte gekommen. Noch nicht abgeschlossen scheint sein Lebenswerk zu sein. Somit gleich weiter mit Musikidol Frédéric Chopin: In das von Kanitzer ins Leben gerufene nun bereits 42. Chopin Festival in der Kartause Gaming im niederösterreichischen Mostviertel wird heuer von 13. bis 16. August gebeten. Auch als wiederholter Aufruf für Völkerverständigung und Freiheit gedacht. Mit Chopin, nicht nur, und Klavier- und Chormusik von historischem Prälatesaal und -hof über die Kartausenkirche aus dem 14.Jahrhundert bis zur Seebühne am Lunzer See.
Meinhard Rüdenauer
WIEN / Kasino des Burgtheaters: SOLARIS nach Stanisław Lem
Premiere; 20. Juni 2026
…was soll es bedeuten?
Foto: Tommy Hetzel
Sicher gibt es Menschen, die sich so souverän in der Science-Fiction-Welt bewegen, die ja ihren eigenen Gesetzen folgt, dass sie den Meta-Text von „Solaris“ ohne weiteres verstehen. Dieser Roman von Stanislaw Lem ist sein berühmtester geworden, oft verfilmt, immer wieder auf die Bühne gebracht (auch als Oper von Detlev Glanert, uraufgeführt 2012 bei den Bregenzer Festspielen). So richtig verstanden hat man sie Sache als Durchschnittsbesucher, der mit Nanotechnologien und virtueller Realität nicht viel am Hut hat, kaum – ich weiß nicht, was soll es bedeuten. Aber das kann durchaus am mangelnder Technologie-Kennerschaft liegen. Dass Lem schon 1961, beim Erscheinen des Romans, künstliche Intelligenz im Visier hatte und künstliche Menschen, und dass da auch noch viel Philosophie und Psychologie hineingemixt ist… nicht einfach.
Aber eines weiß man: die nunmehrige Aufführung im Kasino des Burgtheaters ist zumindest eindrucksvoll, wenn auch nicht übermäßig spannend für zwei pausenlose Stunden…
…Martin Reinke und Ernest Allan Hausmann sind die weniger sentimentalen Wissenschaftler, Lola Klamroth darf das Solo über die seltsame Erscheinung hinlegen. Welche Funktion Elisabeth Augustin hat, durchschaut man nicht, aber sie entledigt sich ihrer Aufgabe mit Würde. So, wie der ganze Abend der abstrusen Handlung eine Form gibt. Viel Beifall.
Zum Premierenbericht von Renate Wagner
Am 25.6. in der Galerie/ Redaktion des ONLINE-MERKER. Maryna Lopez singt die Kindertotenlieder von Gustav Mahler (am Klavier Adolfo Lopez-Gomez)
Die Mezzosopranistin Maryna Lopez, derzeit am Theater Erfurt engagiert, lädt gemeinsam mit dem mexikanischen Konzertpianisten Adolfo Lopez Gomez zu einem besonderen Sommerkonzert ein.
📅 25. Juni 2026, 19:00 Uhr
📍 Galerie Online MerkerZeleborgasse 20/Ecke Vivenotgasse, 1120 Wien
Auf dem Programm stehen die berührenden „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler.
Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten.
Nutzen Sie diese besondere Gelegenheit, einen eindrucksvollen Konzertabend mit hochkarätigen Künstlern zu erleben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Online-Merker: Ecke Vivenotgasse/ Zeleborgasse in 1120 Wien. Erreichbar U 6, Station Bahnhof Meidling (Ausgang Wilhelmstraße, dann Vivenotgasse ca. 3 Minuten runtergehen)
Bitte Termin vormerken. Eintritt und Büffet frei
Dringende Empfehlung! Nach längerer Pause veranstaltet der Online-Merker wieder ein Konzert (Die Corona-Zeit hat viel zerstört). Wir müssen einen neuen Publikums-Stamm schaffen. Lassen Sie mich nicht im Stich!
Sprechtheater. Wien. Neue Rabenhof-Saison: „Nachfrage ist da, aber wir gehen vom Gas runter“
Thomas Gratzer schlägt im Wiener Rabenhof „einen Konsolidierungskurs ein“ Die 24. Saison wird ohne große neue Eigenproduktion vonstatten gehen. Mit knapp 67.000 Besuchern in 258 Vorstellungen erreichte man in der 23. Saison unter seiner Leitung eine Auslastung von knapp 89 Prozent, wobei alle Theaterproduktionen „mehr oder weniger ausverkauft“ waren, wie Gratzer stolz vermeldet. „Der Herr Karl“ mit Andreas Vitásek feierte seine 100. Vorstellung, „Luziwuzi“ mit Tom Neuwirth seine 50. ausverkaufte Vorstellung. Man habe zehn Produktionen im Repertoire, die man nicht einfach ausmustern wolle, erklärt der Direktor.
Kurier.at.saison.rabenhof
Nachruf Figurentheater-Gründerin Traude Apel-Kossatz 86-jährig gestorben
Ihr Lilarum ist seit Jahrzehnten erste Anlaufstelle für Eltern, die mit ihren Kindern schon im Vorschulalter ins Theater gehen wollen
DerStandard.at.story.nachruf
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Treffen zwischen USA und Iran in der Schweiz: Was passiert jetzt auf dem Bürgenstock?: Das Abkommen zwischen den USA und Iran ist schon unterschrieben. Dennoch soll es zu einem Treffen auf dem Bürgenstock kommen. Um was geht es? Und was ist die Rolle der Schweiz? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Jetzt lesen
Deutschland: Ein Toter nach Zusammenstoss von zwei Güterzügen in München +++ Neun Personen bei Blitzeinschlag auf Sportfest verletzt. Die neuesten Meldungen.
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Lasse Lund soll als Kind mehrere Jahre allein in den Gassen Mumbais gelebt haben – jetzt fordert er Gerechtigkeit und bringt die finnischen und norwegischen Behörden in Erklärungsnot. Die Geschichte klingt so verrückt, dass man glauben könnte, sie sei erfunden. Doch einiges deutet darauf hin, dass Lund die Wahrheit sagt.
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Katerstimmung in der nordenglischen Stadt Grimsby: Sie fühlen sich im Stich gelassen, leben von Sozialhilfe und träumen von vergangener Grösse: Zehn Jahre ist es her seit der Brexit-Abstimmung. In Grimsby, einst der wichtigste Fischereihafen der Welt, stimmten die Bürger massiv für den Ausstieg aus der EU. Aber die Hoffnung auf einen Aufschwung hat sich zerschlagen.
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Geheime Telefonate in den Kreml: Ein diplomatischer Alleingang des Ratspräsidenten überschattet den EU-Gipfel: Die EU will bei allfälligen Friedensverhandlungen mit Russland eine aktivere Rolle einnehmen als bisher. Aber auf welchem Weg? Die wichtigsten Hauptstädte sind verärgert.
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Inspiration für stilvolles Schimpfen: Ein Buch erzählt die anregende Kulturgeschichte der Beleidigung im Deutschen. Die Nachahmung im Alltag kann allerdings in einigen Fällen kostspielig werden.
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Preisen und beten – Mette-Marits kranke Lunge mobilisiert Norwegens Kulturschaffende: Die norwegische Prinzessin zeigt sich nicht mehr ohne Atemhilfe. Inzwischen weiss man, dass eine Lungentransplantation unumgänglich geworden ist. Die Solidarität im Land ist gross. Besonders in der Literatur- und Kunstszene.
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Im Fussballfieber: Die wichtigsten Neuigkeiten zur laufenden Fussball-WM in Kanada, Mexiko und den USA finden Sie in unserem Ticker.
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Ist Humor mit Nati-Spielern erlaubt? Der Fussballverband zerrt einen Komiker vor Gericht: Der Influencer Bireweich muss sich am Freitag wegen «Diskriminierung» und «Aufruf zu Hass» verantworten – obschon seine Beiträge klar als Satire erkennbar sind. Eine Verurteilung könnte starke Auswirkungen haben.
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So oder so ein Bestseller: Die Rolling Stones veröffentlichen ihr vermutlich letztes Album: «Foreign Tongues» heisst das neue Werk der Rolling Stones. Fremd wirkt daran allerdings wenig: Die Songs klingen vertraut, die Mechanismen ihres Erfolgs ebenfalls. Interessant ist, wie die grösste Rockband der Welt ihre eigene Legende erneut in Szene setzt.
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Dieser Film zeigt Robin Hood als den bösen Menschen von Sherwood Forest: In Michael Sarnoskis blutigem Action-Drama «The Death of Robin Hood» bleibt vom Rächer der Armen wenig übrig. Hugh Jackman verkörpert einen mordenden Banditen.
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Affäre um Michel Friedman: Bayreuth wird erneut von seiner Nazi-Vergangenheit eingeholt: Der Publizist wurde für einen Gedenkanlass an die Wagner-Festspiele eingeladen, ausgeladen, dann wieder eingeladen. Das Hin und Her zeigt: Die Festspiele müssen sich viel entschiedener ihrer schwierigen Geschichte stellen.
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Kreuz mit der Kunst: Valentin Carron spürt dem trügerischen Kult um das Original nach: Der Walliser Künstler spielt mit unserer Wahrnehmung. Seine oft ironischen Einfälle schärfen den Blick für die Illusion des Echten.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Wirtschaft: „Besonders alarmierend“: Standort Österreich stürzt im Ranking ab
Nur noch Platz 29 in einem wichtigen Schweizer Wettbewerbsvergleich für Österreich. Bei den Neos schrillen die „Alarmglocken“. Bei IV und im Handel erst recht.https://kurier.at/wirtschaft/imd-lausanne/403170228
Hat das Wiener Kaffeehaus noch Zukunft?
Das Wiener Kaffeehaus ist ein Teil des gastronomischen Selbstverständnisses in diesem Land. Aber ist es noch zeitgemäß? Kann das Kaffeehaus überleben? Spoiler: Es schaut nicht schlecht aus …
News.at.wienerKaffeehaus
Österreich/Politik: „Verachten Sie mich“. Staatssekretär Schellhorn schreibt Brief an die „Krone“-Leser
Nach heftiger Kritik und einem vernichtenden Leserurteil in der „Krone“ meldet sich NEOS-Staatssekretär Sepp Schellhorn nun selbst zu Wort. In einem persönlichen Brief verteidigt er seine Arbeit, räumt Schwierigkeiten ein und wirbt für seine Reformagenda. „Warum ist er noch Staatssekretär?“, titelte die „Krone“ in ihrer Samstagsausgabe. Über 90 Prozent der Leser finden nicht, dass der NEOS-Staatssekretär Sepp Schellhorn einen guten Job macht. Immer wieder gerät er in die Kritik und sorgt für Aufsehen.
https://www.krone.at/4186146
Österreich: Achtung! Beim Pickerl gilt jetzt Null-Toleranz
Hinter dem sperrigen Begriff der 42. Novelle des Kraftfahrgesetzes verbergen sich brisante Änderungen für alle Motorisierten. Bisher durfte das Pickerl bis zu vier Monate überzogen werden, doch mit dieser Regelung soll bald Schluss sein. Nach den neuen Plänen der Regierung muss die Überprüfung am vorgesehenen Tag erledigt sein – keinen Tag später. Das Vorziehen der Überprüfung wird hingegen ausgeweitet. Autofahrer können den Test künftig bereits bis zu vier Monate vor dem eigentlichen Termin absolvieren, statt wie bisher nur einen Monat vorher. Zudem ändert sich der Rhythmus der Intervalle von der bekannten 3-2-1-Regelung auf eine neue 4-2-2-2-1-Variante. oe24.at.pickerl
Klimaanlagen-Guide: So überstehen Sie Hundstage
30-Grad-Hitze legt sich über Österreich, in den Städten bringen dann selbst die Nächte kaum Abkühlung. Hält das einige Tage an, wird es auch drinnen ungemütlich. Kühltechnik vom Ventilator über Selbstbauprojekte (Anleitung unten) bis zur Klimaanlage verspricht Abhilfe. Doch nicht jedes Gerät liefert.
https://www.krone.at/3822245
Fußball-WM: Deutschland besiegt die Elfenbeinküste durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 2:1. und ist somit Gruppensieger. Der Vorteil eines Gruppensiegers ist, dass er in der K.O.-Runde auf keinen anderen Gruppensieger, sondern auf einen Gruppenzweiten oder gar Dritten trifft. Die Niederlande fuhren über Schweden gnadenlos mit 5:1 drüber und reihen sich somit in den zur Zeit noch nicht leicht überschaubaren Kreis der WM-Anwärter ein. Morgen Montag spielt Österreich gegen Argentinien!
Ich wünsche einen schönen Tag
A.C.

