Die Meistersinger von Nürnberg. Daniel Frank (Walther von Stolzing), (vorne) Anke Krabbe (Eva), Martin Gantner (Hans Sachs) © Sandra Then
Düsseldorf
Ein musikalisch großartiger Meistersinger-Opernabend – die Inszenierung verstört
Wer eine Aufführung der Meistersinger von Nürnberg besucht, erwartet im Gegensatz zu den anderen Werken Wagners eher leichte Kost. Der Tod herrscht hier nicht. Vielmehr verbreitet die Oper Zuversicht und erinnert an die reiche deutsche Kulturlandschaft, auf deren Boden doch auch Erfreuliches gedeihen kann. Gewiss, ihre Aufführungsgeschichte ist problematisch. Doch ändert dies nichts an der hoffnungsvollen Botschaft, dass selbst eine verkrustete Gesellschaft durch das Zusammenwirken von Figuren wie Stolzing und Sachs zum Positiven hin wandelbar ist…
…Christoph Gedschold leitet die Düsseldorfer Symphoniker mit beeindruckendem Feingefühl und lässt insbesondere die Vorspiele zum ersten und dritten Aufzug beinahe kammermusikalisch erklingen. Diese Meistersinger hinterlassen viele Fragezeichen. Musikalisch aber bereiten sie vor allem eines: Genuss.
Von Arnold Hütten
Klassik-begeistert.de
Düsseldorf
Kein Reichsparteitag, aber…
Regisseur Daniel Kramer und sein Team erfahren zur Premiere von Wagners offiziell komischer Oper massive Missfallenskundgebungen; dabei könnte seine Sicht auf diese allzu deutsche Oper drohenden Entwicklungen näher sein, als uns lieb ist. Auf der Festwiese ist das Volk olivgrün uniformiert angetreten. Videos stellen die Mitglieder der Meistersingerzunft in Offiziersdienstgraden vom Hauptmann bis zum General vor. Keine Frage, dass Sachs und Pogner Generalsrang bekleiden. Neben und über Offizieren und Mannschaften wehen die Fahnen der Bundesrepublik, Europas und des Nordatlantischen Verteidigungsbündnisses. Zum Schlusschor bettet sich der Schusterpoet und General auf das Podest für die Kandidaten des Sangeswettbewerbs wie auf den ihm zugedachten Katafalk
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/deutsche-oper-am-rhein-die
Wiener Staatsoper 19.10.2026 Il Barbiere di Siviglia
A un dottor, dell sua sorte
Schon wieder eine schöne Überraschung: Leonardo Sini führt das Orchester stringent und brillant durch die Partitur. Eine erfreuliche Neubegegnung.
Über die Produktion und einige Sängerleistungen herzuziehen wäre ein Spaziergang (tschechisch: Prohaska). Man kann sich auf Herbert Fritschs burleske, völlig requisitenlose, an alter commedia dell‘ arte orientierte Inszenierung auch einmal einlassen. Das Bühnenbild hat es sogar geschafft, eine Staatsopernanekdote zu produzieren, waren die knallbunten Folien doch wegen falscher Lagerung mal derart stinkig geworden, dass man die alte Rennert-Produktion reaktivieren musste (die meisten würden eher sagen: durfte). Mag dieser Barbiere auch eher in ein Festival oder einen Stagionebetrieb passen als zum Repertoirestandard zu werden, ist er doch durchdacht und alles in allem witzig.
Die Sänger machen willig mit, sind nicht alle von gleicher Qualität: Levy Sekgapane ist ein netter Almaviva mit typisch schmaler tenore di grazia Stimme, die bei manchen Koloraturen ins Meckernde gerät, Kate Lindsey erstaunt insgesamt mit einer Rosina, die dem Belcanto nähersteht als erwartet, aber Defizite in der Tiefe und Anstrengung bei den Fiorituren nicht leugnen kann. Matheus Franca war noch nie so gut wie als Basilio (einspringend) und Adam Plachetka pfeffert den Figaro nach wie vor mit Animo, Schwung und Kraft ins Auditorium. Jenni Hietala ergänzt als Berta und geht in der Ariette so sehr aus sich heraus wie in keiner anderen Partie. Redmond Sanders aus dem Opernstudio lässt als Fiorello eine nette, noch recht leise Stimme hören…
Zum Bericht von Robert Fucik
KIel: „Tannhäuser“: Vom Edel-Bordell in die totale Sterilität
Tanzensemble | Michael Müller-Kasztelan (Tannhäuser) © Olaf Struck
KIel
„Tannhäuser“: Vom Edel-Bordell in die totale Sterilität
Daniel Karasek inszeniert Wagners Tannhäuser am Theater Kiel als Spagat zwischen einem modernen Edel-Bordell und der totalitären Sterilität der Wartburg. Musikalisch überzeugt der Abend durch ein feinfühliges Philharmonisches Orchester unter Hendrik Vestmann und einen kraftvollen Michael Müller-Kasztelan in der Titelfigur.
Von Marc Rohde
Klassik-begeistert.de
Klassik-Woche: Neue Chefs, alte Konflikte
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, auf den Opernbühnen wird protestiert, in Sachsen ums Überleben gekämpft, und auch hinter den Kulissen fliegen die Fetzen. Es geht um Macht, Geld, künstlerische Freiheit und die Frage, wie viel Streit unsere Klassik verträgt. Meine Antwort: Mehr davon! Denn solange wir streiten, ist unsere Kunst lebendig. In Chemnitz sind die Theater voll, die Kulturhauptstadt hat der Stadt neuen Schwung gegeben. Und ausgerechnet jetzt muss Sachsen bei der Kultur sparen! 2027 sollen die Zuschüsse für kommunale Theater und Orchester um 6,3 Prozent sinken, 2028 sogar um 10,1 Prozent. Im BackstageClassical-Podcast warnt der Chemnitzer Intendant Christoph Dittrich vor einem Kahlschlag. Nach Jahrzehnten des Sparens gehe es längst nicht mehr um einzelne Produktionen, sondern um die Substanz der Häuser. Und um die Freiheit der Kunst! Denn wenn öffentliche Gelder schwinden, wächst die Gefahr politischer Einflussnahme. Volle Häuser, leere Kassen – und eine Kulturpolitik, die ihren eigenen Erfolg aufs Spiel setzt. Hörenswert!
https://backstageclassical.com/neue-chefs-alte-konflikte/
Halle: 2-für-1-Ticket-Aktion zum World Opera Day mit Walter Sutcliffe am Sonntag
Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, ist World Opera Day – und die Oper Halle feiert diesen Tag mit einer besonderen Ticket-Aktion: Opernintendant Walter Sutcliffe wird am Samstag, 24.10.2026, zwischen 11:00 und 14:00 Uhr an der Theater- und Konzertkasse sitzen und das Publikum einladen, die Welt der Oper gemeinsam zu feiern
https://share.google/dHZqt2LErkKzpUy0S
Wien/MusikTheater an der Wien: Philipp Stölzls genialer Fliegender Holländer geht in Wien vor Anker
Alle sieben Jahre geht Philipp Stölzls geniale Inszenierung von Der fliegende Holländer in einem neuen Opernhaus vor Anker, in der Hoffnung, ein Publikum zu finden, das sie bedingungslos liebt. Zumindest fühlt es sich so an. Die Inszenierung des bayerischen Regisseurs legte 2009 erstmals am Theater Basel an, bevor sie an der Staatsoper Berlin (2013) und am Liceu in Barcelona (2017) Halt machte. Von Philipp M. Krenn neu inszeniert, legt sie nun am Theater an der Wien an, wo ihr – nach den begeisterten Reaktionen am Premierenabend zu urteilen – die Wiener zur Erlösung verholfen haben.
bachtrack.com.de.holländer
Starkes Musiktheater: Ein großartiger „Holländer“ im Theater an der Wien
Im MusikTheater an der Wien wurde Wagners prägendes Erlebnis grandios auf die Bühne und in den Orchestergraben gebracht – die intellektuell anspruchsvolle und zugleich spukhaft plastische Inszenierung Philipp Stölzls begeisterte das Wiener Premierenpublikum.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de
17.10.26 „Der fliegende Holländer“, Premiere, Theater a.d. Wien, „Leseratte Senta?“
Nach elf Jahren macht der „Fliegende Holländer“ im Theater an der Wien wieder Landurlaub: Szenisch und musikalisch war das keine „Erlösung“. Philipp Stölzls Inszenierung, die bereits 2009 in Basel und später in Berlin gezeigt wurde, wird jetzt im Theater an der Wien einer weiteren Aufführungsserie zugeführt – und erneut sitzt in der bühnenbreiten Bibliothek Dalands seine Tochter Senta und kann sich büchergierig von einem dicken alten Sagenband nicht trennen. Die Psychose wurde Senta in all den Jahren seit Basel auch nicht wegtherapiert und ihr Schicksal erweist sich erneut als eine von gesellschaftlichen Zwängen gespeiste Krankengeschichte an deren Schlusspunkt Mord und Selbstmord stehen.
Von Dominik Troger
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/aholl15.htm
SALZBURG/ Landestheater: Große Oper im Festspielhaus
Foto: Christian Krautzberger/Landestheater
große Oper im Großen Festspielhaus: Giacomo Puccinis „Tosca“ ist ab 31. Oktober in Starbesetzung zu erleben. Die Titelpartie verkörpert die international gefeierte Sopranistin Ekaterina Sannikova als Floria Tosca, der renommierte Tenor Andeka Gorrotxategi singt die Partie des Mario Cavaradossi und der international gefragte Kartal Karagedik ist als Baron Scarpia zu erleben.
Der von den Salzburger Nachrichten bekannte Karikaturist Thomas Wizany sorgt für eine besondere visuelle Ebene: Seine Zeichnungen reichern die Handlung an und bringt sie an den Ort des Geschehens: Rom. Mit seiner ausdrucksstarken Bildsprache bringt er sich in die halbszenische Inszenierung von Thomas Mika ein…
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Netrebko wirbelt China auf
Greetings from China! 🇨🇳🎶
Tour with Anna Netrebko in China
Shanghai — October 13 & 15
Shenzhen — October 18
Hong Kong — October 20 ‼️Cancelled‼️
BERLIN/ Staatsballett: STiftungsrat verlängert den Vertrag mit Christian Spuck bis Juli 2033
Christian Spuck. Foto: Eva Radünzel
Christian Spuck verlängert als Intendant des Staatsballetts Berlin
Berlin, 19. Oktober 2026 — Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin verlängert den Vertrag mit Christian Spuck, dem Intendanten des Staatsballetts Berlin, bis Juli 2033.
Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin hat in seiner Sitzung vom 8. Oktober 2026 den Vertrag des Intendanten und Choreographen des Staatsballetts Berlin, Christian Spuck, bis zum 31. Juli 2033 verlängert. Christian Spuck leitet seit dem 1. August 2023 das Staatsballett und wurde in diesem Jahr mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. Sein aktueller Vertrag läuft bis zum 31. Juli 2028.
Der Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Stefan Evers: «Berlin gehört zu den großen Kulturmetropolen der Welt. Dass das so bleibt, hängt vor allem von den Menschen ab, die unsere Kulturlandschaft prägen. Christian Spuck ist einer von ihnen. Er steht für künstlerische Exzellenz, Mut und den Anspruch, das Ballett immer wieder neu zu denken. Mit seiner Vertragsverlängerung sichern wir dem Staatsballett Berlin Kontinuität auf höchstem internationalem Niveau. Das ist eine hervorragende Nachricht für unsere Stadt.»
Ausführlicher in den „Infos des Tages“
Online-Merker -Mitgestalter Robert von Winning gestorben
Familienwappen derer von Winnings
Dass er von uralten niederländischen Adel ist, erfuhr ich erst, als ein Biograph mit mir Kontakt aufgenommen hat, um die Familienbiographie zu schreiben. Durch den erfuhr ich auch vom Ableben?
Eigentlich hat die Ideen zur seit Jahren gültigen und noch immer bestehenden Form des Online-Merkers der Niederländer Robert von Winning geliefert und auch selbst gestaltet. Presseschau, Tageskommentar – das alles basiert auf Ideen Robert von Winnings.
Robert von Winning war freier Mitarbeiter und Redaktionsmitglied des Kulturmagazins Online Merker. Er berichtete für die Plattform als Auslandskorrespondent aus Jakarta, Indonesien. Als deklarierter Opernfreund verbrachte er auch viel Zeit in Wien, wo er für den Online-Merker entscheidende Ideen einbrachte und diese auch selbst installierte/ verwirklichte. Leider zog er sich im Laufe der Jahre ganz nach Indonesien zurück, der Kontakt brach weitestgehend ab, seine Ideen blieben aber bis zu heutigen Tag erhalten.
Der Online-Merker verdankt ihm viel , unser ehrendes Angedenken ist ihm gewiss!
Stadttheater Klagenfurt: Così fan tutte ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten
von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
PREMIERE 29. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist,
was nicht zusammengehört. Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen.
Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch.
Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Zwischen den Sätzen 7: Whistleblowing mit Omer Meir Wellber und Camilla Nylund
Sie haben Missstände, Gesetzesverstöße, Korruption oder in sonstiger Weise unethisches Verhalten in Ihrem Unternehmen oder gar in einer Regierungsbehörde erlebt – und wissen noch nicht so ganz, wie Sie damit umgehen sollen? Dann sehen und hören Sie sich Richard Wagners Walküre an, das ist die perfekte Anleitung – zumal, wenn Camilla Nylund singt und Omer Meir Wellber dirigiert. Whistleblowing ist im Grunde ganz einfach: Sie suchen sich einen Komponisten Ihres Vertrauens, vertrauen ihm die Missstände an – und zwei Jahre später ist alles auf großer Bühne spektakulär offengelegt. Der Gesetzgeber steht auch hinter Ihnen, seit dem 31. Mai 2023 gibt es in Deutschland das „Gesetz für einen besseren Schutz hinweisgebender Personen“ (Hinweisgeberschutzgesetz).
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Hamburg: Wann Maestro Afkham doch mal die Hutschnur platzen könnte …Teil I
David Afkham kehrt nach Hamburg zurück, privat wie beruflich. In der wunderschönen Laeiszhalle dirigiert der in Bayern lebende Maestro Beethoven und Brahms, in der Hamburgischen Staatsoper sieht er mit Frau und Kindern Humperdinck, Ravel und Strawinsky. Dies nicht zuletzt, weil seine Gattin, die Sopranistin Christiane Karg, dort Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg war. Im Vorfeld des Konzerts haben wir unter anderem über Humanismus, fliegende Partituren und seinen Mentor Bernard Haitink (1929-2021) gesprochen.
Jörn Schmidt im Gespräch mit David Afkham (Teil 1)
Klassik.begeistert.de
München/ Gärtnerplatztheater: Kritik „Die Reise nach Reims“ in München: Großer Opernspaß am Gärtnerplatztheater
1824 war Gioacchino Rossini auf dem Höhepunkt seines Ruhms als Opernkomponist und ging nach Paris als Direktor des Théâtre-Italien. Seine erste Komposition für das französische Publikum war „Die Reise nach Reims“. In diesem Dramma Giocoso strandet eine Gruppe von Aristokraten auf dem Weg zur Krönung des französischen Königs in einem Kurhotel in den Vogesen. Gelegenheit für den gewitzten Komponisten, die damaligen Musikstile Europas scherzhaft abzubilden. Zum ersten Mal ist „Die Reise nach Reims“ am Freitagabend in München auf die Bühne gekommen: im Staatstheater am Gärtnerplatz.
BR-Klassik-reisenachreims
Wien: Nestroy-Nominierungen bekanntgegeben, Lebenswerkpreis für Sunnyi Melles
Es gibt die neuen Kategorien „Beste Musik“ und Ensemblepreis und eine Neuordnung in der Sparte „Bestes Schauspiel“. Zwei neue Kategorien und eine Neuordnung in der Kategorie „Bestes Schauspiel“ bringen die Nominierungen zum diesjährigen Nestroy-Preis. Neben der neu geschaffenen Sparte „Beste Musik“ gibt es beim Wiener Theaterpreis, der am 22. November im Wiener Volkstheater verliehen wird, fortan auch einen Ensemblepreis. Statt wie bisher der „Beste Schauspieler“ und die „Beste Schauspielerin“ wird künftig das „Beste Schauspiel“ prämiert. Der Lebenswerkpreis geht an Sunnyi Melles.
DerStandard.at.story.nestroy.preis
München: Bemüht lustiger Touri-Trubel – Münchens Staatstheater am Gärtnerplatz wagt sich an Rossinis „Viaggio a Reims“
Wenn derzeit ein sogenannter „Influencer“ auf ein „Event“ als „unverzichtbar“ hinweist, bricht das Phänomen „Massentourismus“ aus. Das schließt auch heute noch „Royals“ ein – und reicht weit zurück bis in die Standesgesellschaften. Ein sich schließlich aus dererlei Trubel zurückziehender Star wie Gioachino Rossini bediente 1825 mit seiner „Viaggio a Reims“ einerseits die Krönungsfeiern um Karl X. von Frankreich und persiflierte gleichzeitig diese allzu menschliche Sucht nach dem einmaligen Erlebnis.
NeueMusikzeitung/nmz.de.gaertnerplatz
Hamburg/Elbphilharmonie: Klein beleuchtet kurz 79: Nach 12 Minuten ist hier erst einmal Pause – und dann sehen wir mal weiter in der Elbphilharmonie
Gustavo Dudamel, einer der teuersten und in Europa nicht ganz unumstrittenen Dirigenten, pinselt Mahlers 5te mit dem New York Philharmonic auf die Leinwand, dass es nur so spritzt.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
«Ein sehr schwerer Fehler»: Selenski rechnet mit Trump ab und befiehlt neue Angriffe auf russische Ölanlagen: Der ukrainische Präsident kommt nicht zum ersten Mal unter Druck der USA. Aber in der jetzigen Krise reagiert er anders als früher – und wagt den offenen Widerstand gegen Trump.
Jetzt lesen
Russland greift immer mehr Frachtschiffe im Schwarzen Meer an: Die Drohnenangriffe auf zivile Schiffe nehmen zu. Selbst die Hoheitsgewässer von Nato-Staaten sind nicht mehr sicher. Auch am Festland kommt es an der Aussengrenze der Verteidigungsallianz zu verdächtigen Vorfällen.
Jetzt lesen
Estland verlegt Truppen an die russische Grenze. Der Verteidigungsminister sagt: «Wir müssen bereit sein»: Estland hat aus Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine Lehren gezogen und seine Verteidigung angepasst. Trotzdem fürchtet der Verteidigungsminister Martin Herem eine gefährliche Phase.
Jetzt lesen
«Lächerlicher» Diesel-Deal, Starlink-Beschränkung: Trump treibt einmal mehr einen EU-Gipfel vor sich her: Die Europäer hadern, wie sie mit der jüngsten Eskalation zwischen den USA und der Ukraine umgehen sollen. Der lettische Regierungschef rechnet vor, dass der Gegenwert eines Biers Menschenleben rettet.
Jetzt lesen
In Japan bleibt Armut meistens unsichtbar – aber sie wächst. Das sind die Menschen am Rand der Hochleistungsgesellschaft: Sie sehen gepflegt aus und schlafen drinnen. Aber können sich in Tokio doch kein würdiges Leben leisten. Immer mehr Menschen in Japan leben in Armut. Eine Reportage.
Jetzt lesen
Im Sudan tobt ein brutaler Krieg. Trotzdem fördert das Land mehr Gold als zuvor. Wie kann das sein?: Ein Luftangriff in einer abgelegenen Gegend wirft ein Schlaglicht auf die Goldförderung im afrikanischen Land. Die Schweiz hat vor kurzem die Einfuhr von sudanesischem Gold verboten.
Jetzt lesen
Wie ein Feldherr mit dem Dreissigjährigen Krieg zu einem der erfolgreichsten Kriegsunternehmer aller Zeiten wurde: Albrecht von Wallenstein machte den Krieg zum Geschäftsmodell. Er kaufte und verkaufte Söldner und häufte so ein gewaltiges Vermögen an. Seine Methoden erinnern verblüffend an jene heutiger Kriegsunternehmer.
Jetzt lesen
Sie spazierte minutenlang über die weissen Haare von Mike Pence: Vielleicht war die Fliege am Ende wahlentscheidend: Fliegen sind lästig. Aber man sollte sie nicht geringschätzen. Der Literaturwissenschafter Davide Giuriato sagt, weshalb.
Jetzt lesen
Am Medienhimmel in Washington geht eine neue Sonne auf: «The Washington Sun» setzt auf Lokaljournalismus: Eine neue Zeitung will in der amerikanischen Hauptstadt die Medienszene aufmischen: «The Washington Sun» versucht dies mit klassischer Lokalberichterstattung – und mithilfe eines Milliardärs.
Jetzt lesen
Die Freiheit des Kapellmeisters: Marek Janowski gastiert zum letzten Mal beim Tonhalle-Orchester: Aufhören, wenn es am schönsten ist: Diesem Vorsatz will der grosse Dirigent Ende 2026 folgen und seine aktive Laufbahn mit 87 Jahren beenden. Seine Abschiedskonzerte in Zürich waren ein Vermächtnis – auch für die nachkommende Künstlergeneration. Jetzt lesen
Die Generation Z liest nicht mehr? Falsch: Sie liest Untertitel: Kulturpessimisten können beruhigt sein. Junge Leute schauen Filme, Serien oder Social-Media-Clips fast nur untertitelt, selbst wenn sie die gesprochene Sprache verstehen.
Jetzt lesen
Zitag Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich: Sind Sie Freimaurer? Minister müssen dem Parlament wohl antworten
Ob ein Bürger Freimaurer ist, geht den Staat nichts an. Bei Beamten, Richtern und Ministern liegen die Dinge anders. Zwei aktuelle Entscheidungen aus Straßburg und London zeigen, wo die Grenze verläuft. – Ein Gastkommentar.
DiePresse.com.freimaurer
Frankreich: Rathaus niedergebrannt: Neuer Höhepunkt der Proteste in Frankreich
In Frankreich haben Proteste und Ausschreitungen am Samstag einen neuen Höhepunkt erreicht. Im ganzen Land gab es Demonstrationen, in Paris und zahlreichen anderen Städten kam es zu schweren Krawallen. An die 1.200 Personen wurden festgenommen. Die Regierung sprach von extremer Gewalt. In der Stadt Limoges brannte das historische Rathaus nieder.
https://orf.at/stories/3445430/
Russland/ Österreich: Staatsbürgerschafts-Entzug? Kneissl einverstanden. Dann soll es so sein“
Erneut ist die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl äußerst präsent in den russischen Medien. Unter anderem hat sie nun erklärt, dass sie mit dem Entzug der österreichischen Staatsbürgerschaft einverstanden sei.
https://www.krone.at/4340809
Sport: London : WM im Schwergewicht: In Runde zwei war alles vorbei
Daniel Dubois bleibt Weltmeister im Schwergewicht. Sein Gegner konnte sich nicht lange auf den Beinen halten. Viel bekamen die Zuseher in der O2-Arena in London für ihr Eintrittsgeld nicht zu sehen. Im Duell der britischen Knockout-Experten verteidigte Daniel Dubois den WM-Titel im Schwergewicht nach Version der WBO gegen Fabio Wardley eindrucksvoll. Schon nach 17 Sekunden schickte Dubois seinen Gegner erstmals zu Boden.
Kurier.at.Boxweltmeister
Nach Heli-Diebstahl. Morgenstern: „Wir werden ihn nicht mehr finden“
Nach dem Diebstahl seines Helikopters tappt Thomas Morgenstern weiter im Dunkeln. „Nein, leider gibt es bis heute kein Update“, schildert der einstige ÖSV-Skispringer, der nicht mehr mit einem Happy End rechnet, in der Ö3-Sendung „Walek wandert“.
https://www.krone.at/4339250
Für Thomas Morgenstern ist der Verlust des einzigen Hubschraubers seiner Flugfirma eine Katastrophe. Ans Aufgeben denkt er dennoch nicht
Österreich
Streit um Einkünfte. Ukraine-Pensionen: Hohe Rückzahlungen gefordert Bezahlartikel
Sie sollen Pensionseinkünfte aus ihrem Heimatland nicht gemeldet haben: Hunderte Ukrainer müssten deshalb die zu hoch kassierte Grundversorgung zurückzahlen. Ein Bundesland (Niederösterreich) prescht vor.
https://www.krone.at/4341107
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Staat eine Förderung zurückbekommt. Viel Glück zum Versuch. Glück habe auch ich gehabt. Auf dem von mir gemieteten Parkplatz hatte ich als „Nachbarn“ einen Ukrainer mit einer riesigen Karre, der auf mich mit meinem Kleinauto überhaupt keine Rücksicht genommen hat. Der ist mittlerweile wieder ausgezogen. Ich bin untröstlich über den Verlust!
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.c.

