Der BR-Klassik-Aprilscherz
Statt die Pläne für ein neues Münchner Konzerthaus voranzutreiben, will @markus.soeder lieber sein Weltraumprojekt „Bavaria One“ auf ein neues Level bringen 🚀 @tenorkaufmann wurde schon als erster Starsolist für die Oper auf dem Mond ins Boot bzw. in die Rakete geholt.
2039 soll dann eine Neuinszenierung von Carl Orff’s „Der Mond“ dort oben Premiere feiern. Eine sehr passende Programmauswahl, finden wir!
»Boykotte verwandeln die USA in eine kulturelle Wüste«
In diesem Gastkommentar für BackstageClassical äußert der Dirigent Franz Welser-Möst seine Bedenken über den aktuellen Boykottaufruf gegen die USA von Musikerinnen und Musikern, die aus Protest gegen die Politik von Donald Trump Konzerte absagen. Als Leiter des Cleveland Orchestra betont Welser-Möst die besondere Rolle von Musik und Kultur in den USA, die als demokratische Orte der Aufklärung und des Dialogs fungieren. Zuletzt hatten der Geiger Christian Tetzlaff und der Pianist András Schiff bekannt gegeben, dass sie ihre US-Auftritte aus Protest gegen die Regierung von Donald Trump absagen…
…Als wir letzte Woche Beethovens 5. Symphonie, Leoš Janáčeks »Aus einem Totenhaus« und »Leonore 3« mit dem Cleveland Orchestra in der Carnegie Hall in New aufgeführt haben, lag eine ganz besondere Spannung im Saal. An diesem Abend wurde mir einmal mehr bewusst, welche Bedeutung das Musikmachen in unserer Welt haben kann. Auf dem Programm standen Werke, in denen es um die Freiheit des Menschen geht – und die treffen in den USA gerade auf besonders wache Ohren.
Die »New York Times« hat die Botschaft hinter dem Programm sofort herausgehört. Wir seien als Orchester nie durch politische oder provokante Programme aufgefallen, sondern durch unsere Qualität und unsere breite gesellschaftliche Verantwortung. Um so deutlicher seien an diesem Abend die Signale der Freiheit in der Musik Beethovens und Janáčeks zu hören gewesen.
»Boykotte verwandeln die USA in eine kulturelle Wüste« – BackstageClassical
Kommentar
»Waschmaschinen einräumen reicht nicht«
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute lauschen wir der Stille in den USA, schauen aufs Regietheater und flanieren ein bisschen auf dem Gerüchte-Boulevard. England stellt seine Kulturförderung in Frage und es gibt einen großartigen neuen Mahler!
Der Prozess gegen den Intendanten des Maggio Musicale, Alexander Pereira, hat begonnen. Italien fordert zehn Millionen Euro von ihm, die Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe. Mit einem Urteil wird am 29. Mai gerechnet. +++ Übersiedlung der Musik und Kunst Privatuniversität in Wien: 15 der 35 Pavillons am Otto Wagner-Areal sollen ab 2030/2031 für die unterschiedlichen Unterrichtsdisziplinen wie Tanz, Gesang oder Musik gestaltet werden. Neben den Lehrräumen soll es auch Platz für studentisches Wohnen geben.
https://backstageclassical.com/waschmaschinen-einraeumen-reicht-nicht/
Oper Frankfurt: Zweite Wiederaufnahme DER ROSENKAVALIER
Copyright: Barbara Aumüller
Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Claus Guth
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Antonia Bär / Dorothea Kirschbaum (1. bis 4. April 2025)
Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg: Maria Bengtsson
Baron Ochs auf Lerchenau: Wilhelm Schwinghammer
Octavian: Ida Ränzlöv
Herr von Faninal: Liviu Holender
Sophie: Elena Villalón
u.v.a.m.
Chor, Kinderchor und Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Die Sicht von Regisseur Claus Guth auf den Rosenkavalier von Richard Strauss (1864-1949) gehört zu den großen Erfolgen der Spielzeit 2014/15 – trotz oder vielleicht auch wegen der ungewöhnlichen Deutung des Werks. Guth sieht die Marschallin nämlich als todkranke Frau, die sich während ihrer Beschäftigung mit dem Phänomen „Zeit“ in letzter Konsequenz auch mit dem eigenen Sterben auseinandersetzen muss. Diese völlig neue Interpretation sorgte für eine belebende Diskussion über ein Werk, welches man gut zu kennen glaubte. So konnte man in einer nach der Premiere am 24. Mai 2015 erschienenen Kritik der Rheinpfalz lesen: „Claus Guth (…) setzt den Rosenkavalier in ein neues Licht, das lange Schatten der Endlichkeit wirft. Konsequent macht er das, berührend und überzeugend.“ Und die Badische Neueste Nachrichten meinte kurz und bündig: „Frankfurt bleibt also eine der ersten Adressen in Sachen Richard Strauss.“
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Giuseppe Verdi: Macbeth • Theater St.Gallen • Vorstellung: 30.03.2025 nachmittags
Rhythmisch stark akzentuiert und mit viel Brio
Foto: Edyta Dufaj
Krystian Lada (Inszenierung, Bühne, Video) fokussiert seine Regie auf das individuelle Drama Macbeths, die Abgründe von Seele, Schuld und Gewissen. Er erzählt die Geschichte eng am Libretto und hat sich dazu ein, als Fokus wie auch als Bühne zu sehendes Podest, auf die durch einen an einen Schlachthof erinnernden Plastikvorhang halbkreisförmig gestaltete Bühne gestellt. Mit Videoeinblendungen wie der Beleuchtung von Aleksandr Prowaliński schafft er die passende düstere, aber nie bedrückende Stimmung…
Zum Bericht von Jan Krobot
Dresden / Semperoper: „LOHENGERIN“ – WIEDERAUFNAHME MIT GEORG ZEPPENFELD, ANJA KAMPE UND JOHANNI VAN OOSTRUM SOWIE ZAHLREICHEN ROLLENDEBÜTS – 30.3.2025
Foto: Matthias Creutziger
Nach Änderung einiger Details wurde die ikonische „Lohengrin“-Inszenierung von Christine Mielitz zu einer der beliebtesten und vor allem stimmigsten der Semperoper, die Handlung und Musik ideal zur Geltung kommen lässt – ganz im Sinne von Wagners Vorstellung von einem „großen Gesamtkunstwerk“, das in seiner Konzeption eines integralen, verschiedene Künste umfassenden Kunstwerks, wie er in seinem Buch „Oper und Drama“ beschreibt, alle anderen Künste, wie Musik und Bühnenbild der Handlung unterordnet. Die Inszenierung wirkt zeitlos und kein bisschen antiquiert, sondern frisch und aktuell mit ihren farbenfrohen, mitunter an historische Vorbilder erinnernden Kostümen (Peter Heilein) zwischen Romantik, historischen Anklängen und Gegenwart…
Zum Bericht von Ingrid Gerk
29.03.2025: Theater Magdeburg „FIDELIO“ (Wiederaufnahme)
Foto: Michael Tanzler
In der Sachsen-Anhaltischen Landeshauptstadt stand an diesem Abend die Wiederaufnahme der im Mai 2024 neu herausgekommenen Produktion von Beethovens „Fidelio“ am Programm. Zu hören gab es das Werk tatsächlich, sogar in ausgezeichneter Qualität! Zu sehen jedoch nicht: man dachte eher an eine grüne Belangsendung über Klimaaktivisten, Erderwärmung oder Ähnliches ( dabei spielt diese Partei auch in Magdeburg nur eine untergeordnete Rolle im einstelligen Prozentbereich!). Auf dieses Machwerk von Ilaria Lanzino lohnt es sich eigentlich gar nicht näher darauf einzugehen, wenn da nicht im Detail echt lustig-köstliche Effekte auftraten. Zum Beispiel „legte „ sich Marzelline zu „Leonore“ ins Bett – das aber 90 ° aufgestellt war – das heißt die beiden standen ja tatsächlich.. . Florestans Hand kam öfter durch ein Loch im Boden nach oben raus – warum er sein „Gefängnis“ – eine Art Keller vollgerammelt mit schwarzen Mistsäcken- nicht verließ war nicht nachvollziehbar, da zu Beginn seiner Arie ein Junge zu ihm kam, um offenbar ein verloren gegangenes Spielzeug zu suchen und wieder verschwand. Don Fernando erschien zu Beginn des letzten Aufzugs als „Jesus“ (??- in Wien hätte man auch an den legendären „Waluliso“ denken könnnen !) und hielt eine Pappendeckelschild dem Publikum entgegen : „Ihr habt es verbockt“ , wendete es, da stand dann „Bis gleich“ drauf, er verschwand und erschien auf der Bühne ganz hinten, hinter dem Chor. Dort wurde er akustisch verstärkt(!!!), was die Mängel des ohnedies schwachen Bassbaritons noch deutlicher zu Tage treten ließen: eine unmögliche Aktion! Dasselbe galt für die mit schlechtem, hallig brummenden Klang verstärkten Mini-Dialoge: die waren derart rüde zusammengerstrichen; und daß Opernsänger die paar Sätzchen nicht hörbar hätten sprechen können, dafür gab es keinerlei Ansatzpunkte! Bei „Wer ein solches Weib errungen“ begannen sich die in farbenfrohen Kostümen gekleideten Choristen (Opernchor Theater Magdeburg und Magdeburger Singakademie, beide toll in Form!) in Musicalmanier herumzuschaukeln und tänzeln – es war unglaublich! Der am Bühnenrand stehende Pizzaro wurde solange bearbeitet, bis er auch – etwas angewidert – an dem Treiben mitmachte….
Apropos „Pizzaro: Mit dem feierte Sebastian Holecek im Magdeburger „Fidelio“ einen fulminanten Erfolg:
Sebastian Holecek. Foto: Wiebke Hagemann
Als Dritter in diesem „Ausnahmekleeblatt“, das an jedem großen Haus reüssieren kann schoß Sebastian Holecek als Pizzaro den Vogel ab. Trotz der kasperlhaften „Verkleidung“ brachte er dank seiner Bühnenpersönlichkeit den Charakter des Bösewichts perfekt über die Rampe und schmetterte „Ha, welch ein Augenblick“ begeisternd ins Publikum. Sein mächtiger Bariton klingt frisch wie eh und jeh und ist an Wortdeutlichkeit kaum zu überbieten!…
Zum Bericht von Michael Tanzler
Spagat zwischen Antike und Heute
Marie Lys als Cleopatra. Foto: Auditorio de Tenerife – Miguel Barreto
Die Opera der Tenerife operiert seit seiner Eröffnung 2007 normalerweise in dem architektonisch avantgardistischen Auditorio Adán Martín des katalanischen Architekten Sebastian Calatrava Valls am Hafen der Inselhauptstadt Santa Cruz. Diesmal aber ging man für eine Produktion in das alte, ehrwürdige Teatro Guimerá im Stadtzentrum. Es ist das älteste Thater der Kanarischen Inseln. In diesem unter Königin Isabel II. 1851 eröffneten Haus sangen alle großen Stars der Oper in den letzten Jahrzehnten, wie Montserrat Caballé, Placido Domingo, José Carreras und natürlich Alfredo Kraus, der große Sohn der Hauptstadt der Nachbarinsel Gran Canaria. Das Guimerá ist ein wunderschönes kleines Theater, anmutig gestaltet mit guter Akustik – und es vermittelt eine fast familiäre Atmosphäre…
Zum Bericht von Klaus Billand
LAS PALMAS DE GRAN CANARIA/Teatro Pérez Galdós: CARMEN am 18. März 2025
Große Opern-Authentizität!
José (Arturo Chacon-Cruz) und Micaela (Miren Urbieta-Vega). Foto: Nacho Gonzales Oramas
Die Amigos Canarios de la Opera – ACO setzten nun mit einer Produktion der „Carmen“ von Georges Bizet des Teatro Verdi de Trieste ihre interessante 58. Temporada fort, immer auch in Gedenken an den großen Sohn der Stadt, Alfredo Kraus. Einen Abend nach der über alles enttäuschenden, kaum noch im Werksgedanken von Richard Wagners „Lohengrin“ verhafteten Regisseurstheater-Inszenierung seiner Urenkelin Katharina Wagner aus Bayreuth in Barcelona, war es ein regelrechter Genuss, musikalisch, emotional und auch angesichts der authentischen Anlage dieser „Carmen“ festzustellen, wie stark Oper sein und bewegen kann, wenn sie dem Plot folgt und auf dieser Basis phantasievoll und nachvollziehbar gestaltet wird. So einfach die Inszenierung aus Triest sein mag, sie fasziniert durch ihr authentisch vorgetragenes andalusisches Kolorit, mit sehr beweglichen Ensemble-Szenen und auch mit einem starken Ballet, dem „Gran Canaria Flamenco Studio“, unter der Leitung der Primaballerina Amanda de Paula…
Zum Bericht von Klaus Billand
Rheinoper Düsseldorf: „Lady Macbeth von Mzensk“ jetzt im Stream
Ab sofort ist Dmitri Schostakowitschs Oper in der Inszenierung von Elisabeth Stöppler für sechs Monate kostenlos über OperaVision abrufbar
Izabela Matula (Katerina Ismailowa), Sergey Polyakov (Sergej), Torben Jürgens (Hausknecht/Alter Zwangsarbeiter), Sergej Khomov (Der Schäbige) in „Lady Macbeth von Mzensk“ an der Deutschen Oper am Rhein (FOTO: Sandra Then).
Die Deutsche Oper am Rhein macht mit einer ihrer neuesten Opernproduktionen ein kostenfreies Streaming-Angebot: Ab sofort ist Dmitri Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ für sechs Monate – bis zum 28. September 2025 – in voller Länge über die Online-Plattform wwww.operavision.eu abrufbar. Inszeniert von Elisabeth Stöppler erzählt sie von einer lebens- und liebeshungrigen Frau, die sich aus unwürdigen Verhältnissen zu befreien versucht – und dabei zur Mörderin wird. Schostakowitschs expressive Partitur zwischen tragischer Wucht und Satire, praller Groteske und erschütterndem Realismus gilt als Meisterwerk des 20. Jahrhunderts, das Chefdirigent Vitali Alekseenok zusammen mit den Düsseldorfer Symphonikern, hervorragenden Solistinnen und Solisten und dem beeindruckenden Chor der Deutschen Oper am Rhein zum Klingen bringt.
Unterstützt durch das Creative Europe Programm der EU vereint OperaVision kostenlos Live-Streams und Videos-on-demand von Opernhäusern und Festivals aus ganz Europa. Im Rahmen des Programms Opera Europa Next Generation stehen die Sichtbarkeit und Entwicklungsmöglichkeiten von Nachwuchskünstler*innen besonders im Fokus. 44 Opernhäuser und Talentförderorganisationen aus 17 Ländern sind daran beteiligt. So bietet die Deutsche Oper am Rhein ergänzend zum Streaming von „Lady Macbeth von Mzensk“ u. a. einen Trailer, der das Augenmerk auf die drei jungen Solisten Constantin Moţei, Maria Polańska und Valentin Ruckebier lenkt.
Parallel zum Online-Angebot ist Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ noch zwei Mal – am 18. April und 3. Mai 2025 – im Opernhaus Düsseldorf zu erleben. Tickets und weitere Informationen gibt es über operamrhein.de und im Opernshop, Tel. 0211-89 25 211.
WIEN / Weltmuseum: WER HAT DIE HOSEN AN?
Vom 25. März 2025 bis zum1. Februar 2026
Fast eine Modeschau
Claudia Banz, die neue Direktorin des Weltmuseums in Wien, gendert beim Sprechen bewusst und hörbar, betont alle „innen“. Die 59jährige, die an vielen deutschen Museen gearbeitet hat und zuletzt aus Berlin kommt, will sich an ihrem neuen Haus vor allem Kolonialfragen widmen, wird Performances von Künstlerinnen einladen, die – wie man früher sagte – aus der „Dritten Welt“ kommen, plant allerlei hybride und digitale Projekte unter besonderer Einbeziehung des Publikums. Bei solchen Vorgaben, die sie der Presse vorstellte, wirkt die erste Ausstellung ihrer Ära (allerdings noch unter dem Vorgänger geplant) fast „normal“. Hosen sind das Thema, Hosen bekommt man zu sehen, der Modeschaucharakter ist unverkennbar. Das wird viele Menschen ins Museum ziehen, zumal diese Ausstellung bei freiem Eintritt angeboten wird.
Zum Ausstellungsbericht on Renate Wagner
WIEN / Leopold Museum: ZEITEN DES UMBRUCHS
EGON SCHIELES LETZTE JAHRE
1914-1918
Vom 28: Jänner 2025 bis zum 13. Juli 2025
Soldat und Ehemann
In sensationell kurzer Zeit war Egon Schiele (* 1890) durch die Expressivität und Erotik seiner Werke berühmt geworden. Meisterschaft und Provokation erregten gleicherweise Bewunderung wie Widerstand. Er war künstlerisch das „wildeste“ Kind seiner Zeit – bis sich in doppelter Hinsicht ein Umbruch vollzog. Der Erste Weltkrieg (wie man ihn heute nennt) griff auch in sein Leben ein – und die Ehe mit einer bürgerlichen jungen Frau änderte innerlich und äußerlich seinen Status. „Zeiten des Umbruchs“ nennt das Leopold Museum die Ausstellung, die – kuratiert von Kerstin Jesse Jane Kallir – Egon Schieles letzte Jahre ins Zentrum der Betrachtung stellt. Unter den 181 Exponaten findet sich auch viel Dokumentarisches.
Egon Schiele Geboren 12. Juni 1890 in Tulln, ereilte ihn der Tod im jugendlichen Alter von erst 28 Jahren am 31. Oktober 1918 in Wien, Man könnte sich, wie Hans-Peter Wipplinger, der Direktor des Leopold Museums, meint, fragen, wie seine künstlerische Entwicklung wohl weiter verlaufen wäre, hätte ihn die Spanische Grippe nicht hinweggerafft, wenige Monate nach seinem Freund und Förderer Gustav Klimt, vier Tage nach seiner Frau Edith. Dass sein Werk in seinen letzten Jahren einerseits Wandlungen erfahren, andererseits sich selbst treu geblieben war, zeigt die Wiener Ausstellung…
Zum Ausstellungsbericht von Renate Wagner
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Nun ist Özgür Özel die Stimme der türkischen Opposition und bietet Präsident Erdogan die Stirn: In seiner Karriere wurde er schon oft unterschätzt. Als Anführer des Widerstands gegen die Festnahme des Istanbuler Bürgermeisters Imamoglu aber wächst Özgür Özel über sich hinaus.
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Neue Städte braucht das Land: Ägypten will mit Plansiedlungen der Überbevölkerung Herr werden: Seit Jahrzehnten ist die hohe Geburtenrate eine Herausforderung für das bevölkerungsreichste arabische Land. Überall baut Ägyptens Präsident Abdelfatah al-Sisi daher neue Städte, sogar eine neue Hauptstadt. Nur ist die noch verwaist.
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China nimmt Taiwan militärisch in die Zange – und karikiert den Präsidenten als «Parasiten»: Pekings Streitkräfte haben am Dienstag ein Grossmanöver in den Gewässern um Taiwan gestartet. Sie drehen damit weiter an der Eskalationsspirale. Die begleitende Propagandakampagne ist schriller als normal.
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Abwehr gegen Russland: Polen und die baltischen Staaten verlassen das Abkommen gegen den Einsatz von Landminen: Antipersonenminen zählen zu den furchtbarsten Waffen. Doch einige Nachbarn Russlands sehen angesichts der Bedrohung aus Osten keine andere Wahl mehr, als mit Minen aufzurüsten.
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Donald Trump träumt von einer dritten Amtszeit: «Ich mache keine Witze»: Mehr als zwei Mal darf in Amerika niemand zum Präsidenten gewählt werden. Die Verfassung scheint eindeutig. Trotzdem schliesst Trump eine dritte Amtszeit nicht aus. Es gebe «Methoden», dies zu ermöglichen.
Jetzt lesen
Braucht es die deutschen Sanktionen gegen Russland nicht mehr? Die CDU streitet über einen Vorstoss von Michael Kretschmer: Die Christlichdemokraten rechtfertigten die Aufweichung der Schuldenbremse mit der Bedrohung durch Russland. Nun stellt ein einflussreicher Landespolitiker den bisherigen Kurs infrage.
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Wie lang funktioniert die nukleare Abschreckung der USA noch?: Nordkorea ist eine Atommacht, China baut sein Atomarsenal aus, und Russland droht immer wieder mit der Bombe. Doch Washingtons Atomarsenal ist veraltet. Was Amerika jetzt tun muss.
Jetzt lesen
Weg vom Westen, aber nicht mit einem Umsturz: Senegal wählt den dritten Weg: Vor einem Jahr wurde Bassirou Faye als neuer senegalesischer Präsident vereidigt. Er distanziert sich von der früheren Kolonialmacht anders, als das die Putschstaaten der Sahel-Region taten.
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Er nahm den Tod von Hunderttausenden von Menschen in Kauf, um Deutschland in die Knie zu zwingen: War Winston Churchill ein Kriegsverbrecher?: Ohne Winston Churchill wäre Deutschland nicht vom Nationalsozialismus befreit worden. Aber die Deutschen haben ihm den Luftkrieg nie verziehen: Dietmar Pieper wirft einen neuen Blick auf den britischen Kriegspremierminister.
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Die Professorin Kathleen Stock wurde von woken Studenten angefeindet. Jetzt erfährt sie Genugtuung: Sie wurde an ihrer Universität gemobbt, weil sie auf dem biologischen Geschlecht beharrte. Schliesslich kündigte Kathleen Stock ihre Stelle. Nun aber profitiert die britische Feministin von einer neuen Behörde, die sich für Meinungsfreiheit einsetzt.
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Die Wunden des Nationalsozialismus heilten nie mehr ganz: Im Berlin der Dreissigerjahre war die jüdische Dichterin Mascha Kaléko ein Star am Literaturhimmel. Dann zog der Nationalsozialismus auf. Zu ihrem 50. Todestag hat der Autor Daniel Kehlmann einen abwechslungsreichen Erinnerungsband zusammengestellt.
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Sie glauben, dass Zionisten die Medien kontrollieren und Hitler im Himmel lebt – rechte Influencer vergiften das politische Klima genauso wie linke Aktivisten: Candace Owens, Joe Rogan und eben Kanye West und Andrew Tate: In den USA verbreiten Prominente und Publizisten mit Millionenpublikum Verschwörungstheorien.
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«Ein Nazi-Film, in dem die Judenvernichtung nicht vorkommt? Ich finde das falsch», sagt Martin Moszkowicz über «Der Untergang» oder «The Zone of Interest»
Der erfolgreichste deutsche Filmproduzent stösst sich auch an Tilda Swinton, die an der Berlinale Werbung für BDS machen durfte. Als Sohn eines Auschwitz-Überlebenden äussert sich Moszkowicz deutlich über die Israel-Verachtung in der Branche.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Österreich
Schock-April!“ – Diese Preisexplosionen treffen jetzt JEDEN Österreicher
Kein Scherz. Ab 1. April wird vieles in Österreich deutlich teurer. Autofahren, Rauchen, Wetten, Gerichtsgebühren sowie Handy und Internet. Regierung und Unternehmen drehen an der Preisschraube – und die Inflation könnte erneut durch die Decke gehen! Gerichtsgebühren, Zigaretten, Handy-Tarife und sogar der Führerschein: Hier die brisanten Details der nächsten Kostenlawine!
oe24.at
Alle sollen länger arbeiten – so schauen die Pläne aus
In der Pensionsdebatte kommen neue Details ans Licht: Jede Person müsse jetzt ihren Beitrag leisten, sagt Staatssekretär Sepp Schellhorn. Wie von vielen Experten prognostiziert, ist das Budgetloch in Österreich noch größer als bisher bekannt. 2024 betrug das öffentliche Defizit 4,7 % des Bruttoinlandprodukts bzw. 22,5 Milliarden Euro. Die Schuldenquote stieg von 78,5 % auf 81,8 % – „Heute“ berichtete.
Heute.at
Wie viel Wasser braucht der Körper ab 55? Experten geben Tipps
Laut dem Ernährungswissenschaftler Jan Verho nimmt der Wasserbedarf mit zunehmendem Alter ab – und ältere Erwachsene müssen nicht so viel trinken wie jüngere.
Wie viel Wasser braucht der Körper ab 55? Experten geben Tipps
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C

