Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

18. MÄRZ 2025 – Dienstag

18.03.2025 | Tageskommentar

„Katia Kabanova“ in München: Violeta Urmana, Corrine Winters. Foto: G. Schied/Bayerische Staatsoper

München
Krzysztof Warlikowski inszeniert in München Janáceks Oper „Káťa Kabanová“
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs, 7 Minuten
DeutschlandfunkKultur.de

Nur die Wolga stillt die Sehnsucht
Ein so poetisches wie melancholisches Porträt einer verträumten jungen Frau, die an ihrer tristen Ehe ebenso verzweifelt wie an der Ödnis der russischen Provinz: Leoš Janáčeks beklemmendes und sehr persönliches Operndrama ist an der Bayerischen Staatsoper vor allem wegen der fulminanten Besetzung sehens- und hörenswert.
BR-KLASSIK hat die Neuinszenierung von Janáčeks „Káťa Kabanová“ live aus der Bayerischen Staatsoper übertragen. Hier können Sie den gesamten Mitschnitt vom 17. März anhören.
BR-Klassik.de

Im Gegensatz zur Wiener Staatsoper liegen bei einer Münchner Premiere die ersten Pressestimmen bereits wenige Stunden nach der Premiere vor. München ist auch das interessantere Haus – das  muss man auch als Wiener ehrlich zugeben! Auch hat die „Bayerische“ BR-Klassik als Atout, dort wird aktuellst berichtet. Wien hat diese Chance vergeben, im Jublerkosmos des Direktors dominieren die Langschläfer! 

München
Jonas Kaufmann, Sonya Yoncheva, Diana Damrau, Rolando Villazon, Asmik Grigorian, Ludovic Tézier,
Jonathan Tetelman, Serena Sáenz & Sondra Radvanovsky Lead Bayerische Staatsoper’s 2025-26 Season
operawire.com

BARCELONA/Gran Teatre del Liceu: LOHENGRIN Premiere Kurzbericht 17. März 2025

Foto: Klaus Billand

Der lange in Barcelona erwartete neue „Lohengrin“ in der Regie von Katharina Wagner – er wurde wegen der Pandemie bis jetzt verschoben – war einmal mehr ein bisweilen krampfhaft wirkender Versuch, das Regisseurstheater in den Exzess zu treiben. Ähnlich wie bei Jossi Wieler, Sergio Morabito und Anna Viebrock bei ihrem Salzburger „Lohengrin“, den der Wiener Staatsoperndirektor trotz seiner Überzeugung, dass im Musiktheater das, was man im hässlichen Neudeutsch als Neulesung oder gar Überschreibung bezeichnet, nicht gehe, an das Haus am Ring geholt hat, wird hier die Geschichte auf den Kopf gestellt.

In dem musikalisch so herrlich zur Einstimmung auf das Stück angelegten Vorspiel wird gleich fast ein ganzer Akt hinzugefügt, der zunächst Elsa und Gottfried im Wald in geschwisterlicher Eintracht zeigt, bis Lohengrin in Jeans auftaucht und Gottfried langsam, aber sicher im Teich ertränkt. Diesmal ist also anders als in Salzburg und Wien nicht Elsa sondern sogar Lohengrin der Mörder – man kann es kaum fassen! Ein schwarzer (mechanischer) Schwan beobachtet die Mordtat und ist im weiteren Verlauf immer wieder zu sehen, ein von Lohengrin logischerweise verhasster Zeuge seiner Tat. Das bringt dem Schwan sogar einmal das Verschwinden in einer Kiste ein, von denen 40-50 immer wieder vom Chor rumpelnd auf der Bühne hin und her manövriert werden, zum Abwinken!…

 

Sehen Sie auch meinen Video Podcast von gleich nach der Premiere.

Zum Kurzbericht von Klaus Billand

BERLIN /Staatsoper Unter den Linden: DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUCEK, Premiere; 16.4.2025

Tschechische Opernburleske im Dreivierteltakt in die Weltereignisse von 1968/69 katapultiert

Foto: Arno Declair

Leoš Janáček Bilogie „Der Ausflug des Herrn Brouček auf den Mond“ und „Der Ausflug des Herrn Brouček ins 15. Jahrhundert“ hat eine lange und mühsame Entstehungsgeschichte. In einer Zeit des politischen Umbruchs um den Ersten Weltkrieg und die Gründung der Ersten Tschechoslowakischen Republik bestehend aus Böhmen, Mähren und der Slowakei im Oktober 1918 entstanden, steht die Oper auch musikalisch zwischen der veristischen Wucht einer „Jenufa“ und Janaceks so eindringlichem Spätwerk.

Sieben Librettisten verschließ Janáček alleine für seine neun Jahre dauernde Mondlandung mit dem immer wieder Neu- und Umkomponieren der so zusammen gefitzelten Textteile. Der zweite Teil um die heroischen Hussiten entstand kompakter in wenigen Monaten, was dem musikalischen Fluss und der Stringenz der Partitur entsprechend zugutekommt. Was dem der Sprechmotivtheorie üblicherweise anhängenden Schaffensprozess anlangt, so gab es im Falle des Brouček etliche Ausnahmen, als Janacek für bereits fertige Musik um entsprechende Texte bat.

Janáček wollte in seinem nationalistischen Denken mit dieser gar nicht so humoristischen, dafür aber bitterbösen Satire auf einen ungustiösen, dauerbesoffenen Besitzer eines dreistöckigen Zinshauses, ein Grantler vor dem Herrn und Prototypen des politischen Opportunismus, ein Negativbild eines Spießbürgers zeichnen. Rund um diesen feigen, materialistischen, kunstfeindlichen Phäaken bekommen aber auch andere ihr Fett ab, die Kritiker und die esoterisch blütenschnüffelnden Künstler an vorderster Front…

Zum Premierenbericht von Dr. Ingobert Waltenberger

Berlin
„Die Ausflüge des Herrn Brouček“ von Leoš Janáček
Opern von Leoš Janáček sind auf den großen Opernbühnen gerne gesehen und gehört. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Janáčeks „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ ist nur selten zu erleben. Von daher konnte man durchaus von einer Rarität sprechen, die jetzt an der Berliner Staatsoper Unter den Linden ihre Premiere gefeiert hat – prominent besetzt mit dem Regisseur Robert Carsen sowie Sir Simon Rattle am Pult der Staatskapelle.
radiodrei.de

Große Bilder, sperrige Musik
Staatsoper Berlin: Herr Brouček träumt sich auf den Mond
https://www.bz-berlin.de/unterhaltung/staatsoper-berlin-broucek-kritik

Mit dem Bierexpress zum Mond:
Zur Premiere von „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ an der Berliner Staatsoper (Bezahlartikel)
Tagesspiegel.de

Wien/ Jugendstiltheater: CACHAFAZ von OSCAR STRASNOY (12. November 1970*) 


Fotocredit: Werner Kmetitsch

Österreichische Erstaufführung der Neuen Oper Wien im Jugendstiltheater am 15.3.2025 in spanischer Sprache. „Cachafaz“, eine barbarische Tragödie in zwei Akten in Versen war ein Auftragswerk des Théâtre de Cornouaille, Quimper, und feierte dort 2010 seine Uraufführung.

Das achte Werk für Musiktheater des argentinisch-französischen Komponisten Oscar Strasnoy basiert auf der gleichnamigen Tragödie des aus Buenos Aires stammenden und in Paris gestorbenen Comiczeichners, Autors und Schauspielers Raúl Damonte Botana aka Copi (1939-87), in dessen Welt Gewalt und Tod selbstverständliche theatralische Konstanten sind und Schwule, Transsexuelle und Transvestiten mit  ihren geheimen Wünschen und Sehnsüchten auftreten… Die Oper erzählt die Geschichte des Diebes und Betrügers Cachafaz (dt. frech), der gemeinsam mit seinem Partner, dem Transvestiten Raulito, in einer heruntergekommenen Pension lebt. Ein Polizist beschuldigt Cachafaz eine Wurst gestohlen zu haben und wird von ihm ermordet. Eine Kugel seiner Pistole aber steckt in Cachafaz‘ Kopf und wird von Raulito hingebungsvoll entfernt. Die empörten Nachbarn können durch die Redekunst von Cachafaz davon überzeugt werden, dass das gut zubereitete Fleisch des toten Polizisten die Hungersnot aller lindern könnte. Und so verkaufen die beiden immer wieder das Fleisch toter Polizisten und anderer Personen bis Cachafaz auch Raulitos Onkel getötet hat, der ihnen in seiner Stellung als Kommissar bislang Schutz gewährt hatte…

Zum Premierenbericht von Dr. Harald Lacina

Wien
So gut kann modernes Musiktheater sein: „Chachafaz“, eine Entdeckung (Bezahlartikel)
Opernsatire. Die Neue Oper Wien feiert mit „Cachafaz“ von Oscar Strasnoy einen glänzenden Erfolg, nicht zuletzt dank Regisseur Benedikt Arnold.
DiePresse.com

Dresden / Kulturpalast: RICHARD WAGNERS GROSSES LIEBESDRAMA „TRISTAN UND ISOLDE“ – ALS „EXTRAKT“ UND KONZERTANT – 15.3.2025

Nach dem gelungenen konzertanten „Ring“ mit der Dresdner Philharmonie unter Marek Janowski (Oktober 2022) war man gespannt auf einen konzertanten „Tristan“, der jedoch zunächst unter keinem guten Stern zu stehen schien. Pablo Heras-Casado musste für die zweimalige Aufführung krankheitsbedingt sein Dirigat absagen. Für ihn übernahm kurzfristig John Fiore die Leitung. Für die ebenfalls erkrankte Anja Kampe konnte Catherine Foster als hochkarätiger „Ersatz“ gewonnen werden. Die neue Konstellation erwies sich jedoch als äußerst günstig. Die besuchte zweite Aufführung gelang wie „aus einem Guss“…

Zum Bericht von Ingrid Gerk

 

Wiener Volksoper: Premiere FOLLIES am 12. April

 

Uraufgeführt 1971 in New York steht Follies  im Werk Stephen Sondheims am Anfang seiner zwanzigjährigen Hauptschaffensperiode. Nun feiert das Musical am 12. April 2025 Österreichische Erstaufführung an der Volksoper. Unter der Regie von Martin G. Berger, der 2020 den Theaterpreis DER FAUST gewann, befasst sich das Werk mit dem Älterwerden und dem Blick zurück auf die eigene, naive Jugend. Die Musikalische Leitung liegt dabei in den Händen von Michael Papadopoulos, der kurzfristig für den erkrankten Musikdirektor Ben Glassberg einspringt. Das hochkarätig besetzte Musical vereint Stars und Publikumslieblinge wie Ruth Brauer-KvamDrew SarichBettina MönchSona MacDonald und Peter Lesiak und ihre jüngeren Alter Egos wie Juliette KhalilOliver LieblSamuel Türksoy und Laura Goblirsch auf einer Bühne.

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Von Raimondi über Groissböck bis Schuh: Die Stars der Schubertiaden 2025 im Schubert Schloss Atzenbrugg

 

Mit großer Freude präsentieren wir das Programm der Schubertiaden 2025 im Schubert Schloss Atzenbrugg.  

Nach der fulminanten Neu-Eröffnung im Juni 2024 gehen die Schubertiaden unter der musikalischen Leitung von Kammersängerin Ildiko Raimondi in die zweite Saison.

Größen wie Ildiko RaimondiGünther Groissböck & Robert HollFranz SchuhGünter Haumer und die „Philharmonia Schrammeln“, Grammy-Preisträger Herbert Lippert und das JESS TRIO Wien treffen auf junge Schubert-Stimmen und Shootingstars wie Domenica Radlmaier. „Der thematische Schwerpunkt liegt heuer auf Schuberts Beziehung zur Volksmusik und seinem prägenden Lebensjahr 1825,“ so Raimondi: Die Möglichkeit, derart hochkarätige Künstlerinnen und Künstlern Persönlichkeiten in einem so intimen Ambiente zu erleben, macht die Schubertiaden zu einem einzigartigen Erlebnis.“.

Auch abseits der Schubertiaden kann man ab 13. April 2025 tief in die Welt von Franz Schubert eintauchen: Das Herzstück des Schubert Schloss Atzenbrugg ist sein Museum, das den Sprung in die Geschichte zum Vergnügen macht.

Alle Informationen, Termine und Ticket-Preise finden Sie auch auf unserer Website.

Gegam Grigorian – solche Tenöre fehlen rundum . Durch die Erfolge seiner Tochter Asmik rückt auch deren verstorbener Vater in den Blickpunkt

 

ZU FACEBOOK mit Video

Hamburg
Klassik-Woche
Wer verhandelt die Koalitions-Kultur? Und andere Prozesse Inn dieser Woche wird es ernst für die Kultur im Bund: Die Verhandler stehen fest. Außerdem: Prozess für Pereira, Buhs für Vance und die Bedeutung von Karl Böhm.
https://backstageclassical.com/wer-verhandelt-die-koalitions-kultur-und-andere-prozesse/

Auf den Punkt 49: Unrein, Bastard, Dirne… Vorsicht mit Beleidigungen
Politiker müssen sich nicht mehr alles gefallen lassen, die Volksvertreter schützt § 188 Strafgesetzbuch (StGB). § 188 StGB stellt unter anderem unter Strafe, im politischen Leben des Volkes stehende Personen zu beleidigen. Aber wir reden hier heute auch über feinste Musik in HH…
…Maria Stuarda  trägt ihr Herz auf der Zunge und bezeichnet Englands Königin als Unreine Tochter der Boleyn, Niedere, lüsterne Dirne und Abscheulichen Bastard. Zugegeben, das ist schon einige Regale höher gegriffen als Schwachkopf.
Maria trägt ihr Herz auf der Zunge und bezeichnet Englands Königin als Unreine Tochter der Boleyn, Niedere, lüsterne Dirne und Abscheulichen Bastard. Zugegeben, das ist schon einige Regale höher gegriffen als Schwachkopf.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Lübeck
„Eine Mär für die, die lieben“ – Das Theater Lübeck setzt einen Tristan-Kontrapunkt
Tristan und Isolde“? – Da kann es nur eine Wahl geben, natürlich das süchtig machende Musikdrama von Richard Wagner! Oder? So einfach ist es nicht, gerade, wenn man den mittelalterlichen Stoff näher besieht. Frank Martin hat mit seinem weltlichen Oratorium „Der Zaubertrank“ einen faszinierenden Kontrapunkt zu Wagners Oper entworfen, den als derzeit einzige deutsche Spielstätte das Theater Lübeck aufführt.
Klassik-begeistert.de

Kassel
Verdis „Simon Boccanegra“ ist Francesco Angelicos letzte Oper in Kassel
Giuseppe Verdis „Simon Boccanegra“ wurde am Samstag im Kasseler Opernhaus in einer konzertanten Aufführung von Chefdirigent Francesco Angelico präsentiert. „Das Stück ist düster, weil es düster sein muss, aber es ist fesselnd.“ So beschrieb Giuseppe Verdi seine Oper „Simon Boccanegra“, die alle Themen enthält, die den großen Komponisten und Humanisten bewegten.
hna.de.Kultur.kassel

Sprechtheater
Graz/Schauspielhaus: Maria Lazar im Schauspielhaus Graz: Wenn der Teufel die Welt rettet (Bezahlartikel)
DiePresse.com

Hinreißendes „Vermächtnis“ im Theater in der Josefstadt
DerStandard.at.story

Ein mühsamer Grenzgang in der Josefstadt Normallänge hätte gereicht.
Dennoch heller Jubel für Matthew López’ siebeneinhalbstündige Konversationstragikomödie „Das Vermächtnis“ in der Josefstadt. Das starke Ensemble gewinnt.
https://www.krone.at/3727730

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Vor der Abstimmung zum Schuldenpaket: Merz hat den ersten Abweichler in seinen eigenen Reihen: Am Dienstag wollen Union, SPD und Grüne ihr gemeinsam geschnürtes Schuldenpaket durch den Bundestag bringen. Doch am Wochenende regte sich weiter Widerstand.
Jetzt lesen
 Mit Glasfaserkabel gesteuerte Drohnen verändern den Krieg in der Ukraine: Ihr Einsatz könnte Kiew stärken: Die neuartigen Flugkörper sind in der Ukraine letztes Jahr auf dem Schlachtfeld aufgetaucht. Inzwischen werden sie serienmässig produziert. Sie haben gegenüber früheren Drohnen entscheidende Vorteile.
Jetzt lesen
 Donald Trump degradiert seinen Sondergesandten – und erfüllt damit einen Wunsch von Wladimir Putin:Trumps Sondergesandter Keith Kellogg wird in den Friedensgesprächen mit Russland kaum noch eine Rolle spielen. Kellogg war für Putin zu Ukraine-freundlich.
Jetzt lesen
 Donald Trump befiehlt massive Angriffe gegen die Huthi in Jemen. Die Miliz ist bereit, «Eskalation mit Eskalation zu begegnen»: Die USA haben mehrere Ziele unter Kontrolle der Huthi bombardiert. Die islamistische Miliz hatte zuvor angekündigt, ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer fortzusetzen. Doch es gibt noch einen weiteren Grund für die Attacke.
Jetzt lesen
Proteste gegen Tesla: Aktivisten wollen Musks «Schwachpunkt» treffen und gegen Trumps «Tech-Oligarchie» mobilisieren: Bis jetzt müssen die Demokraten fast machtlos zusehen, wie Donald Trump und Elon Musk ihre Agenda umsetzen. Aber nun formiert sich ein Widerstand, der den Tech-Milliardär schmerzt: Im ganzen Land kommt es jedes Wochenende zu Demonstrationen vor Tesla-Filialen.
Jetzt lesen
Grosskundgebung in Belgrad: Die serbische Protestbewegung verstärkt den Druck – Präsident Vucic wirkt zunehmend hilflos: Immer mehr Menschen schliessen sich den Protesten gegen die Regierung an. Sie agieren geschickt und distanzieren sich von jeglichem Krawall.
Jetzt lesen
 «Wir sind Europa»: Erwacht in Rom ein europäischer Frühling?: Renzo Piano, Antonio Scurati und Jovanotti: Eine Reihe von Prominenten und Zehntausende Italiener haben am Wochenende auf einer Kundgebung ihr Bekenntnis zu den Werten Europas demonstriert. Die Bewegung hofft auf einen Nachahmungseffekt in anderen Ländern.
Jetzt lesen
 Drei Attentate und ihre Grauzonen: Trump will die letzten klassifizierten Akten zum Mord an den Kennedys und Martin Luther King freigeben: Seit Jahrzehnten lassen die drei Morde die amerikanische Gesellschaft nicht los. Die andauernde Wahrheitssuche mischt sich mit Verschwörungstheorien. Nun verspricht Donald Trump Klarheit – mit welcher Absicht?
Jetzt lesen

Feuilleton
Papst Pius XII. wusste Bescheid über die Shoah – und schwieg: Jetzt zeigen die vatikanischen Archive, weshalb: Tausende von Menschen baten den Papst im Zweiten Weltkrieg, gegen das Unrecht der Nazis Stellung zu nehmen. Alle wurden mit der gleichen Antwort abgefertigt.
Jetzt lesen
Wer das Wort Diversität braucht, kann den Job verlieren: «Das Pendel schlägt zurück», sagt eine Schweizer Professorin, die an einer konservativen Uni in den USA forscht. Trump geht gegen die woke Ideologie an Universitäten vor. Die Politologin Tina Kempin Reuter lehrt in Alabama und sagt: Es habe eine Kurskorrektur gebraucht. Nun sorgt sie sich aber um die Forschungsfreiheit. Und um manche Studenten.
Jetzt lesen
 Er schuf Schweizer Weltliteratur: Nun ist Peter Bichsel mit 89 Jahren gestorben: Kein Schriftsteller war schweizerischer als er. Und kein Prosaautor war so sehr in der Poesie zu Hause wie er. Ein Nachruf auf einen Grossen des Literaturbetriebs.
Jetzt lesen
 Im Kieler «Tatort» findet Borowski noch einen krassen Fall. Damit verabschiedet sich Axel Milberg als Darsteller. Borowski denkt nicht daran, sich eine «Super-Dooper-Weltreise» zusammenstellen zu lassen. Darsteller Axel Milberg wird fehlen. Jetzt lesen
Die Welt steht kopf, doch die Kultur macht gerade eine Sendepause. Sie ist mit sich selbst beschäftigt: Kunstschaffenden wird nachgesagt, sie hätten einen kritischen Blick auf das Zeitgeschehen. Derzeit erweisen sie ihre Irrelevanz, es macht den Eindruck, als seien in den Tiefschlaf gefallen.
Jetzt lesen

 Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“ 

Was kostet Waffenruhe? Trump führt heute wichtigstes Telefonat der Welt
Vielleicht wird es eine Waffenruhe geben, vielleicht wird es sie nicht geben“, orakelte US-Präsident Donald Trump in seiner üblichen Art auf dem Flug von seinem Domizil in Florida nach Washington und kündigte an, am heutigen Dienstag mit Kreml-Chef Wladimir Putin sprechen zu wollen. Es ist das wichtigste Telefonat der Welt. Die Chancen auf einen „Deal“ stünden dabei sehr gut, so der US-Präsident. Es sei bereits „sehr viel Arbeit geleistet“ worden, so Trump. Vieles sei mit beiden Seiten – also den Russen und den Ukrainern – besprochen.
https://www.krone.at/3729500

Jetzt ist es fix: Steiermark kippt Luft-Hunderter!
Paukenschlag: Laut „Krone“-Informationen ist es fix, der Luft-Hunderter auf den steirischen Autobahnen fällt! Schon nächste Woche dürfte es so weit sein. FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek zur „Krone“: „Die Datenlage zeigt nun klar, dass wir für die geplagten Autofahrer einen großen Entlastungsschritt setzen können!“
https://www.krone.at/3726137

Hoffen wir also, dass Trump und Putin einen Konsens finden. Das wäre wichtiger als die Abschaffung/ Aussetzung des „Luft-Hunderters“ in der Steiermark! 

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C

 

 

 

Diese Seite drucken