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18. JUNI 2026 – Donnerstag

18.06.2026 | Tageskommentar

Foto: Wiener Festwochen

WIENER FESTWOCHEN / MuseumsQuartier: 
PARSIFAL von Richard Wagner
Eine Produktion von Opera Ballet Vlaanderen
Weltpremiere:  September 2025, Opera Ballet Vlaanderen (Gent)
Premiere bei den Wiener Festwochen: 15. Juni 2026.
besucht wurde die zweite Vorstellung am 17. Juni 2026

Alles Leinwand – oder was?

Zugegeben, „Parsifal“ ist nicht die unterhaltsamste und aktionsreichste Oper von Richard Wagner. Aber es passiert doch einiges, und dazu sollte sich eine Regie-Person (egal, welchen Geschlechts) doch etwas einfallen lassen.

Warum eigentlich? dürfte sich jedoch Regisseurin Susanne Kennedy gefragt haben, der mit Markus Selg offenbar der Mann zur Seite stand, der perfekt die Klaviatur der heutigen digitalen Künste spielen kann. Warum nicht diese anstellte einer nachvollziehbaren Handlung, einer Interpretation bieten? Der Zuschauer fühlt sich wie im Kino, wenn wie auf einer Leinwand Videos mit fiktiven Landschaften, mit allen Arten von Effekten (Wolken, undefinierbare Muster) und natürlich jenen Fraktalen ablaufen, die so wirkungsvoll sind (jene sich immer wandelnden, immer bewegenden geometrischen Muster, die uns die Computer bescheren).

Kurz, es fällt eine dauernd bewegte Bilderwelt über den Besucher her, die paar Menschen, die sich auf der Bühne befinden, scheinen nur rudimentär von Wichtigkeit zu sein, und Elemente der „Parsifal“-Geschichte nimmt man nur wahr, wenn man das Werk gut kennt. Statt dessen? Immer wieder der Eindruck eines alten, sehr alten Science-Fiction-Films…

Gibt es einen Ort der Handlung (reden wir nicht von der Gralsburg, was sollen solche konventionellen Forderungen)? Am ehesten könnte man sich den Raum als ein voll geräumtes Höhlenkloster irgendwo im Orient vorstellen, das Personal ist immer dasselbe, ob Knappe, ob Blumenmädchen, Damen in langen Gewändern mit Kapuze. Sie schreiten gelegentlich, sie schwenken die Arme, mehr tragen sie zur Sache nicht bei, die grundsätzlich statuarisch ausfällt. Gurnemanz darf seinen Monolog zu niemandem links auf der Bühne stehend vor sich hin singen, Amfortas mimt den Gekreuzigten, falls der nicht am Boden liegt…

…Die Premiere muss so überlaufen gewesen sein, dass Pressekarten nur für die System-Medien zur Verfügung standen. Die zweite Vorstellung war dann schon nicht mehr so dicht besetzt (und verlor schon während des ersten Aktes an Besuchern). Noch bevor nach diesem ersten Akt schütterer Beifall einsetzen konnte, gab es Buh-Rufe. Später ging die Vorstellung ruhig mit Applaus des übrig gebliebenen Publikums zu Ende.

Was hat dieser „Leinwand Parsifal“ nun gebracht, außer eine kopfwehfördernde und meist sinnlose Bilderflut? War’s „lei’wand“, wie die Wiener so gerne sagen? Eigentlich nicht…

Renate Wagner

P.S.  Neben mir saß eine junge Frau, der es offenbar gut gefiel. Sie hatte davor nur einen „Parsifal“ gesehen, nämlich die „Gefängnis“-Version der Wiener Staatsoper. Ich frage mich, ob sie in einem hoffentlich noch langen Opernleben je die Chance bekommen wird, „Parsifal“ in „erkennbarer“ Form zu erleben…

Zum Bericht von Renate Wagner

Wien
Der Heiland sitzt am besten: Festwochen-„Parsifal“ langweilt
Bei den Wiener Festwochen haben Wagner-Fans nichts zu lachen: „Parsifal“ gerät zu einem öden Steh- und Sitztheater, garniert von einer Bilderorgie der Beliebigkeit. Ein bisher anmaßendstes Posting in diesem Jahr setzte Donald Trump im April ab. Inhalt: Ein KI-„Gemälde“, das den US-Präsidenten als Jesus darstellt. Inmitten einer skurrilen Bildkomposition – Kampfjets, Adler, Feuerwerk, Freiheitsstatue – heilt der Staatschef per Handauflegung einen Kranken. Das schlug derartige Empörungswellen, dass Trump zurückruderte: Das Bild wurde eilig gelöscht – und stellte Trump laut dessen Worten auch gar nicht als Jesus dar, sondern als „Doktor“. Erinnerungen daran konnten am Montag bei einer Festwochen-Premiere wach werden: Intendant Milo Rau hat sich für die heurige Festivalausgabe unter dem Motto „Republik der Götter“ auch Richard Wagners Parsifal ins Haus geholt – allerdings in einer Version, die den Gralsrittermythos mit allerlei eigenwilligen KI-Bildern garniert und auf Schauspiel weitgehend verzichtet.
DerStandard.at.story.parsifal

Wiener Festwochen: Dieser „Parsifal“ taugt nur als Bildschirmschoner (Bezahlartikel)
Plakativ und dümmlich fanden manche Susanne Kennedys „Parsifal“ schon in Gent. Die Aufführung in Wien rechtfertigte auch heftigere Kritik. Nach fünfeinhalb Stunden fühlte man sich weniger erlöst als erbittert. In der wenig magischen Halle-E des Museumsquartiers zeigen die Festwochen noch dreimal die aus Gent importierte Inszenierung von Richard Wagners „Parsifal“. Was macht diese Produktion so außerordentlich, dass sie auch dem Wiener Publikum kredenzt werden muss? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten – und noch schwerer nach der ersten Aufführung am Montagabend. Vermutlich ist es die Involvierung der Künstlichen Intelligenz, die die in Sachen Oper unbeleckte Regisseurin Susanne Kennedy und Mitarbeiter Markus Selg in ihr Projekt gewoben haben. Das ist neu, provokant.
DiePresse.com.erlöst

„Parsifal“ bei den Wiener Festwochen: Ansingen gegen die Bilderfluten (Bezahlartikel)
Das RSO rettet die Wagner-Oper in der lähmenden Inszenierung von Susanne Kennedy und Markus Selg mit dilettantischen Projektionen
Kurier.at.bilderfluten

Star-Tenor Benjamin Bernheim: „Jeder ist ersetzbar, sogar Maria Callas“
Wenige Stunden nach seinem Solo-Debüt in der Elbphilharmonie mit Stücken von Puccini, Verdi und aus „Roméo et Juliette“ lädt Benjamin Bernheim zum Interview ins Hamburger Luxushotel Vier Jahreszeiten ein. Der 41-jährige Franko-Schweizer gilt als einer der gefragtesten lyrischen Tenöre der Welt und ist seit neun Jahren Markenbotschafter der Uhrenmanufaktur Rolex. Ein Gespräch über Adrenalin und Einsamkeit, über Timothée Chalamet – und die richtige Uhr für den „Kampfmodus“:
Star-Tenor Benjamin Bernheim: „Jeder ist ersetzbar, sogar Maria Callas“ – Capital.de

Sonya Yoncheva: Europäischer Kulturpreis 2026, „Thracian Awards“ und Rollendebüt als Rusalka

Sonya Yoncheva. Foto: Manfred Baumann

Die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva prägt den internationalen Kulturbetrieb derzeit nicht nur als eine der führenden Sängerinnen unserer Zeit, sondern auch als Produzentin und Kulturunternehmerin.
Europäischer Kulturpreis 2026: Am 4. September wird sie im Royal Concertgebouw Amsterdam mit dem renommierten Preis für ihr Wirken als Sängerin, Produzentin und Botschafterin der europäischen Kultur ausgezeichnet. Überreicht wird ihr der Preis von ihrem Entdecker William Christie.
Rollendebüt in Liverpool: Am 19. und 21. Juni singt Sonya Yoncheva mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Domingo Hindoyan erstmals die Rusalka. Rusalka ist eine von zwei großen neuen Partien für die Sopranistin im Jahr 2026: Im September gibt sie ihr Rollendebüt in Spontinis „La Vestale“ an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Im Dezember folgt an der Oper Zürich ihre erste szenische Manon Lescaut, nachdem sie die Partie 2021 bereits konzertant an der Staatsoper Hamburg gesungen hat.
Thracian Awards for Classical Music: Nur zwei Tage später, am 23. Juni, findet im Antiken Theater von Plowdiw in Bulgarien die erste Verleihung dieser neuen internationalen Auszeichnung statt, initiiert von Sonya Yoncheva und ihrer Produktionsfirma SY11. Zu den ersten Preisträgern zählen Anna Tomowa-Sintow, Jakub Józef Orliński und die Bayerische Staatsoper.

Bariton Étienne Dupuis erhält den Maria Callas Debut Artist of the Year Award in Dallas

Etienne Dupuis. Copyright: Tim Weiler

Der kanadische Bariton Étienne Dupuis wurde von den Abonnenten der Dallas Opera zum Preisträger des „2025/26 Maria Callas Debut Artist of the Year Award“ gewählt, nachdem er dort ein herausragendes Hausdebüt als Rodrigo in Verdis „Don Carlo“ gegeben hatte.

Ausblick auf die Spielzeit 2026/27: Der gefragte Verdi-Bariton kehrt unter anderem als Rodrigo an die Wiener Staatsoper zurück, wo er sowohl in der italienischen als auch in der französischen Fassung von „Don Carlo“ zu erleben sein wird. Außerdem gibt er sein Rollendebüt als Michele in „Il tabarro“ am Royal Opera House London und singt die Titelpartien in „Macbeth“ in Wien und Lanaudière sowie „Rigoletto“ in Montréal. An der Bayerischen Staatsoper übernimmt er in einer Neuproduktion von „Death in Venice“ die Baritonpartien.

 

Focus Japan: Berliner Festspiele präsentieren performative und musikalische Künste aus Japan

Focus Japan © Shiro Takatani, Dumb Type

Die Berliner Festspiele richten in ihrem 75. Jubiläumsjahr in Partnerschaft mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin einen besonderen Fokus auf performative und musikalische Künste aus Japan. Mit Beiträgen im Programm des Musikfest Berlin, der Performing Arts Season, des Jazzfest Berlin und von MaerzMusik sowie einem eigens entwickelten Projekt im Stadtraum knüpfen sie an eine langjährig gewachsene Beziehung des Austauschs zwischen den Berliner Festspielen und künstlerischen Ausdrucksformen japanischer Kultur an.

Mehr darüber in den „Infos des Tages

Wien/ Festwochen: Wiener Festwochen: Die Paranoia der Milliardäre (Bezahlartikel)
Auf den Wiener Festwochen diskutierte man über Peter Thiel statt mit ihm, dabei lieferte die Kulturtheoretikerin Christina von Braun kluge Anstöße. Mit einer banalen Performance des Regisseurs Romeo Castellucci neigt sich das Festival seinem Ende zu.
FrankfurterAllgemeine.net.castellucci

Wien
Mehrjahresförderungen für Kultur in Wien:
Letztes Wort im Herbst Bereits ausgesprochene Empfehlungen im Theaterbereich müssen vom Gemeinderat abgesegnet werden, angekündigte Ausnahmen sind nicht festgeschrieben. Die Aufregung in der Wiener Theaterszene war groß, als bekannt wurde, dass in den neuen Förderrichtlinien der Stadt Wien Mehrjahresförderungen nur mehr in wenigen Fällen gewährt werden sollen. Kurz vor dem Beschluss der Richtlinien am Dienstag hatte Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) medial zwei Ausnahmen verkündet: Die zweijährige Gesamtförderung sowie die vierjährige Konzeptförderung sollten bleiben. Doch festgeschrieben wurde das in der Richtlinie nicht.
DerStandard.at.story.mehrjahresfoerderungen

Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. Kaufmannsgehilfenbrief an der Wand, Jürgen Habermas im Kopf, Bach, Brahms und Wagner im Herzen – Teil I, kb wird 10
Wie klassik-begeistert vor 10 Jahren zu atmen begann … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als 4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper.  Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert
Klassik-begeistert.de

Salzburg: Achthundert Leute – ein Ohr
„Vom Höhepunkt in den Abschied“ und „Jubel, Dank und Rosen“. Die Abschiedskonzerte von Festspielen und Mozartwoche waren Sternstunden. Das Publikum hatte da jeweils noch einige Monate Galgenfrist. Jetzt wird es ernst: Am Dienstag 16. Juni 2026 gab das Hagen Quartett sein letztes Konzert bei der „Stiftung“ und damit in Salzburg.
Drehpunkt.Kultur.salzburg.ein Ohr

Riga
Abgesagter „Parsifal“ in Riga: Lettische Oper verklagt Katharina Wagner
Eigentlich wäre die Premiere unter der Regie von Katharina Wagner für Oktober 2025 geplant gewesen. Durch die ersatzlose Absage ist die Lettische Nationaloper auf vorgestreckten Kosten sitzengeblieben. Die will sie nun einklagen.
BR-Klassik.de.parsifal

Ich verstehe die Reaktion aus Riga durchaus, Verträge sind da. um eingehalten zu werden – auch von Frau Wagner!

Feuilleton
Interview: „Diana Haller“, Mezzo-Sopran
OF: Liebe Frau Haller, es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass Sie eine der besten Sängerinnen der Stuttgarter Staatsoper sind, der Sie seit der Spielzeit 2010/11 angehören. Was bedeutet es für Sie, an einem so großen, renommierten Haus engagiert zu sein?
Von Ludwig Steinbach
https://deropernfreund.de/interviews/interview-diana-haller/

Streams
Der 3satFestspielsommer startet in die Festivalsaison 2026
Mit dem Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem Schlosspark Schönbrunn eröffnet 3sat am Samstag, 20. Juni 2026, 20.15 Uhr, den diesjährigen Festspielsommer. Bis 20. September 2026 stehen samstags um 20.15 Uhr Opern und hochkarätig besetzte Konzerte von Europas großen Festspielbühnen auf dem Spielplan.
Kulturfreak.de.festspielsommer

Skandal um Kultmusiker
Marie war 17: „Nach dem Sex ging ich zur Schule“
Mit 17 war Marie Franz großer Fan vom deutschen Liedermacher Konstantin Wecker. Nach einem Konzert kommt es zum ersten Kontakt mit dem damals 58-jährigen Musiker – wenig später folgt eine Einladung ins Hotelzimmer. Was danach beginnt, zieht sich über Jahre. Heute bewertet sie diese Zeit völlig neu und spricht von einem deutlichen Machtgefälle zwischen Idol und Fan. Was sie damals erlebt hat und warum sie es 20 Jahre danach bereut, erzählt Marie im krone.tv-Interview!
https://www.krone.at/4178335

Die Dame bewirbt ihr Buch intensiv. Das Video der Kronen-Zeitung ist hochinteressant und zeigt auf, wie ein Teenager tickt. Was mich betrifft, habe ich das natürlich längst vergessen. Gar so schlecht kommt auch Konstantin Wecker darin nicht vor – aber beurteilen Sie das bitte für sich selbt!. Jeder Mensch sieht das wohl anders!

Aldeburgh: Pélleas et Mélisande, Aldeburgh Festival review – darkness audible
Fine music-making illuminates Debussy’s sinister blend of realism and romance
TheArts.desk.com.opera

Lise Davidsen’s exquisite Schubert Lieder at the Aldeburgh Festival
bachtrack.com.de..davidsen

Washington
Wolf Trap Opera Artists Share Music on an Intimate Scale in Salon Series
operatoday.com.wolftrap

San Francisco: After Elim Chan’s Triumph, San Francisco Symphony Takes a Left Turn
A week after Elim Chan made her high-impact debut as music director designate of the San Francisco Symphony, Chinese New Zealand guest conductor Tianyi Lu led an ill-conceived, overstuffed program at Davies Symphony Hall.

Wissenswertes aus „neue Zürcher Zeitung“

 300 Milliarden Dollar für Irans Wiederaufbau und Kriegsende: Das steht im 14-Punkte-Plan der USA und Irans: Es liest sich wie eine Kapitulation der USA: Kurz vor der geplanten Unterzeichnung in der Schweiz auf dem Bürgenstock ist der Entwurf des Abkommens zwischen den USA und Iran aufgetaucht. Bloomberg hat das Papier veröffentlicht. Wir ordnen die einzelnen Punkte ein.
Jetzt lesen 
Trumps Jagd nach Irans «Atomstaub» endet ohne eindeutigen Gewinner: In den wochenlangen Verhandlungen zur Beendigung des Krieges haben es die USA nicht geschafft, Iran zur Aufgabe seines Nuklearprogramms zu zwingen. Trotzdem ist die iranische Atomgefahr heute viel geringer als noch vor einem Jahr.
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 Trumps Abkommen mit Iran: In Israel ist nicht nur Netanyahu enttäuscht: Benjamin Netanyahu wollte mit einem Sieg gegen Iran in die Wahlen ziehen. Stattdessen steht der israelische Ministerpräsident vor einem Scherbenhaufen: Politische Gegner und Mitstreiter sehen in dem Abkommen zwischen Iran und den USA eine Niederlage für Israel.
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 Trumps Friedensshow erreicht Évian. Er entdeckt die Ukraine wieder: Folgt auf den Iran-Durchbruch nun auch Bewegung im festgefahrenen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine? Beim G-7-Gipfel in Évian konnten sich die Staats- und Regierungschefs auf neue Sanktionen gegen Moskau einigen.
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 «Viele Menschen glauben, Trump sei tatsächlich verrückt. Das kann auch ein Vorteil für ihn sein»: Donald Trump gilt als unberechenbar und impulsiv. Der britische Historiker James D. Boys erkennt darin eine Strategie aus dem Kalten Krieg. Der amerikanische Präsident inszeniere den Wahnsinn bewusst.
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Justiz als politische Waffe: Kalifornischer Gouverneur Gavin Newsom wirft Trump Hexenjagd vor: Die Ermittlungen gegen den Demokraten Gavin Newsom sind nur das jüngste Beispiel von Rechtsverfahren, die Donald Trump gegen politische Gegner losgetreten hat. Politisch könnte Newsom vom Kampf mit Trump sogar profitieren.
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 Magyars Abrechnung in Ungarn: Eine Amtszeitbegrenzung verunmöglicht Orbans Rückkehr an die Macht: Ungarns neuer Regierungschef Peter Magyar setzt mit dem forschen Vorgehen gegen das frühere Fidesz-Regime ein zentrales Wahlversprechen um. Die Art und Weise erinnert jedoch an Viktor Orban.
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Unglück bei Testflug: Acht Tote bei Absturz von B-52-Bomber in den USA befürchtet: Nach ersten Erkenntnissen konnte niemand den verheerenden Absturz im Gliedstaat Kalifornien überleben.
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Konvertieren unerwünscht: Wer in Indien den Glauben wechseln will, der lebt gefährlich: Christen und Muslime in Indien stehen unter zunehmendem Druck der regierenden Hindu-Nationalisten. Ein neues Gesetz in Maharashtra erschwert nun zusätzlich den Übertritt zum Christentum oder zum Islam. Es ist kein Einzelfall in Indien.
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 Auf in den Gleichschritt, Marsch! Synchrontanz ist wieder im Kommen. Warum? «Murmuration» von Sadeck Berrabah treibt die Idee der Synchronizität auf die Spitze. Auf Social Media fasziniert das Phänomen Millionen. Nun kommt die Show live nach Zürich.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung

Wirtschaft Ehemaliger Zentralbank-Vize Vjugin über die russische Elite: „Diese Leute sind ja keine Selbstmörder“
Er ist eine der prominentesten Figuren der russischen Finanz- und Wirtschaftswelt ­– Oleg Vjugin, Banker, Ex-Vizechef der Zentralbank und heute Aufsichtsrat in diversen Konzernen. Was die russische Elite von Europa hält, ob der Kreml die Realität noch adäquat wahrnimmt und wie lange das Geld für den Krieg noch reicht, erklärt er im ausführlichen Interview mit der „Presse“.
DiePresse.com.russische.elite

Österreich: Teuer-Liste: Die 15 Inflations-Knaller
Die Inflation in Österreich hat im Mai weiter zugelegt. Die Teuerungsrate kletterte auf 3,7 Prozent, nach 3,4 Prozent im April. Hauptverantwortlich für den Anstieg waren Dienstleistungen, auch Preiserhöhungen bei Treibstoff und Heizöl trugen dazu bei.
oe24.at.reisen.teurer

Fußball/ Österreich: Dragovic: „Als Teamchef verlierst du so die Spieler“
Österreich besiegte Jordanien im ersten WM-Spiel 3:1. Aleks Dragovic über die Leistung, Rangnicks Aufstellung und das Duell gegen Messi. Jetzt wartet Argentinien –mit Mega-Messi. Drei Tore in einem Spiel, WM-Rekord – Messi ist Messi. Für sein Foul hätte er Rot sehen müssen, obwohl es nicht Absicht war. Montagabend gegen Argentinien wird ein Fußball-Fest – für die Spieler und die Fans.
heute.at.fussball-wm

Fußball-WM
Frust beim Superstar: Ronaldo meldet sich nach Portugals WM-Blamage
Cristiano Ronaldo hat sich nach dem verpatzten WM-Auftakt seiner Portugiesen gegen die Demokratische Republik Kongo (1:1) auf Instagram zu Wort gemeldet. Dabei hat sich der Superstar frustriert, aber auch kämpferisch präsentiert. Von Fans, Experten und Medien hagelt es unterdessen Kritik.
https://www.krone.at/4182550

Inszenierung für Babler: Vier Mitarbeiter filmen ihn beim Jubeln im Stadion

Es hat fast schon Tradition: Kaum siegt unser Team, übertreffen sich die österreichischen Politiker gegenseitig mit ihren Jubel-Postings. Schließlich will ja keiner fehlen, wenn es darum geht, das ein oder andere Like mit dem ÖFB-Team abzustauben. Ganz vorne mit dabei: Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler, der eigens zum WM-Match Österreich – Jordanien nach San Francisco geflogen ist. An seinem USA-Ausflug will Babler naturgemäß auch seine Social-Media-Fans teilhaben lassen. Gleich drei Postings machte der Vizekanzler auf Instagram aus dem Stadion der 49ers. Vor dem Start gab’s einen Schnappschuss mit ÖFB-Präsident Josef Pröll und Österreich-Schal: „Auf geht’s Burschen!“
oe24.at.bablerjubel

In Sparzeiten für die Bevölkerung jettet der Vizekanzler nach San Francisco, um sich dort beim Torjubel filmen zu lassen. 

Deutsche in Österreich: Geliebt, belächelt, eingewandert
Sie sagen Tüte statt Sackerl, gelten als streng, direkt und bürokratisch. Gleichzeitig sind die Deutschen längst Österreichs größte Zuwanderergruppe. Warum immer mehr von ihnen kommen, die Schweiz an Attraktivität verliert und die kulturelle Nähe nicht immer für Sympathie sorgt.
news.at.die.deutschen in oesterreich

Als Quereinsteiger in die Lok: Warum ein 59-Jähriger kurz vor der Rente Lokführer werden will
Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH braucht Personal und Eckart Hangg aus Willstätt will es nochmal wissen: Der 59-jährige studierte Diplom-Betriebswirt will Lokführer werden. „Jetzt bin ich angekommen.“ So beschreibt Eckart Hangg das Gefühl, als er zum ersten Mal den Fahrhebel des „Mireo Plus B“ betätigen durfte und spürte, wie sich der riesige Zug scheinbar federleicht bewegte. Der Mireo Plus B ist ein moderner Batteriehybridzug – also ein Zug, der Strom aus zwei Energiequellen bezieht. Der Strom fließt sowohl aus der Oberleitung, als auch aus eingebauten Batterien. Züge dieses Modells sind erst seit dem Frühjahr 2024 im Ortenaukreis unterwegs, und Hangg darf mit ihnen auf der Renchtalstrecke fahren.
swr.de.aktuell.baden.württemberg

Brasilien
Ohne Seil geworfen: 21-Jährige stürzt beim Rope Jumping in den Tod
Ein Rope Jump in Brasilien nahm ein tragisches Ende. Eine 21-Jährige hatte einen Sprung von der „Skeleton Bridge“ in São Paulo gebucht. Das Unternehmen, das die Sprünge organisierte, hatte jedoch vergessen, das Seil anzubringen. Die junge Frau stürzte ungesichert in die Tiefe. Sie war sofort tot.
https://www.krone.at/4177147

Wiener Neustadt: Prozess um Millionen
Haftstrafen: Mit Doppelgänger Testament gefälscht- Und plötzlich war eine 45-Jährige Alleinerbin des Millionennachlasses eines wohlhabenden Niederösterreichers. Nach einer Anzeige bei der Polizei erhärtete sich der Verdacht jedoch immer mehr: Die Frau soll mit zwei Helfern und einem Doppelgänger das Testament des Pensionisten gefälscht haben. Mordermittlungen wurden eingestellt.
https://www.krone.at/4180193

Bei der Fußball-WM kam Titelanwärter Portugal gegen die Republik Kongo über ein 1:1 nicht hinaus. Doppelt peinlich für Christiano Ronaldo, weil Konkurrent Lional Messi beim 3:0 Argentiniens gegen Algerien alle drei Treffer erzielte. Österreich spielt nun am kommenden Montag gegen Argentinien wohl um den Gruppensieg, der insoferne wichtig wäre, weil man damit Spanien in der K.O.-Runde ausweichen würde

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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