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17. OKTOBER 2026 – Samstag

17.10.2026 | Tageskommentar

 

Salzburg
Festspiele: Messezentrum als Ersatzspielstätte fixiert
Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat am Freitag über die Ersatzspielstätten für die Zeit des Umbaus des Großen Festspielhauses entschieden. Die Aufführungen im Festspielsommer 2029 und 2030 werden in das Messezentrum und die Salzburgarena ausgelagert. Zuletzt stand auch noch die Wiese vor der Stieglbrauerei in Salzburg-Maxglan zur Debatte, auf der eine Halle errichtet hätte werden sollen. Vor allem der kaufmännische Direktor Lukas Crepaz bevorzugte die Stiegl-Variante, die Eigentümervertreter von Land und Stadt Salzburg machten sich hingegen stets für die Messe stark. Am Freitag definierten die Verantwortlichen schließlich die Messe als Ersatzstandort.
https://salzburg.orf.at/stories/3375478/

Wien/ Staatsoper
Mozarts „Entführung“ in der Staatsoper: In diesem Serail sieht man alle doppelt (Bezahlartikel)
Eine Stimme von besonderer Wärme und Reinheit: In der oft aufgesetzt wirkenden Inszenierung von Hans Neuenfels sorgte Nikola Hillebrand als (singende) Konstanze für Begeisterung.

Musik! Konstanze, sing!”: So bittet die eine Konstanze in Hans Neuenfels’ Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ die andere. Der Regisseur hat sich mit dem Konzept, darin fast alle Hauptfiguren durch Schauspielerinnen und Schauspieler zu doppeln, nicht ausschließlich einen Gefallen getan. Wenn die beiden Konstanzen oder die beiden Pedrillos miteinander kommunizieren und einander Befehle geben, wirkt das reichlich aufgesetzt und lenkt, so manchem Gag zum Trotz, sehr vom Kern der Oper ab. Der Mehrwert der Textbearbeitung hält sich in Grenzen.
DiePresse.com.mozarts.entfuehrung

Wien/Staatsoper: Auf der Couch
Zemlinsky und Bartók: Doppelpremiere an der Wiener Staatsoper.
Während des Orchestervorspiels zu Alexander Zemlinskys »Florentinischer Tragödie« hebt und senkt sich der Vorhang mehrmals hektisch. Regisseur Vasily Barkhatov nutzt die kurze Zeitstrecke, um die Rahmenhandlung zu exponieren, mit der er den 1917 in Stuttgart uraufgeführten Einakter gemeinsam mit dem von Béla Bartók, »A kékszakállú herceg vára« (»Herzog Blaubarts Burg«), der ein Jahr später in Budapest Premiere hatte, in ein gemeinsames dramaturgisches Konzept zu zwingen sucht – unterstrichen dadurch, dass die weiblichen Hauptrollen in den beiden Stücken, die unterschiedlicher kaum sein könnten, mit der litauischen Starsängerin Asmik Grigorian besetzt sind. Barkhatov – der auch noch Grigorians Exmann ist – bringt nun ein Paar auf die Bühne, deren Ehe zu scheitern droht und dem ein Therapeut deshalb ein Rollenspiel verordnet.
https://www.jungewelt.de/artikel/531650.oper-auf-der-couch.html

Mozarts Biograph: Er wirkt im Kreise der Kultur
Der Philosophieprofessor Franz Xaver Niemetschek publizierte 1798 die erste Mozart-Biographie. Tomáš Hlobil hat jetzt den Leitgedanken des Buches ans Licht gebracht: Es ist ein Manifest der Abwendung von der Genieästhetik.
FrankfurterAllgemeine.Kultur

PUBLIKUMSBEFRAGUNG BESTÄTIGT HOHE WERTSCHÄTZUNG FÜR DIE BAYERISCHE STAATSOPER

 

14.796 vollständig ausgefüllte Fragebögen – Weiterempfehlungsbereitschaft erreicht höchsten Wert seit knapp zehn Jahren – Digitale Angebote und kulturelle Teilhabe gewinnen an Bedeutung
 
Die Bayerische Staatsoper erfährt eine außergewöhnlich hohe Wertschätzung bei ihrem Publikum. Das zeigt die aktuelle Publikumsbefragung, die das Institut für Marktorientierte Unternehmensführung der Ludwig-Maximilians-Universität München im Auftrag der Bayerischen Staatsoper im Juni 2026 vorgelegt hat. Insgesamt 14.796 Personen haben den Fragebogen im Zeitraum vom 19. bis 27. Mai 2026 vollständig ausgefüllt. 92,1 % der Befragten sind mit der Bayerischen Staatsoper insgesamt sehr zufrieden bis eher zufrieden. Auch die Bereitschaft, das Haus weiterzuempfehlen, erreicht einen Spitzenwert: Der sogenannte Net Promoter Score liegt bei 64,4 und damit auf dem höchsten Niveau seit knapp zehn Jahren.
Die Befragung gibt umfassende Einblicke in die Erwartungen, das Besuchsverhalten und die Zufriedenheit des Publikums. Sie untersucht neben dem Veranstaltungsangebot auch die Serviceleistungen, den Kartenkauf, die Gastronomie sowie die Nutzung analoger und digitaler Kommunikationsangebote. Die Ergebnisse bestätigen die hohe Bindung vieler Besucher:innen an das Haus.
 
KÜNSTLERISCHE QUALITÄT UND DIE BESONDERE ERFAHRUNG DES OPERNBESUCHS
Die wichtigsten Gründe für einen Besuch der Bayerischen Staatsoper sind die Begeisterung für Oper und Ballett, die hohe künstlerische Qualität und der internationale Ruf des Hauses. Auch die Besonderheit des Besuchserlebnisses und der Wunsch, am kulturellen Leben teilzuhaben, spielen eine wichtige Rolle.
Die Verbundenheit mit dem Haus zeigt sich auch in der langjährigen Besuchstradition: 53 % der Befragten besuchen die Bayerische Staatsoper bereits seit über 30 Jahren. Gleichzeitig erreichen die Angebote für jüngere Zielgruppen neue Besucher:innen und eröffnen ihnen Zugänge zur Welt von Oper, Ballett und Konzert.

Staatsoper.tv-Kollektion: Sir Peter Jonas

Sir Peter Jonas
 
In diesem Jahr wäre Sir Peter Jonas 80 Jahre alt geworden. Er war ein großer Theatermann, der an allen Stationen seines Wirkens Menschen mit Musik bewegt hat. Als Intendant der Bayerischen Staatsoper von 1993 bis 2006 prägte er eine ganze Ära, und die Erinnerung an seine Persönlichkeit inspiriert bis heute.
 
Aus diesem Anlass zeigt Staatsoper.tv drei Inszenierungen aus seiner Zeit: Richard Wagners Tristan und Isolde unter der Musikalischen Leitung von Zubin Mehta mit Waltraud Meier, Jon Fredric West und Kurt Moll (Aufzeichnung von 1998), Vincenzo Bellinis Norma unter der Musikalischen Leitung von Friedrich Haider mit Edita Gruberová, Zoran Todorovich und Roberto Scandiuzzi (Aufzeichnung von 2006) sowie Wagners Tannhäuser unter der Musikalischen Leitung von Zubin Mehta mit Waltraud Meier, Bernd Weikl und Jan-Hendrik Rootering (Aufzeichnung von 1995).

STAATSOPERN TV 
 

WIEN/ Bundestheater- Card Spezial: Ermäßigte Karten für „Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938”

Liebes Publikum,

es gibt eine Produktion im Spielplan der Volksoper, die uns hier am Haus besonders am Herzen liegt, bringt sie doch unsere eigene Geschichte auf die Bühne: Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938. Die berührende Aufführung beleuchtet ein dunkles Kapitel unserer Historie, denn wir sind überzeugt, dass uns dieser wichtige Blick in die Vergangenheit für Gegenwart und Zukunft rüstet, indem er uns damit konfrontiert, was Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung mit Menschen anstellten.

Uns ist besonders wichtig, dass möglichst viele Menschen die Chance haben, diese preisgekrönte Aufführung zu sehen, deswegen möchten wir Ihnen als Besitzerinnen und Besitzer einer BundestheaterCard ermäßigte Karten anbieten:

BundestheaterCard Spezial

2 Karten zum Preis von 1 

für Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938

am 1., 7., 10., 15., 27., 29. November 2026

Wenn Sie bereits Karten für eine der Vorstellungen gekauft haben, nutzen Sie doch das Angebot, um jemanden mitzunehmen und so eine Freude zu bereiten!

Jerewan: Grigorian/ Domingo-Probe zum Konzert

Gala Concert in Yerevan, Armenia for Gegham Grigorian’s 75th Anniversary
🇦🇲 Armenian National Opera and Ballet Theatre, 16 October 2026;
🎶 With: Plácido Domingo, Asmik Grigorian, Hasmik Papyan, Barsegh Tumanyan, Hovhannes Ayvazyan, Yevgeny Nikitin, Bogdan Volkov, and the soloists, choir and orchestra of the Armenian National Opera and Ballet Theatre, conducted by Vardan Grigorian.

 

ZU FACEBOOK

Wenn Sie meinen, dass es jetzt ein wenig (zu) viel vom Jerewan-Konzert ist, mögen Sie recht haben. Aber ich habe Gegham Grigorian persönlich gekannt, ihn sogar in Jerewan besucht. Seine Tochter habe ich allerdings nie kennengelernt!

Hamburg: Wir haben „Ja“ gesagt – und dann gemeinsam in „Don Giovanni“ gesungen
Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit Kady Evanyshyn und Hubert Kowalczyk, die an der Hamburgischen Staatsoper Zerlina und Masetto in Mozarts „Don Giovanni“ gesungen haben.
Interview von Jolanta Lada-Zielke
Klassik-begeistert.de

München:  Gärtnerplatztheater: „Schaulaufen für ein Ensemble“ (Bezahlartikel)
Der Regisseur Dirk Schmeding über Rossinis Komik und seine Inszenierung der Oper „Il viaggio a Reims“ am Gärtnerplatztheater.
MuenchnerAbendzeitung.de

Berlin: Gedenkkonzert für Giuseppe Sinopoli: Das menschliche Maß (Bezahlartikel)
Robin Ticciati und das Philharmonia Orchestra aus London erinnern in der Berliner Philharmonie an den legendären Maestro Sinopoli. Zum 25. Todestag spielen sie Wagner, Dvořák – und ein Werk des Dirigenten. Wer dabei war, vor 25 Jahren, wird das dumpfe Poltern nicht vergessen haben. Giuseppe Sinopoli stand am Pult der Deutschen Oper, er dirigierte die „Aida“, zur ersehnten Rückkehr des einstigen Musikchefs nach zehn Jahren – und stürzte vom Pult…
Tagesspiegel.de.gedenkkonzert

attitude dance-platform: Milda Luckuté, Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett): An interview, Part 2
Just for the record…5
 
 Milda Luckuté, Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett):

 

An interview, Part 2

https://www.attitude-devant.com/blog/2026/9/28/gv76f1hfrqph2l9luyyhhr1tuha7x9

attitude dance-platform. Ricardo Leitner

WIEN / Burgtheater: KÖNIG UBU von Alfred Jarry
Premiere: 16. Oktober 2026 

Foto: Tommy Hetzel

Alle Kinder mitspielen!

„König Ubu“ von Alfred Jarry. 130 Jahre alt und gerade in unserer so negativ konnotierten Welt, wo überall Gewalt herrscht, unglaublich nahe wirkend, ist ein so monströses, irres Stück, dass Regisseure damit machen können, was sie wollen. Das tut auch Stefan Bachmann im Burgtheater (der Direktor selbst am Werk), wenn auch nicht unbedingt in der erwarteten Form. An sich stürzt man sich meist – wehe, wenn sie losgelassen – auf die zynische, brutale Blutorgie, die das Ehepaar bei der Übernahme der polnischen Krone hinterlässt. Theater zum Schrecken, hat man des öfteren gesehen.

Stefan Bachmann liefert in einem pausenlosen, zweieinviertelstündigen Abend drei ganz verschiedene Stücke, das erste kennt man, die anderen – „Ubu Hahnrei“ und „Ubu in Ketten“ –  eher nicht. Die politische Botschaft gibt es erst am Ende, aber dann knüppeldicke.

Der erste Teil ist der unterhaltsamste und gelungenste, wenn er auch nervt. Vater und Mutter Ubu sind da nicht die bösartigen Monster, sondern gewissermaßen boshafte, verspielte, halb ekelhafte, aber auch halb lustige Kinder. Die Handlung konzentriert sich hier ganz auf die beiden, die eine Art kabarettistischen Schlagabtausch liefern, bei dem sie sich selbst (mit allerlei Kostümplunder) besonders gut zu unterhalten scheinen. Allerdings hat man es hier auch mit interaktives´m Kindertheater zu tun – und damit weicht Stefan Bachmann eigentlich dem gnadenlosen Thema der Gewaltherrschaft aus.

Foto: Tommy Hetzel

Die Lustigkeit beginnt schon damit, dass eine riesige gefleckte Stoffkuh in den Zuschauerraum kommt und sich gnadenlos durch eine enge Parkettreihe zwängt. Das ist der Auftritt des Ehepaars Ubu. In der Folge wird das Publikum permanent aufgefordert, mitzuschreien und zu applaudieren. Vor allem aber werden immer wieder Personen aus dem Zuschauerraum geholt, um gezwungenermaßen mitzuspielen – was keinem gut bekommt, der eine wird zum Mörder, die anderen hingerichtet oder gnadenlos gedemütigt und ausgelacht… Das könnte man ein-, zweimal machen, hier passiert es viel zu oft und geht als „Alle Kinder mitspielen“ wie im Kasperltheater schnell auf die Nerven…

…Vielleicht war es die Dreiteilung des Abends, deren Stücke auch stilistisch so brutal auseinander brachen, vielleicht war es – trotz des best gelaunten Hauptdarstellerpaares – der Mangel an echter Intensität. Von einem „König Ubu“ erwartet man mehr.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Wien/Kammerspiele der Josefstadt: Karajan und Lennie Bernstein im letzten Gefecht
Erfolg für die neue Josefstadt-Direktion: „Letzte Runde“ an den Kammerspielen zeigt hohe Konversationskunst rund um zwei Giganten der Musikwelt.
https://www.krone.at/4336460

„Lenny“ trifft Karajan zur „Letzten Runde“ in den Kammerspielen
Mit der Erstaufführung von Peter Danishs Off-Broadwaystück gelingt ein Coup. Famose Mimen stellen die Gipfelkonferenz zweier Jahrhundertdirigenten nach.
https://www.krone.at/4336460

Buch/ Literatur: „Ich möchte seicht sein!“ Diagonal zum 80. Geburtstag von Elfriede Jelinek
„Ich will kein Theater!“ schreibt Elfriede Jelinek 1983 in ihrem programmatischen Text „Ich möchte seicht sein!“. Damals formuliert Jelinek einen Gründungstext des postdramatischen Theaters. Längst verfasst die Literaturnobelpreisträgerin keine klassischen Theatertexte mit Regieanweisungen, Figuren und Dialogen mehr. Im August 2026 wurde Elfriede Jelineks Stück „Unter Tieren“ bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Es sind Nachrichten aus dem posthumanen Zeitalter. Denn, so die Autorin in einem Brief an ihren Haus- und Hofregisseur Nicolas Stemann, in ihrem letzten Stück sollen nur noch Tiere sprechen.
orf1programm

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

 «Ein sehr schwerer Fehler»: Selenski rechnet mit Trump ab und befiehlt neue Angriffe auf russische Ölanlagen: Der ukrainische Präsident kommt nicht zum ersten Mal unter Druck der USA. Aber in der jetzigen Krise reagiert er anders als früher – und wagt den offenen Widerstand gegen Trump.
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Russland greift immer mehr Frachtschiffe im Schwarzen Meer an: Die Drohnenangriffe auf zivile Schiffe nehmen zu. Selbst die Hoheitsgewässer von Nato-Staaten sind nicht mehr sicher. Auch am Festland kommt es an der Aussengrenze der Verteidigungsallianz zu verdächtigen Vorfällen.
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 Estland verlegt Truppen an die russische Grenze. Der Verteidigungsminister sagt: «Wir müssen bereit sein, wenn von der anderen Seite der Grenze plötzlich Geräusche von Panzern ertönen» Estland hat aus Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine Lehren gezogen und seine Verteidigung angepasst. Trotzdem fürchtet der Verteidigungsminister Martin Herem eine gefährliche Phase.
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«Lächerlicher» Diesel-Deal, Starlink-Beschränkung: Trump treibt einmal mehr einen EU-Gipfel vor sich her: Die Europäer hadern, wie sie mit der jüngsten Eskalation zwischen den USA und der Ukraine umgehen sollen. Der lettische Regierungschef rechnet vor, dass der Gegenwert eines Biers Menschenleben rettet.
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Droht Trump ein neues Impeachmentverfahren? Bei einem Midterm-Sieg wollen Demokraten gegen das «Trump-Kartell» vorgehen: Aller Aussicht nach sind die Demokraten ab Januar in der Mehrheit im Repräsentantenhaus. Sie planen, die Regierung in die Mangel zu nehmen – auch Amtsenthebungsverfahren sind möglich, aber umstritten.
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 In Japan bleibt Armut meistens unsichtbar – aber sie wächst: Sie sehen gepflegt aus, schlafen drinnen. Aber können sich in Tokio doch kein würdiges Leben leisten. Eine Reportage über Menschen am Rand der Hochleistungsgesellschaft.
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Im Sudan tobt ein brutaler Krieg. Trotzdem fördert das Land mehr Gold als zuvor. Wie kann das sein?: Ein Luftangriff in einer abgelegenen Gegend wirft ein Schlaglicht auf die Goldförderung im afrikanischen Land. Die Schweiz hat vor kurzem die Einfuhr von sudanesischem Gold verboten.
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 Berlin: Die Linkspartei beharrt auf ihrem Antisemitismus: Die Berliner Linkspartei wehrt sich nach Kräften dagegen, judenfeindliche Äusserungen als solche zu benennen. SPD und Grüne sollten begreifen, wie radikal ihr politischer Wunschpartner ist.
Der andere Blick
«Europa schlafwandelt in eine Energiekrise»: Einer der erfahrensten Ölexperten sieht schwarz: Diesel ist teuer, Erdgas auch. Europas Speicher sind schlecht gefüllt. Im Winter droht dem Kontinent eine Krise wie im Jahr 2022, sagt der bekannte Rohstoffanalyst Jeff Currie im Interview.
Interview
Ein Realist mit ausufernder Phantasie: zum Tod des Schweizer Schriftstellers Gerold Späth: In seiner heimatkritischen Literatur hat er das Spiessbürgertum zur Kenntlichkeit entstellt. Nun ist der grosse Schweizer Autor des Grotesken 86-jährig verstorben.
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Andreas Dresen: «Jetzt bin ich selber Spezialist für Sex im Alter»: Was hält Paare zusammen? Der Regisseur Andreas Dresen erzählt in der Elke Heidenreich-Verfilmung «Alte Liebe» vom Wert langjähriger Beziehungen. Ein Gespräch über die befreiende Kraft des Humors und die Kunst, nicht mit dem eigenen Leben zu hadern.
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Die Zürcher Géza-Anda-Stiftung versammelt fünf ehemalige Preisträger ihres Klavierwettbewerbs für ein Konzert der Superlative: Vier Flügel, tausend Saiten, fünf Pianisten: Gemeinsam spielen sie rare Kostbarkeiten von Bach und Mozart für zwei bis vier Tasteninstrumente.
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«Dua»: Wenn der Krieg sich in den Alltag einschleicht: Der neue Spielfilm der kosovarischen Regisseurin Blerta Basholli erzählt den Kosovokrieg aus der Sicht einer Teenagerin. Ein mutiges, persönliches Selbstporträt und eine Hommage an Jugendliche, deren Erwachsenwerden von der Gewalt überschattet wird.
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Gesinnung vor Geschäft: Sally Rooney stoppt den Verkauf ihrer Bücher in Grossbritannien: Die irische Bestsellerautorin wollte die Einnahmen aus ihren britischen Buchverkäufen der verbotenen Aktivistengruppe Palestine Action spenden. Doch nun fürchtet sie juristische Konsequenzen – wegen Terrorfinanzierung.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Streit um Starlink. Musk an Selenskyj: „Es ist Zeit, zu gehen“

Zwischen den USA und der Ukraine knirscht es gewaltig. Was Washington als „technische Störung“ der Starlink-Satelliten bezeichnet, sieht der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj als Erpressungsversuch Washingtons, ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien zu unterbinden. Tech-Milliardär Elon Musk, dessen Unternehmen SpaceX den Satelliten-Kommunikationsdienst betreibt, hat sich nun ebenfalls in den Streit eingemischt und den Rücktritt Selenskyjs gefordert.
https://www.krone.at/4334879

Österreich: Der Widerstand wächst, Petition startet: Kunden sollen Paketsteuer kippen
Die 2,40 Euro Aufschlag auf Online-Bestellungen sorgen weiter für Ärger. Jetzt startet der Handelsverband einen Versuch, die umstrittene Abgabe zu kippen und ruft dabei alle Konsumenten und Unternehmen zu Hilfe. Eine aktuelle Umfrage soll zeigen, wie groß der Widerstand ist.
https://www.krone.at/4336713

Wien: Unfall mitten in Wien: Bus-Lenker unter Drogen! Crash fordert zwei Verletzte
Der Lenker (33) soll unter Suchtmitteleinfluss gestanden haben. Bei dem Unfall am Freitag in der Früh wurden zwei Personen leicht verletzt. Wie die Polizei gegenüber „Heute“ bestätigt, soll der 33-jährige Lenker des Linienbusses unter Suchtmitteleinfluss gestanden haben. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich insgesamt sechs Personen im Bus. Die betroffene Linie 72A wird von der Firma Dr. Richard im Auftrag der Wiener Linien betrieben, wie ein Pressesprecher des Öffi-Unternehmens erklärt. Die Berufsfeuerwehr Wien rückte an, um das verunglückte Fahrzeug zu bergen. Dafür musste sogar ein Kran eingesetzt werden.
Heute.at.buslenker.unter.drogen

Taschengeld 2026: So viel bekommen Kinder in Österreich
Wie viel Taschengeld ist 2026 üblich? Eine neue Studie zeigt: Österreichs Kinder erhalten im Schnitt 46 Euro monatlich – zwölf Prozent mehr als 2023. Je nach Alter gibt es deutliche Unterschiede. Kinder bis neun Jahre erhalten laut durchblicker durchschnittlich 27 Euro monatlich. Bei den Zehn- bis 13-Jährigen sind es bereits 38 Euro. Jugendliche ab 14 Jahren bekommen im Schnitt 75 Euro pro Monat.
Vol.at.taschengeld

Ich habe sofort meine Tochter angerufen und sie wegen unserer Situation befragt. Meine Enkel bekommen das eher nicht, jedes Mal, wenn sie den Opa besuchen, wandert aber ein Zehner zu ihnen rüber! Das ist mir ein Besuch durchaus wert!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C. 

 

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