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16. JÄNNER 2026 – Freitag

16.01.2026 | Tageskommentar

 

 

HEUTE in der Wiener Staatsoper: IDOMENEO, Re di Creta von Wolfgang Amadeus Mozart
Idomeneo, rè
Text Giambattista Varesco
Sprache Italienisch
Freitag 16. Jänner 2026 19:00 – 22:30 2 Pausen Großer Saal
Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal

Idomeneo: Bernard Richter
Idamante: Kate Lindsey
Elettra: Eleonore Burrato
Ilia:Ying Fang
Arbace: Hiroshi Amako
Oberpriester Poseidons: Carlos Osuna
Stimme des Orakels: Ivo Stanchev
Zwei Trojaner: Juraj Kuchar, Jinxin Chen
Zwei Kreter: Juraj Kuchar, Jinxin Chen
Zwei Kreterinnen: Piia Rytkönen, Lucilla Graham

Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Regie: Kasper Holten

Wien/ Musikverein: Die Symphoniker, der Operndirigent und der Meistergeiger (Bezahlartikel)
Augustin Hadelich begeisterte an der Seite der Wiener Symphoniker unter Alexander Soddy mit Prokofieff – und einer lässigen Zugabe. Die „Enigma-Variationen“ vergingen wie im Flug. Natürlich hing die Variation Nummer 9, „Nimrod“, noch bis weit nach dem Konzert im Ohr. Edward Elgar, dirigiert von einem Landsmann, erwies sich definitiv als hervorragende Wahl.
DiePresse.com.at.meistergeiger

Die Symphoniker im Glück mit Elgar und einem Orchesterleiter aus Oxford
Im Wiener Musikverein erweckte der vielbeschäftigte Dirigent Alexander Soddy nicht nur die „Enigma-Variationen“ zu pulsierendem Leben. Er ist schon super. Einer, der das Orchester sofort auf Betriebstemperatur bringt, und das auch noch gut gelaunt. Am fulminantesten waren die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Alexander Soddy aber trotzdem am Schluss ihres Mittwoch-Konzerts im Musikverein: bei der letzten, der vierzehnten Enigma-Variation von Edward Elgar. Zuvor hatte der 43-jährige Dirigent die Folge von Charakterskizzen, die der Komponist hier über ausgewählte Freunde (und eine Bulldogge) geschaffen hat, in charmanter, prägnanter und sinnlicher Weise zu klingendem Leben erweckt.
DerStandard.at.story.symphoniker

Musikverein: Dieser polnische Pianist punktete nur bei Chopin (Bezahlartikel)
Rafał Blechacz mit Werken von Beethoven, Schubert und Chopin im Brahmssaal: Ein überraschend unausgeglichener Abend. Erst kürzlich hat der 40-jährige Rafał Blechacz seine jüngste Platteneinspielung herausgebracht: die Chopin-Mazurken. Drei davon hatte der überragende Sieger des Warschauer Chopin-Klavierwettbewerbs 2005 im Programm seines Wiener Recitals. Bedauerlicherweise nur drei, denn diese Stücke liegen diesem feinsinnigen Interpreten besonders, wie er am Beispiel des sehr unterschiedlich konzipierten dreiteiligen Opus 50 eindrucksvoll demonstriert hat.
DiePresse.com.musikverein

Linz/Landestheater
Oper: Samstag Turandot-Premiere im Musiktheater Linz


„Turandot“-Premiere in Linz: Foto: Reinhard Winkler für Landestheater Linz

Am Samstag, den 17. Januar, feiert die Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini Premiere im Großen Saal des Musiktheaters Linz. Die Aufführung beginnt um 19.30 Uhr und ist leider bereits ausverkauft. Weitere Vorstellungen sind für den 22. Januar sowie den 7., 12., 19. und 27. Februar geplant. Karten gibt es ab 20 Euro.
meinbezirk.at.event

Oper! Awards: Lebens- und Ehrenpreis geht an Jürgen Rose
Zahlreiche internationale Stars am 23. Februar 2026 im Theater Regensburg

 
Berlin – Der Bühnen- / Kostümbildner und Regisseur Jürgen Rose wird mit dem Lebens- und Ehrenpreis der OPER! AWARDS gewürdigt. Das teilte die Jury heute vorab in Berlin mit. Die Auszeichnung wird am 23. Februar 2026 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Theater Regensburg persönlich an Jürgen Rose überreicht.

Ebenso werden an diesem Abend die Preisträgerinnen und Preisträger der übrigen 19 Kategorien der OPER! AWARDS bekanntgegeben und persönlich geehrt. Erwartet werden neben weiteren internationalen Gästen u. a. Cecilia Bartoli, Jonathan Tetelman, Barrie Kosky, Christof Loy, Ermonela Jaho, Nadezhda Karyazina, Erin Morley und Miina-Liisa Värelä.

Die OPER! AWARDS sind Deutschlands einziger öffentlich verliehener internationaler Opernpreis. Er wird jährlich im Rahmen einer Preisverleihungs-Gala an die weltweit besten Künstler und Akteure auf und hinter der Bühne vergeben. Über die Awards in insgesamt 20 Kategorien entscheidet die Jury aus Fachjournalisten. Bewertungszeitraum ist spielzeitübergreifend das Jahr 2025. Das Gewinnerhaus des vergangenen Jahres war das Brüsseler Opernhaus La Monnaie / De Munt.

„Ein Lebensgesamtkunstwerk, das in keine Schublade passt. Fast sämtliche Gewerke hat dieser Künstler bedient, Bühne, Kostüme und Dramaturgie mit geschaffen für mehr als 300 Opern, Schauspiele, Ballette und Operetten, auch selbst Regie geführt. Sogar als Schauspieler trat er auf, in seinen Anfängen. Den Durchbruch erzielte er mit 25, mit Crankos Romeo und Julia in Stuttgart. Seinen Abschied nahm er mit Wagners Ring in Genf, mit 76. Stets traf er den Punkt, als Perfektionist im Team. Dafür wurde er geliebt, gefürchtet – und stilbildend für eine ganze Schülergeneration. Unzählige Bilder brennen für immer im Gedächtnis. Zum Beispiel: die bizarre Insektenwelt im Münchner Füchslein. Oder: das gefaltete, gekippte, trudelnde Haus des Daland in Bayreuth. Danke dafür, Jürgen Rose“, so die offizielle Laudatio der Jury der OPER! AWARDS.

gez. Ulrich Ruhnke
Jury-Vorsitzender der OPER! AWARDS

Graz/ Stefaniensaal
Jonas Kaufmann auf den Spuren der Romantik
Kritik. Jubel im Stefaniensaal: Tenor Jonas Kaufmann war nach zwölf langen Jahren endlich wieder einmal mit einem Liederabend in Graz. Mehr als 40 Liederabende hat der Pianist Helmut Deutsch im Grazer Stefaniensaal begleitet, der dritte mit Jonas Kaufmann war dem 80. Geburtstag des Wiener Ausnahmekönners im vergangenen Dezember gewidmet.
KleineZeitung.de.kultur

Bei dieser Gelegenheit erlauben Sie mir bitte den Hinweis, dass sich weder Online-Merker Eigenrezensionen und schon gar nicht Fremdrezensionen aus  mit der Meinung der Redaktion decken müssen. Es gibt Künstler, die von der Presse regelrecht und vielleicht auch zu sehr gehypt werden, aber auch das muss man sich erst verdienen. Von nichts kommt nichts! Dieser Tageskommentar ist zur Information da, meine Meinung ist da völlig egal! 

Basel: Olympische Spiele mit La Cetra: Virtuose Wiederentdeckung
Domenico Cimarosa – L’Olimpiade als Schweizer & niederländische Erstaufführung

Am Donnerstag, 29. Januar, präsentiert das La Cetra Barockorchester Basel unter der Leitung von Andrea Marcon Domenico Cimarosas Oper L’Olimpiade als Schweizer Erstaufführung. In
der Martinskirche Basel wirken die hochkarätigen Solist:innen Jone Martinez (Aristea), Daniela Mack (Megacle), Olivia Vermeulen (Licida), Chelsea Zurflüh (Argene), Jorge Franco (Clistene) und
Marcello Nardis (Aminta) mit. Am 31. Januar ist La Cetra Basel mit der niederländischen Erstaufführung von L’Olimpiade bei der NTR ZaterdagMatinee im Concertgebouw Amsterdam zu Gast.

L’Olimpiade erzählt von den Wirrungen rund um die olympischen Spiele: Megacle tritt für seinen Freund Licida an, um ihm die Hand der kretischen Prinzessin Aristea zu sichern. Es kommt zu
Verwechslungen, Liebesgeständnissen und überraschenden Enthüllungen, bis sich die Konflikte schliesslich in Harmonie auflösen.

In der neuesten Edition von L’opera ritrovata widmet sich La Cetra Basel diesem Stoff in der Vertonung von Domenico Cimarosa (1749–1801) im klassischen neapolitanischen Stil. Das Li-
bretto von Pietro Metastasio entstand 1733 in Wien für Antonio Caldara und war so erfolgreich, dass es von rund siebzig weiteren Komponisten vertont wurde…

Mehr darüber incl. weitere Termine in den „Infos des Tages“

Ermanno Wolf Ferrari – oder: Kann ein Komponist zu spät kommen?
Am 12. Jänner sollte die Musikwelt den 150. Geburtstag von Ermanno Wolf Ferrari feiern. Sie tut es nicht, dann unsere Intendanten haben die einst so beliebten Werke aus den Augen verloren. Wolf Ferrari, der sei einfach „zu spät drangewesen“, heißt es.
DiePresse.com.wolfferrari

Budapest
Rarität in Budapest: Wie Delibes die Sängerinnen glänzen lässt
Ein vergessener Erfolg, wiederbelebt: Mit Mélissa Petit an der Spitze wird Léo Delibes‘ „Jean de Nivelle“, eine Comique mit Grand-Opéra-Schlagseite, zu charmanter Unterhaltung.
DiePresse.com.delibes

Salzburg
Vokale Virtuosität
Das Eröffnungskonzert der Mozartwoche am Donnerstag 22. Jänner stellt Ausschnitten aus Opern Mozarts Arien aus Opern von Monteverdi und Händel gegenüber. Es spielt das Danish Chamber Orchestra unter der Leitung von Adam Fischer, Solistin ist die kanadische Mezzosopranistin Emily D’Angelo.
DrehpunktKultur.at.mozartwoche

 

Oper Frankfurt. Liederabend Nikola Hillebrand

Simon Lepper, Nikola Hillebrand. Foto: Barbara Aumüller

Frankfurt
Erlesener Schubert-Liederabend mit Nikola Hillebrand an der Oper Frankfurt
https://kulturfreak.de/erlesener-schubert-liederabend-mit-nikola-hillebrand-an-der-oper-frankfurt

Liederabend mit Nikola Hillebrand – Die beflügelte Sohle
Ein reiner feiner Schubert-Liederabend mit Nikola Hillebrand
https://www.fr.de/kultur/musik/liederabend-mit-nikola-hillebrand-94122743.html

TTT – „Revolvierende Autogamie“ – Selbstbestätigungskreislauf Akteure bestätigen sich selbst, intellektuelle Isolation, Abkoppelung vom Publikum

 

In Texten künstlerischer / gesellschaftskritischer  Transformation von Theater, Kultur, öffentlicher Wahrnehmung wurde „revolvierende Autogamie“ zentrale Metapher, kritischer Begriff für geschlossene, sich selbst reproduzierende Systeme in Kultur- u. Medienlandschaft, weist auf strukturelle Defizite im Kulturbetrieb.

Die Metapher wird zunehmend geflügeltes Wort,besonders im Kontext deutschsprachiger Musiktheater, öffentlicher Kulturbetriebe, beschreibt System, in dem Akteure, von Politikern über Intendanten bis hin zu Pressevertretern, sich gegenseitig bestätigen, legitimieren, ohne echte Innovation oder externe Kritik zuzulassen.

Selbstgenügsamer Selbstbestätigungskreislauf verschließt sich gegen kritische Einflüsse, Systemintegrität gilt über künstlerischer Qualität, Metapher kennzeichnet selbstreferenzielles, innovationsarmes System, ohne externe Impulse, kritische Reflexion.

Ein Prozess, in dem künstlerische Qualität, gesellschaftliche Relevanz verloren gehen.  

Die Metapher dient der Kritik an intellektueller Isolation, Intransparenz und Abkoppelung vom Publikum – besonders im Kontext Musiktheater, öffentlich-rechtlichen Kulturinstitutionen. 

  • Systemische Ineffizienz und sinkende künstlerische Standards
  • Selbstbestätigung statt kritischer Reflexion
  • Intransparenz in Verträgen und Entscheidungsprozessen.
  • Verlust künstlerischer Relevanz
  • Abkoppelung vom Publikum, da die Kulturinstitutionen sich in einem Mikrokosmos selbstreferenzieller Lobpreisung bewegen.
  • Systemimmanente Medien liefern nur positiv konnotierte Berichterstattung
  • Ein „Kaisers neue Kleider“-Syndrom: Masse zuckt nur noch mit den Schultern, niemand sagt mutig Wahrheit, spricht Lügen offen an, um nicht ausgeschlossen zu werden

„Revolvierende Autogamie“ wurde Warnung vor systemischen Ineffizienzen, die zu sinkenden künstlerischen Standards und  Verlust gesellschaftlicher Relevanz führen.

Neologismus „revolvierende Autogamie“ in diesem Kontext ist nicht nur sprachliche Neuschöpfungen, sondern kulturelles Stilmittel, kritisches Instrument, um komplexe gesellschaftliche Mechanismen sichtbar zu machen. Der Begriff ist mittlerweile so etabliert, dass er in Diskursen über Kulturpolitik, Theater und Medien als geflügeltes Wort verwendet wird –  Zeichen für eine  Metapher mit breiter Resonanz.

Tim Theo Tinn 15. Jan. 2026

Staatsoper Hannover: Opernball am 13. und 14. Februar 2026

Copyright: Staatsoper Hannover

Gerne möchten wir Sie noch einmal auf den bevorstehenden Opernball 2026 der Staatsoper Hannover aufmerksam machen, der auch in diesem Jahr von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung präsentiert wird.

WIEN / Volkstheater: UKRAINOMANIA – REVUE EINES LEBENS
nach Joseph Roth
Kooperation mit den Zankovetska Nationaltheater Lviv
Premiere: 15. Jänner 2026

Foto: Marcella Ruiz-Cruz

Gut gemeint, aber…

Die Ukraine versucht den ihr aufgezwungenen Krieg nachdrücklich in das Bewusstsein Europas zu tragen, auch mit den Mitteln des Theaters. Zwar hat man das Gefühl, Wolodymyr Selenskyj mindestens jeden dritten Tag in den Nachrichten zu begegnen, und man hört auch laufend von (bisher ergebnislosen) diplomatischen Bemühungen, aber die Realität des Krieges für die Bevölkerung bleibt außen vor – die Nächte in den Kellern, die toten Männer, die tiefe Löcher die Familien reißen, der Ausfall von Strom und Wasser nach russischen Angriffen. Zumindest eine Ahnung davon soll der Abend „Ukrainomania – Revue eines Lebens“ im Volkstheater vermitteln.

Regisseur Jan-Christoph Gocke hat dieses mehr als seltsame Konglomerat in Zusammenarbeit mit dem Zankovetska Nationaltheater Lviv gestaltet. Nach zweieinviertel pausenlosen Stunden wüsste man schwerlich zu sagen, was man eigentlich gesehen haben soll…

Als Zeuge für etwas, mit dem er nichts zu tun hat, wird Joseph Roth (1894-1939) herangezogen. Er wurde zwar noch in der Welt der österreichisch-ungarischen Monarchie in Brody, der jüdisch geprägten Stadt im Königreich Galizien und Lodomerien geboren, und bei allen ambivalenten Gefühlen blieb er der Monarchie lange über ihren Untergang hinaus ideologisch treu. Als diese nach dem Ersten Weltkrieg in Stücke zerfiel und sich 1918 ein eigener ukrainischer Staat etablierte (der nicht lange unabhängig blieb), war Roth über Lemberg und Wien schon nach Berlin weiter gezogen. Als Journalist soll er den Begriff „Ukrainomania“ geprägt haben, weil der neue Staat plötzlich „modern“ wurde. Roth selbst hatte, wie gesagt, damit kaum mehr etwas zu tun…

…Gut gemeint das Ganze, zweifellos. Gut gemacht? Schon weniger. Und am Ende ein fragwürdiger Mix, der vieles, aber eigentlich nichts erzählt. Aber eben gut gemeint in einer Situation, wo unser aller Anteilnahme nur der Ukraine gelten kann. Wie sollte man also dagegen argumentieren?

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Deutschland und Frankreich senden Soldaten nach Grönland – der Einsatz läuft ausserhalb der Nato-Strukturen: Während die USA ihre Drohungen verstärken, eilen verschiedene Hauptstädte Dänemark zu Hilfe. Die EU tut sich schwer mit der Frage, ob die Arktisinsel verteidigt werden muss.
Jetzt lesen
Dänemark begünstigt Trumps Grönland-Phantasien – das Königreich hat den Wettlauf in der Arktis verpasst: Die Empörung über Trumps «Ich will die Insel»-Rhetorik greift zu kurz. Dänemark muss eine Strategie für die Arktis entwickeln – und einen anderen Umgang mit Amerika.
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Massaker in Teheran: Das Ausmass der Greueltaten des iranischen Regimes zeigt sich immer deutlicher: Videos und Augenzeugenberichte aus Iran dringen an die Aussenwelt. Sie legen einen Schluss nahe: Die Sicherheitskräfte haben die Proteste mit beispielloser Brutalität niedergemetzelt. Es gibt wohl Tausende Todesopfer.
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 Zweite Phase in Trumps Friedensplan für Gaza: Ist die Ansage der Amerikaner mehr als ein symbolischer Schritt? Die amerikanische Regierung verkündet den nächsten Schritt in Richtung Frieden für den Gazastreifen. Eine Übergangsregierung für den Küstenstreifen ist bestimmt. Israel reagiert unterkühlt, während die Palästinenser Hoffnung schöpfen.
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Die linke Schönfärberei des Anschlags auf das Berliner Stromnetz ist unverschämt. Wer Linksextremismus verharmlost, sollte keine Verantwortung tragen. Eine Debatte über die Gefahren von Linksradikalen ist überfällig. Doch Politiker von Linkspartei und Grünen wollen davon nichts wissen. Sie vernebeln die Motive der Täter.
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Orban zahlt die Ungarn fürs Kinderkriegen – trotzdem kamen nie weniger Babys zur Welt: Mit Geldgeschenken und der Steuerbefreiung von Müttern sorgt Ungarns Familienpolitik international für Aufsehen. Ob sie wirkt, ist indes umstritten. Frauen, die keine Kinder wollen, fühlen sich dagegen als Bürgerinnen zweiter Klasse.
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Ahmad Mansour: «Die Unterwanderung durch Islamisten ist keine rechte Phantasie, sondern in manchen Orten Europas schon die Realität». Der arabischstämmige Psychologe kämpft seit Jahren gegen den islamischen Extremismus und wird deshalb mit dem Tod bedroht. Er macht linke Kreise für die Situation mitverantwortlich.
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Der Ritter von der kotzenden Gestalt: so gut ist «A Knight of the Seven Kingdoms»: Das neue «Game of Thrones»-Spin-off beschreitet neue Pfade: Es gibt kurzweilige Abenteuer statt politische Intrigen.
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Dave Chappelles düsterer Aufstand: In seinem neuen Special macht der Comedian seinen Zorn zur Show: Im Vergleich zu seinem früheren Schaffen ist Dave Chappelles neustes Netflix-Special dunkel, verschwörerisch und verstörend. Trifft es vielleicht gerade deshalb den Nerv der Zeit?
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Maximaler Scherbenhaufen im Zoo Zürich: Fertige Teile der Voliere werden eingeschmolzen, Stahlbaufirma geht wohl in Konkurs: Auch die letzten Verhandlungen zwischen dem Zoo und einer Zürcher Firma sind ohne Ergebnis abgebrochen worden.
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Kommentar: Der Hamburger SV zeigt, wie man richtig auf Vorwürfe der sexuellen Belästigung reagiert: Jahrelang war der Fussballklub ein Synonym für Chaos und schlechtes Management. Ausgerechnet in der heiklen Causa Stefan Kuntz hat der HSV nun eine Professionalität an den Tag gelegt, die ihm kaum jemand zugetraut hätte.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik; Land gegen Geld: Diese Deals schufen die USA, wie wir sie kennen
Grönland kaufen? Territorien zu erwerben, ist für die USA nichts Neues. Bereits in der Vergangenheit haben US-Regierungen Millionen Quadratkilometer zum Schnäppchenpreis erstanden
Im 19. Jahrhundert wächst das Territorium der USA kräftig – dank einer Mischung aus Kriegen, Annexionen und Geschäften. Mehr als ein Drittel der heutigen Landfläche der USA gehen auf territoriale Zukäufe zurück. Fünf historische Investitionen: 1803 konnten die USA ihr Territorium auf einen Schlag verdoppeln: Frankreich verkaufte in jenem Jahr seine Kolonie West-Louisiana westlich des Mississippis, ein gut zwei Millionen Quadratkilometer großes Gebiet, das sich von der kanadischen Grenze über den mittleren Westen bis nach New Orleans erstreckte. 
geo.de.wissen.weltgeschichte

Neue (Un-)Ordnung: Die Welt als Spielfeld der Großmächte
War Venezuela nur der Anfang? Trump, Putin und Xi Jinping stecken ihre Einflusssphären ab. Verliert das Völkerrecht an Bedeutung und erlebt die Machtpolitik ein Comeback? Was bedeutet das für die NATO? Wem die Supermächte drohen und was sie sich davon erhoffen.
news.at.unordnung

Message, Macht, Medien: Militärexperte Reisner ortet Vorphase zu Weltkrieg
„Message, Macht, Medien“, diesmal in der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. In der neuen Folge antwortet Oberst Markus Reisner vom Bundesheer auf Fragen, wie: Sind wir schon mitten im Weltkrieg? Ersetzt Propaganda klassische Panzer? War Öl der Grund hinter dem US-Angriff auf Venezuela? Und: Warum für den Heeres-Experten eine Verlängerung des Grundwehrdienstes in Österreich kommen muss!
https://www.krone.at/4014913

Österreich
Anfrage an den Bundeskanzler
Kosten für Klausur im „Luxus-Spa“ bringen FPÖ in Rage. Statt im Kanzleramt hat sich die Regierungsspitze in einem niederösterreichischen Hotel zur Klausur getroffen. Folge: eine FPÖ-Anfrage zu den Kosten.
Heute-at.kostenfuerklausur

Deutschland/ Grüne kritisieren Wirtschaftsministerin Was ist dran an den Vorwürfen gegen Reiche?
Ein Geheimtreffen in Tirol und umstrittene Fördergelder: Die Vorwürfe gegen Wirtschaftsministerin Reiche sorgen seit Monaten für Kritik. Nun hat die CDU-Politikerin im Wirtschaftsausschuss ausgesagt.
Tagesschau.de.inland

Österreich/ „Krone“-Kommentar: Ob Stocker und Babler so die Herzen erobern?
Christian Kern und Sebastian Kurz werden entgegen aller Spekulationen oder heimlicher Wünsche wohl nicht so bald oder eher nie mehr Bundeskanzler.
Bei allen Einwänden gegen die zwei Herren muss ihnen zugutegehalten werden, dass sie über eine im politischen Geschäft wichtige Gabe verfügen: Sie lieben es, über sämtliche Kanäle zur Bevölkerung zu reden. Und das weit über ihre zuletzt klein gewordenen Parteikreise hinaus. Diese Eigenschaft hat am Ende zwar weder Kern noch Kurz und auch nicht das Land weitergebracht, aber es gab eine Idee davon, was die beiden mit dem Land machen wollen. Unterhaltsam war es außerdem – das sind die beiden bis heute.
https://www.krone.at/4013853

Wirtschaft Wien/ Wirtschaftskammer. Familienbetrieb Wirtschaftskammer: Walter Rucks Angehörige machen Karriere
Der Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck kümmert sich um seine Angehörigen: Seine Söhne und seine Lebensgefährtin haben Funktionen in der Sozialversicherung, der ÖVP und der Wirtschaftskammer übernommen. Sind die Postenbesetzungen Teil eines größeren Plans?
www.profil.at

Österreich: Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sinkt auf 5 Prozent
Preis-Hammer bei der Regierungsklausur: Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel wird auf fünf Prozent sinken. Darauf hat sich die Regierung nach oe24-Informationen bei ihrer Klausur geeinigt, deren Ergebnisse zu Mittag vorgestellt wurden.
oe24.at.business

Sport. Standpunkt-Episode 11
Streif zu gefährlich? „Karrieren geboren und beendet“
In Kitzbühel werden Helden geboren. Am Fuße der Hausbergkante und Mausefalle zerschellen aber auch Träume. Ist die Streif zu riskant? Das anstehende Wengen-Wochenende startet traditionell den Countdown zum alljährlichen Hahnenkamm-Spektakel in Kitzbühel. Die Skiwelt fiebert den Rennen in der Gamsstadt entgegen. Mit dem besonderen Highlight: der Abfahrt auf der berüchtigten Streif.
Heute.at.streifgefaehrlich

Was entnehmen wir den Zeitungsartikeln? Dass das, was Trump nun machen will, bereits Anfang des 19. Jahrhunderts durchaus üblich war. Frankreich verkaufte in jenem Jahr seine Kolonie West-Louisiana westlich des Mississippis, ein gut zwei Millionen Quadratkilometer großes Gebiet. Da erscheinen Trumps Ambitionen in einem anderen Licht! Seine Philosophie: Mit dem nötigen Geld bekommt man alles! Das erhebt ihn aber klar über Putin, denn der hat der Ukraine kein finanzielles Arrangement vorgeschlagen! 

Haben Sie das gewusst? Ich nicht! Es lohnt sich, den Online-Merker zu lesen!

Ich wünsche einen schönen Tag!

 

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