Macbeth, Werbesujet Hamburgische Staatsoper
Wie endet man, wenn man nicht an Hexen glaubt, aber voll auf Selbstermächtigung setzt? Wenn Sie Tobias Kratzer fragen: Nackt, verkrümmt um einen kahlen Ast geklammert, den Blick irr zur Seite gerichtet. Abgelichtet auf einem Plakat, das in Hamburg für die PREMIERE an diesem Samstag geworben hat. Und, wie ich hinzusetzen möchte: Darauf hoffend, dass einem endlich jemand einen schwarzen Balken über das Geschlechtsteil klebt. Zumindest im öffentlichen Raum, auf dem Programmheft war immer noch alles zu sehen.
Marketing mit Bart – Provokation bringt Aufmerksamkeit, wird man sich an der Hamburgischen Staatsoper gedacht haben. Und sich für nackte Tatsachen entschieden haben. Das ist immer noch eine sichere Bank, wenn sich auch die Aufmerksamkeit in Grenzen gehalten hat.
Hamburg
Zwischen den Sätzen 1: Bonnie & Clyde statt Macbeth?
Wie endet man, wenn man nicht an Hexen glaubt, aber voll auf Selbstermächtigung setzt? Wenn Sie Tobias Kratzer fragen: Nackt, verkrümmt um einen kahlen Ast geklammert, den Blick irr zur Seite gerichtet. Abgelichtet auf einem Plakat, das in Hamburg für die PREMIERE an diesem Samstag geworben hat. Und, wie ich hinzusetzen möchte: Darauf hoffend, dass einem endlich jemand einen schwarzen Balken über das Geschlechtsteil klebt. Zumindest im öffentlichen Raum, auf dem Programmheft war immer noch alles zu sehen.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Tobias Kratzers neuer Macbeth überzeugt durch Empathie
Tobias Kratzer zeigt, warum die Lady dem Wahn verfällt, sie wird sichtbar von der Erkenntnis ihres mörderischen Tuns niedergedrückt. Macbeth versucht sie, während sie ihre Wahnsinnsarie singt, händeringend aus den Fängen des Todes zu befreien. Es gelingt ihm nicht, er ergibt sich seinem Schicksal.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Hamburg
Kritik Verdis „Macbeth“ an der Hamburgischen StaatsoperEin archaisch-gegenwärtiges Königsdrama
von Jörn Florian Fuchs- Mit Verdis „Macbeth“ eröffnet die Hamburgische Staatsoper ihre neue Saison. Tobias Kratzer deutet das Werk als düsteres, zeitloses Macht- und Familiendrama und entwickelt starke Bilder und eine eindrucksvolle Chorführung, verliert sich aber mitunter in Wiederholungen seiner szenischen Ideen. Während einzelne Momente nachhaltig berühren, bleibt die psychologische Entwicklung der Figuren eher skizzenhaft. Auch musikalisch erfüllt der Abend die hohen Erwartungen nur teilweise: Weder das Solistenensemble noch das Philharmonische Staatsorchester Hamburg können durchweg überzeugen.
BR-Klassik.de
Hamburg
Macbeth trifft Mäc-Geiz
Die Hamburgische Staatsoper verspricht mit Tobias Kratzers neuem »Macbeth« einen finsteren Machtkrimi. Auf der Bühne wird daraus eine royale Telenovela im Teppichboden-Wohnzimmer. Und im Graben? Verdi mit Friesennerz und einer Portion hanseatischer »Italjanitah«.
https://backstageclassical.com/macbeth-trifft-maec-geiz/
Saisonstart der Hamburger Staatsoper: Warum Verdis „Macbeth“ enttäuscht
Ein Mann will nach oben: Macbeth, Shootingstar und erfolgreicher Feldherr. Da steht er, mit seinem Kriegskumpanen Banquo, hinter ihm ein düsteres Halbrund. Wie in einem antiken Theater steigen Stufen nach oben, und darauf sitzen Dämonen, Hexen, Zauberwesen, gestikulieren wild – sie prophezeien Macbeth: Du wirst König! Wer würde da nicht in Versuchung geraten? Das Problem (oder ist es zutiefst menschlich?): Macbeth zögert, dafür aktiv etwas zu tun. Es braucht seine Ehefrau, die ihn anspornt.
Ndr.de.hamburg.macbeth
Wien/ Theater an der Wien: Frivole Nymphenspiele zwischen Oper und Markusdom
Interview: Stefan Herheim inszeniert selbst Cavallis „La Calisto“. Ein barocker Start (16. 9.) für den Direktor des Theaters an der Wien in eine Sparsaison mit nur noch sechs Premieren.
https://www.krone.at/4292192
Graz
Oper, öffne dich! So feierte die Grazer Oper ihren Saisonauftakt
Nicht nur mit einem Highlights-Programm auf der Bühne, sondern auch mit einem kunterbunten Programm im Hof feierte die Grazer Oper den Auftakt in die Saison 2026/27. Ein Höhepunkt war auch der Kostümflohmarkt im Next Liberty.
KleineZeitung.at
Grazer Portal in die Welt der Klassik: MUSIKVEREIN GRAZ
Ab 14. September geht der Kartenverkauf für die Grazer Musikvereins-Saison in die letzte Phase. Zum Auftakt der Saison ein Überblick über Konzerte, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Von Martin Gasser | KLEINE ZEITUNG | 12.9.2026
Natürlich steht Graz im Schatten von Wien, einer der Welthauptstädte der Klassik. Aber man kann auch im Schatten glänzen. Das beweist der Musikverein Graz, der selbst ein Klassiker ist. Intendant Michael Nemeth führt den Musikverein in die 212. Saison. Die ist voller Musik: Kammermusik und große Symphonik, Liederabende, Solokonzerte, Kinderkonzerte und diverse Galas. Zum Auftakt der Saison in Stefanien- und Kammermusiksaal am 28. September und zum Start des allgemeinen Kartenverkaufs am Montag, dem 14. September. Hier eine Auswahl aus dem etwa 60 Veranstaltungen fassenden Programm.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Das Grazer Portal in die Welt der Klassik öffnet sich (Bezahlartikel)
Ab 14. September geht der Kartenverkauf für die Grazer Musikvereins-Saison in die letzte Phase. Zum Auftakt der Saison ein Überblick über Konzerte, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
KleineZeitung.at.artikel.eroeffnung
Wien/ Staatsoper: „Don Carlo“ in Wien: Grigolo findet auch die zarten Töne
Kirill Serebrennikov lenkt in Verdis „Don Carlo“ oft vom Wesentlichen ab. Umso stärker treffen Günther Groissböck, Elena Stikhina, Étienne Dupuis und das Staatsopernorchester ins Mark. Vittorio Grigolo krönt den Abend an der Wiener Staatsoper mit Spinto-Glanz und jener Mischung aus Ego und Charisma, die polarisiert.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
OPER FRANKFURT: Peter I. Tschaikowski: Mazeppa. Premiere / Frankfurter Erstaufführung. Premiere war gestern (13. September 2026)
Weitere Termine: 18./20./26.September; 1./4./10./15. Oktober 2026
Aus einer Liebe, die alle Konventionen sprengt, erwächst eine blutige Familienfehde: Tschaikowskis düsterste Oper porträtiert Machtmenschen, die zunehmend das rechte Maß verlieren.
Maria, die Tochter des reichen Kotschubej, liebt den deutlich älteren General Mazeppa. Als die beiden gegen den Willen von Marias Vater heiraten, entspinnt sich ein erbitterter Machtkampf: Kotschubej klagt Mazeppa, dem er bis dato als Freund und Geschäftspartner verbunden war, wegen Hochverrats beim Zaren an. Doch der Schuss geht nach hinten los: Der Zar schenkt den Anschuldigungen keinen Glauben und lässt Kotschubej öffentlich hinrichten. Als Maria die fatalen Folgen ihrer Liebe erkennt, verliert sie den Verstand.
Genauso wie Tschaikowskis Erfolgsopern Eugen Onegin und Pique Dame basiert Mazeppa auf einer literarischen Vorlage von Alexander Puschkin. Dessen Poem Poltawa von 1829 setzt sich mit dem Kosakenführer Iwan Mazeppa auseinander, der Anfang des 18. Jahrhunderts den Aufstand gegen die russische Vorherrschaft wagte. Während Puschkin den Protagonisten ganz im Sinne des damaligen Zarenregimes als manipulativen Vaterlandsverräter zeigt, verleiht ihm Tschaikowski durchaus ambivalente Züge: Mazeppas Liebe zu Maria macht der Komponist in melancholisch-sanften Arien ebenso hörbar wie dessen Brutalität, die sich durchschneidende Rhythmen und martialische Orchesterzwischenspiele vermittelt.
Regisseur Matthew Wild interpretiert Tschaikowskis Oper als politische Parabel über eine Elite, die ihre Konflikte auf dem Rücken der eigenen Bevölkerung austrägt. Ins Zentrum des Geschehens rückt dabei nach und nach die Figur der Maria: Unfähig, die eigenen Verstrickungen zu akzeptieren, verfällt sie schließlich in einen Zustand kindlicher Entrücktheit. Gelingt es Maria, die Bilder der allseits grassierenden Gewalt aus dem Kopf zu bekommen?
Petr Sokolov (Mazeppa) und Nombulelo Yende (Maria). Foto: Xiomara Bender
Oper in drei Akten und sechs Bildern von Peter I. Tschaikowski
Text von Victor P. Burenin und Peter I. Tschaikowski
nach Alexander S. Puschkin
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Petr Sokolov (Mazeppa) und Nombulelo Yende (Maria). Foto: Xiomara Bender
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Stadttheater Minden: „Die Meistersinger von Nürnberg“, Richard Wagner
Die Premiere von Die Meistersinger von Nürnberg gerät zu einem Triumph des Richard Wagner Verbandes Minden e.V., der es geschafft hat, den Bayreuther Kanon komplett im Mindener Stadttheater auf die Bühne zu bringen. Es begann 2002 mit einer Co-Produktion des Theaters, der Nordwestdeutschen Philharmonie und der örtlichen Wagner-Freunde von Der fliegende Holländer anlässlich des 90-jährigen Jubiläum des Verbandes. Wegen des großen Erfolges folgten weitere Produktionen von Wagners Bühnenwerken, und nun steht mit Die Meistersinger von Nürnberg das letzte der zehn bei den Bayreuther Wagner-Festspielen regelmäßig aufgeführten Werke auf dem Programm im mittlerweile so genannten „Bayreuth des Nordens“. Mit insgesamt siebzehn Rollen und großem Choranteil ist es die herausfordernste Oper Wagners und ermöglicht auch diesmal jüngeren Sängerinnen und Sängern ebenso wie gestandenen, mit Rollendebuts eine wichtige Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen.
Von Bernhard Stoelzel
DerOpernfreund.de.meistersinger
Wagners „Meistersinger“ in Minden: Splendide Bestleistung mit Sensibilität und Glück
Die sechs Vorstellungen von „Die Meistersinger von Nürnberg“ im Stadttheater Minden bis 27. September sind fast ausverkauft. So schließt der imponierende Zyklus mit allen Werken des Bayreuther Kanons im Dreijahresabstand, den der Richard-Wagner-Verband Minden 2002 mit „Der fliegende Holländer“ begann und 2019 gerade rechtzeitig vor der Pandemie mit dem kompletten Vierteiler „Der Ring des Nibelungen“ zum Höhepunkt brachte. Ein weiterer Triumph: Der Dirigent Frank Beermann, der Regisseur Jakob Peters-Messer, die Nordwestdeutsche Philharmonie und die Opernchor-Vereinigung Coruso schlagen sich hier mit einem beneidenswerten Rückhalt bei Publikum, Bürgerschaft und einer imponierenden Reihe von Sponsoren.
NeueMusikzeitung/nmz.de.meistersinger
Magdeburg
Mozart-Oper „Cosi fan tutte“ spaltet das Publikum in Magdeburg mit KI-Inszenierung
Regisseurin Martina Gredler schnappte sich die bekannte Mozart-Oper und dachte sie komplett neu. Die Handlung um Ferrando und Guglielmo, die die Treue ihrer Partnerinnen Fiordiligi und Dorabella testen wollen, bleibt grundlegend die gleiche. Doch Don Alfonso, der die zwei Männer zu einer Wette anstachelt, wird in der Magdeburger Version prompt zu einem Start-up-Gründer und statt sich zu verkleiden, sollen die Frauen mit KI-Chatbots verführt werden.
TAG-24.de.cosi
Biel
Dieter Kaegis Liebeserklärung ans legendäre Café Odéon in Biel
Besser kann man eine Opernsaison nicht starten, wie das jetzt beim Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS!) der Fall ist. Mit der verschollenen Belacanto-Bombe «Falstaff» von Michael William Balfe gelingt Regisseur Dieter Kaegi ein Coup, der auf allen Ebenen zündet.
https://www.plattformj.ch/artikel/246650/
WIEN: 25 JAHRE LEOPOLD MUSEUM:. FREIER EINTRITT AM 20.09.2026
Zum 25-jährigen Jubiläum öffnet das Leopold Museum seine Türen bei freiem Eintritt. Kostenlose Führungen geben Einblicke in die Sammlung, ihre Geschichten und ihre Meisterwerke. Im Kinderatelier wird gemeinsam gestaltet. Ein Tag, um Bekanntes wiederzusehen, Neues zu entdecken und 25 Jahre Leopold Museum gemeinsam zu feiern.
TERMIN: SONNTAG, 20. SEPTEMBER 2026
EINTRITT FREI!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
25 JAHRE LEOPOLD MUSEUM
PROGRAMM 25 JAHRE LEOPOLD MUSEUM
WIEN / Volkstheater: MACBETH nach William Shakespeare
Premiere: 10. September 2026,
besucht wurde die zweite Vorstellung am 13. September 2016
Foto: Marcella Ruiz-Cruz/Volkstheater
Das Kasperlspiel vom Klappmaul-Macbeth
Also, ehrlich, wer braucht heutzutage noch Theater? Eine Bühne, wo echte Menschen in echten Stücken echte Probleme verhandeln? Einen Zuschauerraum mit „normalen“ Menschen (pfui, das Wort darf es gar nicht meher geben), die genau so etwas sehen wollen?
Nebbich, wir leben im digitalen Zeitalter, der analoge Mensch hat ausgedient. Spielkonsolen und Videokameras holen ihn aus der Wirklichkeit und verwandeln ihn in ein Bild, stülpen ihm die neue Künstlichkeit über. Den Menschen darunter will ohnedies niemand mehr sehen. Den ist man, wenn man dauernd ins Smartphone starrt, ja gar nicht mehr gewöhnt.
Dies erlebt man auch in der ersten Premiere des Volkstheaters. Allerdings haben noch Echtmenschen möglicherweise längere Anfahrts- und notabene Rückfahrtszeiten auf sich genommen, weil im Theater der „Macbeth“ von William Shakespeare versprochen wurde. Dafür bekommen sie ein 65minütiges (!!!) Computerspiel.
Ein Game, das auf der Bühne eher wie eine Mischung aus Kasperltheater mit Klappmaulpuppen (ganz ohne Habjan) und den Pradler Ritterspielen wirkt. „Wähle Deine Waffe“, und schon reicht eine schwarze Hand nacheinander den Dolch, die Axt, das Schwert, und dann wird gestochen und drauf gehauen, was es das Zeug hält. Na ja, „Macbeth“ ist ja ein blutiges Stück…
…Die zweite Vorstellung der Produktion war ziemlich voll und ein offenbar aufgeschlossenes Publikum beklatschte dieses Angebot angeregt. Dem Theaterfreund, der mehr für Theater als für Gaming übrig hat, tut es um die wunderbaren Rollen leid, die hier nicht gespielt wurden… Ja, und um das Stück natürlich auch.
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Sie trug das Dress, als Charles seine Untreue gestand: Prinzessin Dianas «Rachekleid» wird versteigert: Für bis zu 220 000 Pfund kommt ein schwarzes Abendkleid von Lady Diana unter den Hammer. Mit diesem Outfit hat sie vor über dreissig Jahren einen neuen Begriff geprägt.
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Ukrainische Drohnen machen Russlands gigantische Fläche immer mehr zum Problem
Bisher galt die geografische Ausdehnung Russlands als bester Schutzschild des Landes. Die ukrainischen Angriffe zeigen jedoch, dass Russland sein riesiges Territorium nicht lückenlos sichern kann. Dadurch bringt Kiew den Krieg näher an die russische Bevölkerung.
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Verzweiflung trifft Verweigerung – es war in Russland noch nie leicht, jung zu sein, heute aber ist es besonders belastend. Nachdem sich die politisch-ökonomischen Verhältnisse in den nuller Jahren entspannt und verbessert hatten, sieht sich die russische Jugend mit einer düsteren Gegenwart konfrontiert. Selbst wer dem Kriegseinsatz entgeht, dem fehlt es an positiven Zukunftsperspektiven.
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Hitlers vergessener Polizeichef: Kurt Daluege war ein Nazi der ersten Stunde und machte im «Dritten Reich» Karriere: Als Chef der Ordnungspolizei war er massgeblich am Holocaust und an Kriegsverbrechen beteiligt. Nun ist die erste wissenschaftliche Monografie über ihn erschienen.
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«Soudain»: Mehr als drei Stunden über Tod und Altern, die keine Sekunde langweilen: Der Oscarpreisträger Ryūsuke Hamaguchi riskiert in «Soudain» beinahe alles, was einen Film unerträglich machen könnte – und triumphiert. Das Drama ist ein Meisterwerk, das auch seine Hauptdarstellerin Virginie Efira verändert hat.
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«Die AfD hat als einzige Partei auf positive Weise auf das ostdeutsche Lebensgefühl gesetzt». Der Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt lasse sich nicht mit mangelndem Demokratieverständnis erklären, sagt die Historikerin Katja Hoyer. Die Herablassung von Politikern und Medien sei wenig hilfreich.
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Motiv und Spiegelung – Monet und Bacon ganz gross im Kunsthaus Zürich: Viele Meisterwerke nennt das Kunsthaus Zürich sein eigen. Nun wird eine Auswahl präsentiert. Die beiden grössten Werke – Monets «Seerosen» und Bacons Triptychon – erzählen von den Spiegelungen im Bilderlabyrinth der Kunst.
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Gluck macht glücklich: Alle grossen Komponisten schätzten ihn, dennoch haben heute zu wenige Bühnen seine Werke im Programm: In der Heimat des grossen Opernreformers Christoph Willibald Gluck will man das ändern, sogar in der Wagner-Stadt Bayreuth.
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Der Bildhauer mit den Augen des Dichters gesehen: Rainer Maria Rilke verehrte Auguste Rodins Werk: Rilke verfasste zahlreiche Kommentare zum Schaffen des französischen Bildhauers. Sie werden nun in einer Ausstellung in direkten Bezug zu ausgewählten Werken Rodins gestellt.
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Ein kleiner Verlag will den «ultimativen Skandal» inszenieren – und entlarvt damit den Schweizer Literaturbetrieb und sich selbst: Der Th.-Gut-Verlag verkauft Geschichten. Mal zwischen Buchdeckeln, mal aus der Trickkiste. Denn am Ende gilt: Es gibt keine schlechte Presse. Eine kleine Posse.
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«Salvation»: wie ein Dorf dem Wahn verfällt. In Emin Alpers neuem Spielfilm kehrt ein vertriebener Clan in ein anatolisches Bergdorf zurück – und entfacht eine alte Feindschaft neu. Zwischen religiösen Visionen und Verschwörungserzählungen zeigt der türkische Regisseur, wie Angst in Gewalt umschlägt.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Politik: Angriffe auf Russen-Diesel. „Er muss aufhören“ – Trump pfeift Selenskyj zurück
Trump fordert Selenskyj auf, Angriffe auf russische Diesel-Anlagen zu stoppen. Er macht die Ukraine für die Engpässe mitverantwortlich. Mit Angriffen auf die Infrastruktur setzt die Ukraine Russland unter Druck. Zumindest mit Attacken gegen russische Diesel-Anlagen soll es jetzt aber vorbei sein – jedenfalls wenn es nach US-Präsident Donald Trump geht.
Heute.at-ermussaufhoeren
Sport/ Autorennsport/ Formel 1„Was redet ihr?“. Position verloren! Verstappen tobt über sein Team
„Das war ein Eigentor“, kritisierten sogar die ORF-Kommentatoren die Entscheidung von Red Bull, Max Verstappen nach einem turbulenten Start zwei Plätze zurückgeben zu lassen. Auch der vierfache Weltmeister tobte über den Funk über sein Team.
https://www.krone.at/4293681
Das war eine unnötige Fleißaufgabe, zu der Verstappen von seinem Team genötigt wurde. Allerdings, mehr als der zweite Platz war ohnedies nicht drin!
Tennis/US Open
Triumph bei US Open: Alexander Zverev krönt sich zum König von New York
Alexander Zverev hat am Sonntag zum ersten Mal in seiner Karriere die Tennis-US-Open für sich entschieden. Der Deutsche setzte sich in seinem dritten Grand-Slam-Endspiel in Folge gegen den US-Amerikaner Ben Shelton mit 6:3,7:6(2),5:7,6:2 durch und triumphierte wie zuletzt schon bei seinem Premieren-Major-Erfolg bei den French Open. In Wimbledon hatte er gegen den Südtiroler Jannik Sinner den Kürzeren gezogen, dem er in der Weltrangliste als erster Verfolger näher rückt.
https://www.krone.at/4291938
New Yorf
Martin Auer in Manhattan: So viel kostet sein Brot in den USA
Der Grazer Bäcker Martin Auer hat eine Filiale in New York eröffnet. Für Diskussionen sorgt der Preis. Nicht nur das Geschäft in New York, auch der Brotpreis sorgt für Aufsehen. Ein Laib kostet nämlich satte 60 Dollar (cirka 51 Euro). Und wird bereits heftig diskutiert, wie Nutzer kommentieren. Immerhin kostet das Brot in Graz weniger als 10 Euro. Was manche ebenfalls schon als hoch empfinden. Doch 60 Dollar seien eine andere Kategorie. Manche sprechen von einem „obszönen Preis“. Andere verwehren sich dagegen, das Grundnahrungsmittel Brot zum „Designprodukt“ zu machen.
Kurier.at.brot.in New York
51 Euro für einen Laib Brot, das ist nicht schwach
Österreich
Kasperl der Woche: Blauer Alarm: Ministerin sieht überall die FPÖ
Blaue Hüte, Pfiffe, FPÖ-Verdacht: Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) sah am Altausseer Kirtag eine blaue Störaktion. Es war aber nur eine (unpolitische) Poltergruppe. Für diese Farbenlehre gibt’s den Kasperl der Woche.
https://www.krone.at/4292318
Die Außenministerin fühlt sich von der FPÖ verfolgt, nachdem sie ausgebuht wurde, weil sie bei einem Kirtag das Mikrophon enterte, um dort eine Rede zu schwingen. Dass den Menschen bei einem Kirtag nicht nach Politreden ist, geht nicht in ihren Kopf. Sie sah nur Störenfriede mit blauen Hüten. Später stellt sich heraus, dass das einen unpolitische Poltertruppe war, die bloß beim Kirtag „poltern“ wollte. So ein „Kasperl der Woche will auch redlich verdient sein.
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

