Bayreuth
Sind die Bayreuther Festspiele 2028 zahlungsunfähig?
Das Land Bayern ist bereit, die massiven Tarifsteigerungen mitzutragen – der Bund ist da zurückhaltender. Vor allen Dingen brauchen die Festspiele aber eine neue Gesellschafterstruktur. Derzeit geistert ein erstaunlicher Satz durch das Bayreuther Festspielhaus: »Es könnte sein, dass die Bayreuther Festspiele 2028 spielunfähig sind.« Und es ist etwas dran an dieser Angst. Die Festspiele haben durch die anstehenden Tarifsteigerungen jährlich rund 1,2 Millionen Euro Mehrausgaben – und es ist unsicher, ob diese Summe von den Gesellschaftern gedeckt werden kann. Das Problem ist nicht neu. Bereits im BackstageClassical-Podcast vor der letzten Festspieleröffnung erklärte Festspielleiterin Katharina Wagner, dass sie nicht wisse, wie sie die Tarifsteigerungen gegenfinanzieren soll.
https://backstageclassical.com/sind-die-bayreuther-festspiele-2028-zahlungsunfaehig/
München: Uraufführung im Gärtnerplatztheater
Copyright: Gärtnerplatztheater
Der tollste Tag – In München wird die neue Oper von Johanna Doderer uraufgeführt
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,40 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio
Kritik – „Der tollste Tag von Johann Doderer Alles Mozart oder was?
Mit „Der tollste Tag“ präsentiert das Münchner Gärtnerplatztheater bereits die dritte Oper der österreichischen Komponistin Johanna Doderer – nach „Liliom“ (2016) und „Schuberts Reise nach Atzenbrugg“ (2021). Die neue Oper basiert auf Peter Turrinis gleichnamigem Theaterstück von 1971, das wiederum auf Beaumarchais’ „La folle journée ou Le mariage de Figaro“ anspielt – aber in einem ganz anderen Ton und mit völlig anderem Ende.
BR-Klassik.de.aktuell
Apart bis banal – Johanna Doderer: Der tollste Tag
Johanna Doderer vertont als dritte Auftragsoper fürs Münchner Gärtnerplatztheater „Der tollste Tag“ nach Peter Turrinis gleichnamigem Stück. In der Uraufführung von Josef E. Köpplinger glänzt das Ensemble – und zeigt die Männerfiguren als Allegorie zeitloser Todsünden.
DieDeutscheBuehne.de
„Ich seh rosa für die Zukunft“ – zu früh gefreut…
Magische derb ehrliche Worte in drängende Musik gesetzt. Eine kollektive kraftvolle Ensembleleistung. Johanna Doderers neueste Oper „Der tollste Tag“ wird im Gärtnerplatztheater München uraufgeführt. Peter Turrinis Libretto glänzt durch eindrückliche klare prägnante Sprache.Johanna Dodererers Komposition beginnt in der Ouvertüre treibend, dieses Kriminalstück ankündigend. Krimifilmmusik, zuweilen untermalend, zuweilen drohend ankündigend. Die kurzen ruhigen innehaltenden Momente verspüre ich als kleine Verschnaufpausen in der etwa hundert Minuten ohne Pause andauernden Vorstellung. Das gelegentlich Atonale wirkt in mir als Hinweis, dass die Handelnden gerade nicht auf voller Kenntnishöhe sind. Dirigent Eduardo Browne lenkt das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz ohne Hektik, der Klang vermittelt mir pointierte Dringlichkeit in jedem Moment der Oper.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Ronacher: „Maria Theresia“ – das Musical-Memorial der Kaiserin 10.10.2025
Nienke Latten als „Maria Theesia“. Foto: Deen van Meer
Wiens Vereinigte Bühnen haben immer wieder in Österreichs Geschichte nach Stoffen für ihre Bühnenshows gesucht. Einen „Mozart“, einen „Schikaneder“, einen „Rudolf“ mit der Affaire Mayerling, eine „Freudiana“ und einiges mehr hatte es dabei freizügig nacherzählt gegeben. Die „Elisabeth“ ist die weit Erfolgreichste gewesen. Christian Struppeck, Musicalchef in Wien, führt nun ins Habsburgerreich des 18.Jahrhunderts und setzt auf „Maria Theresia“ als flirrendes Musical-Memorial. Sicher kein seelisches oder unabdingbares Bedürfnis, doch wie es zur Zeit in dieser Branche abläuft: Es ist wohl als Spekulation einzuschätzen. Suchen wir, wo hier die Business-Elemente richtig getroffen worden sind und ob die Musik vielleicht zu zünden vermag.
Zuerst aber einige Werbeworte der Vereinigten Bühnen für diese Eigenproduktion: „Das opulente Musical vereint monumentale Dramatik mit modernem Sound, pulsierende Beats mit eindringlichen Lyrics. Zeitlose Geschichte trifft auf zeitgemäße Inszenierung und schafft ein mitreißendes Bühnenerlebnis voller Energie und Überraschungen. Die Vereinigten Bühnen Wien setzen mit dieser spektakulären Produktion ein kraftvolles Statement und der legendären Herrscherin ein Denkmal – jung, dynamisch und absolut unverwechselbar.“…
Zum Premierenbericht von Meinhard Rüdenauer
Wien
Working Mum: So klingt das neue Musical „Maria Theresia“ (Bezahlartikel)
Dreiecksbeziehung, Karriere mit Kindern und keine Spur von Work-Life-Balance: Das Leben der Kaiserin Maria Theresia als soft-feministisches Musical.
https://kurier.at/kultur/neues-musical-maria-theresia-premiere-ronacher/403092236
Triumph für Wiens neue Musical-Kaiserin!
Die mit Spannung erwartete Weltpremiere der neuen Eigenproduktion der Vereinigten Bühnen Wiens, „Maria Theresia – Das Musical!“, wurde vom Publikum am Freitagabend im Wiener Ronacher heftig bejubelt!
https://www.krone.at/3924388
Zu einer Musical-Kaiserin wurde sie nicht gekrönt (Bezahlartikel)
KRITIK. Uraufführung im Wiener Ronacher: „Maria Theresia“ vermag als Musical mit Schauwert zu unterhalten, trifft aber nicht ins Herz mit seinen austauschbaren Songs und deren plumpen Texten. Die großartige Erstbesetzung ist jedenfalls einen Besuch wert.
Kleine Zeitung.at
Berlin/ Staatsoper: Siegfried startet enttäuschend, bekommt dann jedoch die Kurve
Bis auf einen etwas wackeligen Start zeigt die Staatsoper Unter den Linden auch am dritten Abend einen nahezu idealen Opernabend. Dmitri Tcherniakovs Regie ist hingegen an einem neuen Tiefpunkt. Am dritten Abend des Bühnenfestspiels kommt langsam Routine auf, man kennt die Sitznachbarn und nickt sich wissend zu. Gespräche, die in den Pausen der Walküre angefangen haben, werden nun fortgesetzt. Doch nicht jeder hat die Gelegenheit dazu; anders als in den vorangegangenen Tagen sind nun doch ein paar wenige Plätze verwaist.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de
Blindenmarkt/ Herbsttage: Der Schokoladensoldat“ von Oscar Straus feiert in Blindenmarkt Triumphe. Intendant Michael Garschall forciert die österreichische Operette
Foto: Lukas Beck
Schon im vorigen Jahrhundert hat der weltweit als Spezialist des umfangreichen Musiktheaters anerkannte „Opernführer“ Marcel Prawy ausgesagt, dass aus dem reichen Schatz der heimischen Operetten einst nur etwa zwölf auf unseren Bühnen überleben werden. Nun scheint diese Voraussage bereits Wirklichkeit geworden zu sein. Dies zeigen viele Beispiele wie etwa der Wandel von Mörbisch als „Mekka der Operette“ zur sommerlichen Musical-Metropole. Gottlob pflegen Bad Ischl mit dem Lehár-Festival, Baden in reduzierter Form, Bad Hall und Zell an der Pram die Operette und helfen damit, das zu den bedeutendsten Kulturgütern unseres Landes zählende Operettenrepertoire zu erhalten…
Zum Bericht von I.R.
BADEN/ Bühne Baden / Stadttheater: WICKED – Die Hexen von Oz
Musik und Gesangstexte von Stephen Schwartz
Buch von Winnie Holzmann nach dem Roman von Gregory Maguire
Deutsch von Michael Kunze (Gesangstexte) und Ruth Deny (Dialoge)
Bericht über die Aufführung am 11. Oktober 2026 (Premiere am 3. Oktober)
Weitere Vorstellungstermine: 17., 18., 24. & 25. Oktober 2025
1., 12. & 13. November 2025 – alle Termine ausverkauft, Warteliste!
10., 15., 18., 21., 22., 28., 29. & 30. April 2026
Die Bühne Baden kann Musical! Und wie!
Laura Panzeri als Elphaba, Vanessa Heinz als Glinda und Ensemble © Lalo Jodlbauer
Der neue künstlerische Leiter der Bühne Baden, Andreas Gergen, schafft eine Sensation: die österreichische Erstaufführung des Broadway-Hits WICKED in Baden! Seit Oktober 2003 wird am Broadway im Gershwin Theatre achtmal pro Woche gespielt, gesungen und getanzt! Seit 2024 gibt es den Film WICKED mit Cynthia Erivo als Elphaba und Ariana Grande als Glinda in den Kinos. Und seit Oktober 2025 begeistert das Musical WICKED im Stadttheater Baden das Publikum.
Zum Bericht von Elisabeth-Dietrich Schulz
Baden-Baden: Von Pioniergeist beflügelt: Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa stellt das Jahresprogramm 2026 vor.
Mit sieben Festivals durchs Jahr / Zwei inszenierte Opern / Langes Wochenende mit den Berliner Philharmonikern / Acht Tanzcompagnien
Klaus Mäkelä. Foto: Marco Borggreve
Mit der Vorstellung des Programms 2026 definiert Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa die Richtung, in die er das Festspielhaus in die Zukunft führt: Es wird europäischer, mit neuen Angeboten an ein noch vielfältigeres Publikum.
Die Partnerschaft zur Stadt Baden-Baden bei privat finanziertem künstlerischem Betrieb bewähre sich, so Benedikt Stampa, gerade jetzt: „Damit waren wir von Anfang an Pioniere. Wenn die öffentliche Unterstützung kultureller Einrichtungen unter Spardruck steht, machen sich Unternehmergeist und finanzielle Unabhängigkeit für unser Haus, für die Stadt Baden-Baden und für unser Publikum bezahlt.“
Osterfestspiele: Europa an der Oos
Auf diesem Baden-Badener Weg bleibt es möglich, 2026 neben einer Vielfalt an Veranstaltungen in allen Sparten sieben hochkarätige Festivals anzubieten. Die Osterfestspiele (28.3.-6.4.) finden zum ersten Mal mit neuen Partnern statt: dem Royal Concertgebouw Orchestra aus Amsterdam unter Shooting Star Klaus Mäkelä und dem Mahler Chamber Orchestra unter Joana Mallwitz. Als international einziger Festivalstandort geht Baden-Baden mit dem Amsterdamer Weltklasseorchester eine auf Langfristigkeit angelegte Partnerschaft ein. Sie beginnt bei den Osterfestspielen mit Bachs Matthäus-Passion (30.3.) und Konzerten mit Mahlers Fünfter (1.4.) und Bruckners Achter (2.4.), alle dirigiert von Klaus Mäkelä. Ein Höhepunkt der Osterfestspiele bleibt die szenische Opernproduktion. Joana Mallwitz führt das Mahler Chamber Orchestra, von Claudio Abbado als Treffpunkt für Elitemusiker aus ganz Europa gegründet, in drei Vorstellungen durch Wagners „Lohengrin“ (28.3., 31.3., 5.4.). Johannes Erath inszeniert, mit Piotr Beczała in der Titelrolle und Rachel Willis-Sørensen als Elsa. Nach der Festspielpremiere „Lohengrin“ dirigiert Joana Mallwitz am Karfreitag das „War Requiem“ von Benjamin Britten: „Ich kenne kein anderes Werk, das so klug, einfühlsam, monumental, dabei ohne hohles Pathos das Leid des Krieges und die Hoffnung auf Frieden in Musik fasst“, erklärt Benedikt Stampa seine Entscheidung, dieses unvermindert aktuelle Werk bei den Osterfestspielen 2026 zu präsentieren. „Mit Chor, Kinderchor, Solisten, Sinfonie- und Kammerorchester braucht das ‚War Requiem‘ den großen Rahmen. Wir schaffen ihn bei den Osterfestspielen – mit allen Möglichkeiten, es angemessen aufzuführen“, verspricht der Festspielhausintendant. Das Solistentrio mit Matthias Goerne, Irina Lungu und „Sänger des Jahres“ (Opernwelt) Bogdan Volkov unterstreicht den Anspruch der Aufführung. Damit nicht genug an Sängerglanz bei den Osterfestspielen: Die gefeierte Sopranistin Asmik Grigorian gibt ihr Baden-Badener Debüt mit Liedern von Tschaikowsky und Rachmaninow (4.4.)…
Weiterlesen in den „Infos des Tages“
Berlin/ Deutsche Oper: Premiere „Die drei Rätsel“
Jung-Tenor auf dem Sprung zu höchsten Tönen. Die Deutsche Oper bringt Glanerts „Die drei Rätsel“ auf die Bühne. Nachwuchs-Tenor Chance Jonas-O’Toole singt den Galgenvogel. Was er an Berlin liebt, hat der US-Amerikaner der B.Z. erzählt.
https://www.bz-berlin.de/unterhaltung/deutsche-oper-die-3-raetsel
Uraufführung an der Komischen Oper Berlin: Diese Kids sind der Hit (Bezahartikel)
Lebe wild und gefährlich: „Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse“ an der Komischen Oper ist eine herrlich verrückte Adaption des Kinderbuch-Klassikers.
Tagesspiegel.de.uraufführung
WIEN/ SCHUBERTIADE WIEDEN: „Die schöne Magelone“ Berndt/MacDonald/Picó-Leonís
Do. 16.10.25 | 19:30 Uhr l Haus der Ingenieure
Saisoneröffnungskonzert
DIE SCHÖNE MAGELONE
TOBIAS BERNDT*, Bariton
ALEJANDRO PICÓ-LEONÍS, Klavier
SONA MACDONALD, Sprecherin
PROGRAMM:
JOHANNES BRAHMS „Die schöne Magelone“, op. 33
Fünfzehn Romanzen nach Gedichten von Ludwig Tieck (1773-1853)
Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Zwickau: Ein Hauch von Paris in Zwickau: Puccini-Oper „La Bohème“ wird heute im Gewandhaus aufgeführt
Sie ist ein Klassiker der Musikgeschichte. Oft gespielt und doch immer wieder reizvoll. Am Sonntag ist die Oper in Zwickau zu erleben.
FreiePresse.de
Jubiläum
Matti Salminen zum 80. Geburtstag
Matti Salminen. Foto: Wikipedia
Seine Geburtsstadt ist das finnische Turku. Matti Salminen wird in einer Arbeiterfamilie (sehr!) groß. Zunächst lernt er das Tischlerhandwerk, hat aber bald Lust auf Singen – im Chor der Nationaloper Helsinki. Nach dem Gesangsstudium an der Sibelius-Akademie führen ihn Studienaufenthalte nach Italien und Deutschland. Sein Debüt als Filippo in Verdis „Don Carlos“ gibt Salminen schon im Alter von 25 Jahren. Noch gegen Ende seiner Karriere, 2013 in Salzburg, bejubeln Opernfans den gereiften Blick des Finnen auf das „Lebensgebirge“ eines vereinsamten spanischen Machthabers.
BR-Klassik.de.aktuell.news
Johann Strauss-Gesellschaft Wien- MAGIE 2025- Eine Zaubergala mit dem Magischen Klub Wien unter Leitung von Magic Christian. Großer Festsaal des Amthauses Wien-Hietzing
„Zauberhafte Zaubereien!“
Foto-Copyright: Johann Strauss-Gesellschaft Wien
In Zusammenhang mit ihrer Neuproduktion, der Johann Strauss-Operette „Cagliostro in Wien“, lud die Johann Strauss-Gesellschaft Wien zu einer künstlerisch hochkarätigen und höchst amüsanten Zaubershow des Magischen Klubs Wien, die älteste magische Vereinigung Österreichs (gegründet: 1908), unter Leitung von Österreichs bekanntesten Zauberkünstler Magic Christian. Nach Begrüßungsworten des Bezirksvorsteher-Stellvertreters von Hietzing, Dipl. Ing. Thomas Gerstbach, begann, in Anwesenheit des Präsidenten der Johann Strauss Gesellschaft-Wien, Prof. Mag. Peter Widholz und des Österreichischen Politikers Dipl.-Kfm. Dr. Günter Stummvoll, eine mitreißende Zaubergala auf der Bühne..
Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen
Sprechtheater
Klagenfurt: Ibsens „Frau vom Meer“ liegt nun im Fjord am Wörthersee
Moritz Franz Beichl inszeniert seine Fassung von Henrik Ibsens Sehnsuchtsdrama mit einem Quantum Komik am Stadttheater Klagenfurt
DerStandard.at.story
Literatur/ Buch: Ein ganzer Roman aus nur einem Satz? Ja, geht, wenn man Nobelpreisträger ist
Wochenabschluss mit der Feuilleton-Nachtschicht: Von ewigen Sätzen und ewigen Performances, die eindeutig den addierenden Strich dem Punkt vorziehen. Üben sich László Krasznahorkai und Marina Abramović damit gar in einer Mathematik des Widerstands?
DiePresse.com
Andre Hellers Ausstellung im „Heller Park an der Oberen Alten Donau in Wien-Floridsdorf
Leser Gerd K. hat angefragt, ob man den Heller-Park auch mit einem Hund (natürlich angeleint) besuchen kann. Er hat sich selbst um Antwort gekümmert. Die Aktwort lautet JA!
Politik Österreich
Causa Pilnacek: Nächste Anzeige gegen Aufdecker Peter Pilz
Ein Journalist geht gegen den früheren Politiker und Aufdecker Peter Pilz („Zackzack“) medienrechtlich vor. Der Beklagte gibt sich gelassen. Und – der Ex-Grüne übt sich in Ironie und tritt der ÖVP bei. Der streitlustige Expolitiker und Aufdecker sieht sich mit dem Vorwurf der üblen Nachrede konfrontiert. Es geht einmal mehr um die Causa Pilnacek. Pilz hat eine höchst kritische Analyse einer ServusTV-Doku zum Tod des früheren Sektionschefs verfasst. In dem Stück tritt ein freiberuflicher Journalist auf, der behauptet, die Fotos der Leiche und Obduktion Pilnaceks zu haben. Material, das eigentlich als „gesperrt“ gilt. Nun prüft die Justiz Ermittlungen wegen möglichen Amtsmissbrauchs.
https://www.krone.at/3924186
Österreich
Schon wieder! Ampel-Koalition verliert ihre Mehrheit
Alle drei Ampelparteien schwächeln, das gilt besonders die SPÖ. Wäre jetzt eine Nationalratswahl – die derzeit noch bequeme Mehrheit wäre plötzlich weg. Es ist eine Hammer-Umfrage, die die Lazarsfeld Gesellschaft für oe24 in dieser Woche erstellte (2.000 Befragte vom 29. 9. bis 6. 10., max. Schwankung 2,2 %). Denn wäre jetzt eine Nationalratswahl, Österreichs Politik würde gleich mehrfach erschüttert: Die FPÖ wäre so stark wie nie – und im Gegenzug die SPÖ so schwach wie nie. Die amtierende Ampel-Koalition hätte keine Mehrheit – und eine andere Partei würde nach 66 Jahren ein Politik-Comeback feiern.
Oe24.at
Österreich: Plakolm am Balkan – Ministerin lüftet heißes Geheimnis. Premier Rama kam im „Piyama“
Bei ihrer Westbalkan-Reise besuchte Ministerin Plakolm sechs Länder. Neben Politik stand auch der kulturelle Austausch im Vordergrund. Die Highlights.
Heute.at
Anke Engelke soll Image der Deutschen Bahn aufpolieren
Die Webserie „Boah, Bahn!“ macht sich über das schlechte Image der Deutschen Bahn lustig. Es gibt sogar einen Song. In der Kommunikation der öffentlichen Verkehrsmittel hat sich Humor bewährt. Die Wiener Linien verbinden dezenten Witz mit Information, die Berliner Verkehrsbetriebe haben sich mit „Berliner Schnauze“ eine große Fangemeinde erarbeitet. Nun setzt auch die Deutsche Bahn auf Witz – und will damit ihr schlechtes Image aufpolieren. Denn das Raunzen über die notorisch unpünktlichen Züge ist mittlerweile ein Volkssport im Nachbarland.
DiePresse.com
Problem Patriarchat: Was bedeutet Männlichkeit im Jahr 2025?
Stark, unabhängig, gefühlskalt – das vorherrschende Männerbild lässt wenig Raum für Vielfalt und belastet die psychische Gesundheit. Junge Männer werden von früh an vor die Entscheidung gestellt, welche Form der Männlichkeit sie leben wollen. Sie suchen deshalb nach Orientierung – auch im Internet, wo sie häufig auf Klischees und Frauenhass stoßen.
News.at
Wien/ Opernball
Erstes Vortanzen. Comedian Dr. Bohl tanzt für Opernball vor – nebst 600 weiteren Paaren
Beim Wiener Opernball herrscht Tanzfieber: 600 junge Paare wollen Teil des Eröffnungskomitees werden – so viele wie nie zuvor. Unter ihnen auch bekannte Gesichter aus dem Fernsehen. Es ist einer der glanzvollsten Momente des Wiener Opernballs: Wenn das Eröffnungskomitee in den prachtvollen Saal der Staatsoper einzieht, hält die Gesellschaft den Atem an. Für den Ball am 11. Februar 2026 haben sich rund 600 Paare beworben – 100 mehr als im Vorjahr. Der Trend ist eindeutig: Der Opernball wird jünger. Rund die Hälfte der Bewerberinnen und Bewerber trat am Samstag persönlich im Gustav-Mahler-Saal an, um vor der Jury ihre Linkswalzerkenntnisse zu zeigen. Gesucht werden 160 Paare im Alter von 18 bis 25 Jahren (Damen) und bis 29 Jahren (Herren) – mit makelloser Haltung und viel Gefühl für Takt und Tradition.
oe24.at
Fußball/ Weltmeisterschafts-Qualifikation
Im Freudentaumel nach Bukarest: Österreichs letzte Stolpersteine auf dem Weg zur Fußball-WM
Das ÖFB-Team fliegt mit einem Kantersieg samt Traumstatistik im Gepäck nach Bukarest. In Rumänien soll der nächste „sehr, sehr entscheidende Schritt“ in Richtung Weltmeisterschaft gelingen.
DiePresse.com
Heute 20,45 h WM-Qualifikation in Bukarest. Ein Sieg ist angesagt. Ich tippe eher auf ein Unentschieden. Aber wer die Pizzabäcke aus San Marino 10:0 besiegt, fährt mit stolzer Brust nach Rumänien
Ich wünsche einen schönen Sonntag!
A.C.

