München / Of one blood. Mary flüchtet nach England, Schlussbild des ersten Akts. Johanni van Oostrum, Vera-Lotte Boecker, Ensemble © Monika Rittershaus
München/Bayerische Staatsoper
Ich bin erschüttert! Unausweichlich muss die eine sterben, damit die andere Königin bleiben kann
Die Uraufführung von Brett Deans Oper Of One Blood in München ist im ersten Teil ein durchgehendes Druckfurioso. Strengt an. Ist so gewollt. Im zweiten Teil differenzieren sich Musik und die beiden Hauptrollenstimmen hervorragend aus. Die emotionale Tiefe, die bittere, doch unausweichliche Konsequenz der Entscheidung erscheint großartig in der Musik. Großer Applaus für alle. Standing Ovations für Komponist und Librettistin. Johanni van Oostrum als Elizabeth und Vera-Lotte Boecker als Mary geben der beiden Königinnen Qual intensivsten Ausdruck. Stark!…
…Sopranistin Johanni van Oostrum singt Elizabeth, Sopranistin Vera-Lotte Boecker Mary. Beide werden im ersten Teil kompositorisch musikalisch in ihren Passagen schnell und konsequent an die Grenzen ihres Stimmumfangs getrieben. Beide Figuren wie Stimmen halten dem dauernden Druck ausgezeichnet stand. Emotionale Vielfalt ist in den meisten Momenten nicht Teil des Konzepts des ersten Akts. Zu deutlich steht der Fokus der Musik auf dem Thema Druck. Zerrüttet und angestrengt kämpfen die beiden Königinnen um die eigene Position.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Kritik „Of One Blood“ in München: Packendes Königinnen-Drama Labor statt Thronsaal:
Brett Deans Oper „Of One Blood“ seziert die Geschichte um Maria Stuart und Elizabeth I. in München als Dokudrama zwischen historischer Genauigkeit und überwältigender Klangmacht.
BR-Klassik.de.ofoneblood
Aufführung rettet Werk – Uraufführung „Of one Blood“ an der Bayerischen Staatsoper (Bezahlartikel)
„Greift nur hinein ins volle Menschenleben“ ruft Goethes Theaterdirektor als zeitlose Aufforderung an alles Theater – das tut das Staatstheater Nürnberg demnächst mit der Uraufführung der Mafia-Oper „Cosa Nostra“ und später widmet sich die Oper Frankfurt mit der Uraufführung „Battaglia“ den Frauenopfern der sizilianischen N’Dhrangheta. Münchens Staatsoper widmet sich nicht etwa Lady Di und Queen Elisabeth II., sondern dem 16. Jahrhundert mit Elisabeth I. und Mary Stuart.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Im Labor der Macht: „Of one Blood“ an der Bayerischen Staatsoper
Eine wirkungsbewusste Musik von Brett Dean, eine starke Regie von Claus Guth und grandiose Hauptdarstellerinnen: Die Uraufführung von „Of one Blood“ wird an der Bayerischen Staatsoper einhellig gefeiert.
TZ.de.muenchen/ Kultur
Der Regisseur als Retter: „Of One Blood“ im Nationaltheater (Bezahlartikel)
Warum die von der Bayerischen Staatsoper uraufgeführte Oper von Brett Dean mißglückt ist und wie Claus Guth trotzdem für einen akzeptablen Theaterabend sorgt
Muenchner.abendzeitung.de
„Of One Blood“ an der Bayerischen Staatsoper: Zwei Frauenschicksale in einer patriarchalen Welt (Bezahlartikel)
Brett Deans neue Oper „Of One Blood“ wurde in München uraufgeführt
SalzburgerNachrichten.at.ofoneblood
Wien „Der Rosenkavalier“ in der Staatsoper: Und ewig grantelt der Faninal
Die Staatsoper hat Otto Schenks Richard-Strauss-Hit wiederaufgenommen: ein gediegener Abend mit Camilla Nylund und Adrian Eröd.
Es zählt zu den Glanzstücken im Opernrepertoire von Adrian Eröd, wie er im zweiten Akt des Rosenkavaliers als Edler von Faninal die Contenance verliert. All die Distinguiertheit, die diese neuadelige Bühnenfigur im theresianischen Wien an den Tag legt: Sie zerbröselt binnen Sekunden, wenn sich die eigene Tochter gegen ihre Zwangsverheiratung stemmt, und weicht einem Wutanfall: „Blamage!!!“
DerStandard.at.story.rosenkavalier
München/ Staatstheater am Gärtnerplatz: Premiere der Oper „La Traviata“ am 22. Mai 2026
Premiere der Oper »La traviata« im Staatstheater am Gärtnerplatz
Mai 2026; Am Freitag, 22. Mai um 19.30 Uhr findet im Staatstheater am Gärtnerplatz die Premiere der Oper »La traviata« von Giuseppe Verdi in der Regie von Isabel Ostermann statt.
Alle Partien werden auch in dieser Produktion wieder fast ausschließlich mit dem Ensemble des Hauses doppelt besetzt. Die Sopranistin Jennifer O’Loughlin (als Violetta Valéry) und der
Tenor Matteo Ivan Rašić (als Alfredo Germont) geben zudem in der Premiere ihr Rollendebut.
Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz wird dirigiert von seinem Chefdirigenten Rubén Dubrovsky.
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Paris: „LUCIE DE LAMMERMOOR“ von Donizetti an der Opéra-Comique – 8 5 2026 Problematische Neu-Inszenierung der französischen Fassung für Sabine Devieilhe, obwohl dort nicht Lucie sondern Edgar Ravenswood die Hauptrolle singt.
Sabine Devieilhe in der berühmten „Wahnsinnsarie“ von Lucie – in dieser Inszenierung mit dem Herzen ihres Mannes in der Hand (Sahy Ratia als Lord Arthur Bucklaw im Hintergrund). © Herwig Prammer
„Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti, 1835 am Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführt, braucht man nicht mehr vorzustellen. Die französische Fassung „Lucie de Lammermoor“ ist dagegen ein wenig bekanntes und heute selten gespieltes Juwel, zu dem es viel zu sagen gibt. Als erstes: der Star der Uraufführung war nicht die hervorragende italienische „prima donna assoluta“ Fanny Tacchinardi-Persiani, sondern der französische Tenor Gilbert Duprez, der als erster Operntenor der Welt ein hohes C nicht mit Kopf- sondern mit Bruststimme singen konnte. Bei der Wiederaufnahme 1837 in Paris, in dem durch Rossini geleiteten Théâtre des Italiens, hatte Duprez einen solchen Erfolg, dass er an die Pariser Oper engagiert wurde, um dort den „premier ténor“ Adolphe Nourrit abzulösen – der daraufhin Frankreich verließ und sich, als er sich in Neapel für eine neue Stelle bewarb, mit 37 Jahren das Leben nahm. Das sorgte für solche Schlagzeilen, dass auch in der Provinz eine gewisse Emma Bovary diesen neuen Wundertenor hören und vor allem sehen wollte, denn der Sänger „Edgar Lavardy“ war ein Frauenheld, in dem auch ein „Scharlatan“ steckte, mit einem Schuss „Friseur und Toreador“ – so Gustave Flaubert in einer ausführlichen Beschreibung einer Vorstellung von „Lucie de Lammermoor“ in Rouen in Madame Bovary (1856).
Gespielt wurde inzwischen die französische Fassung, die erst einmal aus finanziellen Gründen entstand. Denn so wie uns die Hausdramaturgin der Opéra-Comique Agnès Terrier in ihrer Einführung vor der Vorstellung erzählte, gab es in Frankreich etwas, was es noch nirgendwo auf der Welt gab: Tantieme für Komponisten. In Neapel und am italienischen Theater in Paris wurde Donizetti nur einmal bezahlt, bei der Abgabe seiner Partitur – also alle Gewinne waren für Domenico Barbaja und Gioachino Rossini. In Paris dagegen hatte Beaumarchais während der französischen Revolution das Prinzip der moralischen und finanziellen Autorenrechte durchgeboxt…
Zum Bericht von Waldemar Kamer
Oper Stuttgart: Station Paradiso, Mixtape-Oper von Sara Gloinaric‘, 10.5.2026 Uraufführung
Foto: Matthias Baus
Als eine Mixtape Oper über ‚die Sehnsucht nach Zuhause‘ bezeichnet S.Gloinaric diese Kreation, die ursprünglich aus Cassetten-Songs von 9 früher als sog.’Gastarbeiterinnen‘ bezeichneten Menschen aus Südeuropa zusammengestellt wurde. Sie unternehmen eine fiktive Busreise auf der E 10 von Stuttgart aus, die aber auch über fiktive Orte wie etwa Winterbach führt,und in der Türkei (Antalya) eigentlich zu Ende sein müsste, da es von da nach Napoli ja übers Meer geht. Eine somit fiktive und (gut) erfundene Reise, wie auch der Ausgangspunkt Stuttgart, deren Station eine grosse graue Fabrikhalle, vielleicht von Daimler-Benz darstellt, und mit dem Fernsehturm eher an den kleineren Berliner Funkturm gemahnt. Hier gleich auch ein signifikantes Video (Manuela Hartel) in einem großen Kreis wie in einem (Rück)spiegel, das einen tierischen Cassetten-Bandsalat zeigt…
Zum Bericht von Friedeon Rosén
Große Gefühle unter freiem Himmel beim Musikfestival Steyr 2026
Von Kultmusical bis Silent Disco: Das abwechslungsreiche Programm des Musikfestival Steyr 2026 verwandelt Schloss Lamberg in einen vibrierenden Treffpunkt für Musik, Genuss und unvergessliche Open-Air-Momente.
Steyr (LCG) – Wenn laue Sommerabende auf große Gefühle, mitreißende Musik und eine einzigartige Kulisse treffen, dann ist es wieder Zeit für das Musikfestival Steyr. Von 23. Juli bis 8. August 2026 verwandelt sich der Schlossgraben von Schloss Lamberg bereits zum 32. Mal in eine der stimmungsvollsten Open-Air-Bühnen des Landes – und wird zum Treffpunkt für all jene, die Kultur unter freiem Himmel in ihrer schönsten Form erleben möchten.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Festivals steht das legendäre American Tribal Love-Rock Musical „Hair“ – ein Werk, das seit Jahrzehnten Generationen begeistert und mit seiner Botschaft von Freiheit, Liebe und Aufbruch bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Die energiegeladene Inszenierung, getragen von einer mitreißenden Live-Band und einem hochkarätig besetzten Ensemble, wurde aufgrund der hohen Resonanz um zwei Zusatzvorstellungen am Mittwoch, 29. Juli, und Mittwoch, 5. August 2026, erweitert und ist nun insgesamt elf Mal im Schlossgraben zu erleben.
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Theater Magdeburg: Wilder Westen auf dem Domplatz: „Rodgers & Hammerstein’s Oklahoma!“, Musical
Premiere: Fr., 19.6.26, 21.00 Uhr, Domplatz
Mit dem Musical „Oklahoma!“ zieht das DomplatzOpenAir 2026 in den Wilden Westen! Für die Produktion kehrt der gebürtige Magdeburger Regisseur Erik Petersen zurück in seine Heimatstadt. Zuletzt inszenierte er auf dem Domplatz „Rebecca“ in der Spielzeit 21/22. Die Premiere ist am Freitag, 19. Juni, um 21 Uhr auf dem Magdeburger Domplatz.
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Bonn/ Opernhaus: Figaro Hip, Figaro Hop: Bonn rockt den Barbier!
Auf die Musik von Gioachino Rossini lässt sich gut tanzen. Regisseur Matthew Wild macht sich diese Feststellung zu Nutzen und lässt vier Hiphop-Tänzer in seiner Bonner Inszenierung des “Barbier von Sevilla” auftreten zu den teilweise irren Rhythmen des Meisters von Pesaro. Sänger und Orchester unter der Leitung vom Dirigenten Matteo Beltrami zeigen eine sehr homogene Leistung und runden die Aufführung zum Gute-Laune-Fest für Jung und Alt ab.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de
Graz: Oper Graz: „Regie-Kaliber“ und mehr Koproduktionen
Die Oper Graz will „das offenste Opernhaus Österreichs“ bleiben – und bringt in der Saison 2026/2027 „Großkaliber im Bereich Regie“ in die Steiermark, wie Intendant Ulrich Lenz sagt. Um zu sparen, setzt er auf Koproduktionen und Wiederaufnahmen. Eröffnet wird am 26. September 2026 mit „La Damnation de Faust“ von Hector Berlioz in einer Inszenierung von Lorenzo Fioroni.
https://www.krone.at/4137596
„Rosenkavalier“ in Graz: Wo die Frauen hauen und stechen
Philipp Krenn schubst die Oper von Richard Strauss liebevoll in Richtung Heute, er sprüht vor Ideen – und kommt dabei dem Kern näher. Auch die Sangesleistungen überzeugen.
DiePresse.com.hauenundstechen
Bach im neuen Licht – Goldbergvariationen mit Installation von Olafur Eliasson
Audio von Jörn Florian Fuchs (9 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio
Salzburg/Landestheater: Humor stärkt die Abwehrkräfte
Schon Händel rettete sich ins Oratorium, wenn die Oper den Aufwand nicht mehr schaffte. Im Falle von Monty Python’s Kultfilm Das Leben des Brian aus 1979 kann die Bühne naturgemäß mit den Mitteln des Films nicht mithalten. Also komisches Oratorium! Not The Messiah von Eric Idle und John Du Prez feierte im Landestheater seine Österreichische Erstaufführung.
Drehpunkt.Kultur.at.abwehrkraefte
Ausstellungen/ Kunst. Zürich: Einflussreicher Kunsthändler Bruno Bischofberger gestorben
Der einflussreiche Zürcher Kunsthändler Bruno Bischofberger ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Bischofberger brachte bedeutende amerikanische Künstler nach Europa.
Kurier.at. Bischofberger
Rock/ Pop/ Song-Contest. Wie musikalisch relevant ist der Song Contest?
Die künstlerische Qualität der Beiträge des Eurovision Song Contest wird seit jeher angezweifelt. Doch ein zweiter Blick lohnt – auch um die Stimmung in Europa zu verstehen.Favoriten gibt es längst, obwohl der Eurovision Song Contest (ESC) in Wien noch gar nicht angefangen hat. Ganz hoch im Kurs bei den Buchmachern steht Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen mit „Liekinheitin“. Er singt sich auf Finnisch das Herz raus, sie spielt kühl Geige dazu. Griechenland dürfte ebenfalls gut ankommen: Sänger Akylas will in seinem ironischen, mit Rap-Einlagen durchsetzten „Ferto“ immer mehr und mehr. Dänemark darf sich ebenso Chancen auf einen Sieg ausrechnen: Søren Torpegaard Lund beschwört in „Før Vi Går Hjem“ in Netzhemd und mit Elektro-Sounds das ganz große Drama.
DiePresse.com.song-contest
Rechtsstreit: ESC-Streit um Cosmó-Stern: Marke erst im April angemeldet
Der Künstler Lex Leon will per Anwalt gegen unseren ESC-Starter Cosmó vorgehen. Denn: Er soll bereits seit über 16 Jahren auf den blauen Stern setzen. oe24 warf einen Blick in das Markenregister und fand tatsächlich einen Eintrag. So hat Lex Leon den blauen Stern – allerdings mit dem Schriftzusatz „Lex Leon“ – tatsächlich schützen lassen. Ein Stern ohne Schriftzusatz wäre wohl schwer markenrechtlich zu schützen. Besonders brisant ist aber jedenfalls das Anmeldedatum für die Marke. Laut Register wurde die Marke nämlich erst am 11. April 2026 angemeldet und am 14. April registriert – also zu einer Zeit, wo Cosmó samt blauem Stern schon längst in allen Tageszeitungen war.
oe24.at.blauerstern
Sonntagsöffnung: Wien ist keine internationale Metropole, Wien ist Provinz
Die Stadt feiert sich als internationale Metropole. Die geschlossenen Geschäfte während des Song Contest zeichnen ein anderes Bild. Derzeit steht Wien international im Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Eurovision Song Contest, die größte Musikveranstaltung der Welt, geht hier über die Bühne. Jährlich erreicht der ESC 180 Millionen Zuseher, zehntausende Fans kommen nach Wien, um live dabei zu sein, aber auch den Event für einen Kurzurlaub zu nutzen – und stehen vor geschlossenen Geschäften. Zumindest am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) und am Sonntag.
DiePresse.com.at.sonntagsöffnung
Nicht alle sind „United“ beim Song Contest: Viele Gegendemos in Wien
Die erste Aktion gegen die Teilnahme von Israel findet am Dienstag statt. Änderungen gibt es beim „Song Protest“. Mit dem Auftritt des israelischen Teilnehmers Noam Bettan im Halbfinale des Eurovision Song Contests am Dienstag in der Wiener Stadthalle gehen auch die angemeldeten Protestaktionen für den Ausschluss des Landes vom ESC in Richtung Finale. Am morgigen Nachmittag werden am Schwedenplatz symbolisch unter dem Motto „Keine Musik für Hinrichtungen. Kein Glitzer über dem Blutvergießen“ Särge aufgestellt. Die Särge werden von Aktivistinnen und Aktivisten der „Plattform Palästina Solidarität Österreich“ ab 16.30 Uhr abgelegt. Die Gruppe kritisiert, dass „Israel trotz seiner Verbrechen die Möglichkeit erhält, sich diese Woche in Wien als demokratische und friedliche Regenbogennation feiern zu lassen“.
Kurier.at.proteste
Film: Indigene Schauspielerin verklagt James Cameron wegen »Diebstahls« ihrer Gesichtszüge
Für die Figur Neytiri in »Avatar« hatte James Cameron ein reales Vorbild: die Schauspielerin Q’orianka Kilcher. Nun hat diese Klage gegen den Regisseur und Disney eingereicht – unter anderem mit Bezug auf einen Deepfake-Paragrafen.
DerSpiegel.de
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“
Trumps Umfragewerte sind im Keller, den Republikanern droht im Herbst eine Wahlschlappe: Verlieren sie sogar den Senat?: Die Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus ist stark gefährdet, auch wenn die Partei versucht, mit Wahlkreisverschiebungen einen Vorteil für die Zwischenwahlen im November zu erlangen. Besonders spannend wird das Rennen um die kleine Kammer.
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Iran reagiert auf amerikanischen Vorschlag zur Beendigung des Krieges – Trump nennt Antwort «völlig inakzeptabel»:Drei Tage nach Ende der Frist antwortet das iranische Regime laut Staatsmedien auf den Entwurf aus Washington. Trump zeigt sich über die Antwort Teherans auf den US-Friedensvorschlag empört.
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Im Irak stehen Tausende proiranische Kämpfer unter Waffen – doch für Teheran sterben wollen sie lieber nicht: Wochenlang beschossen Teheran-freundliche Milizen im Zweistromland zur Unterstützung Irans amerikanische Einrichtungen. Nun beschwören sie den grossen Sieg. Ein Besuch bei den gefürchteten Kriegern, die unter irakischen Schiiten längst nicht mehr nur beliebt sind.
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Keir Starmer kämpft um sein politisches Überleben und wendet sich mit Durchhalteparolen an seine Partei: Mit einer Rede hat der britische Premierminister signalisiert, dass er nicht zurücktreten, sondern die Labour-Partei aus der Krise führen will. Es ist ihm wohl gelungen, zumindest etwas Zeit zu gewinnen.
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Putins Militärparade sendet ein Signal der Schwäche aus: Russland gedenkt mit dem «Tag des Sieges» des Triumphs im Zweiten Weltkrieg, aber das Wort «Sieg» erinnert zwangsläufig an den ausbleibenden Erfolg im Krieg gegen die Ukraine. Trotz Pomp und militärischem Hurra gab es für Putin nichts zu feiern.
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«Ich werde nicht herrschen, ich werde dienen», sagt Magyar, und Zehntausende jubeln ihm zu: In Ungarn ist die Ära von Viktor Orban zu Ende. Peter Magyar verspricht, ein Regierungschef für alle Ungarn zu sein.
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Volksbefragung, Verfassungsreform, Veto: Präsident Karol Nawrocki ist der ärgste Gegenspieler der polnischen Regierung: Das polnische Staatsoberhaupt pflegt ein sehr aktives Amtsverständnis. Damit hat er sich zum Wortführer der politischen Rechten im Land etabliert. Bis zu den Wahlen im kommenden Jahr dürfte sich der Konfrontationskurs weiter verschärfen.
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Wo ist Aung San Suu Kyi? Von Myanmars prominentester Gefangener fehlt jedes Lebenszeichen: Das myanmarische Regime hat die frühere Staatschefin und Nobelpreisträgerin Suu Kyi aus der Haft in den Hausarrest transferiert. Doch selbst ihr Sohn hat angeblich nichts von ihr gehört. Das neuste Foto von ihr ist bereits mehrere Jahre alt.
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China wünscht, dass sich Trump klar gegen eine Unabhängigkeit Taiwans ausspricht: Beim geplanten Gipfeltreffen zwischen dem US-Präsidenten und Xi Jinping wird die Taiwan-Frage ganz oben auf der Agenda stehen. Doch China erhöht auch den Druck auf andere Länder – mit immer perfideren Methoden.
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Der ewige Migrant: wie wir Einwanderer von vermeintlich toleranten Kreisen in eine Rolle gezwängt werden: Wer als Zuwanderer oder Flüchtling keine linke Haltung vertritt, gilt rasch als gesteuert, gekauft oder instrumentalisiert. Als ob wir nicht selber denken könnten.
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Das Gespenst der Wahrheit: Wer sind wir ohne Smartphone?: Ben Lerner, der neue Star der amerikanischen Literatur, verhandelt in seinem Roman «Transkription» wieder eine grosse Frage der Gegenwart. Inhaltlich dicht und glücklich machend.
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«Immer war es eine Männerstimme, die aus den Büchern zu mir sprach»: Elena Ferrantes feministische Essays: Die grosse italienische Autorin, die sich seit ihrem ersten Roman der Anonymität verschrieben hat, legt einen persönlichen Essayband vor. In «An den Rändern» erkundet Elena Ferrante das Lesen und Schreiben als Frau und fordert: «Keine Zeile darf im Wind verwehen.»
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Herzchirurgie-Skandal: Jetzt rücken weitere Spitäler in den Fokus. Und der Bundesrat will die Regeln für Ärzte verschärfen.
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Swiss-CEO zur Ölkrise: Jens Fehlinger bereitet seine Airline auf eine mögliche Kerosinmangellage vor. Derweil weitet er sein Sparprogramm auf das Bodenpersonal aus.
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Kein Deal für die Amerikaner: Das Bundesamt für Gesundheit will amerikanische Tech-Riesen von Millionenauftrag ausschliessen.
Zum Bericht
Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Putin: Krieg in Ukraine „neigt sich dem Ende zu“
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine neigt sich dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge „dem Ende zu“. Putin brachte am Samstag in Moskau zudem den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler für Gespräche zwischen Russland und der Europäischen Union ins Gespräch. „Ich glaube, dass die Angelegenheit sich dem Ende zuneigt.“
https://www.krone.at/4136430
Extremistische Siedler: EU-Außenminister dürften Israel sanktionieren
Österreichs Ministerin Beate Meinl-Reisinger sprach von einem „wichtigen politischen Signal“. Österreich stehe zwar an der Seite Israels in seinem Recht auf Selbstverteidigung, aber „es gibt Punkte, mit denen wir nicht einverstanden sind und die zunehmend auch unsere Beziehungen Israels zu Europa belasten, und das ist vor allem auch das Vorgehen im Westjordanland (…)“, sagte sie weiter. Man habe auch im Gazastreifen gesehen, dass wesentliche Werte des Völkerrechts verletzt worden seien. Diskutiert werden Strafzölle auf die Einfuhr von Produkten aus den illegalen Siedlungsgebieten und Sanktionen gegen radikale Siedlerinnen und Siedler.
https://www.krone.at/4137814
Wien: Ludwig zu Anti-Israel-Demonstranten: „Lassen uns hier nicht wegterrorisieren“
Meinl-Reisinger und Ludwig von Demonstranten mit Megafon und Trillerpfeifen übertönt. Ludwig: „Das hat mit Toleranz nichts zu tun. Bei einer Veranstaltung zum Europatag am Stephansplatz in Wien hat es am Samstag eine Protestaktion gegen Israel gegeben. Pro-palästinensische Demonstranten und Demonstrantinnen übertönten dabei mit Trillerpfeifen und einem Megafon die Ansprachen von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) und Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Ludwig kritisierte die Demonstranten scharf. „Wir lassen uns hier nicht wegterrorisieren“, sagte er laut einem Video von Puls24..
Kurier.at.demonstration
Rückholflug aus Nahost: Meinl-Reisingers „Airshow“ kostete 161.000 Euro
FPÖ-Anfrage bringt Details zu Airport-Auftritt der Außenministerin bei Rückholflug für Österreicher ans Licht. Meinl erklärt auch rot-weiß-rote Weste. Meinl-Reisinger hatte die Rückkehrer persönlich am Rollfeld des Flughafens Wien-Schwechat begrüßt, in rot-weiß-roter Weste ließ sie sich bei Umarmungen und Händeschütteln vielfach ablichten.
heute.at.rueckholshow
Wetter Wien: ESC-Village geräumt: Nächstes Hagel-Gewitter sorgt für Chaos in Wien
„Weltuntergang“ in Wien! Nach dem schweren Hagel-Gewitter am Nachmittag prasselte gegen 18:30 Uhr der nächste heftige Schauer über die Hauptstadt. Auch das ESC-Village am Rathausplatz musste aufgrund des schweren Unwetters geräumt werden.
oe24.at.gewitterueberwien
Gewitter und Sturm: Eurovision Village am Rathausplatz geräumt
Am Montagabend musste das Fan-Village vor dem Wiener Rathaus aus Sicherheitsgründen wegen des schlechten Wetters geräumt werden.
DiePressse.com
Das Wetter hat Wien bereits blamiert, die Räumung der „Eurovisions-Village“ gestern verlief turbulenter, als zugegeben wird. Da fielen angeblich auch harte, unfreundliche Worte – und manche „ESC-Schlachtenbummler“ sind ja auch keine pflegeleichten Leute!. Es soll die ganze Woche relativ kühl bleiben. Regen-Wetter ist eine Antiwerbung für jede Touristik.Stadt. Den lang ersehnten Regen brauchen wir am Land – bei den Feldern – nicht in der Stadt. Leid tun mir jene Gastronomen, die sich vom Public-Viewing das droße Geschäft erwarten und entsprechend dafür zahlen müssen. Das waren die Verlierer des gestrigen Abends.
Heute steigt das erste Halbfinale. Hoffen wir, dass alles ruhig verläuft!
Neues Aufreger-Urteil
Geschenkt oder nicht? Wann Sie zurückzahlen müssen
Schon vor vier Jahren haben sich zwei junge Kärntner getrennt. Und seitdem beschäftigt ihre Lebensgemeinschaft die Gerichte – allerdings auf ungewöhnliche Art. Denn nicht die beiden Ex streiten ums liebe Geld, sondern die Mutter des Mannes hat die einstige Schwiegertochter geklagt und fordert Geschenke zurück!
https://www.krone.at/4137848
Dieses Urteil wird mit Spannung erwartet. Wenn es möglich ist, bleiben wir dran und informieren Sie!
Einen schönen Tag wünscht
A.C.

