Mailänder Scala: Für Loggionisti zu teuer?
An der Mailänder Scala sorgen steigende Preise für Unmut bei den „Loggionisti“
An der Mailänder Scala sorgen steigende Preise für deutlichen Unmut. Der geht vor allem von den traditionsreichen Besucherinnen und Besuchern der oberen Ränge aus, den sogenannten „Loggionisti“. Wie die italienische Tageszeitung „La Stampa“ schreibt, geht es um 36 besonders gefragte Sitzplätze auf der zweiten Galerie des Opernhauses: Das Abonnement dafür kostete vor der Preiserhöhung 800 Euro, nun sind es 1.050 Euro und damit über 30 Prozent mehr. Der österreichische Rundfunk zitiert „La Stampa“ mit den Worten „Wenn die Scala zum Disneyland für reiche Touristen wird, stirbt das Opernhaus allmählich. Die Gefahr ist konkreter, als man denkt.“ Das Blatt stellt auch fest: „Die Scala ist das teuerste Theater Europas. Teurer sind nur die Aufführungen bei den Salzburger Festspielen“. Die Leitung wies die Kritik zurück und betonte, dass nur ein kleiner Teil der Plätze betroffen ist. Im Durchschnitt seien die Preiserhöhungen minimal.
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In Wien ist man nicht von „Loggionisti“ abhängig, sondern kann sich auf die Touristen verlassen – und verlässt sich auch darauf. Ohne diese würde die Wiener Staatsoper „lieb ausschauen“! Allerdings ist die Wiener Staatsoper doch billiger zu entern als die Mailänder Scala.
Wiener Staatsoper: HEUTE „Animal Farm“ von Alexander Raskatov. Wiederaufnahme
Oper in zwei Akten, neun Szenen & einem Epilog
Text Alexander Raskatov & Ian Burton
nach George Orwell
Sprache Englisch
Altersempfehlung 14 +
Animal Farm von Alexander Raskatow ist eine zeitgenössische Oper in zwei Akten, die auf George Orwells berühmtem dystopischen Roman Farm der Tiere basiert. Sie wurde 2023 uraufgeführt und befasst sich mit der Vereinnahmung und Pervertierung von Revolutionsidealen, wobei die Schweine nach einem erfolgreichen Aufstand die totale Kontrolle übernehmen
Erinnerungen an einen Theaterbegeisterten
Interview / Wiener Staatsoper
Der Dirigent Herbert von Karajan mit dem Bühnenbildner Günther Schneider-Siemssen
Am 7. Juni hätte der Bühnenbildner Günther Schneider-Siemssen seinen 100. Geburtstag gefeiert. Ein Gespräch mit seinem jüngsten Sohn, dem Komponisten, Philipp Mazar
Zum Interview der Wiener Staatsoper(Webseite der vWiener Staatsoper: https://www.wiener-staatsoper.at/magazin/detail/erinnerungen-an-einen-theaterbegeisterten/
Opern-Weltstar singt die Hymne beim Formel-1-Grand-Prix in Spielberg
Er füllt die Opernhäuser der Welt, nun eröffnet er das Rennen am Red Bull Ring: Star-Tenor Jonas Kaufmann setzt gemeinsam mit der Osttiroler „Musicbanda Franui“ den musikalischen Auftakt.
KleineZeitung.at
Wiener Volksoper
Liebe Besitzer:innen einer BundestheaterCard,
Liebes Publikum,
Zum Video/C.Jakob Plattner/Volksoper
Die Sommerpause steht vor der Tür – doch offenbar stecken wir noch ganz tief in der aktuellen Saison: In unserem Mail zum Angebot BundestheaterCard Spezial zu KaiserRequiem hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Wir haben die Termine versehentlich im Jänner statt im Juni verortet.
Vielen Dank an alle, die uns darauf aufmerksam gemacht haben! Das zeigt uns, wie aufmerksam unsere Nachrichten gelesen werden – darüber freuen wir uns sehr, auch wenn wir uns über den Fehler natürlich weniger freuen.
Zur Klarstellung: Die Termine für KaiserRequiem finden selbstverständlich im Juni 2026 statt. Hier noch einmal die richtigen Termine:
BundestheaterCard Spezial Angebot
Karten um 25,–für KaiserRequiem am 16., 19., 23., 26. und 28. Juni 2026
Nun ist es auch offiziell: Petr Popelka wird Bayerischer Generalmusikdirektor
Petr Popelka. Foto: Bayerische Staatsoper
Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, beruft den tschechischen Dirigenten Petr Popelka ab der Spielzeit 2029/30 zum Bayerischen Generalmusikdirektor. Er folgt damit auf Vladimir Jurowski, dessen Amtszeit mit Ende der Spielzeit 2028/29 endet.
Bayerische Staatsoper: Petr Popelka wird Generalmusikdirektor
Die Spekulationen haben ein Ende: Der tschechische Dirigent Petr Popelka wird Nachfolger von Vladimir Jurowski, dessen Vertrag 2029 endet.
BR-Klassik.de.popelka
„Liebe auf den ersten Blick“:
Bayerische Staatsoper holt Wunschkandidaten Markus Blume und Serge Dorny stellen im Nationaltheater den künftigen Generalmusikdirektor vor. Er ist der Wunschkandidat des Bayerischen Staatsorchesters.
MuenchnerAbendzeitung.de.popelka
Münchner Opernfestspiele 2026: Weltstars und Walküren feiern die Oper
Wagners „Ring“ geht in seine mit Spannung erwartete zweite Runde, Asmik Grigorian und Jonas Kaufmann verbreiten Star-Glanz und „Oper für alle“ wird 30. Was die Münchner Opernfestspiele in diesem Jahr zu bieten haben.
SueddeutscheZeitung.de.muenchen
BERLIN / Chamäleon – CARNIVALE ROYALE by HOUSE OF CIRCUS Amsterdam; Premiere 10.6.2026
Cabaretshow, Artistik und queer-freches Entertainment für alle
Foto copyright Nathan Dobbelaere
Thematisch leichtfüßiges, akrobatisch atemberaubendes Sommertheater auf der Bühne am Hackeschen Markt. Was für die Wiener Volksoper gerade die spezielle „Fledermaus – Pride Edition“ mit ihrem dem Pride-Monat angepassten queeren Blick auf die tollste Operette des Genres überhaupt, ist für das Chamäleon – hippster Ort für modernen Zirkus in Berlin – die laufende Produktion Carnivale Royale. Nun also.
Für zwei Monate lang steht das Chamäleon im Zeichen von virtuoser Akrobatik mit Stelzen- bzw. Reifenartistik, nicht gefakten Schwertschluckacts, Trapez- und Handstandskunst in vollem Drag-Outfit inkl. High Heals, Flitter und Glitter. Dann und wann ist der Abend mit clownesken bis verspielt ernsteren Zwischentönen gewürzt.
Die Gründer von House in Circus, Regisseure und Darsteller Nick van der Heyden und Germain Iconnee animieren ihr furchtloses Ensemble (Diana Salles, Leo Garbo, Lisa Chidalla, Sergi Szollensky, Anna Shvedkova und Mel Lee) mit anzüglichem Witz und verwegenen Showeinlagen. Das Publikum folgt den mit Humor, Slapstick und Können gespickten kuriosen Labyrinthen der Vorstellungskraft angeregt und dankt am Schluss begeistert mit Ovationen.
An zwei Samstagabenden (27. Juni und 18. Juli) wird die Show um eine Feier (für Nicht-Vorstellungsbesuchende bei freiem Eintritt) ab ca. 22h15 erweitert, bei der DJs der Berliner Bar Tipsy Bear die ganze Nacht für ausgelassenen Stimmung sorgen werden.
Foto copyright: Dr. Ingobert Waltenberger
Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
Österreich: Was bedeutet das neue Budget für das „Kulturland“ Österreich? (Bezahlartikel)
Es geht nicht so radikal bergab wie angekündigt beim Kunst- und Kulturbudget. Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) ist stolz auf eine „Absicherung“ des „Kulturlandes“. Größte Leidtragende: die Museen. Das Haus der Geschichte bleibt vorerst, wo es ist.
DiePresse.com.kulturland.oesterreich
Graz: Bühnen ringen um Millionen: Was sich jetzt ändert Oper, Schauspielhaus, Next Liberty und Spielstätten
Graz befinden sich in einer „Strukturreform“. Damit will man finanziell schwierige Zeiten durchtauchen, bis die Subventionen der Stadt und des Landes wieder indexiert werden. Was die konkreten Pläne sind.
https://www.krone.at/4172182
Das Opernhaus Düsseldorf bezieht Stellung zum „Neubaustopp
Die Deutsche Oper am Rhein braucht tragfähige Perspektiven. Für den künftigen Betrieb, für die im Bestandgebäude nach gesetzlichen Vorschriften notwendige bauliche Infrastruktur und für die Zukunft der ca. 570 Mitarbeitenden.
Alexandra Stapler-Brown Marwin Wendt
Lesen Sie die Stellungnahme in unseren heutigen „Infos des „Tages“
Film: Zahnlos oder mit Zahnspange: „Schönberg pfeifen“ am Praterstern
Ein Pianist setzt sich an einem Bösendorfer-Klavier mitten in die Stadt und fordert die Vorübergehenden auf, Melodien von Schönberg zu pfeifen. Die japanischen Touristen wünschten sich Mozart, aber bekommen haben sie Schönberg. Und nicht nur das: Sie werden dazu aufgefordert, zu einer Schönberg-Melodie mit zu peifen – denn genau das hat sich Arnold Schönberg in einem Brief von 1947 gewünscht: Dass die Menschen seine Melodien kennen und pfeifen würden.
Kurier.at.schönberg
Medien: ORF: Nächtlicher Entscheid für Clemens Pig:
ORF-Chef Pig: „Ein neuer Morgen bricht an“. Der neue ORF-Chef heißt Clemens Pig: 21 von 35 Stiftungsräten gaben ihre Stimme dem von der Regierung präferierten Kandidaten und ehemaligen Apa-Chef. Der Hearing-Tag war spannend – und lang – wie nie zuvor. Die „Krone“ berichtete live – hier können Sie die Wahl sowie die ersten Worte des designierten Generaldirektors nachlesen.
https://www.krone.at/4172290
Es kam, wie erwartet oder wie von der Politik vorgegeben (?) Jetzt sind wir auf das Team des „Neuen“ gespannt. Folgt Herr Pig seinen Politischen Machern? Dann würde die Entscheidung angeblich vor Gericht angefochten werden!
ORF
Aufruhr nach Wolfs Attacke auf ORF-Kandidatin
Kurz vor der Wahl des neuen ORF-Generaldirektors am Donnerstag geht es am Küniglberg rund: Nachdem „ZiB 2“- Moderator Armin Wolf die ebenfalls kandidierende Medienunternehmerin Eva Schütz scharf attackiert hatte, erfuhr die „Krone“ am Montag, dass der Moderator intern angezeigt wird – wegen eines möglichen Verstoßes gegen den Ethikkodex. Wolf kann diese Anschuldigungen nicht nachvollziehen.
kronenzeitung.at.arminwolf
Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung
Schon als Teenie war er «El Presidente»: Gavin Newsom läuft sich warm, um als Favorit der Demokraten in die Präsidentschaftswahl 2028 einzusteigen: Der abtretende Gouverneur von Kalifornien strebt das höchste Amt im Weissen Haus an, darauf deutet alles hin. Dank seiner Prominenz und einem starken Ego hat er gute Chancen, das Feld der Demokraten anzuführen. Ein Porträt.
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«Wenn wir mit Bomben verhandeln müssen, dann verhandeln wir eben mit Bomben»: Trump genehmigt neue Angriffe auf Ziele in Iran: Die amerikanischen Streitkräfte haben in der Nacht auf Donnerstag erneut Iran bombardiert. Die Regierung von Präsident Donald Trump will damit die Rückkehr des Regimes an den Verhandlungstisch erzwingen. Teheran aber will sich nicht bewegen.
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Jeffrey Epstein habe ihn erpressen wollen, sagt Bill Gates vor dem Kongressausschuss: Der Philanthrop und Microsoft-Gründer wurde weitherum bewundert. Dann wurden erst seine Affären und schliesslich sein enger Draht zu Epstein bekannt. Und nun soll auch sein bescheidenes Auftreten nichts als eine Show sein.
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Mit Luxusresorts und Ölpipelines: wie Trumps Amerika auf dem Balkan seine Rivalen verdrängt – und Proteste auslöst: «Ivanka, geh nach Hause», heisst es seit Tagen bei Protesten gegen ein Luxusprojekt von Trumps Schwiegersohn in Albanien. Aber die Staatsmänner auf dem Balkan sind auf gute Beziehungen zu Washington angewiesen.
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«Sind amerikanische Leben mehr wert als unsere?» Eine Stadt in Kenya steht kopf, weil die USA dort ein Ebola-Quarantänezentrum für ihre Bürger bauen: Eigentlich ist Nanyuki ein friedlicher Safari-Ort. Doch nun rollen Armeefahrzeuge durch die Strassen. Und Tränengas verhüllt den Mount Kenya. Ein Augenschein.
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Nationalhelden oder Massenmörder? Ein Streit mit historischem Hintergrund eskaliert zwischen Warschau und Kiew: Präsident Selenski hat eine Militäreinheit nach einer Partisanenarmee benannt, die im Zweiten Weltkrieg Massaker an der polnischen Bevölkerung verübte. Die Empörung in Polen ist riesig. So angespannt war das bilaterale Verhältnis der beiden Staaten noch nie seit Kriegsbeginn.
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Katalonien bildet den spirituellen Höhepunkt der Papstreise – dort meistert der Pontifex auch die politischen Hürden souverän: Leo XIV. segnet den neuen Hauptturm der Sagrada Família zum 100. Todestag Antonio Gaudís. Vorher besuchte er ein Gefängnis und das Heiligtum Montserrat. Der Papst wirkte dabei entspannt – und erlaubte sich eine spontane Abweichung vom Protokoll.
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Eine Zehnjährige ritzt den Benutzernamen ihrer Peiniger in ihre Haut – wie das sadistische Online-Netzwerk «764» Kinder weltweit dazu bringt, sich und andere zu verletzen: Mehrere Fälle von Teenagern, die jüngere Kinder zu Gewalt gezwungen haben, schockieren Norwegen. Die Sicherheitspolizei ist alarmiert.
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Embolos Probleme mit der Einreise, Xhakas Weckruf, Akanjis Vorwürfe – und dann noch ein Doppeladler. Wie die Schweizer vor dem WM-Start die Ruhe verlieren: Es ist jüngst einiges zusammengekommen in der WM-Vorbereitung des Nationalteams. Wie schlimm das ist, wird sich zeigen. Aber es illustriert, welche Kräfte wirken.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Sport: Fußball-WM
Co-Gastgeber Mexiko eröffnet die WM mit 2:0-Sieg
Es ist getan, der Startschuss ist gefallen, die 23. Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte ist im Aztekenstadion von Mexico-City vor rund 80.000 Zuschauern mit dem Duell von Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika eröffnet worden! Von der Papierform her wenig überraschend setzten sich die Gastgeber als 14. der FIFA-Weltrangliste gegen den 60. locker durch und siegten am Ende verdient mit 2:0.
https://www.krone.at/4171931
Es war ein erschütternd schwaches Eröffnungsspiel, mit einem Schiedsrichter, der sich unbedingt in Szene setzen wollte. 3 Rote Karten hat es bisher in einem Eröffnungsspiel noch nie gegeben, dabei war der Kick sogar eher harmlos. Die Leistung der Südafrikaner ist der beste Beweis, dass die Ausweitung der WM auf 48 Teams ein Nonsens ist. So eine schwache Truppe hat bei einer Weltmeisterschaft nichts verloren! Im zweiten Spiel (Südkorea gegen Tschechien 2.1) wurde wenigstens ansatzweise Fußball gespielt!
Österreich/ Fußball
Liebe & Babyglück: Das sind die schönen Spielerfrauen unserer ÖFB-Stars
Wenn Österreich bei der WM aufläuft, schauen Millionen Fans auf die Männer am Platz. Doch hinter den Nationalteam-Stars stehen Frauen, die längst Teil ihrer Erfolgsgeschichte sind: Ehefrauen, Partnerinnen, Mütter ihrer Kinder und langjährige Jugendlieben, die zwischen Reisen, Klubwechseln und Turnierdruck für Stabilität sorgen.
oe24.at.spielerfrauen
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

