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„Stehende Ovationen? Eine Unart? Selbstverständlichkeit?
Wien
Schluss mit Standing Ovations für alle in Konzert und Oper!
Momentan kommen sie zu oft vor – schade! Standing Ovations sollten unter den Formen des Publikumszuspruchs eine Königsrolle einnehmen und Rarität bleiben. Noch leben wir in einer Demokratie. Es steht jedem frei, während Konzert- und Opernabenden zu gähnen, einzunicken, im Programmheft zu blättern oder per verdunkeltem Handy dringende Mails zu beantworten. Bleibt man leise, droht kein Rauswurf. Ist einmal der letzte Ton verklungen, darf je nach Gusto gelangweilt schlaff oder begeistert schnell applaudiert werden. Auch keine Reaktion ist möglich.
DerStandard.at.story
Darf ich trotz Standing Ovations sitzen bleiben?»
Muss ich bei Standing Ovations aufstehen, wenn alle anderen es tun, auch wenn ich das Stück nur gut und nicht herausragend finde? – Franz K., Sursee LU
Mein erster Impuls wäre, zu sagen, dass eh zu wenig Enthusiasmus im Umlauf ist. Wenn es einmal eine Welle der Begeisterung gibt, warum nicht einfach mittreiben lassen? Als Einziger sitzen zu bleiben, wenn alle anderen jubeln, das erinnert mich an meinen bisher einzigen Besuch einer kommunalpolitischen Bürgerversammlung, wo ein Mann beharrlich und als Einziger gegen Begrünung und Bäume stimmte. Wie kann man gegen Bäume sein?
https://bellevue.nzz.ch/mode-beauty/darf-ich-bei-einer-standing-ovation-sitzen-bleiben-ld.1539564
Ich bin gegen die sogenannten „Stehenden Ovationen“. Nicht weil ich nichts sehe, wenn ich sitzen bleibe, während mir die Vorderleute ihren Hintern zuwenden, sondern weil echte Begeisterung total entwertet wird, wenn diese Rücksichtslosigkeit zur Normalität wird. Meist ist es eine „zur Schau-Stellung“ von Teilen des Publikums, die ganz einfach auffallen wollen. „Seht her, ich bin gegeistert, mir hat es gefallen, ich verstehe daher etwas davon“ . Berüchtigte „Opern- und Konzertschläfer sind meist am Schnellsten in der Vertikalen. Heben wir uns doch die Begeisterung für wirklich herausragende Darbietungen, die uns von den Sitzen reißen, auf und nötigen wir nicht die „Dahintersitzenden“!!
Leserin W.B. vermutet hingegen: Standing Ovations entstehen mehrheitlich durch zu frühes Aufstehen in den vorderen Reihem, oft verbunden mit Fluchtedanken bzw. an die nächste Bim……
Wien/ Volksoper
„Follies“ an der Volksoper: „Lebenslust hat nichts mit Alter zu tun“
Am Samstag hat Stephen Sondheims Musical „Follies“ an der Volksoper Premiere. Regisseur Martin C. Berger über Altern und Lebenslust, Verfall und die paradiesische Zukunft, die man sich als junger Mensch erträumt.
Kurier.at
Premiere ist heute! Wir sind dran!
Spielplan der Wiener Staatsoper 25/ 26 ist bereits öffentlich. Bitte das Programmheft durchblättern!

Völlig überraschend bekam ich von einem unbekannt bleiben wollenden Leser vorab das, was wir morgen (Sonntag) mit nun bereits etwas nachlassender Spannung hören werden. Machen Sie sich selbst ein Bild. Wem danach ist, der kann ja kommentieren. Ich selbst überlasse Sie Ihrer eigenen Meinung! Dass mich die Premiere der „Verkauften Braut“ besonders anspricht sollte kein Kriterium sein, immerhin habe ich tschechische Wurzeln!
Dem Übersender der Vorab-Meldung sei Dank ausgesprochen!
Heute Umbesetzung bei Andrea Chenier

Somit hätten wir auch geklärt, wer denn heute den Herrn Salsi ersetzt! Früher wurden wir vom Pressebüro über Umbesetzungen informiert, das gibt es in der Roscic-Ära nicht mehr.
Der österreichische Bassist Stefan Cerny debütiert heute an der Staatsoper Berlin als „Titurel“ in „PARSIFAL“
Stefan Cerny wird heute als Titurel im Parsifal unter Philippe Jordan debütieren.

Stefan Cerny. Foto: Agentur
Der österreichische Bass Stefan Cerny studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Wien Oper, Lied und Oratorium und schloss 2004 mit Auszeichnung ab. Im Zuge seiner langjährigen Verbundenheit zur Wiener Volksoper feierte er Erfolge u. a. als Baron Ochs auf Lerchenau (Der Rosenkavalier), Sarastro (Die Zauberflöte), Daland (Der fliegender Holländer), Leporello (Don Giovanni) und zuletzt König René (Jolanthe). An der Wiener Staatsoper debütierte er 2018 als Rocco (Fidelio) und war außerdem als Osmin (Die Entführung aus dem Serail) und Titurel (Parsifal) zu hören, bevor er 2019 sein Debüt am Londoner Royal Ballet and Opera als Sarastro gab. Seine regelmäßige Tätigkeit am MusikTheater an der Wien umfasst Partien wie Talbot (Maria Stuarda) oder Swallow in der Produktion Peter Grimes, welche 2016 mit dem International Opera Award ausgezeichnet wurde. Für seine Interpretation des Doktor in Wozzeck erhielt er 2019 den Österreichischen Musiktheaterpreis. Weitere Engagements führten ihn u. a. an die Komische Oper Berlin, die Oper Köln, die Opéra National de Lyon, zu den Bregenzer Festspielen, das Festspielhaus Baden-Baden, die Staatstheater in München und Nürnberg, das Musiktheater Linz, das Salzburger „Haus für Mozart“, das Wiener Konzerthaus sowie die Dresdner Philharmonie.
https://www.staatsoper-berlin.de/de/kuenstler/stefan-cerny.3729/
Stefan Cerny | Staatsoper Berlin
Liebe Online-Merker
viele herzliche Grüße von der rumänischen Schwarzmeerküste, wo Marena Balinova heute im Nationaltheater in Costanta ihr Debut als Turandot geben wird.

Marena Balinova, Univ.Prof. Dr. Peter Reichl
Hier ein kleiner Vorgeschmack aus der gestigen Generalprobe:

Wien/ „Opernsommer in der „Opernarena am Heumarkt“

Wien
„La traviata! – Giuseppe Verdis Meisterwerk unter freiem Himmel in der Opernarena am Heumarkt
Der Wiener Opernsommer ist ein kulturelles Freiluftspektakel, das den Wiener Heumarkt in eine einzigartige Open-Air Opernarena verwandelt. Von 1. bis 19. Juli spielen internationale Opernstars, das Wiener KammerOrchester und der Philharmonia Chor auf einer von Manfred Waba geschaffenen Freiluftbühne insgesamt 12 Vorstellungen. Präsentiert von Intendant & Dirigent Joji Hattori, unter der künstlerischen Leitung von Dominik am Zehnhof-Söns & erzählt vom oscarprämierten Schauspieler Karl Markovics.Wiener Opernsommer – Giuseppe Verdi – La Traviata – Wiener Opernsommer
Es gibt auch einen Erzähler
Leading Team 2025 – Wiener Opernsommer
MARSEILLE: „La Petite Sirène“ von Régis Campo und „Monsieur et Madame Denis“ von Jacques Offenbach am Théâtre de l’Odéon de Marseille – 5 + 6 IV 2025

Die kleine Meerjungfrau oder La petite sirène (Clara Barbier Serrano) trinkt ein Elixier um Beine zu bekommen. Hinter ihr die Wasserhexe (fulminant: Marion Lebègue) © Dominique Jaussein
Auf dem Giebel der Oper von Marseille steht: „Die Kunst bekommt die Schönheit von Aphrodite, den Rhythmus von Apollo, das Gleichgewicht [die Ausgewogenheit] von Pallas Athene und die Bewegung von Dionysos“. Diese Vielseitigkeit steht auch für die Spielzeiten der Opéra de Marseille seit 100 Jahren, wo Dionysos, sprich die leichte Muse, genauso viel Platz bekommt wie Apollo, die ernste Muse. Im letzten Jahrhundert gab es im Schnitt 200 Vorstellung im Jahr und kam es nicht selten vor, dass an einem Abend Meyerbeer und am nächsten Offenbach gespielt wurde. Mit dem Abklingen des Interesses für Operette ab den 1980er Jahren, siedelte diese vom Haupthaus, der Opéra Municipal (der Stadtoper mit 1750 Plätzen) in das kleinere Haus über, dem Théâtre Municipal de l’Odéon (750 Plätze). Aber diese sind immer rammelvoll, denn in Marseille gibt es ein äußerst treues Publikum für die leichte Muse. So erinnere ich mich an eine Vorstellung der „Lustigen Witwe“ vor dreißig Jahren – natürlich auf Französisch, so wie damals alles auf Französisch gespielt wurde -, wo das Publikum quasi aus dem Saal mitsang. Denn sie kannten und liebten alle Werke, von Lehar, zu Offenbach und natürlich den damaligen Rennern, „La belle de Cadix“ und „Le chanteur de Mexico“ von Francis Lopez.
Zum Bericht von Waldemar Kamer/Paris
WIEN: L.E.O. – Letztes erfreuliches Operntheater
Aufgrund des großen Erfolgs gibt es 4 weitere Vorstellungen des Programms AUSGERECHNET BANANEN, das dem genialen Textdichter Fritz-Löhner Beda gewidmet ist.
Mehr darüber unten und auf http://theaterleo.at/spielplan/B.01.html.

Elena Schreiber, Stefan Fleischhacker. Foto: Valentin Fischlmayr
AUSGERECHNET BANANEN
In einem luftig humorvollen Musikprogramm unter der wissenschaftlichen Expertise von Marie-Theres Arnbom, zuletzt Direktorin des Theatermuseums Wien, dürfen wir einen Abend rund um den genialen Textdichter Fritz Löhner-Beda und seine Mitstreiter Alfred Grünwald und Ludwig Herzer präsentieren.
Neben frivolen Schlagern und herzergreifenden Operetten verfasste Löhner-Beda auch Schriften zu unterschiedlichsten Themen, wobei die berühmtesten Komponisten seiner Zeit – wie Franz Lehár oder Emmerich Kálmán – seine Texte vertonten. Entdecken Sie also mit uns, wo Hans nun wirklich sein Knie hat oder was es mit der Knopfsammlung von Paris auf sich hat.
Mit Marie-Theres Arnbom, Elena Schreiber und Stefan Fleischhacker.
Am Klavier: Kaori Asahara
Termine: Mi, 23. / Do, 24. / Di, 29. & Mi, 30. April 2025 (Beginn 19.30 Uhr)
Neben den Opernproduktionen werden auch Orchesterkonzerte, Lesungen, Klavierabende und Liederabende das Programm bereichern und die Vielfalt unserer nächsten Spielzeit unterstreichen. Der Termin ist Fachbesuchern vorbehalten, aber selbstverständlich haben auch Sie die Möglichkeit, live dabei zu sein: Wir übertragen die Pressekonferenz in einem eigens eingerichteten Live-Stream auf unserem YouTube-Kanal. Seien Sie dabei und lassen Sie sich inspirieren von dem, was Sie in der neuen Spielzeit erwartet.
https://www.tiroler-festspiele.at/news/2025-04-11/pressekonferenz-am-karfreitag
Hamburg/Staatsoper
Auf den Punkt 54: Die Sänger-Folge
Schreib’ doch bitte mehr über die Sänger, hat mir Andreas Schmidt, der Herausgeber von klassik-begeistert, neulich mit einer schönen Portion Wohlwollen zugerufen. Sänger, Sänger, Sänger. Das interessiert die Leser. Nö, habe ich gedacht und erst mal Folge 50 über den in Wien geborenen Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek abgeliefert. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Denn gestern gab’s in Hamburg Giuseppe Verdis Alterswerk Falstaff mit einem in der Summe schlichtweg umwerfenden, ziemlich englischen Sänger-Ensemble. Mastermind war indes Finnegan Downie Dear.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Wien, Ehrbar Saal: C. Bechstein Klavierabend mit Ingmar Lazar
Bericht über die Aufführung am 10.04.2025, 19:00 – 21:00 www.ehrbarsaal.at

Ingmar Lazar © Elisabeth Dietrich-Schulz
Ziel der C. Bechstein Klavierabende im Ehrbar Saal ist, jungen Pianistinnen und Pianisten eine Bühne zu geben. Der 32-jährige französische Pianist Ingmar Lazar hat seinen Auftritt am 10. April 2025 fulminant genutzt.
Wer ist Ingmar Lazar? 1993 geboren war er ein Klavierwunderkind: mit 5 Jahren ist er erstmals aufgetreten, mit 10 Jahren hat er seinen ersten Wettbewerb gewonnen. Nach Studien an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, an der Internationalen Klavieracademie am Comer See, an der Hochschule der italienischen Schweiz (Lugano), an der Universität Mozarteum Salzburg und an der Scuola di Musica di Fiesole ist er einer der herausragenden französischen Pianisten seiner Generation…
Zum Bericht von Elisabeth Dietrich-Schulz
WIEN / Burgtheater:
ELISABETH! von Mareike Fallwickl
Uraufführung
Premiere: 11. April 2025

Foto: Tommy Hetzel
Eh schon wissen…
„Elisabeth!“ Es kann nur eine geben. Zumindest in Österreich wird jeder sofort an die Kaiserin (mit den Sternen im Haar) denken. Romy als Sisi, Dann kam Brigitte Hamann, und man sah sie problematischer. Ja, und dann wurde Kaisern Elisabeth die österreichische Tourismus-Ikone , mit der sich alles verkaufen lässt, und man hat sich an allen Ecken und Enden an ihr abgearbeitet, konnte gar nicht genug Küchenpsychologie über sie gießen, kam natürlich, je nach der eigenen Wunschinterpretation, zu den widersprüchlichsten Aussagen. Elisabeth. Ausgelutscht bis zum letzten, Eh schon wissen…
Die Salzburger Autorin Mareike Fallwickl, bekannt geworden durch feministisch geprägte Romane, schließt sich nun der Phalanx an, die aus dem Auspressen von Elisabeth gutes Geld machen, weil das Publikum von ihr offenbar nicht genug bekommt. Allerdings findet sich in dem herumeiernden Text nicht ein neuer Gedanke, nicht eine Überlegung, die nicht schon angestellt wurde und die hier gelegentlich in Ambivalenz erwähnt wird (in der Erkenntnis, dass es keine definitive Wahrheit gibt) – war sie Opfer des Wiener Hofes (nur angeblich patriarchalisch, weil geleitet von Erzherzogin Sophie, die man „böse“ oder ganz „gut“ sehen kann) oder Täterin, die sich im Stil unseres zeitgenössischem Ego-Kults kaltblütig über alles hinweg gesetzt hat? (Und was ihr Leben den Kaiser gekostet hat, nicht wahr!)
Das kleine Mädchen aus Bayern, ein Dynastie-Opfer? (Dass Franz Joseph die Cousine aus einer Nebenlinie geheiratet haben soll, um die Ansprüche der Habsburger auf Wittelsbachische Besitzungen zu bekräftigen, ist übrigens reiner Blödsinn.) Ihrem armen Teenager-Körper drei Kinder abgepresst? Das war damals so, nicht nur in Herrscherhäuser, auch bei den Reichen. (Und selbst heute gibt es noch Gesellschaften, wo manchen Frauen dauerndes Gebären abgezwungen wird, nicht wahr?) Ist es nicht langsam grottenlangweilig, der Vergangenheit dauernd vorzuwerfen, dass sie war, wie sie war – wenn wir in vielen Dingen noch lange nicht so weit gekommen sind, wie wir sollten? Aber es ist ja so wohltuend, sich selbstgerecht aufzuplustern…
Im Programmfolder erklärt die Autorin, es ging „um die Erfahrungen sämtlicher Frauen in dieser Welt“. Also, als allgemeines Paradigma des Frauseins kann man Elisabeth wirklich nicht betrachten. Sicher, ihr Schönheitskult ist Frauensache, stets hat man Schönheit zwecks Manipulation eingesetzt, aber so weit wie sie hat es wohl kaum jemand getrieben. Wenn die Autorin die Hungerödeme anspricht, die man an ihrer Leiche diagnostizierte, und dieses freiwillige Hungern in einer Welt überbordenen Reichtums mit dem echten, quälenden Hunger ihres Mörders Lucheni vergleicht, weiß man sogar, wo das abgeschrieben wurde…
...Auf einen Nenner lässt sich das Gebotene nicht bringen, was dem Publikum allerdings ziemlich egal war. Es feierte die Hauptdarstellerin (und dann alle, die mir ihr erschienen) mit Standing Ovations.
Und Elisabeth? Die war wieder nur einmal ein Vorwand, um die üblichen entrüsteten Feminismus-Floskeln abzuladen.
Zum Uraufführungsbericht von Renate Wagner
Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“
Abrupter Rückzieher in der Zollpolitik – darum wurde es auch Trump zu mulmig. Der Druck aus Wirtschaft und Politik wuchs stetig. Auch Karin Keller-Sutter redete dem Präsidenten ins Gewissen. Eines war aber entscheidend: Den USA drohte eine Finanzkrise.
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Trumps irrationaler Zollkrieg: Unvernunft ist die ständige Begleiterin der Politik. Trumps erratische Zollpolitik macht nicht nur die Börsen fassungslos. Doch der Präsident ist in der Irrationalität seines Handelns kein historisch einmaliger Ausreisser.
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Erfolg für die Republikaner: Auch das Repräsentantenhaus sagt Ja zu Trumps Steuergeschenken: Der Budgetplan von Präsident Donald Trump ist am Donnerstag auch vom Repräsentantenhaus genehmigt worden. Damit haben die Republikaner freie Bahn für ihre Reformpläne gewonnen.
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Die «Koalition der Willigen» hält ihre Pläne für eine Waffenruhe in der Ukraine geheim: Die Verteidigungsminister diskutierten über eine mögliche Rückversicherungstruppe – ohne die USA. Zu den Details schweigen sie, um Wladimir Putin «nicht schlauer zu machen».
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Warum sich Spanien und Italien mit Wehrpflicht und Aufrüstung schwertun
Seit 2022 hat der russische Angriffskrieg die Sicherheitslage verändert. Doch in Südeuropa regt sich kaum militärischer Widerstandsgeist. Das hat auch historische Gründe.
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Vom Fes zu Volkswagen: Boykotte haben in der Türkei eine lange Tradition: Türkinnen und Türken wurden in den vergangenen Jahrzehnten zu den unterschiedlichsten Boykotten aufgerufen. Die meisten verpufften wirkungslos. Ein Historiker erklärt, warum es im Rahmen der Proteste gegen Erdogan anders sein könnte.
Jetzt lesen
China: Videoclips, Cartoons und Memes sollen die Jugend vom Krieg gegen Taiwan überzeugen: China hat in einer Übung die Invasion Taiwans geprobt. Das Ganze wird begleitet von einer aggressiven Propaganda-Offensive. Denn Präsident Xi Jinping hat die Annexion Taiwans zur Chefsache erhoben.
Jetzt lesen
Trump-Tower auf der Ruine des «Generalstabs»? Die Belgrader kämpfen um ein vieldeutiges Baudenkmal. Zwar hat der Handschlag zwischen Vucic und Trump junior stattgefunden. Aber das Projekt hängt in der Luft.
Jetzt lesen
Freiwillige Remigration – konservative Muslime flüchten vor «küssenden Frauen» und dem gottlosen Westen: Freizügiger Lebensstil, Homosexualität, Schwimmunterricht für Mädchen: All das ist radikalen Muslimen ein Greuel. Sie haben damit viel mit Rechtsextremen gemeinsam.
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Literatur-Star Karl Ove Knausgård: «Wenn einer sein Buch ‹Min Kamp› nennt, ist das ein grosses ‹Fuck you› an die Welt»: Er habe zwar keinen Pakt mit dem Teufel geschlossen, wie der Protagonist seines neusten Romans, «Die Schule der Nacht», sagt der norwegische Autor. Aber nachdem er seine Familie literarisch vor der ganzen Welt entblösst habe, sei er doch in eine Art Hölle gekommen.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Aufreger in ARD-Show: Didi Hallervorden sagt „N-“ und „Z-Wort“
Der Komiker wischt Kritik an seinem berühmtesten Sketch, der um eine „darf man nicht mehr sagen“-Passage erweitert wurde, vom Tisch. Hallervorden hatte am Samstagabend in einer ARD-Jubiläums-Show seinen legendären „Palim, Palim!“-Sketch vorgeführt – allerdings in einer leicht abgewandelten Version, worin er das „N-Wort“ und das „Z-Wort“ verwendete. Dadurch löste der 89-Jährige eine teils erregte Debatte vor allem in den sozialen Medien aus.
Kurier.at
Migrations-Schock bei Maischberger: Dieter Nuhr: Ein Freund zahlt Schutzgeld für seinen Sohn
Mitten in einer Debatte über die umstrittenen Thesen zur Migration von SPD-Chefin Saskia Esken (63) und Grüne-Fraktionschefin Katharina Dröge (40) schockte Kabarettist Dieter Nuhr (64) Talkmasterin Sandra Maischberger (58) mit einem erschütternden Beispiel aus dem wirklichen Leben. Nuhr: „Ich glaube, jetzt haben die meisten – vielleicht außer Frau Dröge – verstanden, dass das ein ernsthaftes Problem ist mit der Migration, weil wir überall rechte Regierungen ernten. Wenn jetzt nichts passiert, haben wir in vier Jahren eine AfD bei weiß-ich-nicht-wie-viel Prozent.“
Bild.de
Österreich
Planstellen verdoppelt: Deutschförderung an Schulen wird massiv ausgebaut
Die Regierung nimmt trotz des Sparzwangs deutlich mehr Geld für die Deutschförderung an Schulen in die Hand. Mit kommendem Schuljahr werden die entsprechenden Lehrer-Planstellen von 577 auf 1324 mehr als verdoppelt. Eine bisher geltende Deckelung, durch die nicht alle Kinder bei Bedarf Förderung bekommen haben, fällt. Während die Lehrergewerkschaft und die Arbeiterkammer die Maßnahme begrüßen, spricht die FPÖ von „einem Tropfen auf den heißen Stein“.
https://www.krone.at/3754027
Ich wünsche einen schönen Tag!
A.C.

