Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

10. JUNI 2026 – Mittwoch

10.06.2026 | Tageskommentar

dir

21 Bewerbungen für Salzburger Festspiele-Intendanz
Sowie 27 Bewerbungen um die Präsidentschaft, die Hearings sollen nach der heurigen Festspielausgabe starten. Für die Intendanz und die Präsidentschaft der Salzburger Festspiele haben sich insgesamt 48 Personen beworben. Vier Frauen und 17 Männer haben innerhalb der Frist ihre Bewerbung um die künstlerische Leitung eingereicht, von denen nur ein Zehntel aus Österreich kommt. Für die Präsidentschaft haben sich elf Frauen und 16 Männer beworben, je zur Hälfte aus dem In- und Ausland, informierten die Salzburger Festspiele am Dienstag in einer Aussendung. „Die hohe Anzahl an Bewerbungen sowohl für die Intendanz als auch die Präsidentschaft ist ein schönes Zeichen. Dass so viele internationale Bewerbungen eingelangt sind, zeugt von der weltweiten Strahlkraft der Salzburger Festspiele. Die Kommission wird nun die eingereichten Konzepte begutachten und geeignet erscheinende Kandidatinnen und Kandidaten zu Hearings einladen, um anschließend dem Kuratorium einen Vorschlag zu unterbreiten“, sagte der Leiter der Findungskommission, Christian Kircher, der bis vor Kurzem als Geschäftsführer der Bundestheater-Holding tätig war und bis Ende März 2026 dem Festspielkuratorium angehörte.
DerStandard.at.story.3000000festspielintendanz

Rund fünfzehneinhalb Österreicher
Für die Intendanz und die Präsidentschaft der Salzburger Festspiele sind beim beauftragten Beratungsunternehmen 48 Bewerbungen eingegangen, verlautet aus dem Büro von Landeshauptfrau Karloline Edtstadler. Für die künstlerische Intendanz haben sich vier Frauen und 17 Männer beworben. „Rund zehn Prozent der insgesamt 21 Bewerberinnen und Bewerber kommen aus Österreich, neunzig Prozent haben einen internationalen Hintergrund“, heißt es in der Presseaussendung. Es dürften sich also zwei Leute aus Österreich interessieren. Für die Präsidentschaft gibt es 27 Bewerbungen, elf Frauen und 16 Männer. Da seien „rund die Hälfte“ aus Österreich. Also wohl dreizehneinhalb Kandidaten, wenn wir richtig rechnen. Der Salzburger Festspielfonds hat die beiden Funktionen Ende April ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist endete am vergangenen Freitag (5. Juni). „Die hohe Anzahl an Bewerbungen sowohl für die Intendanz als auch für die Präsidentschaft ist ein schönes Zeichen“, wird der Leiter der Findungskommission, Christian Kircher, zitiert. „Dass so viele internationale Bewerbungen eingelangt sind, zeugt von der weltweiten Strahlkraft der Salzburger Festspiele. Die Kommission wird nun die eingereichten Konzepte begutachten und geeignet erscheinende Kandidatinnen und Kandidaten zu Hearings einladen, um anschließend dem Kuratorium einen Vorschlag zu unterbreiten.“
DrehpunktKultur.at.fuenfzehneinhalb

Wiener Volksoper: Lokalaugenschein bei den  Queers….

 

WIEN / Volksoper;
DIE FLEDERMAUS – PRIDE EDITION
Musik von Johann Strauß
Ein queerer Blick auf „Die Fledermaus“ im Pride Monat
Pride Edition-Textfassung von Jürgen Bauer und Moritz Franz Beichl
Premiere: 9. Juni 2026

Lokalaugenschein bei den  Queers….

Die unschuldigen Normalos, in deren Leben LGBTQs nicht herumlaufen (den permanenten medialen Debatten entgeht natürlich niemand), wurden von Lotte de Beer zum Lokalaugenschein in die Volksoper eingeladen. Dort gibt es, wie die Intendantin vor der Vorstellung vor dem Vorhang unter Jubel des Publikums verkündete, kein „Pride“-Month, wie derzeit ausgerufen, sondern hier ist Pride permanente Haltung: „Nicht umsonst ist unser Haus rosa“.

Die besondere Veranstaltung, die wohl für das besondere. betroffene Publikum veranstaltet wurde und nicht für die Normalos (deren indirekte Milieu-Kenntnisse über den „Käfig voller Narren“ nicht hinausgehen), versprach einen „queeren Blick auf „Die Fledermaus“ im Pride Monat“. Er findet im Rahmen der alten, brauchbaren Herzl-Inszenierung in den angenehmen Bühnenbildern von Pantelis Dessyllas statt und ist ausreichend „anders“, aber wohl auf die eindeutig  harmlose Art, um die ungebildeten Aliens, die sich hierher verirren, nicht allzu sehr zu verwirren…

Es beginnt schon während der Ouvertüre, Zwei Herren, die im Frack vor den Vorhang treten, sind schon an ihren Kostümen als Fledermaus und Schmetterling zu erkennen, also Falke und Eisenstein. Sie küssen sich leidenschaftlich, und nun wissen wir, dass sie einst ein schwules Paar waren. Im ersten Akt, der ziemlich nach der Regel verläuft, offenbart sich wenig mehr als die Tatsache, dass der nun mit Rosalinde verheiratete Eisenstein davon nichts mehr wissen will und den tief fühlenden Falke damit sehr verletzt…

Natürlich ergibt sich alles, was man zum Thema sehen will, im zweiten Akt, wo Orlofsky (normalerweise von einer Frau gesungen, aber als Mann gemeint) ja schon in der originalen „Fledermaus“ ein zwittriges Geschöpf ist. Hier erscheint er als Dame/Herr im Federboa-Umhang mit Mann im Lederoutfit an der Leine als der Herrscher über eine Queer / Trans- und was immer Party. Hier schwirren dann auch Anspielungen herum, die vom Großteil des Publikums heftig beklatscht werden, die der arme Normalo aber wirklich nicht versteht. Na ja, man kann ja nicht erwarten, an einem Abend in eine fremde Welt einzusteigen – ein bißchen daran schnuppern, ist das Höchste der Gefühle…

…Und da ist ja noch der Herr, der als Tom Neuwirth auf dem Programmzettel erscheint und schon als kurz auftauchender Gast (eine spanische Dame) den Ball bei Orlofsky besucht. Als Frosch ist er dann im Gerichtsdiener-Habitus, und nachdem er als Conchita gesungen hat, findet er sich durchaus in die Rolle, blödelnd, wienerisch „goschert“ und nur ein bißchen unsicher unterwegs, was sich mit mehr Routine geben wird.

Sehr gut war diesmal die orchestrale Seite des Abends unter Dirigent Tobias Wögerer aufgestellt. Am Ende waren es dreieinhalb Stunden Jubel, Trubel, Heiterkeit. Die Bühne und das Publikum schienen sich geradezu zu umarmen. Und die Außenseiter im Publikum haben in eine fremde Welt geschnuppert.

Zum Bericht von Renate Wagner

Wien/ Volksoper. HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN

Copyright: Volksoper/ Marco Sommer

7.6.26 „Hoffmanns Erzählungen“, Volksoper, „Enttäuschende Premiere“
Jaques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ galt die letzte Premiere der laufenden Saison an der Volksoper. Der Gesamteindruck war wenig verheißungsvoll: musikalisch mäßig, szenisch karg – sozusagen ein Hoffmann auf „Entziehungskur“.

Die letzten beiden „Hoffmann“-Produktionen an der Volksoper liegen noch gar nicht so lange zurück: 2007 sorgte die Inszenierung von Peer Boysen beim Premierenpublikum für einigen Unmut, 2016 haben das Produktionsteam Renaud Dudet und André Barbe eine schwungvollere, etwas anrüchig „varieteartig-operettige“ Lesart geboten. Dieses Mal hat sich Lotte de Beer, die Direktorin des Hauses, auf den „Hoffmann“ eingelassen und wie schon zuletzt beim „Figaro“ eine ihrer Regiearbeiten von auswärts nach Wien geholt.

http://www.operinwien.at/werkverz/offenbach/ahoffm9.htm
Dominik Troger/www.operinwien.at

Wien
Offenbach-Austreibung in greller Puff-Kluft am Währinger Gürtel
Die Volksoper tut sich mit einer Neuproduktion von „Hoffmanns Erzählungen“ nichts Gutes. Stimmlich bleiben fast alle Wünsche offen
DerStandard.at.story2026.offenbach

Hoffmanns Muse schrillt, Offenbachs Dichter brüllt
„Hoffmanns Erzählungen“ gerät in der Volksoper musikalisch zur groben Lärmorgie und in der Regie von Direktorin Lotte de Beer zur nicht mehr als braven Harmlosigkeit mit Emanzen-Blim-Blim.
https://www.krone.at/4170031

„Hoffmanns Erzählungen“ an der Volksoper: Maßregelungen eines Dichters (Bezahlartikel)
„Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach in der Regie von Hausherrin Lotte de Beer an der Volksoper.
Kurier.at.hoffmannserzählungen

operklosterneuburg:; SAMSON UND DALILA. Premiere ist am 4.Juli. Bestellen Sie Ihre Karten, solange es noch welche gibt

Margarita Gritskova, Kristian Benedikt. Bildrechte: operklosterneuburg/ Mark Glassner

Die Vorbereitungen für „Samson und Dalila“ bei der operklosterneuburg laufen auf Hochtouren – und die Tickets sind heiß begehrt. Mehr als 60 Prozent der Karten sind bereits Wochen vor der Premiere am 4. Juli verkauft – besonders die höherwertigen Kategorien sind stark nachgefragt.

operklosterneuburg 2026: Mehr als 60 Prozent der Tickets für „Samson und Dalila“ bereits verkauft
Proben laufen auf Hochtouren – internationale Starbesetzung sorgt für großen Kartenandrang vor der Premiere am 4. Juli.

(Klosterneuburg, am 9. Juni 2026) Mit Camille Saint-Saëns‘ großer Oper „Samson und Dalila“ bringt die operklosterneuburg im Sommer 2026 erstmals ein Meisterwerk des französischen Repertoires in den Kaiserhof des Augustiner Chorherrenstiftes Klosterneuburg. Bereits Wochen vor der Premiere zeichnet sich der große Publikumserfolg ab: Über 60 Prozent der verfügbaren Karten sind bereits verkauft. Besonders die höherwertigen Kategorien verzeichnen starke Nachfrage. „Wer sich noch Plätze in den begehrten besseren Kategorien sichern möchte, sollte möglichst rasch buchen“, rät Intendant Peter Edelmann. „Mit ‚Samson et Dalila‘ bringen wir ein Werk auf die Bühne, das durch seine emotionale Tiefe und musikalische Strahlkraft fasziniert – und das im einzigartigen Ambiente des Kaiserhofs zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Das kann ich unserem Publikum versprechen.“

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Wien/ 8.6. Konzerthaus/Mozart-Saal Kate Lindsey – Helmut Deutsch

Lindsey goes Lied

K
Kate Lindsey. Foto: Agentur

Die vielbeschäftigte US-amerikanische Mezzosopranistin Kate Lindsey hat dem österreichischen Opernpublikum schon viel Freude gemacht, so beispielsweise gemeinsam mit Sonya Yoncheva als famoses Intrigantenpaar Poppea und Nerone in Salzburg, oder in diversen Mozartrollen sowie als Octavian an der Wiener Staatsoper. Nunmehr gibt sie gemeinsam mit dem Altmeister der Liedbegleitung Helmut Deutsch anlässlich dessen 80. Geburtstags einen Liederabend im Mozart-Saal, bei dem sie sich der Hoch- und Spätromantik verschrieben hat.

In ihrem ambitionierten Programm widmet sie sich mehreren Liedern Robert Schumanns, darunter auch der Vertonung von Gedichten, die angeblich Maria Stuart selbst geschrieben hat – eine Reminiszenz an ihre 2025 in Salzburg erfolgreich an der Seite von Lisette Oropesa verkörperte Elisabetta in Donizettis Maria Stuarda. Dazu kommen vier Mignon-Lieder in der Vertonung von Hugo Wolf, sowie Spätromantisches von Korngold, seinem Lehrer Zemlinsky und Joseph Marx, einem weniger bekannten österreichischen Komponisten des 20. Jahrhunderts mit einer etwas zweifelhaften Rolle während der Nazi-Herrschaft, der sich mehr tonale denn atonale Klänge zu eigen gemacht hat.

Zum Bericht von Sabine Längle

Sebastian Holecek als Wiener-Lieder-Sänger. Sebastian Holecek mit einem Wiener Liederabend in Enns/OÖ am 21. Juni 2026.

 Sebastian Holecek engagiert sich seit einiger Zeit  für das Wiener Lied. Und er hat den echten Wiener Schmäh dafür.

 

 

Kansas City Symphony und Chefdirigent Matthias Pintscher:: Zweite Europatournee im August 2026
Nach seiner überaus erfolgreichen ersten Europatournee 2024 kehrt das Orchester mit Music Director Matthias Pintscher zurück nach Amsterdam (27.08.), Hamburg (29.08.) und Berlin (30.08.)

Fotos: Felix Broede, KCS

KANSAS CITY, Missouri, USA (9. Juni 2026) — Das Kansas City Symphony Orchester kommt im August unter der Leitung seines Chefdirigenten Matthias Pintscher auf seiner zweiten internationalen Tournee erneut nach Europa. Nach drei von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierten Konzerten im Rahmen ihrer gemeinsamen Debüt‐Tournee im Sommer 2024 erhielten das Orchester und sein Music Director von allen drei Veranstaltern umgehend Wiedereinladungen: Im August 2026 ist das Kansas City Symphony Orchester mit Matthias Pintscher bei Konzerten im Concertgebouw in Amsterdam (27.08.), in der Hamburger Elbphilharmonie (29.08.) und in der Philharmonie Berlin (30.08.) zu erleben.

Ausführlicher in den „Infos des Tages“

Interview mit Dietrich Hilsdorf
Ich bin glücklich!“ – Interview mit dem Regisseur Dietrich Hilsdorf in Lübeck
Dietrich Hilsdorf, geboren 1948, kann auf über 100 Inszenierungen in den Sparten Schauspiel, Oper und Musical sowohl im ganzen Bundesgebiet, aber auch in Catania und Wien zurückblicken. Mit „Jekyll and Hyde“ am Musical Theater Bremen wurde er 1999 Musical-Regisseur des Jahres. Der Deutsche Theaterpreis „Der Faust“ wurde ihm 2007 für Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ an der Oper Chemnitz in der Kategorie „Beste Regie Musiktheater“ verliehen. Mit großem Erfolg inszenierte Hilsdorf Opern von Händel, Mozart und Verdi.
Von Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Wien/ Festwochen
Veronica Kaup-Hasler: „Milo Rau setzt auf Provokation durch Umarmung“
Nach heftiger Kritik auch vonseiten der Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler zog Intendant Milo Rau die Einladung an den rechten Ideologen und Tech-Milliardär Peter Thiel zu den Wiener Festwochen zurück. Ein Gespräch mit der Kulturpolitikerin über die Zukunft des Festivals, Willkürvorwürfe und fatale Sparmaßnahmen, die auch das Theater an der Wien bedrohen.
News.at.milo.rau.umarmung

Medien: ORF droht Stichwahl
Die ORF-Chefwahl steht bereits seit Wochen unter keinem guten Stern, meint der eine oder andere ORF-Insider. Das könnte sich am Tag der Wahl – am Donnerstag muss formalrechtlich der 35-köpfige ORF-Stiftungsrat den neuen/die neue ORF-Generaldiktor(in) wählen – erneut zeigen. Grundsätzlich bleibt der bisherige APA-CEO Clemens Pig klarer Favorit. Eine Mehrheit von ÖVP und SPÖ dürfte ihn wählen. Hinter den Kulissen wird bereits seit Wochen kolportiert, dass es dazu eine Abmachung zwischen VP-Kanzler Christian Stocker und SPÖ-Chef Andreas Babler geben würde. Aber: Vereinzelte Stiftungsräte von ÖVP und SPÖ würden „nicht wie die Lemminge wählen, sondern könnten Breitenecker oder Totzauer wählen“.  Es bedarf der absoluten Mehrheit, also mehr als 50 % der Stimmen.
https://www.oe24.at/a/orf-droht-stichwahl-900090360

Sofortige Wirkung“. ORF-Sumpf: Thurnher stellt Gagenkaiser Strobl frei
ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher hat Pius Strobl freigestellt. Damit muss wohl der nächste Top-Manager – aus Compliance-Gründen – seinen Hut nehmen. Es seien „zahlreiche Meldungen“ zu einem „möglichen Fehlverhalten“ eingegangen, heißt es beim Rundfunk. Strobl polarisierte seit jeher. Der Mitgründer der Grünen, der bis 2006 im ORF-Stiftungsrat saß und danach als Manager auf den Küniglberg wechselte, befeuerte als Topverdiener mit millionenschwerer Zusatzpensions-Forderung die aktuelle Debatte über den Staatsfunk. Zuletzt sorgte auch eine „Krone“-Enthüllung für Aufsehen – eine Baufirma, die vom ORF Millionenaufträge erhielt, arbeitete auch bei der Sanierung von Strobls Privathaus. Zuletzt war Strobls Name auch in der Causa rund um den Rücktritt von Generaldirektor Roland Weißmann gefallen.
https://www.krone.at/4169432

Wien
Nachlass von Teddy Podgorski wird versteigert
Der Nachlass des 2024 verstorbenen ehemaligen ORF-Generalintendanten Thaddäus „Teddy“ Podgorski kommt unter den Hammer. Ab 24. Juni wird eine Auswahl an Möbeln und Einrichtungsgegenständen, Kunstwerken, persönlichen Erinnerungsstücken und Auszeichnungen versteigert. Darunter finden sich etwa die Trophäe des deutschen Medienpreises „Bambi“ aus dem Jahr 1980 mit einem Startpreis von 600 Euro oder die 2012 verliehene „Jubiläums-Romy“ (Startpreis: 1.000 Euro). Erich Sokols Karikatur „Teddy Podgorski und Gerd Bacher in einer Zirkusmanege“ (ab 900 Euro) wird ebenso versteigert wie ein Gemälde von Peter Pongratz, das einen Schutzengel über einer Propellermaschine zeigt.
https://wien.orf.at/stories/3357565/

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Verdient die Wirtschaft am Krieg? Die historische Antwort ist eindeutig: Rüstungsfirmen verdienen Milliarden, Rheinmetall jagt von Rekord zu Rekord. Doch die Geschichte zeigt: Für die meisten Unternehmen ist Krieg kein Geschäft, sondern ein Desaster.
Jetzt lesen
 Vor 60 Jahren entfacht Mao die Kulturrevolution. Ihr erstes Opfer ist die Lehrerin Bian Zhongyun, die von den eigenen Schülerinnen getötet wird: Der Traum, einen neuen Menschen zu schaffen, sorgte auch unter westlichen Linken für Begeisterung. Über die mörderischen Konsequenzen sieht man zum Teil bis heute hinweg.
Jetzt lesen
Attentate in Europa: Die Gewalt im Islam lässt sich nicht wegtherapieren: Islamisten morden nicht aus sozialer Frustration, sondern aus dem Bewusstsein theologischer Überlegenheit. Doch Europa will dies nicht wahrhaben und bekämpft den Terror hartnäckig mit Sozialarbeit und «interreligiösem Dialog».
Jetzt lesen
Er träumt von Säuberung und Zensur – die Machenschaften des Medienmoguls Vincent Bolloré sind symptomatisch für das politische Klima in Frankreich: Der Milliardär will die Medien und die französische Kulturindustrie beherrschen. Es ist Zeit, ihm Grenzen zu setzen, findet Pascal Bruckner.
Jetzt lesen
Sie blickten in die Landschaft, er hatte Augen für die Menschen: Renoir, der andere Impressionist, jetzt gross in Paris:  Pierre-Auguste Renoir malte die Lebensfreude: Er beschwor ein Ideal des Miteinanders und zelebrierte die Harmonie der Gleichstellung der Geschlechter. Das zeigt jetzt das Musée d’Orsay mit zwei Ausstellungen zu dem berühmten französischen Meister.
Jetzt lesen
 Ein Dieb hat die berühmteste Banane der Welt aus einem Museum gestohlen: Schon mehrfach ist die Banane des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan gegessen worden. Nun ist ihr ein neues Schicksal widerfahren.
Jetzt lesen
To Athena hätte die neue Schweizer Pop-Prinzessin werden sollen. Heute ist sie froh, nicht jedem zu gefallen
Tiffany Limachers Verhältnis zum Rampenlicht erlitt früh einen Bruch. Vom schnellen, fremdbestimmten Erfolg abgeschreckt, suchte sie abseits des Mainstreams ihre Stimme – mit fragilem Kammer-Pop.
Jetzt lesen
Nach Streit um Nacktszene: Wim Wenders zieht Film vorerst zurück: Nastassja Kinski will, dass Wim Wenders eine Nacktszene aus dem Film «Falsche Bewegung» entfernt. Nun meldet sich der Regisseur mit einer Entscheidung zu Wort – und entschuldigt sich.
Jetzt lesen

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich: Tag der Wahrheit: Heute präsentiert Marterbauer sein Doppelbudget
Die Regierung wird die Parteienförderung 2027 und 2028 nicht erhöhen, stellt Bundeskanzler Christian Stocker klar. Dem Budget, das der Finanzminister heute präsentiert, spart das wenige Millionen.
Kurier.at.doppelbudget

Österreich Neue Postenbesetzung: Die wundersame Karriere der Frau Zimmermann
Der Österreichische Gewerkschaftsbund schweißt zusammen: Eine neue Postenbesetzung bringt Ministerin Korinna Schumann (SPÖ) unter Druck.
https://www.krone.at/4170949

Fußball international
Sepp Blatter: Die Abrechnung
„Die FIFA ist abhängig vom Geld aus Saudi-Arabien“: Josef „Sepp“ Blatter hat nicht nur mit Donald Trump ein Problem. Sepp Blatter war 17 Jahre Präsident der FIFA. Nun holt er zum großen Schlag gegen seinen Nachfolger aus. Er identifiziert Gianni Infantino als Komplizen Donald Trumps, schimpft über Vasallentum und Abhängigkeiten. Der Verband sei zu einer Diktatur verkommen. Das Interview findet in einem Zunfthaus aus dem 14. Jahrhundert in der Altstadt von Zürich statt, im sogenannten „Haus zum Rüden“. Und Sepp Blatter hat einiges mitzuteilen. Seine Worte sind eine Abrechnung mit FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump. Blatter, der im März 90 Jahre alt wurde, war Infantinos Vorgänger beim Welt­fußballverband, arbeitete von 1975 an für die FIFA, erst als Direktor für Entwicklungsprogramme, ab 1981 als Generalsekretär. 1998 wurde er dann zum Präsidenten gewählt und stand aufgrund seiner Handlungen und Politik selbst häufig in der Kritik. Am 2. Juni 2015 stellte er sein Amt als Folge der Korruptionsskandale bei der FIFA zur Verfügung.
News.at.seppblatter

USA: Fußball- Schiedsrichter aus Somalia darf nicht in USA einreisen
Weil die USA ihn nicht haben einreisen lassen, kann Schiedsrichter Omar Abdulkadir Artan aus Somalia keine Spiele bei der anstehenden Fußballweltmeisterschaft leiten.Artan, der als erster Schiedsrichter seines Landes WM-Spiele pfeifen sollte, werde nicht bei dem Turnier dabei sein, sagte ein FIFA-Sprecher am Montag. Grund sei, dass Artan nicht habe in die USA einreisen können.
https://sport.orf.at/stories/3156833/

Oberösterreich: „Zu teuer!“ – Wirt hat kein Schnitzel mehr auf Karte

Die Teuerung verändert das Verhalten der Gäste massiv. Karl Zuser jun. vom Biergasthof Riedberg im Innviertel spürt die Folgen jeden Tag.
Heute.at.wienerschnitzel

Zecken als Überträger: Neues Virus erstmals in Österreich nachgewiesen
Forscher der MedUni Wien haben erstmals das von Zecken übertragene Alongshan-Virus in Österreich nachgewiesen. Die Studie zeigt zudem, dass sich der Erreger offenbar bereits vor mindestens 20 Jahren in Mitteleuropa etabliert hat. Anlass zur Panik gibt es laut Experten derzeit nicht, dennoch sei weitere Forschung notwendig.
https://www.krone.at/4170181

Morgen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Die Termine der Spiele der österreichischen Nationalmannschaft in der ersten Gruppenphase: 17.6. um 6h gegen Jordanien, 22.6. um 19 h gegen Argentinien, 28.6. um 4 h gegen Algerien. Wenn Ihnen wirklich danach ist, merken Sie sich die Termine vor (muss aber nicht unbedingt sein)

Ein schöner Tag sei Ihnen beschieden!

A.C

 

Diese Seite drucken