Bogdan Roščić, Doris Schmidauer und Alexander Van der Bellen © Katharina Schiffl
NEST – NEUE STAATSOPER ERÖFFNET: WIEN HAT EIN NEUES OPERNHAUS
VIELFÄLTIGER SPIELBETRIEB IN DER »NEUEN STAATSOPER« AB 7. DEZEMBER
Mit großem Jubel und Publikumszuspruch wurde am Wochenende das NEST – die Neue Staatsoper im Künstlerhaus, die zweite Spielstätte der Wiener Staatsoper– eröffnet. Ein vielfältiges Programm stellte bereits an den ersten Tagen die Bandbreite des neuen Musiktheaters für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien eindrucksvoll unter Beweis.
Auf der Bühne waren im Rahmen unterschiedlicher Veranstaltungen bereits jene jungen künstlerischen Kollektive des Hauses zu erleben, die den Spielbetrieb im NEST auch künftig prägen werden: Mitglieder des Opernstudios, Kinder der Opernschule, Studierende der Ballettakademie – musikalisch begleitet vom Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, das im NEST das Haus- und Hauptorchester ist.
Eröffnet wurde das neue Theater am Freitag, 6. Dezember mit einem musikalisch gestalteten Festakt mit Reden von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kulturminister Werner Kogler, Staatsoperndirektor Bogdan Roščić und von Hans Peter Haselsteiner, der das Projekt NEST durch seine mäzenatische Leistung erst möglich gemacht hat.
Fotos: Sofia Vargaiova
Der Spielbetrieb startete offiziell mit der Uraufführung von Sagt der Walfisch zum Thunfisch, einer neuen Kinderoper von Thierry Tidrow am Samstag, 7. Dezember. Kinder ab 6 Jahren sowie Gäste aller Altersstufen feierten die Inszenierung von Sara Ostertag sowie die Mitwirkenden der Produktion – Dirigent Markus Henn, die Opernstudio-Mitglieder Hannah-Theres Weigl, Florentina Serles und Alex Ilvakhin sowie das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper.
Sagt der Walfisch zum Thunfisch steht (in wechselnden Besetzungen) bis 5. Jänner 2025 auf dem NEST-Spielplan.
→ ausführliche Presseinformation zur Produktion
Das gesamte Programm ist auf der → NEST-Website abrufbar; Restkarten für einzelne Termine sind online und an den Bundestheaterkassen erhältlich.
Wien/Staatsoper
Regisseurin Christiane Lutz ist „Projektbeauftragte für „Das Nest“
https://www.christiane-lutz.net/
Who’s running Vienna Opera’s new sideline? Mrs Kaufmann
The Vienna State Opera is about to open a sideline space for schoolchildren and young people. It is called NEST.
Slippedisc.com
WIEN/ Staatsoper: TOSCA -„Nordische Kühle“ – 7.12.
Lise Davidsen. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
Nun ist die „Tosca-Tour“ von Lise Davidsen und Freddie de Tommaso schlussendlich auch an der Wiener Staatsoper angekommen: nach Berlin, München und New York jetzt also Wien. Ob sich damit ein neues „Dream-Team“ von Sopran und Tenor dem Publikum präsentiert hat? Eher nicht.
Lise Davidsen ist eine großgewachsene Bühnenerscheinung, deren Spitzentöne silbergleißend das Auditorium fluten und das Publikum unter „Strom“ setzen. Aber das wars dann eigentlich schon. Ansonsten kleidete sich diese Tosca in eine coole Naivität, deren Emotionen auf Sparflamme kochten. Im ersten Akt umwehte die aus Norwegen stammende Tosca noch ein zarter Charme, aber das Verhältnis zu ihrem Künstlerfreund gestaltete sich fast ein wenig distanziert…
http://www.operinwien.at/werkverz/puccini/a37tosca.htm Dominik Troger/ www.operinwien.at
Klassikwoche
Netrebko und Gülle in Mailand, Bayreuth auf Diät und Rehablilitation für Maestri?
Heute stellen wir die Gretchenfrage: Was ist Kultur uns Wert? Wir reisen zu einer Demo nach Freiburg, streifen Festival-Kürzungen und Festival-Verlängerungen in Bayreuth und geben Ihnen noch einmal klasse, kuriose und kluge Klassik-Geschenktipps.
...Bayreuth Baroque geht trotz Protest der Grünen weiter: Trotz der Kritik an den Arbeitsbedingungen bei Bayreuth Baroque, über die BackstageClassical berichtet hatte, stimmte die Stadt Bayreuth gerade einer weiteren Förderung des Festivals in Höhe von 340.000 Euro zu. 2025 wird Francesco Cavallis selten aufgeführter Oper Pompeo Magno (1666) gegeben. Der künstlerische Leiter, Max Emanuel Cenčić, übernimmt dabei die Titelrolle. Die Grünen stimmten gegen eine Verlängerung der Unterstützung. Gegenüber BackstageClassical erklärte Stadtrat Stefan Schlags: »Der Fall Bayreuth Baroque ist eine typische Situation der Kulturpolitik: für Verantwortliche ist es allemal bequemer, ein fertiges Festival teuer einzukaufen als eigene Akzente zu setzen, die die gesamte Stadtgesellschaft einbeziehen.« Mehr zum Streit um das Festival hier…
…Ebenfalls bestätigte sich diese Woche, was eigentlich schon länger erwartet wurde. Die Kollegen vom VAN-Magazin berichteten, dass die Staatsanwaltschaft Köln das Ermittlungsverfahren gegen den designierten Chefdirigenten des SWR, François-Xavier Roth, eingestellt hat. Nachdem bekannt wurde, dass Roth Musikerinnen und Musikern unerwünschte Textnachrichten und Bilder geschickt hatte, wurde der Vertrag zwischen der Stadt Köln und ihrem Generalmusikdirektor »in gegenseitigem Einvernehmen« gekündigt – nach Angaben der Kölner Stadt-Anzeiger soll Roth eine Abfindung von 200.000 Euro erhalten haben…
…BackstageClassical liegt indes ein Abonnenten-Brief an den SWR vor, in dem Konzert-Kunden ankündigen: »Wir werden unser Konzert-Abo nicht kündigen, schließlich fühlen wir uns dem Orchester sehr verbunden. Aber Sie können sich darauf verlassen, dass das Stuttgarter Publikum Herrn Roth solange ausbuhen wird, bis er freiwillig geht.« Es bleibt spannend.
Auf Youtube verfügbar: „La forza del destino“ in Mailand/Scala
https://www.youtube.com/watch?v=j80oJoiDKrg&t=2269s
Mailand
Scala-Eröffnung: Wenn Rachewallungen im Musikschaumbad gestillt werden
DieWelt.de.kultur
Schicksalsmacht – Mit Verdi eröffnet die Scala ihre Stagione
Audio von Kirsten Liese (5 Minuten)
deutschlandfunk.de
Unnennbare Oper? Verdis „La forza del destino“ eröffnet die neue Saison an der Mailänder Scala
NeueMusikzeitung/nmz.de
Mailänder Scala eröffnete mit Verdi, Netrebko und Protesten
DerStandard.at.story
Anna Netrebko: Die Königin von Mailand (Bezahlartikel)
Anna Netrebko triumphiert bei der Spielzeiteröffnung der Scala mit Verdi. Trotzdem gibt es einige Buhs für sie – und Proteste vor der Oper.
SueddeutscheZeitung.de
Frieden, Frieden, mein Gott! (Bezahlartikel)
Auf den Trümmern der Moderne: Anna Netrebko singt in Giuseppe Verdis „Macht des Schicksals“ an der Mailänder Scala mit großer Ausdrucksstärke und schafft ein Symbolbild unserer Zeit.
FrankfurterAllgemeine.net
Auf Youtube verfügbar: Pucchini-Gala mit Klavier (Mailand)
https://www.youtube.com/watch?v=-eZgsOytwRY
36. Belcanto Opera Festival ROSSINI IN WILDBAD. Akademie BelCanto – 17. – 27. Juli 2025
Liebe, Güte, Eifersucht und Verrat
Rossini in Wildbad spielt 2025 fünf Opern – drei Erstaufführungen und ein neuer Otello Allein drei Opern in szenischer Form im bezaubernden Königlichen Kurtheater bietet ROSSINI IN WILDBAD vom 17.-27.Juli 2025.
Im Mittelpunkt steht Rossinis berührende Oper „La Cenerentola – Aschenputtel“oder „der Triumph der Güte“ in einer Neuproduktion mit Top-Besetzung. Die legendäre Produktion “L’inganno felice – Die glückliche Täuschung” von 2015 – auch als DVD erfolgreich – feiert ein Revival.
Doch besonderes Augenmerk gilt einer Oper voller Liebe, Eifersucht und Verrat. Rossinis „Otello“ steht am 26. Juli 2025 in einer gänzlich unbekannten Fassung auf dem Programm in Bad Wildbad. Es ist die sensationelle moderne Erstaufführung in konzertanter Form der von Rossini stark veränderten Fassung für Rom 1820…
Mehr Informationen in den „Infos des Tages“
Berlin
Komische Oper: Ko-Intendantin warnt vor Sanierungsstopp (Podcast)
Die Berliner Kultur soll sparen und die Komische Oper ist doppelt betroffen: Der Etat wird gekürzt und die Sanierung des Stammhauses steht in Frage. Existenzgefährdend nennt das Ko-Intendantin Susanne Moser.
inforadio.de
Wo bleibt der Spar-Wille der Kultur?
Der Senat hat die Einsparungen bei ein paar Theatern etwas abgemildert, bei anderen Häusern verstärkt. Abschwächen wird das die Empörungs-Welle ohnehin nicht. Die Kultur fühlt sich insgesamt ungerecht von der Politik behandelt. Motto: Klar, die finanzielle Lage ist schlecht, aber warum sollen gerade wir sparen? Weil es auch noch baufällige Schulen und marode Polizeiwachen gibt, könnte man einwenden. Aber für solche Argumente sind die Kulturleute leider nicht empfänglich. Man lasse sich nicht gegeneinander ausspielen, heißt es von ihnen. Das soll auch gar nicht sein! Die Kultur ist ein wichtiger Standort-Faktor (allerdings nicht der einzige), zieht Touristen von überall an. Ich selbst liebe jede Inszenierung in der Komischen Oper, bin regelmäßig in der Alten Nationalgalerie. Doch darf man deshalb nicht ein bisschen Willen zum Sparen erwarten, gerade bei den großen Häusern? Wo bleiben die Ideen für mehr Einnahme-Möglichkeiten?
https://www.bz-berlin.de/meinung/kolumne/der-schwarze-peter/spar-kultur
Es ist schwierig, mit „Kulturmenschen“ über Einsparungsmöglichkeiten zu diskutieren. Sie halten ihr Anliegen für das wichtigste der Welt! Das ist es aber nicht!
Giuseppe Verdi: Un ballo in maschera • Opernhaus Zürich • Premiere: 08.12.2024. Horrorgeschichte, Melodram und Unterhaltungsshow auf dem Karussell
Regisseurin Adele Thomas begeistert das Publikum mit ihrer durchdachten Konzeption von Verdis Maskenball. Mit der Premiere krönt die Philharmonia Zürich nach dem fliegenden Holländer am Freitagabend und «Giselle» am Samstagabend den Beweis ihrer enormen Flexibilität und Stilsicherheit.
Foto © Herwig Prammer
Adele Thomas (Inszenierung) siedelt ihre Konzeption des Ballo im Amerika der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, konkret in der von der Industrialisierung geprägten Zeit nach dem Bürgerkrieg, an. Der Abend beginnt mit einer Rückblende: Während der Ouvertüre wird das Auditorium Zeuge der Obduktion des ermordeten Riccardo. Entsprechend wechselt das Gesicht des auf dem Bühnenvorhang eingeblendeten Wahl-Flugblatts (Video: Tieni Burkhalter) zu einem Totenkopf und Renato wird in Sträflingskleidern hereingeführt. Die Beobachter in der hörsaalartigen Architektur erinnern an eine Mischung von Abraham Lincoln und den Gründervatern. Nach der Präparation zweier Kugeln und anderer Dinge, mit dem Ende des einleitenden Chors («Posa in pace»), tritt der Graf auf («S’avanza il Conte»): Riccardo erhebt sich vom Schragen und die Oper kann beginnen. Thomas inszeniert mit dem einen oder anderen Augenzwinkern eng am Libretto. Der auf der Drehbühne aufgebaute, karussellartige Pavillon (Ausstattung: Hannah Clark) ermöglicht rasche Auf- und Abtritte grösserer Massen, schnelle Szenenwechsel und gibt dem Stück einen ungekannten, bestens passenden Drive. Die Tatsache, dass der zweite Akte in der Ecke eines Zimmers spielt, lässt die Handlung besonders intensiv hervortreten und die Sänger nutzen den akustischen Vorteil (klangverstärkende Trichterwirkung) mit Leidenschaft aus. Emma Woods choreographiert den Chor, Statistenverein am Opernhaus Zürich und die Tänzerinnen und Tänzer (Jessica Falceri, Noa Joanna Ryff, Sara Peña, Sara Pennella, Chiara Viscido, Cristian Alex Assis, Pietro Cono Genova, Davide Pillera, Daniele Romano und Roberto Tallarigo). So schwungvoll die Tänze und der Cancan gelingen: das Gekreische dazu ist verzichtbar…
Zum Bericht von Jan Krobot
BERLIN / Deutsche Oper: MACBETH – 5. Vorstellung seit der Premiere; 8.12.2024
Foto: © Eike Walkenhorst
Warum geht es in „Macbeth“ vereinfacht gesagt? Verdi zeigt uns nach Piave/Shakespeare, welche seelischen Schäden brutaler politischer Ehrgeiz im Individuum anrichten kann. Konkret, mit welchen Ausformungen psychischer Instabilität, Wahngebilden und Paranoia – von düsterer Einsamkeit gar nicht zu sprechen – die Verführung von Macht via den Gang über Leichen in der Regel einhergeht. Die größte Furcht von autokratischen Herrschern besteht darin, dass andere ihnen ihre Macht streitig machen und ihnen gefährlich werden könnten. Da ist sogar Kindesmord ein probates Mittel, um potentielle Widersacher aus dem Weg zu räumen. Der bethlehemitische Kindesmord durch Herodes den Großen in der Bibel spricht Bände davon…
Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
Dresden
Semperoper Dresden – Die Liebe zu den drei Orangen
Weit mehr als eine absurde Komödie
concerti.de.opera
Bremen
Was uns in der Oper angeht – Alize Zandwijks sozialkritischer Blick auf Puccinis „La Bohème“
NeueMusikzeitung/nmz.de
Essen
Aalto Musiktheater Essen: Opernglück mit „La Cenerentola
https://opernmagazin.de/aalto-musiktheater-essen-opernglueck-mit-la-cenerentola/
Prag
Kein rotes Schloss für’s Mauerblümchen!
Im Nationaltheater Prag endet das Jahr der Musik 2024 mit Dvoráks „Katja und der Teufel
NeueMusikzeitung/nmz.de
Farinelli-Wettbewerb für Countertenöre am Staatstheater Karlsruhe 27.2. – 2.3.2025
Im Rahmen der 47. Internationalen Händel-Festspiele Karlsruhe findet im Jahr 2025 der weltweit erste Gesangswettbewerb für Countertenöre statt, der zu Ehren des bekanntesten Sängers dieses Fachs vom Künstlerischen Leiter der Festspiele Christoph von Bernuth ins Leben gerufen wurde: Der Farinelli-Wettbewerb wendet sich an Countertenöre aller Stimmfächer unter 35 Jahren und umfasst neben dem historisch bedingten Schwerpunkt auf barocke Partien ausdrücklich auch späteres Repertoire bis in die Musik der Gegenwart. Neben der Vergabe von Auszeichnungen durch eine fünfköpfige Fach-Jury werden auch konkrete Engagements vergeben, u. a. bei den Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe 2026 sowie beim Bayreuth Baroque Opera Festival. Die Geldpreise werden zu einem Großteil aus den Reihen der Händel-Gesellschaft gestiftet.
Der Farinelli-Wettbewerb findet während der Internationalen Händel-Festspiele in den Räumlichkeiten des Badischen Staatstheaters Karlsruhe statt. Einer geschlossenen Vorrunde am 27.2.2025 folgt das Semifinale am 28.2.2025 vor ausgewähltem Publikum, in dem bereits der Sonderpreis Neue Musik vergeben wird. Das Finale am 2.3.2025 mit anschließender Preisverleihung wird öffentlich ausgetragen und auch via Live-Stream gezeigt.
Bewerbungsschluss für teilnehmende Künstler ist der 31.12.2024.
Weitere Infos unter: https://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/oper/farinelli-wettbewerb/
Ausstellungen/ Kunst
Museen
Signa-Pleite: Wiener Bank-Austria-Kunstforum steht vor dem Aus
DerStandard.at.story
Heute Kultfeier an der Uni Wien
Make Xmas great again! Donald bei Wiens weirdester Weihnachtsvorlesung
Informatiker Peter Reichl und Team laden unter dem Motto KI vs. KI wieder an die Uni Wien. Heuer mit Donaldologie. Es gibt „Schwarzes Loch to go“, bi-stabile Vanillekipferl und ein Legoklavier-Konzert
DerStandard.at
Univ. Pof. Dr. Peter Reichl hält heute seine inzwischen schon traditionelle „Weihnachtsvorlesung!
Politik
Was Sturz von Assad für uns und die Welt bedeutet
Was für ein historischer Umbruch im Nahen Osten: Hamas, Hisbollah und jetzt Assad! Man muss sich nur vor Augen führen: Als sich Luftwaffengeneral Assad Vater in Syrien an die Macht putschte, Jahresende 1970, hatte Bruno Kreisky gerade an seiner ersten (Minderheits-)Regierung gebastelt.
https://www.krone.at/3619480#cxrecs_s
Österreich stoppt alle Asylverfahren von Syrern
Davon sind laut Innenministerium rund 7.300 offene Asylverfahren betroffen. Auch der Familiennachzug werde gestoppt.
Kurier.at
Asyl in Österreich. Kanzler: „Das verändert die Gesamtsituation“
Seit dem Umsturz in Syrien am Sonntag ändert sich die Tonalität in der Flüchtlingsfrage deutlich. Teils vehement wird eine Rückkehr von Geflüchteten in deren Heimat gefordert – und auch Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) bekräftige nun gegenüber der „Krone“, dass Asyl bewusst als „Schutz auf Zeit“ gedacht sei.
https://www.krone.at/3620482
Budget-Alarm im Burgenland: Defizit auf 127 Mio. verdreifacht
Im burgenländischen Nachtrags-Voranschlag, der diese Woche beschlossen werden soll, wird ein Saldo von -130 Millionen Euro ausgewiesen, im Voranschlag waren es noch -40 Millionen Euro. „Es ist unsere Aufgabe, diese fehlenden 40 Millionen Euro im Laufe des Jahres einzusparen“, sagte Landeshauptmann und Finanzreferent Hans Peter Doskozil noch bei der Präsentation des Budgets für 2024 vor einem Jahr. Die SPÖ sprach vom „besten“ Budget im Ländervergleich. Man werde kein neues Darlehen aufnehmen müssen können, auch Reserven könnten den Bedarf abdecken. Aber konnten die 40 Mio. Euro tatsächlich eingespart werden?
oe24.at
Genießen Sie einen schönen Tag!
A.C.

