Foto: Werner Kmetitsch
WIEN / MusikTheater an der Wien:
L’OPERA SERIA von Florian Leopold Gassmann
Premiere: 28. Februar 2026
Schon im 18. Jahrhundert…
Schon im 18. Jahrhundert haben sich das Theater und die Oper über sich selbst lustig gemacht, man denke nur an Carlo Goldonis prächtigen „Impresario von Smyrna“ von 1760. Für das Genre der Oper haben das Teatro alla Scala (die Premiere war im Vorjahr in Mailand) und das Theater an der Wien ein Werk hervorgeholt, das mehr als 250 Jahre alt ist und zu einem hoch lebendigen, sprühend vergnüglichen Opernabend geriet: „L’opera seria“ (1769 im Burgtheater, damals noch nicht das deutsche Sprachtheater, uraufgeführt zbd seither nie wieder in Wien zu sehen).
Komponist war Florian Leopold Gassmann (1729 -1774), der aus der böhmischen Provinz über Italien an den Wiener Kaiserhof kam und sich dort der besonderen Gunst von Kaiser Joseph II. erfreute. Nun gewann er mit einer komischen Oper, die sich über die „ernste“ Oper lustig macht, die Gunst des Wiener Publikums.
Das Libretto von Ranieri de’ Calzabigi scheut keinerlei Klischees, wenn es darum geht, die klassische Opera seria gewissermaßen auf die Schaufel zu nehmen. Akt 1 stellt die üblichen Protagonisten vor: den Impresario, den Komponisten und den Librettisten (für die Fragen wie Prima la musica keine Relevanz haben), die Sänger, in diesem Fall gleich drei Damen, die Primadonna (gewissermaßen „Ich bin die erste Sängerin“), die sich nicht nur von der zweiten Sängerin, sondern auch vom skrupellosen Nachwuchs bedrängt fühlt, den Tenor, der hier keinerlei Konkurrenz bekommt. Und da ist auch noch der Choreograph, der um seine Ballettszenen kämpft…
...Für den musikalischen Teil hatte man Les Talens Lyrique Unter der Leitung von Christophe Rousset geholt, was anfangs ein wenig nach Harnoncourt-Original-Zeigefinger klang, aber bald durch geradezu stürmische musikalische Interpretation überzeugte.
Das Publikum wusste die brillante Regie zu schätzen, amüsierte sich köstlich und verhalf dem Abend mit Applausstürmen am Ende zu seinem verdienten Triumph
Zum Premierenbericht von Renate Wagner
Personalabbau bei den Vereinigten Bühnen Wien: Sind die fetten Jahre vorbei?
Der Bühnenverband der Stadt Wien schließt nicht nur die Kammeroper, sondern baut auch Personal ab. Das Musical-Orchester schrumpft ebenfalls. Es gab Zeiten, da war fehlendes Geld nicht das Problem der Vereinigten Bühnen Wien (VBW). Man denke etwa an die frühen Nullerjahre und an das Musical Barbarella: Nach der Uraufführung lud das Rathaus zu einer Premierenfeier, die in den Weiten des Festsaals fast kostspieliger anmutete als die Bühnenausstattung. Dass es dem „Space-Musical“ selbst an Strahlkraft fehlte, verkam in all der Prachtentfaltung zur Marginalie.
DerStandard.at.story.personalabbau
27.2.2026- „Nabucco“- Wiener Staatsoper
„Tremin gl‘insani del mio furore…“ (Abigaille, 2.Akt)
Die hängenden Gärten von Babylon
Das packende „Dramma lirico“ in vier Akten „Nabucco“ mit dem Text von Temistocle Solera war überaus eindrucksvoll an der Wiener Staatsoper zu erleben!
Giuseppe Verdis Meisterwerk, das am 9. März 1842 im „Teatro alla Scala“ in Mailand uraufgeführt wurde, bedeutete Verdis Durchbruch als Opernkomponist.
Das zentrale Element in der Inszenierung von Günter Krämer war die Sichtbarmachung hebräischer Buchstaben und Texte auf eine den gesamten Bühnenraum einnehmenden Projektionsfläche. Die zunehmende geistige Verwirrung Nabuccos zeigte sich auch optisch im Verrutschen, Verschwimmen und Sich-Auflösen dieser Texte. Die Protagonistinnen und Protagonisten agierten abwechselnd vor und hinter dieser Projektionsfläche. Für die großen Chorszenen wurde sie zumeist hochgezogen, um den gesamten Bühnenraum bespielen zu können. Dafür verantwortlich zeichneten Petra Buchholz und Manfred Voss (Bühne), für die Kostüme Falk Bauer und das Licht Manfred Voss. Günter Krämers fein ausgearbeitete Personenregie unterstrich detailliert die fesselnden Charakteristika der Sängerinnen und Sänger…
…Mit großer Spannung wurde das Rollendebüt von Anna Netrebko in der Rolle der Abigaille an der Wiener Staatsoper erwartet. Die Ausnahmesängerin faszinierte in dieser mörderischen Rolle und gab vollen Einsatz, sowohl stimmlich, körperlich und darstellerisch.
Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen
Netrebko als rachsüchtige Tochter: „Nabucco“ an der Staatsoper (Bezahlartikel)
Anna Netrebko sang ihre erste Abigaille an der Wiener Staatsoper. Ein beachtliches, aber nicht restlos überzeugendes Debüt an einem insgesamt recht farblosen Abend.
DiePresse.com.netrebko
Abigaille ist keine Idealpartie für La Netrebko
Viele Buhs für Anna Netrebko und Kollegen! Das Wiener Rollendebüt der Sopranistin als böse, machthungrige Königstochter in Verdis „Nabucco“ wurde alles andere als ein Fest. Wenn die Netrebko in der Staatsoper auftritt, darf draußen die kleine Demo nicht fehlen! Dem Publikum ist’s egal. Aber die Sänger irritiert das vielleicht. Der erste Akt von Verdis „Nabucco“wirkte nervös, ohne Impetus: der Chor der Hebräer verschleppt, Alexander Vinogradovs Arie des Zaccaria „Sperate, o figli“ stimmlich unbefriedigend,
Wiener Staatsoper – Abigaille ist keine Idealpartie für La Netrebko | krone.at
Wien/ Staatsoper: Sa., 28. Februar 2026: Georges Bizet, Carmen
Aufgrund der kritischen Berichte zu den bisherigen Aufführungen der „Carmen“-Vorstellungsserie, deren dritte von vier Vorstellungen ich heute besuchte, waren meine Erwartungen recht niedrig. Und, siehe da, ich wurde angenehm überrascht: Vor allem galt die Überraschung der Interpretin der Titelrolle, denn die mir unbekannte Victoria Karkacheva bot eine sehr gute Leistung (abgesehen von ihren ersten Tönen): Ihre Stimme ist in allen Lagen klangvoll, und sie legte die Rolle stimmlich und auch darstellerisch gepflegt (nämlich nicht ordinär) an.
forumconbrio-com
Salzburg: Debatte um Festspiele: Das sagt Babler
Der Kulturminister steht hinter der Entscheidung des Festspielkuratoriums. „Zuvorderst geht es um das Wohl der Festspiele“, sagt Babler. „Fairness und ein respektvoller Umgang sind für mich ein wichtiges Element im Kunst- und Kulturbetrieb. Das ist auch als Bedingung für die Vertragsverlängerung von Intendant Hinterhäuser formuliert. Das Kuratorium sieht das offenbar nicht als gegeben an. Wie mir berichtet wurde, hat das Kuratorium Herrn Intendant Hinterhäuser ein Angebot unterbreitet, zu dem das Kuratorium bis 20.3. eine Antwort erwartet. An dem Tag wird die heute unterbrochene Sitzung fortgesetzt“, so Babler in seiner Stellungnahme gegenüber der APA.
oe24.at.festspiele
- POTSDAMER WINTEROPER, Friedenskirche im Schlosspark Sanssouci: ZANAIDA; Premiere; 27.2.2026
Eine musikalische Traumreise mitten durch in Einsamkeit und Selbstverstrickung gefangene Seelen und autodestruktive Liebesfanatiker
Foto-Credit: Stefan Gloede
Als Koproduktion der Kammerakademie Potsdam und des Hans-Otto-Theaters Potsdam zollt die diesjährige Premiere der ein rundes Jubiläum feiernden Potsdamer Winteroper Tribut. Auf dem Spielplan steht Johann Christian Bachs Dramma per musica „Zanaida“ nach einem Libretto von Giovanni Gualberto Bottarelli.
Die am 7.5.1763 am Londoner King’s Theatre uraufgeführte Oper, J. C. Bachs nach „Orione“ zweiter Huldigung an die Sopranistin Anna Lucia De Amicis, bietet nicht nur spätbarocke bzw. frühklassische italienische Musik auf bestem Vor-Mozart-Niveau, sondern ist auch formal voller zukunftsweisender Neuerungen. Da staunen wir erst einmal über das Faktum, dass J. C. Bach auf die beliebte Form der da capo Arien verzichtete. Aber noch viel mehr darüber, dass die grandiosesten Eingebungen der an melodischer Inspiration und Stimmungen überreichen Partitur in den Ensembles, genauer einem Quartett (Mustafa, Tamasse, Zanaida, Roselane) und drei fantastischen von den Solisten der Aufführung hervorragend gesungenen Chören liegt. Wie später bei Mozart dienen Verzierungen der Arien vor allem der Titelfigur natürlich der Zurschaustellung der Bravour der engagierten Primadonna, aber bei Johann Christian Bach definitiv auch dazu, Affekte sinngebend zu veranschaulichen…
…Fazit: Eine durchaus erfreuliche und musikalisch gelungene Wiederbelebung eines wertvollen, zu seiner Zeit wahrlich visionären Werks. Das Quartett etwa nimmt vieles von dem raffinierten, die spezifischen Seelenlagen der Figuren ziseliert zeichnenden Stimmengeflecht voraus, was später Mozart später in seinen Meisteropern musikalisch vollenden sollte. Möge die Johann Christian Bach Renaissance durch diese Initiative neuen Wind bekommen.
Zum Premierenbericht von Dr. Ingobert Waltenberger
Stadttheater Klagenfurt – ORFEO ED EURIDICE
Es ist vermutlich eine, wenn nicht die Ur-Frage menschlicher Existenz: die Sehnsucht nach der Überwindung des Todes, die in jeder wahren Liebe grundgelegt ist, und die in besonderer Weise im Mythos des Orpheus zum Ausdruck kommt, der die Frage noch verknüpft mit dem Ursprung und der Wirkkraft menschlichen Kunstschaffens. Die Geschichte geht zurück auf antike Dichtung, wurde versinnbildlicht in zahllosen Mosaiken, aufgenommen sogar in die frühchristliche Ikonographie, und stand folgerichtig auch an der Wiege der Kunstform Oper, wo sie zu unterschiedlichen Zeiten in neuen Werken aufgegriffen wurde. In der laufenden Saison widmet sich das Stadttheater Klagenfurt diesem Mythos gleich zweimal, zunächst der bissigen Satire von Jacques Offenbach, und nun Glucks frühklassischer Reformoper…
Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber
PARIS/Opéra national de Paris Bastille : Un ballo in maschera Neuinszenierung
Foto: Opera de Paris/Herwig Prammer
Eindrucksvolles Operngeschehen!
In der Regie von Gilbert Deflo gelang der Opéra national de Paris Bastille mit der Neuinszenierung der Oper „Un ballo en maschera“ von Giuseppe Verdi ein großer Opernwurf, der einmal mehr die ganze Dramatik und Wirkung der Kunstform zeigte, wenn sich die Bühnenbilder mit der jeweiligen dramaturgischen Aussage treffen und gegenseitig potenzieren. Das war endlich einmal wieder die Verdichtung auf das, was die Oper eigentlich ist. Klar konturierte Bühnenbilder von William Orlandi, der auch für die überaus geschmackvollen und auf die Dekors fein abgestimmten Kostüme verantwortlich zeichnete, passten thematisch zum jeweiligen Akt vor einem dunklen bis schwarzen Hintergrund. Dieser ließ im Grunde schon die ganze Tragik dieses Melodramma in drei Akten erahnen. Es geht letzten Endes um den gewaltsamen Tod von König Riccardo, und das amtete dieses Bühnenbild in jedem Moment…
Zum Bericht von Dr. Klaus Billand
Freie Bühne Wien / Ein Aufruf zur Kommunikation mit Musik und Spiel – 27.2.2026
Auf zur Neuausrichtung der Freien Bühne Wien! Gernot Kranner, seiner finanziellen Risiken (ohne Subventionen!) bewusster neuer Chef des Theaters auf der Wiedner Hauptstraße mit mutiger programmatischer Ausrichtung, ruft heimischen künstlerischen Nachwuchs, die Eltern der ganz Kleinen aber auch offene Senioren zum Besuch seiner geplanten vielseitigen Veranstaltungen auf. Der Beginn ist nun gegeben. Noch nicht so ganz sattelfest – doch dem Einspielen wird wohl in Kürze das erstrebte Kommunizieren mit Gesang und Musik und schauspielerischen Theaterfreuden folgen…
Mehr darüber in den „Infos des Tages“
Burgas/ Bulgarien: Marena Balinova as Abigaille at Burgas State Opera. Am Dirigentenpult: Dr. Peter Reichl
Univ. Prof. Dr. Peter Reichl: Wieder einmal herzliche Grüsse vom Schwarzen Meer, diesmal vom Debüt von Marena Balinova als Abigaille in Verdis „Nabucco“ – hier ein Ausschnitt aus dem Finale der Oper:
Marena Balinova sings „Su me, morente“ (Verdi – Nabucco)
https://www.youtube.com/watch?v=RUo0QuN8CKM.
Burgas ist eine Stadt an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Die Kathedrale der Heiligen Brüder Kiril und Methodius ist bekannt für die prachtvollen Buntglasfenster über dem Haupteingang. In der Nähe liegt das Ethnografische Museum mit Ausstellungsobjekten zur bulgarischen Volkskultur, darunter farbenfrohe Kostüme und Alltagsgegenstände. Entlang der Bucht von Burgas erstreckt sich der Meeresgarten mit einer breiten Promenade, einem Sommertheater und einer Aussichtsplattform am Ende der Seebrücke.
Einwohnerzahl: Ca. 200 000
Lübeck/Theater„…ich werde dich zwingen, die Bestimmung zu ertragen“ – Die Lübecker „Carmen“ wird immer besser!
Auch in der zweiten Spielzeit füllt die „Carmen“-Inszenierung von Philipp Himmelmann das große Haus des Lübecker Theaters. Und wieder gab es begeisterte Bravo-Rufe, stehende Ovationen und mehrfachen Szenenapplaus. Die entschlackte, auf einen Femizid-Krimi reduzierte Produktion ist unglaublich mitreißend – am 27. Februar 2026 erschien dieses Beziehungsdrama in der 11. Vorstellung sogar noch packender als bei der Premiere.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Bremen/ Konzerthaus „Die Glocke“: Peltokoski und Lozakovich: Zwei Stars, die mit reifen Darbietungen begeistern
Die Konzertankündigung „Junge Weltstars“ weckt hohe Erwartungen. Dabei stellt sich weniger die Frage nach fachlichen und spieltechnischen Qualitäten; denn dabei kann man zweifellos von einem Höchstmaß ausgehen. Ob dies allerdings auch mit gleichermaßen ausgeprägter künstlerischer Reife einhergeht, ist nicht selten ungewiss.
Nicht so beim 25-jährigen Tarmo Peltokoski. Und schon gar nicht in Bremen, wo er, als Dirigent der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen anfangs eher noch wie ein Kuriosum beäugt, das Publikum bereits diverse Male begeistern konnte als ebenso verlässlicher wie aufregender Interpret.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de
Hamburg/Staatsoper: Das ist kein Belcanto, der vom Sitz reißt
Donizettis Oper „Maria Stuarda“ erfordert für die Partie der Maria außerordentliche Fähigkeiten, vor allem eine schöne, weiche Stimme mit Koloraturfähigkeit und Höhenglanz, über die in der Premierenserie im März letzten Jahres die Sopranistin Ermonela Jaho verfügte.Mariangela Sicilia hatte gestern eine solche nicht und ihr Sopran unterschied sich vom Timbre her leider auch nur wenig von jenem der Elisabetta. In der Höhe verschärfte sich Sicilias Stimmklang, ihr Sopran begann sich zu verengen und leicht zu flackern.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Sprechtheater Wien/ Burgtheater. „Lysistrate“ im Burg-Kasino: Der Sexstreik gegen den Krieg als verspielte Klamotte (Bezahlartikel)
DiePresse.com.burg.kasino
Krieg gegen den Krieg – mit den Waffen der Frauen
Das Burgtheater widmet sich im Kasino dem Aristophanes-Klassiker „Lysistrata“. Als überzeichnet pathetische Persiflage verschenkt die prominent besetzte wie kurzweilige Produktion jedoch die aktuelle Brisanz des Stoffes um die Verwebungen von Krieg, Gewalt und Sexualität.
https://www.krone.at/4060578
Wien/ Kammerspiele de Josefstadt: Nichts Neues von KI-Roboter „Sophia“
Premiere für Moritz Rinkes KI-Stück „Sophia“ in den Wiener Kammerspielen mit einer beeindruckenden, mechanischen Schauspielleistung von Sylvia Meisterle in der Roboter-Hauptrolle. Der Rest bleibt beliebig, Klischee-befüllt, vorhersehbar – und langweilt.
https://www.krone.at/4060992
Theater in Basel: Ich bin mein ganzes Leben lang brav gewesen! (Bezahlartikel)
Anne Haug inszeniert Fritz Zorns Roman „Mars“ am Theater Basel minimalistisch. Dominik Hartmann brilliert als Zorn, die Inszenierung überrascht mit langen Passagen auf Schweizerdeutsch und kalauerhaftem Humor.
FrankfurterAllgemeine.net.mars
Erlebnis Bühne /Heute Sonntag
SO 1. 3. 2026: MARKUS POSCHNER – HOLLYWOOD-KLÄNGE AUS LINZ UND RAFAEL FINGERLOS – KLASSIK TRIFFT VOLKSMUSIK
08.25 Uhr
VON BEETHOVEN BIS FILMMUSIK MIT DEM BRUCKNER ORCHESTER LINZ
Musikalische Leitung Markus Poschner
Brucknerhaus Linz 2025
Markus Poschner am Pult des Bruckner
Orchesters Linz präsentierte bei der Linzer Klangwolke ein besonderes Programm, das Moderne und Klassik in Einklang bringt: Beethovens mitreißende und rhythmische 7. Symphonie, Aaron Coplands tänzerische „Appalachian Spring Suite für Orchester“ und Miklós Rózsas „Ben Hur – Suite für Orchester und Chor“ aus dem gleichnamigen Film.
ORF III zeigt die Linzer Klangwolke 2025 als TV-Premiere!
20.15 Uhr
KLASSIK TRIFFT VOLKSMUSIK
Mit Rafael Fingerlos
Ensemble Tschejefem
Klavier Sascha El Mouissi
Erzähler Michael Dangl
Stadttheater Gmunden 2025
Wissenswertes aus „Neue Zeitung Zürich“
Also doch: Donald Trump will den Regimewechsel in Iran. Er pokert hoch. Der amerikanische Präsident hat Warnungen aus den Reihen seines Generalstabs in den Wind geschlagen und lässt sich auf ein hochriskantes Nahost-Abenteuer ein.
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Die USA riskieren gegen die Islamische Republik eine strategische Niederlage – selbst wenn sie militärisch gewinnen: Das Regime bereitet sich seit der Revolution 1979 auf einen Grossangriff vor. Am Samstag hat er begonnen. Die Antwort erfolgte zunächst mit ballistischen Raketen. Die nächste Stufe des Widerstands dürfte asymmetrisch erfolgen: vielleicht mit einer Blockade der Strasse von Hormuz.
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Das Endspiel für die Islamische Republik? Israel und die USA bombardieren Iran: Dutzende Luftangriffe erschüttern das ganze Land. Donald Trump will offenbar einen Regimewechsel herbeiführen. Iran antwortet mit Angriffen in der gesamten Region – der Nahe Osten steht in Flammen.
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Nichts gesehen und nichts falsch gemacht: Bill Clinton verteidigt sich während seines Auftritts vor dem Epstein-Untersuchungsausschuss: Erstmals musste am Freitag ein amerikanischer Ex-Präsident unter Eid vor dem Repräsentantenhaus aussagen. Auch Republikaner zeigten sich beeindruckt von Bill Clinton. Vorangebracht hat er die Ermittlungen über den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aber nicht.
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Die Epstein-Schlammschlacht geht in eine neue Runde: die Clintons im Verhör, Missbrauchsvorwürfe gegen Trump
Der Kongress wollte mit der Veröffentlichung der Epstein-Files reinen Tisch machen. Doch die Politisierung nimmt zu: Die Republikaner suchen belastendes Material gegen die Clintons, die Demokraten werfen der Regierung vor, Präsident Donald Trumps angeblichen Missbrauch einer Minderjährigen zu vertuschen.
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Interview: Besuch beim Physiotherapeuten: «Kann man abnehmen mit Krafttraining?» – «Grundsätzlich schon»: Allen tut etwas weh. Doch wann muss man etwas unternehmen? Und muss ich wirklich dreimal pro Woche Krafttraining machen, um einen Effekt zu erzielen? Ein Physiotherapeut antwortet auf Fragen, die Freizeitsportler umtreiben.
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Richard III. ist ein Rocker und singt «Sympathy for the Devil»: Am Zürcher Theater Rigiblick wird das Shakespeare-Drama mit den Songs der Rolling Stones untermalt. Die launige Inszenierung deutet Machtspiele als eine Art Marionettentheater.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“
Iran: Leiche gefunden: Irans Tyrann Ayatollah Khamenei ist tot!
Ein Ruck geht durch den Nahen Osten: Wie soeben von US-Präsident Donald Trump bestätigt wurde, ist bei den Angriffen Israels und den USA auf das Terrorregime des Iran das geistige und politische Oberhaupt des Landes, Ayatollah Ali Khamenei, getötet worden.
https://www.krone.at/4062250
Ayatollah-Palast zerstört + Weltweite Kundgebungen
In den Morgenstunden des Samstags hat Israel mit Unterstützung der USA begonnen, Ziele im Iran anzugreifen. Der Iran antwortete mit Raketenbeschuss, im Nahen Osten breitet sich nach der Operation „Epischer Zorn“ ein Flächenbrand aus. Lesen Sie hier die aktuellen Ereignisse in unserem Live-Ticker.
https://www.krone.at/4061411
Österreich: Ein Jahr im Amt: Koalition verspielt Mehrheit
Ein Jahr nach der Angelobung stellen die Wähler den Regierungsparteien ein ernüchterndes Zeugnis aus: ÖVP, SPÖ und NEOS erreichen in den Umfragen miteinander keine Mehrheit mehr. Vom Unmut der Österreicher profitiert vor allem die FPÖ, die noch einmal deutlich zugelegt hat.
https://www.krone.at/4060496
„Skurriler Abend“: Marterbauer & Co. künftig nicht mehr willkommen
Nach den flapsigen Worten von Finanzminister Markus Marterbauer gärt es bei den Landeshauptleuten: Steiermarks Mario Kunasek fordert eine Entschuldigung, bei Anton Mattle in Tirol ist die Bundesregierung nicht willkommen. Zweieinhalb Stunden Fahrt mit der Dienstlimousine von Wien in die Steiermark, dort mit den Landeshauptleuten Kartoffel-Pilz-Cremesuppe, rosa gebratenen Kalbsrücken und Schokotarte genossen – und wieder zurück nach Wien. Drei Monate später tut der Finanzminister das als den „skurrilsten Abend in seiner Amtszeit“ ab, weil „dort weniger verhandelt als gegessen und getrunken wird“.
https://www.krone.at/4062138
Ui, mit den Landeshäuptlingen soll sich der Säckelwart nicht anlegen. Nun ist es aber geschehen, das kann man nicht leicht ändern. Mit leerem Magen verhandelt es sich nicht leicht. Herr Marterbauer möge bedenken, dass er selbst für ein Abendessen zweimal zweieinhalb Stunden angereist ist!
In eigener Sache: Montag früh muss ich einen operativen Eingriff am Herz über mich geschehen lassen, es kann daher sein, dass es in den nächsten Tagen zu Ausfällen kommt. Hoffentlich nicht zum Totalausfall! Bitte um Verständnis – und drücken Sie mir die Daumen!
Für heute wünsche ich einen schönen Tag!
A.C.

