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1. JULI 2026 – Mittwoch

01.07.2026 | Tageskommentar

Wien/ Heumarkt
Regen stoppt „Carmen“: Opern-Premiere heute abgesagt
Regen bremst den Opernstart: Die Premiere von „Carmen“ muss verschoben werden. Eigentlich hätte Georges Bizets Oper „Carmen“ am Mittwochabend ihre Premiere feiern sollen. Doch ausgerechnet zum großen Auftakt spielt das Wetter nicht mit: Die Premiere des 3. Wiener Opernsommers muss kurzfristig auf Donnerstag verschoben werden.
KronenZeitung.at

 

Der Kultursommer Wien 2026 startet!
 Kultur so nah: 2.7.–16.8.2026 =

– Das Open-Air-Festival bringt unter dem Motto „Kultur so nah“ zum siebten Mal Kunst und Kultur bei freiem Eintritt in die Grätzl Wiens. Rund 500 Acts aus unterschiedlichen Genres zeigen, welche Themen die Menschen bewegen. Der Kultursommer Wien leistet einen wichtigen Beitrag zu kultureller Teilhabe, sozialem Zusammenhalt und zur hohen Lebensqualität in unserer Stadt.

Copyright: Kultursommer

 Kultur so nah

Sechs Wochen lang präsentiert der Kultursommer Wien ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Kabarett, Theater, Literatur, Tanz & Performance und Zeitgenössischem Zirkus in ganz Wien. Die Abendveranstaltungen finden donnerstags bis sonntags zwischen 18:30 und 21 Uhr statt. Neben Kinderprogramm an ausgewählten Vormittagen gibt es 29 Gartenkonzerte in den Häusern zum Leben, zwei Chorabende und einen sonntäglichen Jazz Brunch am Rathausplatz. „ Der Kultursommer Wien hat sich als wesentlicher Bestandteil der kulturellen Infrastruktur unserer Stadt etabliert. Mit seinem kostenlosen Angebot im öffentlichen Raum fördert er die kulturelle Teilhabe und bereichert Grätzl abseits klassischer Kulturorte “, erklärt Bürgermeister Michael Ludwig.

 Demokratisierung von Kultur

„ Der Kultursommer ist gelebter Ausdruck einer Stadt, in der leistbare Kultur für alle nicht nur ein Schlagwort ist – im Gegenteil: Die Demokratisierung von Kunst und Kultur ist beim Kultursommer Wien gelebte Praxis. Das zeigt sich nicht nur im freien Zugang an dezentralen Standorten, sondern auch darin, wer auf der Bühne steht, wer erreicht wird und im thematisch breiten Spielplan. Und dann ist der Kultursommer ein wichtiges Projekt für die hier lebenden Künstler:innen – denn der Kultursommer ist auch in Sachen Fair Pay ein Vorzeigeprojekt “, betont Kulturstadträtin Veronica Kaup -Hasler. Mit seinen Bühnen in Wiener Parks und auf Plätzen löst sich das Festival von klassischen Kulturräumen und schafft eine besondere Situation, in der sich Kunst, Publikum und Nachbarschaft über mehrere Wochen hinweg gegenseitig beeinflussen. An den Spielstätten treffen Fans auf zufällige Besucher:innen und kulturelles Interesse auf spontane Neugier. Der Kultursommer Wien schafft damit wie kaum eine andere Veranstaltung Räume, in denen ein offenes Miteinander unterschiedlicher Lebensrealitäten möglich wird. Eine Besucherin berichtet: „Mir gefällt die breite Mischung des Programms und Publikums, die so einfach gelingt: Aufführungen von Ballettprofis und danach Dark Wave Indie Sounds. Tanzende Kindergartenkinder, Menschen aus unterschiedlichen Bubbles und Senior:innen aus dem benachbarten Wohnhaus. Ich fand das schon großartig.“

Mehr darüber in den „Infos des Tages

Es kommt auf die richtige Dosierung an – wie bei wohl allem im Leben! Freilich, Menschen sind verschieden und brauchen somit unterschiedliche Dosierungen! Wien bietet seinem Publikum sehr viel – und fördert/erhält somit auch seine Künstler!

 Wiener Volksoper: Robert Palfrader spielt Frosch in Die Fledermaus – Sing-Along

Die Stimmung letzten September war unbeschreiblich, deshalb lädt die Volksoper zur Eröffnung der Saison 2026/27 am 4. September 2026 erneut zum Sing-Along von Johann Strauß’ Die Fledermaus. Freuen Sie sich auf gemeinsames Singen, Schunkeln im bequemen Theatersessel und Genießen der beliebtesten Operettenmelodien. Von „Glücklich ist, wer vergisst …“ bis zum berühmten Champagnerlied – alle dürfen mitsingen! Die Texte können Sie bequem über unsere Übertitelanlage mitlesen. Außerdem erhalten alle Besucher:innen ein kleines Mitmach-Paket: Auspacken und überraschen lassen!

Allen, die letztes Jahr dabei waren, versprechen wir: Nochmal kommen lohnt sich, haben wir doch einige neue Überraschungen parat, unter anderem Robert Palfrader als Frosch. Der Kabarettist und Schauspieler begeistert u. a. als Kaiser im Weißen Rössl das Volksopernpubikum und schlüpft nun in die Paraderolle des Gerichtsdieners Frosch. Zusätzlich wird er gemeinsam mit Paula Nocker, die als Ida ihr Debüt feiert, durch das Sing-Along moderieren – beste Unterhaltung ist also garantiert! Weitere Fledermaus-Vorstellungen mit Robert Palfrader als Frosch sind in Planung.

Aber halt! Dann wird der Frosch nach vier Jahren rein weiblicher Besetzung ab jetzt an der Volksoper wieder von einem Mann gespielt?

Robert Palfrader © Palfrader

Zitat Lotte de Beer

„Um es frei nach Conchita zu formulieren: Ob männlich, weiblich oder divers – ganz „wurst“, wer den Frosch spielt, solange es lustig ist. Warum also nicht der „Kaiser“ höchstselbst? Wir freuen uns sehr, dass der stets witzige, gescheite und pointierte Erzkomödiant Robert Palfrader in der ikonischen Rolle des Gefängniswärters Froschs auf die Volksopernbühne zurückkehrt und das Fledermaus-Sing-Along moderieren und das Publikum durch den Abend führen wird.“

Zitat Robert Palfrader

„Ich wollte mir ansehen, wer den Frosch schon gespielt hat und habe eine Liste von hoch- und höchstverehrten Kolleg:innen gefunden. Schon allein deshalb ist es eine riesengroße Freude und eine noch viel größere Ehre für mich, dass ich an der Volksoper meine Version darbieten werde dürfen.“

Wer sich auf das Sing-Along vorbereiten möchte, kann an der kostenlosen Chorprobe am 30. August 2026 teilnehmen. Es werden jene Stellen geprobt, die beim Sing-Along gemeinsam gesungen werden. Ob erfahren oder Anfänger:in – alle sind willkommen.

MEHR INFOS ZUM STÜCK

 

Gars: Feierliche Übergabe der japanischen Torii für „Madama Butterfly“
Ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur diesjährigen Opernproduktion „Madama Butterfly“ der Oper Burg Gars wurde in den Dekorationswerkstätten von ART for ART im Wiener Arsenal gefeiert. Auf Einladung von Petra Höfinger, Geschäftsführerin von ART for ART, KS Clemens Unterreiner, Intendant der Oper BURG GARS, wurden zwei eigens für die Opernproduktion gefertigte japanische Torii feierlich an die Oper BURG GARS übergeben. Ab 11. Juli 2026 verwandelt sich die historische Babenbergerburg Gars wieder in die Opernbühne des Waldviertels. Mit Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ steht eine der berührendsten Opern der Musikgeschichte auf dem Spielplan. Fernöstliche Klangwelten, große Emotionen und die einzigartige Atmosphäre der Burgruine bilden den Rahmen für eine Produktion, die das Publikum mitten ins Japan des frühen 20. Jahrhunderts entführt.
mein.bezirk.at.horn

Cefalo e Procride – Bononcini Barockoper bei den Potsdamer Musikfestspielen
Audio von Kirsten Liese (8,05 Minuten)
deutschlandfunk.de..cefalo

Berlin: Intendantin der Berliner Philharmoniker hört 2028 auf
Intendantin Andrea Zietzschmann wird ihren Vertrag nach einem Jahrzehnt nicht mehr verlängern. Auf ihre Nachfolge kommt ein Großprojekt zu: Das ikonische Gebäude muss saniert werden.
Rheinische Post.de

Graz
Magische Momente und ein Schnelldurchlauf (Bezahlartikel)
KRITIK. Das erste Styriarte-Wochenende wurde in Graz und Pöllau geschlagen. Ein Besuch an drei Orten des Festivals.
KleineZeitung.at.magische

München/ Bayerische Staatsoper
Hätten doch alle wie Wotan gesungen
Was man sonst nie erlebt, es gab zu Beginn des dritten Aufzugs Zwischenbeifall. Die Ursache: Eine herabgezogene Leinwand zeigte die prächtig kostümierten Walküren, wie sie zu Pferde die Münchner Residenz verlassen und in der Stadt verunfallte, ertrunkene oder getötete Mitbürger aufsammeln und, später, real auf der Bühne, in das als Leichenhalle dienende Nationaltheater verfrachten. Dort liegen sie zunächst entblößt auf Bahren, werden gewaschen, durch Zauber wiederbelebt und als Krieger ohne eigenen Willen eingekleidet. Doch dazu und weiteren Einfällen des Regisseurs Tobias Kratzer später. Denn zu meinem großen Leidwesen geriet der erste Aufzug zu den gesanglich schwächsten, die ich je erlebt habe. Joachim Bäckströms (Siegmund) Tenor klang eng mit leicht blechigem Timbre, ohne die nötige Farbmodulation. Alles hörte sich an wie gesungenes e oder ä. Die lyrischen Passagen blieben flach, ohne tiefere emotionale Gestaltung und am Ende des ersten Aufzugs beim so blühe denn, Wälsungen-Blut verrutschte noch die Stimme.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Budapest: (Béla-Bartók-Konzerthalle im Palast der Künste): Richard Wagner, Parsifal
Am 10. und 17. Juni 2006 hatten Ádám Fischers Budapester Wagner-Tage mit dem „Parsifal“ begonnen; im Jahr darauf folgten die ersten zwei „Ring“-Teile; der „Parsifal“ wurde noch 2009, 2011, 2013 und 2017 gespielt, und dass man ihn jetzt 2026 für zwei Aufführungen wieder aus dem Fundus geholt hat, hängt sicherlich damit zusammen, dass Fischer nach dem heurigen Festival die Leitung abgibt und mit der letzten heurigen Aufführung ein Bogen zum Beginn gespannt werden sollte. Ein schöner Gedanke – auch wenn natürlich unmittelbar nach der „Götterdämmerung“ ein „Parsifal“ nicht grundsätzlich aufgelegt ist. Es handelte sich aber um eine überwiegend erfreuliche Aufführung (nachdem ich die gestrige Ballett-Gala in der Wiener Staatsoper eher fad gefunden hatte).
forumconbrio.com

Berlin: „Entführung aus dem Serail“: Im Finale schlägt die Moral zu (Bezahlartikel)
Es geht auch anders, doch so geht es auch: Die freundliche Annäherung zwischen Mozart und Comedy an der Berliner Lindenoper mit Bülent Ceylan gerät zum sehens- und vor allem hörenswerten Experiment.
FrankfurterAllgemeine.net.finale

Wenn Bülent der Bassa ist, wer ist dann Konstanze?
Mozarts „Entführung aus dem Serail“ als Stand-up-Singspiel an der Lindenoper. Inmitten der alles zermürbenden Hitze findet die diesjährige Berliner Opernsaison nahezu übereinstimmend im deutschen Spielfach ihr schweißtreibendes Ende: als Anschlusssuche, Annäherung, Aktualisierung, Anbiederung ans vergessene Genre, ans vergessene Publikum, an vergessene sogenannte Werte wie Liebe, Wahrheit, Respekt, Humanität und dergleichen.
NeueMusikzeitung/Nmz.de.konstanze

Baltic Opera Festival / Künstlerinformation: Die polnische Mezzosopranistin Małgorzata Walewska gibt ihr Rollendebut als „Walküre“-Fricka:

Malgorzata Walewska. Foto: Bogdan Jablonski

Wagner: Die Walküre Fricka Baltic Opera Festival
2., 5. Juli 2026

Unter der Leitung von Axel Kober ist ihr Partner Tomasz Konieczny als Wotan.

In der Co-Produktion des Royal Danish Theatre und der Greek National Opera wird Hunding gesungen von René Pape, Brünnhilde schmettert Stéphanie Müther, das Zwillingspaar verkörpern Stanislas de Barbeyrac (Siegmund) und Izabela Matuła (Sieglinde).

https://balticoperafestival.pl/en/program/richard-wagner-die-walkure/
https://malgorzatawalewska.com/

Frankfurt: „Der Triumph von Zeit und Erkenntnis“, Georg Friedrich Händel (zweite Besprechung)
Bereits dieses eine Video genügt, um denen, die für die im Bockenheimer Depot wie üblich schnell ausverkauften Vorstellungen keine Karte mehr bekommen haben, eine Ahnung davon zu geben, was sie verpaßt haben: Younji Yi singt „Lascia la spina“, eine frühe Fassung des bekannten „Lascia ch’io pianga“. Makellos, innig, mit einem wunderbar gerundeten, jugendlich-frischen Sopran, der über ein geradezu honigsüßes Timbre verfügt. Im Da-capo des ersten Teils bringt sie stilsicher Verzierungen an. Das Orchester begleitet zurückhaltend und aufmerksam, atmet mit ihr. Es ist einer jener Momente des vollkommenen Opernglücks, bei denen die Zeit stillzustehen scheint und man sich wünscht, er würde ewig dauern.
Von Michael Demel
DerOpernfreund.de.oper.frankfurt

Freiburg: Mit Witz und Esprit – „The Enchanted Pig“ von John Dove am Theater Freiburg
Männer sind Schweine. Das weiß spätestens seit dem Song der „Ärzte“ aus dem Jahr 1998 jedes Kind. Aber ein Schwein als Bräutigam? „Seine Fürze sind übel, sein Schwänzchen ist süß und ringelig.“ Prinzessin Flora hat im Gegensatz zu ihren Schwestern keinen gescheiten König abbekommen, sondern nur ein Schwein, das in der Posaune (Pedro Santos) kräftig grunzt.
NeueMusikzeitung/nmz.de.freiburg

Karlsruhe
Hochaktueller Opernkrimi: Verdis „Rigoletto“ in Karlsruhe
In Anna Dreschers Inszenierung spielt „Rigoletto“ im surrealen Nirgendwo einer Nachtstadt mit einem Turm der Begegnung zwischen Pissoir und Einraumwohnung, einer überdimensionalen Bettdecke und einer in die Schräge gekippten Kneipe am Sumpf. Das sind düstere Seelenlandschaften einer abgestumpften Spaßgesellschaft
swr.de.kultur.buehne

Ulm: Nach Opernfesten und diversen Krisen: Intendant Kay Metzger verlässt das Theater Ulm
Nach acht Jahren verlässt Intendant Kay Metzger das Theater Ulm zum Ende der Spielzeit Mitte Juli. Am Montag verabschiedete ihn der Ulmer Oberbürgermeister Martin Ansbacher (SPD) offiziell im gut bevölkerten Foyer des Rathauses mit Lobeshymnen und einem Ulmer Spatzen aus Beton. Zum Ausklang hat Wagner-Fan Metzger „Die Meistersinger von Nürnberg“ inszeniert.Für das Mammutwerk von Richard Wagner bietet der scheidende Intendant das ganze Ulmer Ensemble plus Gastsänger. Kay Metzgers umjubelte Inszenierung von fast sechs Stunden mit zwei Pausen ist oft ausverkauft, zum letzten Mal wird sie am Sonntag, den 5. Juli, um 17 Uhr aufgeführt.
swr.de.aktuell.baden.württemberg

Hannover
Die Staatsoper Hannover dankt ihrem GMD Stephan Zilias für sechs prägende Jahre
Seit Beginn der Spielzeit 2020/21 stand Stephan Zilias an der Spitze des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover. In dieser Zeit dirigierte er zahlreiche Opern-, Ballett- und Konzertproduktionen und setzte wichtige künstlerische Impulse. Sein Wirken war geprägt von musikalischer Vielseitigkeit, hoher künstlerischer Qualität und einer engen Verbundenheit mit den Ensembles des Hauses.
Kulturfreak.de.staatsoper.hannover

Leipzig
Oper Leipzig verabschiedet Intendant Tobias Wolff
Erfolgreicher Saisonabschluss an der Oper Leipzig – Besucherzahl und Auslastung sind weiter gestiegen
https://kulturfreak.de/oper-leipzig-verabschiedet-intendant-tobias-wolff

Fischer-Dämmerung in Budapest: Abschied von diesem „Ring“ und seinem prägenden Dirigenten (Bezahlartikel)
Bei den Wagnertagen im MüPa glänzte nicht zuletzt Magnus Vigilius als Jung-Siegfried – und für Ádám Fischer gab‘s nach der „Götterdämmerung“ Jubelstürme.
DiePresse.com.fischer-daemmerung

Lüttich
Verdis Otello beschließt Saison an der Lütticher Oper
Stürmisch war das Wetter in unserer Region am Samstag Abend, und das sowohl vor dem Opernhaus als auch drinnen. Mit einem Sturm beginnt nämlich auch die Oper „Otello“ von Giuseppe Verdi, und während dieses Sturms kehrt der siegreiche venezianische General Otello mit dem Schiff zu seinem Stützpunkt auf Zypern zurück. Das Libretto der Oper stammt von Arrigo Boito und ist basiert auf dem berühmten Schauspiel „Othello, der Mohr von Venedig“ von William Shakespeare.
https://brf.be/topnews/2087675/

BUCH 

Klaus S. Davidowicz l Georg Markus / Ariel Muzicant
FÜR EINE BESSERE WELT:
PRÄGENDE JÜDISCHE PERSÖNLICHKEITEN AUS ÖSTERREICH
‎ 368 Seiten, Amalthea Verlag, 2026

 

Österreichs Juden – heute

Österreichs Juden. Sigmund Freud. Gustav Mahler, Arther Schnitzler. Theodor Herzl. Stefan Zweig. Und und… eine Liste großer Namen, unabdingbar für Österreichs Geschichte und Kulturgeschichte. Bis mit dem Dritten Reich der Vorhang fiel.

Nun sind sie wieder da. Bei weitem nicht so viele wie einst. Doch Juden sind heimgekehrt und sie und ihre Nachkommen empfinden Österreich wieder als ihre Heimat. Viele wichtige Persönlichkeiten, die wieder eine Rolle in diesem Land spielen, verdienen Beachtung. Der Band „Für eine bessere Welt“ (diesen Wunsch äußern Juden in ihren täglichen Gebeten) fasst sie zusammen, die „prägenden jüdischen Persönlichkeiten aus Österreich“. Bruno Kreisky, Arik Brauer, Friedrich Torberg sehen uns schon am Titelbild entgegen.

Im Inneren verfährt das Buch lexikalisch, allerdings nicht alphabetisch und auch nicht immer einsichtig. Dass beispielsweise nicht „Politik“ als wichtigster Faktor (wobei man nur Kreisky und Teddy Kollek kennt, der wohl eher zu Israel zu zählen ist) an der Spitze steht, sondern „Kabarett“ – nun ja, da sind die Namen mit Farkas, Waldbrunn, Bronner, Kreisler bedeutend – aber man hätte doch vielleicht anders geordnet…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Klagenfurt: 14 Autoren lesen tagelang nur aus Texten vor. Wie kann der Bachmann-Preis gutes Fernsehen sein?
Es gibt ja zwei Arten von Menschen. Die einen haben 0 ungelesene Mails am Ende eines Tages. Die anderen 38.718. Ich gehöre zu den Letzteren. (Die Zahl ist echt, es tut mir leid.) Egal, zu welcher Sorte Sie gehören: Ab jetzt gibt es eine Mail mehr, die in Ihrem Postfach landet und die Sie hoffentlich sofort lesen, in der U-Bahn, im Bett, auf dem Klo, immer dann also, wenn Sie eigentlich ein Buch in der Hand halten sollten.
DerSpiegel.de.

Film: Zehnter Todestag Die vielen Facetten des Bud Spencer
In mehr als 120 Filmen und Serienepisoden hat er mitgespielt, seine Rollen als harter Kerl in Westernkomödien machten Bud Spencer zum Star. Auch zehn Jahre nach seinem Tod wird er noch verehrt.
Tagesschau.de

Wissenswertes aus „Neue Zürcher Zeitung“

Der Supreme Court entscheidet: Die Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook war unzulässig: Mit dem Urteil stärkt der Supreme Court die Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank. Doch in einem weiteren Entscheid baut das Gericht die Macht des Präsidenten massiv aus: Er darf nun Mitglieder der Federal Trade Commission nach Belieben entlassen.
Jetzt lesen
Der Supreme Court bremst Donald Trump in seinem Kampf gegen die Briefwahl aus: Bei den amerikanischen Zwischenwahlen im November sollen laut dem Obersten Gerichtshof auch verspätet eingegangene Briefstimmen zählen. Das ist ein Dämpfer für Donald Trump, zumal seine umstrittene Wahlrechtsreform im Kongress blockiert bleibt.
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Ohne Strom leiden die Kubaner unter der erbarmungslosen Sommerhitze – und selbst die Regierung verliert den Glauben an den Sozialismus: Sanktionen der USA, staatliche Misswirtschaft und ein gnadenloser Sommer: Derzeit läuft alles gegen Kuba. An die marktwirtschaftlichen Reformen der Regierung glauben die wenigsten. Stimmungsbild eines leidgeprüften Landes.
Jetzt lesen
Erdbeben in Venezuela: wo die Zerstörung am grössten ist: In Venezuela gab es die stärksten Erdbeben seit einem Jahrhundert. Eine Analyse von Satellitenbildern, Karten und Videos zeigt, welche Regionen besonders schwer getroffen wurden.
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In Venezuela steht Trump nach den Erdbeben in der Pflicht: Er verspricht, für die «neuen, grossartigen Freunde» da zu sein: Jetzt ist es an den USA, zu beweisen, dass sie nicht nur am Öl interessiert sind. Sonst könnte es in der erschöpften venezolanischen Bevölkerung bald zu Unruhen kommen.
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Die Krim war Putins grösster Triumph, nun wird sie für ihn zur Belastung: Nach wochenlangen ukrainischen Luftangriffen ist die russisch besetzte Halbinsel isoliert. Es fehlt an Benzin, an Strom und vor allem an einer Zukunftsperspektive. Die grosse Frage ist, wie die Ukraine diese Krise nutzen kann.
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Andy Burnham verabschiedet den Zentralismus: Mit der Stärkung der Regionen will er Grossbritanniens Probleme lösen: Der designierte neue Premierminister verspricht in seiner ersten programmatischen Rede einen historischen Befreiungsschlag – und eine neue «Nummer 10» in seiner Heimat Manchester. Doch viele Fragen bleiben offen.
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Ein weisser Elefant in Mumbais Untergrund: Die neue Metro ist der Stolz der Stadt, doch es fehlen die Passagiere: Überall in Indien setzen die Städte auf U-Bahnen. Sie gelten als Inbegriff des Fortschritts, doch die Auslastung ist gering. Dies sagt viel über das moderne Indien aus.
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 Die Hausfrau als Hölle – ein Sommerroman befeuert die Tradwife-Debatte: «Yesteryear» von Caro Claire Burke gilt bereits als das Buch des Sommers: Darin erwacht eine Verfechterin traditioneller Rollenbilder plötzlich im Jahr 1855. Progressive Leserinnen feiern das als gerechte Strafe.
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Das grosse Sprüngli-Interview: «Da kamen zwei Jungs, die keine Ahnung hatten von Unternehmensführung oder Luxemburgerli»: Milan und Tomas Prenosil führen Zürichs bekannteste Edelconfiserie in der sechsten Generation. Ein Gespräch.
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  Sich zu bewerben, ist wie eine «Reise nach Jerusalem»: «Wenn kein Stuhl frei ist, bewegt sich niemand», sagt ein Personalvermittler
Sortiert ein böser Bot meine Bewerbungen aus? Diese Angst haben viele. Ein Besuch bei einem Stellenvermittler zeigt, wie Recruiter wirklich vorgehen, wer Erfolg hat und wieso Banker reihenweise Absagen kassieren.
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 Liebesaffäre mit juristischem Nachspiel: Der ehemalige CEO Laurent Freixe fordert von Nestlé Millionen zurück
Wegen einer verheimlichten Liebesbeziehung verlor Laurent Freixe seinen Job als Nestlé-Konzernchef. Nun kämpft er juristisch um Ruf und Geld. Ein Arbeitsrechtler ordnet seine Erfolgschancen ein.
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 Klimatisiert die Büros! Warum das Land kühle Köpfe braucht: Ganze Volkswirtschaften verdanken ihren Aufstieg wohltemperierten Arbeitsplätzen. Nur in Schweizer Büros wird noch immer tapfer geschwitzt. Ein Plädoyer für mehr Coolness.
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«Viele AfD-Wähler wollen einen besseren Kapitalismus, einen entfesselten», sagt Schriftsteller Lukas Rietzschel: Lukas Rietzschel stammt aus Sachsen und fragt sich, warum in Ostdeutschland gerade die Demokratie aufblüht.
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Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Politik/ Graz/ Gemeinderatswahl: SPÖ-Stimmen gingen an KPÖ, FPÖ-Wähler blieben Graz-Wahl fern
Stadt- und Landespolitik sind zwei verschiedene Paar Schuhe aus Sicht der Wähler – das zeigt die Wählerstromanalyse des SORA-Instituts für den ORF zur Grazer Gemeinderatswahl. Demnach wanderte mehr als die Hälfte der Stimmen der SPÖ von der steirischen Landtagswahl vor eineinhalb Jahren bei der Gemeinderatswahl am Sonntag zur KPÖ von Bürgermeisterin Elke Kahr. Von den damaligen FPÖ-Wählern blieb bei der Gemeinderatswahl fast ein Drittel den Urnen fern.
Vol-at.grazwahl

Gesundheit: Ärztliche Behandlung – Wie individuell kann sie wirklich sein?
Befragungen weisen darauf hin: Die Unzufriedenheit mit der Gesundheitsversorgung wächst. Gleichzeitig steht das Gesundheitssystem unter Druck: Es fehlt Personal, Praxen und Kliniken sind überlastet und für einzelne Patienten und Patientinnen bleibt oft wenig Zeit. Dabei gäbe es immer bessere medizinische Möglichkeiten – sie kommen bei den Menschen nur begrenzt an.
quarks.daily.de.individuelle.behandlung

Fußball-WM: Frankreich (der klare Favorit), Mexico und Norwegen sind weiter, schön langsam werden die Favoriten ihrer Rolle gerecht!. Was Deutschland betrifft: Machen Sie sich keine Sorgen um Coach Nagelsmann (der macht sich auch keine um Sie), ein Fußballtrainer in diesen Bereichen hat ausgesorgt – wohl für sein Leben!

Einen schönen Tag wünscht

A.C

 

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