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Wiener Opernball- Live-Übertragung in ORF 2: „ALLES WALZER“

 Wiener Opernball- Live-Übertragung in ORF 2: „ALLES WALZER“

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Foto: Altmann-Althausen

Der Höhepunkt der Ballsaison, der Wiener Opernball, ist zugleich auch immer die glamouröse TV-Sternstunde des Jahres für ein Millionenpublikum. Das wichtigste gesellschaftliche Ereignis der Republik war in gewohnt hoher Qualität via ORF 2, 3sat und ORF ON mitzuerleben.

Der Österreichische Staatsball stand, wie jedes Jahr, unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Dr. Alexander van der Bellen, der mit seiner Gattin Doris Schmidauer von Hausherr Staatsoperndirektor Dr. Bogdan Roščić höflichst in der Wiener Staatsoper empfangen wurde.

Bereits zum vierten Mal stand der Wiener Opernball im Zeichen von ÖSTERREICH HILFT ÖSTERREICH. In den letzten drei Jahren konnten durch die Kooperation rund 1,4 Millionen Euro für diese Initiative gesammelt werden. Zum vierten Mal setzte der Opernball ein deutliches Zeichen für soziale Verantwortung und Solidarität. Mit dem Erwerb der Eintrittskarten (Aufschlag von 35€ pro Ticket) und der Konsumation am Ball (10% Aufschlag auf die Gastronomie-Umsätze) wurde erneut ÖSTERREICH HILFT ÖSTERREICH unterstützt.

Für den Wiener Opernball 2026 hat sich Arnulf Rainer, noch zu Lebzeiten, dazu bereit erklärt, sein Werk „Schwarzer Samt, rote Seide“ zur Verfügung zu stellen, das einerseits als Sujet für Plakate und Drucksorten dient, vor allem aber wieder für eine Benefiz-Aktion zur Verfügung gestellt wird, deren Reinerlös ebenfalls zur Gänze an ÖSTERREICH HILFT ÖSTERREICH geht. Die Online-Auktion läuft noch bis zum 19.Februar 2026 um 16.00 Uhr. Gebote können unter dorotheum.com/opernball abgegeben werden; der Rufpreis beträgt 40.000€.

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Foto: Altmann-Althausen

Die enorme Prominenten-Dichte am Wiener Opernball wurde von dem bewährten Moderatoren-Team des ORF, Mirjam Weichselbraun, Teresa Vogl und Andi Knoll gekonnt mit viel Humor, Esprit, situationselastisch auf Deutsch und Englisch fachkundig interviewt.
Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe „Bud Spencer & Terence Hill des Opernballs“, kommentierten den Abend mit viel Akkuratesse, Charme, Witz und akzentuierter Pointiertheit.
Schauspielerin und Sängerin Lilian Klebow war ebenfalls für den ORF anwesend, um die hochkarätigen Gäste für die Zusammenfassung des Wiener Opernballs in ORF 1 am 13.2.2026 um 20.15 Uhr zu befragen.
Auch Andi Knoll wird noch in einer eigenen Sendung ein Resümee über den Opernball ziehen. Silvia Schneider war für den ORF für die modischen Aspekte des Opernballs zuständig.

KS Andreas Schager, der für den Opernball aus London angereist war und am nächsten Tag in der Früh wieder zurückfliegen musste, um seine Probe um 10.30 Uhr am Royal Opera House Covent Garden absolvieren zu können, kam mit Gattin Lidia Baich.
Anna Netrebko war begeistert am Opernball zu sein, diesmal als Gast.
Hollywood-Ikone Sharon Stone, die von „Schaumrollenkönig“ Karl Guschelbauer eingeladen war, legte im hochemotionalen Interview mit Andi Knoll über ihre Begeisterung einen bühnenreifen Auftritt hin, in dem sie alle Register ihres schauspielerischen Könnens zog und scheinbar einem Nervenzusammenbruch nahe war, der für viel Aufregung und Gesprächsstoff sorgte. Ihre Überwältigung war durchaus zu verstehen und absolut glaubhaft. Vor dem zweiten Interview schenkte ihr Andi Knoll in weiser Voraussicht eine Tafel Schokolade zur Beruhigung und dieses Gespräch erfolgte in weitaus gezähmterer Form.
Fran Drescher, die berühmte und legendäre „Nanny“ war Gast von Jacqueline Lugner und betonte im Interview mit Mirjam Weichselbraun ihre Begeisterung über den Ball und gab einen Einblick in die vielseitigen Aufgaben ihres Lebens, die nicht „nur“ das Schauspiel beinhalten. Eine „taffe Lady“ die genau weiß, was sie will.

Im Teesalon der Wiener Staatsoper bekräftigte Bundespräsident Dr. Alexander van der Bellen im Gespräch mit Mirjam Weichselbraun vor der Eröffnung die Botschaft des diesjährigen Wiener Opernballs, die seiner Meinung nach, Zuversicht, Zusammenhalt in Europa und Wertschätzung ist. Wir halten uns an die Charta der Vereinten Nationen, wie van der Bellen betonte. Friedlich miteinander feiern ist auch eine Botschaft des Opernballs.
Seine Gattin Doris Schmidauer hob ihrerseits die Jugend hervor, die ihr sehr am Herzen liegt und unterstrich, dass die unterschiedlichen Generationen viel voneinander lernen können und der Zusammenhalt enorm wichtig ist.

Bei Eintritt des Bundespräsidenten in die Mittelloge ertönte die „Fanfare“ von Karl Rosner gespielt vom Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter der musikalischen Leitung von Markus Henn.
Anschließend erklang mit dem Opernball-Orchester die Österreichische Bundeshymne und darauffolgend die EuropahymneFreude schöner Götterfunken“ von Ludwig van Beethoven.

Der feierliche Einzug des Eröffnungskomitees zur eindrucksvollen „Fächer-Polonaise“, op. 525 von Carl Michael Ziehrer mit dem Wiener Opernball Orchester unter der souveränen, musikalischen Leitung von László Gyükér war erneut enorm beeindruckend. Der große Raum der Wiener Staatsoper war erfüllt von Festlichkeit, Spannung und Eleganz.
Die Debütantinnen glänzten mit der Tiara von Swarovski, einem Kristallschwan und die Debütanten trugen eine Anstecknadel, ebenfalls in der Form eines Kristallschwans von der Firma Swarovski.

Nach dem Einzug bildete das Eröffnungskomitee auf beiden Seiten ein Spalier und das Wiener Staatsballett beeindruckte mit einer hinreißenden Balletteinlage „The Carousel Waltz“ aus „Carousel“ von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II
Für die Choreografie zeichnete Jessica Lang verantwortlich und für die Kostüme Giorgio Armani. Hergestellt wurden die Kostüme von Art for Art.
Die musikalische Leitung lag in den bewährten und kompetenten Händen von Pablo Heras-Casado.
Mit viel Schwung, Beweglichkeit und nahezu akrobatischen Ansätzen faszinierten die hochkarätigen Tänzerinnen und Tänzer des Wiener Staatsballetts.

Mit dem Walzer Nr. 2 aus Suite für Varieté-Orchester von Dmitri Schostakowitsch brillierte das exzellente Orchester der Wiener Staatsoper unter der stringent, empathischen sowie eleganten, musikalischen Leitung von Pablo Heras-Casado.
Erfüllt von mitreißender Sehnsucht, empathischem Impetus und herzerwärmender Stringenz war ein musikalisches Vollblut-Erlebnis des Schostakowit‘schen Oeuvres zu erleben.

Die beiden Gesangssolisten der Eröffnung, Benjamin Bernheim und Pretty Yende widmeten den ersten Teil ihrer Gesangsdarbietungen der „West Side Story“ von Leonard Bernstein.
Das Duett „Tonight“ wurde von den beiden großartigen Künstlern sehr innig, vollmundig, mit hoher stimmlicher Intelligenz und ausdrucksstarker Präsenz dargebracht. Der große Raum der Wiener Staatsoper war erfüllt von Leonard Bernsteins genialer Musik.

Benjamin Bernheim faszinierte anschließend mit „Maria“ aus der West Side Story von Leonard Bernstein. Geprägt von enormer Intensität, Präsenz, stimmlicher Perfektion, tenoraler Intelligenz und Souveränität durchlebte er eindrucksvoll die Arie des Tony.

Pretty Yende präsentierte ihre humorvolle Seite mit der Arie „Art is calling for me“ (I want to be a Primadonna) aus „The Enchantress“ von Victor Herbert.
Eigenwillig, gewandt und kapriziös sowie humorvoll interpretierte sie diese Arie aus der amerikanischen Operette mit schöner Stimme und Ausdruckskraft.

Zum Abschluß erklang ein legendärer Opernklassiker, das „Brindisi“ aus „La Traviata“ von Giuseppe Verdi.
Beide hochkarätigen Gesangssolisten interpretierten glutvoll, mit vollem stimmlichen Einsatz und mit Herzblut musizierend dieses berühmte Trinklied aus der begnadeten Feder Verdis.

Das exzellente Orchester der Wiener Staatsoper unter der präsenten, souveränen sowie sensitiven, musikalischen Leitung von Pablo Heras-Casado durchlebte hochkarätigst jedes einzelne Werk gemeinsam mit den Gesangssolisten und war ihnen feinfühligst eine überaus wertvolle Begleitung.

Das Eröffnungskomitee fesselte nun mit „Bitte schön!“ Polka-francaise op. 372 von Johann Strauss (Sohn). Für die Choreografie zeichneten Maria Angelini-Santner und Christoph Santner verantwortlich.
Das Wiener Opernball Orchester wurde musikalisch souverän geleitet von László Gyükér.
Eine hinreißende Choreografie, die für die jungen Debütantinnen und Debütanten durchaus herausfordernd war und von ihnen bravourös gemeistert wurde.
Mit dem berühmten Donauwalzer, links getanzt, war der Wiener Opernball, der Ball der Bälle, eröffnet.

Im Fernsehen folgten nach der Eröffnung noch weitere Interviews mit prominenten Ballgästen, wie u.a. mit Vizekanzler Andreas Babler, Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, welche die albanische und philippinische Außenministerin zu Gast hatte, Staatssekretär Alexander Pröll, der Bundeskanzler Christian Stocker vertrat, Susanne Athanasiadis, die Opernball-Organisatorin der Wiener Staatsoper, die betonte, dass sehr viele Menschen am Gelingen des Wiener Opernballs beteiligt sind und jährlich 1.700 Dienstkarten für den Ball vergeben werden, ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, der hervorhob, dass der Wiener Opernball das TV-Highlight des Jahres sei.
Während der Mitternachts-Quadrille zog Staatsoperndirektor Dr. Bogdan Roščić beim Interview in der Mittelloge eine erste Zwischenbilanz und zeigte sich hochzufrieden über den bisherigen Verlauf des Opernballs und betonte, dass nach der Fernsehübertragung der Ball noch lange weitergehen würde und er jetzt erst richtig begonnen habe.

Eine hervorragende Live-Übertragung des ORF vom Ballereignis des Jahres mit wunderbaren Bildern, die den Wiener Opernball zur renommierten Visitenkarte Österreichs machen!

Marisa Altmann-Althausen

 

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